Antje Babendererde Lakota Moon

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Lakota Moon“ von Antje Babendererde

Das hätte Oliver nicht erwartet: Seine Mutter hat tatsächlich vor, einen echten Indianer zu heiraten. Rodney Bad Hand heisst er und ist aus dem Stamm der Lakota. Das bedeutet nicht nur, dass Oliver einen Stiefvater bekommen soll, seine Mutter will mit ihm in das Pine Ridge Reservat nach South Dakota auswandern. Bei den Lakota-Indianern erwartet Oliver ein anderes, härteres Leben als in Thüringen. Für den 15-jährigen zerbricht eine Welt. Doch gleichzeitig gewinnt er eine völlig neue, unerwartet schöne.

Der Sprecher Christian Friedel erzählt mit großer Intensität von den Schwierigkeiten, in einer fremden Kultur ein Zuhause zu finden.

Das gleichnamige Buch ist im Arena Verlag erschienen.

Stöbern in Romane

Kraft

Ein pseudo-intellektueller mit Verweisen gespickter Roman über einen Pessimisten in der Midlife-Crisis. Klischeehaft & neoliberal.

simone_richter

Das schönste Mädchen der Welt

typisch nostalgisch und lebensecht. Figuren, die nicht das Leben manifestieren, sondern das Leben sind. Klassisch - Fantastisch!

Literatur-Universum

Das Eis

Ein Ökothriller mit dem Thema Arktis, der sich um das Thema Umweltschutz und Machtinteressen dreht

johanna21

Der Letzte von uns

Gute Story-mehr Dialoge hätten diesem Buch gut getan. So bleibt man als Leser zu distanziert. Auch die Charaktere sind zu undifferenziert.

Gwendolyn22

Die Ermordung des Commendatore Band 1

Gewohnt gut! Wunderbares Buch - kann man nicht in Worte fassen, selber lesen!

Herzensbuecher

Hummersommer

Seichter berührender Familienroman vor schöner Kulisse, aber mit einigen Schwächen in der Handlung!

MeSa_90

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Indianergeschichte, dieses Mal mit einem männl. Progatonisten und ohne Lovestory

    Lakota Moon

    Claudias-Buecherregal

    Als wenn die Pubertät selbst nicht schon schlimm genug wäre, muss Oliver nun auch noch seine Freundin verlassen. Außerdem muss er sich von seinem Alltag in Deutschland verabschieden, denn seine alleinerziehende Mutter zieht aus Liebe in ein Indianer-Reservat in den USA und nimmt Oliver mit. Oliver fällt es sehr schwer sich an das Leben dort zu gewöhnen und die Gewohnheiten der Indianer zu akzeptieren. Da er jedoch mindestens die nächsten drei Jahre seines Lebens im Reservat verbringen wird, muss er sich mit der ungewohnten Kultur auseinandersetzen. In den letzten Wochen und Monaten habe ich etliche Hörbücher von Antje Babendererde gehört und zum ersten Mal hat sie mich mit einem männlichen Protagonisten konfrontiert. Der Roman unterscheidet sich somit von den anderen, mir bekannten Indianer-Büchern der Autorin, die jeweils ein deutsches Teenager-Mädchen als Protagonistin besaßen. Des Weiteren steht dieses Mal keine Liebesgeschichte im Mittelpunkt, sondern Olivers Umgang mit seinem neuen Leben. Passend zum männlichen Protagonisten wird der Roman von einem Sprecher gesprochen und zwar von Christian Friede, dem ich sehr gerne zugehört habe. Oliver wird sehr authentisch beschrieben und vor allem sein Verhalten erscheint mir sehr realistisch. Seine anfänglichen Vorurteile, seine Scheu vor dem Indianerleben, seine Abneigungen und seine Skepsis, aber auch seine neuen Erkenntnisse und seine veränderte Einstellung werden sehr glaubhaft geschildert. Der Roman wirft einen ehrlichen Blick auf die heutigen Indianer-Reservate und das Leben der Menschen dort. Der Roman hat nicht die volle Punktzahl erhalten, da ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte um Oliver noch nicht fertig erzählt wurde. Die Story weist keinen Cliffhanger auf, aber gefühlt wurde nur ein Teil der Geschichte erzählt und eigentlich müsste noch mehr kommen. Ansonsten hat mir der Ausflug in die Indianerwelt wieder sehr gut gefallen. Fazit: Ein gelungener Indianerroman, der dieses Mal auf eine Lovestory verzichtet und dafür einen männlichen Protagonisten bietet, der sich im Indianer-Reservat zurecht finden muss. Authentische Schilderung, die Potential für eine Fortsetzung hat, denn gefühlt ist die Story um Oliver noch nicht zu Ende erzählt. Audio CD Verlag: Jumbo Neue Medien; Auflage: 1., Aufl. (28. August 2007) Sprache: Deutsch ISBN-10: 9783833719813 ISBN-13: 978-3833719813 ASIN: 3833719818 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Mehr
    • 3
  • Irgendwas fehlt

    Lakota Moon

    Reneesemee

    21. April 2013 um 15:29

    Inhalt: Das hätte Oliver nicht erwartet: Seine Mutter hat tatsächlich vor einen echten Indianer zu heiraten. Rodney Bad Hand heisst er und ist aus dem Stamm der Lakota. Das bedeutet nicht nur, dass Oliver einen Stiefvater bekommen soll, nein den seine Mutter will mit ihm in das Pine Ridge Reservat nach South Dakota auswandern. Bei den Lakota-Indianern erwartet Oliver ein anderes ein härteres Leben als in Thüringen. Und doch bricht für den 15-jährigen eine Welt zusammen. Oliver ist 15 Jahre alt und frisch verliebt in Nina. als seine Mutter ihm erzählt das sie nach South Dakota auswandern. Er ist sauer weil er Nina verlassen muß. er weiß nicht was er da soll und warum sie unbedingt Thüringen verlassen muß. grad jetzt wo für ihn alles so gut läuft. Doch auch wenn es im Reservart nicht einfach für ihn wird erlebt er eine Welt voll liebe, Hoffnung und zusammenhalt. es ist eine schöne spannende Geschichte über Bleichgesichter und Indianer. Aber doch fehlt etwas der schluß ist etwas blöd hoffe nur es gibt einen zweiten Teil will ja schließlich wissen wie es weitergeht mit Oliver, seiner schwangeren Mutter.

    Mehr
  • Rezension zu "Lakota Moon" von Antje Babendererde

    Lakota Moon

    catbooks

    26. March 2011 um 15:20

    „Lakota Moon“ ist das erste Buch von Antje Babendererde, indem ein Junge die Hauptrolle spielt. Es geht um den 15-jährigen Oliver, der allein mit seiner Mutter in Deutschland lebt. Oliver ist gerade schwer verliebt in Nina und super glücklich, dass seine Liebe von ihr erwidert wird. Sie verbringen jede Minute miteinander und können sich kaum voneinander losreißen. Umso schwerer wird es, als Oliver von seiner Mutter erfährt, dass sie beide auswandern werden. Seine Mutter wird einen Lakota-Indianer heiraten und auch in seinem Pine Ridge Reservat, in South Dakota, leben. Für Oliver bricht eine Welt zusammen. Er muss seine erste große Liebe verlassen… es gibt keine Möglichkeit das Auswandern zu umgehen und doch irgendwie bei Nina bleiben zu können. Oliver hat große Angst vor dem was ihm dort begegnen wird und das die Vorurteile über das Leben der Indianer stimmen (z.B. das es einen großen Alkoholkonsum und viel Armut gibt). Dort angekommen versucht seine neue Familie ihm das Leben etwas zu erleichtern, doch so einfach ist es nicht, schließlich gibt es dort immer noch sehr viele, die die „Weißen“ hassen“ und ihn durch Mobbing das Leben schwer machen wollen. Wir Oliver sich doch noch wohlfühlen können und seiner neuen Familie bei den vielen Problemen unter die Arme greifen und helfen? Oder wird er sich abschotten und nur noch an die Rückkehr nach Deutschland und zu seiner Nina denken? Auch in „Lakota Moon“ wird wieder die Kultur und die Probleme der Lakota-Indianer sichtbar. Zusammen mit dieser Kultur vermischt Antje Babendererde „alltägliche“ Probleme z.B. wie schmerzhaft die erste große Liebe sein kann und das diese Liebe auch nicht unbedingt ein ganzes Leben hält, auch wenn man es sich sehr wünscht und wie schwer es ist es ein neuen „Elternteil“ kennen zu lernen und zu akzeptieren. Diese Probleme sind zwar eigentlich nicht alltäglich, doch haben leider sehr viele Jugendliche mit diesen Situationen zu kämpfen, dass es leider schon fast alltäglich wirkt. Sie beschreibt Olivers Erlebnisse im Pine Ridge Reservat sehr authentisch. Es macht viel Spaß Olivers Geschichte mit zu verfolgen und zu sehen wie er sich versucht ein zu leben. Christian Fiedel macht seine Arbeit als Sprecher wirklich gut. Seine Stimme passt sehr gut zu einem 15-jährigen, er hat eine ruhige und angenehme Stimme, die gerade zu Olivers` Verunsicherung passt. Ich konnte mich durch seine Stimme sofort in Oliver hineinversetzen und seine Gefühle, Ängste und Sehnsüchte nachempfinden. Ich hatte auch keine Anfangsprobleme, die mir einige andere Sprecher sonst oft bereitet haben und das ist ein absoluter Plus-Punkt!! :D Das Cover von Lakota Moon ist meiner Meinung nach ziemlich langweilig geworden und hätte mich wohl eher nicht angesprochen, wenn ich nicht schon die anderen Bücher/Hörbücher von Antje Babendererde toll gefunden hätte. Fazit: Ich bin auch von diesem Hörbuch wieder sehr begeistert!! :D Olivers Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben/gesprochen worden, dass man sich sehr gut darin einfinden kann. Ein MUSS für jeden Antje Babendererde Fan!!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks