Wacholdersommer

von Antje Babendererde 
3,8 Sterne bei33 Bewertungen
Wacholdersommer
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Positiv (21):
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wieder ein lesenswertes Buch von Frau Babendererde *Indianerstory mal anders

Kritisch (4):
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Leider enttäuschend, keine überzeugende Handlung & den Hauptcharakteren fehlte es an Tiefe. Es gibt deutlich bessere Bücher von der Autorin.

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Inhaltsangabe zu "Wacholdersommer"

Der Duft von Freiheit

Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...
Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570311530
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:cbt
Erscheinungsdatum:10.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lalemeers avatar
    Lalemeervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: wieder ein lesenswertes Buch von Frau Babendererde *Indianerstory mal anders
    Wacholdersommer oder auch eine moderne Indianerstory

    Es geht um die Halbindianerin Kaye die um Ihre Jugendliebe Will kämpft. Denn Will war einige Jahre im Gefängnis, wie schlimm es ihm erging, ahnt sie bis dato nicht, aber es nimmt eine wichtige Rolle in dieser Story ein. Als er nun frühzeitig entlassen wird denkt Sie natürlich alles geht so weiter wie es vorher war... Aber Will hat sich verändert... hat sich auch die Liebe verändert?


    Eine etwas andere Geschichte, die anfänglich etwas trocken wirkt aber nach und nach fügt sich alles zusammen... 

    Zwischendurch ist man immer wieder mit kleinen Indianerweisheiten versorgt (ich liebe das an Antje Babendererde) 

    es gehört in die MUSS gelesen werden Liste wenn man Antje Babendererde gerne liest

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    MaikeSoests avatar
    MaikeSoestvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Bis zu Hälfte musste ich mich durchkämpfen,danach fand ich es großartig
    Schwerer Start,aber tolles Ende

                                                 Inhalt


    Der Duft von Freiheit


    Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel einer benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen - und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden...



                                           Meine Meinung


    Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die ersten ca. 100 Seiten ganz grauenvoll fand. Ich habe jedes mal nur ca. 10 Seiten geschafft, dann war ich so müde, dass ich nicht mehr weiterlesen konnte. Davon abgesehen, dass ich nicht allzu gerne aus der Sicht des allwissenden Erzählers lese, hatte ich ziemlich große Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen, ich habe mich immer total gelangweilt und hätte nicht gedacht, dass ich es überhaupt schaffen würde, das Buch zu Ende zu lesen. Nach diesen ersten 100 schwierigen Seiten, fand ich das Buch dann doch gar nicht so schlecht. Es wurde ziemlich spannend und ich kam sehr viel schneller voran als vorher und habe die restlichen Seiten innerhalb von wenigen Stunden durch gehabt. Die Protagonisten mochte ich beide ziemlich gerne, eigentlich von Anfang an, Will fand ich etwas mysteriös am Anfang und dann ziemlich unfreundlich und gemein, aber trotzdem mochte ich ihn, weil ich wusste, dass er mit seinen Gedanken und Erinnerungen zu kämpfen hatte. Kaye fand ich total lieb, ich fand es toll, dass sie einen eigenen Laden hat und sich so liebevoll um Wills Großvater Sam kümmert. Großvater Sam fand ich übrigens total lieb und süß und ich wünschte er wäre mein Großvater. Die Liebesgeschichte zwischen Kaye und Will, die sich ganz langsam wieder aufgebaut hat, fand ich auch richtig schön. Es gab viele spannende Wendungen und das Buch hat die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten. Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass ich das Buch doch noch mögen würde, aber es hat mir dann doch ziemlich gut gefallen.



                                                    Fazit


    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen auch wenn ich am Anfang wirklich große Schwierigkeiten hatte in das Buch rein zu kommen, die restlichen Seiten machen das auf jeden Fall wieder wett. Ich finde das es ist auch für Erwachsene gut geeignet, Kinder würde ich es eher nicht lesen lassen, weil es in dem Buch natürlich auch um Mord und Gefängnis geht.


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    Bookapis avatar
    Bookapivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Jedes Buch von dieser Autorin ein absolutes Lieblingsbuch! ❤
    BOOKAPIS KURZREZENSION


    Wacholdersommer von Antje Babendererde ist mit 320 Seiten bei cbt im Juli 2017 erschienen und erhält von mir eine Rezension mit 5/5 Sternen. Es  gehört schon jetzt zu meinen Jahreshighlights 2018!


    Cover: Obwohl das Cover irgendwie schlicht ist und sehr wenig über die Geschichte aussagt, hat es mich sofort angesprochen. Nicht nur die Farben sondern auch die Atmosphäre passen wunderbar zum Buch.

    Autorin: Vor dem Inhalt möchte ich dazu sagen, dass Antje Babendererde bereits seit bald 10 Jahren meine absolute Lieblingsautorin ist. Jedes ihrer Bücher habe ich bisher geliebt und ihr wunderbarer, gefühlvoller Schreibstil lassen einen mit ihm Reservat leben, mit den Protagonisten fühlen, sodass mir die letzten Seiten immer schwer fallen, das Buch tatsächlich zu beenden - aus dieser Buchwelt möchte man gar nicht wieder heraus. Wer also noch keines der Bücher von Antje Babendererde kennt, dem möchte ich es einfach nur ans Herz legen eines ihrer Bücher -unabhängig von dieser Rezension - zu lesen ❤

    Inhalt: Bereits als 12-Jährige war die Halbindianerin Kaye in Will verliebt. In Kindheitstagen waren sie Freunde, bis Will sie eines Tages traurig und mit vielen Fragen zurück lässt. Zuerst verschwindet er in ein Internat und dann ins Gefängnis. - trotzdem bleibt Kaye unbeirrt und beschließt auf Will zu warten.


    Als dieser in das Indianerreservat zurückkehrt, ist allerdings nichts mehr wie zuvor. Will verhält sich abweisend und anders, während Kaye vor Vermissen ständig seine Nähe sucht. Als merkwürdige Vorfälle im Reservat vor sich gehen, geht es weit um mehr, als um die Liebesgeschichte von Kaye und Will.

    Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben - mit ihrer Vorgeschichte und ihren Hintergründen kann man sie verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Landschaft und Bräuche der Indianer sind ebenfalls so voller Details, dass man als Leser das Gefühl hat, selbst mit dort zu sein.

    Den angeblich zuvor bereits erschienenen Titel "Zweiherz" kenne ich nicht und kann daher keinen Vergleich beurteilen.

    Fazit: Insgesamt erhält "Wacholdersommer" eine deutliche Leseempfehlung von mir! Eine sehr schöne und spannende Liebesgeschichte über ein sehr interessantes Leben im Reservat.

    5/5

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 9 Monaten
    die Macht der Liebe

    Der Jugendbuch Roman „Wacholdersommer“ wurde von Antje Babendererde geschrieben. Das Buch ist am 10.07.2017 im cbt Verlag erschienen und umfasst 300 Seiten. Es ist in der dritten Person Singular geschrieben und hauptsächlich aus der Sicht von Kaye. Doch auch ein wenig aus der Sicht von Will.

     

    Kaye war schon als Kind in Will ihren Nachbarn verliebt und konnte nie glauben, dass er tatsächlich einen Menschen umgebracht haben soll. Doch er wurde bestraft, zehn Jahre sollte er hinter Gittern verbringen. Nachdem nur noch sein Großvater übrig war, kümmerte sich Kaye um diesen und wartete auf Will. Obwohl sie andere Männer hätte haben können, wollte sie niemand anders. Als fünf Jahre später Will dann endlich wieder auf freien Füßen steht, hofft sie auf eine baldige Hochzeit. Doch er hat sich verändert und will scheinbar nichts mehr von ihr wissen und dies obwohl sie in manchen Momenten spürt, dass sie ihn auch nicht kalt lässt.  

     

    De zwei Hauptcharaktere sind einfach zwei ganz anders besondere Menschen, welche ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Kaye habe ich für ihren Mut und ihre Hartnäckigkeit bewundert, wie auch dafür wie sie sich als Tochter eines Weißen und einer Indianerin in beiden Kulturen bewegen konnte. Es war jedoch ziemlich schnell klar wo ihr Herz eigentlich schlug. Sie ist eine sympathische Person, welche ich gerne in meinem Freundeskreis hätte. Will hätte mich als Mann nicht interessiert, ich mag keine schweigsamen Männer, aber als Freund hätte er mich fasziniert. Er kämpft gegen die Dämonen der Vergangenheit an und will niemanden damit belasten, obwohl dies wohl der Weg aus dem Alptraum wäre. Er ist ein mutiger, starker Indianer, welcher noch viel über seine Kultur lernen will. Denn er will sich eher an die alten Bräuche halten, als sich einer der Jugendbanden anzuschließen.

     

    Es ist das zweite Buch der Autorin welches ich gelesen habe und wieder eines meiner Lieblingsbücher. Sie hat nicht nur einen wunderbaren Schreibstil, welcher sich flüssig lesen lässt, sondern zieht einen auch tief in die Geschichte hinein. Ich liebe es auch, dass ich mit jedem Buch mehr über die Indianer lernen durfte. Auch verschweigt sie die Schattenseiten nicht und das gibt von mir ein dickes Plus. Die Liebesgeschichte zwischen den Beiden ist eine schöne schwierige Geschichte, vor allem wegen den Erlebnissen von Will im Internat wie auch im Gefängnis. Doch zudem kommt noch eine spannende Geschichte hinzu bei welcher ich den Polizistenonkel von Kaye kennen lernen durfte. Die Nebencharaktere sind eine angenehme Mischung, obwohl es nur wenige gibt welche mir nahekommen und welche ich gut verstehen kann. Da ist zum einen Sam, Wills Opa, der Polizistenonkel, Aquilar und Teena, Kayes beste Freundin. Mit Kayes Papa und den weißen Freunden von Kaye hatte ich da schon eher meine Probleme. Obwohl ich sagen muss, dass ich die Handlungen der Charaktere auch bei den Nebencharakteren nachvollziehen konnte. Die Orte und die verschiedenen Traditionen werden so bildhaft beschrieben, dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann.

     

    Natürlich empfehle ich eines meiner Lieblingsbücher liebend gern weiter.

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    magische_zeilens avatar
    magische_zeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine große Liebe, die nichts auseinanderbringen kann ♥
    Von einer Liebe, die selbst Kojote nicht besiegen kann

    Eckdaten:
    Titel: Wacholdersommer (2009: Zweiherz)
    Autor: Antje Babendererde
    Verlag: cbt-Verlag
    Preis: 9,99€
    Erscheinungsdatum: 10. Juli 2017
    Seitenzahl: 320

    Inhalt:
    Kaye ist 17 und mütterlicherseits Indianierin, während ihr Vater ein "Weißer" ist. Seit das Mädchen denken kann, ist sie in Will verliebt, der ganz in ihrer Nähe mit seinem Großvater zusammenlebt. Doch als Will 14 war, passiert etwas schreckliches und der junge Indianer kommt ins Gefängnis. Fünf Jahre später wird er freigelassen. Nun ist Will 19 und Kaye spürt immer noch die Anziehungskraft, die von Will ausgeht. Schnell stellt sie fest, dass Will die vielen Briefe, die Kaye ihm mit der Zeit geschrieben hat, nie durchgelesen hat. Doch Kaye will einfach nicht glauben, dass Will tatsächlich das getan hat, wofür er damals ins Gefängnis gesteckt wurde. Hat Will auch nach fünf Jahren noch Gefühle für Kaye? Und hat der junge Indianer tatsächlich etwas so schlimmes getan, dass es eine Haftstrafe wert war?

    Meinung:
    Ich gebe es zu, mich hat dieses Cover schon sehr fasziniert. Es ist doch irgendwie sehr schlicht, aber die Wacholderbeeren und der Schmetterling. Es hat einfach sofort meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wobei sich mir bis zum Ende der Zusammenhang zwischen Titel und Geschichte nicht erschließt.
    In die Geschichte kommt der Leser über einen Prolog, welcher auch unerfahrenen Lesern ein paar Informationen über die Indianer und ihren Glauben mitgibt. Da vieles davon im Buch wieder aufgegriffen wird, zum Beispiel wird vom Kojoten oder "Changing Woman" gesprochen, war es für mich sehr wichtig. Ich selber habe nämlich sonst nicht so viel mit Indianern zu tun und fand es sehr schön, dass mir als Leser die Informationen, die ich brauchte, direkt am Anfang und gebündelt gegeben wurden. Dadurch war es deutlich einfacher, dem Geschehen zu folgen und ich musste nicht mit spontanen Verständnislücken leben.
    Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen. Es gab zwar nichts, was jetzt besonders erwähnenswert oder auffällig wäre, aber das Buch war dennoch sehr angenehm und größtenteils flüssig zu lesen. Ich kam leider sehr häufig ins Stocken, wenn die Autorin indianische Begriffe mit einfließen ließ. So Wörter wie "Ya'at'eeh" ("Ich grüße euch") unterbrachen dann leider immer wieder meinen Lesefluss. Dafür hat die Autorin daran gedacht, dem Leser meist im selben Satz noch zu erklären, was das bedeutet. So konnte man die Unterhaltungen wenigstens komplett verstehen und es blieben keine Lücken.
    Die meiste Zeit über handelt das Buch eher davon, was Kaye erlebt. Da das junge Mädchen zu einem Teil Indianerin und zum anderen Teil "weiß" ist, zeigt sie verhaltens- und denkweisen von beiden Seiten, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Gerade da Kaye von Geburt an im Reservat aufgewachsen ist, von ihrer Mutter alles über die Indianer gelernt hat und man dann auch von ihrem Vater liest, der seiner Frau zur Liebe ins Reservat gezogen ist und sich dort nie wirklich heimisch fühlte.Das macht Kaye einfach zu einer unglaublich sympathischen Protagonistin, mit der man deshalb auch bis zum Ende des Buches mitfiebert.
    Auch aus der Sicht von Will sind ein paar Kapitel geschrieben. Es ist interessant zu lesen, wie er nach seiner Zeit im Gefängnis versucht, sein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen, dabei ständig mit sich selbst zu hadern und an sich selbst zu zweifeln.Trotzdem ist es der Autorin sehr gut gelungen, die Geheimnisse von Will nicht sofort zu verraten. Hin und wieder fallen mal Andeutungen, aber die endgültige Auflösung gibt es erst zum Schluss. So, wie es sich für ein gutes Buch nun mal gehört.

    Fazit:
    Im Grunde ist es eine spannende, ereignisreiche Liebesgeschichte, die durch viele Geheimnisse nur noch verzwickter wird. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und möchte behaupten, dass ich einiges über die Welt der Indianer und ihren Glauben mitnehmen konnte. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir auch sehr verdiente 5/ 5 Sternchen.

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    bookblossoms avatar
    bookblossomvor einem Jahr
    Die Kultur der Indianer hautnah

    Klappentext
    Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...
    Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen. 

    Meine Meinung
    Die Welt der indianischen Bevölkerung Nordamerikas wirkte schon immer anziehend auf mich. Ihre Mythen und Legenden und ihr Leben im Einklang mit der Natur faszinieren und verzaubern. Aus diesem Grund konnte ich an Wacholdersommer einfach nicht vorbei.
     
    Die Geschichte entführt seine Leser in das Reservat der Navajo nahe San Francisco. Dort lernen wir Kaye kennen, eine junge Halbindianderin, welche seit Kindertagen in Will Roanhorse verliebt ist. Fünf Jahre musste sie auf seine Rückkehr aus einer Haftanstalt warten, doch auch als Will endlich wieder im Reservat ist, scheint ihn seine Vergangenheit noch gefangen zu halten. Der Junge kämpft gegen seine inneren Dämonen und es mag ihm nicht immer so gut gelingen. Längere Zeit bleibt im Dunkeln, was ihm tatsächlich schreckliches wiederfahren ist. Meine Neugierde wurde angefacht und obwohl ich Wills Verhalten anfangs nur schwer nachvollziehen konnte, wuchs er mir mit der Zeit ans Herz. Als Leserin fieberte ich für ihn mit und drückte ihm die Daumen, dass er wieder in sein altes Leben zurückfindet. Eine große Hilfe ist ihm hierbei Kaye. Das Mädchen hat mich schwer beeindruckt, denn ihr Glaube an das Gute in Will ist unerschütterlich. Sie hat jahrelang an ihrer Liebe zu dem Jungen festgehalten, ist gutmütig und freundlich und fühlt sich mit der Kultur der Navajo stark verbunden. Die Liebe der beiden ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Doch werden sie es schaffen wieder zueinander zu finden und Wills Dämonen endgültig zu besiegen?

    Mit großem Respekt vermittelt Antje Berbendererde in ihrer Geschichte die Bräuche und den Glauben der Navajo. Es wird darauf aufmerksam gemacht, mit welchen Problemen die modernen Indianer heutzutage zu kämpfen haben und welchen Erniedrigungen sie immer noch ausgesetzt sind. Aber auch ihre Traditionen und der faszinierende, alte Glaube werden beleuchtet. Dabei spielt besonders der Geist Zweiherz eine wichtige Rolle, welcher den Menschen in der Gestalt eines Kojoten begegnet. Authetizität vermitteln auch einfache Sätze in den Dialogen der Figuren, welche in der Sprache der Indianer verfasst wurden.

    Um die Spannung ein wenig anzukurbeln, geschieht während Will und Kayes Annäherung ein Verbrechen im Reservat, wodurch Will erneut ins Kreuzfeuer gerät. Dadurch fügen sich Krimi-Elemente in die Handlung ein, welche allerdings sehr schwach daher kommen. Den Ansatz der Autorin fand ich durchaus gut, doch die Umsetzung war für mich nicht mitreißend genug. Insgesamt bleibt das Tempo der Geschichte daher recht gemächlich, denn auch im Mittelteil enstehen Längen, in denen nicht wirklich viel passiert. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mich dieser Umstand allerdings kaum gestört hat, denn ich war auch in der Stimmung für eine etwas ruhigere Geschichte. Dem langsamen Tempo sollte man sich vor dem Lesen aber unbedingt bewusst sein, damit keine Langeweile aufkommt.

    Fazit: Eine schöne Geschichte für gemächliche Sommerabende.Trotz kleiner Schwächen und einem sehr ruhigen Erzähltempo konnte mich Wacholdersommer überzeugen. Als Leser erhält man tiefe Einblicke in die Kultur der Navajo und genießt eine Liebesgeschichte in bezaubernder Atmosphäre.

    Vielen Dank an den cbt für dieses Rezensionsexemplar!
    © BookBlossom

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    rosazeilens avatar
    rosazeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Sommerbuch , dass dich in die Welt der Indianer entführt
    Wacholdersommer

    Fakten übers Buch

    Taschenbuch: 320 Seiten / 9,99 €
    Verlag: cbt
    Erscheinungsdatum 10. Juli 2017
    Sprache: Deutsch
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

    Titel und Cover

    Dieses Cover ist für mich genau die Defination von sommerlichen Cover , da es für mich eine gewisse Wärme ausstrahlt. Der Farbverlauf als Hintergrund ist wunderschön und dieses orange fast rötliche erinnert mich auch an die Wüste was auch gut zur Geschichte passt. Der Zweig mit dem Schmetterling bildet einen Hauptpunkt auf dem Cover und lässt das Cover dennoch schlicht und dezent wirken. Die Schriften sind zart und in unauffälligen Farben gehalten , dadurch erschlagen sie den Leser nicht und verdeutlichen ein gut durchdachtes Cover. Es gefällt mir sehr gut und ich finde dieses Schlichte für diese Geschichte auch passsend. Der Titel hat zwar keinen direkten Zusammenhang mit dem Inhalt  ( außer der Jahreszeit ) , aber ich vertrete die Meinung , dass nicht alles im Buch mehrmals erwähnt werden muss , dass man es als Titel verwenden kann. Es ist aufs Cover abgestimmt und passt dennoch zur Geschichte - mir gefällt das Zusammenspiel sehr gut

    Inhalt

    Der Duft von Freiheit

    Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...

    Charaktere

    Will ,
    Ein Indianerjunge , der im inneren noch immer mit sich selbst kämpft und seine verletzliche Art mit einer sehr abweisender Haltung versteckt

    Kaye
       Eine Halbindianerin , die ihre selbstbewusste Art niemals verliert , selbst dann nicht als die große Liebe ihres Lebens ihre Annäherungsversuche abblockt und sich immer mehr zurückzieht als sich in das Leben zu stürzen..

    Schreibstil

    Geschrieben ist das Buch aus der Erzählerperspektive so dass man auch einen Einblick in andere Charaktere bekommt und viel mehr mitbekommt als es wahrscheinlich bei einer einfachen Ich Perspektive der Fall wäre. Der Schreibstil ist sehr einfach , aber zugleich auch sehr detaillreich und bringt eine tolle Atmosphäre in das Buch. Zudem muss ich erwähnen , dass dieses Buch wirklich die richtige Länge hat , nicht zu kurz , aber auch keine überflüssig langen Szenen beinhaltet , dadurch kommt man sehr schnell durch und fliegt quasi durch die Kapitel.

    Negative Punkte

    An dieser Stelle verdeutliche ich , dass ich hiermit niemanden beleidigen möchte und es auch nur meine persönliche Meinung darstellt

    Manche Szenen zu kurz gehalten

    Z.b die Stelle als Sam Will von dem Brief erzählt : es kam mir sehr schnell abgehandelt vor und beeinhaltete nicht mehr als eine Seite , was ich ein bisschen schade fand

    Kojote

    Ich persönlich fand das mit dem Kojoten und dem Fluch etwas zu übertrieben und muss aber zugeben , dass ich auch nicht alles ganz verstanden habe.


    Spannung

    In dem Buch sind viele Genres enthalten , dadurch ist die Spannung etwas verloren gegangen. Viele Ereignisse haben mich nicht richtig gepackt und sind eher an mich vorbeigezogen. Andere sind etwas zu voreillig aufgedeckt worden und wurden sehr schnell abgehandelt , speziell bei Will hätte ich mir aber erwartet , dass dieses Geheimniss etwas mehr Handlung einnahm und auch tiefere Dialoge oder Rückblicke , was aber leider nicht der Fall war.

    Positive Punkte

    Cover

    Wie ihr euch oben schon denken konntet , finde ich dieses Cover wirklich traumhaft und es hat mich auf der Internetseite direkt angesprungen so dass ich auf den Inhalt klicken m.u.s.s.t.e

    Idee

    Mir hat der Hintergedanke bei dieser Geschichte gut gefallen. Es sind viele Genres vermischt , aber der Fokus liegt auf Will und Kaye. Zugleich hat es auch etwas ernstes und zeigt immer wieder die Unterschiede der Indianer und Weißen und diese Thematik ist wirklich nicht leicht , aber gut hineingebracht.

    Atmosphäre

    Die Autorin hat sich viel mit Idianer beschäftigt und vieles davon in die Geschichte mithineinfließen lassen. Man lernt viel über Bräuche und Zeromonien gleichzeitig aber auch die Denkensweisen der Indianer über Modernes. Die Orte werden wirklich toll beschrieben und vermitteln eine irrsinnig tolle Atmosphäre. Außerdem finde ich es immer wieder toll wie bei Satzanfängen der Charaktere immer wieder Phrasen von der ,, Indianersprache ‘’ eingebaut werden.

    Meine Meinung

    Dieses Buch ist 2009 bereits unter dem Titel ,, Zweiherz ‘’ erschienen und damals hätte mich dieses Buch wohl nicht angesprochen , da Geschichten mit Indianer überhaupt nicht meins sind. Dieses Cover hat mich allerdings überzeugt und der Inhalt wurde auch anders formuliert als die Erstausgabe sodass es mich angesprach.

    Ich habe es nicht bereut dieses Buch zu lesen , es war etwas erfrischend anderes und ein richtiger Kontrast zu den herrkömlichen Jugendbücher.

    Auch wenn ich dachte , dass Wills Verhaftung und die Wahrheit über seinen Fall im Fokus läge und man einige spannende DInge dazu erfährt , ( was nicht so war ) hat es mir gut gefallen. Die leicht oberflächliche Liebe der beiden hat mich in dieser Geschichte gar nicht so gestört und empfand ich sogar als passend.

    Ich vergebe diesem Buch 3,5 von 5 Sternen

    Fazit

    Dieses Buch richtet sich an alle , die eine leichte Sommergeschichte suchen und Lust auf etwas anderes haben.
    Es verbindet mehrere Genre und lässt uns durch die Kapitel fliegen ohne Langweile Platz haben zu lassen.

    Die tolle Atmosphäre und die Einzelheiten lassen uns das Indianerleben näherbringen und gewähren uns Einblicke in das Leben dieser.
    Zugleich steht aber die Liebe der Halbindianerin Kaye mit dem abweisenden Will im Fokus , die sich nach 5 Jahren versuchen wiederzufinden.
    Und ob Kaye das erreicht und Will das Versprechen seiner Kindheit einlöst , könnt ihr in dieser bezaubernder Geschichte lesen...

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    Sunnywonderbooklands avatar
    Sunnywonderbooklandvor einem Jahr
    Ein sehr gutes Buch

    Autorin: Antje Babendererde
    Verlag: cbt
    Seitenanzahl: 320
    Preis: 9,99 Euro
    erschienen am 10. Juli 2017


    Inhalt

    Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...



    Meine Meinung


    Kaye ist 17 Jahre alt und eine Halbindianerin. Zusammen mit ihrem Vater lebt sie in einem Reservat und nach den Bräuchen der Indianer. Will kennt sie schon seit ihrer Kindheit, sich als sie 12 Jahre alt ist und er 14 wird er wegen Mordes angeklagt und verbringt die nächsten fünf Jahre im Gefängnis. Doch Kaye kann ihn nicht vergessen, denn er hat ihr vor langer Zeit versprochen, dass sie irgendwann heiraten werden und sie wartet ungeduldig auf seine Rückkehr.
    Kaye wird in dem Buch als starkes, selbstbewusstes und hartnäckiges Mädchen dargestellt, dass schon früh in ihrem Leben Verantwortung übernehmen musste und sich um alles kümmert. Sie hat nicht nur den Laden ihrer verstorbenen Mutter übernommen, sondern kümmert sich auch im Wills Großvater.
    Will konnte sie all die Jahre nicht vergessen und auch nach seiner Zeit im Gefängnis liebt sie ihn und versucht alles, um ihn wieder aufzuheitern.
    Will hingegen ist sehr verschlossen und redet nicht über seine Vergangenheit im Gefängnis. Trotz allem fühlt er sich zu Kaye hingezogen und kann ihr nicht widerstehen, obwohl er alles tut, um sie von sich zu stoßen. Er leidet unter seiner Vergangenheit und wird von ihr verfolgt.
    Als man als Leser dann erfährt, was ihn zugestoßen ist, ist es eine große Überraschung, die man so definitiv nicht erwartet hat. Doch dazu möchte ich nicht zu viel verraten. Diese Sache sorgt dafür, dass das Buch sehr in die Tiefe geht und man auch emotional mit den Charakteren mitfiebert.
    Schön fand ich, wie sich die Besitzung zwischen Kaye und Will langsam entwickelt hat und dass Kaye nie die Hoffnung aufgegeben hat und immer um Will gekämpft hat.
    An sich ist die Handlung jedoch nicht so spannend, wie man es sich viellicht erhofft hat. Es gibt zwar noch ein anderes Thema/Ereignis, dass in diesem Buch stattfindet, doch auch dazu möchte ich nicht zu viel verraten. Es passt zwar gut zu der Geschichte, jedoch ist es nicht sonderlich spannend.
    Spannend fand ich, wie viel man über die Bräuche der Indianer erfährt und durch die schönen und detaillierten Beschreibungen der Autorin kann man sich die Landschaft und auch das Leben dieser Leute genau vorstellen. Sie hat es mit ihrem wunderbaren Schreibstil geschafft nicht nur die Charakter, sondern auch die Landschaft und die Bräuche zum Leben zu bringen. Als Leser kann man vollkommen in die Geschichte eintauchen und stellt am Ende erstaunt fest, wie wenig man bisher über die Indianer wusste. Besonders, da es sehr viele verschiedene Stämme gibt.
    Sehr gelungen fand ich auch, dass nicht das ganze Buch aus der Perspektive von Kaye erzählt wird, sondern auch andere Personen wie Will oder ihr Onkel ihre Sicht der Dinge schildern und so das Wissen des Leser ergänzen, auch wenn Kaye viele Dinge davon noch nicht weiß. Aber die anderen Sichten sorgen dafür, dass man viele Stellen des Buches einfach besser verstehen und nachvollziehen kann.


    Fazit

    Ein sehr gutes Buch, dem es zwar an Spannung fehlt, jedoch ist die Geschichte an sich sehr interessant und man erfährt viele neue Dinge über die Bräuche der Indianer.
    Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet und er bringt die Geschichte und die Charaktere zum leben. Besonders die Landschaft und die Atmosphäre sind sehr detailliert beschrieben.
    Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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    CallieWonderwoods avatar
    CallieWonderwoodvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider enttäuschend, keine überzeugende Handlung & den Hauptcharakteren fehlte es an Tiefe. Es gibt deutlich bessere Bücher von der Autorin.
    Wacholdersommer - Antje Babendererde

    Die 17-jährige Halbindianerin Kaye war schon als Kind in Will verliebt, den Enkel eines benachbarten Schafzüchters und Silberschmieds, doch dann geschah etwas Schreckliches. Als der 19-jährige Will nach fünf Jahren Gefängnis plötzlich wieder auftaucht, ist Kaye ratlos: Ihre Briefe hat er nicht einmal gelesen – und doch kann sie nicht glauben, dass er getan hat, wofür er angeklagt wurde. Außerdem ist da noch immer die unverminderte Anziehungskraft zwischen den beiden ...
    Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Zweiherz" bei cbt erschienen.
    (Klappentext)


    Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen, die ich alle toll fand und hatte daher nur Gutes von diesem Buch erwartet. Leider hat es mich dann ziemlich enttäuscht.
    Bereits die ersten Kapitel konnten mich nicht richtig überzeugen, es ist kaum etwas passiert und die Geschichte kam nur langsam voran. Im Vordergrund stand Wills Rückkehr und seine abweisende Haltung gegenüber Kaye, die immer wieder versucht mit ihm zu reden und ihn zu verstehen.
    Zitat : "Kaye bekam keine Antwort, doch das hatte sie auch nicht erwartet. Sie selbst musste das Geheimnis um Wills merkwürdiges Verhalten lüften und hatte doch gleichzeitig Angst davor. Was wenn dieses Geheimnis zu mächtig war und sie für immer auseinanderbringen würde ?"
    Leider hat mir der Schreibstil auch nicht so gut gefallen. Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben und dadurch wirkte vieles distanziert. Ich konnte keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen, es ließ sich zwar flüssig und gut lesen, aber es entstand keine richtige Atmosphäre.
    Bei den beiden Hauptcharakteren hatte ich mir mehr erhofft. Kaye war mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber charakterlich hatte sie viel zu wenig Tiefe. Sie fühlt sich stark verbunden mit ihrer Indianerkultur, kocht gerne und ist verliebt in Will. Auch bei Wills Charakter hatte ich mir mehr erhofft, wie auch Kaye ist ihm seine seine Kultur und die Natur besonders wichtig. Hauptsächlich ist er durch seine Zeit im Gefängnis und den Tod des Mannes, für den er verantwortlich gemacht wurde, verschlossen und innerlich zerbrochen.
    Zitat : "Wenn er es schaffte, diese Dinge zu vergessen, dann konnte er vielleicht die Zeit vor dem Gefängnis wieder lebendig werden lassen, um an die Zukunft anzuknüpfen. [...] Aber nun, da er wieder hier war, wusste er plötzlich nicht mehr, wie er es anfangen sollte."
    Doch fand ich das bei Kaye und Will charakterlich insgesamt zu oberflächlich und es wäre schön gewesen, wenn sie mehr Tiefe gehabt hätten.
    Was mir an dem Buch am besten gefallen hat, war die Indianerkultur. Wie sie dort in dem Reservat leben, ihre Bräuche und was ihnen im Leben wichtig ist. Das war toll und interessant gemacht.
    Auch die Liebesgeschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen, die beiden sind schon seit fünf Jahren ineinander verliebt. Es war komisch rübergebracht und auch das Will Kaye bereits damals ihr versprochen hat sie zu heiraten und Kaye unbedingt davon überzeugt ist, dass es mal so kommen wird.
    Insgesamt mochte ich die Handlung nicht so gerne, die Liebesgeschichte, dabei Kriminelle und viele Nebenstränge. Einige Nebencharaktere und deren Geschichte und Probleme wurde kurz angesprochen, aber es passte gar nicht so gut zu der Hauptgeschichte. Für mich war das Buch leider auch nicht spannend genug und mitreißend.

    Fazit :
    Leider enttäuschend, keine überzeugende Handlung und den Hauptcharakteren fehlte es an Tiefe. Es gibt deutlich bessere und tolle Bücher von der Autorin.

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    Ruffianvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Liebesgeschichte eingebettet in indianische Traditionen und einen Kriminalfall - leider hat es mich nicht gepackt.
    Eine Liebesgeschichte und vieles mehr

    In dieser Geschichte geht es in erster Linie um Kaye und Will, zwei Jugendliche, die im Indianerreservat der Navajos aufwachsen und sich schon früh zueinander hingezogen fühlen. Doch Will wird wegen Mordes angeklagt und verurteilt. Als er nach fünf Jahren Haft wieder ins Reservat zurückkehrt sind Kayes Erwartungen groß und sie hofft wieder dort anknüpfen zu können, wo ihre Beziehung damals endete. Aber Will hat mehr zu verarbeiten als sie ahnt und ist sehr zurückhaltend und abweisend.

    Sicher ist Kaye noch sehr jung, trotzdem hätte ich mir etwas mehr Feingefühl von ihr gewünscht. Sie bedrängt Will regelrecht und nimmt ihm die Luft zum Atmen. Sie merkt es zwar und es macht sie traurig, aber nichts desto trotz lässt sie ihm keine Ruhe, denn sie weiß, dass sie füreinander bestimmt sind.

    Will ist dagegen eine interessantere Figur. Er ist vielschichtiger in seinem Bemühen, das Erlebte zu verarbeiten und in ein normales Leben zurückzufinden. Genau wie Kaye ist er in den indianischen Traditionen und Riten verwurzelt, welche die Autorin immer wieder in die Handlung einfließen lässt. 
    Die mythische Figur „Zweiherz“, die den Menschen in Gestalt eines Kojoten begegnet und ihnen das Leben schwer macht, ist hier von großer Bedeutung, was den ursprünglichen Titel des Buches erklärt.

    Es sind viele Themen und Handlungsstränge, die im Verlauf der Geschichte angerissen werden und trotzdem hat mich die Autorin nicht erreicht, vielleicht weil auf kaum etwas tiefer eingegangen wird. 

    Jugendlichen Lesern wird hier eine Liebesgeschichte geboten, die in indianische Traditionen, Kriminalfälle, Geheimnisse aus der Vergangenheit und vielem mehr eingebettet ist. 

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