Antje Babendererde Lakota Moon

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Inhaltsangabe zu „Lakota Moon“ von Antje Babendererde

Oliver ist 15 und schwer verliebt in Nina. Doch dann passiert das Unfassbare: Olivers Mutter beschließt wieder zu heiraten und zwar einen Indianer. Für Oliver zerbricht eine Welt. Doch er gewinnt eine völlig neue. Antje Babendererdes ergreifender Roman um einen europäischen Jungen, der sich in einem Indianerreservat einleben und lernen muss, mit dem Denken und den Lebensgewohnheiten der Menschen in seiner neuen Umgebung zurechtzukommen, erregte Aufmerksamkeit bei Lesern und Presse. 2005 wurde er von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. in Volkach zum Buch des Monats ausgeschrieben - 2006 folgte der Harzburger Jugendliteraturpreis.

Beeindruckend realistisch und liebevoll erzählt.

— SiriB
SiriB

Tolles Buchin das man sich hinenfallen lassen kann.

— BuecherherzEva
BuecherherzEva

Kurzweiliges und interessantes Jugendbuch.

— karatekadd
karatekadd

Ein schönes Buch, auch wenn ihre anderen mir besser gefallen. ;-)

— Mollynaja
Mollynaja

Das Buch kann man nicht lesen... Hab versucht das Hörbuch zu hören. Geht gar nicht. Versteht sie was von Indianern?Bei Indigosommer schon!

— Perchtcla
Perchtcla

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    Lakota Moon
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    07. April 2016 um 16:35

    Der fünfzehnjährige Oliver ist entsetzt: seine alleinerziehende Mutter will wieder heiraten: einen waschechten Lakota-Indianer! Das bedeutet Umzug ins Reservat, wo bittere Armut herrscht, alle von morgens bis abends betrunken sind und ihre Frauen verprügeln, so denkt Oliver. Und dabei läuft es gerade mit seiner großen Liebe Nina so gut! Im Reservat Pine Ridge ist Oliver todunglücklich bis er lernt, was Heimat und Familie wirklich bedeuten.Antje Babendererdes erster Jugendroman vermittelt wieder viel Wissen über Denk- und Lebensweise der Lakota-Indianer in einer atmosphärisch dichten Handlung.Die Lakota-Charaktere entsprechen zwar teilweise ein paar Klischees, sind aber dennoch realistisch dargestellt.Mein einziger Kritikpunkt liegt bei Oliver, der oft schwach wirkt, weil er sich weder sprachlich noch körperlich bei Angriffen wehrt. So viel Pazifismus bei einem 15jährigen wirkte nicht authentisch auf mich. Letztlich kommt er aus Konflikten nicht durch eigenes Handeln heraus, sondern weil ein anderer ihn verteidigt.Oliver ist manchmal übertrieben naiv, so glaubt er zum Beispiel, dass es Hundesuppe auf der Hochzeit seiner Mutter gibt. Als der Scherz auffliegt, zieht er sich mal wieder beleidigt zurück. Andererseits ist der Autorin auch die Darstellung eines bockigen Teenagers gut gelungen, der nur aus Trotz an so manchem Vorurteil festhält. Auch wie er beginnt, umzudenken und seine neue Familie zu akzeptieren hat mir gefallen.Interessant war für mich auch der Aspekt des halbillegalen Hanfanbaus.„Lakota Moon“ hat ein relativ offenes Ende, so dass viel Platz bleibt, sich vorzustellen, wie Oliver und die Lakota ihre weitere Zukunft gestalten werden.

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  • Ein Thüringer erlebt Pine Ridge

    Lakota Moon
    karatekadd

    karatekadd

    Manchmal fällt einem einfach so ein Buch in die Hände. Eigentlich befand ich mich auf der Suche nach einem Geschenk für die Jugendweihe eines 14jährigen Mädchens. Etwas ratlos stöberte ich durch die Buchhandlung meines Vertrauens, da sah ich dieses Buch. Vermutlich hätte ich es gar nicht mitgenommen, aber auf dem Buchrücken stand, dass es in der Pine Ridge Reservation spielt. Das ist ja schon mal Empfehlung genug und führt dazu, dass ich Antje Babendererde zukünftig empfehlen kann, denn das Jugendbuch ist schon mal ein sehr schönes. Um was geht es? Also, als ich fünfzehn war, las ich mich rund um den Globus, könnte man sagen, und wenn mich einer nach South Dakota hätte verschleppen können, dann wäre ich äußerst neugierig mitgeflogen. Anders Oliver, die Hauptperson des Jugendromans Lakota Moon. Der muss mit seiner Mutter dahin, sie hat nicht nur beruflich einen Lakota kennen gelernt, mit dem will sie nun zusammenleben. Doch Olli hat seine Nina, da im Thüringischen. Welch Glück, zumindest im noch unfertigen Haus seines, sagen wir zukünftigen Stiefvaters Rodney Bad Hand, sieht es nicht so aus, wie es Reservationsbeschreibungen auch heute noch vielfach darstellen. Der hat elektrisches Licht, Heizung, TV, Bad und Dusche. Aber immer noch, das lernt auch Oliver kennen, gibt es dem Alkohol verfallenen Reservationsangehörige, die von der Wohlfahrt leben. Wie sich Oli einlebt, die riesige Familie kennenlernt und Freunde findet, dass ist im Kontext der realen Gegebenheiten auf der Reservation eingebettet und durchaus spannend zu lesen. Antje Babendererde, Jahrgang 1963 wie ich, ist seit 1996 freiberufliche Autorin mit „einem besonderen Interesse an der Kultur, Geschichte und heutigen Situation der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA-Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt.“ (Arena – Verlag) Ihrer Webseite ist zu entnehmen, dass die Thüringerin ihre erste Reise in die USA im Jahr 1994 unternahm. Daher stammen die „Bilder“, welche sie in ihre Leser zu pflanzen versucht, Bilder die auch in anderen Büchern über Indianer zu finden sind, benennen möchte ich hier die Pentalogie Blut des Adlers von Liselotte Welskopf-Henrich oder auch in Häuptling Dull Knife – Die Geschichte einer Indianerfamilie von Jo Starita zu finden sind. Auch in diesen Büchern geht es um das Leben auf der genannten Reservation. Die Geschichte, die Antje Babendererde hier erzählt ist natürlich etwas „moderner“. Das Erstaunen des Helden über die riesigen Familienfeiern, hier anlässlich der Hochzeit seiner Mutter ist ein sehr einfühlsam beschriebenes Bild, der Fünfzehnjährige entdeckt am nächsten Morgen, dass in seinem Zimmer nicht nur Tammy, Boo und Jaron nächtigen sondern noch mehr Leute, die er kaum kennt. Eine besonders berührende Geschichte ist die des geistig behinderten bereit 21jährigen Boo, dessen Mutter in der Schwangerschaft weiter trank. Die Indianer der Prärie erweisen gegenüber den Geisteskranken und den wie Boo auf einer kindlichen Entwicklungsebene Zurückgebliebenen hohe Achtung. Die Liebe, die Boos „Schwester“ Tammy im adoptierten Bruder erweist, dessen Anhänglichkeit an den weisen Großvater Joe und an Oliver, aber auch das Unverständnis anderer Jugendlicher gegenüber dem Behinderten zeigen dem Leser, insbesondere dem jugendlichen ein wichtiges Feld auf, welches vielleicht sogar besonders wegen der Reservationsumgebung wirkt. Die weiche Art des langen schlacksigen Oliver und seine geringe Verteidigungsfähigkeit gefallen mir weniger. Andererseits ist es eine schöne Idee der Autorin, eben nicht den großen lauten, sondern den leisen, hilfsbereiten Helden mit kleinen „Macken“ in das zentrale Geschehen zu stellen. Seltsam fand ich, dass die indianischen Namen der handelnden Personen keine Rolle spielten, an anderen Stellen werden Lakota – Begriffe dich auch verwendet. Es ist ein gutes Buch, eins für Erwachsene und Jugendliche und sicherlich nicht das letzte, welches ich von der Autorin in die Hände nehmen werde. © KaratekaDD

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    Sabine17

    Sabine17

    06. September 2015 um 20:45
  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    10. June 2011 um 19:58

    Eine ganz nette Geschichte für Kinder/Jugendliche ab 11 und bis 13 Jahre. Nicht sehr ansprechend, finde ich. Mir geht die Eingewöhnung in das "Indianerdorf" viel zu schnell. Das Buch ist sehr kurz und man hätte diese Geschichte sicherlich verlängern können im positiven Sinn. Wie immer geht es um die Geschichte/Feindschaft zwischen Weiß und "Rot". Aber irgendwie fand ich die Geschichte nicht wirklich ergreifend.

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  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    thiefladyXmysteriousKatha

    thiefladyXmysteriousKatha

    27. April 2011 um 22:58

    look at things not with the eyes in your face but with the eyes in your heart Antje Babendererdes 2005 erschienener Roman handelt von dem 15-jährigen Oliver. Dieser lebt in Deutschland und ist unsterblich verliebt in Nina, eine traumhaftschöne Blondine. Sie erwidert seine Liebe sogar und die beiden werden ein Paar. Die zwei sind überglücklich und Oliver ist sich sicher, dass er mit Nina für den Rest seines Lebens zusammen leben will. Die beiden reden sogar schon über Kinder und planen ihr gemeinsames Leben. Doch das bleibt leider nur ein Traum, denn die Realität spielt nicht mit. Olivers Mutter lernt einen echten indianer kennen und verliebt sich in ihn. Rodney Bad Hand lebt in Amerika in einem Reservat und diese Heimat kann er nicht einfach aufgeben, deswegen müssen Olli und seine Mutter zu ihm nach South Dakota ziehen. Denn Rodney will Olivers Mam unbedingt heiraten. Rodney bemüht sich wirklich alles so gemütlich wie möglich in seinem Haus für seinen neuen Sohn zu machen und er gibt eigentlich einen guten Vater ab. Doch Olli kann nichts anderes als an seine geliebte Nina denken. Doch eines Tages bemerkt er, dass Nina im entgleitet. Sie hat schon einen neuen Typ, was Olli traurig macht. Er gibt Rodney und seienr Mutter die Schuld für sein Unglück. Am Tag der Hochzeit lernt Olli dann die restlichen Indianer kennen, auch seine Cousine Tammy, zu der er sich direkt hingezogen fühlt. Doch im Reservat ist eine Liebe zwischen Verwandten verboten. Dabei sind die zwei ja gar nicht richtig verwandt. Doch Tammy kommt mit dieser Situation nicht klar. Außerdem gibt es da noch Ryan, Ollis Stiefbruder, welcher ihn hasst, da er ein Weißer ist. Auch in der Schule ist Oliver eher unbeliebt. Wird er sich einer Tages einleben? Wird Ryan ihn aktzeptieren? Und was wird aus ihm unn Tammy? Antworten in Lakota Moon. _________________________________________ Ich fand das Buch wirklich sehr gut. Antje Babendererde hat mal wieder ihr Können unter Beweis gestellt. Ihr Schreibstil ist sehr einfühlsam und die Geschichte von hohem moralischen Wert. Auch, dass mal ein Junge Protagonist ihrer Bücher ist gefällt mir gut. Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass ihre Bücher fast alle das gleiche Thema behandeln. Es ist schön, dass sie über Indianer schreibt aber etwas mehr Abwechslung wäre nicht schlecht, denn die Konflikte sind fast immer die gleichen. Allerdings muss ich sagen, dass der Showdown am Ende dieses Buches wirklich filmreif ist. Mir hat es wirklich super gefallen. Also kann ich es nur empfehlen. Viel Spaß.

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  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    Ajana

    Ajana

    10. March 2011 um 17:05

    Da ich gerne Bücher über Indianer lese und ich über dieses Buch gestolpert bin, habe ich es einfach mal mitgenommen. Oliver versteht die Welt nicht mehr. Seine Mutter will einen Indianer heiraten und zu ihm ziehen. Wie kann sie es ihm nur antun? Dabei ist er doch so in Nina verliebt... Doch alles hilft nichts, OIiver muss mit. Und wie soll es anders sein: Alles findet Oliver doof und er hat Sehnsucht nach seiner Nina. Aber die scheint ihn nicht so zu vermissen wie er sie... und sein Stiefbruder scheint auch noch etwas gegen ihn zu haben,.. Bald merkt Oliver, dass nicht nur weiße Menschen Vorurteile gegen über Indianern haben, sondern auch anders herum. Wird Oliver es schaffen, sich in die Gemeinschaft einzugliedern? Ich finde, dieses Buch ist ein gutes Jugendbuch, das auch ein wenig von der Geschichte der Indianer und dein Feindlichkeiten zwischen den Völkern aufgreift. Jedoch geht es mir am Ende zu schnell und es fehlt mir irgendwie auch ein wenig in der Geschichte. Deswegen kann ich nicht wie viele bei diesen Buch in Jubelrufe ausbrechen. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch und auf jeden Fall ein gutes Jugendbuch, um einiges zu veranschaulichen und auch eine kleine Liebesgeschichte ist mit dabei. Deshalb bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne,

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  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    bryanna

    bryanna

    11. January 2011 um 13:38

    Man fühlt und leidet mit Oliver mit. Bei dieser Geschichte schälen sich die Konflikte so klar heraus dass man den Hass förmlich spüren kann. Das der Zusammenhalt der Familie aber doch über all den negeativen Gefühlen steht hat mich dann doch wieder tröstlich gestimmt. Sehr schön geschrieben. Ist halt wieder typisch für die Bücher von Antje Babendererde.
    Danke für so ein tolles Buch!

  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    walli007

    walli007

    06. December 2010 um 12:45

    Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen und die jungen? Oliver ist 15 und lebt mit seiner Mutter in Deutschland. Er hat gerade seine erste Freundin, Nina, mit der er sehr eng verbunden ist. Gewalt ist nicht sein Ding, er zeichnet gut. Und nun kommt seine Mutter auf die Idee, dass sie ja auch mal an sich denken kann. Auf einer Veranstaltung ihres Arbeitgebers hat sie Rodney Bad Hand kennen und lieben gelernt. Dummerweise gehört der zum Stamm der Lakota und wohnt in South Dakota (USA). Er möchte Susanne und Oliver zu sich holen. "Und was ist mit meinen Wünschen?" fragt sich Oliver, er will nicht weg, wie kann seine Mutter einfach über sein Leben entscheiden, wie soll er nur die drei Jahre überstehen bis er 18 ist und wieder heim kann. Das ist der Ausgangspunkt dieses sehr spannenden und emotionalen Buches. Natürlich muss Oliver mit nach Amerika. Und natürlich will er dort erstmal alles und jeden hassen und sich selbst bemitleiden. Doch wird durch die große Familie Rodneys schnell die eine oder andere Bresche in Olivers Widerstände geschlagen. Doch wird Oliver durchaus nicht von allen willkommen geheißen, da gibt es schon mal ne Prügelei, auch mit Ausländer- oder Weißenfeindlichkeit wird er konfrontiert. Wenn da nicht Leute wie Großvater Joe oder Cousine Tammy wären, würde Oliver es gar nicht aushalten. Diese Schilderung wie Oliver es dennoch schafft sich langsam in Amerika und speziell im Reservat zurecht zu finden, hat mich echt aufgewühlt und emotional berührt. Ein ganz tolles Buch, das aufrüttelt aber auch Hoffnung macht.

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  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    StephanieMaier

    StephanieMaier

    15. June 2010 um 09:11

    Es geht um einen Jugendlichen, der mit seiner Mutter von Deutschland aus in das Reservat der Lakota-Indianer ziehen muss, weil seine Mutter einen Indianer des Stammes heiratet. Zu Beginn steht er diesem Leben ablehnend gegenüber, aber im Verlauf der Geschichte lernt er immer mehr über die Kultur und Bräuche der Lakota-Indianer kennen und freundet sich mit diesen schließlich doch noch an. Die Geschichte an sich finde ich sehr gut. Die Autorin hat viele gute Ideen in den Roman eingebaut. Allerdings hätte man mit diesen Ideen auch einen Roman über 450 Seiten schreiben können statt nur über ca. 280. An vielen Stellen hätte man mehr Details beschreiben können, so z. B. die Gefühle des Jungen noch deutlicher darstellen. Die Spannung wurde recht gut aufgebaut, jedoch kam es immer zu einem abrupten Ende. Da hatte ich mir mehr erhofft. Einfach mehr Details, um besser mitfühlen zu können.

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  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2010 um 16:19

    Die Geschichte ist diesmal aus der Sicht eines Jungen geschrieben, der aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen wird und sich nun irgendwie im Pine Ridge Reservat zurechtfinden muss. Dabei können die üblichen Klischees nicht lange gegen die Wirklichkeit bestehen, denn Oliver lernt nach und nach das Leben der Indianer im Reservat kennen. Der Zugang zu den Figuren fiel mir wieder leicht, schnell hatte ich sie ins Herz geschlossen und verfolgte gespannt die weiteren Ereignisse. Oliver wirkte auf mich durch die detaillierte Schilderung seiner Gedanken und Gefühle sehr direkt, andere Personen besaßen dafür eine besondere Ausstrahlung und oft auch Ironie. In diesem berührenden Buch geht es um die Realität eines Lebens im Reservat und unlösbare Konflikte, aber auch um Zusammenhalt und das Miteinander in einer Großfamilie. Außerdem natürlich um Olivers Entwicklung, und auch die Verbundenheit zur Natur begleitet einen durch den Roman. Es gibt wieder kein Friede-Freude-Eierkuchen-Ende sondern einen eher offenen Schluss, genau das passt für mich aber perfekt zu den realistischen Beschreibungen und der Atmosphäre. Und immerhin kann man so die eigene Phantasie spielen lassen, sich die weitere Entwicklung vorstellen und so noch ein wenig in der Geschichte bleiben…

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  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    bücherelfe

    bücherelfe

    04. March 2009 um 09:56

    Naja, das war wohl zu jugendlich für mich...

  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon
    Midnight

    Midnight

    22. May 2007 um 11:18

    Lakota Moon – ein Buch für Jungs UND Mädchen Antje Babendererde beschreibt in ihrem Buch „Lakota Moon“ das Leben des 15 jährigen Ollivers aus Deutschland. Seine Mutter möchte einen waschechten Lakota-Indianer heiraten und in ein Reservat ziehen und Olliver kann nichts dagegen tun. Er muss sein Zuhause, seine Freunde und am Schlimmsten: Nina, seine Freundin verlassen. Die Autorin beschreibt die Gefühle des Jungen sehr gut, beschreibt, wie er langsam mit der Situation fertig wird und sich im Reservat einlebt. Sehr spannend ist, wie sich die Beziehung zwischen ihm und seiner Cousine Tammy entwickelt. Sie hilft ihm, die Lakota besser zu verstehen und ist ihm eine gute Freundin. Doch nach und nach entwickelt sich mehr daraus, denn Olli weiß, Nina hat er schon längst verloren. Olli muss auch mit seinem Stiefbruder auskommen. Ryan, ein griesgrämiger Bursche, der Olli nach seiner Ankunft fertig macht, wo er nur kann. Doch dann schickt Großvater Joe sie zusammen in die Badlands und es knüpft sich ein Band zwischen ihnen. Diese Geschichte ist von einigen spannenden Zwischenfällen begleitet. So stirbt zum Beispiel Tammys behinderter Bruder und das Hanffeld von Ollis Vater wird von der Regierung abgeerntet. Er muss ins Gefängnis und über Olli droht erneut alles zusammenzustürzen. Lakota Moon ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe und ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Da es aus Ollivers Sicht geschrieben ist, ist es auf jeden Fall auch für Jungs sehr ansprechend und auch bei diesem Jugendbuch von Antje Babendererde kann ich getrost sagen, dass auch sechzehnjährige daran große Freude haben!

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