Antje Babendererde Rain Song

(264)

Lovelybooks Bewertung

  • 230 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 6 Leser
  • 32 Rezensionen
(85)
(106)
(56)
(14)
(3)

Inhaltsangabe zu „Rain Song“ von Antje Babendererde

Der Sturz von den Klippen am Cap Flattery hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt - dank dem Makah-Indianer Greg. Hat der Vorfall etwas mit Hannas verzweifelter Suche nach ihrer ersten großen Liebe Jim zu tun? Doch während sie und Greg sich näherkommen, entdecken sie Stück für Stück Jims wahre Identität und damit ein Geheimnis, wie es furchtbarer nicht hätte sein können.

Bisher der schwächste Roman, den ich von dieser Autorin gelesen habe.

— charlotte
charlotte

schöne Geschichte bei der man sogar noch etwas lernt.

— BuecherherzEva
BuecherherzEva

Ein tiefsinniges Buch über die Gesichte einer Frau und die Kultur der Indianer.

— wordworld
wordworld

Kaum Spannung, unausgereifte Figuren - viele Babendererde-Bücher liebe ich, dieses war sehr schwach (es ist aber auch eins ihrer ersten)

— fynna
fynna

Antje Babendererdes Bücher lassen sich immer total schön lesen und entführen einen in eine andere Welt!

— sophiekatrin
sophiekatrin

Ein sehr interessanter Einblick in die Welt der Indianer und inwiefern die Vergangenheit die Gegenwart teilweise noch im Griff haben kann :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein wundervoller Einblick in die Welt der Indiander!

— The_Mentalist
The_Mentalist

5 Sterne für Spannung, Romantik und einen Einblick in die Welt der Indianer, wie sie nur Babendererde geben kann!

— Tortumee
Tortumee

Eher ein Buch für Erwachsene als für Jugendliche.

— Schlehenfee
Schlehenfee

Eine spannende Geschichte mit traumhaft schönen Landschaftsbeschreibungen. Sehr atmosphärisch!

— Maggi
Maggi

Stöbern in Jugendbücher

Die Perfekten

Leider aus meiner Sicht vor allem langatmig. Einige Ideen sind nicht so neu, im Vergleich mit anderen Dystopien ist der Spannungspegel...

Buechersalat_de

This Love has no End

Ganz anders als erwartet!

AlexandraHonig

Unheimlich nah

Chaotischer Aufbau und unsympathische Protagonistin

AlexandraHonig

Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

Ein rundum gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht

SylviaRietschel

Ein bisschen wie Unendlichkeit

Interessant aber für mich etwas zu verworren

Nachtschwärmer

Snow

Die Geschichte war nicht ganz nach meinem Geschmack.

Avirem

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Sensibel und detailverliebt

    Rain Song
    wordworld

    wordworld

    22. October 2016 um 16:49

    Allgemeines: Titel: Rain SongAutor: Antje BabendererdeGenre: RomanISBN: 978-3401504230Preis: 6,66€ (Kindle-Edition)14,99€ (gebundene Ausgabe)7,99€ (Taschenbuch)!kostenloser Hörspiel-Download!    Inhalt: "Vielleicht kann man die Vergangenheit bewältigen, dachte Greg, aber was danach kommt, kann einem den Boden unter den Füßen wegziehen." Der Sturz von den Klippen am Cap Flattery hätte leicht tödlich ausgehen können. Doch Hanna überlebt - dank dem Makah-Indianer Greg. Hat der Vorfall etwas mit Hannas verzweifelter Suche nach ihrer ersten großen Liebe Jim zu tun? Vor fünf Jahren ging sie begleitet von Jim, einem talentierten Pfahlschnitzer der Makah, nach einem Urlaub zurück nach Deutschland. Doch er verließ sie nach sechs Monaten ohne zu wissen, dass sie schwanger war und verschwand spurlos. Nun begibt sie sich auf die Suche nach ihm um Antworten auf die Fragen ihrer 4-jährigen Tochter zu haben. Ihr Retter Greg nimmt sich Hannas an, doch sobald er erfährt, wer sie ist - jene Frau, die Jim, der wie ein Bruder für ihn war, von seinem Volk losriss - macht sich Misstrauen in ihm breit. Greg ist schockiert und mehr als überrascht, als er erfährt, dass Jim gar nicht in Deutschland ist, wie im Reservat allgemein vermutet wurde. Hanna behauptet, er sei in seine Heimat zurückgekehrt ... nur, hier ist er offenbar nie angekommen.Doch während sich sie und Gregauf der Suche näherkommen, entdecken sie Stück für Stück Jims wahre Identität und damit ein Geheimnis, wie es furchtbarer nicht hätte sein können... Bewertung: Erster Satz: "Weiße Nebelfetzen hingen in den zerklüfteten Felsen der Steilküste von Cape Flattery und ein leichter Wind trieb die Wellen des Pazifiks sanft gegen das steinige Ufer am Kap."Bereits 1999 veröffentlichte Antje Babendererde ihr Buch "Rain Song", damals jedoch unter dem Namen "Der Pfahlschnitzer". 2013 erschien die völlig überarbeitete Fassung, die ich jetzt endlich mal lesen muss nachdem ich so viel Positives darüber gelesen habe. Das war nicht das erste Buch, dass ich von Antje Babendererde gelesen habe, doch ein wesentlicher Aspekt war anders als sonst: die Protagonisten in "Rain Song" sind -anders als in beispielsweise "Julischatten" oder "Isegrim"- bereits erwachsen und haben deshalb ganz andere Probleme als die jugendlichen Hauptpersonen. Man könnte nun meinen, es würden andere Themen behandelt als sonst, oder eine andere Zielgruppe angesprochen, doch wie gewohnt schwingt dieses Gefühl der Ersten Liebe, des Neuen, des Abenteuers mit. Obwohl Greg und Hanna beide bereits um die 30 sind, Hanna sogar schon eine kleine Tochter hat, wird die beginnende Liebesgeschichte zwischen ihnen sehr spannend und, wie ich meine, auch für das junge Lesepublikum sehr nachvollziehbar dargestellt.Das Buchcover ist schlicht und ansprechend gestaltet: auf einem hübschen, hellblauen Grundton sieht man unter einem roten Titel Bäume, die fast im Nebel verschwinden. Rechts am Rand ist ein geschnitzter und bemalter Indianerpfahl abgebildet, der auch auf dem Rücken wiederholt wird. Der Titel "Rain Song" erscheint schwungvoll und hebt sich lackiert zusammen mit den dunklen Teilen des Pfahles fühlbar vom Rest ab. Der Text selbst ist schmucklos und in recht großer Schriftart gesetzt, was den Lesefluss begünstigt. Die Optik haut mich durch ihre Schlichtheit nicht wirklich um, passt aber zum Inhalt und dem Stil der anderen Bücher. "Als Greg sich wieder seinem Pfahl zuwandte, sah er, wie seine Figuren lebendig wurden. Sie lösten sich aus dem Holz und stiegen zum Himmel auf, dorthin, wo die Wipfel des nahen Waldes in flammendes Morgenrot tauchten. Vor dem brennenden Hintergrund bildeten sie eine Reihe schwarzer Gestalten: Bär, Otter, Wolf, Lachs und zuletzt der Rabe." Wenn ich über Antje Babendererdes Bücher schreibe, kann ich mich eigentlich nur noch wiederholen. Ihre Schreibstil zum Beispiel habe ich jetzt schon einige Male angepriesen und kann auch nur noch mal verdeutlichen, wie ihr ruhiger, und unverwechselbarer Schreibstil, mich wieder verzaubert hat. Trotz einfacher Sprache nimmt die Geschichte mich mit detaillierten Beschreibungen und einem gewissen Wortwitz gefangen. Sie muss nicht aus Wortgewalt oder spektakuläre Szenarien zurückgreifen, sondern schafft es den Leser durch Tiefsinn und gezielt gesetzte Wörter oder Sätze in ihren Bann zu ziehen, sodass die Geschichte viel Emotionalität besitzt und den Leser berührt. Wieder ist auch der Schauplatz vielseitig, bunt und authentisch gewählt. Die Autorin nimmt den Leser mit auf die Reise nach Nordamerika, auf die Olympic - Halbinsel im Nordwesten des Staates Washington. Dort leben heute noch wenige Indianerstämme wie die Makah, die Quileute oder auch die Quinault in Reservaten und versuchen, ihre alten Traditionen mit dem modernen Leben zu vereinbaren. Mit diesem Spagat zwischen Tradition und Fortschritt beschäftigt sich "Rain Song". Es geht um Identität, Integration und Probleme aller Art, dabei wird nicht an Gefühlen und schockierenden Szenarien gespart. Informativ und anschaulich, aber keineswegs kitschig schildert Antje Babendererde die Geschichte einer Deutschen, die sich in Nordamerika auf die Suche nach ihrem verschollenen Geliebten macht. Dabei prallen immer wieder Globalisierung, Logik und Spiritualität aufeinander, was nicht nur den Leser verwirrt, sondern auch Hanna, die bald nicht mehr weiß, was sie glauben soll. "Das Klappern der Rasseln war betäubend. Mit wilden Schreien schleuderten die Tänzer ihre Hoffnungen aus den Kehlen. Im wandelnden Schatten des flackernden Feuers tanzten die Roben aus Leder oder Zedernfaser ihren eigenen Tanz. Die bemalten Masken mit ihren langen Haaren und Federn verwandelten sich in lebendige Ungeheuer." Man merkt schnell, dass sie wie immer ausgiebig recherchiert und sich intensiv mit dem Leben und den Traditionen der Indianer auseinandergesetzt hat. Die Geschichte hat Hand und Fuß ohne sich der typischen Klischees zu bedienen. Es ist sehr erfrischend, eine realistische Darstellung des heutigen Lebens der Indianer zu lesen ohne Beschönigungen oder Romantikkitsch! Die Charaktere sind zwar schön gestaltet, bleiben für mich aber leider etwas hinter der Handlung und den Protagonisten in Antja Babendererdes anderen Büchern zurück. Die Geschichte wird in der dritten Person und in der Vergangenheitsform erzählt. Die Perspektive bleibt oft bei Hanna und schildert ihre Erlebnisse, es werden aber auch andere Personen wie Greg begleitet, deren Gedanken in Kursivschrift erscheinen. Beide sind nicht perfekt, was mir gut gefallen hat. Hanna und Greg haben ihre Ecken und Kanten, beide müssen mit ihrer Vergangenheit fertig werden und sich harten Entscheidungen stellen. Sie waren mir sofort sympathisch, mehr allerdings auch nicht. Aus Jim wurde ich leider die ganze Geschichte lang nicht wirklich schlau, was wohl von der Autorin durchaus so beabsichtigt war. Ich hätte jedoch gerne noch mehr über ihn, sein Leben und seine Beziehung zu Hanna erfahren. Diese Aspekte kamen für meinen Geschmack ein klein wenig zu kurz, da ja die Liebesgeschichte zwischen Hanna und Greg in den Vordergrund rückt. Die Nebencharaktere werden nett dargestellt und bekommen nicht alle ein Happy-End. "Auf irgendeine Weise trägt jeder seine Vergangenheit mit sich herum.Aber wir sollten sie nicht unser Leben bestimmen lassen, oder die Verletzungen die wir davongetragen haben an andere weitergeben."  Die Grundatmosphäre in dem Buch ist auf seltsame Weise magisch anziehend. Auch wenn die Bücher eigentlich gar nicht mein Genre sind, bin ich doch ein absoluter Fan von Antje Babendererde geworden und werde gewiss noch viel mehr ihrer Bücher lesen. An alle, die noch immer kein Buch von dieser bemerkenswerten Autorin gelesen haben: Holt das unbedingt nach! Fazit: Ein tiefsinniges Buch über die Gesichte einer Frau und die Kultur der Indianer. Sensibel und detailverliebt bringt sie dem Leser deren Geschichte und aktuelle Situation nahe, vermittelt eine andere Sichtweise auf die Welt mit wunderschönen Worten und weckt die Neugier auf mehr.   Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Das Versprechen der australischen Schwestern" von Ulrike Renk

    Das Versprechen der australischen Schwestern
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Schicksalhafte Jahre zwischen Sydney und Hamburg  Drei Schwestern, zwei Kontinente: Jede der drei ist ihren Weg gegangen. Elsa arbeitet in Sydney, Mina hat nach Jahren endlich ihren heimlichen Verlobten William geheiratet, und Carola lebt glücklich mit Werner in Hamburg. Doch dann ist ihr aller Glück in Gefahr: Nicht nur ein Todesfall erschüttert die Familie in ihren Grundfesten, sondern es bricht auch der Erste Weltkrieg aus. Plötzlich leben Carola, Elsa und Mina in verfeindeten Ländern. Wird das Band, das die drei Schwestern zusammenhält, stärker sein als die Schatten des Krieges?Das bewegende Leben der australischen Schwestern zwischen Krieg und Frieden. Über Ulrike Renk Ulrike Renk lebt als freie Autorin in Krefeld. Bei Aufbau Taschenbuch sind unter anderem ihre Romane „Die Frau des Seidenwebers“, „Die Heilerin“, „Die Seidenmagd“ sowie der Bestseller „Die Australierin“ und „Die australischen Schwestern“ erschienen.Jetzt bewerben!Bewerbt euch im Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen", indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

    Mehr
    • 244
  • Die Makah zwischen Tradition und Moderne

    Rain Song
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    26. February 2016 um 16:57

    Hannah ist in den Nordwesten der USA gekommen, um nach dem Holzschnitzer und Makah-Indianer Jim Kachook zu suchen, den sie 5 Jahre vorher für ein Museumsprojekt mit nach Deutschland geholt hatte. Während dieser Zeit verliebten sie sich und Hannah wurde schwanger. Jim ging wieder in seine Heimat zurück und wollte Hannah nachholen, doch sie hörte nie wieder etwas von ihm. Bei ihrer Suche erhält Hannah Unterstützung von Makah Greg, der Jims Ziehbruder war. Im Reservat ringen gerade zwei Strömungen um die Vorherrschaft, diejenigen, die sich dem Tourismus und der Moderne öffnen wollen und die strengen Traditionalisten, die nicht vor Sabotageakten zurückschrecken. In dieser aufgeheizten Atmosphäre müssen Hannah und Greg die Wahrheit herausfinden. Durch einige tolle Werke wie „Julischatten“ oder „Indigosommer“ bin ich ein Fan von Antje Babendererde geworden. In „Rain Song“ thematisiert sie wieder den Stamm der Makah an der pazifischen Nordwestküste der USA, wie schon im Jugendroman „Der Gesang der Orcas“. Doch der Kategorisierung von „Rain Song“ als Jugendbuch muss ich widersprechen, da die handelnden Charaktere fast ausschließlich Erwachsene sind und es auch bei der Thematik im Erwachsenenbereich verankert ist. Wie immer erfährt man auch in „Rain Song“ viel über die Traditionen und heutige Lebensweise der indianischen Bevölkerung, doch dies wurde hier teilweise so viel, dass die eigentliche Grundidee, nämlich die Suche nach Jim völlig in den Hintergrund geriet. Dadurch zog sich der Mittelteil sehr in die Länge und ich musste mich zum Weiterlesen animieren. Erst als am Ende Jims Schicksal aufgeklärt wird, kam wieder mehr Spannung auf. Neben Hannah und Greg werden viele andere Makah vorgestellt, die auch ihre eigenen Handlungsepisoden haben. Übergeordnet thematisieren diese alle den Konflikt zwischen Tradition und Moderne, tangieren die direkte Handlung um Hannah und Greg aber oft nicht. Dadurch wirkt der Roman sehr episodisch, wie eine Ansammlung von Geschichten, mit denen die Autoren alle gesammelten Fakten zu den Makah unterbringen wollte, quasi viele Seitenfüller. Der Schreibstil an sich war in Ordnung, extrem nervig fand ich nur die Beschreibung von Hannahs Augen die stimmungsabhängig die Farbe ändern können (von grün nach dunkelviolett etc). Diese sich ändernde Augenfarbe gehört für mich ins Reich der Märchen und wird leider zu gerne von mittelklassigen Autoren verwendet. Wobei ich Antje Babendererdes spätere Werke gar nicht mittelklassig finde, sondern sehr gut. Wenn ihr diese Autorin also näher kennenlernen wollt, eignet sich „Rain Song“ (eine Überarbeitung ihres Frühwerks „Der Pfahlschnitzer“) als erstes Buch eher nicht so gut.

    Mehr
  • Jugendbuch mit hohem Niveau

    Rain Song
    Mariposa93

    Mariposa93

    30. November 2015 um 21:02

    Die als Jugendbuch erschienenen Neuauflage von "Der Pfahlenschnitzer" ist ein relativ anspruchsvolles Buch. Die beiden erwachsenen Hauptprotagonisten Greg un Hanna sind als klare Charaktere dargestellt. Man versteht jeweils die Standpunkte der beiden. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven beschrieben. Einmal sieht man Hannas Handlungen und einmal Gregs. Das Buch beschreibt auf eine wunderbare Weise die Kluft zwischen der Kultur der Indianer und der modernen Welt. Es wird deutlich wie schwer es den Indianern fällt ihre Skepsis zu überwinden und neues in ihr Leben zu lassen. Denn natürlich wollen diese ihre Werte und ihre Identität nicht völlig aufgeben.Es war für mich das erste Buch von Antje Babendererde, doch es hat mich überzeugt, auch die anderen Bücher zu lesen. Ich bin begeistert von ihrem Schreibstil und freue mich deshalb bereits auf das nächste Buch.

    Mehr
  • Enttäuschender Flop

    Rain Song
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    15. July 2015 um 17:29

    Die Restauratorin Hanna aus Deutschland reist nach 5 Jahren zurück in die Heimat des Vaters ihrer Tochter, Jim.  Damals hat der Indianer sich zur Verfügung gestellt, dem Museum ein paar seiner Kunstwerke der Schnitzerei zu vermachen. Er ging mit Hanna nach Deutschland, zwar verliebten die beiden sich ineinander doch Jim ging es in Deutschland nicht gut, er musste zurück in seine Heimat und wollte Hanna mitnehmen. Doch kurz nachdem Jim wieder zurück ist, ist er für Hanna wie spurlos verschwunden, leider wusste Jim nicht, dass Hanna schwanger war, sein Verhalten war aberrelativ eindeutig. Fünf Jahre später will Hanna endlich mit dem Kapitel abschließen und reist in Jims Heimat, doch was sie da erfährt, birgt ein böses Geheimnis.... Meinung: Das Cover ist sehr schön, obwohl man gern mehr von dem Pfahl sehen würde. Die Kurzbeschreibung klang verlockend spannend, sodass ich mir das Buch unbedingt zulegen musste. Leider wurde ich von dem Buch enttäuscht.Der Einstieg war ziemlich holprig, es war eine Mischung zwischen Spannung, aber auch Verwirrung, eine kleine Karte über die ganzen "Bays" wäre gut gewesen, da ich mir kein Bild von den Lokalitäten machen konnte, dementsprechend war die Beschreibung recht kurz. Nachdem die Auflistung der verschiedenen Ortschaften im Groben um war, wurde es etwas besser, man spürte, dass die Geschichte um Jim immer mysteriöser wird. Trotzdem konnte das Buch mich nicht packen, der Schreibstil war zwar in Ordnung und nicht katastrophal, doch ich wurde nicht mitgenommen in das Land der Indianer, in ihre Kultur. Nachdem geklärt wurde, dass beide Parteien Jim vermissen, ist das Spannungslevel auf einem ganz flachen Niveau und man hatte das Gefühl, man wird extra lange auf dem Trockenen gelassen. Dann war da noch die  Anbandelung zwischen Hanna und Greg, die mich auch nicht mit genommen hat, man hat sowohl keine Beziehung zu den Hauptpersonen aufbauen können, als auch dass die Liebesgeschichte eher lapidar erzählt wurde, ohne Gefühle, einfach viel zu nüchtern erzählt. Das Buch hat einfach in jeder Hinsicht meine Erwartungen nicht erfüllt. Zusätzlich zum Thema hätte ich etwas philosophisches, kulturelles, mit mehr Informationen zu dem Thema Indianer oder etwas mit mehr Atmosphäre erwartet. Schade um die extravagante Thematik, ich wurde einfach nicht in die Welt der Indianer entführt.

    Mehr
  • Rain Song

    Rain Song
    Slatedfan

    Slatedfan

    30. September 2014 um 16:49

    Vor fünf Jahren war die deutsche Restauratorin Hanna Schill zum ersten Mal in Neah Bay, wo sie den Indianer Jim kennenlernt und sich verliebt. Jetzt ist sie wieder da und sucht nach ihm, um ihrer kleinen Tochter von ihrem Vater erzählen zu können. Doch als sie am Cap Flattery steht bricht plötzlich das Geländer zusammen bricht und sie in die tiefe stürzt hätte es tödlich ausgehen können, hätte der Indianer Greg sie nicht gerettet. Er nimmt sie mit nach Hause, wo Hanna erfährt, dass Greg und Jim sich nahestanden wie Brüder. Greg, der selbst keine Ahnung hat wo Jim seit Jahren steckt, hilft ihr bei der Suche, wobei sich die beiden näher kommen und Hanna auch vieles erschreckendes über Jim`s Vergangenheit erfährt. Doch als sie von mehreren Unfällen von weißen in Neah Bay erfährt, glaubt sie an Anschläge. Was mir zuerst aufgefallen ist, ist das Alter der Charaktere. Zum Beispiel Hanna, die schon 30 Jahre alt ist, was aber die ganze Geschichte etwas erwachsener macht. Man erfährt wieder viel über die Vergangenheit, Traditionen und Bräuche der Indianer, allerdings geht es in diesem Buch mehr um die grausamen Seiten. In diesem Buch wird aber aus der Sicht von sehr vielen Charakteren erzählt, zum Beispiel natürlich von Hanna, Greg, Polizisten ... , sprich so gut wie alle, was ich irgendwie nicht so gut fand. Dennoch war es ein packendes Buch über kulturelle Unterschiede und einer schweren Liebe.

    Mehr
  • noch gut, aber nicht überzeugend

    Rain Song
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2014 um 19:23

    Inhalt: Nach fünf Jahren kommt Hanna zurück nach Neah Bay. Sie ist auf der Suche nach Jim, den sie genau dort damals kennenlernte. Als sie an Cape Flattery auf Grund eines anscheinend manipulierten Geländers fast zu Tode stürzt, kommt ihr der junge Makah Greg zur Hilfe und rettet ihr das Leben. Er verspricht, ihr bei ihrer Suche nach Jim behilflich zu sein. Nach und nach erfahren sie mehr über die Dinge, die in der Vergangenheit geschehen sind und über Jim. Und was sie erfahren, ist schrecklich. Meine Meinung: So richtig bin ich mir beim Genre des Buches nicht sicher, einerseits wird es vom Verlag ab vierzehn Jahren empfohlen, andererseits sind die Protagonisten jenseits des Jugendalters und auch das Thema ist eher erwachsen, lässt sich aber nicht hundertprozentig einordnen. Der Schreibstil der Autorin ist durchaus angenehm und gut lesbar. Allerdings sind ihre Beschreibungen manchmal etwas zu ausführlich und so, dass man sich als Leser nicht wirklich etwas darunter vorstellen kann. Auch die verschiedenen Perspektiven, auf die sie sich bezieht, sind nicht immer von Bedeutung für die Geschichte. So zieht sie sich teilweise extrem in die Länge. Auffallend ist auch, dass es eine Menge Wiederholungen gibt. Begebenheiten werden mehrmals wieder aufgegriffen und anders nochmal erzählt. Leider konnte mich die Geschichte, obwohl sie durchaus Potenzial hatte, auch nicht richtig packen. Statt in die Handlung einzutauchen fühlte ich mich beim Lesen eher wie einen Geist, der von außen auf das eher langweilige Geschehen schaut. Etwa die ersten zweihundert Seiten plätscherte die Story nur so vor sich hin und es gab nichts Neues oder Spannendes über Jim zu erfahren. Was wirklich mit ihm geschah, erfährt man erst recht spät und dann ist das Buch auch schon fast zu ende. Das Ende an sich ist dann auch nicht sehr überraschend und fast schon vorhersehbar. Richtig schocken konnte es mich nicht. Die Geschichte der Makah Indianer hat mich jedoch durchaus fasziniert. Die Beschreibungen ihres Lebens und ihrer Kultur, scheint die Autorin sehr gut recherchiert zu haben und gibt damit höchst interessante Einblicke in die Lebensart dieses Volkes. Ebenso die Charaktere konnten mich nicht zu hundert Prozent überzeugen. Trotz großzügiger Beschreibungen, bleiben sie überwiegend blass und nicht greifbar. Hanna wirkt manchmal recht kindisch, ständig bricht sie in Tränen aus. Auch wenn es ihrer Situation entspricht, war dies zeitweise etwas anstrengend. Über ihr Leben in Deutschland und ihre Tochter erfährt man nicht sehr viel. Dahin gehend hätte ich gern mehr gewusst. Greg ist eine interessante Person, die sich zwischen der Traditionen und Moderne entscheiden muss. Er war mir sehr sympathisch, dennoch hat mir etwas gefehlt. Dazu kommen noch unzählige andere Charaktere, die mal mehr mal weniger wichtig für die Geschichte sind, von denen man größtenteils auch nicht viel mehr erfährt als nötig. Rain Song ist ein Buch, welches mich etwas enttäuscht hat. Nachdem ich so viel Gutes über die Autorin gehört hatte, dachte ich, es müsse einfach gut sein, wurde jedoch eines Besseren belehrt. Damit will ich nicht sagen, dass es schlecht ist, denn das ist es nicht wirklich, aber es konnte mich leider bis zuletzt nicht packen. Nun hoffe ich, dass ihre anderen Bücher mich mehr unterhalten werden. 3/5 Sterne

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    Zitronenfalter

    Zitronenfalter

    13. November 2012 um 20:37

    Auf der Suche nach Jim ihrem verschollenem Freund und Vater ihrer Tochter reißt Hanna nach Neah Bay. Jim verließ sie um in das Dorf der Makah zurückzukehren und er wollte sie später nachholen um mit ihr dort zu Leben. Inzwischen sind Jahre vergangen und Hanna will endlich wissen was mit Jim passiert ist. Greg ein Makah-Indianer und der Ziehbruder von Jim hilft ihr dabei. Während sie sich näher kommen, entdecken sie Stück für Stück von Jims wahrer Indentidät und damit ein Geheimniss, wie es furchtbarer nicht sein kann. Die Welt der Indianer ihre Sitten und Gebräuche sind für mich faszinierend und fremd. Antje Babendererde verknüpft die alten Werte mit den neuen von heute perfekt.

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    AnnaLi

    AnnaLi

    21. July 2012 um 18:01

    Inhalt: Um ihrer kleinen Tochter Oda von ihrem Vater erzählen zu können, reist Hanna nach 5 Jahren zurück ins Reservat Neah Bay in Amerika. Kurz nach ihrer Ankunft stürzt Hanna von einer Aussichtsplattform und wird von einem jungen Indianer namens Greg Ahousat gerettet. Obwohl Hanna schnell deutlich macht, dass sie die Frau ist, die Jim mit nach Deutschland genommen hat und Jim sucht, entscheidet sich Greg dafür sie zu unterstützen. Hanna findet heraus, dass Jim nach seiner Abreise aus Deutschland wie vom Erdboden verschwunden ist und man ihr die Schuld zuschiebt, ihn seinen Wurzeln entrissen zu haben. Trotz allem Widerstand gibt Hanna nicht auf. Greg steht ihr zur Seite, stellt sich gegen indianische Traditionen und Erwartungen und findet sich zwischen zwei Fronten gefangen. Er verliebt sich in Hanna und sie beginnen eine Affäre. Neben dem rätselhaften Verschwinden Jims, beschäftigt die Indianer im Reservat mysteriöse Unfälle und das Auftauchen der sagenumwobenen Geisterfrau. All diese Vorfälle können kein Zufall sein! Schließlich findet Greg heraus, dass sein Vater aus Wut und Zorn Jim nach seiner Rückkehr aus Deutschland umgebracht hat, da dieser die Vorstellung nicht ertragen konnte, dass sein Ziehsohn mit einer Weißen im Reservat leben wollte. Durch unglücklich Umstände stürzt die Geisterfrau auf der Flucht von den Klippen und Gregs Vater bringt sich um. Hanna entscheidet, Oda ins Reservat zu holen und mit Greg zusammen zu leben. Bewertung: So sehr ich doch ein Fan von Antje Babendererdes Büchern bin, so muss ich gestehen, dass dieses Buch mich schon ein wenig enttäuscht hat. Wie immer hat sie dem Leser auf wunderbare Weise die Kultur der Indianer nahe gebracht- diesmal mit dem Fokus auf die Kunst des Holzschnitzens und Herstellen von Totempfählen. Doch alles andere in der Handlung und im Stil wirkt neu und untypisch. Die Hauptfiguren sind erwachsen und wo die Autorin sonst ihren Augenmerk auf die Liebesbeziehung zwischen Indianer und Weiße legt, konzentriert sie sich auf die Suche nach Jim und die Unfälle in Neah Bay. Dadurch wirkt der Liebesroman viel mehr wie ein Krimi. Der Roman beginnt sehr dramatisch mit Hannas Sturz, doch dann wird die Handlung sehr langatmig. Die Suche nach Jim zieht sich dermaßen hin- das hätte auch alles ein schnelleres Ende haben können. Erst auf den letzten 40 Seiten löst sich das Rätsel um Jim. Insgesamt liest sich das Buch sehr angenehm und wer so ein großer Fan wie ich von der Autorin ist, sollte es lesen. Man sollte nur wissen, dass dieses Buch nicht wie seine Vorgänger ist. An Liebesszenen wird gespart, von großer Spannung kann kaum die Rede sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    marilynmystery

    marilynmystery

    10. July 2012 um 01:50

    Ich habe schon mehrere Bücher von Antje Babendererde gelesen, dieses hier war allerdings das erste für mich, in welchem die Protagonisten keine Teenager mehr sind. Die Story an sich hört sich im ersten Moment sehr vielversprechend an, da die Geschichte nicht nur auf der aufkeimenden Liebe zwischen Greg und Hanna basiert, sondern sich auch mit der Aufklärung nach dem rätselhaften Verschwinden von Jim, dem Vater von Hannas Tochter und Gregs Ziehbruder, beschäftigt. Obwohl ich die Thematik, Liebe und Krimi vor der Kulisse indianischer Kultur, interessant fand, und den Schreibstil der Autorin wie immer gerne mochte, konnte ich dennoch keine emotionale Bindung zu den Hauptfiguren entwickeln. Obwohl es gegen Schluss hin spannend wurde, und der Grund für Jim's Verschwinden mich schaudern liess, hinterliess dieses Buch bei mir keinen bleibenden Eindruck. Es sicherlich keine schlechte Geschichte, aber im Vergleich zu anderen der Autorin etwas farblos. Deshalb nur drei Sterne und bedingt weiterzuempfehlen.

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. June 2012 um 11:08

    "Rain Song", das vor 10 Jahren schonmal unter einem anderen Namen erschienen ist , war nicht mein Fall. An sich ist die Kurzbeschreibung sehr vielversprechend, was auch ein Grund war, warum ich es mir ausgeliehen habe. Das Buch beginnt auch sehr gut. Hanna stürzt beinahe von einer Klippe und wird von dem Indianer Greg gerettet. Der Beinahe Sturz war sehr spannend und ich konnte gleich zu Beginn richtig mitfiebern. Doch dann lässt die Spannung nach und die Geschichte plätschert nur noch dahin. Zäh und fad. Hanna ist auf der Suche nach Jim, der vor 4 Jahren spurlos verschwunden ist. Nun 4 Jahre später kehrt sie in seine Heimat zurück um Antworten auf viele Fragen zu finden, besonders Fragen die ihre und Jims kleine Tochter Ola hat. Greg, der anfangs einfach nur will, das Hanna wieder verschwindet, beschließt sich relativ schnell ihr bei der Suche nach Jim zu helfen. Beide kommen sich näher und erfahren nach und nach immer mehr über Jims wahre Identität.... Klingt doch gut oder? Ja das dachte ich auch aber mein Fall war es definitiv nicht. Wenn ich gewusst hätte das so viel mit Indianern und Stämmen passiert hätte ich dieses Buch auch nicht gelesen. Ich stehe nicht so auf Indianer und Stämme. Wenn euch das aber interessiert ist dieses Buch wahrscheinlich das Richtige für euch. Die Liebesgeschichte zwischen Hanna und Greg war auch sehr oberflächlich. Plötzlich hat sich Hanna in Greg verliebt und andersherum. Dann gab es hier und da mal leichte Annäherungen aber das war es dann auch. Obwohl der Schreibstil von Gefühlen und Emotionen gekennzeichnet war, konnte ich keine richtige emotionale Bindung zu den Charakteren herstellen. Schade. Das Buch endet mit der Aufdeckung von Jims Schicksal. Doch trotz allem hat es mich bis zum Schluss leider kalt gelassen. Was aber nicht heißen soll, das das bei jedem so ist. Es gibt auch sehr viele gute Rezensionen. Doch mein Buch war es definitiv nicht. "Rain Song" ist übrigens, wie oben schon erwähnt, die überarbeitete Version von dem Buch "Der Pfahlschnitzer" das 1999 erschienen ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    Keeweekat

    Keeweekat

    05. September 2011 um 21:22

    In dieser Geschichte geht es um Hanna, die nach Neah Bay reist, um im Makah Reservat nach Jim, dem Vater ihrer kleinen Tochter Ola zu suchen, der vor fünf Jahren spurlos verschwand. Kaum am windigen Cape Flattery angekommen, wird die Situation plötzlich lebensgefährlich für sie. Ein unglücklicher Zufall – oder steckt doch mehr hinter dem morschen Geländer über der den Klippen der Steilküste? Der Indianer Greg rettet sie und die beiden stellen schnell fest, dass sie eine gemeinsame Verbindung zu Jim haben, die tief in der Vergangenheit verwurzelt ist. Gegen seine inneren Zweifel und die Ablehnung seines Vaters ankämpfend, entschließt sich Jim dazu, Hanna bei der Suche nach Jim zu helfen. Während sich die beiden langsam näher kommen, geschehen seltsame Dinge im Reservat. Wer steckt hinter den bedrohlichen Vorkommissen – nur ein paar jugendliche Randalierer oder vielleicht sogar Tsonoqa, die wilde Frauengestalt aus den Legenden der Makah – und was hat es mit Jims Verschwinden auf sich? Meine Meinung: Vor „Rain Song“ habe ich bereits „Der Pfahlschnitzer“ gelesen, Antje Babendererdes Debütroman, der 1999 erschien. „Rain Song“ ist die vollständig überarbeitete Fassung dieses Romans. Ich mochte schon den „Pfahlschnitzer“ und habe mich sehr gefreut, dass die Geschichte um Hanna, Greg und Jim in neuem Gewand wieder da ist. Antje Babendererde hat an allen Ecken und Enden kräftig gefeilt und das tut dem Werk sichtlich gut. Als das Buch damals erschien, war sie gerade dabei, den ihr eigenen Stil zu finden und übte sich noch am Heraufbeschwören der einprägsamen Bilder, die ihre Werke heute auszeichnen. Mit „Rain Song“ ist die Sprache runder und die Dialoge fließender geworden, die Handlung wirkt stringenter erzählt und der ganze Stil fügt sich jetzt viel besser in die Reihe ihrer anderen Bücher ein. Trotz allem ziehe ich eine Kaffeetasse ab, weil mir Hanna als Protagonistin irgendwie blasser erschien als die Helden ihrer anderen Bücher. Zudem hätte der Plot am Beginn den ein oder anderen Schubs vertragen, da die Spannung erst im letzten Dittel so richtig zu köcheln beginnt. Abgesehen davon bin ich wie immer bei Antje Babendererdes Büchern begeistert. Der Storytwist ist hervorrangend überlegt und mitreißend. Man lernt Unmengen über die Traditionen, Legenden und das heutige Leben der Makah; nicht, weil einem stückweise Fakten serviert werden, sondern weil alles völlig glaubhaft in die Handlung eingewoben ist. Atmosphärisch und bildgewaltig taucht man als Leser ein in die Welt der Makah, fühlt sich beinahe selbst hineinverssetzt in die wilde Ladschaft aus schäumendem Meer, wilder Steilküste und dichter Wälder. Fazit: Wie immer habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch gelesen (und das, obwohl ich die Geschichte schon kannte). Das einzig Dumme an Antjes Büchern ist, dass es bis zum nächsten Erscheinungstermin immer vieeel zu lange dauert! Eine Empfehlung an alle Babendererde-Fans und solche, die es werden wollen.

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    Casimia

    Casimia

    01. August 2011 um 11:18

    Inhalt: Die Deutsche Hanna ist nach Amerika gereist, um ihren vermissten Exfreund Jim zu suchen. Dort angelangt stirbt sie fast bei einem Sturz von einer Klippe, jedoch wird sie von dem Makah Indianer Greg gerettet, der zufällig Jims Ziehbruder ist. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche und deckt einige Geheimnisse aus Jims Vergangenheit auf. Meine Meinung: Und wieder entführt uns Frau Barbendererde in die Welt der Indianer, in der Spiritualität und Moderne aufeinanderprallen. Dieses Buch ist eigentlich nicht neu, denn es handelt sich um die Neuauflage ihres 1999 erschienenen Buches "Der Pfahlschnitzer", welches nun mit neuem Cover und überarbeitetem Inhalt daherkommt. Dementsprechend unterscheidet es sich auch von ihren neueren Jugendbüchern, jedoch nur inhaltlich, nicht qualitativ! Die Hauptprotagonisten Greg und Hanna sind bereits erwachsen und das ist der Handlung anzumerken. Die Problematik in diesem Buch greift tiefer und ist schwieriger und wird doch auch für jüngere Leser verständlich dargestellt. Die Handlung wird abwechselnd aus Hannas und Gregs Sicht beschrieben und durch diesen Perspektivenwechsel wird besonders deutlich wie schwer es für die modernen Indianer ist die Kluft zwischen der modernen Welt und ihrer Kultur zu überbrücken, ohne gleichzeitig ihre Werte und ihre Identität völlig aufzugeben. Diese Kontroverse ist in einen spannenden Krimi gebettet, der auch etwas für das Herz bietet. Frau Barbendererde ist keine Autorin, die sich beim Thema "Indianer" einfach all der Vorurteile bedient, die man sonst so in Filmen oder Büchern antrifft. Sie recherchiert viel und setzt sich wirklich mit dem Thema auseinander, wodurch sie immer wieder ein realistisches Bild dieser Kulturen darzustellen vermag, das nicht gekünstelt oder übertrieben wirkt. Fazit: Wer einmal Lust hat ein Buch über indianische Kulturen zu lesen, auch wenn dies eigentlich nicht zum bevorzugten Themenbereich gehört, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Es ist spannend, bietet einen Einblick in den Konflikt der Kulturen sowie indianische Sitten und Gebräuche und wird sicher dazu anregen noch mehr Bücher der Autorin lesen zu wollen.

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    Phantasai

    Phantasai

    19. June 2011 um 19:43

    Hanna fliegt von Deutschland in die Staaten nach Neah Bay auf der Suche nach Jim, der sie einfach so verlassen hat. Auf der Suche nach ihm lernt die Greg kennen, der ihr nach einem Sturz von den Klippen das Leben rettet und ihr eine Unterkunft bietet. Greg und sein Vater sind Jim's Wahlfamilie. Doch niemand in Neah Bay weiß von Jim's Verbleib. Alle dachten er wäre bei Hanna in Deutschland. Es beginnt eine aufregende Suche nach Jim, wobei ihr Greg behilflich ist. Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach eine Liebesbeziehung. Doch was ist mit den alten Traditionen der Indianer? Auch für Greg wird es eine aufregende Zeit. Eine tolle Indianergeschichte, voller Geheimnisse, Mythen und Geister. Auf jeden Fall jedem zu empfehlen, der auf Indianer und deren Geschichte steht!

    Mehr
  • Rezension zu "Rain Song" von Antje Babendererde

    Rain Song
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    15. June 2011 um 16:00

    Das ist jetzt mein viertes Buch von der Autorin und das erste, das nicht im Jugendlichenalter spielt. Die Hauptpersonen sind schon erwachsen und ich konnte mich deutlich besser und schneller mit ihnen identifizieren. Es ist auch das erste Buch, das eher wie ein Krimi wirkt anstatt wie eine Liebesgeschichte. Natürlich kommt auch hier die Geschichte um Indiander nicht zu kurz und wie immer wird aufgezählt, was die "Weißen" nicht verstehen bzw. in der Geschichte fabriziert haben. Aber auch die Indiander werden von allen Seiten beleuchtet. Alles in allem eine nette Geschichte mit viel Herzschmerz. Aber nachvollziehbar und leicht lesbar (5 Stunden! :-))

    Mehr
  • weitere