Antje Babendererde Isegrim

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Inhaltsangabe zu „Isegrim“ von Antje Babendererde

Ein ungesühntes Verbrechen. Ein düsteres Geheimnis. Und ein Mädchen, das nicht bereit ist, wegzusehen. Der Wald ist JolasRefugium.Hierkennt sie jeden Winkel, jedenBaum, jedes Tier. Hier istsie weit wegvon ihrer überängstlichen Mutter, der Langeweile in ihrem Heimatdorf und dem besitzergreifenden Freund. Doch in der letzten Zeit gehen Veränderungen im Wald vor sich. Irgendetwas oder irgendjemand treibthier sein Unwesen, beobachtet sie, folgt ihr. Als Jola auf einen fremden Jungen trifft, der sie seltsam fasziniert, scheint das Rätsel gelöst. Sie ahnt nicht, welches düstere Geheimnis der Wald nochhütet. Und dass hinter allem ein furchtbares Verbrechen steht, das Jola seit fünf Jahren zu vergessen versucht.

Isegrim

— perpetua
perpetua

Unglaublich spannend & gleichzeitig voller Herzschmerz.

— Pusteblume85
Pusteblume85

Nicht so mein Fall :-(

— Redrose91
Redrose91

Tolle Einblicke in die Natur, schöner Erzählstil und eine interessante Aufklärung einer Kriegstat!

— sommerlese
sommerlese

War gut aber haut mich nicht ganz um

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Sehr gutes Buch, von dem ich jedoch ein klein bisschen mehr erwartet hatte, aber trotzdem sehr gut!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Vom ersten Moment an schon unglaublich gut! Habe es viele Male gelesen und werde es auch noch sehr oft lesen.

— book_girl
book_girl

Sobald man sich durch den Anfang gebissen hat, erwartet einen ein spannendes und rasantes Krimi-Abenteuer mit wunderbarem Schreibstil.

— cleeblatt
cleeblatt

WOW. Fesselnd bis zum geht nicht mehr. ich schaffe ein buch mit so vielen seiten eigentlich selten an nur einem wochenende :D

— MiniMixi
MiniMixi

Mal eine andere Geschichte.

— Firestar
Firestar

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diebuchrezension

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  • Themen
  • Vielschichtig

    Isegrim
    perpetua

    perpetua

    09. May 2017 um 16:26

    Ein vielschichtiges Buch. Einerseits die Geschichte von Olek, dann die von Jola und Kai und auch die Rückkehr der Wölfe im Wald, die Nazi-Vergangenheit der Dorfbwohner, das Verschwinden von Jolas Freundin. Die einzelnen Handlungen sind alle miteinander verwoben, was teilweise etwas verwirrend ist, vor allem angesichts der unzähligen Namen der Dorfbewohner. Die Atmosphäre im Dorf wird in meinen Augen supergut beschrieben, das Kleinkarierte, die Angst, das Beobachten, die Vergangenheit, die Kluft zwischen Alt und Jung, Alteingesessenen und Neuzugezogenen. Ob der Wolf, Isegrim, auf das Titelbild gehört, da bin ich mir nicht so sicher. Eine Begründung dafür könnte sein, dass eine Wölfin eine Rolle im Buch spielt (fast schon Amor-mässig)  - aber mehr will ich nicht verraten.Geübten Lesern und Leserinnen ist das Buch auf alle Fälle zu empfehlen!

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  • Im Wald der Abenteuer

    Isegrim
    sommerlese

    sommerlese

    "*Isegrim*" ist ein Jugendroman von "*Antje Babendererde*" aus dem Jahr 2013, der im "*Arena Verlag*" erscheint. Die 16-jährige Jola lebt in einem kleinen Dorf in Thüringen. Mit ihrem Vater, der dort Förster ist, teilt sie die Liebe zur Natur und treibt sich deswegen stundenlang im Wald herum. Die Ruhe und die idyllischen Tierbeobachtungen geniesst sie sehr und entgeht so ihrer übervorsichtigen Mutter und dem dörflichen Alltagsklatsch. Doch in letzter Zeit fühlt sie sich im Wald beobachtet und kommt einem Rätsel auf die Spur, das ihr nicht nur die erste Liebe, sondern auch einige andere Entdeckungen und Abenteuer beschert. Dieses Buch schneidet neben der Rückkehr wilder Wölfe in deutsche Wälder auch die deutsche Geschichte an, die sich im Buch wie ein Krimi entwickelt. Allerdings ist die Entwicklung von Jola vom Kind zur Frau in den Vordergrund gestellt. Die Autorin beweist mit ihrer detailgenauen Schauplatz- und Personencharakterisierung ein sicheres Händchen. Die verschiedenen Erzählstränge sind geschickt miteinander verbunden und lassen eine interessante und komplexe Geschichte entstehen, die auch mir als Erwachsene gut gefallen hat. Gerade die vielen Gefühle, Hoffnungen und Ängste der Figuren gehen mir sehr nahe und machen dieses Buch so lebendig, bildhaft schön und sehr realistisch erzählt. Weil hier auch noch in die Zeit des Kriegsendes eingetaucht wird, kommt Spannung in die Handlung, die manchmal schon recht angsteinflössend aus der Sicht von Jola erzählt wird. Als Leser verfolgt man neugierig die Recherche über den Mord an einem amerikanischen Soldaten und den verdächtigten Zwangsarbeiter und sucht gespannt mit nach dem wahren Täter. Dabei kommt man einem Geflecht von Verdächtigungen, Vertuschungen und neuen Geheimnissen auf die Spur, die atemlos lesen lassen. Die Fremdenfeindlichkeit der Dorfbewohner wird erkennbar und nur wenige möchte an dieser alten Geschichte rühren. Aber die Schuld von damals kommt ans Tageslicht und wird von mehreren Seiten beleuchtet. Diese Aufarbeitung weckt Verständnis und ist nicht nur mahnend beschrieben. Antje Babendererde hat einen ruhigen, unverwechselbaren Schreibstil. Trotz einfacher Sprache nimmt die Geschichte mich mit einer gewissen Melancholie gefangen und die Personen habe ich bildhaft vor Augen. Jola ist eine besondere Persönlichkeit, denn sie zieht dem in ihrer Altersklasse üblichen Partyleben und der Sucht für soziale Netzwerke die Ruhe im Wald vor. Sie hat einen Sinn für die Natur und den Erhalt von ökologischem Gleichgewicht und setzt sich mit dieser Meinung selbstbewusst gegenüber ihren Freunden auch durch, wobei sie ihr Gemeinschaftsleben eher als Zwang von sozialem Beieinander sieht. Die Charaktere sind alle sehr detailliert beschrieben und man hat das Gefühl, sie alle gehören zu dieser Geschichte. Niemand fällt als unnötig heraus und so entsteht ein rundes Bild des Dorflebens. Die angeschnittenen Themen habe ich gern gelesen, manchmal hatte ich aber den Eindruck, dass hier zu viel angesprochen werden sollte. Mit "Isegrim" von Antje Babendererde bin ich in den Wald abgetaucht, habe eine Mordaufklärung mitgemacht und eine Liebesgeschichte mit Geheimnissen miterlebt. Die Autorin hat hier eine komplexe Erzählung hingelegt, die nicht nur Jugendliche gerne lesen werden.

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    • 2
    Buchgeborene

    Buchgeborene

    20. January 2016 um 16:07
  • Gut aber nicht zum umhauen

    Isegrim
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2015 um 18:25
  • Babendererde, Antje - Isegrim

    Isegrim
    Fjolamausi

    Fjolamausi

    15. January 2015 um 13:49

    Cover und Titel Das Cover war ein großes Pro-Argument für den Kauf. Ich liebe es einfach. Diese auf alt gemachte Gestaltung passt außerdem perfekt zum Inhalt. Genau wie der Wolf, der da so schön vorne drauf prangt. Der Titel "Isegrim" passt ebenfalls sehr gut. Er findet im Inhalt auch mehrmals Bezug und die eigentliche Bedeutung ist ja nun mal "Wolf". Und mit der Signalfarbe rot, passt er da sehr schön auf das Cover. Meine Meinung Der Anfang des Buches kam mir auf den ersten Blick etwas gezogen vor. Der Leser bekommt zwar einen schönen Einblick in Jolas Leben und allgemein in das Leben in der Kleinstadt (bzw eigentlich ist es ja wirklich nur ein kleines Dörfchen) und ihre verschrobenen Bewohner. Doch gleichzeitig waren da noch viele verschiedene Ereignisse, bei denen ich mir nicht ganz sicher war, wie ich sie einzuordnen hatte. Wenn man sich dann jedoch richtig in das Buch hineinversetzt hat, steckte so gut wie hinter jedem Ereignis eine tiefere Bedeutung. Der Leser ist halt nur gezwungen ein bisschen mitzudenken und vor allem aufmerksam zu lesen. :D Die Protagonistin und Ich-Erzählerin Jola hat mir als Charakter ebenfalls sehr gefallen. In ihrem Verhalten spiegelt sich deutlich die Tatsache wieder, dass es in ihrer Vergangenheit etwas gab, das sie noch immer mit sich herum trägt und das sie auch noch nicht komplett verarbeiten konnte. Auch Olek hat mir da sehr gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen, die Unterschiede zwischen den beiden Hauptpersonen sehr schön darzustellen. Dabei gefiel mir besonders Oleks Akzent :D Neben der Liebesgeschichte, die natürlich in ein Babendererde-Buch hineingehört, war auch der Wolf ein großes Thema. An dieser Stelle ist es der Autorin gelungen, aktuelle Probleme der heutigen Gesellschaft mit in die Geschichte hineinzuflechten - und dabei gleichzeitig zu lösen. In diesem Fall zum Beispiel das "Problem", dass der Wolf langsam das Land Deutschland neu für sich entdeckt. Zudem fand ich es total spannend, wie hier die schwierige Vergangenheit der Kriegsgeneration Deutschlands verarbeitet wurde. Nochmal interessanter fand ich es deshalb, weil wir das Thema vor kurzem selbst gerade im Unterricht behandelt haben. Überhaupt fand ich es auch wirklich gut, wie das Thema Schule mit eingebracht wurde. In den meisten Büchern, wird es ja nur kurz angesprochen so nach dem Motto, Jugendliche müssen halt in die Schule. Und das ist hier eben anders. Obwohl dieses Buch den anderen Büchern von Antje Babendererde schon irgendwie ähnelt, hatte ich trotzdem das Gefühl, dass irgendetwas anders war. Auch wenn ich nicht genau festmachen kann, was genau es war. Vielleicht liegt es ja auch einfach daran, dass es so lange her ist, dass ich die anderen Bücher gelesen habe. Fazit Ein Buch, das man ohne große Bedenken gut lesen kann. Es werden jedoch auch viele problematische Themen der heutigen Zeit und Gesellschaft verarbeitet und sich vehement mit der Vergangenheit auseinander gesetzt. Wie ich finde, eine sehr schöne Kombination, die zum lesen verleitet, sobald man hinein gefunden hat. Empfehlung Besonders dann, wenn ihr bereits Antje Babendererde Fan seit, könnt ihr Isegrim gut lesen. Es ist meiner Meinung nach zwar ein wenig anders, als die vorherigen Bücher, da es sich mit schweren Problemen ernster auseinander setzt, doch gleichzeitig passt es perfekt dazu. http://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2014/03/rezension-babendererde-antje-isegrim.html

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
    QueenSize

    QueenSize

    02. January 2015 um 23:22
  • Vielversprechend, aber leider nicht spannend

    Isegrim
    Neelia00

    Neelia00

    05. November 2014 um 20:34

    Ich fand die Geschichte nicht so spannend und als es dann mal spannend wurde, war die Spannung nach fünf Seiten wieder weg. Die Charaktere waren eher oberflächlich. Ich fand die Geschichte nicht sehr interessant, auch wenn der Wald später mystisch wurde, war der Rest größtenteils langweilig.

  • nicht gerade das Beste Buch...

    Isegrim
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2014 um 18:09

    Meine Rezension findet ihr unter folgenden Link:)


    http://buch-empfehlungen1900.blogspot.de/2014/09/hallo-alle-miteinander-auf-diesem-blog.html

  • Na ja...

    Isegrim
    lievke14

    lievke14

    31. August 2014 um 16:58

    Ich lese ab und zu ganz gerne mal Jugendbücher und hatte mir so einiges von der Autorin und dem Roman-Thema versprochen. Leider hat mir das Buch nicht besonders gut gefallen. Die Story war für meinen Geschmack zu sehr schwarz / weiß gemalt. Die Personen erschienen entweder nur gut oder nur negativ. Es gab außerdem zuviele Ansatzpunkte, die nicht tiefgründiger betrachtet wurden, so dass aus einer eigentlich interessanten Idee nur eine halbherzige, lauwarme Geschichte wurde. Auch konnte ich mich mit der Hauptfigur nicht anfreunden. Sie kam mir von Anfang an einfach nur naiv und streckenweise unerträglich egoistisch vor. Tierliebe und Naturverbundenheit sind ja absolut toll. Nur schade, dass Familie und Freunde so wenig Beachtung bzw. Verständnis finden. Bei einem 17-jährigem Teenager, wäre ein bisschen mehr Vernunft und eine differenziertere Betrachtungsweise wünschenswert gewesen. Man hatte manchmal das Gefühl, das Mädel wäre gerade mal 12. Die detaillierte Beschreibung der Umgebung war dagegen sehr schön und bildlich dargestellt.

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  • Nicht nur die Geschichte ist schön, sondern vor allem die Art und Weise, wie sie erzählt wird

    Isegrim
    Miri92

    Miri92

    18. July 2014 um 22:58

    Kurze Zusammenfassung: Jola lebt in einem kleinen Dorf in Thüringen am Rande des Waldes. Ihr Vater ist Förster und Jola verbringt sehr viel Zeit im Wald, besonders, da ihre Mutter an Angstzuständen leidet, seit vor fünf Jahren ein 11-jähriges Mädchen aus dem Dorf verschwand. Alina war Jolas beste Freundin und ihre Leiche wurde nie gefunden. Verdächtigt wurde damals ein Zugezogener, der sich in der U-Haft das Leben nahm, was von allen als Schuldgeständnis bewertet und der Fall abgeschlossen wurde. Im Wald trifft Jola eines Tages auf Olek, der sie fasziniert und in ihren Bann zieht. Gemeinsam beobachten die beiden eine Wölfin, die im Wald ihre Jungen aufzieht und versuchen, sie vor den Dorfbewohnern geheim zu halten, um sie zu schützen. Und schließlich erfährt Jola von einem Verbrechen, das nach dem Zweiten Weltkrieg im Dorf verübt wurde und von dem heute kaum noch jemand weiß. Meinung: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, ganz besonders der Schreibstil von Antje Babendererde. Die Personen sind glaubwürdig und gut ausgearbeitet und insbesondere die Beschreibungen der Orte oder Räume sind extrem gut beschrieben, ohne langweilig zu sein. Sie fügen die Geschichte in einen wunderschönen, sehr gut verbildlichten Rahmen, was das Buch sehr lebendig macht. Die Autorin schafft es, mit ihrer Sprache im Kopf des Lesers Bilder zu mahlen und so wie Jolas Dorf, der Wald und das Fachwerkhaus, in dem sie mit ihrer Familie wohnt, beschrieben werden, möchte man am liebsten selbst dort leben. Außerdem schafft sie es, ganz verschiedene Handlungsstränge sehr geschickt miteinander in Einklang zu bringen und zu verknüpfen, sodass sowohl Jola als auch der Leser nicht nur mit einem Problem beschäftigt sind, sondern permanent, wie im richtigen Leben ja auch, verschiedene Dinge in den Vordergrund rücken und Jola nie nur mit einer Sache beschäftigt ist, sondern mehrere Thematiken gleichzeitig für sie problematisch oder präsent sind. Auch die Figuren sind gut beschrieben und passen sehr gut in ihre Rollen. Jola ist ein Teenager mit den unterschiedlichsten (auch unterschiedlich gewichteten) Problemen, die ein Teenager eben hat und auch ihre Freunde und die "Erwachsenen" handeln so, wie man es sich von realen Personen vorstellen würde. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, weshalb es auch 4 Herzen bekommen hat. Ich werde sicherlich noch mehr von der Autorin lesen, da mich nicht nur die Geschichte gefesselt hat, sondern auch die Art und Weise wie sie erzählt wird und das Gefühl, das sich bei mir beim Lesen eingestellt hat.

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  • Weniger ist oft mehr...

    Isegrim
    KleineLeseecke

    KleineLeseecke

    09. June 2014 um 10:55

    Ein ungesühntes Verbrechen. Ein düsteres Geheimnis. Und ein Mädchen, das nicht bereit ist, wegzusehen. Der Wald ist Jolas Refugium. Hier kennt sie jeden Winkel, jeden Baum, jedes Tier. Hier ist sie weit weg von ihrer überängstlichen Mutter, der Langeweile in ihrem Heimatdorf und dem besitzergreifenden Freund. Doch in der letzten Zeit gehen Veränderungen im Wald vor sich. Irgendetwas oder irgendjemand treibthier sein Unwesen, beobachtet sie, folgt ihr. Als Jola auf einen fremden Jungen trifft, der sie seltsam fasziniert, scheint das Rätsel gelöst. Sie ahnt nicht, welches düstere Geheimnis der Wald noch hütet. Und dass hinter allem ein furchtbares Verbrechen steht, das Jola seit fünf Jahren zu vergessen versucht. "Isegrim" war mein erster Roman von Antje Babendererde. Mich hatten der Titel und das wunderschöne Cover angesprochen, weil ich ein riesengroßer Fan von Wölfen bin und einen Roman erwartet hatte, in dem diese wunderbaren Tiere eine große Rolle spielen. Zwar werden Wölfe in dem Jugendroman thematisiert, allerdings kommen sie eher am Rande vor. "Isegrim" ist in erster Linie ein Jugendroman, der sich mit den typischen Problemen und Fragen beschäftigt, die man sich mit ungefähr sechzehn Jahren stellt: Wie fühlt sich Liebe an? Kann man auch für seinen Sandkastenfreund romantische Gefühle entwickeln? Wie ist das mit dem Sex, wird er nach dem ersten Mal besser? Außerdem wird die nationalsozialistische Vergangenheit eines kleines Dorfes thematisiert, die von den meisten alten Dorfbewohnern wohlwissend tot geschwiegen wird. In diesem Zusammenhang ist zu Kriegsende ein Verbrechen passiert, über das niemand mehr sprechen möchte. Im Rahmen eines Schulprojektes machen sich Jola und ihre Freunde daran, dieses Geheimnis zu lüften. Ein weiteres Thema ist das spurlose Verschwinden von Jolas Jugendfreundin Alina, die fünf Jahre zuvor spurlos im Wald verschwunden ist. Man ist bisher davon ausgegangen, dass Alina von einem "Zugezogenen" verschleppt, misshandelt und getötet worden ist, doch was ist damals wirklich passiert? Die Auflösung hat zumindest mich vollkommen überrascht... Schließlich werden tatsächlich auch noch die Wölfe thematisiert, allerdings eher am Rande. Eine Wölfin samt Welpen kommt in das Waldgebiet und prompt wird das Dorf in zwei Lager gespalten. Zum einen gibt es Befürworter der Ansiedlung der Wölfe, allerdings gibt es auch viele Proteste, da die Wölfin sich am Vieh der Dorfbewohner vergreift. "Isegrim" regt den Leser also auch dazu an, sich mit dem Thema Wölfe in Deutschland zu befassen. "Isegrim" hinterlässt bei mir nach dem Lesen kein ganz stimmiges Bild. Das liegt wohl daran, dass es die Autorin zu gut gemeint hat, indem sie (wie oben erwähnt) sehr viele unterschiedliche Themen zu einem Roman verarbeitet hat. Meines Erachtens ist das Buch überladen und so kommen einzelne Handelsstränge zu kurz oder werden nicht ausreichend intensiv beleuchtet. Hätte sie sich auf zwei der oben genannten Themen beschränkt, hätte man noch mehr aus der Geschichte machen können und dann hätte mir "Isegrim" sicherlich auch viel besser gefallen. Leider hat der Roman meiner Meinung nach auch einige Längen, die keinen kontinuierlichen Spannungsbogen zulassen. Am Anfang fiel es mir unheimlich schwer, einen Zugang zur Geschichte zu finden, weil sich die Autorin viel zu sehr mit jugendlichen Nichtigkeiten aufhält. Generell ist mir die Spannung bei diesem Roman deutlich zu kurz gekommen und gerade am Ende waren die Auflösungen der Handlungsstränge viel zu unrealistisch und an den Haaren herbei gezogen. Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern, aber wer den Roman gelesen hat weiß, was ich meine. Auch die Charaktere konnten mich nicht begeistern. Jola ist eine Figur, mit der ich mich nur schwer identifizieren konnte. Ihre Liebe zur Natur und ihre Teenie-Probleme fand ich noch nachvollziehbar, aber ihr Verhalten wurde mir im Laufe des Buches immer suspekter, bis ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Auch Kai ist nicht unbedingt ein Sympathieträger mit seiner besitzergreifenden Eifersucht und seinem Verhalten am Ende des Romans. Olek dagegen ist interessanter, aber trotzdem fand ich ihn ehrlich gesagt eher abstoßend als anziehend. Fazit: Weniger ist oft mehr. Wäre die Handlung nicht so überfrachtet gewesen, hätte "Isegrim" sicherlich an Qualität und Spannung gewonnen. Ich bereue die Lektüre des Romans nicht, würde mir das Buch aber nicht noch einmal kaufen. Es gibt definitiv bessere Jugendbücher auf dem Markt, deshalb vergebe ich 3 Sterne.

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  • Die mit den Wölfen rennt..

    Isegrim
    Himmelswanderer

    Himmelswanderer

    13. April 2014 um 20:27

    Jola ist die Herrin des Waldes. Sie kennt jeden Baum und jedes Tier was dort lebt. Diese andere Welt lässt ihr Leben leichter sein. Bis sich etwas ändert.  Augen die sie beobachten, Spuren am Boden und der Junge Olek. Der schöne Waldelf, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Der Wald scheint nicht mehr so sicher zu sein und auch der Rest bröckelt, und hervor kommt das Geheimnis, das Jola seid fünf Jahren verdrängt. Sie wird mit der Verganenheit konfrontiert, die all die Jahre in ihrem Dorf schlummerte... Dieses Buch hat mich süchtig gemacht und ich sage das so wie ich das meine. Eine spannende Geschichte im Herzen Deutschlands. Gemischt mit Träumen, Natur, Liebe und kalter Angst, ist Isegrim das perfekte Buch um alles andere zu vergessen. Der Schreibstil der Autrin ist wie immer fesselnd und ausgeschmückt, das der Krimi fast wie ein Märchen scheint. Auch Jola ist reißt den Leser in einen Bann. Mutig und neugierig, die Herrin des Waldes. Dazu Olek, den ich mir wirklich wie einen Elben vorstelle, mysteriös, wunderschön und gefährlich. Ich konnte nicht anders als das Buch zu inhalieren und weiterzuempfehlen. Ein Märchen, voller Zauber, sodass man das Dunkle erst auf den zweiten Blick bemerkt. Doch genau das will man doch...

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  • Moderne Jugendgeschichte

    Isegrim
    starone

    starone

    12. April 2014 um 17:02

    Zum Inhalt:  Jola, ein junges Mädchen lebt zusammen mit ihren Eltern in einen kleinen Dorf in Thüringen Wald. Der Vater ist Förster und Jola mag den Wald und die Tiere manchmal mehr als die Menschen so empfindet es zumindest ihr  Freund Kai. Bei ihren Streifzügen in den Wald macht sie eine erschaunliche Entdeckung eine Wölfin mit ihren Jungen hat sich im Arbeitsbereich ihrer Vater angesiedelt. Ob das den Dorfbewohnern, die zum Teil mit Schafen ihre Geld verdienen oder gar ihrem Vater gefallen wird. Zu dem treibt sich ein unbekannter junger Mann im Wald herum, ein selbsternannter Wolfsbeschützer. Der Wölfin und der unbekannte junge Mann ziehen Jola immer mehr in ihren Bann, was ihre Beziehung zu ihrem Freund Kai auf eine harte Probe stellt. Das Dorf bringt plötzlich viele Ungereimtheiten zu Tage, vor Jahren ist eine Freundin von Jola, die kleine Alina entführt worden, ein Bewohner des Dorfes soll der Mörder gewesen sein, aber die Leiche wurde nie gefunden. Der Mörder hat dann den Freitod gewählt und damit war dieser Angelegenheit  für die Dorfbewohner erledigt oder war  das gar nicht die Wahrheit gewesen?  Denn durch ein Schulprojekt, dass  sich mit den letzten Tagen des Kriegs bzw. mit der darauffolgenden Besatzerzeit auseinandersetzt kommen Jola plötzlich Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Dorfbewohner und ihrer Gesinnung in der Kriegszeit.  Meine Meinung:  Ein spannendes Buch, dass viele Thema angeht. Wie geht man mit einem Wildtier, wie dem Wolf in unserer heutigen Zeit um? Oder der immer noch vieler Orts unbewältigten Vergangenheit in der Nazi-Zeit. Gefühlvoll und verständig bringt uns Lesern, die Autorin Antje Babenererde hier das Dorfleben und ihre Bewohner näher. Die feste Vorstellung vom Leben in ihrer Dorfgemeinschaft haben, die sich im Laufe der Zeit auch nicht verändert haben, wie es scheint. Wer von außen kommt hat es immer schwer.  Einzigen Knackpunkt in der Geschichte sehe ich da im Verhältnis zwischen den Jugendlichen/Kindern  und ihren Eltern. Es besteht einfach kein Vertrauen und wohl auch kein Basis sich den Eltern an zu vertrauen in durchaus schwierigen Lebenssituationen. Was mich eigentlich schon traurig stimmt, nicht wirklich verstehen kann und so als Aussage auch nicht akzeptieren kann. Denn gerade in solchen Situationen braucht man noch Hilfe und egal in welchem Alter, macht es doch Sinn da die eigenen Eltern zu Rate zu ziehen. Nun gut, sonst gibt es viel Gefühl, Spannung und einiges an ungewöhnlichen Situationen und Begebenheiten für ein Jugendbuch, die zum Nachdenken anregen. Also kein dieser null-achtfünfzehn Geschichte mit einem Friede/Freude/Eierkuchenende. 

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  • Leserunde zu "Isegrim" von Antje Babendererde

    Isegrim
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Liebe Bücherwürmchen, Leseratten und -mäuse, liebe Lesemaulwürfe, Lesewölfchen und alle anderen "Lese-Tiere" :),   wer Antje Babendererde kennt, kennt vor allem ihre magischen Liebesgeschichten, die in amerikanischen Indianerreservaten spielen. Mit Isegrim siedelt Antje Babendererde zum ersten Mal eine Geschichte in ihrer Heimat Thüringen an. Ein stiller, aber präsenter Protagonist ist dabei eine Wölfin mit ihren Jungen.   Antje Babendererde begleitet eine vorweihnachtliche Leserunde. Wer hat Lust? Bitte bewerbt euch bis Sonntag, den 1. Dezember um eines der 10 Freiexemplare mit der Antwort auf die Frage: Was denkt ihr, wenn ihr an Wölfe und ihre Rückkehr in deutsche/europäische Wälder denkt?   Eine Isegrim-Leseprobe findet ihr unter: www.babendererde-lesen.de Isegrim: Ein ungesühntes Verbrechen. Ein düsteres Geheimnis. Und ein Mädchen, das nicht bereit ist, wegzusehen. Der Wald ist Jolas Refugium. Hier kennt sie jeden Winkel, jeden Baum, jedes Tier. Hier ist sie weit weg von ihrer überängstlichen Mutter, der Langeweile in ihrem Heimatdorf und dem besitzergreifenden Freund. Doch in der letzten Zeit gehen Veränderungen im Wald vor sich. Irgendetwas oder irgendjemand treibt hier sein Unwesen, beobachtet sie, folgt ihr. Als Jola auf einen fremden Jungen trifft, der sie seltsam fasziniert, scheint das Rätsel gelöst. Sie ahnt nicht, welches düstere Geheimnis der Wald noch hütet. Und dass hinter allem ein furchtbares Verbrechen steht, das Jola seit fünf Jahren zu vergessen versucht.   Viele Grüße! ... von Antje Babendererde und Arena

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    • 250
  • Toller naturverbundener Jugendroman

    Isegrim
    Lorelai

    Lorelai

    18. March 2014 um 09:28

    Jola ist 16, lebt in einem kleinen Dorf in Thüringen und ist sehr naturverbunden. Als Tochter des Revierförsters ist sie quasi im Wald aufgewachsen und kennt ihn wie ihre Westentasche. Doch sie trägt einen großen Schmerz in sich, denn ihre beste Freundin Alina ist vor fünf Jahren verschwunden. Damals hat man nach kurzer Zeit einen Mann festgenommen, der sie umgebracht haben soll - ein Zugezogener, den man nur zu gerne als Schuldigen gesehen hat und der sich dann in seiner Zelle erhängt hat. Jola hat einen Freund, Kai, den sie seit Sandkastentagen kennt und eine Mutter, die sich aufgrund ihrer extremen Angststörung kaum aus dem Haus traut. Um dem ihr lästigen Alltagstrott zu entkommen, flüchtet Jola sich also immer wieder in den Wald, wo sie eines Tages einen Wolf umherstreifen sieht. Doch nicht nur der treibt sich unbemerkt dort herum, sondern auch ein junger Mann, für den Jola sich immer mehr interessiert. Außerdem gibt es da noch dieses Gerücht über den amerikansichen Soldaten, der kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges mitten auf dem Dorfplatz ermordet worden sein soll. Jola wird neugierig und kommt so nicht nur einem Geheimnis auf die Spur. Und am Ende gibt es eine große Überraschung. Isegrim hat mir schöne Lesestunden beschert. Mir hat gefallen, wie Babendererde auf die Natur eingeht (man lernt dabei tatsächlich etwas über die Natur im Allgemeinen und Wölfe im Speziellen). Es wird an vielen Stellen Spannung aufgebaut, so dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Ab und an hatte ich mir zwar gewünscht, dass Jola nicht ganz so naiv handelt, aber das gehört wohl zur Gedankenwelt einer 16Jährigen. Somit wird das Buch auch authentisch. Sehr gut gefallen hat mir auch das überraschende Ende, obwohl es nicht unbedingt realistisch ist. Für mich war es ein großes Lesevergnügen!

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  • Spannende Verknüpfung von verschiedenen Themen

    Isegrim
    Spatzi79

    Spatzi79

    17. March 2014 um 15:35

    Jola lebt mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf in Thüringen. Ihr Vater ist der örtliche Förster und von ihm hat sie ihre Liebe zum Wald geerbt. Stundenlang kann sie sich in der Natur herumtreiben und Tiere beobachten. Sehr zur Besorgnis ihrer Mutter und zum Unverständnis ihres Freundes Kai. Kai und Jola kennen sich schon seit Jahren, doch erst seit kurzem sind sie ein Paar. Während Kai total verliebt ist, spürt Jola erste Zweifel, ob diese Beziehung wirklich das Richtige ist. Eines Tages macht sie im Wald eine erstaunliche Entdeckung. Anscheinend hat sich auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz eine Wölfin angesiedelt. Jola ist fasziniert, doch ihr ist klar, dass sie mit dieser Meinung wohl in der Minderheit sein dürfte und die anderen Dorfbewohner ihre Begeisterung wohl nicht teilen werden. Also erzählt sie niemandem von ihrer Entdeckung. Gleichzeitig trifft sie im Wald auf einen rätselhaften Jungen. Wer ist dieser Olek, wo kommt er her und was tut er da im Wald? Neben der Thematik der Rückkehr wildlebender Wölfe nach Deutschland schneidet die Autorin in diesem Buch noch weitere Themen an. Durch ein Schulreferat beschäftigen sich Jola und ihre Freunde mit der Geschichte des Dorfes. Als sie eine der ältesten Anwohnerinnen für einen Zeitzeugenbericht befragen, stoßen sie auf ein dunkles Kapitel in der Vergangenheit des Dorfes. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein amerikanischer Soldat getötet. Der Täter soll ein polnischer Zwangsarbeiter gewesen sein, doch an dieser Version der Geschichte gibt es auch durchaus Zweifel. Aber die alteingesessenen Dorfbewohner haben keinerlei Interesse daran, dass diese alte Geschichte wieder hervorgekramt wird und reagieren äußerst unwirsch. Neben diesem alten Fall aus der Nachkriegszeit gibt es auch noch ein viel aktuelleres Verbrechen. Vor einigen Jahren wurde ein Mädchen entführt. Alina war Jolas beste Freundin und sie vermisst sie heute noch sehr. Die Leiche des Mädchens wurde nie gefunden, allerdings fand man Beweisstücke bei einem Mann, der sich kurz darauf umbrachte, was allgemein als Schuldeingeständnis gewertet wurde. Doch ist vielleicht auch in diesem Fall die Wahrheit eine ganz andere? Ich habe bisher noch kein Buch von Antje Babendererde gelesen und konnte daher auch nicht enttäuscht werden, da es anscheinend anders ist als ihre bisherigen Bücher. Mir hat die Verbindung dieser verschiedenen Geschichten und Themen sehr gut gefallen, auch wenn ich mir vielleicht gewünscht hätte, dass der Wolfsanteil noch etwas höher ausgefallen wäre. Die Charaktere fand ich gut gezeichnet und glaubwürdig, die Handlung insgesamt spannend und sehr gut zu lesen. Für mich ein tolles Jugendbuch, das ich auch als Erwachsene sehr gerne gelesen habe!

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