Antje Babendererde Die verborgene Seite des Mondes

(243)

Lovelybooks Bewertung

  • 209 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 3 Leser
  • 26 Rezensionen
(103)
(96)
(40)
(4)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die verborgene Seite des Mondes“ von Antje Babendererde

Julia ist 15 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie kann nicht glauben, dass der wichtigste Mensch in ihrem Leben plötzlich nicht mehr da sein soll. Auf seinen Spuren reist sie zurück in eine ihr fremde Vergangenheit. Tief in der Wüste von Nevada trifft sie auf sein früheres Leben - und auf den stillen Simon, dessen Art sie von Anfang an berührt. Noch wissen die beiden nicht, welches Unheil ihre Liebe bringen wird.

Flüssig zu lesen und eine besondere, wenn auch stellenweise etwas merkwürdige Geschichte. Regt aber in jedem Fall zum Nachdenken an.

— missricki

schöne Liebesgeschichte mit tollen Schauplätzen.

— BuecherherzEva

Die Indianer-Hintergründe gefielen mir gut, alles andere war oberflächlich und langweilig. Leider. :/

— An-chan

Schöner Roman, erste Liebe und heutige Probleme der Indianer (hier die Shoshonen in Nevada) inklusive. Leider wirkte das Ende etwas abrupt.

— Schlehenfee

Ein schöner Indianerroman.

— Mondprinzessin

Wunderbares Buch Ich muss ehrlich sagen es gehört zu meinen Lieblingsbüchern!

— fabiennest

Schön für zwischendurch

— Aluna

Mein persönliches Lieblingsbuch von Antje Babendererde

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr schönes Buch. Ich liebe den Schreibstil von a. Babendererde. Allerdings hat es mich im Nachhinein nicht soooo überzeugt. 😕

— DurchLesenAmLeben

ok

— Sonnenschimmer

Stöbern in Jugendbücher

Die Chroniken der Verbliebenen - Die Gabe der Auserwählten

Dieses Buch hat mich einfach zu Tränen gerührt. Ich habe seit langem nicht mehr so etwas gutes gelesen.

JulaF

Wolkenschloss

Ein tolles Hotel mit spannenden Ereignissen. Die Hugos finde ich am besten ^^

mangomops

Boy in a White Room

Die Geschichte an sich und das Worldbuilding sind sehr gut gelungen, der Schreibstil ist mir allerdings zu nüchtern.

AmyJBrown

The Hate U Give

Wütend, berührt, voller Tatendrang und mit einer Gänsehaut beende ich dieses Buch. Für mich die wichtigste Neuheit in diesem Herbst!

PaulaAbigail

Stormheart - Die Rebellin

Der anfängliche Sturm der über mich kam, ebte schnell wider ab..Was blieb war ein Luftzug

SunnyCassiopeia

Morgen lieb ich dich für immer

Für mich zuviele längen - ich habe mehr erwartet. Auch die Protagonistin war für mich nicht richtig greifbar. Daher leider nur 3 Sterne.

Mausimau

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Absolut Lesenswert!

    Die verborgene Seite des Mondes

    Maybeangle

    13. July 2016 um 00:44

    Ein Roman, der einem die Welt der Indianer näher bringt, indem er eine junge Frau auf dem Weg durch ihre Trauer um ihren Vater und auf dem Weg ins Erwachsenenleben begleitet.    Vorab - ich liebe dieses Buch! Ich habe es mit Sicherheit schon an die 10 Mal gelesen (was bei mir wirklich viel ist - meistens lese ich ein Buch nur ein oder maximal zwei Mal, weil alle wesentlichen Informationen des Buches noch so präsent in meinem Kopf sind, wenn ich es aufschlage, dass es für mich keinen Sinn macht, ein Buch erneut zu lesen. Außerdem gibt es so viele Bücher und ich habe so wenig Zeit - wir alle haben so wenig Zeit! - dass ich lieber eine neue Geschichte lese) und war jedes Mal total in der Geschichte drin. Mir liegt dieses Buch wirklich am Herzen und auch Julia und Simon sind Freunde von mir geworden.    Eigentlich will ich gar nicht so viel über das Buch verraten - da halte ich es wie mit Filmen. Ich brauche keine 5 minütingen Trailer, die mir schon im Vorfeld zeigen, was alles im Film auf mich zukommt - schließlich will ich den Film doch noch sehen, zumindest im besten Fall, und mir nicht schon das Beste 'wegnehmen' lassen. Aber ein wenig möchte ich dann doch erzählen.     Die Verborgene Seite des Mondes ist aus der perspektive von der 15-jährigen Julia erzählt. Julia lebt mit ihrern Eltern in Deutschland, bis ihr Vater ums Leben kommt. Um ihrem Vater, der Julias Bezugsperson war, besser kennen zu lernen und ihm Nah zu sein, fährt sie mit ihrer Mutter auf die Ranch ihrer Großeltern in Amerika. Hier lernt sie das Leben auf eine ganz andere Art und Weise kennen, lernt zu lieben und Verantwortung zu übernehmen.    Die Liebesgeschichte zwischen Julia und Simon ist sehr schön beschrieben, die anfänglichen Berührungsängste und die aufkeimende Zuneigung der beiden zueinander ist realistisch und doch märchenhaft und aufregend.   Auch die Schilderung der Beziehung zwischen Julia und ihren Großeltern, die sich im Laufe des Buches entwickelt, ist gelungen.    Aber es ist nicht alles heiler Sonnenschein und es gibt einige fesselnde, traurige und dramatische Situationen, wie man es aus dem echten Leben so kennt.    Nebenbei erhält der Leser schöne Einblicke in die Kultur der Ureinwohner Amerikas und deren Probleme mit den großen Firmen, die ihr Land zu zerstören drohen.    Fazit: Ein toller Liebesroman, über das Loslassen, weiter machen und immer wieder aufstehen, um das Leben zu genießen. Alle Charaktere im Buch sind realistisch und die meisten sind mir ans Herz gewachsen. Wie so oft war ich am traurigsten, als ich auf der letzten Seite ankam und wusste - hier ist Ende! Keine weiteren Informationen, du musst zurück in die Realität. Lesenswert!!

    Mehr
  • Die verborgenen Seiten

    Die verborgene Seite des Mondes

    Ramie10

    02. May 2015 um 15:56

    "Was bedeutet das?", fragte er leise. "Man nennt es Liebe", sagte sie. Gestern habe ich das Buch von Antje Babendererde feritggelesen und hier ist meine Rezension für euch zu:  Die Verborgene Seite des Mondes Inhalt: "Sacajawea, hatte ihr Vater sie immer genannt, Vogelmädchen." Doch  John Temoke ist tot. Gestorben bei einem Autounfall. Zurück lässt er seine 15-jährige Tochter Julia.                                                                                        Aber Julia will nicht nur um ihren Vater trauern. Sie will wissen, wer der Mann wirklich war, den sie all die Jahre als ihren Vater geliebt hatte.  Also begibt sich mit ihrer Mutter nach Amerika, in die Wüste Nevadas. Denn John Temoke war ein Shoshoni-Indiander.  In Nevada angekommen, sieht das erste Mal in ihrem Leben ihre Großeltern, Ada und Boyd. Sie sieht das erste Mal die Ranch, auf der ihr Vater aufgewachsen ist und sie sieht zum ersten Mal sein "Lad der Träume". Doch schon bald muss Julia feststellen, dass es auf der Ranch doch nicht so toll ist, wie ihr Vater immer behauptet hat. Es ist dreckig, überall stinkt es und ihr Großeltern habe hohe Schulden. Während der Zeit auf der Ranch muss sich Julia immer wieder eine Frage stellen: Wer war ihr Vater wirklich?  Aber zum Glück gibt es in Amerika nicht nur schlechte Sachen. Simon, der Stalljunge ihrer Großeltern ist definitiv etwas Gutes. Er versüßt ihr die Zeit auf der Ranch und gegen den Willen ihrer Mutter verliebt sich Julia in Simon...  Meine Meinung: Ich habe mir das Buch vor einpaar Jahren gekauft, habe es angefangen und danach wieder weggelgt. Es hat mich nicht wirklich mitgerissen. Da ich im Moment aber daran arbeite meinen SUB etwas abzubauen, habe ich es vor 3 Tagen wieder in die Hand genommen. Der Einstieg ist mir zwar etwas schwergefallen und bis zu den ersten 50 Seiten gefiel mir die Geschichte auch nicht wirklich, aber nach einer Weile habe ich mich mit der Story angefreundet.  Es ist eine Geschichte über die erste Liebe, das erste Mal, über Familie und über das wahre Leben.  Ich denke, für Leute, die Indianergeschichten oder die Bücher von Antja Babendererde mögen, ist das Buch okay. Alle anderen werden sich mit der Handlung ebenfalls schwer tun. Trotzdem muss ich sagen, dass die Verborgene Seite des Mondes zwar ein Buch mit schlechtem Anfang ist, sich aber zum Ende hin immer weiter steigert.

    Mehr
  • Eine wunderschöne Geschichte

    Die verborgene Seite des Mondes

    Traumfeder

    18. October 2014 um 09:35

    Inhalt Die 15 jährige Julia Temoke hat gerade ihren Vater verloren und leidet sehr darunter. Um ihn etwas besser zu verstehen und die Sehnsucht nach seiner Heimat wahrzunehmen, fliegt sie mit ihrer Mutter nach Amerika. Ada und Boyd, ihre Großeltern, nehmen sie gerne bei sich auf, doch ihre Ranch verfällt zusehends, denn neben all der Arbeit dort, organisieren sie auch noch Demos und betätigen sich als Aktivisten. Doch hier lernt Julia auch den 17 jährigen Simon kennen, der bei ihren Großeltern arbeitet. Der schüchterne Junge stottert und hält sich deshalb meistens von Menschen fern, doch Julia zeiht ihn auf unerklärliche Weise an. Je mehr sich Julia an das Leben auf der Ranch gewöhnt, desto mehr versteht sie die Schwierigkeiten ihrer Großeltern und auch ein wenig ihren Vater. Sie muss allerdings auch feststellen, dass jemand alles tun möchte um Simon und sie von dort zu vertreiben um eigene Pläne umsetzen zu können. Meine Meinung In ihrem Buch "Die verborgene Seite des Mondes", lässt Antje Babendererde die Leser zusammen mit Julia Temoke das Leben ihrer Vorfahren entdecken. Sie gewährt einen kleinen Einblick auf das heutige Leben des Volkes der Shoshonen. In wie weit dieser Einblick der Realität entspricht, kann ich leider nicht sagen, da ich persönlich niemals vor Ort war um es zu sehen. Julia Temoke ist 15 Jahre alt und in Deutschland aufgewachsen. Als halb Deutsche und halb Shoshone, kennt sie aber nur die eine Seite des Lebens. Das geliebte Land ihres Vaters hat sie bisher nicht kennen lernen können. Nun, da ihr Vater nicht mehr ist, möchte sie seine Heimat wenigstens einmal besuchen. Julia weiß, dass sie dort nicht nur ihre Großeltern treffen würde, sondern auch seine andere Familie, die er für ihre Mutter einst verlies. Auf der Ranch angekommen, lernt sie ein völlig neues Leben kennen. Hier gibt es nicht den gewohnten Luxus, sondern Probleme und jede Menge Arbeit. Doch Julia beginnt auch die Schönheit der Landschaft für sich zu entdecken und die Gefühle für den schüchternen Simon. Leider muss sie aber auch den Hass auf die Indianer und den der eigenen Familie erfahren. Julia ist ein kluges Mädchen und weiß was sie will. Sie hat ihren Vater über alles geliebt, während ihre Mutter im Hintergrund blieb. Erst später hat sie erkannt, was diese alles aufgegeben hat um sie glücklich zu sehen. Erst später hat sie eingesehen, dass ihre Mutter so vieles für sich getan hat. Während ihrer Zeit in Amerika begreift sie so einiges vom Leben. Simon ist ein junger Indianer. Mit seinen 17 Jahren hat er bereits einiges durchlebt und irgendwann seinen Platz auf Adas und Boyds Ranch gefunden. Obwohl er gar nicht so übel aussieht, ist er ein Außenseiter, denn Simon stottert, was vielen auf die Nerven geht. Die meisten Menschen sind nicht bereit mit ihm zu reden, zu anstrengend fällt das Gespräch aus. Auf der Ranch hat er keine Probleme mit diesem Handikap, da dort nicht viel gesprochen wird. Dann taucht aber Julia auf, ein schönes Mädchen, das ihm den Kopf verdreht. In ihrer Nähe ist er erst unsicher, doch mit der Zeit fasst er mehr Mut. Sie gibt ihm Selbstsicherheit und zum ersten Mal erlebt er auch das Gefühl der Liebe. Doch Simon hat grausames erlebt und weiß, dass noch einiges wahrscheinlich kommen wird. Antje Babendererde hat für ihre Charaktere eine wunderschöne und gefühlvolle Geschichte geschaffen. Die Charaktere selbst sind äußerst unterschiedliche und haben so ihre Fassetten. Nicht immer ist ihr wahres Gesicht sofort erkennbar, doch irgendwann lässt es sich nicht mehr unterdrücken. Die Beschreibung der Ranch mitten in Nevada, zeigt mehr oder weniger ein verfallenes Gelände. Ein Grundstück, was von Außen gesehen nicht sehr wertvoll aussieht und doch für so manche Streitigkeiten und Kämpfe verantwortlich ist. Der Zwist, der wegen der Ranch vorhanden ist, führt sogar zu Gewalttaten, die zum Teil auch Simon über sich ergehen lassen muss. Julias Großeltern sind Kämpfer für das Recht der Shoshonen. Sie mögen noch so viele berühmte Persönlichkeiten treffen, bleiben aber doch arm. Ihr Kampf wird nicht wirklich wahrgenommen, denn ihre Mittel sind nun mal begrenzt. Die Beschreibung des großen Treffens war aber umso faszinierender. Dort wurde ein traditionelles (?) Gebet für die Toten beschrieben, was auf seine Art magisch war. Die Autorin führt den Leser wahrlich nach Nevada. Die Erwähnung der gewaltigen Hitze, wenn auch zumeist beiläufig, bewirkt tatsächlich ein warmes und trockenes Gefühl auf der Haut. Überhaupt gelingt es ihr in dem Leser eine Sehnsucht zu wecken, den Wunsch dieses Land mit eigenen Augen zu sehen. Vielleicht auch den ein oder anderen Indianer zu treffen und seine Geschichte zu hören. Ihre Worte begeistern für die einfache Schönheit der Landschaft, weit ab vom Trubel einer Großstadt. Fazit Der Leser wird entführt auf eine einfache Ranch zweier alter Menschen. Zusammen mit den Protagonisten erlebt er Ablehnung und Hass, aber auch Eifersucht, Freundschaft und Liebe. Die realistisch anmutende Geschichte, strotzt nicht gerade vor Spannung, sondern überzeigt durch den einzigartigen Schreibstil der Autorin und ihrer scheinbaren Liebe zu den Indianern.

    Mehr
  • ok geschrieben

    Die verborgene Seite des Mondes

    Sonnenschimmer

    17. July 2014 um 19:35

    Das Buch " Die verborgene Seite des Mondes ", ist ein Indianerbuch - für Jugendliche geschrieben. Es handelt von Julia deren Vater Indianer war und bei einem Unfall gestorben ist. Julia reist in das Land seiner Eltern erlebt dort viele Dinge, lernt Land aber vorallem die Leute besser kennen. Erfährt viel über die Familie ihres Vaters. Und verliebt sich in Simon der für ihre Großeltern arbeitet. Zum Anfang ist das Buch etwas langweilig und ziemlich langgezogen, aber ab der Mitte bis zum Schluss eigentlich recht spannend. Leider fehlt das Ende, es bleibt irgendwie offen. Das ist sehr schade, man hätte doch schon gern gewußt ob es eine Zukunft für Julia und Simon gibt.

    Mehr
  • * Shundahai bedeutet: Frieden und Harmonie für alle Wesen *

    Die verborgene Seite des Mondes

    feee66

    12. October 2013 um 23:26

    Bei dem vorliegenden Roman "Die verborgene Seite des Mondes" handelt es sich bereits um den fünften Jugendroman aus der Feder von Antje Babendererde. Das Buch umfasst 311 Seiten und ist im Arena Verlag erschienen. Empfohlen wird das Buch für junge Leser ab ca. 14-15 Jahren. Obwohl ich alterstechnisch gesehen ganz sicher nicht mehr zur Zielgruppe für die Jugendbücher der Autorin gehöre, schafft sie es mit Leichtigkeit, mich immer wieder für ihre Bücher zu begeistern. Ihre feinfühligen Romane und immer lebendigen Erzählungen über die Kultur und Geschichte, aber eben auch über die heutige Situation der Indianer in Nordamerika, bescheren dem Leser beständig schöne und spannende Lesestunden. Zum Buch: „Kannst du in Deutschland die verborgene Seite des Mondes sehen?“, fragte er. Julia schüttelte den Kopf. „Nein, Simon. Egal, wo man gerade ist auf der Welt, den Mond sieht man immer nur von einer Seite.“ „Also sehen alle nur dieses traurige Gesicht.“ Ein wenig enttäuscht sah er sie an. „Ich dachte, auf der anderen Seite lächelt er vielleicht.“ Dies ist nur ein kleiner, äußerst bewegender Auszug eines Gesprächs zwischen Julia und Simon. Zum Inhalt: Nach dem plötzlichen Tod von Julias Vater, ein Indianer vom Volk der Western Shoshone, reisen ihre Mutter Hanna und das 15-jährige Mädchen zur Beerdigung von John nach Nevada. Er soll beim Sommertreffen der Shoshoni nach indianischer Tradition beerdigt werden. Dort leben auch Julias indianische Großeltern und ihr schwerbehinderter Cousin Tommy auf einer sehr einsam gelegenen Ranch in der Halbwüste Nevadas. Julia ist nach ihrer Ankunft erst einmal total schockiert – alles ist ganz anders, als ihr Vater es ihr immer beschrieben hatte. Sie kann es einfach nicht fassen, dass die sogenannte "Ranch“, die in ihren Augen eher einem Schrottplatz gleicht, die abgelegene Einöde und überhaupt alles dort, der Ort sein soll, an den sich ihr Vater jahrelang zurückgesehnt hatte. Dort trifft sie auch auf Simon, einen stillen und in sich gekehrten Jungen, dessen ruhige aufmerksame Art sie seltsam berührt und schon bald merkt sie, wie gut er ihr schon allein durch seine Anwesenheit tut. Doch es gibt auch jemanden, der Julia am liebsten wieder in Deutschland sehen würde und alles daran setzt, sie von der Ranch zu vertreiben … Meine Gedanken zu dem Buch: Das Buch beginnt mit dem, wie ich finde, wunderschönen Gedicht "Warum ein Stein nicht von selber singt" von Anita Endrezze-Danieson, zu deren Vorfahren Yaqui-Indianer gehören. Das Gedicht steht in direktem Zusammenhang mit dem Inhalt des Buches und wird im Text immer wieder aufgegriffen. Auf gewohnt feinfühlige und äußerst einfühlsame Weise schildert die Autorin wie Julia mit ihrem großen Verlust umzugehen und dabei das Land ihrer Vorfahren kennen und lieben lernt. Sie begeistert auch in diesem Buch durch ihre bewährt liebevollen und detailreichen Schilderungen der Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten. Uns Lesern verschafft sie somit wunderbare Einblicke in die indianische Kultur und u. a. auch in die uralten Mythen und Zeremonien der Shoshoni Indianer. Wir bekommen aber auch einen umfassenden Eindruck davon, wie hart und leider teilweise trostlos das Leben der Indianer im Amerika der heutigen Zeit ist. Auch vor umweltpolitischen Problemen schreckt sie nicht zurück. Diese werden verständlich aufgegriffen und jugendgerecht erörtert. Auf ihre leise und feine Art vermittelt sie diesbezüglich eine Hoffnung und Zuversicht, die einem regelrecht das Herz wärmt - so lange sich nur genügend Menschen für die Rechte der Indianer einsetzen, ist nichts verloren. Dicht ineinander verwoben erzählt dieses spannende Jugendbuch Julias (Liebes-)geschichte und die Geschichte ihrer Vorfahren so stimmig und ergreifend, wie es einfach nur Frau Babendererde versteht zu schreiben. Ein Beispiel: "Die Hautfarbe kann man nicht ändern, die Einstellung schon. Es kommt demnach nicht auf die Hautfarbe an, sondern welche Einstellung man im Kopf mit sich herumträgt." Eine ganz schlichte und einfache Feststellung, die dabei so viel Wahrheit in sich trägt. Mein Fazit: Ein großes Dankeschön an Frau Babendererde für ganz wundervolle Lesestunden mit ihrem berührenden und warmherzigen Buch. Sie konnten mich ein weiteres Mal mit einer gefühlvollen und aufrichtigen Geschichte restlos überzeugen. „Die verborgene Seite des Mondes“ erzählt auf ganz einzigartige Weise von der Liebe der Menschen, von ihrer Kraft und Stärke, aber eben auch von Verlust- und Überlebensängsten. Dabei macht ihr Buch noch Mut und gibt Kraft. Auf berührende Weise, der wohl von ihrem einzigartigen Schreibstil herrührt, schreibt die Autorin so echt und klar, diesen Botschaften kann man sich einfach nicht entziehen. In diesem Sinne: Shundahai = Frieden & Harmonie für alle Wesen ♥ Fünf Sterne für dieses spannende, tiefsinnige und absolut besondere Jugendbuch!

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes"

    Die verborgene Seite des Mondes

    Sindyy1

    09. October 2013 um 11:30

    Es ist schon ein Weilchen her, dass ich das Buch gelesen habe. Aber erstaunlicherweise ist mir noch vieles im Kopf geblieben. Etwas , was meiner Meinung nach, ein Buch ausmacht. Wie schon sehr viel Mal erwähnt wurde, geht es hier um Julia und Simon. Der Tod von Julias Vater spielt hier eine grosse Rolle. Sie will zu Nevanda reisen, dort, woher ihr Vater kommt. Ihr Vater hat ihr nie von diesem Ort erzählt, da wo auch ihre Grosseltern wohnen. Soviel zum Inhalt. Ich kann nicht genau sagen, wo meine Lieblingsstelle ist. Doch es geht nicht nur um Liebe. Dort wird Julia noch einiges erleben.... Das ist einer der besten Bücher die ich bis jetzt gelesen habe, darum auch die verdienten 5 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    MyThousandBooks

    06. February 2013 um 00:14

    Nach dem Tod ihres Vaters reist Julia nach Nevada, um bei ihren Großeltern ihren Wurzeln auf die Spur zu kommen. Auf der teils heruntergekommenen Ranch lernt Julia den Hilfsarbeiter Simon kennen, der sofort ihr Herz erwärmt. Simon fühlt sich zu Julia hingezogen, hält sich selbst aber für nicht gut genug. Besonders dass er stottert, nimmt Simon sehr mit und macht ihn Julia gegenüber sehr unsicher. Als Simon und Julia für den Erhalt der Ranch gegen widrige Umstände zusammenhalten müssen, kommen sie sich näher. Bald erkennt Julia die Schönheit auch auf der verborgenen Seite des Mondes... Wieder einmal hat Frau Babendererde eine wundervolle Geschichte erzählt, die viele Aspekte zu einem schönen Gesamtbild zusammenfließen lässt. Trauer, Armut, aber auch Liebe und Hoffnung spielen ein e wichtige Rolle, sodaß man das Gefühl einer realen Geschichte bekommt und mit Julia und Simon mitfiebert, weint und sich freut. Insgesamt wieder ein Muss für Leser jeden Alters!

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    marilynmystery

    22. July 2012 um 21:05

    "Die verborgene Seite des Mondes" hat mir nur mittelmässig gut gefallen. Vielleicht liegt es daran, dass ich das immer ähnliche Schema der Autorin langsam durch habe, vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt…Generell fehlte mir an gewissen Stellen ein wenig Tiefgang, das Buch war dafür einfach zu wenig dick. Wie auch immer, hier kurz die Handlung: Als Julia 15 Jahre alt ist, stirbt ihr Vater. Zum ersten Mal fährt sie daraufhin mit ihrer deutschen Mutter in die Heimat ihres indianischen Vaters, nach Nevada. Sie soll ihre Grosseltern kennen lernen und an einer traditionellen Abschiedszeremonie für ihnen Vater teilnehmen. Julia will endlich die Spuren ihres Vaters erforschen, und auch ihre eigene Herkunft ergründen. Doch auf der Ranch ihrer Grosseltern angekommen, zeigt sich für Julia ein ernüchterndes Bild. Ihre Grosseltern leben parktisch auf einer Schrotthalde und stehen kurz vor dem Ruin. Ausserdem ist ihre Grossmutter wenig umgänglich, ihr Grossvater taub und ihr Cousin schwer behindert. Julia kann nicht verstehen, dass dies der Ort sein soll, nach dem sich ihr Vater in Deutschland immer gesehnt hat. Bald lernt sie dann den stillen, stotternden Simon kennen, der auf der Ranch arbeitet, und verliebt sich später in ihn. So nimmt die Geschichte ihren Lauf, Julias Halbbruder kommt noch ins Spiel, und die dramatische Situation der Ranch und der der Indianer allgemein werden Thema… Wie immer schafft es Antje Babendererde, auf die Missstände der heutigen Indianer aufmerksam zu machen, ohne zu übertreiben oder zu beschönigen. Ihre Art des Schreibens ist echt, schlicht und doch sehr stimmungsvoll. Dennoch hat mich die eigentliche Geschichte nicht hundertprozentig mitgerissen, vor allem auch deshalb, weil ich das Gefühl hatte, dass sie eher am Rande ablief. Auch das plötzliche, abgehackte Ende hat mich nicht wirklich überzeugt. Fazit: Ein schöner Roman für Jugendliche, und vor allem für diejenigen empfehlenswert, die noch nicht viel von Antje Babendererde gelesen haben. Ansonsten eher durchschnittlich.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    bookjunkies-rezi

    25. April 2012 um 09:58

    Rezension von bookjunkies-rezi.blogspot.com Klappentext: Julia ist 15 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie kann nicht glauben, dass der wichtigste Mensch in ihrem Leben plötzlich nicht mehr da sein soll. Auf seinen Spuren reist sie zurück in eine ihre fremde Vergangenheit. Tief in der Wüsste von Nevada trifft sie auf sein früheres Leben – und auf den stillen Simon, dessen Art sie von Anfang an berührt. Noch wissen die beiden nicht, welches Unheil ihre Liebe bringen wird. Zusammenfassung: Um den Spuren ihres verstorbenen Vaters zu folgen, reist die 15 jährige Julia tief in die Wüste von Nevada, zu ihren indianischen Großeltern. An einen Ort, an dem ihr Vater den größten Teil seines Lebens verbrachte und der ihr doch so fremd ist. Das Leben dort ist alles andere als unkompliziert, ihre Großeltern leben praktischerweise in einem Schrotthaufen. Ihr Großvater ist halb taub, ihre Großmutter nicht wirklich umgänglich und ihr Cousin behindert. Doch dann gibt es da auch noch Simon, der mysteriöse Junge, der nicht redet und trotzdem eine magische Anziehung auf Julia ausübt. Eigene Meinung: Antje Babendererde hat selber eine Zeit lang in einem Indianerreservat gelebt und kann deshalb alle Dinge glaubhaft schildern. Also: Die Frau weiß von was sie redet. Im Buch werden nicht nur Themen wie Liebe, Tod und Familienprobleme angeschnitten, sondern auch die Missstände in heutigen Reservaten und die Ausbeutung der Natur. Die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet und man kann gar nicht anders als sie alle zu mögen, oder zumindest auf eine gewisse Weise zu verstehen. Die Autorin hat sehr schön geschildert, wie Julia mit dem Tod ihres Vaters umgeht und diesen versucht zu verarbeiten. Da sie noch ein sehr junges Mädchen ist, hat sie nicht wirklich herausragende Charakterzüge, das hat mich persönlich aber nicht wirklich gestört, da man während des Lesens richtig mit ihr mitleidet. Aber mein Liebling in der Geschichte ist Simon. Simon wirkt zuerst ziemlich mysteriös und zurückhaltend. Doch während dem Lesen, lernt man ihn immer besser kennen und kann einfach nicht anders als den stotternden Jungen mit der traurigen Vergangenheit ins Herz zu schließen. Genauso wie die beiden Hauptcharaktere sind die restlichen Personen, wie zum Beispiel Julias Großeltern und ihr Cousin super liebenswerte Charaktere mit gewissen Ecken und Kanten. Das Ende des Buches war… passend. Ich will hier nicht zu sehr spoilern, aber ich denke, dass es vielleicht Leute gibt die nicht damit zufrieden sind, da das Buch ein relativ offenes Ende hat. Design: Ich habe das Buch nur in Taschenbuchformat und mein Cover ist ein bisschen anders, als das was jetzt noch erhältlich ist. Ich finde aber beide Cover sehr schön und passend zu der Geschichte. Fazit: Ergreifendes Buch mit moralischen Werten! Ich habe jede Seite des Buches genossen und kann es nur weiterempfehlen. Genauso wie alle anderen Bücher von Antje Babendererde, wie zum Beispiel Liebellensommer oder Indigosommer. Ich gebe dem Roman natürlich 5 von 5 Sternen :)

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    Danny

    04. March 2012 um 21:05

    "Die verborgene Seite des Mondes" war mein erster Roman von Antje Babendererde und hat mich wirklich sehr begeistert. Ich hatte ihn innerhalb eines Tages geradezu verschlungen und fühlte mich von der Geschichte und den wunderbaren Charakteren vollkommen gefangen. Das Leben im Reservat wird durch Babendererde nicht romantisiert oder unnötig blumig dargestellt. Sie beschreibt die unschönen Zustände, wie sie eben wirklich herrschen. Ein wirklich wundervoller Roman und eine faszinierende Geschichte. Wirklich gelungen!

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    bryanna

    13. October 2011 um 12:14

    Julia ist von der ersten Seite an sympatisch. Das Buch ist sehr real geschrieben, ich war irgendwie immer mitten drinnen. Hab mich mit Julia geärgert, war mit ihr traurig und hab mit gelitten als sie völlig durch einander war. Es ist also auch ein Buch, wenn man die Pubertät schon hinter sich hat. Man fühlt einfach mit. Es war auch sehr spannend und teilweise war es echt unmöglich einfach auf zu hören zu lesen. Also ein kleiner Tip. Wenn ihr anfangt dieses Buch zu lesen, dann plant genügend Zeit ein. Einfach aufhören ist nicht. Gut gemacht , liebe Antje Babendererde

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    Keeweekat

    05. September 2011 um 20:55

    Inhalt: Julia ist gerade mal 15, als sie ihren Vater verliert, den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Gemeinsam mit ihrer Mutter reist sie in das Indianerreservat, in dem er aufgewachsen ist, tief in der Wüste Nevadas. Dort wollen sie ihm mit den traditionellen Ritualen die letzte Ehre erweisen. Julia lernt nicht nur die mystische und raue Welt kennen, von der ihr Vater ihr kaum erzhählt hat, sondern auch den stotternden und zurückgezogenene Simon, dessen Fähigkeit, ihr zuzuhören, sie von Anfang an berührt. Meine Meinung: … und auch „Die verborgene Seite des Mondes“ ist wieder eines von Antje Babendererdes Büchern, die ich binnen weniger Tage mit unendlich viel Spannung und Interesse gelesen habe. Die Geschichte von Julia und Simon ist wunderschön und ergreifend und ich finde es beinahe schade, dass das Buch „nur“ 300 Seiten hat. Man möchte immer mehr und noch mehr … :) Das Besondere an Antje Babendererdes Büchern ist, dass sie so echt sind. Nichts wird beschönigt, alle Figuren haben ihre Ecken und Kanten, ihre offensichtliche und ihre „verborgen Seite“. Die Konflikte der Personen sind so real und nachvollziehbar beschrieben, die Geschichten könnten aus dem Leben gegriffen sein. Auch in ‘“Die verborgene Seite des Mondes“‘ gibt es schöne und weniger schöne Seiten. Es wird ein faszinierendes Land und die Geheimnisse indianischer Kultur gezeichnet, aber es gibt auch Zerstörung und Zerfall und (in verschiedener Hinsicht) kaputte Menschen. Aber dann ist da wieder die Liebe und die Hoffnung, der Mut, etwas zu bewegen und, wenn es sein muss, Opfer zu bringen. Gerade in diesem Buch geht es um Opfer und das Ende und den Anfang der Dinge. Wie geht man mit Veränderungen um, die einem unüberwindbar erscheinen? Kann man sein Leben ändern, kann man Erlebtes vergessen und von neuem beginnen? Das sind Fragen, mit denen Simon und Julia zu kämpfen haben und deren Antworten niemals einfach sind. Fazit: „Die verborgene Seite des Mondes“ ist eine problematische Familien- und ergreifende Liebesgeschichte, eine Geschichte zum Träumen und Augen öffnen zugleich. Eine Empfehlung an alle begeisterten Babendererde-Leser und überhaupt alle Leser im Alter von 14-99 Jahren.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    mEla

    26. July 2011 um 19:59

    "Warum ein Stein nicht von selber singt: Wenn du einen blauen Stein an dein Ohr hälst, hörst du den uralten Fluss, dessen Herz er einst war, dessen heissen Wind, dem er als Zunge diente, und die Erde, die ihm einen Feuermund versprach. Ein gefleckter Stein stammt aus dem Traum eines galoppierenden Appaloosa-Schecken. Die Herde singt die Lieder ihrer Graszeremonie und die Traumsterne fliegen von ihren Hufen auf in den gesprenkelten Himmel. Ein schwarzer Stein hat die Seele des Bären eingefangen in seinem letzten Schlaf. Sein Lied umkreist den sein, verleiht ihm Illusion von Pelz." ... (Textausschnitt aus "Die verborgene Seite des Mondes", Antje Barbendererde) Ein wunderschönes Buch!

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2011 um 16:56

    Inhalt: Julia ist 15 Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie kann nicht glauben, dass der wichtigste Mensch in ihrem Leben plötzlich nicht mehr da sein soll. Auf seinen Spuren reist sie zurück in eine ihr fremde Vergangenheit. Tief in der Wüste von Nevada trifft sie auf sein früheres Leben - und auf den stillen Simon, dessen Art sie von Anfang an berührt. Noch wissen die beiden nicht, welches Unheil ihre Liebe bringen wird. Meine Meinung: Als Julias Vater stirbt, ist sie am Boden zerstört. Um jedoch mehr über ihren geheimnisvollen Vater herauszufinden, der in Nevada auf einer einsamen Ranch aufgewachsen ist und der Nachkomme eines Indianer-Stammes ist, reist Julia mit ihrer Mutter in die Heimat ihres Vaters. Auf das Ranch lernt sie Simon kennen, der auf der Ranch ihrer Großeltern arbeitet und da er stottert nicht besonders viel redet und Menschen meidet. Während ihrer Zeit auf der Ranch findet eine Trauerfeier für Julias Vater statt. Dort lernt sie ihre Halbgeschwister kennen und beginnt Abschied von ihrem Vater zu nehmen. Als Julias Mutter allerdings bereits kurz nach der Trauerfeier abreisen will, da sie mit der Abneigung ihrer Schwiegermutter nicht zurecht kommt, die durch die Auswanderung von Julias Vater nach Deutschland entstanden ist, weigert Julia sich mitzukommen. Ihre Mutter akzeptiert Julias Wunsch und lässt Julia bei ihren Großeltern. Während dieser Zeit kommt Julia dem stillen Simon immer näher und verliebt sich ihn. Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse jedoch und Simon muss letztendlich mit Julia und ihrem Cousin Tommy von der Ranch fliehen. Julia ist mit ihren fünfzehn Jahren sehr erwachsen und sieht die Probleme auf der Ranch, die die restlichen Bewohner der Ranch nicht erkennen. Auch ihr Verhältnis zu Simon ist sehr tiefgründig. Julia hat eine tiefe Bindung zu dem Land ihrer Vorfahren und vergibt viele Fehler. Simon stottert seit vielen Jahren, was dazu führte, das er immer ziemlich alleine ist. Zudem trägt er einige Geheimnisse in sich. Als er Julia kennen lernt, erkennt er zum ersten Mal im Leben, was Liebe ist. Simon arbeitet für einen geringen Lohn auf der Ranch von Julias Großeltern und scheint sich dort auch wohl zu fühlen. Die Schreibweise von Antje Babendererde ist sehr ansprechend und das Buch lässt sich flüssig und gut lesen. Der Kampf um die Ranch und das Land der Indianer wird durch die Liebesgeschichte zwischen Julia und Simon nicht in den Hintergrund gedrängt, sondern passt gut dazu. Die Lebensweise von Julias Großeltern steht stark im Kontrast zu der Lebensweise in Deutschland, trotzdem konnte man sich schnell in das Leben einfinden. Das Buch hat eine spannende Geschichte und ist auch ohne ein absolutes Happy-End gut. Der Schluss hat bei mir zu keiner Enttäuschung geführt.

    Mehr
  • Rezension zu "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde

    Die verborgene Seite des Mondes

    LovelyLea

    16. March 2011 um 20:05

    Sehr gutes Buch, das beste von Antje Babendererde meiner Meinung nach. Man erfährt soo viel über die Geschichte der Indianer, auf interessante Art und Weise, und selbst diese informativen Teile im Buch sind fesselnd. Die Liebesgeschichte zwischen dem deutschen Mädchen Jennifer und dem Indianerjunge Simon ist kompliziert, romantisch, tiefgehend und einfach das ganze Buch über interessant. Außerdem regt das Buch zum Nachdenken an, denn ich wäre nie davon ausgegangen, dass das Leben der Indianer immernoch so schwer ist und das Menschen ihnen nach wie vor so klischeehaft begegnen. Einfach ein Buch zum Nachdenken und Träumen:)

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks