Antje Babendererde Julischatten

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Inhaltsangabe zu „Julischatten“ von Antje Babendererde

Sim heißt eigentlich Simona und will um jeden Preis auffallen. Und das tut sie wie ein bunter Hund im Reservat Pine Ridge im Nordwesten der USA, mit ihren merkwürdigen kurzen Haaren, ihren verrückten Klamotten und dem schiefen Lächeln. Doch als sie die unzertrennlichen Freunde Jimi und Lukas kennenlernt, ändert sich etwas für sie. Denn der blinde Lukas zeigt ihr eine ganz neue Sicht auf die Welt und auf sich selbst, und in den attraktiven Jimi verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die Dinge in Pine Ridge sind nicht so, wie sie scheinen. Während die Ereignisse sich überschlagen, muss Sim erkennen, dass sie sich für einen der beiden Jungen entscheiden muss. Das gleichnamige Buch ist im Arena Verlag erschienen.

ich hatte total Mitleid mit dem Blinden, an den erinner ich mich noch gut. Der Rest ist nicht hängen geblieben, war also nicht so fesselnd

— BOBOBOBO
BOBOBOBO

Konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

— Lea_Herondale
Lea_Herondale

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    Julischatten
    Lea_Herondale

    Lea_Herondale

    09. March 2016 um 21:52

    Ich habe "Julischatten" schon über 8 mal gelesen. Es ist unglaublich wie ich mich einfach nie davon losreißen konnte. Die Charaktere sind so echt, machen Fehler und treffen Falsche Entscheidungen. Ich glaube das ist, neben der spannenden Handlung, einer der Hauptgründe warum ich das Buch so liebe. Antje Babendererde ist mittlerweile eine meiner lieblingsautorinnen welcher wir auch die unglaublichen Bücher "Indigosommer" und "Libellensommer" zu verdanken haben.

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  • Julischatten / Antje Babedererde

    Julischatten
    Lenny

    Lenny

    15. December 2013 um 10:50

    Gesprochen von Inga Reuters, das hat sehr gut gepasst, finde ich. Simona, genannt Sim feiert immer etwas zu ausgelassen, sprich sie schaut zu tief ins Glas und bekommt von Ihren Eltern eine Auszeit bei der Tante verordnet. Erste Regel: kein Alkohol, na, wird das klappen? Sim lernt Lukas, den blinden Jungen kennen und seinen Freund Jim, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Aber auch Lukas verliebt sich in Sim..... eine spannende Geschichte beginnt.....

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  • Julischatten

    Julischatten
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    13. October 2013 um 19:49

    Sim alias Simona wird von ihren Eltern zu ihrer Tante nach Amerika geschickt, um dort die Sommerferien zu verbringen. Leider wohnt diese nicht in New York oder San Francisco, sondern in einem Indianerreservat im Nordwesten der USA. Sim ist überzeugt, dass sie vor Langweile sterben wird, doch dann stellt sie fest, dass ihr Tante eigentlich ganz cool ist und als sie die besten Freunde Jimi und Lukas kennen lernt, wird es alles andere als langweilig, denn Sim verliebt sich in Jimi, aber sie fühlt sich auch von Lukas angezogen. Nachdem ich der Autorin letztens nach Thüringen gefolgt bin ("Isegrim"), habe ich mich gefreut, dass es nun wieder nach Nordamerika ging und ich eine weitere Indianerliebesgeschichte erleben konnte. Die bisherigen haben mir nämlich alle gefallen und "Julischatten" stellt keine Ausnahme dar, obwohl sie sich von "Der Gesang der Orcas" und "Indigosommer" unterscheidet. Die drei Hauptfiguren fand ich alle gut ausgearbeitet. Da ist zum einen Sim, die ihren ganz eigenen Kleidungsstil hat und es ihren Eltern nicht immer recht macht. Dann gibt es Jimi, den attraktiven Champion, der bei Frauen nichts anbrennen lässt, und Lukas, seinen besten Freund, der bei einem Unfall vor etlichen Jahren sein Augenlicht verlor. Es hat Spaß gemacht zu verfolgen, wie jeder mit der neuen Situation umgeht, wie sich Sim im Reservat einlebt und wie die Jungs auf sie reagieren. Der Indianeranteil der Geschichte kommt erneut nicht zu kurz. Babendererde beleuchtet sowohl alte Traditionen als auch die heutige Situation in den Reservaten glaubhaft und da ich eh ein Fan der Indianerwelt bin, packt sie mich jedes Mal aufs Neue. Babendererdes Geschichten waren für mich bisher immer sehr romantische Liebesgeschichten zwischen einer Deutschen und einem Indianerjungen. Natürlich lief es nie ganz rund, schließlich müssen auch Probleme in der Geschichte auftauchen, aber der Grundton war oft romantischer Natur. In "Julischatten" findet man auch sehr viele Gefühle, aber eben nicht nur die rosaroten, sondern auch etliche negative Emotionen. Das Buch als "etwas härter" zu beschreiben, ist vielleicht etwas übertrieben, aber es geht schon ziemlich hoch her und die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund, egal ob es um Verrat, Drogen, Tod oder ähnliches geht. Das hat mir sehr gut gefallen und das Gesamtbild perfekt abgerundet. Der Roman wird von Inga Reuters gesprochen, welche mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihre Stimme und die unterschiedliche Betonungen und Stimmfarben passt sehr gut zu dem Roman. Ich werde sicherlich noch weitere Hörbücher hören, in denen sie als Sprecherin auftritt. Fazit: "Julischatten" habe ich von Anfang bis Ende genossen. Reuters trägt die Geschichte sehr schön vor und Babendererde entführt den Hörer erneut in ein Indianerreservat und präsentiert eine Liebesgeschichte mit zahlreichen Hochs, aber auch vielen richtig tiefen Tiefen. Ich bin froh, dass ich noch nicht alle ihrer Indianergeschichten kenne und somit noch ein paar vor mir habe, denn davon kann ich zurzeit nicht genug bekommen. Audio: 4 CDs Verlag: JUMBO Neue Medien & Verlag GmbH (9. Februar 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3833729309 ISBN-13: 978-3833729300 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    01. February 2013 um 17:24

    Die Sprecherin, Inga Reuters, war genau richtig für diesen Roman. Zuerst hatte ich etwas Schwierigkeiten, da ich zuvor ein von Christoph Maria Herbst gelesenes (oder eher schon gespieltes) Hörbuch gehört hatte. Dagegen war der Stil von Inga Reuters schon fast nüchtern zu nennen. Ich war aber schnell drin und sie hat eine sehr angenehme Stimme, die gut zu der Geschichte passt. Meine Lieblingsfigur ist Lukas. Er ist einfach ein toller junger Mann, der das herz am rechten Flack hat, aufrichtig ist und sehr sympathisch. Sim ging mir zwischendurch immer mal wieder auf die Nerven. Einerseits wurde sie von einem Jungen n Deutschland seelisch zu tiefst verletzt, das hindert sie aber andererseits nicht daran, mit zwei jungen Männern zu "spielen" und deren Gefühle wenn auch vielleicht nicht zu verletzten, so doch zumindest auf eine harte Probe zu stellen. Ein bisschen mehr Zartheit hätte ihr manches Mal gut zu Gesicht gestanden. Andererseits macht Sim über die Geschichte eine große Veränderung durch, die gut erzählt ist und auch gut zu ihr passt. Jimi war mir die meiste Zeit über völlig unsympathisch. Er ist unzuverlässig, er nutzt Sim aus, auch wenn er behauptet sie zu lieben und er schert sich einen feuchten Kehrricht um andere. Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen. Es gab ganz viel Liebe, ein bisschen Verrat, viel Spannung, aber auch Zeit zum entspannen. Eine gute Mischung aus allem, was ein spannender Jugendroman haben sollte. Der Schreibstil von Antje Babendererde ist bildhaft und sehr einfühlsam. Sie schafft es, Figuren und Landschaften vor dem inneren Auge des Lesers heraufzubeschwören. Insgesamt bekommt dieses Hörbuch von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    Reneesemee

    Reneesemee

    23. September 2012 um 13:06

    Regt zum nachdenken an* Sim heißt eigendlich Simona und sie will um jedenpreis auf fallen. Darum läuft sie rum wie ein bunter Hund, was im Reservart Pine Raige im Nordwesten der USA nicht gut ankommt. Aber als sie Jim und Lukas kennenlernt ändert sich plötzlich alles. Lukas ist blind und er zeigt ihr das es auch anders geht, aber dann verliebt sie sich in den attraktiven Jim der nix anbrennen läst. Während sich die Dinge überschlagen und sich das Leben von verändert muß Sim erkennen das sie sich für einen von ihnen endscheiden muß. Was ihr garnicht so leicht fällt. Auch dieses mal hat mich Antje Barbenderde mit ihrer Magie verzaubert und in ihren Bann gezogen. Diese Geschichte zeigt einem mal wieder das die gut aussehenden Typen die besten sind.

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    RoccosMom

    RoccosMom

    11. March 2012 um 20:43

    Ein echter Lakota denkt mit dem Herzen Sim, die eigentlich Simona heißt, wird von ihren Eltern zur Rehabilitation in den Nordwesten der USA geschickt. Dort wohnt ihre Tante im Reservat Pine Ridge und soll sich um die Jugendliche kümmern. Als Sim dort mit ihrem merkwürdigen, bunten Äußeren ankommt, fällt sie sofort auf. Auch die Honkabrüder Lukas und Jimi interessieren sich sofort für Sim. Die beiden Jungs könnten dabei nicht unterschiedlicher sein – der eine blind und zurückhaltend, der andere attraktiv und lebenslustig - und doch kann sich Sim nicht zwischen ihnen entscheiden… Sim ist ein typisches Problemkind. Sie sieht aus wie ein Punk und hat Probleme mit Sex, Drogen und Alkohol. Im Reservat tauch sie in eine andere Welt ein. Dort muss sie lernen ohne diese „Stimmungsaufheller“ auszukommen und auf normalen Wegen mit ihren Gefühlen und ihrer Wut auf sich selbst umzugehen. Tante Jo, die sie seit Jahren nicht gesehen hat, ist ihr dabei eine Stütze. Immer wieder nimmt sie Sim den Wind aus den Segeln, indem sie sich ihr gegenüber einfach fair verhält. Jimi und Lukas sind nicht ganz so, wie sie auf den ersten Blick scheinen. Das muss auch Sim bitter feststellen und eine Entscheidung treffen. Denn beide Jungs entwickeln Gefühle für die Deutsche und werben auf unterschiedliche Weise um ihre Gunst. Das geht natürlich nicht ohne schmerzliche Erfahrungen und verstrickte Gefühle. Bekanntermaßen sind auch drei einer zu viel, weshalb sich die Jungs – zum ersten Mal in ihrem Leben – in die Wolle bekommen. Sehr schön finde ich, dass alle drei Protagonisten, Sim, Lukas und Jimi, gleichermaßen beleuchtet werden. Obwohl es hauptsächlich um Sim geht, lernt man auch die Gefühlswelten der Jungs kennen. Dabei hat die Autorin gute Zwischentöne gefunden um dem Leser begreifbar zu machen, dass jede Tat nicht nur schwarz oder weiß ist, sondern auch Hintergründe hat. Manchmal sind die Dinge nicht so wie sie scheinen und Freundschaft sollte das wichtigste überhaupt sein! Im Laufe des Buches lernt man vieles über den Indianerstamm der Lakota und wie es dort im Reservat zugeht. Es ist eine andere Welt, die uns eigentlich unbekannt ist. Aber Antje Babendererde schafft es, dem Leser ihre Liebe zu diesem Thema offenherzig zu übermitteln. Man gerät unweigerlich ins Grübeln, über die letzten Indianer und deren Kultur. Inga Reuter ist eine großartige Sprecherin. JULISCHATTEN war mein erstes Hörbuch von ihr, aber sicherlich nicht mein letztes. Mit ihrer klaren, sympathischen Stimme liest sie das Buch wunderbar einfühlsam vor, so dass ich richtig in die Geschichte eintauchen konnte. Das Cover ist das gleiche wie beim gedruckten Buch und zeigt einen Adler, der bei blauem Himmel über eine Wiese kreist. Die 4 CDs der Hörbuchausgabe (293 Min. Gesamtspielzeit) sind farblich genau auf das Cover abgestimmt. JULISCHATTEN ist ein fabelhaftes Buch mit einem dramatischen Ende. Die tiefgründige Traurigkeit sowie die liebevollen Charaktere haben mein Herz berührt und Antje Babendererde hat einen neuen Fan gewonnen!

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    Anka2010

    Anka2010

    11. March 2012 um 14:35

    Schon das ein oder andere Mal bin ich an einem der Jugendbücher von Antje Babendererde hängen geblieben und habe mir die Kurzbeschreibung durchgelesen. Das Thema Indianer wurde in jeder Beschreibung groß geschrieben. Obwohl ich ein großer Winnetou-Fan bin, haben es die Bücher jedoch nie geschafft, meine Neugierde so anzufachen, dass ich auch zu einem gegriffen habe. Als ich nun aber das neueste Hörbuch der Autorin entdeckt habe, wusste ich, nun ist die richtige Zeit gekommen! Und so machte ich mich, an Sims Seite, auf in das große Indianerreservat Pine Ridge und lernte dort ein ganz anderes Leben kennen. Sim ist ein junges deutsches Mädchen, das mitten in der Pupertät steckt, ihre Grenzen austestet, versucht sich selbst zu finden und dabei die positiven und negativen Auswirkungen des Alkohols kennen lernt. Wie (heutzutage leider viel zu) viele Jugendliche, versucht sie ihre Probleme und Ängste im Alkohol zu ertränken, was zum wiederholten Mal nicht nur für Ärger sorgt, sondern auch mit einer Alkoholvergiftung endet. Sims Eltern sind ratlos und schicken ihre Tochter zu ihrer Tante, die vor Jahren nach Amerika ausgewandert ist. Dort betreibt sie einen kleinen Shop im Indianerreservat Pine Ridge. Im Reservat sind Alkohol und Drogen strengstens verboten. Das junge Mädchen soll ihre Tante unterstützen, ihr bei der Arbeit helfen und sich um die Pferde kümmern. Natürlich ist sie alles andere als begeistert, fügt sich aber ihrem Schicksal. In Pine Ridge angekommen, lernt sie gleich die zwei "Blutsbrüder" Jimi und Lukas kennen. Jimi ist der typische Schönling und Macho, Lukas hingegen wirkt eher ruhiger, melancholisch und freundlich. Er ist blind und sieht die Welt "mit anderen Augen". Sim ist fasziniert von beiden. Lukas wird für sie ein echter Freund, dem sie ihre Ängste anvertrauen kann und zu Jimi fühlt sie sich von Anfang an hingezogen. Diese Dreiecksgeschichte hat mich ein bisschen genervt. Sim hat, meiner Meinung nach, sehr bewusst mit den Gefühlen der Jungs gespielt, was sie sehr unsympatisch und egoistisch wirken lässt. Ihre Art ist sehr jugendhaft und naiv und hat mich stellenweise genervt. Jimi oder Lukas? Abenteuer oder Liebe? Allein der Charakter Lukas ist mir ans Herz gewachsen. Gern hätte ich mehr über ihn und seine Gedanken erfahren. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Sim, Jimi und Lukas erzählt, sodass einem die Gefühle aller drei sofort bekannt sind und man weiß, was jeder über den anderen denkt. Das Tolle an diesem Hörbuch war für mich der Einblick ins Reservat Pine Ridge, den uns die Autorin hier gibt. Sie war selbst vor Ort, deshalb fallen ihre Beschreibungen sehr bildlich und authentisch aus. Ich konnte das Reservat quasi vor mir sehen und war fasziniert von ihren Schilderungen. Nichts mit Wild West Romantik, Sonnenuntergängen und langen Ausritten. Obwohl Alkohol und Drogen strikt verboten sind, steht deren Konsum auf der Tagesordnung. Die Hoffnungslosigkeit der Jugendlichen macht sich auch in der hohen Schwangerschaftsrate der unter 18-jährigen bemerkbar. Sie leben in Armut, werden ignoriert und sehen sich täglich mit Gewalt konfrontiert. Was haben diese Jugendlichen für eine Zukunft? Ein erschreckender Einblick, der mir eine ganz neue Welt präsentiert hat. Das Hörbuch wird von Inga Reuters gelesen. Ihre Stimme klingt angenehm sympatisch und hat das Zuhören ganz leicht gemacht. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Hörbuch "Julischatten" nicht zu meinen Favoriten gehört. Die jugendlich-naive Geschichte rund um Sim, Jimi und Lukas hat mich stellenweise genervt und gelangweilt. Die Beschreibungen des Reservates jedoch, konnten mich immer wieder fesseln und interessiert aufhorchen lassen. Deshalb wird es sicher nicht das letzte (Hör-)buch der Autorin gewesen sein, das mich in seine Geschichte entführen konnte. Antje Babendererdes Jugendbücher haben größtenteils alle mit dem Leben in einem Reservat zu tun und da mich diese erschreckende Welt sehr berühren konnte, möchte ich zukünftig mehr über sie lesen.

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    melanie_reichert

    melanie_reichert

    06. March 2012 um 18:32

    Inhalt: Sim heißt eigentlich Simona und will um jeden Preis auffallen. Und das tut sie wie ein bunter Hund im Reservat Pine Ridge im Nordwesten der USA, mit ihren merkwürdigen kurzen Haaren, ihren verrückten Klamotten und dem schiefen Lächeln. Doch als sie die unzertrennlichen Freunde Jimi und Lukas kennenlernt, ändert sich etwas für sie. Denn der blinde Lukas zeigt ihr eine ganz neue Sicht auf die Welt und auf sich selbst, und in den attraktiven Jimi verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die Dinge in Pine Ridge sind nicht so, wie sie scheinen. Während die Ereignisse sich überschlagen, muss Sim erkennen, dass sie sich für einen der beiden Jungen entscheiden muss. Meine Meinung: Thema: Die zentralen Themen des Hörbuchs sind Drogen, Alkohol, Sex und Liebe. Ebenso dreht sich alles um das Indianerreservat in dem Sim ihre Sommerferien verbringen soll. Meiner Meinung nach kann man eine ganze Menge über die Kultur der ehemaligen IndianeUreinwohner lernen. Die Autorin scheint eine Menge Recherchearbeit betrieben zu haben und das muss hier mal durch eine positive Erwähnung belohnt werden. Generell kann man sagen, dass sich die Protagonistin mit den üblichen Problemen eines Jugendlichen herum schlagen muss. Charaktere: Simona aka Sim ist eine wirklich schillernde und doch emotionale Persönlichkeit. Sie wird von ihren Eltern nach einer Alkoholvergiftung zu ihrer Tante ins Reservat nach Amerika geschickt um von Alkohol und den falschen Freunden weg zu kommen. Sie gibt sich zunächst hart und distanziert, doch mit der Zeit lernt man sie und ihre Probleme näher kennen und kann ihre Handlungen nachvollziehen. Auch die beiden männlichen Protagonisten sind sehr gelungen. Ihren Konflikt mit Sim und auch den Konflikt untereinander kann man absolut nachvollziehen. So unterschiedlich sie auch sind, verbindet sie doch ihre Bruderliebe miteinander. Mein Lieblingscharakter war Lukas, weil er durch seine Blindheit eine andere Sicht der Dinge hatte. Er war mir von Anfang an sympathisch, während ich mit Sim so meine Probleme hatte. Stimme: Die Stimme war leider nur ok. Nichts besonderes und die männlichen Charaktere sind für mich nicht richtig deutlich geworden. Vielleicht hätte man ja einfach noch zwei männliche Sprecher einsetzen können? Hier muss ich leider Abzüge in meiner Bewertung machen. Gefühl: Das Feeling der Geschichte ist absolut gelungen. Durch die Umgebungsbeschreibungen der Autorin habe ich mich teilweise wirklich auf einer Ranch mitten in der Prärie befunden und konnte sogar die Hitze spüren. Die Atmosphäre war also sehr authentisch dargestellt. Auch an Emotionen hat es während der Geschichte nicht gemangelt. Was die Charaktere gespührt haben, hat auch der Hörer wahrgenommen und genau so muss es doch schließlich sein, oder? Alles in Allem ein gutes Hörbuch für alle Fans von Pferden, Indianern, Amerika und für all jene, die sich (noch mal) mit den Problemen von Teenagern auseinander setzen möchten. Bildgewaltige Beschreibungen und sympathische Charaktere runden das Geschichte ab. Bewertung: 4/5 Sterne

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    MacBaylie

    MacBaylie

    05. March 2012 um 14:05

    Kurzbeschreibung: Sim heißt eigentlich Simona und will um jeden Preis auffallen. Und das tut sie wie ein bunter Hund im Reservat Pine Ridge im Nordwesten der USA, mit ihren merkwürdigen kurzen Haaren, ihren verrückten Klamotten und dem schiefen Lächeln. Doch als sie die unzertrennlichen Freunde Jimi und Lukas kennenlernt, ändert sich etwas für sie. Denn der blinde Lukas zeigt ihr eine ganz neue Sicht auf die Welt und auf sich selbst, und in den attraktiven Jimi verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch die Dinge in Pine Ridge sind nicht so, wie sie scheinen. Während die Ereignisse sich überschlagen, muss Sim erkennen, dass sie sich für einen der beiden Jungen entscheiden muss. Meine Meinung: Zur Geschichte möchte ich eigentlich nur sagen: Typisch Antje Babendererde! :-) Aber das wird wohl einigen Lesern nicht ausreichen. Das war mein erstes „Hörbuch“ von Antje Babendererde und es hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich Anfangs so meine Probleme mit der Stimme von Inga Reuters hatte. Das liegt aber nicht unbedingt an Inga Reuters selber, denn gelesen hat sie wirklich sehr gut. Ich habe irgendwie ein ganz persönliches Problem mit Frauenstimmen (vielleicht liegt es an meinen Ohren) aber die meisten sind mir einfach zu „schrill“. Den Schluss habe ich übrigens gestern Abend in der Badewanne gehört und nicht mal bemerkt, dass das Wasser immer kälter wurde. Brrrr.., aber es war doch so spannend. Zurück zur Geschichte. Wiedermal ist es Antje Babendererde gelungen eine wunderbare, in sich stimmige, Geschichte zu schreiben. Besonders gut gefällt mir immer, dass auch die eher unromantischen Dinge, die in den Reservaten stattfinden erwähnt werden. Dort gibt es eben nicht nur, oder wirklich nur selten, die Friede-Freude-Eierkuchen-Geschichten. Wie auch, wenn man Menschen eine Lebensweise aufzwingt, für die sie nicht geschaffen sind, und sie dann auch noch in ihrem Elend allein lässt. So erfahren wir auch hier, dass das Leben im Reservat alles andere als Erfüllend ist. Drogen, Alkohol, Prostitution und selbst vor Mord schreckt man nicht zurück, wenn man sich in die Enge getrieben fühlt. Sim ist meiner Meinung nach wunderbar beschrieben. Sie ist jung, fühlt sich missverstanden, ungeliebt und unglücklich, kann mit niemandem über ihre Probleme reden und verfällt dem Alkohol. Erst im Reservat findet sie ein bisschen Ruhe, und etwas später auch Selbstvertrauen. Mich hat fasziniert, mit wie viel Einfühlungsvermögen die Autorin Sim hat lebendig werden lassen, sie ihre Emotionen und ihre Gefühle erleben lässt. Dabei werden auch ihre Fehler nicht ausgespart - obwohl ich es nicht wirklich Fehler, sondern lieber Unerfahrenheit nennen möchte. Auch Sims Tante, bei der sie 6 Wochen im Reservat lebt, muss unbedingt erwähnt werden. Die ist einfach nur klasse. Sie begegnet Sim mit der notwendigen Aufmerksamkeit und versucht dennoch, sich nicht all zu tief in Sims Gefühlswelt hineinzudrängen. Sie versteht es, die wahre Simona hinter dem Vorhang hervorzulocken, ganz ohne Druck auszuüben. Über Jimi und Lukas könnte ich ganz viel, möchte ich aber gar nichts sagen, jedes Wort wäre eines zuviel. Was es mit den beiden Jungs auf sich hat müsst ihr selber herausfinden. Fazit: Eine wunderschöne, tiefgründige, aber auch traurige Geschichte. Unbedingt empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Julischatten" von Antje Babendererde

    Julischatten
    Lesefee86

    Lesefee86

    10. February 2012 um 18:15

    Sim ist froh, ihre Sommerferien weit weg von Zuhause verbringen zu können. Nicht nur das ihre Eltern sie einfach nicht zu verstehen scheinen, auch hofft sie dort auf Ruhe und endlich damit klar kommen zu können, was ihr erst vor Kurzem passiert ist. So idyllisch wie es klingt, werden die Ferien im Indianderreservat Pine Ridge dann aber doch nicht. Ihre Tante Jo ist nicht die, die sie vor Jahren das letzte Mal gesehen hat und stellt harte Regeln auf. Das Schlimmste, Alkohol ist dort komplett verboten - ihr Freund der ihr in den letzten Wochen eine Zuflucht gab. Nicht nur, dass sie darauf verzichten muss, und ihrer Tante helfen, nein - dann trifft sie auch noch auf die beiden Indianerjungen Lukas und Jimi. Für Sim, die in dem Reservat dank ihrer ausgefallenen Outfits Gesprächsthema Nummer eins ist, ist es gleich Liebe und Jimi scheint ihre Gefühle zu erwiedern. Doch irgendetwas verheimlicht er vor ihr und nur Lukas scheint ihr Halt geben zu können. Lukas der ebenfalls Gefühle für Sim hat und tiefer in ihre Gefühlswelt dringt als jemals jemand zuvor. Die enge Freundschaft zwischen Jimi und Lukas scheint wegen der Gefühle immer mehr ins wanken zu geraten, Sims Gefühlswelt steht Kopf und gerät aus den Fugen. Bevor sie aber eine wichtige Entscheidung treffen kann wird ein Geheimnis aufgedeckt, durch dass nicht nur Jimi in Lebensgefahr gerät... "Libellensommer" war vor einiger Zeit eines der ersten Bücher, welches ich von Antje Babendererde gelesen habe und ich war gleich von ihrem Schreibstil begeistert. Ihre Jugendbücher beschreiben meist die Probleme, die in diesem Alter auftreten können und zeigen anhand einer anderen Kultur, bei ihr der Indianer, wie es aus der Sicht anderer sein kann. Das nicht Äußerlichkeiten immer alles bestimmen und man zu seinen negativen Erlebnissen stehen und darüber reden sollte. Sie verpackt das ganze schön mit den Beschreibungen von den Umgebungen, die sie selbst gesehen hat und bringt einem die Natur sehr nahe. Dies aber so, dass es einem fast nicht auffällt, denn immer wieder dazwischen spiegelt sie die Gefühlswelten, von Liebe, Trauer, Wut oder Angst wider - beschreibt wie ihre Figuren sich neu entdecken oder über sich hinauswachsen. In "Julischatten" beschreibt sie die Geschichte der jungen Sim, die nur eine Zuflucht im Alkohol findet, weil ein Junge, den sie glaubte zu lieben, sie zu Handlungen zwang und sie dann fallen lies. Eine Geschichte die aufweist, dass in jedem seine eigene Schönheit steckt, denn nicht nur das Sim mit einer auffälligen Narbe versehen ist, auch andere Personen aus dem Buch haben offentsichtliche Leiden. Natürlich gibt es im Gegenzug auch den "Schönling" der allen den Kopf verdreht, aber dafür in gefährliche Machenschaften verwickelt ist und diesee negativen Taten am Ende bezahlen muss. Das Ende hat mich sehr traurig gestimmt, denn eine Feundschaft die fast gänzlich durch Eifersucht zerstört worden ist und am Ende nicht wieder zusammen wachsen kann wird zum Ende hin in einem anderen Licht präsentiert und die Wahrheit einiger Gehemniskrämerein berührt. Ein sehr schönes Hörbuch, dass ich nur weiter empfehlen kann.

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