Rabenschatten - Der Herr des Turmes

von Anthony Ryan 
4,5 Sterne bei128 Bewertungen
Rabenschatten - Der Herr des Turmes
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Lesemaus85s avatar

Sehr spannend, magisch und blutig. Gute Fantasy!

benfis avatar

Der zweite Teil fügt sich dem Vorgänger, weist allerdings noch mehr epische Schlachten auf! Großes High-Fantasy Kino für den Kopf!

Alle 128 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Rabenschatten - Der Herr des Turmes"

»Das Lied des Blutes« hat viele Leser in eine faszinierende Fantasywelt voller Geheimnisse, Gefahren und religiöser Konflikte geführt. Im zweiten Band der Rabenschatten-Trilogie muss Vaelin al Sorna erkennen, dass es vor dem Schicksal kein Entrinnen gibt.

Vaelin al Sorna kehrt aus den Schlachten zurück und die schwere Bürde der Erinnerung lastet auf ihm. Nie wieder will er töten. Zu viele haben in König Janus’ Krieg ihr Leben gelassen. Nicht nur, dass er für viele, die überlebt haben, das Ziel ihrer Rachegelüste ist. Zum Turmherrn der Nordlande ernannt, möchte er fern aller Intrigen Ruhe finden. Doch der neue König ist schwach und die Feinde des Reiches schmieden ein Bündnis, das mehr und mehr an Macht gewinnt. Wird Vaelin al Sorna, der das Töten hasst und in seiner Loyalität hin und her gerissen ist, doch wieder zum Schwert greifen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608949728
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:861 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:01.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne74
  • 4 Sterne49
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Haliaxs avatar
    Haliaxvor 3 Monaten
    Gelungener zweiter Teil!!!

    Nachdem Vaelin den Kampf in Asrael überlebt hat und das Lied des Blutes verstehen kann, kehrt er in die Königslande zurück. Er wird als Held gefeiert und von König Marcelus in den Norden geschickt, um den Titel des Turmherren anzunehmen. Währenddessen macht sich ein Land zum Kampf gegen die Königslande vor. Sie haben nur ein Ziel: Sie wollen alles erobern.


    Anders als im ersten Teil Das Lied des Blutes wird das zweite Buch Der Herr des Turmes von Anthony Ryan aus mehreren Perspektiven erzählt : Lyrna, die Prinzessin der Königslande, Frentis, einer von Vaelins engsten Freunden, Rewa, die Tochter der Wahrklinge und Vaelin, die Hauptperson der Trilogie erzählen ihren Teil der Geschichte. Ich finde es sehr gelungen, dass der Autor von einer Einmann-Perspektive zu einer vierer Perspektive springt. Es belebt die Handlung und gibt einen tieferen Einblick in die Geschehnisse.
    Der nächste Punkt auf den ich eingehen möchte, ist die Welt.

    Während im letzten Buch die Königslande im Vordergrund gestanden haben, lernen wir in diesem Buch auch andere Länder und ihre kulturellen Eigenheiten kennen. 

    Ich muss hervorheben, dass die Geschichte nicht von Anfang an Spannung bietet. Die Spannung bannt sich langsam an. Erst wenn man die Charaktere und ihre Zusammenhänge besser erfasst hat, laden sie ein mit ihnen mitzufiebern. Man sollte auch ständig aufpassen, da viele Namen wieder vorkommen und die Handlungsstränge meist komplex ausfallen. Es ist ein Buch, wo man auch sein Köpfchen einschalten sollte. Wie ich finde, macht dieser Reiz diese Reihe aus.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Lesemaus85s avatar
    Lesemaus85vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr spannend, magisch und blutig. Gute Fantasy!
    Das Lied des Blutes erklingt von Neuem...

    "Elverah", sagte er. Reva antwortete ihm mit einem leichten Nicken. "Um nichts besser", sagte er mit starkem Akzent und in der Sprache der Königslande. "Um nichts besser als wir".
    "Falsch", entgegnete sie. "Ich bin noch viel schlimmer als ihr."
    **********************************************************
    Vaelin Al Sorna, auch Dunkelklinge und Hoffnungstöter genannt, ist der größte Krieger seiner Zeit und Zeuge einer verheerenden Niederlage. König Janus Traum von einem großen vereinten Reich hat einen hohen Blutzoll gefordert. Und allein Vaelin weiß, welche Lügen sich hinter all dem verbergen...
    **************************************************************
    Der zweite TEil von "Rabenschatten" schließt nahtlos an den ersten Band an.
    Das ist mir etwas zum Verhängnis geworden. Es ist einfach zu viel Zeit zwischen der Lesezeit vergangen. Die Geschichte ist mir nicht mehr präsent, bis auf einige Charaktere, scheint mir alles neu.
    Natürlich weiß ich noch, wie der erste Band mich gefesselt hat, aber genau das hat mir wohl den Folgeband etwas verhagelt.
    Oft habe ich Zusammenhänge nicht verstanden, das war schade. Aber natürlich meine eigene Schuld.
    Ansonsten ist die Geschichte überaus spannend, blutig und magisch.
    Die Schlachten sind episch und es gibt davon viele.
    Die Gefährten erleben verschiedene Geschichten, die alle irgendwie zusammenhängen.
    Vaelin, Reva und Lyrna sind meine absoluten Lieblinge. Lyrna wahrscheinlich noch etwas mehr als die anderen.
    Die Geschichte ist sehr zu empfehlen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    benfis avatar
    benfivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Der zweite Teil fügt sich dem Vorgänger, weist allerdings noch mehr epische Schlachten auf! Großes High-Fantasy Kino für den Kopf!
    Zweiter Teil der Rabenschatten-Trilogie

    KURZBESCHREIBUNG:

    Fünf Jahre sind vergangen, als Vaelin Al Sorna, der zugleich gefürchtete wie geachtete Krieger in seine Heimat die Königslande zurück kehrt. Kaum angekommen, wird er auch schon von einer gewissen Rena attackiert, welche die Tochter des verstorbenen Erzfürsten von Cumbrael sein soll. Vaelin nimmt diese unter dem Vorwand, ihr das Schwert ihres Vaters auszuhändigen, kurzerhand mit auf seine Reise, die ihn in die Nordlande führen soll. Währenddessen macht sich Lady Lyrna Al Nieren, die Schwester des Königs Malcius, auf den Weg , um für ihren Bruder einen Friedensvertrag mit den Lonakhim auszuhandeln. Keiner ahnt jedoch, dass die Gefahr für die gesamten Königslande von einer ganz anderen Seite droht! Frentis, ein alter Gefährte von Vaelin, welcher in der Gewalt der undurchsichtigen Volarianerin durch die Welt reist und eine Todesliste abarbeiten muss, ahnt mehr und mehr, das eine Invasion von ganz anderer Seite droht, doch er kann sich nicht der geistigen Fesseln seiner Herrin lösen und wird zu allem Übel in dem ganzen Morden eingespannt...



    KOMMENTAR:

    Vaelin Al Sorna ist zurück! Dieser Krieger ist der Protagonisten, der mich seit dem ersten Roman der Rabenschatten-Trilogie von Anthony Ryan mit all seinen beeindruckenden Figuren am meisten fasziniert hat. Nun ist er wieder in den Königslande, anstatt sich jedoch in Ruhe zurück ziehen zu können, drängen weitere Kriege nach seinem Handeln! Der schottische Autor hat mit 'Der Herr des Turmes' den Nachfolger des ersten Rabenschatten-Romans 'Das Lied des Blutes' vorgelegt, welcher vom Aufbau her schon recht unterschiedlich ist. Mit drei Handlungssträngen startet der Leser in ein weit über 800 Seiten starkes Abenteuer, das in allen drei Strängen sehr zart und behütet aufgezogen ist und nur langsam wächst und Formen annimmt. Dieses leicht gestreckte Vorspiel dauert so gut ein Viertel des Romans, in denen der Leser nicht so wirklich weiß, worauf die Handlungen hinzielen. Ebenso las sich das Buch besonders in diesem vorderen Bereich ein wenig ungewohnt, was wohl an dem leicht gewandelten Übersetzer-Team liegen mag. Gerade die Geschichte um Prinzessin Lyrna ist ziemlich mystisch und recht geheimnisvoll aufgebaut. Nach diesen Seiten holt Ryan jedoch mächtig aus und dreht die gewohnten Königslande doch ausufernd auf den Kopf. Mit fortschreitender Geschichte kommen die Handlungsfäden langsam zusammen und entwickeln das Puzzle, welches auffallend viele Schlachtszenen beinhaltet. Das sollte aber bei einer Invasion auch nicht allzu überraschend sein. Ein klein wenig betrübt mich, dass Vaelin im Gegensatz zum ersten Band viel weniger Raum innerhalb der Seiten zugesprochen bekam und auf diesen dazu sehr verhalten agiert. Der Gute scheint recht ruhig wie auch weise geworden zu sein; an Sympathie hat er jedoch nichts verloren. Dafür kümmert sich Ryan allerdings nun mehr um seine Rabenschatten-Welt und präsentiert dem lesenden Volk die umliegenden Ländereien und Meere etwas ausführlicher. Und dieses Universum ist schon sehr faszinierend, besonders mit den auf Sklaventum errichteten volarianische Kaiserreich. Aber auch die Bewohner der Melnendeischen Inseln wissen zu gefallen. Wohl ein interessanter wie uriger Ort, um sich niederzulassen. Insgesamt bildet dieser zweite Band eine gelungene Fortsetzung in diesem wahrhaftigen Epos einer Fantasy-Trilogie, die aufgrund ihrer sehr dosierten Mystik und vordergründig fast mittelalterlich nennenden Zustände einen eigenen Status bilden, welcher in der Zukunft einmal kultig zu nennen ist!
    8,9 Sterne

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    M
    MikeSeaworthvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ordentliche Fortsetzung. Leider etwas schwächer wie der erste Band
    Leider etwas schwächer wie der erste "Das Lied des Blutes"

    Leider kann "Der Herr des Turmes" meiner Meinung nach nicht zu 100% an den Vorgänger "Das Lied des Blutes" anschließen. Die Umstellung auf mehrere Charaktere aus denen das Geschehen geschildert wird ist anfangs, gerade wenn man Band 2 direkt nach Band 1 liest, schon sehr gewöhnungsbedürftig. Mich persönlich konnte diese Änderung auch nach Eingewöhnung nie voll überzeugen. Auch die Geschichte fand ich persönlich nicht ganz so fesselnd wie noch im ersten Teil. Ähnliches gilt für die neu eingeführten Charaktere in diesem Buch, auch sie sind für mich persönlich teilweise nicht mehr auf dem Niveau wie in "Das Lied des Blutes".
    Nichtsdestotrotz handelt es sich aber um einen sehr ordentlichen Fantasyroman, der halt nur meiner Meinung nach nicht mehr ganz an die Klasse des ersten Bandes herankommt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Mine_Bs avatar
    Mine_Bvor einem Jahr
    Der Herr des Turmes

    Anthony Ryan hat mit „Der Herr des Turmes“ eine Fortsetzung zu „Das Lied des Blutes“ geschrieben und somit seine Rabenschatten- Reihe spannend weitergeführt. Bei dieser Fantasy- Reihe ist es sinnvoll, dass man die Reihenfolge einhält, da der zweite Band stark auf den ersten Teil aufbaut.

     

    Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):

    Wer das Lied des Blutes in sich trägt, dem ist kein ruhiges Leben bestimmt.

    Vaelin Al Sorna, auch Dunkelklinge oder Hoffnungstöter genannt, ist der größte Krieger seiner Zeit und Zeuge einer verheerenden Niederlage. König Janus‘ Traum von einem großen vereinten Reich hat einen hohen Blutzoll gefordert. Und allein Vaelin weiß, welche Lügen sich hinter all dem verbergen.

     

    Sehnsüchtig habe ich die Fortsetzung von „Das Lied des Blutes“ erwartet. Dieses Buch hatte mich damals im positiven Sinne total überrascht – ich mochte den poetischen Schreibstil und auch die Geschichte und die Charaktere konnten mich überzeugen. Der Vorgänger konnte mich vollkommen in seinen Bann ziehen. Daher waren meine Erwartungen an die Weiterführung der Geschichte sehr hoch. Und sie wurden nicht enttäuscht.

    Anthony Ryan schafft es auch diesmal, mich von seinem Schreibstil zu überzeugen. Er bleibt seinem bereits bekannten Stil treu. Auch diesmal konnte mich sein poetischer und bildhafter Stil an die Seiten fesseln. Ryan konnte mich erneut in eine fremde Welt entführen und mich von neuem von dieser umfangreichen Welt überzeugen. Durch den Historiker Vernier wird dem Leser ein interessanter Einblick in die verschiedenen Völker und dessen Traditionen gewährt, welche ich mit großem Interesse verfolgt habe. Diverse Kriegsszenen werden beschrieben. Gerne geht der Autor hierbei ins Detail, sodass solche Passagen doch recht blutig gehalten sind und vielleicht nicht für jeden einen Lesegenuss darstellen. Meinen Geschmack hat Ryan jedoch getroffen. Ich finde, er hat einen guten Mittelweg gefunden, indem er ins Detail geht, dabei aber dennoch der eigenen Fantasie seinen Spielraum lässt. Durch diese kriegerischen Auseinandersetzungen wirkt die erschaffene Welt noch realer. Was wäre ein mittelalterliches und schonungsloses Setting ohne Schlachten?

    Auch im zweiten Band der Reihe steht die Geschichte von Vaelin Al Sorna, der Dunkelklinge, im Vordergrund. Gespannt habe ich seine Entwicklung verfolgt. Und zusammen habe ich mit dem Protagonisten Abenteuer erlebt. Einen Unterschied zu „Das Lied des Blutes“ gibt es jedoch bei der Erzählperspektive. Der Autor verwendet in der Fortsetzung auch andere Charaktere zur Darstellung der Vorkommnisse. Oftmals wird aus dessen Perspektive berichtet, sodass man einen vielseitigeren Einblick in die Geschehnisse erhält. Ich fand es auch sehr gelungen, wie Ryan es schafft, für diese Charaktere ein Mitgefühl aufzubauen. Man bangt mit ihnen mit und fürchtet, dass ihnen etwas Schlimmes passieren könnte. Zu Beginn musste ich mich erst einmal an die anderen Erzählstränge gewöhnen, aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fand ich auch dessen Geschichten sehr ansprechend und vielseitig. Durch die unterschiedlichen Erzählstränge wird zusätzliche Spannung erzeugt, sodass man gebannt den Erzählungen folgt. Auch wurden diese Perspektiven gekonnt miteinander verwoben, sodass es wirklich viel Spaß macht, die Entwicklungen der einzelnen Charaktere mitzuverfolgen.

    Der zweite Band der Rabenschatten- Reihe ist auf seine Art ganz anders als der Auftakt der Reihe. Ryan beweist mit dieser Fortsetzung erneut sein erzählerisches Talent. Dennoch konnte mich auch dieser Teil auf seine Weise überzeugen. Mit einer gekonnten Vielseitigkeit wird Spannung erzeugt und die Darstellung der Charaktere, dessen Tiefe und Komplexität, konnten mich von dem Talent des Autors überzeugen. Gut gefallen hat mir auch, dass die weiblichen Charaktere stärker in den Vordergrund gerückt werden. Dabei wirken sie in keinster Weise harmlos oder hilflos. Sie sind starke Frauen, die im Verlauf der Geschichte gerne mal für eine Überraschung gut sind.

    Man sollte sich nicht irritieren lassen, dass der Fokus der Geschichte im Vergleich zum Vorgänger doch etwas umgelagert wurde. Denn auch dieses Werk kann auf unterschiedliche Art überzeugen und einen in seinen Bann ziehen.

     

    Der Fantasy- Autor Anthony Ryan hat mit „Der Herr des Turmes“ eine wirklich gelungen Fortsetzung geschrieben. Mich konnte er mit diesem Werk wieder vollkommen überzeugen, sodass ich nun am liebsten sofort die Fortsetzung lesen möchte. Hierfür möchte ich 5 Sterne vergeben.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    fastreaders avatar
    fastreadervor 2 Jahren
    Fantastisch

    Eines der besten Fantasy Werke, die ich seit langem gelesen habe. Ausserdem ist es unglaublich erfrischend, was die üblichen Stereotypen in diesem Genre angeht. Viele andere Bücher tendieren dazu ein sehr traditionelles Bild von Mann und Frau zu vermitteln, man sehe nur schon Herr der Ringe, oder vieles was darauf basiert ist. Anthony Ryan hat es geschafft unglaublich vielfältige Charaktere beider Geschlechter zu schaffen und man kann es kaum erwarten zu erfahren wie es mit ihnen weitergeht. Ausserdem werden Themen wie z.b. Religion oder Sexualität von verschiedenen Seiten dargestellt.


    Diese Trilogie empfehle ich allen Fantasy-Liebhabern, sie ist in meinen Augen besser als Herr der Ringe oder Game of Thrones und kommt sehr nahe an z.b Das Lied der Dunkelheit oder Der Name des Windes heran, zwei meiner absoluten Lieblingsserien.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    RainbowDash28s avatar
    RainbowDash28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Actionreiche Fortsetzung
    Der Herr des Turms

    "Der Herr des Turms" knüpft 5 Jahre nach dem ersten Band "Das Lied des Blutes" an. Vaelin ist wieder ein freier Mann und kehrt in die Königslande zurück.
    Während im ersten Teil Vaelin Al Sornas Vergangenheit thematisiert wurde, geht es nun im die Gegenwart und wie sich sein Leben weiterhin entwickelt.

    Die Geschichte wird allerdings nicht nur aus seiner Sicht erzählt, sondern es kommen drei weitere Personen hinzu. Dadurch gewinnt die Geschichte an Komplexität und die Charaktere wirken dreidimensionaler. Zudem sorgen die verschiedneen Erzählperspektiven für einige Überraschungen.

    Besonders interessant finde ich wie die Erzählpassagen von Lord Veniers eingebaut wurden. Ähnlich wie beim Vorgänger gibt es zwischen den Teilen Einschübe, in denen es um den Lord geht. Seine Erlebnisse liegen in der Zukunft der anderen. Trotzdem fügt sich am Ende alles wie ein Puzzle zusammen.
    Das ist schwierig zu erklären..am besten liest man das Buch selbst ;)

    Ich kann es kaum erwarten, dass der dritte Teil erscheint. Vorallem, da der zweite Teil mit einem riesen Cliffhänger geendet ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    gagamauss avatar
    gagamausvor 2 Jahren
    Grandiose Fortsetzung

    Ich hatte ja den ersten Teil "Das Lied des Blutes" von Anthony Ryans Trilogie verschlungen und konnte so die Fortsetzung kaum erwarten. Ich war außerdem sehr gespannt, ob er die hohen Erwartungen erfüllen und mit der Fortsetzung die Geschichte auf gleichen Niveau halten würde können.

    Zum Inhalt: Es ist ein dicker Wälzer und der Titel "Der Herr des Turms" bezieht sich natürlich auf Vaelin al Sorna, der hofft, nun sein Schwert stecken lassen zu dürfen und als Turmherr einen ruhigeren und unblutigen Job zu bekommen. Natürlich weit gefehlt, denn der eigentliche Kampf zwischen den Guten und den Bösen steht ja noch bevor. Deshalb ist dieser mittlere Band auch zu großen Teilen der Vorstellung neuer Charaktere geschuldet, die im finalen Band sicherlich noch alle eine große Rolle spielen werden. Deshalb springt die Geschichte auch zwischen verschiedenen Schauplätzen hin und her und es werden eine Handlungsfäden entrollt, die sich erst langsam entwirren und zu einem gemeinsamen Strang gebunden werden müssen.

    Meine Meinung: Man braucht ein bisschen Ausdauer und Geduld für diesen zweiten Teil. Er unterscheidet sich etwas im Erzählrythmus und eigentlich finde ich das gut, denn der Autor spielt mit unseren Erwartungen und fordert uns mit Neuem und auch mit Ausschweifungen, die wir nicht gleich in direkten Zusammenhang mit Vaelins Schicksal bringen. Mir hat vor allem sehr gefallen, dass jetzt auch mehr als eine Frau für wichtige Hauptrollen besetzt wurden und auch, dass sein treuer Gefährte aus dem ersten Band wieder in einer neuen Rolle auftaucht. Die Sprache ist wie erwartet kraftvoll und lässt viele Szenen entstehen, die das Kopfkino hervorragend bedienen.

    Fazit: Es handelt sich um ausgefeilte und anspruchsvolle High-Fantasy mit einer epochalen Breite erzählt und dennoch auf keiner Seite langweilig oder vorhersehbar. Ich habe auf diesen grandiosen zweiten Teil mit viel Freude gelesen und hoffe, das Finale lässt nicht zu lange auf sich warten. Ryan hat meine Erwartungen erfüllt. Chapeau.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor 2 Jahren
    Grandios


    Vaelin ist aus seiner Gefangenschaft entkommen, doch seine Erinnerungen an den unbarmherzigen Krieg von König Janus verfolgen ihn. So nimmt sich Vaelin vor niemanden mehr zu töten, da schon zu viele ihr Leben lassen mussten. Doch nach wie vor trachten die Feinde nach seinem Leben und so scheint er nirgends wirklich sicher zu sein. Vom neuen König wird er zum Turmherrn der Nordlande ernannt und so hofft Vaelin dort, fern von allen Intrigen, endlich Ruhe und Frieden zu finden. Doch schnell wird den Feinden des Landes klar, dass der neue König so viel schwächer als der alte ist und die Feinde schmieden Bündnisse, um die Königslande endgültig zu besiegen. Wird Vaelin einschreiten und zum Schwert greifen, auch wenn er dies als unerträglich empfindet, um sein Königreich zu retten?


    Schon der erste Teil „Das Lied des Blutes“ konnte mich absolut überzeugen und daher war ich umso gespannter, wie der Autor die Geschichte rund im Vaelin weiterführt, da ich absolut keine Idee hatte, wie man die Geschichte sinnvoll weiterführen kann. Zum Glück scheint der Autor Anthony Ryan wesentlich kreativer als ich zu sein, sodass mich auch der zweite Band absolut begeistern konnte. Trotz der vielen Figuren und der doch recht komplexen Geschichte hatte ich keinerlei Einstiegsschwierigkeiten und so flogen die Seiten (leider) nur so dahin.
    Auch im zweiten Teil dreht sich alles um die verschiedenen Glaubensrichtungen und die dadurch entstehenden Konflikte, denn grade die Figuren in diesem Roman handeln blind und ihr handeln wird nur durch religiösen Eifer bestimmt. So wenden sich jedoch auch Figuren aufgrund der früheren Ereignisse von ihrer Religion ab und weigern sich dem Paradigma der Kirche zu folgen.
    Gekonnt gelingt es dem Autor die Waage zwischen brutalen Kämpfen und gefühlvollen Szenen zu halten. So ist die Geschichte voller Intrigen, aussichtslosen Kämpfen, Brutalität aber auch voller Hoffnung, Zuversicht, Freundschaft und Liebe.
    Aufgrund der Gegebenheit, dass Vaelin nach Norden zu seinen Türmen reist, habe ich noch mehr über das Land und die verschiedenen Bewohner erfahren und so durfte ich neue Kulturen und Angewohnheiten des Volkes entdecken.

    Erzählt Vaelin im ersten Teil vor allem seine Geschichte dem Chronisten Vernies. Spielt der „Der Herr des Turmes“ nur in der Gegenwart und so wird z.B. Vernies auch Teil der Geschichte und trägt etwas zum Verlauf dieser bei. Insgesamt spürt man einfach auf jeder Seite des Romans die Leidenschaft des Autors für das Geschichtenerzählen. Die Story ist absolut gut durchdacht und mit interessanten Details geschmückt, ohne dabei überfüllt zu wirken. Die Welt als auch die Figuren hinterlassen einen authentisch und vollkommen real wirkenden Eindruck.
    Wie schon zuvor im ersten Teil konnten mich auch hier die Figuren absolut überzeugen und ich bin nach wie vor überrascht, wie gut es Anthony Ryan gelungen ist, trotz der viel Zahl an Figuren, jedem Charakter etwas Eigenes zu verleihen.
    Die Protagonisten befinden sich oftmals nicht am gleichen Ort, sodass es eine Vielzahl von Erzählsträngen gibt. So muss jede Figur andere Abenteuer durchleben und gegen andere Schwierigkeiten ankämpfen, dies ermöglicht dem Autor eine konstante Spannung zu halten, da es immer verschiedene Situationen gibt, die zum Mitfiebern anregen. Jeder Charakter ist voller ambivalenten Gefühlen, sie zweifeln an ihren Entscheidungen und müssen auch des Öfteren Fehlentscheidungen bereuen. Sie sind jedoch auch voller Hoffnung und voller Sehnsucht, sodass sie oft im Widerstreit mit sich sind.
    Des Weiteren gefällt mir an dem Roman so gut, dass die Protagonistinnen nicht einfach nur schön und sonst einfach nur schrecklich naiv sind und immer auf den Prinzen in weißer Rüstung warten müssen. Jede weibliche Figur ist auf ihrer Art und Weise stark und keinesfalls abhängig. So besitzt die Prinzessin Lyrna einen absolut scharfen Verstand und setzt sich wesentlich mehr für ihr Land, als ihr Bruder, der König, ein. Sie ist bereit Risiken einzugehen und muss schreckliche Qualen durchleben, doch es gelingt ihr, sich immer wieder mit neuen Situationen abzufinden und das Beste daraus zu machen. So wird in diesem Band auch einige neue Figuren eingeführt wie z.B. Reva eine junge Frau, die in ihrem Leben schon viel zu viel durchgemacht hat und durch ihre Erziehung zu einer absolut religiösen Fanatikerin wurde, schnell wird klar, nur sie selbst kann sich aus den Fängern ihrer Vergangenheit befreien.
    Grade im ersten Teil des Romans wird deutlich, das Vaelin einfach nur noch leer ist und er nicht mehr so weitermachen kann. Er hat keine Kraft mehr und in gewisser Weise auch keine Hoffnung. Er möchte kein gefürchteter Held sein und muss aufgrund der Ereignisse doch wieder zu einem werden. Ich konnte seinen Widerstreit absolut verstehen und nachvollziehen, sodass ich mit ihm mit gelitten habe und immer und immer wieder gehofft habe, dass er seine Ruhe finden kann und darf.

    Alles in allem steht „Der Herr des Turmes“ dem ersten Teil in nichts nach. Selten konnten mich die Figuren so berühren und überzeugen und umso mehr freue ich mich auf den nächsten Teil, in der Hoffnung, dass Vaelin sich endlich selbst findet. 


    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    S
    Splashbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vaelin Al Sorna ist in den Vereinigten Königreichen eine lebende Legende, doch der unter vielen Namen bekannte Krieger ist des Kämpfens ...
    Der Herr des Turmes: Rabenschatten 2, rezensiert von Juliane Seidel

    Mit "Der Herr des Turmes" legt Anthony Ryan den zweiten Teil seiner "Rabenschatten"-Trilogie vor, die beim Klett Cotta Verlag auf Deutsch erscheint. Die Geschichte knüpft lose an den ersten Teil "Das Lied des Blutes" an und sollte nicht ohne Kenntnisse des vorherigen Bandes gelesen werden, da die Ereignisse aufeinander aufbauen und einige offene Punkte aus Band 1 in "Der Herr des Turmes" beantwortet werden. Der dritte und letzte Band ist unter dem Titel "Queen of Fire" im Sommer 2015 in den USA erschienen, die deutsche Veröffentlichung ist für September 2016 vorgesehen.

    Im Gegensatz zum ersten Band erzählt der Autor die Handlung nicht nur aus Vaelins Perspektive, sondern fächert den Plot auf und stellt drei weitere Figuren ins Zentrum: Reva, Lyrna und Frentis. Dadurch verliert der Leser zwar ein wenig den Bezug zu Vaelin Al Sorna (zumal "Das Lied des Blutes" noch in der Ich-Perspektive verfasst wurde), doch seine Vergangenheit ist erzählt und es tut der weiterführenden Handlung gut, dass die Geschichte von mehreren Personen aufgerollt wird. Sie wirkt dadurch dreidimensionaler und in sich schlüssiger, zumal sie wesentlich komplexer ist, als die Handlung des ersten Bandes. So erfährt der Leser erstmals von dem Volarianische Kaiserreich, das in Band 1 bereits im Dunkeln agierte, ohne dass sie namentlich benannt wurden. Auch wird auf die große Schlacht und den eigentlichen Gegner hingearbeitet, der im dritten Band der Reihe endlich in Erscheinung treten dürfte. Bis dahin muss sich der Leser jedoch unzähligen blutigeren Schlachten und Kämpfen, einem wahren Berg an verstümmelten Leichen und unendlichen, mitunter zeitraubenden Monologen und Dialogen entgegenstellen. Das passt zwar zu der rauen und düsteren Fantasywelt, mit der Zeit stumpft man jedoch ab und die Geschichte wird mitunter künstlich in die Länge gezogen. Dafür wird im zweiten Band endlich das komplexe Gebilde im Hintergrund aufgedeckt, denn Vaelin und seine Gefährten haben es mit einer weitreichenden Intrige zu tun, die die Welt, in der sie leben für immer verändern könnte. Daher bleibt es trotz einiger Längen die meiste Zeit spannend und man fiebert der Fortsetzung entgegen.

    Die Charaktere sind authentisch und lebendig, jedoch wirken die vier Handlungsträger mehr und mehr wie Superwesen, denen man nur schwer das Wasser reichen kann: Vaelin ist dank seiner dunklen Gabe und seiner harten Ausbildung ein wahrer Überkrieger, den nahezu niemand besiegen kann; Frentis entwickelt aus verschiedenen Gründen Fähigkeiten, die ihn unantastbar machen und Prinzessin Lyrna überragt jeden mit ihrer Intelligenz und ihrer Willenskraft. Den Vogel schießt jedoch Reva ab, die binnen kürzester Zeit sowohl das Schwert als auch den Bogen meistert (Vaelin mag zwar ihr Lehrer sein, doch eine derartige Entwicklung ist vollkommen unrealistisch) und von einer fanatischen Attentäterin zur Statthalterin und Befreierin von Alltor mutiert. Diese Wandlung ist weder nachvollziehbar noch realistisch, was gerade sie eher unglaubwürdig macht. Dafür hat sie einige Geheimnisse, die sie trotz allem zu einer sehr interessanten und ungewöhnlichen Heldin machen.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23437/der_herr_des_turmes_rabenschatten_2

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Klett-Cotta_Verlags avatar
    Wir freuen uns, mit euch eine Leserunde zu starten! Diesmal mit dem lang erwarteten zweiten Teil der »Rabenschatten«- Saga: »Der Herr des Turmes« von Anthony Ryan.
    Es erwartet euch High Fantasy vom Besten und ein wahrer Pageturner.

    Am Donnerstag, den 01.10.2015, werden die Gewinner bekanntgegeben.

    Neugierig geworden? Dann könnt ihr hier ins Buch reinlesen. Wir wünschen viel Spaß!

    Nach dem großen Erfolg von Band 1, »Das Lied des Blutes«, jetzt Band 2, »Der Herr des Turmes«

    »Das Lied des Blutes« hat viele Leser in eine faszinierende Fantasywelt voller Geheimnisse, Gefahren und religiöser Konflikte geführt. Im zweiten Band der Rabenschatten-Trilogie muss Vaelin al Sorna erkennen, dass es vor dem Schicksal kein Entrinnen gibt.

    Vaelin al Sorna kehrt aus den Schlachten zurück und die schwere Bürde der Erinnerung lastet auf ihm. Nie wieder will er töten. Zu viele haben in König Janus’ Krieg ihr Leben gelassen. Nicht nur, dass er für viele, die überlebt haben, das Ziel ihrer Rachegelüste ist. Zum Turmherrn der Nordlande ernannt, möchte er fern aller Intrigen Ruhe finden. Doch der neue König ist schwach und die Feinde des Reiches schmieden ein Bündnis, das mehr und mehr an Macht gewinnt. Wird Vaelin al Sorna, der das Töten hasst und in seiner Loyalität hin und her gerissen ist, doch wieder zum Schwert greifen? 

    »Fast wie bei Shakespeare … Eine neue, intelligentere Art von Fantasy.« Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung

    Informationen über den Autor:


    Anthony Ryan, 1970 in Schottland geboren, verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London. Seit seinem großen Erfolg von »Das Lied des Blutes« lebt er als freier Autor.
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Spannend und mit zahlreichen Überraschungen.«
    Passauer Neue Presse, 18.3.2016

    »So muss moderne Fantasy sein - frisch, ohne plakative Gewalt mit faszinierenden Figuren vollgepackt und unheimlich spannend.«
    Karsten Kuhr, Jugendbuch-Couch.de, 30. 05 2016

    »Ein starkes Fantasybuch und ein absoluter Pageturner.«
    Melanie Frommholz, Booksection, Februar 2016

    »Ich kann kaum den dritten und abschließenden Teil erwarten! Lest unbedingt diese Reihe.«
    Susanne Kasper, Literaturschock.de, 3.1.2016

    »In jedem Erzählstrang fiebert man mit der jeweiligen Hauptperson mit... Jeder Charakter ist komplex und hochinteressant gestaltet... Auch dieser Band erschließt wieder eine großartige und komplex gestaltete Welt und lebt von seinen charismatischen, geheimnisvollen und charakterstarken Protagonisten. Absolut herausragend.«
    Pia Konle, Schreib-Lust.de, November 2015

    »Ein absolutes Lese-Muss, ja gar ein Lese-Zwang, für alle Fantasyliebhaber, die Lust auf Anspruch haben.«
    Nadine Schomakers, lovelybooks.de, 23.10.2015

    Die Fortsetzung des Bestsellers »Das Lied
    des Blutes« jetzt im Taschenbuch

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks