Antje Bargmann Ein Jahr im Tessin

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Inhaltsangabe zu „Ein Jahr im Tessin“ von Antje Bargmann

»Bellinzona. Ich blicke wieder aus dem Zugfenster. Es ist ein Bild der Idylle da draußen, Steinhäuschen sind zu sehen, Pferde, Kühe, immer wieder kleine Dörfchen mit historischen Häuserfassaden, dazwischen Hotels mit der leicht verwitterterten Aufschrift ›Albergo‹. Eine Bilderbuch-Szenerie, eingefasst in einen Rahmen aus imposanten Felswänden, der rechts und links das Tal einfasst.« Antje Bargmann macht sich auf ins Tessin und lernt dort das Leben als Kellnerin kennen, erfährt alles zum neuen Tessiner Alpkäse-Logo, wundert sich über den Weihnachtsmarkt in Locarno und verliebt sich unsterblich in diese Landschaft.
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  • ‚Ich [...] versuche nicht in Panik zu geraten darüber [...].'

    Ein Jahr im Tessin

    sabatayn76

    02. January 2018 um 16:03

    ‚Ich [...] versuche nicht in Panik zu geraten darüber, dass ich mich im Januar in einem Bergdorf befinde, in dem die Straße endet - und in dem in diesem Monat geschätzt maximal zehn Menschen wohnen.‘Nach ihrem Studium in Deutschland geht Antje Bargmann als Aushilfe in eine Trattoria am Lago Maggiore, ins piemontesische Cannero. Neben dem Kellnern macht sie einen Deutschkurs in Locarno, also im Tessin, und schließlich findet sie eine Stelle als Journalistin bei der ‚Tessiner Zeitung‘. In ‚Ein Jahr im Tessin‘ erzählt Bargmann von pesce und pesca, Locarno und Cannero, Discos und Bars, Nordföhn und Inselhopping, Bergdörfern und Schornsteinfegermuseum, Behörden und Rechtschreibkorrektur, alpinem und mediterranem Leben, Bankkonto und Autofahren, Mamma und Mentalitätsunterschieden, Lugano und Sottoceneri, Skifahren und Rabadan. Ich kenne das Tessin nicht von eigenen Reisen, jedoch den italienischen Teil des Lago Maggiore, und ich fand die virtuelle Reise ins Tessin und an den Lago Maggiore einfach wunderbar. Durch Bargmann großen Wunsch, in Italien in einem Restaurant zu jobben, obwohl sie gerade ihr Studium beendet hat, und durch die Erwähnungen von ihren Anfangsschwierigkeiten in der Trattoria wirkt die Autorin sehr menschlich und die Lektüre von Anfang an authentisch, lebendig und natürlich. Ich fand es spannend, die Autorin auf ihrem Weg zu begleiten, die Veränderungen, die sie durchlaufen hat, und die Probleme, die sie gemeistert hat, hautnah mitzuerleben und nebenbei viel Neues über das Tessin und die Gegend um den Lago Maggiore zu lernen. Auch die Einblicke in die journalistische Arbeit haben mir sehr gut gefallen, und durch die Grenznähe Schweiz/Italien ist das Buch sehr abwechslungsreich, da man beim Lesen Informationen zu beiden Ländern, ihren Gepflogenheiten und Besonderheiten erhält. ‚Ein Jahr im Tessin‘ ist ein unterhaltsames, oft amüsantes Buch, das viel Wissen zur Region vermittelt und große Lust auf eine Reise an den Lago Maggiore und ins Tessin macht.

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