Talitha Running Horse

von Antje Babendererde 
4,4 Sterne bei118 Bewertungen
Talitha Running Horse
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Rosisamazinglibrarys avatar

Für Indianerfans und Pferdefreunde.

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Wunderbares, aktuelles Buch über das Erwachsenwerden eines Lakota-Mädchens im Reservat. Wenig Spannung, aber viel Emotion.

Alle 118 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Talitha Running Horse"

Die 14-jährige Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota- Indianer, die im Reservat leben - denn Talithas Mutter ist eine Weiße. Sie hat ihre Familie und das Reservat verlassen, als Talitha noch klein war. Der Vater ist arbeitslos. Als dann auch noch der Trailer abbrennt, in dem Talitha mit ihrem Vater lebt, und der Vater unschuldig ins Gefängnis muss, gerät Talithas Welt vollens aus den Fugen. Kraft gibt ihr nur die Zuneigung zu der schönen Stute Stormy. Und dann ist da auch noch der junge Neil Thunderhawk …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401509600
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:02.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dramatisch, Romantisch, Spannend - einfach Wundervoll.
    Ein wundervolles Buch zum Träumen

    Das Lakota-Mädchen Talitha Running Horse lebt mit ihrem Vater im bescheidenen Pine Ridge Reservat in South Dakota. Sie hat es nicht leicht, denn ihre Mutter war eine weiße und sie wird dadurch oft von ihren Klassenkameraden und ihrem Cousin Marlin gehänselt.Als dann auch noch ihr Trailer abbrennt gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Kraft gibt ihr nur die schöne Appaloosa Stute Stormy und der junge Neil Thunderhawk in den sie sich unsterblich verliebt hat.


    Ich finde "Talitha Running Horse", ist ein wundervolles Buch über Indianer für fast alle Altersklassen.  Es zeigt und beschreibt das Leben und die Vergangenheit der letzten Indianern in Amerika und ihre besondere Bezeihung zu den Pferden und den 'Spirits', den Ahnen.


    Das Buch begleitet den Leser auf Talithas Weg des Erwachsenwerdens. Sie wird älter und reifen und man kann sich immer besser mit ihr Identifizieren. Es ist überraschend vielseitig und besonders der Big-Foot ritt am Ende des Buches, und die besondere Beziehung zwischen Tally und Stormy, sind sehr berührend.


    Mein Fazit: Ein wundervolles, mitreißendes Buch das keinesfalls nur für 12-14 geeignet ist.

    5 Sterne

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    ducedas avatar
    ducedavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wie alle Bücher der Autorin ein Meisterwerk, es hat mich gerührt, bewegt und das Ende war wunderschön und kribbelig :)
    WUnderschöne Geschichte üer Leben und Liebe

    Inhalt:

    Die vierzehnjährige Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota-Indianer, die im Reservat leben - denn Talithas Mutter ist eine Weiße. Sie hat ihre Familie und das Reservat verlassen, als Talitha noch klein war. Als dann auch noch der Vater unschuldig ins Gefängnis muss, gerät Talithas Welt vollends aus den Fugen. Kraft gibt Talitha nur noch ihre Zuneigung zu der schönen Stute Stormy.

    Meine Meinung:

    Wie bisher alle Bücher von Antje Babendererde habe ich auch dieses verschlungen und wie jedes Mal, wenn ich eines von ihren Büchern beende denke ich, dass es das Beste ist, was ich von ihr gelesen habe. Vermutlich werde ich das aber auch nur so lange denken, bis ich ein neues Buch von ihr lese ;) Sie schafft es, mit ihren Geschichten mein Leserherz zu erobern und ich kann gar nicht sagen, wie unglaublich froh ich darüber bin, die Bücher von dieser Autorin entdeckt zu haben. Obwohl die Geschichten in ihren Grundsätzen keine großen Unterschiede zueinander haben, da sie alle die Geschichten von den Lakota, ihrer Geschichte, ihren Problemen und ihren Vorurteilen erzählen, so ist doch jedes Buch für sich etwas ganz eigenständiges mit einer anderen Geschichte 

    Der Schreibstil ist wunderschön, das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich konnte es schon nach wenigen Seiten nicht mehr weglegen. Ich war nie gelangweilt von irgendeiner Passage, sie waren alle wichtig und haben zur Geschichte gehört und deshalb fiel es mir auch nie schwer, weiter zu lesen. Das Buch erzählt zwar die Geschichte von Talitha und in gewisser weise ist es auch nur eine Liebesgeschichte, aber trotzdem ist das Buch noch viel mehr. Es ist auch ein Buch über Familie und die Liebe zur Verwandtschaft und außerdem sagt es so viel über die Geschichte und die Kultur der Lakota aus, dass man sich wie in einem Schulbuch seiner Träume fühlt.

    Talitha war eine wundervolle Protagonistin, ich habe sie sofort sympathisch gefunden und sie während des Lesens immer mehr in mein Herz geschlossen. Ihr Charakter ist toll ausgearbeitet, sie wurde nicht nur oberflächlich beschrieben, sondern besitzt eine unglaubliche Tiefe, so dass ich alle ihre Gedanken nachvollziehen und ihre Handlungen verstehen konnte. Sie hat die Geschichte lebendig gemacht und durch sie wurden auch alle anderen Charaktere lebendig.

    Fazit: Ein wunderschönes Buch, das sehr tiefgründig geschrieben ist, mit einem wundervollen Schreibstil, der dafür sorgt, dass sie Seiten nur so dahinfliegen. Unbedingt lesen!

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    Maggis avatar
    Maggivor 5 Jahren
    Schöne Geschichte aus dem heutigen Pine Ridge Reservat

    „Talitha Running Horse“ ist ein sehr schönes, stimmungsvolles Jugendbuch, das die Situation im Pine Ridge Reservat, South Dakota, USA,  gut wiedergibt.

    Die Differenzen zwischen sehr traditionell lebenden Indianern und solchen, die sich von den Traditionen ihrer Vorfahren weit  entfernt haben, wird deutlich, ebenso Konflikte zwischen verschiedenen Familien, die teilweise schon seit über 100 Jahren andauern.

    Die besondere Beziehung, die das ehemalige Reitervolk immer noch zu Pferden hat, wird sehr gut und glaubhaft wieder gegeben.

    Pferde wurden in den alten Tagen wie Familienmitglieder behandelt und hoch geschätzt, sicherten sie doch Überleben und Mobilität in den Weiten der Prärie,  die Beziehung war von Liebe, Zuneigung und gegenseitigem Vertrauen geprägt. Die besondere Beziehung zu den Tieren hat sich bis heute für viele Natives der Plains erhalten und in diesem Buch wird sehr schön deutlich, warum das so ist.

    Auch die Konflikte, die das Reservat beherrschen, etwa Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Armut, Alkoholismus, gefährliche Jugendgangs, Teenagerschwangerschaft etc. werden nicht zugunsten plumper Reiterromantik verschwiegen, sondern mit viel Feingefühl so beschrieben, dass eine junge Leserschaft ein Gefühl für das Leben im Reservat bekommen kann.

    Gleichzeitig kommt man aber auch in Kontakt mit den alten Lakota-Tugenden, am wichtigsten die Freigiebigkeit, Gastfreundschaft, Freundlichkeit. Die Wichtigkeit von sozialen Beziehungen zu Familie, Nachbarn und Freunden wird schön beschrieben.

     

    Zu Beginn der Geschichte ist Talitha, die Protagonistin, 13 Jahre alt, am Ende 16, man begleitet sie fast 3 Jahre lang und es sind die entscheidenden Jahre des Erwachsenwerdens. Ihre Gefühle, Beweggründe, die Herausforderungen, die diese Jahre bieten werden stets glaubhaft und nachvollziehbar beschrieben. Man kann sich gut mit ihr identifizieren, mit ihr mitfühlen, ihre Umwelt durch ihre Augen sehen.

    Das ein Aufwachsen auf dem Reservat ganz anders verläuft als sonst in der westlichen Welt wird gut dargestellt und auch Jugendlichen hierzulande nahe gebracht. Auch für Erwachsene ist das Buch aber interessant, bietet es doch Einblicke in eine andere Welt, andere Denkweisen, andere äußere Gegebenheiten, die nicht selten mit der westlichen Mehrheitsgesellschaft kollidieren. Talithas Alltagsleben, die Beziehungen zu Vater, bester Freundin und anderen, der Schulbesuch und besonders ihre Beziehung zu Stormy, der jungen Appaloosa-Stute und den anderen Pferden der Herden, die Verbundenheit mit dem Land ihrer Vorfahren werden schön dargestellt. Außerdem bietet das Buch angemessene Beschreibungen wichtiger sozialer und kultureller Treffen, Powwows und Sonnentanz werden geschildert und mit viel Achtung beschrieben. Allem voran hat mich die Beschreibung des Dezemberritts von der Standing-Rock-Reservation nach Wounded Knee auf Pine Ridge, der den Fluchtweg von Häuptling Big Foot und seinen Leuten nachzeichnet, sehr berührt. Man merkt, welch gute Recherche hinter der Geschichte steckt, dennoch wirkt das Buch nicht zu schwer.

    Die Sprache, in der das Buch geschrieben ist, ist einfach, aber schön, sehr bildhaft und direkt. Wie auch in ihren anderen Bücher schafft es Frau Babendererde beim Leser ein lebhaftes Kopfkino in Gang zu setzten. Für Mädchen die Pferde lieben wird dieses Buch ein besonderer Leckerbissen sein und sich schnell einen Platz im Herzen sichern. Aber auch Liebhaber indianischer Kulturen kommen voll auf ihre Kosten. Das Buch liest sich schnell und einfach, für Erwachsene eher eine schöne, einfache Zwischenlektüre, ohne jemals auch nur annähernd im Seichten zu verlaufen. Dieses Buch erfüllt sämtliche Anforderungen, die man an ein Jugendbuch hat und ist auch darüber hinaus ein Buch, dessen Lektüre viel Freude bereitet.  Eine klare Leseempfehlung von mir und volle Punktzahl für dieses Buch!

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    Binzis-Buechers avatar
    Binzis-Buechervor 7 Jahren
    Rezension zu "Talitha Running Horse" von Antje Babendererde

    Inhalt: Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota-Indianer im Reservat. Denn Talitha’s Mutter ist eine Weiße, und hat die Familie bereits verlassen, als ihre Tochter noch sehr klein war. Seit sie denken kann, lebt das Mädchen zusammen mit ihrem Vater in einem kleinen Trailer. Viel besitzen sie nicht, doch sie sind glücklich, so, wie sie leben. Als Talitha’s Vater schließlich seinen Job verliert, wird das Leben für die beiden noch schwerer. Dies können sie noch bewältigen, doch als dann auch noch ihr Trailer abbrennt, mit allem, was ihnen noch geblieben ist, gerät die Welt des Mädchens vollends aus den Fugen. Das jedoch soll noch nicht alles gewesen sein: Der Vater reist nach Kalifornien, um dort Geld zu verdienen, und gerät dort in einen Kriminalfall, woraufhin er unschuldig ins Gefängnis muss. Nun bleibt Talitha nur noch ihre Stute Stormy, mit der sie sich nach und nach immer mehr angefreundet hat. Und dann ist da auch noch der junge Neil Thunderhawk…

    Meine Meinung: Ich würde sagen, es ist eines der besten Bücher, die ich von der Autorin gelesen habe. Wieder einmal wird die Geschichte einfühlsam erzählt, man kann sich gut in Talitha hineinversetzten, und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Viel muss ich nicht mehr schreiben, nur eins: Lest dieses Buch! Ich lege es euch wärmstens ans Herz, und für alle Jugendlichen ab 12 Jahren ist dieses Buch einfach toll!

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    bryannas avatar
    bryannavor 7 Jahren
    Rezension zu "Talitha Running Horse" von Antje Babendererde

    Talitha lebt und fühlt wie eine Lakota, aber das sie eine Halbblut Indianerin ist wird ihr oft deutlich gesagt. Sie liebt ihren Vater über alles, sie ist dankbar und sehr vernünftig. Sie ist so eine Tochter wie man sie sich wünscht. Trotz der vielen schrecklichen Ereignisse kämpft sie und glaubt an ihr Glück. Sie steht zu ihrer Kultur und beklagt sich nicht. Als sie sich verliebt fühlt sie sich natürlich auch hier nicht bestätigt. Aber sie wird belohnt und am Ende findet auch Talitha das wirkliche Glück. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Eine wirklich rührende Geschichte. Danke Antje Babendererde für dieses Buch!!!

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    Keeweekats avatar
    Keeweekatvor 7 Jahren
    Rezension zu "Talitha Running Horse" von Antje Babendererde

    Das Halbblut-Lakota-Mädchen Talitha, wächst im Pine Ridge Reservat in South Dakota auf und lebt mit ihrem Vater unter bescheidenen Verhältnissen in einem Trailer. Mit 13 trifft sie das erste Mal auf den jungen Neil Tunderhawk und lernt das Fohlen Stormy kennen. Während sie langsam Stormys Zuneigung gewinnt, gelingt es ihr jedoch nicht, sich an den abweisenden Neil heranzutasten. Ihre unschuldigen Träume werden allerdings von einem einschlagenden Ereignis überschattet, als der gesamte Trailer abbrennt und Tally zu ihrer unausstehlichen Tante und ihrem Cousin ziehen muss. Zu allem Überfluss bleibt ihrem Vater nichts anderes übrig als seine Arbeit in einer anderen Stadt zu suchen. Die Einzige, der sie sich anvertrauen kann, ist die junge Stute Stormy, zu der ein ganz besonders Verhältnis entsteht.
    Tally wird älter und reifer, sie erfährt von Alkohol, Drogen und randalierenden Gangs im Reservat und ihr werden die bisher dunklen Seiten des Lebens bewusst. Dabei verliert sie nie die tiefe Zuneigung für Neil und die Hoffnung, dass er die kleine Tally vergessen und sie endlich als junge Frau sehen und ihre Gefühle erwidern könnte. Und nicht zuletzt die Hoffnung, das der große Ritt zu Ehren der Vorfahren ihr einen neuen Weg aufzeigen und manches wieder zum Guten wenden kann.

    Meine Meinung:

    „Talitha Running Horse“ ist überraschend vielschichtig. Was als unschuldiges Pferdeabenteuer vor exotischer Kulisse beginnt, entwickelt sich bald zu einem kritischen Gesellschaftsbild der Lakota Indianer. Das Buch braucht seine 50 Seiten, um mit dem spannungsgeladenen Teil der Geschichte loszulegen, doch dann reißt es den Leser mit und lässt ihn nicht mehr los.

    Der Einblick in das triste Reservatsleben der Lakota, geprägt von Arbeitslosigkeit, Alkohol, Kriminalität und Identitätsverlust der jüngeren Generationen ist schmerzlich. Hoffnung keimt aber immer dann wieder auf, wenn Talitha und die Menschn in ihrem Leben an die alten Traditionen anzuknüpfen versuchen und ein Gefühl des Zusammenhaltes entsteht, das einen Funken dessen wieder aufkeimen lässt, was das stolze Volk der Lakota vor einem Jahrhundert noch gewesen ist.

    Fazit: Man muss definitiv kein Pferdefan sein, um „Talitha Running Horse“ zu mögen. Ein wunderbares Lesevergnügen – und vielleicht eine der intensivsten Liebesgeschichten aller Babendererde-Romane.

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    weisseBluetes avatar
    weisseBluetevor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe dieses Buch geliebt und es schon mindestens schon 3 mal gelesen
    Rezension zu "Talitha Running Horse" von Antje Babendererde

    Talitha versucht in den Jahren von 14 bis 16 ihr Leben im Indianerreservat, in dem sie mit ihrem Vater in einer kleinen Hütte lebt irgendwie in den Griff zu bekommen. Dabei steht sie zwischen Jungen, ihrer besten Freundin, ihrem sonderbaren Cousin, ihrer Liebe zu einer Stute namens Stormy und den alten Traditionen ihres Volkes
    Ein wunderbares, mitreißendes Buch voller Leben und Schicksal.

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    Fantasie_und_Träumereis avatar
    Fantasie_und_Träumereivor 8 Jahren
    Rezension zu "Talitha Running Horse" von Antje Babendererde

    KLAPPENTEXT:
    Die vierzehnjährige Talitha Running Horse ist nicht wie die anderen Lakota-Indianer, die im Reservat leben - denn Talithas Mutter ist eine Weiße. Sie hat ihre Familie verlassen, als Talitha noch klein war. Der Vater ist arbeitslos. Als dann auch noch der Trailer abbrennt, in dem Talitha mit ihrem Vater lebt, und der Vater unschuldig ins Gefängnis muss, gerät Talithas Welt vollends aus den Fugen. Kraft gibt Talitha nur ihre Zuneigung zu der schönen Stute Stormy. Und dann ist da auch noch der junge Neil Thunderhawk...

    ZUR AUTORIN:
    Nach einer Töpferlehre arbeitete Antje Babendererde als Arbeitstherapeutin in der Kinderpsychatrie. Seit 1996 ist sie freiberufliche Autorin mit einem besonderen Interesse an der Kultur der Indianer. Ihre einfühlsamen Romane zu diesem Thema für Erwachsene wie für Jugendliche fußen auf intensiven Recherchen und USA Reisen und werden von der Kritik hoch gelobt.

    EIGENE MEINUNG:
    "Talitha Running Horse" ist ein wunderbarer Jugendroman, der sich sowohl mit der Problematik befasst, wie es ist als Indianer im Reservat zu leben, als auch damit, wie es ist anders zu sein, aber auch mit ganz alltäglichen Dingen, die man als Jugendlicher zu meistern hat. Einfühlsam und liebevoll erzählt Antje Babendererde die tolle Geschichte um ein mutiges Mädchen, dass zu seinen Prinzipien steht und seinen Werten treu bleibt.
    Ich habe meiner Cousine, 14 Jahre,"Talitha Running Horse" zur Konfirmation geschenkt und auch sie war ganz begeistert. Besonders gefallen hat uns beiden natürlich die besondere Beziehung, die Talitha zu dem Fohlen Stormy hat, da wir beide selbst Pferdebesitzer sind. Nicht selten überkam mich eine Gänsehaut, wenn Antje Babendererde beschrieben hat, wie innig Talitha und Stormy miteinander verbunden sind.
    Die Geschichte der Indianer, ihre Traditionen und ihre Kultur werden im Buch toll dargestellt und beschrieben. Die Autorin hat so gut recherchiert, dass ich zuerst dachte, sie sei selbst aus Amerika, mit indianischen Wurzeln. Umso überraschter war ich, dass eine Deutsche Autorin sich so gut auskennt und dies dem Leser auch gut vermitteln kann.
    Mit 14 hätte ich dieses Buch geliebt, aber auch als Erwachsene hab ich sehr viel Gefallen daran gefunden. Ich werde wohl auch Antje Babendererdes Bücher "Libellensommer", "Der Gesang der Orcas", "Lakota Moon" und "Die verborgene Seite des Mondes" lesen.

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    Midnights avatar
    Midnightvor 11 Jahren
    Rezension zu "Talitha Running Horse" von Antje Babendererde

    Talitha Running Horse, ein wirklich schönes Buch zum Träumen!
    Um an diesem Buch Gefallen zu finden, muss man keinesfalls ein Pferdefan sein. Man kommt trotzdem voll auf seine Kosten!
    Gleich nach den ersten 30 Seiten geht es richtig los, ist romantisch und spannend. Antje Babendererde beschreibt informativ und interessant das Leben und die Mystik der Lakota-Indianer, ihre besondere Beziehung zu den Pferden und die erste Liebe eines jungen Mädchens, welches im Laufe des Buches immer älter wird. Am Ende ist Tally schon 16 Jahre alt und deshalb ist das Buch keinesfalls nur für 12 - 14 jährige geeignet, sondern auch für ältere.

    In diesem Roman beleuchtet Antje Babendererde ganz verschiedene Beziehungen. Meist im Zusammenhang mit einem Problem.
    So zwischen Tally und ihrem Vater, den sie über alles liebt und der der Einzige ist, den sie noch hat. Sie werden jedoch getrennt und so muss das Mädchen eine schwere Zeit durchmachen.
    Auch zwischen Tally und dem Stutfohlen Stormy, dass dem Mädchen so am Herzen liegt. Doch es gehört ihr nicht, sondern Tom Thunderhawk, dem Nachbarn ihrer Tante.
    Die spannendste Beziehung ist natürlich zwischen Tally und Neil. Tally liebt den hübschen Indianerjungen, der so nah und doch so fern ist. Wird ihre Liebe erwidert? Kann Neil eine Halbblutindianerin lieben, die so viel jünger wirkt, als er?

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    Rosisamazinglibrarys avatar
    Rosisamazinglibraryvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für Indianerfans und Pferdefreunde.
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