Antje Babendererde Starlight Blues

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Inhaltsangabe zu „Starlight Blues“ von Antje Babendererde

Adam Cameron ist Privatdetektiv. Ein Detektiv, der sich - zum Leidwesen seiner Familie - am liebsten aussichtslosen Fällen aus der indianischen Community widmet. Der Fall Blueboy führt ihn nach Winnipeg, wo vor zehn Jahren der indianische Junge Daniel auf ungeklärte Weise umgekommen ist. Daniel war aus einer Besserungsanstalt ausgebrochen und Tage später außerhalb der Stadt gefunden worden: Nur leicht bekleidet im Schnee war er jämmerlich erfroren. Alles deutet auf einen tragischen Unglücksfall hin. Doch warum trug der tote Junge nur einen Schuh? Die Suche nach den Hintergründen ist für Adam weitaus gefährlicher als gedacht und bringt eine unglaubliche Geschichte zu Tage.

Ich liebe dieses Buch einfach

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Ein solider Krimi! Kann man lesen.

— Ayanea
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    Starlight Blues
    LiesaB

    LiesaB

    28. December 2013 um 13:50

    Adam Cameron ist Privatdetektiv und Indianer. Als Kind wurde er von seinen weißen Eltern adoptiert und erfuhr erst nach deren Tod, dass er indigene Wurzeln hat. Seine Adoptiveltern haben ihm und seiner Schwester so viel Geld hinterlassen, dass er als Privatdetektiv für die Ureinwohner ermitteln kann, ohne ein Honorar zu verlangen. Der Indianer Robert Blueboy aus Winnipeg ruft Adam an und bittet ihn, den Tod seines vor 10 Jahren verstorbenen Bruders aufzuklären. Ich habe jede Seite dieses Thriller genossen. Der Schreibstil ist sehr gut, die Akteure sympathisch und  menschlich, mit Ecken und Kanten. Da es sich um eine wahre Begebenheit handelt, war der Roman immer realitätsnah und glaubhaft. Der Leser taucht in das verschneite Winnipeg ein und friert mit Adam und ist immer versucht, sich eine warme Jacke anzuziehen. Das Ende ist verblüffend und traurig zu gleich. Ich hoffe sehr, dass die Autorin den Privatdetektiv Adam weiter ermitteln lässt.

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  • Rezension zu "Starlight Blues" von Antje Babendererde

    Starlight Blues
    Klusi

    Klusi

    31. August 2012 um 21:44

    "Wenn man nach der Wahrheit sucht, sollte man sie auch ertragen können." Adam Cameron ist Privatdetektiv und Journalist. Als 3-jähriges Kind wurde er von einem weißen Ehepaar adoptiert, aber seine Wurzeln sind indianisch. Darum kümmert er sich auch bevorzugt um Klienten aus dem Umfeld der Ureinwohner Amerikas. Als er einen Anruf von Robert Blueboy aus Kanada erhält, dessen Bruder Daniel vor zehn Jahren starb und der nicht daran glaubt, dass es sich damals um einen Unfall handelte, ist Adam gleich bereit, die Spur aufzunehmen. Wie man im Lauf der Handlung erfährt, geschieht das nicht ganz selbstlos. Robert kann ihm kein Honorar zahlen, und trotzdem nimmt der Detektiv die Unannehmlichkeiten des Flugs auf sich und begibt sich ins kalte Kanada. Seine Nachforschungen gestalten sich äußerst zäh, nicht nur, weil der Fall so lange zurück liegt. Aber schon nach kurzer Zeit ist auch Adam davon überzeugt, dass Robert mit seiner Vermutung nicht falsch liegt. Die Befragung der damaligen Zeugen gestaltet sich sehr mühsam, und Adam wird nicht gerade überall mit offenen Armen empfangen. Aber er gibt nicht auf. Je näher er der Lösung kommt, umso mehr muss er sich seinen eigenen Ängsten stellen, und schon bald wird er mit seinen Alpträumen auf erschreckend reale Weise konfrontiert. Dieser Roman von Antje Babendererde ist völlig anders, als die Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe. Größtenteils spricht sie mit ihren Themen ein jüngeres Publikum an, wogegen dies eindeutig ein Krimi für Erwachsene ist. Die Helden ihrer Bücher sind meist Indianer der heutigen Zeit. Auch hier merkt man sehr deutlich, dass die Situation der Ureinwohner Amerikas ihr ganz besonders am Herzen liegt. Diesen packenden Roman hat die Autorin dem jungen Indianer Neil Stonechild gewidmet. Auch wenn Ort und Personen ihrer Fantasie entsprungen sind, erzählt sie letztendlich doch die Geschichte dieses Jugendlichen, der auf die furchtbare, im Buch geschilderte Weise ums Leben kam. Diese Nähe zur Realität hat mich ganz besonders betroffen gemacht. Hier hat die Autorin ein brisantes Thema in einen authentischen Krimi eingearbeitet, fesselnd geschrieben und sehr berührend. Obwohl ich einiges über die Lebenssituation der Indianer in der Gegenwart weiß, war ich doch bestürzt, welche Ausmaße der Hass und die Gleichgültigkeit, einer anderen Rasse gegenüber, auch heute noch annehmen können. Mit „Starlight Blues“ hat Frau Babendererde ihren ersten Krimi mit dem Ermittler Adam Cameron veröffentlicht. Adam ist nicht der abgebrühte Held oder der routinierte Detektiv, wie man das aus vielen Kriminalromanen gewohnt ist. Er wirkt sofort sehr einnehmend und menschlich. Freimütig bekennt er sich zu seinen Fehlern, was ihn mir gleich sehr sympathisch gemacht hat. Auch gesteht er ehrlich, dass er schönen Frauen nur schwer widerstehen kann. Dass der Ich-Erzähler nicht leichtfertig handelt, sondern mit sich selbst hart ins Gericht geht, wenn es um seine Schwächen geht, lässt ihn besonders glaubwürdig erscheinen. Er macht kein Hehl daraus, dass er massiv unter Flugangst leidet und dass ihm Kälte und Schnee äußerst unangenehm sind, was soweit geht, dass sie ihn in seinen Alpträumen verfolgen. Trotzdem fliegt er nach Winnipeg (von den Einheimischen mit einem gewissen Sarkasmus auch „Winterpeg“ genannt), um Robert Blueboys Bitte nachzukommen, den Fall um den Tod dessen jüngeren Bruders neu aufzurollen. Obwohl er für Kanada keine Lizenz hat, stürzt er sich mit großer Hartnäckigkeit, sogar unter Einsatz der eigenen Sicherheit und seines Lebens, in die komplizierten Ermittlungen, denn für Robert Blueboy hängt einiges davon ab, die Wahrheit zu erfahren. Nach Abschluss dieses Falls findet Adam Cameron, bei seiner Rückkehr nach Seattle, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter vor, die hoffen lässt, dass Antje Babendererde uns demnächst weitere Storys mit dem liebenswerten Privatdetektiv bescheren könnte. Ich würde mich sehr freuen, ihm in weiteren Romanen der Autorin wieder zu begegnen.

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  • Rezension zu "Starlight Blues" von Antje Babendererde

    Starlight Blues
    Ayanea

    Ayanea

    27. August 2012 um 09:56

    Indianische Mythen und ein Toter Starlight Blues ist mal wieder ein Krimi ganz nach meinem Geschmack. Ein solider Hauptprotagonist der sich durch die Intrigen einer ganzen Stadt kämpft, um den Tod eines jungen Mannes aufzuklären. Denn Daniel, der Indianerjunge ist vor gut 10 Jahren tot auf einem Feld aufgefunden worden, mit der Begründung eines Kältetodes und keinem Verbrechen. Der Bruder von Daniel Robert kann dies auch nach all diesen Jahren nicht glauben und wendet sich an den Privatdetektiv Adam. Dieser nimmt den Fall auf nicht ganz uneigennützige Weise an, so vermutet er eine Verwandtschaft zu den Indianern aus Kanada. In klassischer Krimimanier wird der Roman erzählt: es gibt einen Toten und der Ermittler jagt jedem Beweisstück hinterher und spricht dabei mit mehreren Leuten. Der Leser kann dabei mit rätseln, wer der Mörder ist oder was überhaupt schief gelaufen ist und zum Ende hin kommt dann das große Finale, welches alle bisherigen Vermutungen über den Haufen wirft. Diese Machart eines Krimis ist logischerweise nicht neu, ist aber auch egal, denn dieses Konzept hat sich millionenfach bewährt. Das Buch wirkt recht atmosphärisch, denn wir befinden uns in Winnipeg, Kanada wo ständig Temperaturen um die -28°C herrschen und die Autorin hat es glänzend verstanden diese Kälte dem Leser glaubhaft zu machen und ich kam beim Geschehen relativ oft eine Gänsehaut. Die Figuren wurden auch sehr glaubhaft geschildert, hier wirkt keine Figur blass. Jeder hat in gewisser Weise Dreck am Stecken und die Verbindung mit den Mythen der Indianer hat mir sehr gut gefallen. Oft kommt das Thema "Rassismus" auf, denn der Tote war ein Indianer, welche von den "Weißen" auch noch heute unterdrückt werden. Meiner Meinung nach hat also die deutsche Buchautorin verdammt gut recherchiert und ich war regelrecht verwundert am Ende zu lesen, dass es keine kanadische Autorin war. Auch das Ende hin konnte mich richtig schocken, da ich immer im Hinterkopf hatte, dass es sich bei dem hier erzählten Handlungsverlauf um eine wahre Begebenheit handelt. Das macht das ganze Szenario und deren Auflösung umso schrecklicher. Sicherlich könnte dies ein 5 Sterne Buch sein, mir hat zuweilen jedoch die Hauptfigur nicht gefallen, da der Privatdetektiv Wesenszüge hatte, die ich nicht tolerieren kann. Das ist jedoch nur ein kleiner Kritikpunkt, ich könnte mir vorstellen, dass dieser Roman viele Krimiliebhaber begeistern könnte! Starlight Blues ist ein interessanter, schockierender Krimi mit Wahrheitsgehalt, der es super versteht den Konflikt Indianer- Weiße zu behandeln, ohne dabei zu schwermütig zu erscheinen. Starlight Blues wird den geneigten Krimileser fesseln können und an den richtigen Stellen zum Frösteln bringen.

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  • Rezension zu "Starlight Blues" von Antje Babendererde

    Starlight Blues
    Keeweekat

    Keeweekat

    05. September 2011 um 21:04

    „Starlight Blues“ ist der erste Band um den indianischen Detektiv Adam Cameron. Nachdem Adam einen Anruf aus Kanada mit einer ziemlich ungewöhnlichen Bitte erhält, beschließt er, nach Winnipeg zu fliegen und einen zehn Jahre zurückliegenden Fall erneut zu untersuchen. Im verschneiten und eiskalten Winnipeg angekommen, stößt er bei seinen Ermittlungen zunächst nur auf Ablehnung. Als er bei seinen Recherchen atwas entdeckt, womit er nie hätte rechnen können, wächst eine ungeheuerliche Ahnung in ihm – doch ehe Adam erkennt, dass er sich selbst in höchste Gefahr gebracht hat, ist es längst zu spät, um umzukehren … Meine Meinung: Antje Babendererdes neuer Erwachsenenroman und ihr erster richtiger Krimi ist mit Sicherheit eines ihrer besten Bücher bisher. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und konnte erst aufatmen, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert hatte. Ich gestehe gern, dass ich ihre Bücher immer mit besonderem Vergnügen wegen der spannenden Liebesgeschichten gelesen habe, doch „Starlight Blues“, der weitgehend ohne Romantik auskommt, gehört absofort zu meinen Lieblingsbüchern von Antje Babendererde. Der Roman beginnt ganz am Anfang des Geschens, stetig steigert sich die Spannung, immer wieder wird man als Leser aufs Glatteis geführt und jagt zusammen mit Adam von einem kleinen Hinweis zum nächsten, bis sich ein weit verzweigtes Netz an Informationen gestrickt hat, aus dem es nur einen einzigen Ausweg gibt – und es gilt nur noch, den richtigen Faden zu erwischen. Hochkonzentriert schildert Antje Babendererde die Zu- und Missstände in der indianischen Stadtbevölkerung Kanadas und zeigt uns schonungslos die unzähligen Schattenseiten ihres Daseins. Arbeitslosigkeit, Brutalität, Korruption, Alkohol, Drogen, Prostitution und Identitätsverlust spielen in diesem Roman eine große Rolle, und noch nie zuvor hat mich das Leben und das Kämpfen der Indianer in einem dieser Romane so sehr berührt wie in „Starlight Blues“. Die hier geschaffene Atmosphäre ist unheimlich dicht und fühlbar nah – so eindrücklich geschrieben ist das Schicksal des jungen Indianers Daniel Blueboy, der einen mysteriösen Kältetod weit außerhalb der Stadt sterben musste – und auf dessen Spuren Adam Cameron hartnäckig versucht, die lange versteckte Wahrheit ans Licht zu bringen. Fazit: Ein atemberaubender, echter und ehrlicher Roman, nach dessen Lektüre man unbedingt wissen will, wie es weitergeht, mit welchem Fall es Adam als nächstes zu tun bekommt – und ich hoffe, das Warten dauert nicht allzu lange. ;)

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  • Rezension zu "Starlight Blues" von Antje Babendererde

    Starlight Blues
    ja_ba212

    ja_ba212

    22. May 2011 um 19:24

    Von Antje Babendererde habe ich in der letzten Zeit mehrere Bücher gelesen.. Indigosommer, Libellensommer, Der Gesang der Orcas... die sich alle schon etwas ähnlich sind. Dieses Buch ist anders, aber auf seine Art genauso toll. Ich mag einfach den Schreibstil der Autorin und wie sie ihre Geschichten erzählt. Realistisch, spannend und interessant. In jedem ihrer Bücher stehen die Ureinwohner Amerikas im Blickpunkt und in jeder Geschichte erfährt man etwas neues über ihre Lebensweise und ihre heutigen Schwierigkeiten ohne dass es belehrend wirkt oder zu viel wird und man sich wie in einer Geschichtsstunde fühlt. Ganz im Gegenteil. In diesem Buch, fand ich es besonders gut, dass ihr Hauptcharakter Adam nicht als perfekt dargestellt wird, sondern auch seine Fehler und Ängste aufweist. Die Geschichte um den Tod von Daniel hat mich wirklich in den Bann gezogen und am Ende auch ziemlich bestürzt zurückgelassen. Gerade auch mit dem Gedanken, dass dies eine wahre Geschichte ist. Wenn man ihre anderen Bücher mag und sich dessen bewußt ist, dass es sich hier um einen Krimi handelt, wird man das Buch/die Geschichte mögen.

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