Antje Babendererde Wacholdersommer

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Inhaltsangabe zu „Wacholdersommer“ von Antje Babendererde

Der Duft von Freiheit Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ... Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen.

Eine Liebesgeschichte über Kaye & Will. die in einem Indianer Reservat leben. Es hatte doch mehr Tiefe als erwartet.

— TraumTante
TraumTante

Ein tolles Sommerbuch , dass dich in die Welt der Indianer entführt

— rosazeilen
rosazeilen

Leider enttäuschend, keine überzeugende Handlung & den Hauptcharakteren fehlte es an Tiefe. Es gibt deutlich bessere Bücher von der Autorin.

— CallieWonderwood
CallieWonderwood

Eine Liebesgeschichte eingebettet in indianische Traditionen und einen Kriminalfall - leider hat es mich nicht gepackt.

— Ruffian
Ruffian

Mehr Sommer feeling geht nicht!

— Felisbooksdream
Felisbooksdream

unglaublich lesenswert! DAS Buch für den Sommer

— Beasbooks
Beasbooks

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Trotz bildgewaltiger Sprache, sowie detailreichen Figuren, wirkt das Buch handlungstechnisch etwas blass und konstruiert.

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  • Die Kultur der Indianer hautnah

    Wacholdersommer
    bookblossom

    bookblossom

    14. September 2017 um 10:25

    KlappentextDie 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ... Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen.  Meine Meinung Die Welt der indianischen Bevölkerung Nordamerikas wirkte schon immer anziehend auf mich. Ihre Mythen und Legenden und ihr Leben im Einklang mit der Natur faszinieren und verzaubern. Aus diesem Grund konnte ich an Wacholdersommer einfach nicht vorbei.  Die Geschichte entführt seine Leser in das Reservat der Navajo nahe San Francisco. Dort lernen wir Kaye kennen, eine junge Halbindianderin, welche seit Kindertagen in Will Roanhorse verliebt ist. Fünf Jahre musste sie auf seine Rückkehr aus einer Haftanstalt warten, doch auch als Will endlich wieder im Reservat ist, scheint ihn seine Vergangenheit noch gefangen zu halten. Der Junge kämpft gegen seine inneren Dämonen und es mag ihm nicht immer so gut gelingen. Längere Zeit bleibt im Dunkeln, was ihm tatsächlich schreckliches wiederfahren ist. Meine Neugierde wurde angefacht und obwohl ich Wills Verhalten anfangs nur schwer nachvollziehen konnte, wuchs er mir mit der Zeit ans Herz. Als Leserin fieberte ich für ihn mit und drückte ihm die Daumen, dass er wieder in sein altes Leben zurückfindet. Eine große Hilfe ist ihm hierbei Kaye. Das Mädchen hat mich schwer beeindruckt, denn ihr Glaube an das Gute in Will ist unerschütterlich. Sie hat jahrelang an ihrer Liebe zu dem Jungen festgehalten, ist gutmütig und freundlich und fühlt sich mit der Kultur der Navajo stark verbunden. Die Liebe der beiden ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Doch werden sie es schaffen wieder zueinander zu finden und Wills Dämonen endgültig zu besiegen? Mit großem Respekt vermittelt Antje Berbendererde in ihrer Geschichte die Bräuche und den Glauben der Navajo. Es wird darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Problemen die modernen Indianer heutzutage zu kämpfen haben und welchen Erniedrigungen sie immer noch ausgesetzt sind. Aber auch ihre Traditionen und der faszinierende, alte Glaube werden beleuchtet. Dabei spielt besonders der Geist Zweiherz eine wichtige Rolle, welcher den Menschen in der Gestalt eines Kojoten begegnet. Authetizität vermitteln auch einfache Sätze in den Dialogen der Figuren, welche in der Sprache der Indianer verfasst wurden. Um die Spannung ein wenig anzukurbeln, geschieht während Will und Kayes Annäherung ein Verbrechen im Reservat, wodurch Will erneut ins Kreuzfeuer gerät. Dadurch fügen sich Krimi-Elemente in die Handlung ein, welche allerdings sehr schwach daher kommen. Den Ansatz der Autorin fand ich durchaus gut, doch die Umsetzung war für mich nicht mitreißend genug. Insgesamt bleibt das Tempo der Geschichte daher recht gemächlich, denn auch im Mittelteil enstehen Längen, in denen nicht wirklich viel passiert. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mich dieser Umstand allerdings kaum gestört hat, denn ich war auch in der Stimmung für eine etwas ruhigere Geschichte. Dem langsamen Tempo sollte man sich vor dem Lesen aber unbedingt bewusst sein, damit keine Langeweile aufkommt.Fazit: Eine schöne Geschichte für gemächliche Sommerabende.Trotz kleiner Schwächen und einem sehr ruhigen Erzähltempo konnte mich Wacholdersommer überzeugen. Als Leser erhält man tiefe Einblicke in die Kultur der Navajo und genießt eine Liebesgeschichte in bezaubernder Atmosphäre. Vielen Dank an den cbt für dieses Rezensionsexemplar!© BookBlossom

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  • Wacholdersommer

    Wacholdersommer
    rosazeilen

    rosazeilen

    27. August 2017 um 20:08

    Fakten übers BuchTaschenbuch: 320 Seiten / 9,99 € Verlag: cbt Erscheinungsdatum 10. Juli 2017Sprache: DeutschVom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 JahrenTitel und CoverDieses Cover ist für mich genau die Defination von sommerlichen Cover , da es für mich eine gewisse Wärme ausstrahlt. Der Farbverlauf als Hintergrund ist wunderschön und dieses orange fast rötliche erinnert mich auch an die Wüste was auch gut zur Geschichte passt. Der Zweig mit dem Schmetterling bildet einen Hauptpunkt auf dem Cover und lässt das Cover dennoch schlicht und dezent wirken. Die Schriften sind zart und in unauffälligen Farben gehalten , dadurch erschlagen sie den Leser nicht und verdeutlichen ein gut durchdachtes Cover. Es gefällt mir sehr gut und ich finde dieses Schlichte für diese Geschichte auch passsend. Der Titel hat zwar keinen direkten Zusammenhang mit dem Inhalt  ( außer der Jahreszeit ) , aber ich vertrete die Meinung , dass nicht alles im Buch mehrmals erwähnt werden muss , dass man es als Titel verwenden kann. Es ist aufs Cover abgestimmt und passt dennoch zur Geschichte - mir gefällt das Zusammenspiel sehr gutInhaltDer Duft von FreiheitDie 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...Charaktere Will , Ein Indianerjunge , der im inneren noch immer mit sich selbst kämpft und seine verletzliche Art mit einer sehr abweisender Haltung versteckt Kaye   Eine Halbindianerin , die ihre selbstbewusste Art niemals verliert , selbst dann nicht als die große Liebe ihres Lebens ihre Annäherungsversuche abblockt und sich immer mehr zurückzieht als sich in das Leben zu stürzen..SchreibstilGeschrieben ist das Buch aus der Erzählerperspektive so dass man auch einen Einblick in andere Charaktere bekommt und viel mehr mitbekommt als es wahrscheinlich bei einer einfachen Ich Perspektive der Fall wäre. Der Schreibstil ist sehr einfach , aber zugleich auch sehr detaillreich und bringt eine tolle Atmosphäre in das Buch. Zudem muss ich erwähnen , dass dieses Buch wirklich die richtige Länge hat , nicht zu kurz , aber auch keine überflüssig langen Szenen beinhaltet , dadurch kommt man sehr schnell durch und fliegt quasi durch die Kapitel.Negative PunkteAn dieser Stelle verdeutliche ich , dass ich hiermit niemanden beleidigen möchte und es auch nur meine persönliche Meinung darstelltManche Szenen zu kurz gehaltenZ.b die Stelle als Sam Will von dem Brief erzählt : es kam mir sehr schnell abgehandelt vor und beeinhaltete nicht mehr als eine Seite , was ich ein bisschen schade fand KojoteIch persönlich fand das mit dem Kojoten und dem Fluch etwas zu übertrieben und muss aber zugeben , dass ich auch nicht alles ganz verstanden habe. SpannungIn dem Buch sind viele Genres enthalten , dadurch ist die Spannung etwas verloren gegangen. Viele Ereignisse haben mich nicht richtig gepackt und sind eher an mich vorbeigezogen. Andere sind etwas zu voreillig aufgedeckt worden und wurden sehr schnell abgehandelt , speziell bei Will hätte ich mir aber erwartet , dass dieses Geheimniss etwas mehr Handlung einnahm und auch tiefere Dialoge oder Rückblicke , was aber leider nicht der Fall war.Positive PunkteCoverWie ihr euch oben schon denken konntet , finde ich dieses Cover wirklich traumhaft und es hat mich auf der Internetseite direkt angesprungen so dass ich auf den Inhalt klicken m.u.s.s.t.eIdee Mir hat der Hintergedanke bei dieser Geschichte gut gefallen. Es sind viele Genres vermischt , aber der Fokus liegt auf Will und Kaye. Zugleich hat es auch etwas ernstes und zeigt immer wieder die Unterschiede der Indianer und Weißen und diese Thematik ist wirklich nicht leicht , aber gut hineingebracht.AtmosphäreDie Autorin hat sich viel mit Idianer beschäftigt und vieles davon in die Geschichte mithineinfließen lassen. Man lernt viel über Bräuche und Zeromonien gleichzeitig aber auch die Denkensweisen der Indianer über Modernes. Die Orte werden wirklich toll beschrieben und vermitteln eine irrsinnig tolle Atmosphäre. Außerdem finde ich es immer wieder toll wie bei Satzanfängen der Charaktere immer wieder Phrasen von der ,, Indianersprache ‘’ eingebaut werden.Meine Meinung Dieses Buch ist 2009 bereits unter dem Titel ,, Zweiherz ‘’ erschienen und damals hätte mich dieses Buch wohl nicht angesprochen , da Geschichten mit Indianer überhaupt nicht meins sind. Dieses Cover hat mich allerdings überzeugt und der Inhalt wurde auch anders formuliert als die Erstausgabe sodass es mich angesprach.Ich habe es nicht bereut dieses Buch zu lesen , es war etwas erfrischend anderes und ein richtiger Kontrast zu den herrkömlichen Jugendbücher. Auch wenn ich dachte , dass Wills Verhaftung und die Wahrheit über seinen Fall im Fokus läge und man einige spannende DInge dazu erfährt , ( was nicht so war ) hat es mir gut gefallen. Die leicht oberflächliche Liebe der beiden hat mich in dieser Geschichte gar nicht so gestört und empfand ich sogar als passend.Ich vergebe diesem Buch 3,5 von 5 SternenFazit Dieses Buch richtet sich an alle , die eine leichte Sommergeschichte suchen und Lust auf etwas anderes haben.Es verbindet mehrere Genre und lässt uns durch die Kapitel fliegen ohne Langweile Platz haben zu lassen.Die tolle Atmosphäre und die Einzelheiten lassen uns das Indianerleben näherbringen und gewähren uns Einblicke in das Leben dieser.Zugleich steht aber die Liebe der Halbindianerin Kaye mit dem abweisenden Will im Fokus , die sich nach 5 Jahren versuchen wiederzufinden.Und ob Kaye das erreicht und Will das Versprechen seiner Kindheit einlöst , könnt ihr in dieser bezaubernder Geschichte lesen...

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  • Ein sehr gutes Buch

    Wacholdersommer
    Sunnywonderbookland

    Sunnywonderbookland

    18. August 2017 um 22:46

    Autorin: Antje BabendererdeVerlag: cbtSeitenanzahl: 320Preis: 9,99 Euroerschienen am 10. Juli 2017InhaltDie 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...Meine MeinungKaye ist 17 Jahre alt und eine Halbindianerin. Zusammen mit ihrem Vater lebt sie in einem Reservat und nach den Bräuchen der Indianer. Will kennt sie schon seit ihrer Kindheit, sich als sie 12 Jahre alt ist und er 14 wird er wegen Mordes angeklagt und verbringt die nächsten fünf Jahre im Gefängnis. Doch Kaye kann ihn nicht vergessen, denn er hat ihr vor langer Zeit versprochen, dass sie irgendwann heiraten werden und sie wartet ungeduldig auf seine Rückkehr.Kaye wird in dem Buch als starkes, selbstbewusstes und hartnäckiges Mädchen dargestellt, dass schon früh in ihrem Leben Verantwortung übernehmen musste und sich um alles kümmert. Sie hat nicht nur den Laden ihrer verstorbenen Mutter übernommen, sondern kümmert sich auch im Wills Großvater. Will konnte sie all die Jahre nicht vergessen und auch nach seiner Zeit im Gefängnis liebt sie ihn und versucht alles, um ihn wieder aufzuheitern.Will hingegen ist sehr verschlossen und redet nicht über seine Vergangenheit im Gefängnis. Trotz allem fühlt er sich zu Kaye hingezogen und kann ihr nicht widerstehen, obwohl er alles tut, um sie von sich zu stoßen. Er leidet unter seiner Vergangenheit und wird von ihr verfolgt.Als man als Leser dann erfährt, was ihn zugestoßen ist, ist es eine große Überraschung, die man so definitiv nicht erwartet hat. Doch dazu möchte ich nicht zu viel verraten. Diese Sache sorgt dafür, dass das Buch sehr in die Tiefe geht und man auch emotional mit den Charakteren mitfiebert.Schön fand ich, wie sich die Besitzung zwischen Kaye und Will langsam entwickelt hat und dass Kaye nie die Hoffnung aufgegeben hat und immer um Will gekämpft hat.An sich ist die Handlung jedoch nicht so spannend, wie man es sich viellicht erhofft hat. Es gibt zwar noch ein anderes Thema/Ereignis, dass in diesem Buch stattfindet, doch auch dazu möchte ich nicht zu viel verraten. Es passt zwar gut zu der Geschichte, jedoch ist es nicht sonderlich spannend.Spannend fand ich, wie viel man über die Bräuche der Indianer erfährt und durch die schönen und detaillierten Beschreibungen der Autorin kann man sich die Landschaft und auch das Leben dieser Leute genau vorstellen. Sie hat es mit ihrem wunderbaren Schreibstil geschafft nicht nur die Charakter, sondern auch die Landschaft und die Bräuche zum Leben zu bringen. Als Leser kann man vollkommen in die Geschichte eintauchen und stellt am Ende erstaunt fest, wie wenig man bisher über die Indianer wusste. Besonders, da es sehr viele verschiedene Stämme gibt.Sehr gelungen fand ich auch, dass nicht das ganze Buch aus der Perspektive von Kaye erzählt wird, sondern auch andere Personen wie Will oder ihr Onkel ihre Sicht der Dinge schildern und so das Wissen des Leser ergänzen, auch wenn Kaye viele Dinge davon noch nicht weiß. Aber die anderen Sichten sorgen dafür, dass man viele Stellen des Buches einfach besser verstehen und nachvollziehen kann.FazitEin sehr gutes Buch, dem es zwar an Spannung fehlt, jedoch ist die Geschichte an sich sehr interessant und man erfährt viele neue Dinge über die Bräuche der Indianer.Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet und er bringt die Geschichte und die Charaktere zum leben. Besonders die Landschaft und die Atmosphäre sind sehr detailliert beschrieben.Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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  • Wacholdersommer - Antje Babendererde

    Wacholdersommer
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    18. August 2017 um 16:54

    Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen. (Klappentext)Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen, die ich alle toll fand und hatte daher nur Gutes von diesem Buch erwartet. Leider hat es mich dann ziemlich enttäuscht.Bereits die ersten Kapitel konnten mich nicht richtig überzeugen, es ist kaum etwas passiert und die Geschichte kam nur langsam voran. Im Vordergrund stand Wills Rückkehr und seine abweisende Haltung gegenüber Kaye, die immer wieder versucht mit ihm zu reden und ihn zu verstehen.Zitat : "Kaye bekam keine Antwort, doch das hatte sie auch nicht erwartet. Sie selbst musste das Geheimnis um Wills merkwürdiges Verhalten lüften und hatte doch gleichzeitig Angst davor. Was wenn dieses Geheimnis zu mächtig war und sie für immer auseinanderbringen würde ?"Leider hat mir der Schreibstil auch nicht so gut gefallen. Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben und dadurch wirkte vieles distanziert. Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen, es ließ sich zwar flüssig und gut lesen, aber es entstand keine richtige Atmosphäre.Bei den beiden Hauptcharakteren hatte ich mir mehr erhofft. Kaye war mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber charakterlich hatte sie viel zu wenig Tiefe. Sie fühlt sich stark verbunden mit ihrer Indianerkultur, kocht gerne und ist verliebt in Will. Auch bei Wills Charakter hatte ich mir mehr erhofft, wie auch Kaye ist ihm seine seine Kultur und die Natur besonders wichtig. Hauptsächlich ist er durch seine Zeit im Gefängnis und den Tod des Mannes, für den er verantwortlich gemacht wurde, verschlossen und innerlich zerbrochen.Zitat : "Wenn er es schaffte, diese Dinge zu vergessen, dann konnte er vielleicht die Zeit vor dem Gefängnis wieder lebendig werden lassen, um an die Zukunft anzuknüpfen. [...] Aber nun, da er wieder hier war, wusste er plötzlich nicht mehr, wie er es anfangen sollte."Doch fand ich das bei Kaye und Will charakterlich insgesamt zu oberflächlich und es wäre schön gewesen, wenn sie mehr Tiefe gehabt hätten.Was mir an dem Buch am besten gefallen hat, war die Indianerkultur. Wie sie dort in dem Reservat leben, ihre Bräuche und was ihnen im Leben wichtig ist. Das war toll und interessant gemacht.Auch die Liebesgeschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen, die beiden sind schon seit fünf Jahren ineinander verliebt. Es war komisch rübergebracht und auch das Will Kaye bereits damals ihr versprochen hat sie zu heiraten und Kaye unbedingt davon überzeugt ist, dass es mal so kommen wird.Insgesamt mochte ich die Handlung nicht so gerne, die Liebesgeschichte, dabei Kriminelle und viele Nebenstränge. Einige Nebencharaktere und deren Geschichte und Probleme wurde kurz angesprochen, aber es passte gar nicht so gut zu der Hauptgeschichte. Für mich war das Buch leider auch nicht spannend genug und mitreißend.Fazit :Leider enttäuschend, keine überzeugende Handlung und den Hauptcharakteren fehlte es an Tiefe. Es gibt deutlich bessere und tolle Bücher von der Autorin.

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  • Eine Liebesgeschichte und vieles mehr

    Wacholdersommer
    Ruffian

    Ruffian

    10. August 2017 um 23:12

    In dieser Geschichte geht es in erster Linie um Kaye und Will, zwei Jugendliche, die im Indianerreservat der Navajos aufwachsen und sich schon früh zueinander hingezogen fühlen. Doch Will wird wegen Mordes angeklagt und verurteilt. Als er nach fünf Jahren Haft wieder ins Reservat zurückkehrt sind Kayes Erwartungen groß und sie hofft wieder dort anknüpfen zu können, wo ihre Beziehung damals endete. Aber Will hat mehr zu verarbeiten als sie ahnt und ist sehr zurückhaltend und abweisend.Sicher ist Kaye noch sehr jung, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Feingefühl von ihr gewünscht. Sie bedrängt Will regelrecht und nimmt ihm die Luft zum Atmen. Sie merkt es zwar und es macht sie traurig, aber nichts desto trotz lässt sie ihm keine Ruhe, denn sie weiß, dass sie füreinander bestimmt sind.Will ist dagegen eine interessantere Figur. Er ist vielschichtiger in seinem Bemühen, das Erlebte zu verarbeiten und in ein normales Leben zurückzufinden. Genau wie Kaye ist er in den indianischen Traditionen und Riten verwurzelt, welche die Autorin immer wieder in die Handlung einfließen lässt. Die mythische Figur „Zweiherz“, die den Menschen in Gestalt eines Kojoten begegnet und ihnen das Leben schwer macht, ist hier von großer Bedeutung, was den ursprünglichen Titel des Buches erklärt.Es sind viele Themen und Handlungsstränge, die im Verlauf der Geschichte angerissen werden und trotzdem hat mich die Autorin nicht erreicht, vielleicht weil auf kaum etwas tiefer eingegangen wird. Jugendlichen Lesern wird hier eine Liebesgeschichte geboten, die in indianische Traditionen, Kriminalfälle, Geheimnisse aus der Vergangenheit und vielem mehr eingebettet ist. 

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  • Wacholdersommer

    Wacholdersommer
    Mylittlebookpalace

    Mylittlebookpalace

    09. August 2017 um 20:32

    Version:1.0 StartHTML:0000000167 EndHTML:0000003620 StartFragment:0000000454 EndFragment:0000003604 Handlung:Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ... Orte:Das Buch spielt nahe des Canyons, was ich persönlich ziemlich cool finde, da ich das erst letztes Jahr als ziemlich großes Thema in Englisch hatte und da selber noch sehr bildlich vor Augen hatte und selber noch ziemlich viele Informationen darüber weiß. Personen:Also mit Kaye hatte ich wirklich so meine Probleme, mich hat ihre Vernarrtheit in Will manchmal wirklich genervt und ich fand es auch nicht so toll, wie Will sie am Anfang des Buches behandelt hat und Kaye trotzdem immer noch mit ihm zusammen sein wollte. Schreibstil:Mit dem Schreibstil kam ich erstaunlicherweise sehr schnell klar und er hat mir auch wirklich gut gefallen. Es waren sehr schöne Dialoge und Beschreibungen eingebaut, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Gestaltung:Ich liebe dieses Cover!! Es sind alle meine Lieblingsfarben dabei und auch der Farbverlauf sieht echt klasse aus. Ich mag den Buchrücken auch total und die Schmetterlinge mit dem Strauch sieht ja mal richtig süß aus. Auch die Kapitelgestaltung ist echt schön und ich könnte mir das Buch wahrscheinlich den ganzen Tag einfach nur anschauen. Geschichte:Mir hat die Geschichte eigentlich wirklich gut gefallen und es wurde auch nie so wirklich langweilig, da einfach zu viele spannende Sachen passiert sind;) Mir hat auch das Ende sehr gut gefallen und ich war sehr zufrieden damit. Fazit:Mir hat das Buch wirklich in fast allen Aspekten sehr gut gefallen. Ich mochte den Schreibstil, die Gestaltung war toll, die Orte waren zauberhaft und auch die Handlung hat mich persönlich sehr angesprochen, allerdings habe ich auch einen einzigen Kritikpunkt, weshalb das Buch von mir auch nur 4 von 5 Sternen bekommt: Ich fand Kaye wirklich an manchen Stellen sehr nervig und ich fand auch das Will manchmal nicht richtig mit ihr umgegangen ist und mir die beiden Protagonisten nicht ganz so gut gefallen haben, dass ich 5 von 5 Sternen geben würde, aber ich fand das Buch trotzdem sehr toll und lesenswert.

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  • Wacholdersommer

    Wacholdersommer
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    04. August 2017 um 13:05

    Kaye ist eine 17-jährige Halbindianerin, die in einem Reservat lebt und seit fünf Jahren in ihren ehemals besten Freund Will verliebt ist. Dieser hat jedoch die letzten Jahre im Gefängnis verbracht und als er nun überraschenderweise frühzeitig entlassen wird, ist es den beiden nicht möglich dort weiterzumachen, wo sie vor Wills Verhaftung standen - auch wenn die Anziehungskraft zwischen den beiden weiterhin besteht.Eins vorab: "Wacholdersommer" ist bereits vor vielen Jahren unter dem Titel "Zweiherz" erschienen und wurde jetzt mit einem neuen Titel und einem wunderschönen Cover neu herausgebracht.Von Antje Babendererde habe ich bereits sehr viele Geschichten gelesen oder als Hörbuch genossen, die in einem Indianerreservat spielen oder von Indianern handeln, und im Allgemeinen kann ich sagen, dass ich diese liebe! Bei ihren Geschichten strömt der Lokalkolorit aus jeder Seite heraus. Man spürt, wie gut die Autorin recherchiert hat und sich mit der Geschichte, den Gebräuchen, der Tradition und den aktuellen Problemen der Indianerstämme auskennt. Babendererde macht es einem leicht sich das Setting und die Personen bildlich vorzustellen, was unglaublich viel Spaß macht.Obwohl recht viele Personen eine Rolle spielen, sind Kaye und Will definitiv die Protagonisten des Romans. Auch wenn sie nie als Ich-Erzähler auftreten, weiß der Leser genau, was sie bewegt und das ist eine ganze Menge, denn die Gefühle der beiden sind sehr aufgewühlt.Fazit: "Wacholdersommer" entführt in eine spannende Geschichte in einem Indianerreservat, deren jugendliche Protagonisten eine Mischung aus Liebe und Spannung durchleben. Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: cbt (10. Juli 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3570311538 ISBN-13: 978-3570311530 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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  • Ein sommerlicher Roman über Indianerbräuche

    Wacholdersommer
    booknerd84

    booknerd84

    01. August 2017 um 15:33

    Titel: Wacholdersommer Autorin: Antja Babendererde Verlag: cbt-Verlag Seitenanzahl: 316 Inhalt/Klappentext:Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen - und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden...Mein Fazit: Das Buch "Wacholdersommer" erschien bereits 2007 unter dem Namen "Zweiherz". Jedoch hatte ich damals gar nichts von dem Buch gehört. Daher war ich überrascht das diese Neuerscheinung doch gar nicht so neu ist. Das Buch bzw. die Handlung hat mir gut gefallen. Dem Schreibstil konnte man sehr leicht folgen. Der Roman vermischt verschiedene Genre. Auf der einen Seite ist er ein liebenswerter Jugendroman über die erste große Liebe und auf der anderen Seite findet man ebenso spannende Krimielemente. Mir wurde es bei diesem Buch zu keiner Zeit langweilig. Die beiden Protagonisten Kaye und Will sind mir sehr sympathisch gewesen, aber an einigen wenigen Stellen konnte ich manchmal doch nicht so das Verhalten der beiden verstehen. Dies sind aber wirklich nur Kleinigkeiten gewesen, die vielleicht auch jeder Leser anders empfindet. Darüber hinaus, fand ich es sehr interessant in dieser Geschichte einiges über Indianerbräuche und die verschiedenen Indianerstämme zu erfahren. Dies machte das Buch sogar etwas lehrreich. Alles in allem ist "Wacholdersommer" ein wirklich rundum gelungener, sommerlicher Roman der sich sehr leicht weglesen lässt. Wer also eine Sommerlektüre sucht, die einem die Welt der Indianer etwas näher bringt ist bei diesem Roman genau richtig. 4 von 5 Sterne!!Liebe Grüßeeure Jasmin (booknerd84)

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  • Indianerbräuche

    Wacholdersommer
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    29. July 2017 um 10:09

    Die Halbindianerin Kaye lebt mit ihrem Vater im Indianerreservat. Sie ist 17 Jahre alt und ihr Freund Will, den sie schon als kleines Kind geliebt hat, kommt nach 5 Jahren aus dem Gefängnis. Er wurde wegen Mord verurteilt und hätte eigentlich 10 Jahre im Knast bleiben müssen. Aber aus irgendwelchen Gründen wurde er vorzeitig entlassen. Doch Will ist nicht mehr der, der er war. Die 5 Jahre Gefängnis haben aus ihm einen anderen gemacht. Doch Kaye liebt ihn immer noch und kämpft für diese Liebe.Die Geschichte von Antje Babendererde gefällt mir sehr gut, doch ich merkte schon öfters, das das Buch eben für eine Altersempfehlung "ab 12 Jahre" ist, weil der Schreibstil wirklich einfach zu verstehen ist und Gefährliche Dinge immer schnell Gut werden. Man lernt nebenbei einiges über die Indianer und die Familie von Kaye und Will wurde wirklich lebensecht beschrieben. Die Kultur und Tradition der Indianer ist schon wirklich faszinierend und man wurde immer wieder ein bisschen aufgeklärt.Kaye mochte ich zwar von Anfang an, aber ihre Liebe zu Will hat schon manchmal etwas genervt. Es gab ja nicht viel anderes was sie interessiert hat und dieses Verhalten von ihr war mir einfach zu Kindisch. Aber gut, das Buch ist ab 12 Jahren und ich denke mal, da erscheint das Verhalten von Kaye wohl logisch. Eine tolle Geschichte , die mir bis auf Kleinigkeiten wirklich gut gefallen hat.

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  • Ein perfekter Sommer Roman

    Wacholdersommer
    Felisbooksdream

    Felisbooksdream

    26. July 2017 um 19:10

    Wacholder Sommer Titel: Wacholder Sommer Autor: Antje Babendererde Verlag: cbt Preis: (D) 9,99€ Inhalt: Nach fünf Jahren Gefängnis wird Will entlassen. Fünf Jahre bei dem er nichts von der Außenwelt mitbekommen hat. Doch die 17-Jährige Halbindianerin Kaye, welche schon in Kindheitstagen in ihn verliebt war, wartet auf ihn ihn. Sie kann nicht glauben, das er getan, wofür er verurteilt wurde und auf beiden Seiten ist immer noch diese Anziehungskraft, doch während Kaye immer wieder die Nähe zu sucht ist Will ungeahnt kühl und abweisend. Und Kojote Zweiherz schläft nicht. Meine Meinung: Vielen Dank an den Verlag für das bereitstellen, des Rezensionsexemplars. Vor Weg sage ich schon mal, dass die Atmosphäre super war und man sich gefühlt hat als würde man auch im Navajo Reservat sitzen. Das Cover muss sich wirklich nicht verstecken. Es ist einfach super schön und leicht verspielt. Das alte Cover, als das Buch unter den Titel Zweiherz erschienen ist, finde ich nicht ganz so schön, wobei ich aber sagen muss, dass beim alten Cover besser heraus zu sehen ist, dass die Geschichte in einer Wüstenregion spielt, aber dass nur kurz am Rande. Die Handlung ist wunderschön und toll erzählt. Dieses Indianer Flair liebe ich total. Am liebsten wollte ich dort sein zusammen mit Kaye und Will in den Canyons ausreiten und die Freiheit genießen. Die Handlung ist absolut glaubwürdig, zart und einfach perfekt. Die Charaktere finde wunderbar auch, wenn Kaye sich manchmal etwas angestellt hat und häufig mit der Frage kam: Liebt er mich oder liebt er mich nicht? Trotzdem war sie mir ab der ersten Seite total Sympathisch. Wenn ich mir eine Schwester aussuchen könnte, würde ich Kaye nehmen. An manchen Stellen kommt sie auch total erwachsen rüber z.B., dass sich alleine um Ranch und Tier kümmert. Auch die Art und Weise wie sie an den Navajo Tradition festhält ist toll. Will ist zu beginn verschlossen und hat Angst vor vielen Dingen, die früher eine Selbstverständlichkeit für ihn war. Auch zu Kaye ist abweisend und lässt niemanden an sich heran. Im laufe erfährt man dann, was er alles ertragen musste und wie sehr er gelitten hat. Doch durch Kaye und seinen einzigen Freund schafft er es Zweiherz zu besiegen. Der Schreibstil ist so wundervoll, einfach und flüssig zu lesen. Die Atmosphäre finde ich in diesem Buch echt bemerkenswert. Ich habe es nicht oft, dass Bücher eine solche Atmosphäre rüber bringen können. Ein großes Lob an Antje Babenderede! Die Seiten flogen nur an mir vorbei und Längen gab es meiner Meinung nach überhaupt nicht, was auch echt selten vorkommt. Fazit: Das Buch ist einfach perfekt. Ich liebe diese Stimmung die Antje Babendererde erschafft hat. Dieses Buch ist ein muss für alle die an verregneten Tagen ein bisschen Sommer brauchen. Außerdem hat das Buch aus mir einen richtigen Indianer Fan gemacht. Vielleicht gehe ich ja doch noch zu den Karl-May spielen ;). Das Buch hat mir häufig ein lächeln ins Gesicht gezaubert und trotz Regen es geschafft mich so zu fühlen, als wäre wirklich Sommer. Das Buch ist eine große Empfehlung von mir. Also alle die ein wenig Sommer wollen: LEST DIESES BUCH! Ich gebe wohlverdiente 5/5 Punkten.

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  • Unglaublich lesenswert

    Wacholdersommer
    Beasbooks

    Beasbooks

    18. July 2017 um 22:48

    Vielleicht kommt dem ein oder anderen der Inhalt bekannt vor, denn dieses Buch ist schon einmal unter dem Titel „Zweiherz“ beim Cbt Verlag erschienen.Ich habe bereits zwei Bücher von Antje Babendererde gelesen, zuletzt im letzten Sommer das Buch „Indigosommer“, da mir das Buch wirklich gut gefiel freute ich mich sehr auf „Wacholdersommer“ und manchmal fragt man sich warum ein Buch nochmal neu Verlegt wird, einen neuen Titel erhält und auch ein neues Cover aber hier kann ich nur sagen GELUNGEN. Denn das Buch „Zweiherz“ hat meiner Meinung nach nicht nur einen blöden Titel sondern auch ein total unansprechendes Cover. Und dann begann ich zu lesen… Von der ersten Seite an gelang es Antje mich in eine neue Welt zu entführen. Ich war von Beginn an richtig „drin“, es gab keinen Moment in dem ich mir gedacht habe „maaaan ist das langweilig“. Der Schreibstil ist grandios, aber das wusste ich bereits von Indigosommer und Libellensommer.Das ganz besondere an Antjes Büchern ist die detailreiche und gut recherchierte Lebensweise „anderer Menschen“ insbesondere der Indianer, die in Antjes Büchern immer wieder auftauchen und eine große Rolle spielen.Die beiden Hauptprotagonisten haben mir sehr sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten hatte mich in das Leben der Indianer reinzuversetzen. Es ist einfach eine ganz andere Welt.Die Handlung war super aufgebaut und man wurde Schritt für Schritt in das Indianerleben von Kaye mit eingeschlossen.In diesem Buch hat die liebe Antje wirklich all ihr können bewiesen, es ist eine super schöne, lustige, tragische und manchmal auch sehr ergreifende Geschichte. Die sich nicht nur auf die Liebesgeschichte der jungen Indianer festfährt, sondern auch noch viel mehr bereit hält und ganz viel über das Leben der Indianer erzählt. Zum Ende hin, war ich wirklich traurig das diese Reise nun ein Ende hatte und kann euch allen dieses Buch nur wärmstens empfehlen, denn es ist nicht nur DAS perfekte Sommerbuch sondern auch eine unglaublich herzerwärmende Abenteuergeschichte. In diesem Sinne, schaut euch das Buch auf jeden Fall mal an wenn ihr es irgendwo seht. Es ist unglaublich lesenswert.

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  • Indianergeschichte - Liebesroman - Krimi

    Wacholdersommer
    Lilli33

    Lilli33

    10. July 2017 um 21:49

    Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: cbt (10. Juli 2017) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3570311530 empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Preis: 9,99€ auch als E-Book erhältlich Indianergeschichte – Liebesroman – Krimi Inhalt: Die siebzehnjährige Halbindianerin Kaye lebt mit ihrem weißen Vater im Indianerreservat. Als Kind war sie mit dem Navajo Will befreundet, bis der wegen Mordes verurteilt wurde und ins Gefängnis musste. Kaye war bereit, auf Will zu warten. Doch als er nun entlassen wird, scheint er sich sehr verändert zu haben. Er will Kaye einfach nicht an sich heranlassen. Was ist nur mit ihm los? Meine Meinung: Dieses Buch ist bereits 2007 unter dem Titel „Zweiherz“ bei cbj erschienen. Damals war die Altersempfehlung „ab 12 Jahren“. Vom Schreibstil her passt das für mich auch besser, denn er ist sehr einfach. Was den Inhalt betrifft, würde ich mich allerdings eher der aktuellen Verlagsempfehlung „ab 14 Jahren“ anschließen, wobei das natürlich immer auf den jeweiligen Leser ankommt. Ich mag die Geschichten von Antje Babendererde sehr, gerade auch diejenigen, die in den nordamerikanischen Indianerreservaten spielen. Man merkt sofort, dass die Autorin exzellent recherchiert hat. Man kann hier sehr viel über die Kultur, über die Traditionen und Sitten der Indianer lernen. Ich finde das immer wieder faszinierend und wünsche mir manchmal, dass man auch bei uns ein bisschen danach leben würde. Allerdings werden auch die aktuellen Probleme der Indianer thematisiert, wie Alkoholsucht, Arbeitslosigkeit und schlechte Zukunftsprognosen. Durch die wunderbare Beschreibung der Landschaft und der Gebräuche fühlt man sich direkt ins Reservat versetzt. Ich hatte beim Lesen stets ein exaktes Bild vor Augen. „Wacholdersommer“ ist eine gelungene Mischung verschiedener Genres. Natürlich geht es um die Liebe zwischen Kaye und Will. Aber als im Reservat ein Verbrechen geschieht, entwickelt sich die Handlung auch zu einem Krimi. Antje Babendererde versteht es, den Leser immer wieder zu überraschen. Den alten Titel „Zweiherz“ finde ich fast passender als den neuen, denn Zweiherz, bei den Navajo der unheilstiftende Kojote aus der alten Welt, spielt hier eine große Rolle und versucht immer wieder, Will vom guten Weg abzubringen. Kaye war mir zwar von ihrer Art her sehr sympathisch, aber zuweilen nervte sie auch ein wenig. Sie hängt sich an Will wie eine Klette, obwohl der nur seine Ruhe haben will. Auch Will ist sympathisch, obwohl er Kaye immer wieder brüsk zurückweist. Aber auch bei ihm störte mich das ein oder andere Verhalten, das ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten und sollten niemanden davon abhalten, dieses interessante, romantische und spannende Buch zu lesen. ★★★★☆ Ich bedanke mich ganz herzlich beim cbt Verlag und beim Bloggerportal, die mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zugeschickt haben.

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