Antje Babendererde Indigosommer

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Inhaltsangabe zu „Indigosommer“ von Antje Babendererde

Ein einsamer Strand, ein grenzenloser Ozean, ein Ort voller Magie und Geheimnisse - die 15-jährige Austauschschülerin Smilla wähnt sich in La Push im Paradies. Alles scheint perfekt, als die Clique im Indianerreservat ihr Surfcamp aufschlägt. Und dann ist da noch Conrad, der stille Indianerjunge, der Smilla fasziniert. Doch warum ist er der Clique gegenüber so feindselig? Was verbergen die anderen vor ihr? Eine schicksalhafte Begegnung bringt Smilla und Conrad einander näher und nach und nach enthüllt das Mädchen, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist. Mutig kämpft sie gegen Vorurteile, für die Wahrheit und ihre Liebe zu Conrad.

Muriel Baumeister und Philipp Baltus lesen mit viel Einfühlungsvermögen aus den Perspektiven des Jungen und des Mädchens.

Das gleichnamige Buch ist im Arena Verlag erschienen.

Typisch Antje Babendererde.

— mieken

Spannendes Buch mit wundervoll beschriebenen Charakteren und interessanten Themen

— derbuecherwald-blog

Wunderbares und fesselndes Jugendbuch mit tollen Charakteren! Das Leben der heutigen Indianer ist realitätsnah dargestellt. Empfehlung!

— Schlehenfee

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    Indigosommer

    derbuecherwald-blog

    09. April 2017 um 22:15

    Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und war ehrlich gesagt skeptisch, denn ich bin eigentlich nicht der Fan von Liebesgeschichten. Jedoch war ich positiv überrascht, denn Antje Babendererde hat die Charaktere sehr gut gestaltet und dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht von Conrad und Smilla geschrieben ist, bekommt man einen sehr guten Einblick in die sich streitenden Gedanken und Gefühlen der Beiden. Die Beschreibung des Umfeldes und der Charaktere ist so beschrieben, dass man mühelos die Augen schließen kann und sich dorthin denken kann.Die Spannung wird sehr gut aufrechterhalten,unter anderem durch die Geschichte von voherigem Jahr, die Conrad nicht erzählen möchte und die zwischen ihnen steht. Diese "zweite" Geschichte verleiht dem Buch einen Krimi- Charakter, weswegen das Buch nicht ausschließlich nur eine Liebesgeschichte ist und deswegen nicht gleich als solche wieder ins Regal gestellt werden sollte! Außerdem ist auch der Rassismus von "Weiß" und den Einheimischen sehr gut dargestellt und passend in die Geschichte eingewebt. Das Ende ist aus meiner Sicht sehr gut gelungen, denn obwohl man eigentlich das ganze Buch hindurch glaubte zu wissen, wie es endet und dann noch einmal überrascht wurde.Vollständige Rezension:Der Bücherwald

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  • Indigosommer

    Indigosommer

    Claudias-Buecherregal

    18. September 2013 um 16:28

    Die 15 jährige Smilla geht für ein Schuljahr in die USA. Doch bevor der Highschool-Wahnsinn beginnt, fährt sie mit einer kleinen Gruppe von Jugendlichen nach La Push zum Surfen. Dort, in der Nähe eines Indianerreservats, lernt sie Conrad kennen. Der Indianer hat absolut keine gute Meinung über die Surferclique, aber trotzdem einwickeln er und Smilla Gefühle für einander, die auf eine harte Probe gestellt werden, als ein schrecklicher Unfall geschieht, welcher eine noch größere Kluft zwischen Conrad und die anderen Jugendlichen reißt. Nach "Der Gesang der Orcas" hat mich Antje Babendererde erneut für eine Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einem Indianer in die Staaten gezogen. Diese Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen ist dort Smilla, die als Ich-Erzählerin auftritt und von Muriel Baumeister gesprochen wird. Ergänzt wird diese Sichtweise durch einen auktorialen Erzähler, der seinen Fokus auf Conrad legt und von Philipp Baltus gesprochen wird. Besonders Baumeisters Stimme fand ich zunächst nicht ideal für die Rolle der Smilla, da sie meiner Meinung nach nicht zum Alter der Protagonistin passte. Des Weiteren klang es für mich oft so, als würde sie nasal sprechen. Irgendwann habe ich mich aber daran gewöhnt und da mich die Story begeistert hat, habe ich mich dagegen entschieden, dafür einen Stern abzuziehen. Babendererdes Setting finde ich erneut sehr schön. Sie schafft es dem Küstenabschnitt bei La Push eine besondere Atmosphäre zu zu schreiben und entwickelt wieder eine zarte Liebesgeschichte. Natürlich kann sich diese nicht problemlos entfalten, sondern sieht sich etlichen Hindernissen gegenüber. Dieses Mal stehen aber nicht nur kulturelle Unterschiede zwischen den Protagonisten, sondern auch ein schreckliches Ereignis in der Vergangenheit und ein Unfall in der Gegenwart. Mir hat es sehr gefallen, dass die Geschichte dadurch auch ein gewisses Spannungspotential entwickelt hat. Die Gefühle aller Figuren beschreibt die Autorin sehr authentisch und berührend, ohne dabei kitschig zu werden. Ein Roman zum Genießen! Fazit: Ein gelungener Ausflug ins Land der Quileute-Indianer, eine süße Liebesgeschichte und tolle Charaktere sorgen dafür, dass ich Lust auf weitere Storys von Antje Babendererde habe. Audio: 4 CDs - ca. 263 Minuten Verlag: Jumbo Neue Medien & Verlag GmbH (25. Februar 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833725737 ISBN-13: 978-3833725739 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

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  • Rezension zu "Indigosommer" von Antje Babendererde

    Indigosommer

    Letanna

    23. June 2012 um 20:39

    Die deutsche Smilla Rabe kommt für eine Jahr als Austauschschülerin nach Seattle. Die beiden Kinder ihrer Gastfamilie kennt sich schon von früher. Als die beiden mit ihrer Clique nach La Push zum Surfen fahren wollen, nehmen sie Smilla einfach mit. Dort angekommen reagieren die einheimische Jugendlichen sehr feindselig und Smilla fragt sich die ganze Zeit warum das so ist. Sie lernt den Indianerjungen Conrad kennen, der ihr in einer sehr gefährlichen Situation hilft. Nach und nach kommen sich die beiden näher. Conrad gibt Smillas Freunden die Schuld an dem Tod seines Bruders, was die aufkeimende Beziehung sehr erschwert. Ein wirklich schöner, romantischer, aber auch sehr ernster Roman. Wieder schafft es die Autorin, ein heikles Thema gefühlvoll und realistisch zu präsentieren. Die Story ist geprägt von Missverständnissen und Vorurteilen. Der in der Inhaltsangabe erwähnte Unfall ereignet sich erst sehr spät in der Handlung und eigentlich fällt der Verdacht nur seitens Smillas Freunde auf Conrad. Besonders interessant ist dieses Mal der Ort, in dem die Handlung stattfindet, nämlich La Push, der uns aus den Twilight Bücher von Stephenie Meyer bestens bekannt ist. Es gibt immer wieder kleine Hinweise auf die Vampirbücher von Meyer, was ich sehr amüsant fand.

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  • Rezension zu "Indigosommer" von Antje Babendererde

    Indigosommer

    Twilight1996

    26. October 2011 um 17:18

    Inhalt: Die fast 16-jährige Smilla Rabe geht für ein Jahr als Austauschschülerin nach Seattle. Als sie bei ihrer Gastfamilie ankommt, wird sie von ihren Gastgeschwistern Janice und Alec auf einen Surf-Trip nach La Push, der drei Wochen dauern soll, eingeladen. Janice und Alec nehmen auch noch weitere Freunde mit, insgesamt sind sie zu siebt. Als die Clique in La Push ankommt, bemerken die Jugendlichen sofort, dass sie unerwünscht sind, denn die Indianer sind sehr unfreundlich zu ihnen. Schon bald entstehen erste Konflikte zwischen den Jugendlichen und den Indianern. Smilla erfährt, dass Alec mit ein paar anderen Jungs letztes Jahr auch an diesem Strand einen Surfurlaub verbracht hat, doch irgendetwas, dass letztes Jahr gesehen ist verschweigen die anderen Smilla. Als Smilla eines Tages alleine surfen geht, und dem Ertrinken nahe ist, wird sie von Conrad, einem Indianer gerettet. Sie verliebt sich in ihn, doch sie weiß, dass Alec und die anderen nichts davon erfahren dürfen, denn sonst steht sie zwischen den Fronten… Autorin: Antje Babendererde wurde 1963 in Jena geboren. Im Alter von drei Jahren ist sie mit ihren Eltern nach Gotha gezogen und dort aufgewachsen. Sie hat mit ihren Büchern und Hörbüchern einige Auszeichnungen und Preise gewonnen. Mit „Indigosommer“ schaffte sie es sogar auf Platz 3 der hr2 Hörbuchbestenliste. Heute lebt Antje Babendererde mit ihrem Mann und zwei Kindern in Remptendorf-Liebengrün/Thüringen. Hörbuchsprecher: Muriel Baumeister kam am 24. Januar 1972 in Salzburg/Österreich zur Welt. Sie spielte in einigen Fernsehserien und Filmen wie in „Rosamunde Pilcher“ oder „Tatort“ mit und erhielt schon eine Auszeichnungen wie die „Goldene Kamera“. Philipp Baltus wurde 1978 in Hamburg geboren und hat schon in einigen Fernsehserien mitgespielt. Außerdem arbeitete er als Hörbuchsprecher für Hörbücher wie zum Beispiel „Soul Kitchen. Der Geschichte erster Teil – das Buch vor dem Film“. Meine Meinung: „Indigosommer“ ist das erste Buch/Hörbuch das ich von Antje Babendererde gelesen bzw. gehört habe. Normalerweise höre und lese ich meist Bücher von amerikanischen oder englischen Autoren, deutsche sind da seltener. Auf das Hörbuch bin ich durch Freunde gestoßen, die „Indigosommer“ toll fanden und ich muss sagen, dass ich ihnen größtenteils zustimmen kann. Das Erste was ich schon bei Lesen des Hörbuchcovers gelesen habe war der Name „La Push“. Na, kommt euch das nicht irgendwoher bekannt vor? Ja, richtig. Der Ort spielt eine Rolle in „Twilight“. „La Push“ ist die Heimat von Jacob Black und seinem Stamm, den Quileute. Aber nun zurück zu „Indigosommer“, den es hat bis auf den Ort und die Indianer nicht viel mit „Twilight“ zu tun. Mir hat es sehr gut gefallen, dass auch mal in einem Buch/Hörbuch Indianer eine wichtige Rolle spielen und das der Konflikt zwischen Indianern und den anderen Völkern, hier in diesem Fall amerikanische Jugendliche, dargestellt wird und die Leser/Hörer darauf aufmerksam gemacht werden. „Indigosommer“ hat mich auch dazu gebracht, mehr über das Thema nachzudenken und mir eine mögliche Lösung des Problems zu überlegen. Außerdem hat mir auch die Beziehung zwischen Smilla und Conrad gut gefallen. Smilla ist eine sehr gut gelungene, offene Hauptperson, die mir schon von Anfang an sehr sympathisch erschienen ist. Die beiden Hörbuchsprecher Muriel Baumeister und Philipp Baltus erzählen die Geschichte sehr schön und lassen die Charakter lebendig erscheinen. Ich kann mir gut vorstellen, weitere Bücher/Hörbücher von Antje Babendererde zu lesen bzw. hören, denn ich finde ihren Erzählstil sehr faszinieren und schön. Nicht gefallen hat mir, dass einige Handlungen sehr vorhersehbar sind und dass die Geschichte in „La Push“ spielt, was sehr an „Twilight“ erinnert. Ich hätte es besser gefunden, einen anderen, unbekannteren Ort als Handlungsort zu nehmen. Ich würde „Idigosommer“ Hörern/Lesern empfehlen, die gerne ein Buch lesen, dass einen zum Nachdenken einlädt. Als Altersempfehlung würde ich sagen, dass es ab 12 Jahre geeignet ist.

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  • Rezension zu "Indigosommer" von Antje Babendererde

    Indigosommer

    Normal-ist-langweilig

    25. May 2011 um 21:55

    EIne nette Geschichte, die unter die Haut geht und zum Nachdenken anregt. Mir hat die Stimme der Leserin nicht gefallen. Ich hatte immer das Gefühl, ich müsste ihr ein Taschentuch bringen zum Nase putzen, sie hörte sich immer so verschnupft an. Das Ende hat mir einerseits sehr gut gefallen, da es realistisch war, aber andererseits war es auch planbar/vorauszusehen. Aber es ist ja auch ein Jugendbuch! Dafür wirklich lesenswert und hörbar! :-)

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  • Rezension zu "Indigosommer" von Antje Babendererde

    Indigosommer

    catbooks

    15. October 2010 um 11:54

    Und wieder habe ich ein Buch von Antje Babendererde gehört. Komisch, wenn ich ein Buch von einem Autor höre, habe ich immer sofort das Bedürfnis, dass das nächste wieder eins von ihm/ihr sein muss. Komisch, oder? Jedenfalls habe ich so auch eine gute Grundlage zum Vergleichen der Bücher! Daher habe ich mich für „Indigosommer“ entschieden, denn schon das Cover hatte mich auf der Messe in Frankfurt sehr angesprochen. Beim Hören habe ich mich über den Inhalt des Buches doch sehr gewundert. Babendererde entführt uns in das Indiander-Reservat La Push. Ihr lest richtig! Genau dieses La Push, dass wir alle auch Twilight kennen und irgendwie auch lieben gelernt haben. Ich hatte die ganze Zeit diese Szenen aus dem Film im Kopf, was ich teilweise ganz schön fand, da ich doch eine genaue Vorstellung hatte, andererseits fühlte es sich so nachgemacht an. Aber nachgemacht war es auf keinen Fall!! Es wurde lediglich nur die Ortschaft für ihre neue Handlung verwendet, die wie die Faust aufs Auge zu Babendererde passt – Indianer sind halt ihre Spezialität. Smilla ist 15 Jahre alt und ist als Austauschschülerin in die USA gekommen. Ihre Gastfamilie kennt sie schon sehr lange, da diese damals eine Weile in Berlin, Smillas Heimat, gelebt haben. Ihre Gastgeschwister möchten zusammen mit ihren Freunden einen Surfausflug für 3 Wochen nach La Push machen. Sie hofft dort endlich Anschluss an die Clique zu finden. Doch nach und nach merkt sie, dass alle anders sind als sie. Daher macht sie sich allein auf den Weg um La Push und die Quileute kennen zu lernen, die sie so faszinieren. Als sie dann auch allein mit ihrem Anfängersurfbrett auf das Meer traut wird ihr das fast zum Verhängnis… wenn nicht der Quijunge Conrad in der Nähe gewesen wäre. Smilla ist wirklich eine ganz andere Persönlichkeit als die Mädchen bzw. jungen Frauen in Babendererdes anderen Büchern, die ich vorher gehört habe. Smilla ist nicht schüchtern oder voreingenommen - sie ist sehr neugierig, wissbegierig, aufgeschlossen und total sympathisch! Smilla hört auf ihr Herz und ihr Gefühl, auch wenn sie etwas unsicher ist wie andere Menschen sind, sieht sie grundsätzlich in jedem Menschen das Gute. So wie Conrad, der Indianerjunge, sich benommen hat, würde ich schon sagen, dass typisch ist für einen „Gebranntmarkten“. Er versucht niemanden fremdes an sich heran zu lassen, möchte die Weißen aus seinem Reservat verbannen, damit er und sein Stamm in Ruhe in La Push leben können. Er ist durch seine Vorfahren und durch den tödlichen Unfall seines Bruders geprägt, sodass er keinem Weißen mehr vertrauen kann. Doch trotz seiner vielen Vorurteile, finde ich seine Neugier Smilla gegenüber doch sehr niedlich/amüsant und sympathisch. Wirklich wunderbar anzusehen wie sich ein Mensch verändern kann. Der einzige inhaltliche Minuspunkt ist für mich der selbstverständliche Umgang mit Drogen und Alkohol. Die Clique säuft und raucht jeden Abend, dass sie morgens einen Kater haben. Für mich sollte das nicht zu einem geregelten Abendablauf gehören. Das diese Themen angesprochen werden, finde ich natürlich gut, denn schließlich gehört das auch in unsere Gesellschaft, doch für mich hätte die Ablehnung solcher Dinge mehr in den Vordergrund gerückt werden sollen – schließlich ist „Indigosommer“ ein Jugendbuch. Mit den Sprechern hatte ich anfangs wirklich sehr große Probleme. Muriel Baumeister hat für mich die ganze Zeit sehr nasal gesprochen, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. Als meine Eingewöhnungsphase rum war, war ich von ihrer Sprechleistung wirklich begeistert. Sie hat eine sehr motivierende Stimme, die viel Dynamik ausdrückt und auch sehr gut zu der aufgeschlossenen Smilla passt. Sie hat es geschafft die Gefühle und Stimmungen zu mir als Hörer zu transportieren. Philipp Baltus hat das leider nicht geschafft. Er liest die Abschnitte, in denen Conrad die Hauptrolle spielt. Philipp Baltus konnte mich mit seiner Leistung gar nicht überzeugen. Er liest sehr monton, man kann kaum verschiedene Betonungen heraushören und ich hatte große Mühe mich auf seinen Part zu konzentrieren. Schade eigentlich, denn seine rauchige und dunkle Stimmfarbe hat gut zu dem Charakter Conrad gepasst. Fazit: Wieder hat es Babendererde geschafft den Leser/Hörer in eine Welt zwischen Tradition und Moderne und Vorurteile und Wahrheit mitzunehmen. Ich fühle mich immer wieder sehr wohl ihren Geschichten zu lauschen und in eine teilweise andere Welt einzutauchen. Wirklich eine tolle Geschichte, mit leider einer sehr schwachen Leseleistung von Philipp Baltus.

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  • Rezension zu "Indigosommer" von Antje Babendererde

    Indigosommer

    leseratte...

    08. September 2010 um 23:24

    Smilla wird ein Jahr als Austauschschülerin in den USA verbringen, und um Land und Sprache schon ein bisschen kennenzulernen, reist sie bereits einige Wochen vor Schulbeginn zu Freunden der Familie, die in Washington leben. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen macht sie sich zum Surfen auf den Weg in das Indianerreservat La Push. Als sie dort den geheimnisvollen Conrad trifft, ist sie fasziniert und verliebt sich sofort, doch noch ahnt sie nicht, was ein Jahr zuvor am selben Strand geschah… Antje Babendererde erzählt in ihrem Roman „Indigosommer“ die gefühlvolle Geschichte der jungen Smilla und des Quileute Conrad, die sich gegen alle Vorurteile und Unterschiede hinweg in einander verlieben. Smilla ist fast 16 Jahre alt und geht im Gegensatz zu ihren Bekannten, mit denen sie den Surftrip unternimmt, ohne Vorurteile auf die Quileute zu. Sie ist ein offenes und interessiertes Mädchen, die sich nicht nur für Strand und Surfen interessiert, sondern auch für die Menschen im Reservat. An Hand der anderen Figuren, besonders Josh und Alec, merkt man wie tief Vorurteile gegenüber den Ureinwohnern noch immer vorhanden sind. Smilla lässt sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern lernt die Quileute kennen, besonders durch Conrad. Zusammen mit der Protagonistin lernt der Zuhörer die Ureinwohner kennen und erfährt viel über ihre Lebensweise und Probleme. Antje Babendererde erzählt eine ebenso spannende, wie romantische Geschichte, denn dem Leser ist durch versteckte Andeutungen immer bewusst, dass etwas im letzten Sommer passiert ist, etwas Furchtbares zwischen Einheimischen und den Surfern. Durch die beginnende Liebe zwischen Smilla und Conrad entwickelt sich Stück für Stück eine romantische, zärtliche und leise Atmosphäre, die oft sehr zerbrechlich wirkt. Sie spiegelt die Beziehung zwischen den beiden sehr gut wieder. Verstärkt wird diese Stimmung durch die gefühlvolle Stimme Muriel Baumeisters. Sie versteht es trotz sehr nasaler Aussprache, an die man sich erst gewöhnen muss, Smillas Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Sie spricht oft sacht und zärtlich, was das ruhige und sympathische Wesen der Protagonistin unterstreicht, und schafft es die Geschichte in verschiedenen Nuancen und Facetten zu sprechen, was der an sich schon schönen Geschichte, zusätzlich eine intensive und zugleich ruhige Atmosphäre verleiht. Man fühlt sich Smilla sehr nah und hofft und bangt mit ihr. Phillip Baltus als Conrad hingegen hat mir nicht so überzeugt. Am Ende eines Satzes hebt er oft die Stimme anstatt sie zu senken, was mich sehr irritierte. Es zeigt zwar den Stolz Conrads, der aber schon durch den Text und die Geschichte genügend vermittelt wird. Mit La Push hat die Autorin ein bekannten Schauplatz gewählt, denn selbst Smilla kennt das Indianerdorf aus „Twilight“. Doch diesmal wird der Ort nicht als romantisch verklärter Nebenkulisse dargestellt, sondern steht mit seinen Einwohnern, der Geschichte und der Kultur im Vordergrund. Durch das Werwolf und Vampir Thema Stephenie Meyers kommt es immer wieder zu lustigen Anspielungen und auch über die Wolfslegende spielt eine Rolle. Doch in „Indigosommer“ werden dazu noch viele andere Aspekte der quileutischen Kultur angesprochen. „Indigosommer“ ist somit nicht nur eine Surfergeschichte, sondern berichtet vielmehr über die teilweise traurige Wirklichkeit der letzten Quileute , eine Liebe, die sich über alle Konventionen hinweg setzt und bringt dem Zuhörer eine ganze andere Kultur, die sich von der unsrigen sehr unterscheidet und voller Geheimnisse und Mythen steckt, nahe.

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  • Rezension zu "Indigosommer" von Antje Babendererde

    Indigosommer

    Leserrezension2010

    24. August 2010 um 11:22

    H23 Indigosommer von Antja Babendererde Kategorie: Hörbuch Smilla wird ein Jahr als Austauschschülerin in den USA verbringen, und um Land und Sprache schon ein bisschen kennenzulernen, reist sie bereits einige Wochen vor Schulbeginn zu Freunden der Familie, die in Washington leben. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen macht sie sich zum Surfen auf den Weg in das Indianerreservat La Push. Als sie dort den geheimnisvollen Conrad trifft, ist sie fasziniert und verliebt sich sofort, doch noch ahnt sie nicht, was ein Jahr zuvor am selben Strand geschah… Antje Babendererde erzählt in ihrem Roman „Indigosommer“ die gefühlvolle Geschichte der jungen Smilla und des Quileute Conrad, die sich gegen alle Vorurteile und Unterschiede hinweg in einander verlieben. Smilla ist fast 16 Jahre alt und geht im Gegensatz zu ihren Bekannten, mit denen sie den Surftrip unternimmt, ohne Vorurteile auf die Quileute zu. Sie ist ein offenes und interessiertes Mädchen, die sich nicht nur für Strand und Surfen interessiert, sondern auch für die Menschen im Reservat. An Hand der anderen Figuren, besonders Josh und Alec, merkt man wie tief Vorurteile gegenüber den Ureinwohnern noch immer vorhanden sind. Smilla lässt sich davon jedoch nicht abschrecken, sondern lernt die Quileute kennen, besonders durch Conrad. Zusammen mit der Protagonistin lernt der Zuhörer die Ureinwohner kennen und erfährt viel über ihre Lebensweise und Probleme. Antje Babendererde erzählt eine ebenso spannende, wie romantische Geschichte, denn dem Leser ist durch versteckte Andeutungen immer bewusst, dass etwas im letzten Sommer passiert ist, etwas Furchtbares zwischen Einheimischen und den Surfern. Durch die beginnende Liebe zwischen Smilla und Conrad entwickelt sich Stück für Stück eine romantische, zärtliche und leise Atmosphäre, die oft sehr zerbrechlich wirkt. Sie spiegelt die Beziehung zwischen den beiden sehr gut wieder. Verstärkt wird diese Stimmung durch die gefühlvolle Stimme Muriel Baumeisters. Sie versteht es trotz sehr nasaler Aussprache, an die man sich erst gewöhnen muss, Smillas Gedanken und Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Sie spricht oft sacht und zärtlich, was das ruhige und sympathische Wesen der Protagonistin unterstreicht, und schafft es die Geschichte in verschiedenen Nuancen und Facetten zu sprechen, was der an sich schon schönen Geschichte, zusätzlich eine intensive und zugleich ruhige Atmosphäre verleiht. Man fühlt sich Smilla sehr nah und hofft und bangt mit ihr. Phillip Baltus als Conrad hingegen hat mir nicht so überzeugt. Am Ende eines Satzes hebt er oft die Stimme anstatt sie zu senken, was mich sehr irritierte. Es zeigt zwar den Stolz Conrads, der aber schon durch den Text und die Geschichte genügend vermittelt wird. Mit La Push hat die Autorin ein bekannten Schauplatz gewählt, denn selbst Smilla kennt das Indianerdorf aus „Twilight“. Doch diesmal wird der Ort nicht als romantisch verklärter Nebenkulisse dargestellt, sondern steht mit seinen Einwohnern, der Geschichte und der Kultur im Vordergrund. Durch das Werwolf und Vampir Thema Stephenie Meyers kommt es immer wieder zu lustigen Anspielungen und auch über die Wolfslegende spielt eine Rolle. Doch in „Indigosommer“ werden dazu noch viele andere Aspekte der quileutischen Kultur angesprochen. „Indigosommer“ ist somit nicht nur eine Surfergeschichte, sondern berichtet vielmehr über die teilweise traurige Wirklichkeit der letzten Quileute , eine Liebe, die sich über alle Konventionen hinweg setzt und bringt dem Zuhörer eine ganze andere Kultur, die sich von der unsrigen sehr unterscheidet und voller Geheimnisse und Mythen steckt, nahe.

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