Wie die Sonne in der Nacht

von Antje Babendererde 
4,2 Sterne bei22 Bewertungen
Wie die Sonne in der Nacht
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Neue Kurzmeinungen

vanessaliests avatar

Wahnsinnig tolle Einsichten in die Kultur der Pueblo Indianer in New Mexico!

M

Antje Babendererde entführt den Leser wieder einmal in eine atemberaubend gut beschriebene ferne Welt.

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Inhaltsangabe zu "Wie die Sonne in der Nacht"

Am Ende ihres Austauschjahres in New Mexico sucht Mara das Abenteuer. Und es fällt ihr buchstäblich vor die Füße: in Gestalt eines verletzten Jungen mit rabenschwarzem Haar, der ohne Gedächtnis ist und ohne Sprache. Einzig an seinen Namen kann er sich erinnern - Kayemo. Gemeinsam brechen die beiden in die Wildnis auf. Sie entdecken geheime Orte der Pueblo-Indianer und Spuren, die in Kayemos Vergangenheit führen. Mit jedem Schritt dringen mehr dunkle Geheimnisse an die Oberfläche. Geheimnisse, die die wachsenden Gefühle zwischen Mara und Kayemo unmöglich zu machen scheinen. Aber längst schlagen die Herzen der beiden füreinander …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783401603315
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Arena
Erscheinungsdatum:02.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.02.2018 bei Jumbo erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    vanessaliests avatar
    vanessaliestvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Wahnsinnig tolle Einsichten in die Kultur der Pueblo Indianer in New Mexico!
    Empfehlenswert!

    Mein Highlight in diesem Buch - ganz klar die ganzen Infos zu den Pueblo Indianern in New Mexico. Bei jeder Zeile ist es klar, wie viel Recherche, die wohl auch nicht einfach war, und wie viel Herzblut in diesen knapp 500 Seiten steckt. Jeder Aspekt der Kultur und der Lebensweise der Indianer ist wunderschön beschrieben und macht Lust darauf sich weiter und über das Buch hinaus zu informieren und mehr zu erfahren (was ich auch getan habe!). 
    Die Geschichte selber ist durchgehend spannend und es gibt jede Menge Drama und OMG-Momente! Bis zum Ende war das Ende für mich nicht absolut vorhersehbar und das macht in meinen Augen eine Geschichte zu einer guten Geschichte.
    Hier treffen zwei Welten rabiat aufeinander, nämlich die Welt von Kayemo, dem Indianerjungen, der so tief in seiner Kultur verwurzelt ist und für den so viele Aspekte Maras westlicher Lebensweise absolut unverständlich und manchmal auch erschreckend sind. Trotz aller Widrigkeiten und Unterschiede verlieben sich die beiden ineinander und hier fangen meine Probleme mit der Geschichte an. Mara ist mir so unsympathisch wie vorher noch kein Charakter der Autorin und ihr respektloses Verhalten hat mich oft richtig ärgerlich gemacht. Ich verstehe, dass dieser Aspekt ihrer Persönlichkeit dem Leser die Unterschiede zwischen den beiden Charakteren aufzeigen soll, doch finde ich, dass weniger in dem Fall doch mehr gewesen wäre. Zum Ende hin wurde es besser und ich habe mit Mara letzlich meinen Frieden geschlossen, weil ich gesehen habe wie sie gewachsen ist, aber der bittere Nachgeschmack ist geblieben.
    Sprachlich ist dieses Buch, genau wie jedes andere Buch der Autorin wieder zauberhaft gelungen. Es liest sich durchgehend flüssig, obwohl es den einen oder anderen Abschnitt gab, in der sich die Handlung ein wenig gezogen hat. 
    Abschließend bleibt mir noch zu sagen, dass ich das Buch trotz meiner Vorbehalte Mara gegenüber, gerne gelesen habe, vor allem weil die anderen wichtigen Charaktere, allen voran Kayemo, große Persönlichkeiten waren, im guten wie im schlechten.

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    Marcsbuechereckevor einem Monat
    grundsolider Jugendroman mit Stärken - und Schwächen

    Ich bin mit relativ großen Erwartungen an dieses Buch herangetreten, wurden doch ihre früheren Roman die Reihe durch immer sehr positiv besprochen. 
    Der Anfang konnte mich auch vollends in seinen Bann ziehen, finde ich es für einen Jugendroman doch sehr reinzigartig mit einem angeschossenen Jungen die Geschichte ins Rollen zu bringen.
    Die Hintergrundgeschichte Kayemos und das aufeinandertreffen der zwei Kulturen ist Frau Babendererde in meinen Augen sehr gut gelungen.
    Der Aufbau des Buches - sprich: die Erzählung aus der Sicht der beiden Protagonisten- hätte das Geschehen noch authentischer wirken lassen können, wäre da nicht die Tatsache, dass der Perspektivenwechsel oft sehr holprig und für mich zu gewollt wirkte.
    Zwischendruch wurde die Geschichte recht träge, nur um dann von jetzt auf gleich komplett "durch die Decke zu gehen" und das in einem tempo, dass ich - wäre es ein Film - nicht mehr hätte mitkommen können.
     
    Fazit:
     
    Ein Jugendroman, wie er klassischer nicht sein könnte, dennoch aber mit einigen Überraschungen aufwaten kann und im Großen und Ganzen für unterhaltsame Lesestunden sorgt.
     
    Viel Spaß beim Lesen!
     
    Bis bald! 

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Mal wieder ein ganz wundervolles Buch von Antje Babendererde. Bin hellauf begeistert!
    Ein wunderschöner Roman!

    Die Bücher von Antje Babendererde lese ich immer wahnsinnig gerne. Daher habe ich mich auf ihr neues Werk auch schon richtig gefreut. Endlich hat die Autorin einen neuen Indianderroman geschrieben. Ihre Werke davor wie „Der Kuss des Raben“ oder „Isegrim“ haben mir zwar ebenfalls richtig gut gefallen, aber mit ihren Indiandergeschichten konnte mich die Autorin bisher immer am meisten begeistern. Dieses Mal entführt uns die Autorin nach New Mexico zu den Pueblo-Indianern.


    Die siebzehnjährige Mara ist für ein Austauschjahr in New Mexico. Zum Ende ihres Aufenthaltes sollte eigentlich ihr Freund Nils aus Deutschland kommen, nur lässt dieser sie sitzen. Von ihrer besten Freundin muss Mara erfahren, dass Nils mittlerweile eine andere hat. Klasse. Und was nun? Mara beschließt kurzerhand, die Gegend alleine zu erkunden und ohne Begleitung das Abenteuer zu suchen. Dieses lässt dann auch nicht lange auf sich warten. Ihr Abenteuer heißt Kayemo, ein rätselhafter und attraktiver Junge, welchen sie verletzt am Straßenrand findet. Der Junge mit dem rabenschwarzen Haar hat sein Gedächtnis und seine Sprache verloren, nur an seinen Namen erinnert er sich noch. Gemeinsam mit Kayemo begibt sich Mara auf die Suche nach seiner Identität. Sie brechen zusammen in die Wildnis auf, entdecken geheime Orte der Pueblo-Indianer und kommen Kayemos Vergangenheit stückchenweise näher. Für Mara eröffnet sich eine völlig neue Welt, von der sie vollkommen fasziniert ist. Aber nicht nur von dieser, auch zu Kayemo fühlt sie sich immer mehr hingezogen.


    Antje Babendererde ist mal wieder ein ganz wundervoller Roman gelungen, der mich von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen konnte und mir herrliche Lesestunden beschert hat. Wie schon in ihren Büchern davor, so wird auch hier nur zu deutlich, wie genau die Autorin recherchiert hat und wie sehr ihr Herz für die Indianer schlägt. Obwohl ich wirklich liebend gerne Indianderromane lese, hat es mich bisher noch nie zu den Pueno-Indianern nach New Mexico verschlagen. Ich habe hier daher beim Lesen jede Menge neues dazugelernt und war von Anfang an Feuer und Flamme, mehr über dieses geheimnisvolle Volk und dessen Kultur zu erfahren.


    Bevor wir uns aber auf diese abenteuerliche Reise begeben, lernen wir Mara näher kennen. Zu Beginn des Buches befindet sich diese noch in Deutschland. Mir war Mara anfangs leider nicht so wirklich sympathisch. Mir hat es nicht gefallen, wie sie ihr Verhalten und ihr Leben radikal ändert, nachdem sie den Jungen Nils kennengelernt hat. Allerdings fand ich es gut, dass sie sich so intensiv für den Umweltschutz einsetzt. Komplett unsympathisch war mir Mara also nicht und im Verlaufe des Buches habe ich sie auch doch noch sehr lieb gewonnen. Ich konnte ihr Handeln zwar nicht immer nachvollziehen, was aber auch daran liegen kann, dass ich ein komplett anderer Mensch bin als sie. Mara ist ein sehr toughes und selbstbewusstes Mädchen, die keine Scheu davor hat zu rebellieren und die bereit ist für ihre Ziele und Träume zu kämpfen.


    Dadurch, dass wir ihren Erzählpart aus der Ich-Perspektive erfahren, bekommen wir einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt, was es mir dann auch ermöglicht hat, sie doch noch in mein Herz zu schließen.


    Wir erfahren die Geschichte allerdings auch aus der Sicht von Kayemo in der dritten Perspektive. Erzählerwechsel mag ich ja immer unheimlich gerne in Büchern und hier finde ich sie besonders gut gelungen.

    Mit Kayemo und Mara treffen nicht nur zwei völlig verschiedene Kulturen aufeinander, auch vom Charakter her sind die beiden wie Tag und Nacht. Kayemo ist sehr schüchtern und zurückhaltend, wohingegen Mara sehr selbstbewusst und aufbrausend ist. Doch wie heißt es so schön, Gegensätze ziehen sich an. Mara und Kayemo fühlen sich beide sehr zueinander hingezogen und die Liebesgeschichte, die sich dadurch entwickelt, hat mir teilweise richtig das Herz erwärmt und mich zum Schmunzeln gebracht. Ganz besonders Kayemo mit seinem unsicheren Verhalten. Es bleibt allerdings nicht nur beim Küsschen geben und Händchen halten, ich persönlich würde das Buch daher für Jugendliche ab 14 Jahren empfehlen. Aber da ist ja auch jeder anders, für manche 12-jährige mag das Buch bestimmt auch schon gut geeignet sein.


    Die Mischung aus Abenteuerroman, Liebesgeschichte und Krimi ist Antje Babendererde in meinen Augen erstklassig gelungen. Letzteres kam für mich etwas überraschend, es hat in meinen Augen aber perfekt zur Handlung gepasst und diese nur noch spannender gemacht.


    Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Schauplätze. Die Natur New Mexicos mit dem atemberaubenden Bergpanorama, die Salbeifelder, die in der sommerlichen Hitze ihren Duft verströmen oder auch die Adobe-Häuser, all dies beschreibt die Autorin wunderbar und sehr atmosphärisch, sodass ich mir von allem ein ganz genaues Bild machen konnte.


    Ich bin hier wirklich nur so durch die Seiten geflogen. Die gut 480 Seiten waren für meinen Geschmack viel zu schnell gelesen. Nun heißt es für mich also wieder warten auf das nächste Buch von Antje Babendererde. Egal ob es sich bei diesem wieder um einen Indianerroman oder um etwas komplett anderes handeln wird: Die Bücher von Antje Babendererde sind immer ein absolutes Muss für mich und bisher hat sich das Warten auch immer gelohnt.


    Fazit: Spannend, atmosphärisch, abenteuerlich und romantisch. Mit ihrem neuen Jugendroman ist Antje Babendererde mal wieder ein ganz wundervolles Buch gelungen, voller Einblicke in die Welt der Pueblo Indianer und vieler überraschender und wunderschöner Momente. Auch die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen sowie die tollen Beschreibungen der Natur. Hier hat sich das Warten wirklich gelohnt, für mich ist „Wie die Sonne in der Nacht“ ein absolutes Highlight und ich kann es wärmstens empfehlen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

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    Dudu82vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht unbedingt das beste Buch der Autorin
    Nicht unbedingt das beste Buch der Autorin

    Ich bin ein großer Fan der Autorin und habe alle ihre Romane bisher völlig verschlungen, mehrfach gelesen und bei jedem Lesen erneut Freude gehabt. Mit diesem Buch nun bin ich leider nicht wirklich warm geworden und daher etwas enttäuscht. Beide Figuren sind mir fremd geblieben, ich konnte mich in beide nicht einfühlen. Manchmal musste ich mich zum Weiterlesen zwingen, weil mich die Geschichte nicht richtig gepackt hat. Geschrieben ist der Roman wunderbar, wie erwartet.

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    Mein_Buecher_Paradiess avatar
    Mein_Buecher_Paradiesvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Antje Babendererde ist zurück mit einer wundervollen neuen Geschichte
    wundervolle Indianergeschichte

    „Am liebsten wäre ich für immer so geblieben, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft festgehalten in diesem einen Moment“ Seite 280



    Konnte mich meine alte Lieblingsautorin auch mit ihrem neuen Buch überzeugen?



    Klappentext:

    Am Ende ihres Austauschjahres in New Mexico sucht Mara das Abenteuer. Und es fällt ihr buchstäblich vor die Füße: in Gestalt eines verletzten Jungen mit rabenschwarzem Haar, der ohne Gedächtnis ist und ohne Sprache. Einzig an seinen Namen kann er sich erinnern – Kayemo. Gemeinsam brechen die beiden in die Wildnis auf. Sie entdecken geheime Orte der Pueblo-Indianer und Spuren, die in Kayemos Vergangenheit führen. Mit jedem Schritt dringen mehr dunkle Geheimnisse an die Oberfläche. Geheimnisse, die die wachsenden Gefühle zwischen Mara und Kayemo unmöglich zu machen scheinen. Aber längst schlagen die Herzen der beiden füreinander …



    Schreibstil:

    Der Schreibstil von Antje Babendererde war wie immer locker und leicht geschrieben, sodass man flüssig durch die Seiten kam. Wie immer hat sie ohne aus ihrem Buch ein Lexikon zu  machen, sehr viel Interessantes Fachwissen mit einfließen lassen. Man erkennt ihrem Schreibstil an, dass sie Ahnung von dem hat, was sie erzählt und das sie selbst schon sehr viel verreist ist. Zudem schafft sie es, dass man immer mehr über die Pueblo-Indianer wissen möchte. Denn eigentlich habe ich mich vor ihren Büchern weder für Indianer noch für die Wildnis oder alte Geschichten interessiert.



    Charaktere:

    Mara hat Feuer. Sie ist lebendig, Lebensfroh und Selbstbewusst. Antje Babendererde hat mir ihr eine unglaublich starke Persönlichkeit geschaffen, die man von der ersten Sekunde an ins Herz schließt. Kayemo ist das genaue Gegenteil von ihr, er ist eher ruhig, unerfahren, aber gleichzeitig auch süß und vor allem unglaublich Interessant, durch die Art und Weise wie er aufgewachsen ist. Mir hat es unglaublich gut gefallen, dass sich die Autorin mal für eine sehr selbstwusste Protagonistin und einen eher ruhigeren Protagonist entschieden hat, der fernab von jedem Klischee ist.



    Meinung:

    Ich kann gar nicht beschreiben, was ich beim Lesen alles gefühlt habe. Wer eine spannende und atemberaubend schnelle Geschichte sucht, ist hier falsch. Das Buch strahlt eine eher ruhigere Atmosphäre aus, die einen jedoch sosehr fesselt, dass ich nach dem Lesen erstmal meine Zeit brauchte um in das hier und jetzt zurück zukehren. Die Geschichte der beiden ist einerseits wunderschön und herzzerreißend zugleich. Ich habe mit Mara die Welt der Indianer und die alten Geschichten kennen gelernt, die mich wirklich packen konnten und zugleich mit Kayemo gelitten, als er begreifen musste, warum er sein Gedächtnis verloren hat. Die Kulisse der Wildnis und Indianer fand ich einfach nur beeindruckend, da dies einen wieder vor Augen führt, was es alles Wunderbares auf dieser Welt gibt und das nicht nur Handys zählen. Aber Antje Babendererde hat es genauso geschafft mich zum Lachen zu bringen. Mit der Auflösung am Ende hätte ich wirklich nicht gerechnet und das Buch hatte wirklich einige spannende Überraschungen parat.
    Um nochmal auf meine Anfangsfrage zurück zukommen, ja dieses Buch konnte mich auch vollends von sich überzeugen, auch wenn es meine  beiden Lieblinge von ihr (Julischatten und Libellensommer) nicht übertrumpfen konnte. Ein Highlight und ich hoffe bald wieder eine Indianer Geschichte lesen zu können.



    Bewertung:

    5/5 



    Anmerkung:

    Dies ist ein Rezensionsexemplar, welches ich von vom Arena Verlag erhalten habe. Als Gegenleistung lese ich das erhaltene Buch und veröffentliche eine Rezension darüber (Read-to-Review Basis) Diese Gegenleistung beeinflusst nie meine Meinung.


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    Shellan16s avatar
    Shellan16vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Liebesgeschichte mit Tiefgang, ein Pueblo-Indianer und eine 17-jährige aus Deutschland treffen aufeinander.
    Liebesgeschichte in New Mexico

    Inhalt:

    Die siebzehnjährige Mara verbringt als Austauschschülerin ein Jahr in New Mexico. In den letzten Wochen ihres Aufenthaltes findet sie quasi am Strassenrand einen Indianerjungen. Kayemo erinnert sich nur an seinen Namen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und wollen herausfinden, was Kayemo zugestossen ist.

    Meine Meinung:

    Eine Jugendliche aus Deutschland und ein Pueblo-Indianer treffen aufeinander. Unterschiedlicher könnte der gesellschaftliche und kulturelle Hintergrund nicht sein. Partys und Handys im Gegensatz zu Gemüseanbau und Geisterwelt. Man merkt, das Antje Babendererde für ihre Bücher ausgiebig recherchiert.

    "Wie die Sonne in der Nacht" ist zwar ein Jugendbuch, aber mehr als reine Unterhaltung. Die Geschichte von Maya und Kayemo ist fesselnd, spannend und romantisch, aber die Hintergrundinformationen über das Leben und die Geschichte des Volkes der Pueblo-Indianer habe ich mit genauso viel Interesse gelesen.

    Von Beginn an merkt man, dass Maya und Kayemo etwas verbindet. Die Autorin bringt die Figuren dem Leser so nah, dass man mitfiebert, und hofft, dass die Beiden zusammen sein können. Dabei ist dies nicht unbedingt klar. Die Beziehung wird nicht von allen gut aufgenommen und der ein oder andere Schurke tut ein Übriges dazu, die Liebenden von ihrem Weg abzubringen. Auch Maya und Kayemo sind nicht immer ohne Zweifel. Mara wird in Deutschland erwartet und auch der Weg von Kayemo scheint durch seine Herkunft vorbestimmt.

    Nach "Isegrim" war dies mein zweites Buch der Autorin und wie das erste hat es mich voll überzeugt. Ein Jugendbuch, unbedingt auch für Erwachsene, mit einer wunderschönen Liebesgeschichte und einem Einblick in die Welt der Pueblo-Indianer, der zum Nachdenken anregt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch über eine Liebe zwischen zwei Jugendlichen - einer Deutschen und einem Pueblo-Indianer.
    Eine Liebesgeschichte mit Tiefgang

    Inhalt: Mara, eine 17-jährige Deutsche, verbringt ein Jahr in den USA. Dort lernt sie den Indianerjungen Kayemo kennen. Die beiden verlieben sich ineinander - zwei Welten treffen aufeinander! Zusammen verbringen sie abenteuerliche Tage, gehen durch Höhen und Tiefen. Wird ihre Liebe reichen, um die Unterschiede ihrer Herkunft zu überbrücken? Meine Meinung: Für mich war „Wie die Sonne in der Nacht“ das erste Buch von Antje Babenderende. Von der ersten Seite an war ich gefesselt, obwohl ich nicht mehr zur Zielgruppe (Jugendliche) gehöre. Hierzu sei bemerkt, dass die Altersangabe „ab 12“ meines Erachtens nicht richtig ist. Für 12-jährige sind manche Dinge, die in dem Buch vorkommen, völlig unpassend. Ich finde, man sollte mindestens 14 sein, um das Buch zu lesen. Das nur am Rande. Die Geschichte spielt in Taos, New Mexico. Die beiden Protagonisten, Mara und Kayemo, stammen aus völlig unterschiedlichen Welten. Mara steht kurz vor dem Abi, Smartphone und Internet sind für Sie selbstverständlich. Kayemo hingegen hat die letzten Jahre mit seiner Mutter und seinem Opa in der Abgeschiedenheit gelebt. Sein Leben war und ist bestimmt vom Geisterkult seiner Vorfahren. Antje schafft es, diese beiden Charaktere einfühlsam und liebevoll zusammen zu bringen. Es gibt natürlich auch Konflikte, Kummer und Tränen. Aber letztlich zeigt sich, dass der Zusammenhalt von Familie und Freunden viele Hürden überwinden kann. Das Buch wirkt sehr lebendig, da die Geschichte aus der Sicht beider Protagonisten erzählt wird. Wie unterschiedlich die gleiche Situation aus verschiedenen Blickwinkeln empfunden werden kann, hat mich des Öfteren erstaunt. Der Schreibstil der Autorin hat mich rundum begeistert! Sowohl die Landschaftsbeschreibungen als auch die geschichtlichen Hintergründe sind so beschrieben, dass man sich als Leser wirklich hautnah dabei fühlt. Die Lebensweise der Pueblo-Indianer ist wunderbar beschrieben und hat mich wirklich gefesselt. Dabei wurde mir wieder klar, wie unbedacht und sorglos wir in unserer Konsumgesellschaft mit der Natur und der Umwelt umgehen. Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, nicht nur für Jugendliche. Ein Liebesroman ohne Kitsch, dafür mit Tiefgang.

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    Midnights avatar
    Midnightvor 8 Monaten
    Wieder ein Indianer-Roman, aber ganz neues Setting!

    Nachdem ich dem neuen Buch von Antje Babendererde lange entgegen gefiebert habe, wurde ich dafür mehr als nur entschädigt.


    Antje entführt den Leser dieses Mal nach New Mexico zu den Pueblo-Indianern und damit wieder einmal in eine ganz neue Kultur. Mara, eine deutsche Austauschschülerin, die ihren Platz im Leben ganz genau zu kennen scheint, lernt unverhofft den jungen Pueblo-Indianer Kayemo kennen, der sie mit seiner geheimnisvollen Art in seinen Bann zieht und auf einmal alles auf den Kopf stellt. Er macht sie mit der Indianerkultur der Gegend vertraut, die ihr bis dahin noch verschlossen geblieben war und nimmt sie mit in die Wildnis. Zwei starke, dreidimensionale und völlig unterschiedliche Charaktere bewegen sich in einer Welt aus Spiritualität, Geschichte und atemberaubender Natur. Antje schafft es einmal mehr, mit ihren Worten Bilder zu malen und auf einmal steht man mitten in den Bergen, spaziert zwischen Adobe-Häusern und sitzt mit am Lagerfeuer.


    Die Geschichte von Mara und Kayemo ist romantisch, lustig, wunderschön und traurig. Sie regt zum Nachdenken an und überrascht immer wieder mit unvorhergesehenen Ereignissen. Für mich völlig überraschend kam auch die Krimihandlung, die in der zweiten Hälfte des Buches einsetzt und der ganzen Geschichte nochmal neues Feuer gibt - sehr spannend!


    Ich kann "Wie die Sonne in der Nacht" nur wärmstens empfehlen und wünsche allen zukünftigen Lesern eine wunderbare Reise in Kayemos Welt.​

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 8 Monaten
    Eine spannende und emotionale Geschichte mit Tiefgang

    Gebundene Ausgabe: 475 Seiten

    Verlag: Arena (2. Februar 2018)

    ISBN-13: 978-3401603315

    empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

    Preis: 18,00€

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Kaufen könnt ihr das Buch hier oder in der örtlichen Buchhandlung eures Vertrauens.


    Eine spannende und emotionale Geschichte mit Tiefgang


    Inhalt:

    Die siebzehnjährige Mara aus Deutschland hat ein Jahr als Austauschschülerin in Taos, New Mexico, verbracht. Hier lernt sie in den letzten Wochen ihres Aufenthalts den jungen Indianer Kayemo lernen, der ihr quasi vor die Füße fällt. Kayemo ist verletzt, er hat sein Gedächtnis verloren und spricht nicht, doch Mara fühlt sich dem geheimnisvollen Jungen sehr schnell verbunden. Zusammen versuchen sie, Kayemos Geheimnis zu ergründen. 


    Meine Meinung:

    Mit „Wie die Sonne in der Nacht“ ist Antje Babenderde wieder mal ein ganz toller Roman gelungen. Man spürt hier wie in vielen ihrer anderen Jugendbücher, dass ihr Herz für die Indianer schlägt. Diesmal entführt sie die Lesenden zu den Pueblo-Indianern nach New Mexico. Viele der beschriebenen Dinge waren mir nicht geläufig, haben aber direkt mein Interesse geweckt, sodass ich im Internet noch weiter recherchiert habe. Für das Verständnis der Handlung ist dies aber nicht notwendig. Ich finde es allerdings immer toll, wenn ich durch einen Unterhaltungsroman angeregt werde, etwas dazuzulernen.


    Die Geschichte wird hauptsächlich aus Maras Ich-Perspektive erzählt. Aber auch Kayemos Sicht wird immer wieder eingeschoben, wenn auch in der 3. Person. So kann man aber auch beide auf keinen Fall verwechseln. Man lernt dadurch diese beiden jungen Leute ziemlich gut kennen, Mara etwas schneller als ihren männlichen Gegenpart, denn seine Geheimnisse sollen ja erst nach und nach aufgedeckt werden. 


    Mit den beiden Protagonisten kam ich wunderbar klar. Beide waren mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte all ihre Handlungen gut nachvollziehen, auch wenn ich sie vielleicht nicht immer gut fand. Aber es wird immer klar, warum sie so handeln, wie sie es nun mal tun, und das ist in sich schlüssig. Allerdings würde ich aufgrund einiger bestimmter Szenen das Buch eher ab 14 Jahren empfehlen, nicht wie der Verlag ab 12 Jahren. Doch das kommt natürlich immer auf den einzelnen Leser an. 


    Mit Mara und Kayemo prallen zwei Welten aufeinander, die kaum gegensätzlicher sein könnten. Das führt immer wieder zu Missverständnissen und amüsanten Situationen. Und doch gibt es eine Art magische Verbindung zwischen ihnen, die schließlich ein zartes Band der Liebe entstehen lässt. Einige Szenen sind so emotional, dass mir richtig das Herz wehtat. Maras drohende Abreise hängt wie ein Damoklesschwert über dem jungen Paar. Kann es für die beiden eine gemeinsame Zukunft geben? - Das findet ihr am besten selbst heraus. ;-)


    Fazit:

    „Wie die Sonne in der Nacht“ gibt einen kleinen Einblick in die Welt der Pueblo-Indianer in New Mexico. Das Jugendbuch verbindet ein spannendes Abenteuer mit einer wundervollen Liebesgeschichte und vermag von der ersten Seite an zu fesseln. Antje Babendererdes eindringlicher und bildhafter Schreibstil sorgt für ein wunderschönes Leseerlebnis.


    ★★★★★


    Ich bedanke mich ganz herzlich beim Arena Verlag, der mir für die Leserunde auf leserunden.de ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.



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    Keeweekats avatar
    Keeweekatvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Atmosphärische, zutiefst mystische Liebesgeschichte und großes Abenteuer in den Bergen Mexikos. Antje Babendererde ist zurück! <3
    Mitreißende Liebesgeschichte in der Bergen Mexikos

    Endlich - endlich! - ein neues Babendererde-Buch. Nach zwei Abstechern zu ihren thüringischen Wurzeln ist "Wie die Sonne in der Nacht" jetzt wieder ein Indianer-Buch, diesmal geht es jedoch das erste Mal nach Mexiko.

    Für mich war "Wie die Sonne in der Nacht" vor allem eine atemberaubende Liebesgeschichte, gespickt mit einer spannenden Krimihandlung, die vor allem aber der zweiten Hälfte des Romans einsetzt.
    Mara und Kayemo sind mir beide sehr ans Herz gewachsen. Mara als toughes Mädchen mit einem starken Sinn für den Umweltschutz und Kayemo mit seiner geheimnisvollen Vergangenheit, der von sanfter, zutiefst spiritueller Natur ist und von Maras forscher Art völlig überrumpelt wird. Als die beiden gemeinsam in die Wildnis aufbrechen, ist klar, dass diese Reise die beiden für immer verändern wird.

    Die Geschichte ist ein großes Abenteuer und hat mir einen tiefen Einblick in die Kultur der Pueblo-Indianer gegeben. Wie immer erzählt Antje Babendererde atmosphärisch dicht und beschreibt die Schauplätze auf unvergleichliche Art lebendig: Ich habe die staubige Gegend um die Pueblos und die blauen Berge vor meinem inneren Auge gesehen und den Duft der weiten Salbei-Felder gerochen.
    Besonders gefallen hat mir auch die mystische Geschichte um den Regen-Katchina und was für eine wichtige Rolle die alte Kultur der Indianer auch heute noch spielt.
    Über allem liegt, wie in allen Romanen von Antje Babendererde, das Thema Umwelt und Ressourcen-Ausbeutung, aber vor allem in diesem Roman habe ich es als sehr zentrales und sehr passendes Motiv empfunden.

    Alles in Allem bin ich wieder einmal begeistert und gleichzeitig schon wieder traurig, dass das Buch ausgelesen ist und die lange Zeit des Wartens auf den nächsten Roman von Antje Babendererde begonnen hat. ;)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arena_Verlags avatar
    Ein kurzes „hallo“ von Antje Babendererde:

    Hallo ihr Lieben, der „Endless Summer“ neigt sich nun doch dem Ende. Wer sich Sonne und Hitze noch ein wenig bewahren möchte, den lade ich ganz herzlich zur Leserunde zu meinem Roman „Wie die Sonne in der Nacht ein“. Ich freue mich auf eure Gedanken und eure Fragen. Bis bald, eure Antje

    Autoren oder Titel-Cover Und darum geht‘s:
    Am Ende ihres Austauschjahres in New Mexico sucht Mara das Abenteuer. Und es fällt ihr buchstäblich vor die Füße: in Gestalt eines verletzten Jungen mit rabenschwarzem Haar, der ohne Gedächtnis ist und ohne Sprache. Einzig an seinen Namen kann er sich erinnern – Kayemo. Gemeinsam brechen die beiden in die Wildnis auf. Sie entdecken geheime Orte der Pueblo-Indianer und Spuren, die in Kayemos Vergangenheit führen. Mit jedem Schritt dringen mehr dunkle Geheimnisse an die Oberfläche. Geheimnisse, die die wachsenden Gefühle zwischen Mara und Kayemo unmöglich zu machen scheinen. Aber längst schlagen die Herzen der beiden füreinander …

    Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 07. Oktober 2018, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage:

    Können wir heute von indianischen Kulturen noch etwas lernen?

    Wir losen am Montag, 08. Oktober 2018 die 10 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint. 

    Antje Babendererde wird die Leserunde persönlich begleiten.

    Liebe Grüße!
    Antje Babendererde & Arena Verlag
    Ro_Kes avatar
    Letzter Beitrag von  Ro_Kevor einer Stunde
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