Indigosommer

von Antje Babendererde 
4,3 Sterne bei484 Bewertungen
Indigosommer
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Positiv (409):
AnnabelleGreenleafs avatar

Mitreißend!

Kritisch (18):
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Die Sprache ist sehr einfach gehalten und die Geschichte bleibt leider insgesamt sehr flach. Mir hat es nicht gefallen.

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Inhaltsangabe zu "Indigosommer"

Ein einsamer Strand am Pazifik, ein Ozean ohne Grenzen, ein Ort voller Magie. Als Smilla sich in den schwer durchschaubaren Conrad verliebt, kippt die Stimmung in der Clique und sie erfährt, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401509082
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:360 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:16.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 25.02.2010 bei Jumbo erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    NoName123456vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Ein echt wunderschön, fessendelndes Jugendbuch.
    Eindeutig eines meiner Lieblingsbücher!


    Ich liebe dieses Buch. Das erste Mal habe ich es gelesen, als ich um die 14 oder 15 Jahre alt war.


    Obwohl es ein Jugendbuch ist, ist die Thematik einfach zum fesseln spannend. Die Charaktere hat Antje Bebendererde super beschrieben, mjt verdammt viel Tiefe. 


    Ich konnte gar nicht aufhören das Buch zu verschlingen, da ich mich in die beiden Charaktere so unfassbar gut hineinfühlen konnte, ich habe mitgefiebert und mitgebangt.


    Einfach ein tolles Buch! Es gehört eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern! ♡

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    NoName123456vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Ein echt wunderschön, fessendelndes Jugendbuch.
    Tolles Buch!

    Ust schon etwas her, dass ich das gelesen habe und fand es unfassbar toll! :)

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    EllaWoodwaters avatar
    EllaWoodwatervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ganz klare Leseempfehlung von mir! Super schönes Buch! <3
    Ganz klare Leseempfehlung von mir!


    Es war Liebe auf den ersten Blick, könnte man sagen, als dieses Buch über den Bücherzirkus in meinen Besitz wanderte. Nicht wegen des Klappentextes, sondern viel mehr wegen des Covers. Es versprühte eine Brise von Sommer und Urlaub. Genau das Richtige, was ich an jenem regnerischen Tag gebraucht hatte.


    MEINE GEDANKEN DAZU …
    Seit langem habe ich mal wieder ein Buch gelesen, dass nicht ins Genre Fantasy gehört. Und ich habe es nicht bereut. Weder den Kauf, noch den Genre-Wechsel. Dieser Jugendroman von Antje Babendererde war einfach nur schön, mit all seinen Höhen und Tiefen.


    Die Autorin versteht es wunderbar, die durchaus schwierigen Gefühle der Jugendlichen auf beiden Seiten spürbar zu erzeugen. Vor allem, als Smilla und Conrad sich näher kommen und niemand sie zu verstehen scheint. Es ist schlimm, dass diese Geschichte auch jetzt noch so aktuell ist, dass es einen regelrecht schmerzt, davon zu lesen.
    Smilla ist mit ihren 15 Jahren ein sehr starker Charakter und trotz ihres jungen Alters, den anderen weit voraus, weil sie versucht, hinter die Dinge zu blicken. Ich mochte Smilla sehr und fühlte mich zu jederzeit mit ihr verbunden, sowohl mit ihrer Einstellung, als auch mit ihren Gefühlen.


    Bei Conrad war ich mir sicher, dass er sich im Laufe der Geschichte am meisten wandeln würde und ich behielt Recht. Es machte Spaß diese Entwicklung zu verfolgen.


    Insgesamt war die Story sehr dramatisch und zeigt einem, dass der Umgang mit Hass und Liebe, gerade in jungen Jahren, nicht immer leicht ist. Das, Vorurteile nicht immer abgelegt werden können und dadurch Dinge geschehen, die ein Leben nachhaltig verändern können.
    Ich fand Indigoblau von Antje Babendererde wirklich toll und ich denke, dass es mich sicher noch eine Zeit beschäftigen wird. Durchaus witzig fand ich aber den Bezug zu Twighlight den die Autorin ab und an gesponnen hat. Coole Idee, den Roman von Stephenie Meyer so in das reale Geschehen zu integrieren. Zumal Indigosommer genau ein Jahr später erschien, wie die vierteilige Twighlight-Reihe. Das passte also super.


    Ganz klare Leseempfehlung von mir!

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    MelanieHirtes avatar
    MelanieHirtevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch hat mich so überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine tolle Geschichte dahinter steckt.
    Tolle, spannende Story. Schönes Sommerbuch.

    Das Buch hat mich so überrascht.
    Ich hätte nicht gedacht, dass so eine tolle Geschichte dahinter steckt.

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    deepinmybookshelfvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Realistisch und fesselnd!
    Indigosommer

    Smilla geht für ein Jahr nach Seattle. Doch bevor die Schule beginnt, verbringt sie mit ihren Gastgeschwistern und Freunden von ihnen in La Push zum Surfen. Schon bei ihrer Ankunft bemerkt Smilla, dass die einheimischen Jugendlichen, besonders ein Junge namens Conrad, sehr feindselig gestimmt sind. Zuerst schiebt sie es auf den generellen Hass der Quileute-Indianer auf die Touristen, doch nach und nach kommt ein Vorfall vom letzten Jahr, als die drei Jungs der Surferclique (Alec, Josh und Mark) schon an diesem Strand campten, ans Licht.

    Meine Meinung

    Dieses Buch wurde von mir wegen des tollen Covers gekauft (ich besitze die gebundene Version), aber auch der Inhalt hat sich gelohnt! ;)

    Eine realistische und berührende Geschichte, die mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Besonders die ausführlichen Informationen über die Quileute-Indianer (sprich: Kwilejute ;D), welche gut in die Geschichte integriert wurden, sind sehr ansprechend. Smilla hat eine ganz eigene Persönlichkeit und denkt nicht viel darüber nach, was andere denken, weshalb sie sich leicht von der Gruppe von (langjährigen) Freunden absondert. Ein sehr starker Charakter! Die Probleme der "Weißen" (Drogen, Alkohol) werden angemessen thematisiert und reihen sich mit Vorurteilen in beide Richtungen ein.

    Das Geheimnis um das letzte Jahr wird nach und nach aufgedeckt, als Smilla mit den Indianern in Kontakt tritt, was ihr Vorwürfe und Hass auf beiden Seiten einbringt.

    Natürlich fehlt auch die Portion Liebe nicht, die das Ganze einfach nur verkompliziert...

    Besonders toll finde ich die Beschreibung des Ozeans und der Wellen. Der Geruch nach Salz und Wasser und Wind. Ich habe sofort Sehnsucht nach dem Meer bekommen!

    Der einzige Punkt, der mich stört, ist: Vieles wird sehr überzogen und übertrieben dargestellt, was einerseits die Probleme verdeutlicht, andererseits aber teilweise nervig wirkt.

    Ansonsten: toller Schreibstil, genug Emotionen und sehr berührend!

    Fazit

    Eine schöne, berührende und realistische Story, welche den Kontakt der verschiedenen Bevölkerungen toll herausgreift!

     

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    lizzie123s avatar
    lizzie123vor 3 Jahren
    Schöne Handlung an interessantem Handlungsort :)

    In Antje Babendererde's „Indigosommer“ geht es um die 16-jährige Smilla, die ein Auslandsjahr in Seattle verbringt. Bevor die Schule startet, fährt sie mit ihren Gastgeschwistern Alec und Janice nach La Push, einem einsamen Surferstrand im Reservat der Quileute-Indianer. Diese, besonders einer von ihnen, Conrad,  begegnen der Surferclique (Smilla, Alec, Janice und noch Brandee, Mark und Josh) sehr feindselig. Smilla erfährt, dass es mit dem zu tun hat, was im Jahr zuvor dort passiert ist, als Alec, Mark und Josh das erste Mal dort waren…
    Doch durch eine schicksalhafte Begegnung lernt Smilla Conrad von einer anderen Seite kennen, verliebt sich in ihn und kommt auch mit ihm zusammen. Doch da die Surferclique die Indianer anscheinend noch mehr hassen, als anders herum, kippt die Stimmung…


    Ich hab mir das Buch schon im Sommer gekauft, hautsächlich wegen des Covers, das mir sehr gut gefallen hat, und bin jetzt erst dazugekommen es zu lesen und bin echt froh, dass ich endlich damit angefangen habe, denn das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe die 355 Seiten jetzt in zwei Tagen gelesen, das sowohl Handlung als auch Schreibstil ermöglicht haben; es gab keine unnötigen Längen und das Ende war recht überraschend.

    Smilla fand ich als Hauptfigur sehr sympathisch und konnte ihre Gefühle immer gut nachvollziehen. Janice und Mark schienen auch sehr nett zu sein und Marks ruhige Art hat mir gut gefallen. Die beiden fand ich auch als Paar super, da sie irgendwie zueinander passen. Sowohl bei Alec als auch bei Brandee wusste ich nie so recht, was ich von ihnen halten soll. Während Alec mir bis zum Ende unsympathisch blieb, mochte ich Brandee am Ende oder hatte zumindest Mitleid mit ihr. Mit Josh hingegen nicht wirklich; auch wenn er Brandee helfen wollte, mochte ich ihn nicht, weil er betrunken so unberechenbar war und kein Nein akzeptieren konnte. Conrad fand ich sehr sympathisch, auch wenn man zu Anfang wenig über ihn wusste, war er (meist) sehr offen Smilla, gegenüber und dadurch, dass immer wieder Abschnitte aus seiner Perspektive geschrieben sind, versteht man auch seinen Hass und seine Wut besser.

    Außerdem fand ich es sehr interessant mal ein ganz anderes Buch mit La Push als Handlungsort zu lesen als Twilight und auch etwas anderes über die Quileute zu erfahren, außer dass ihre Ahnen angeblich von Wölfen abstammen sollen. Dass Vampire und Werwölfe in dem Buch nur als „Fabelwesen“ vorkommen, hat mir gut gefallen.

    Fazit: Schönes Cover, Handlung teils spannend, teils süße Liebesgeschichte, überzeugende Charaktere, interessanter Handlungsort!

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    EmmisBuechers avatar
    EmmisBuechervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Sprache ist sehr einfach gehalten und die Geschichte bleibt leider insgesamt sehr flach. Mir hat es nicht gefallen.
    Indigosommer

    Es geht um Smilla, die ein Jahr in Seattle verbringen wird. Als sie mitbekommt, dass ihre Gastgeschwister Alec und Janice auf einen Surftrip mit ihrer Clique wollen, würde Smilla liebsten mit, doch sie traut sich nicht Alec um Erlaubnis zu fragen. Alec ist auch nicht begeistert, als sein Freund Josh Smilla einlädt mitzukommen und sie zustimmt. Zu Alecs Clique gehören außerdem Mark, der sich eigentlich Smilla gegenüber immer neutral verhält, aber ganz nett zu sein scheint, Laura, die ich einfach nicht richtig einschätzen konnte und Brandee, die Smilla vom ersten Moment an hasst. Von Freunden wie es im Klappentext steht, kann also kaum die Rede sein. Die meiste Zeit fühlt Smilla sich schrecklich allein und ausgeschlossen. Dann begegnet sie Conrad, einem Indianerjungen aus La Push. Obwohl er Smilla das Leben rettet, verhält er sich danach nicht besonders nett zu ihr. Und obwohl sich das vorerst nicht ändert, verlieben sich die zwei innerhalb von ein paar Tagen ineinander. Sozusagen Liebe auf den 2.Blick - wortwörtlich. Smilla kennt Conrad nicht und obwohl sie, im Gegensatz zu Conrad, keine Voruteile hat, verstehe ich nicht, wieso sie sich in ihn verliebt. Conrad ist die meiste Zeit gegenüber Smilla unfreundlich, verschlossen und provozierend.
    Conrad ist einfach ein Fall für sich.Teilweise kam er mir wie ein Psychopath vor, immerhin ist er kurz davor, Smilla sterben zu lassen, als er die Chance hat, sie zu retten. Ein Leben für das seines Bruders (Seite 124) Nur weil er seinen Bruder verloren hat, muss jetzt noch irgendjemand anderes sterben? Bei dieser Denkweise läuft doch was ganz gewaltig schief. All das hat Conrad mir insgesasamt ZU unsymphatisch gemacht. Denn als er dann netter wird, kann man sein altes Bild leider auch nicht wieder vergessen.

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    Tinkabeerchens avatar
    Tinkabeerchenvor 3 Jahren
    Ein wunderbares Sommerbuch

    Irgendwo habe ich den Titel von dem Buch mal aufgeschnappt und gedacht: Hey, dieses Buch musst du lesen! Dann war ich am Montag in der Bib stöbern und habe es mitgenommen. Witziger Weise stand das Buch gar nicht auf meiner Wunschliste.

    Zu Hause habe ich mir dann für meinen Beitrag Neues aus der Bib den Klappentext angeschaut. Tut mir leid, aber das Coverkaufen liegt mir im Blut, wenn mir ein Buch gefällt, dann nehme ich es mit. So wurde ich also erstmalig mit dem Inhalt konfrontiert. Ich las die Worte La Push und musste schmunzeln, erinnerten sie mich doch sehr an Twilight. Dazu hatte ich noch die Szene aus dem Film im Kopf, als jemand La Push so besonders betont :D

    Auf jeden Fall war ich neugierig, was die Autorin aus der Geschichte macht, wenn schon so eindeutig auf ein anderes Buch hingewiesen wird. Für meine Vorstellung hat sie etwas Grandioses geschaffen. Sie spielt mit dem Klischee "Twilight", ohne sich davon ablenken zu lassen, und erreicht mit der Geschichte um die Quileute viel mehr Tiefe als Stephenie Meyer.

    Aber weg von Twilight, obwohl es im Buch immer mal wieder erwähnt wird, dieses Buch hat mich auf eigenartige Weise verzaubert. Ich fühlte mich wieder wie damals, als ich in den Sommerferien hinter dem Sofa meiner Oma gesessen und Harry Potter gelesen habe - so gefangen war ich in dem Buch. Ich wollte einfach nicht mehr aufhören. Und ich fühlte mich wie der Teenager, der ich war, als ich Twilight gelesen habe.

    Dieses Buch hat mich so überrascht, dass ich dafür keinen wirklichen Ausdruck finden kann. Nur so viel, es hat mir gefallen, ich habe in den Seiten geklebt und ich war das erste Mal seit langem traurig, dass das Buch zuende ist.
    Der einzige Punkt, den ich hier negativ vermerken kann, ist, dass die Autorin nicht sehr kreativ mit ihren Umschreibungen ist. Die kahlen Bäume, die am Strand liegen werden mit allzu häufig mit Knochen verglichen. Da könnte man sicher mehr machen.

    Fazit: ♥♥♥♥♥/♥♥♥♥♥
    Dennoch bekommt dieses wunderbare Sommerbuch fünf Herzchen von mir. Sobald sich mir die Gelegenheit bietet, möchte ich es in meinem Bücherregal stehen haben, denn diesen Sommerurlaub möchte ich immer und immer wieder genießen.

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    E-laines avatar
    E-lainevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannungsreich, gefühlsvoll und schockierend zugleich. Ein Muss für Antje Babendererde Fans!
    Ein vielversprechender Sommer, der in einem Desaster endet...

    Nachdem Libellensommer den Auftakt meiner Antje Babendererde Bücherreihe gestartet hat, bin ich über Der Gesang der Orcas und Rain Song zu diesem Exemplar gelangt, welches mich genauso gefesselt hat, wie die anderen. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Die Geschichte, die anfangs einen schönen Sommer mit vielen Freunden versprach, wurde von Kapitel zu Kapitel spannender und warf immer neue Fragen auf, die einen animiert haben, weiter zu lesen. Das Ende und die Auflösung, was letzten Sommer an dem Strand von La Push wirklich passierte, war mehr als schockieren, was den Effekt hatte, nochmals über die Geschichte nachzudenken, nachdem man das Buch beiseite gelegt hat.

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    Buechermaedchens avatar
    Buechermaedchenvor 4 Jahren
    beim Lesen das Salz auf der Zunge spüren...

    Inhalt: 

    Ein einsamer Strand am Pazifik, ein Ozean ohne Grenzen, ein Ort voller Magie. Das ist LA Push für die Austauschschülerin Smilla, die gemeinsam mit ihren Freunden im Indianerreservat ihr Camp aufschlägt. Doch warum begegnet Conrad, einer der Einheimischen, der Surferclique so feindselig? Was verbergen Alec und Josh, die schon ein Jahr zuvor an diesem Strand gezeltet haben? Durch eine schicksalhafte Begegnung lernt Smilla den schwer durchschaubaren Conrad von einer ganz anderen Seite kennen und verliebt sich in ihn. Als das offensichtlich wird, kippt die Stimmung in der Clique schlagartig und Smilla muss erfahren, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist.

    Meine Meinung: 

    Der Roman "Indigosommer" von Antje Babendererde aus dem Arena Verlag enthält eine berührende und spannende Geschichte. Smilla, fast 16 Jahre alt, macht bei ihrem Auslandsjahr mit ihren Gastgeschwistern und deren Freunden einen dreiwöchigen Surftrip nach La Push. Durch einen unglücklichen Zufall lernt sie Conrad, einen der Quileute kennen. Die anderen Einheimischen reagieren auch feindselig auf die "Bleichgesichter", die "Weißen" - doch bei ihm schlägt es in regelrechten Hass um. Trotzdem kommen er und Smilla sich überraschenderweise näher, was der Surferclique und auch Conrads Freunden allerdings überhaupt nicht gefällt. Was im letzten Jahr vorgefallen ist, als einige von ihnen schon einmal in La Push waren - das muss Smilla erst noch mit schmerzlicher Wucht erfahren..
    Das Buch ist zum Teil aus Smillas, zum Teil aus Conrads Perspektive geschrieben. Das gefällt mir sehr gut, denn so hatte man einen guten Einblick in die Gefühlswelt von beiden. Ein großes Thema sind außerdem die verschiedenen Kulturformen - Smilla ist zwar fasziniert von den Indianern, doch erst durch Conrad erfährt man ihre Bräuche und deren Hintergründe. Insofern war der Roman nicht nur unterhaltsam, sondern auch informativ.
    Die Liebe die sich zwischen Smilla und Conrad anbahnt und der viele Hindernisse im Weg stehen, wird einfühlsam und romantisch beschrieben, ohne dabei zu kitschig zu werden. Ich persönlich hatte das Gefühl, die Geschichte sei ziemlich realitätsnah und die Gegebenheiten nicht so unwahrscheinlich wie es bei den meisten "Lovestorys" der Fall ist.
    Antje Babendererde ist eine Wortkünstlerin. Genau wie bei  "Sturmherz" von Britta Strauß haben mich auch hier die genauen Beschreibungen des Meeres sehr angesprochen. Auch Surftaktiken wurden in klare Worte gefasst und nicht nur schwammig umschrieben. Das alles vermittelte insgesamt den Eindruck, dass ziemlich gut recherchiert wurde.
    Die Charaktere hätten unterschiedlicher nicht sein können. Dabei spielten nicht nur die Umfelder eine Rolle. Trotzdem war jede Person gut ausgearbeitet, sodass keine Handlungen irgendwie falsch gewirkt haben. Auch das Ende schien logisch, doch vor allem war es sehr aufschlussreich. Die Spannung, die das ganze Buch über aufgebaut wurde, fand hier ihren Höhepunkt.

    Fazit:

    Insgesamt kann ich sagen, dass mich das Buch sehr unterhalten konnte. Besonders der Schreibstil konnte mich überzeugen, sodass dies sicherlich nicht das letzte Buch der Autorin ist, das ich lesen werde. Die perfekte Kulisse zum Lesen dieses Buches? Ein Strand mit hohen, aufbrausenden Wellen. ☺

    ✭✭✭✭✭  5 von 5 Sternchen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Queenelyzas avatar
    Ihr Lieben,

    wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon!

    Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt.

    Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen!

    Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben.

    Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!
    Zum Thema
    Wortweltens avatar
    Hallo ihr fleißigen Leseratten,

    heute, am 08. Juni, ist der Welttag der Meere.
    Welttag der Meere? So etwas gibt es?
    Ja, so etwas gibt es.

    Bestimmt habt ihr alle das Meer auf irgendeine Art und Weise schon einmal erlebt, sei es beim Surfen, beim Segeln, beim Schwimmen, beim Lesen ... Für die meisten von uns hat es eine bestimmte Bedeutung. Sein Anblick vermittelt uns Ruhe, inneren Frieden, manchmal wirkt es bedrohlich und düster. Doch auch in der Literatur wird es immer wieder auf die eine oder andere Art und Weise thematisiert. Darin dient es als ein Element, das die Seele von ihren Wunden heilt, als Schauplatz für gemütliche Strandabende mit Gitarrenmusik oder gar als Hort für unheimliche Meeresbewohner. Es bietet einen vielschichtigen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere, ein Lebensraum, der nicht zuletzt auch durch uns Menschen stark bedroht ist.

    Wenn ihr das Meer ebenfalls liebt und besonders Bücher, in denen es eine Rolle spielt, dann ist diese Aktion bestimmt etwas für euch. Zu diesem Anlass werden mehrere Autoren ein Buchpaket verlosen, das jeweils zwei Bücher enthält. Buch Nummer eins ist ein Titel des jeweiligen Autoren, also das Buch, das nachfolgend aufgelistet wird. Das zweite Buch ist ... ein Geheimnis. Jeder Autor hat eines seiner Lieblingswerke, in dem das Meer ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ausgewählt, um den jeweiligen Gewinner des Paketes damit zu überraschen. Bei diesem Zusatzgeschenk kann es sich jedoch auch um ein gebrauchtes Taschenbuch oder auch Mängelexemplar handeln, es muss also nicht neuwertig sein. Natürlich kann es auch ein anderes Genre haben als der entsprechende „Hauptgewinn“.

    Klingt das spannend? Dann wollt ihr sicher wissen, welche Bücher verlost werden.

    Bilderbuch:
    Andrea Reitmeyer – Emily und das Meer

    Jugendbücher/Jugendbuchthriller:
    Antje Babendererde – Indigosommer (Leseprobe)
    Corina Bomann – Und morgen am Meer (Leseprobe)
    Cornelia Franz – Ins Nordlicht blicken (Leseprobe)
    Birgit Hasselbusch – Tod d’Azur (Leseprobe)
    Patrycja Spychalski – Fern wie Sommerwind (Leseprobe)
    Kate Sunday – Herzklopfen - Down Under (Leseprobe)

    Jugendbücher/Fantasy:
    Leonie Jockusch – Meeresschatten (Leseprobe)
    Daniela Ohms – Insel der Nyx (Leseprobe)
    Britta Strauß – Meeresblau (Leseprobe)

    Historische (Liebes-)Romane:
    Katryn Berlinger – Die Meeresflüsterin (Leseprobe)
    Dörthe Binkert – Weit übers Meer (Leseprobe)
    Micaela Jary – Sehnsucht nach Sansibar (Leseprobe)
    Ricarda Martin – Insel der verlorenen Liebe (Leseprobe)
    Gisa Pauly – Sturm über Sylt (Leseprobe)

    Krimis:
    Gisela Garnschröder – Larissas Geheimnis (Leseprobe)
    Silvia Gillardon – Die Frau im Glashaus

    Gegenwartsliteratur und Liebesromane:
    Gabriella Engelmann – Inselsommer (Leseprobe)
    Franziska Fischer – Das Meer, in dem ich schwimmen lernte (Leseprobe)
    Anja Goerz – Herz auf Sendung (Leseprobe)
    Marie Matisek – Nackt unter Krabben (Leseprobe)
    Susanne Oswald – Liebe wie gemalt (Leseprobe)
    Edgar Rai – Nächsten Sommer (Leseprobe)
    Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst (Leseprobe)

    Aber: Um eines der tollen Buchpakete gewinnen zu können, müsst ihr natürlich auch etwas tun.


    Bewerbungsbedingungen:

    1. Ihr dürft euch für maximal zwei Bücher bewerben (gewinnen könnt ihr aber nur eines). Das kann sowohl für euch sein, aber auch, gerade bei den Büchern für jüngere Zielgruppen, für jemand anderen.
    2. Ihr habt euch entschieden? Dann wüssten wir gern, weshalb ihr gerade diese beiden (oder dieses eine) Buch ausgewählt habt. „Wollte ich schon immer mal lesen“ reicht als Begründung nicht aus. „Klingt spannend“ und „Spricht mich an“ auch nicht. ;-) Die Frage ist: WIESO interessiert ihr euch gerade für dieses eine bzw. für diese beiden Bücher?
    3. Sofern es eine Leseprobe gibt, wüssten wir gern: Was gefällt euch an dem Schreibstil des ausgesuchten Textes? Weshalb würdet ihr gern weiterlesen, welche Fragen habt ihr an das Buch?
    4. Und zuletzt hätten wir gern eine Antwort auf die Frage: Welche Bedeutung hat das Meer für euch?


    Bewerben könnt ihr euch bis Sonntag, den 16. Juni 2013, 23:59 Uhr.

    Die Gewinner werden von Daniela Ohms und mir ausgelost und voraussichtlich am Montag, dem 17. Juni 2013 hier bekannt geben. Sobald ihr das Buchpaket erhalten habt, dürft ihr natürlich gern posten, welches Überraschungsbuch es enthielt.


    Wir freuen uns auf eure Beteiligung!

    Viele Grüße

    Daniela & Franziska


    EDIT:

    Weil ihr alle so tolle und aufwendige Bewerbungen schreibt und weil es so einen Spaß macht, diese zu lesen, haben wir das Ende der Bewerbungsfrist um einen Tag verlängert (von Samstag auf Sonntag). Ihr könnt euch also noch bis Sonntagnacht ein oder zwei Bücher aussuchen und natürlich auch gern andere Lovelybooks-User auf die Aktion aufmerksam machen.

    Zum Thema
    catbookss avatar
    Hallo Frau Babendererde! :o) Wie sind sie dazu gekommen Indigosommer zu schreiben? Wollten Sie vielleicht den Twilight-Liebhabern zeigen, dass La Push auch anders sein kann? Viele liebe Grüße! anne
    AntjeBs avatar
    Letzter Beitrag von  AntjeBvor 8 Jahren
    Danke:-)
    Zum Thema

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