Antje Bones

 4.3 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf von Antje Bones

Antje Bones, geboren 1970 in Bocholt, kam übers Kinderfernsehen in Köln zu Kinderbüchern nach Hamburg. Nach Hospitanz und Volontariat wurde sie leitende Lektorin in einem Kinderbuchverlag. Seit 2003 ist sie als freie Lektorin und Autorin tätig. Inzwischen sind über 30 Kinderbücher bei diversen Verlagen erschienen. „Stella rockt“ ist ihr erstes Jugendbuch.

Alle Bücher von Antje Bones

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Ein Hund namens Kominek

Ein Hund namens Kominek

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Erschienen am 15.03.2018
Der erste Tag in der Schule

Der erste Tag in der Schule

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Erschienen am 05.07.2004
Auf dem Pferdehof

Auf dem Pferdehof

 (1)
Erschienen am 17.01.2005
Besserwisser - Der Wilde Westen

Besserwisser - Der Wilde Westen

 (1)
Erschienen am 01.06.2004

Neue Rezensionen zu Antje Bones

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Rezension zu "Ein Hund namens Kominek" von Antje Bones

Rezension zu "Ein Hund namens Koninek" von Antje Bones
kathrineverdeenvor 5 Monaten

Die seltsamen Wege des Lebens


Am Rande einer wunderschönen Stadt, am Fuße der Karpaten, auf einem Schrottplatz lebt ein kleiner Hund namens Kominek zusammen mit seinem Herrchen Tadeusz. Tagein, tagaus genießen beide die Stille und die Abgeschiedenheit ihres Zuhauses und ihre Eintracht. Tadeusz schraubt an den Autos herum, während Kominek es sich auf den löchrigen und muffigen Sitzen gemütlich macht und der Musik aus dem Radio lauscht. Diese Ruhe wird täglich nur von einem Besucher gestört: dem Postboten Janusz, den Kominek zu gerne mit seinem Gebell vertreibt.

Ein Ende kann auch immer ein Anfang sein
Im Leben ist nichts für immer. Das muss auch Kominek am eigenen Leib erfahren, als Tadeusz eines Tages lautlos zusammenbricht und nicht wieder erwacht. Danach ist nichts mehr, wie es war. Kominek vergräbt sich samt seiner Trauer um sein geliebtes Herrchen auf den alten muffigen Autositzen. Nur eines ist geblieben – der tägliche Besuch vom verhassten Postboten. Anfangs noch ganz zögerlich nähern sich beide einander und entdecken sehr schnell ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik.

„Was zusammen gehört wie Himmel und Erde, wie Pech und Schwefel, wie Hund und Herrchen – das kann keiner trennen.“ Seite 16

Auf beide literarische Hauptfiguren aus „Ein Hund namens Kominek“ von Antje Bones trifft dies zu. Fast scheint es, als hätten beide diesen Schicksalsschlag gebraucht, um sich einander zu nähern und zu öffnen. Für eine stetig heranwachsende Freundschaft und um ungeahnte Talente zu entfalten und viele musikalische Abenteuer miteinander zu erleben.

Jeder trauert auf seine Weise

Wir Leser begleiten Kominek durch die wohl schwersten Stunden seines bisherigen Lebens. Jedoch nimmt seine Trauer nur einen kleinen Teil der Geschichte ein. Obgleich sie immer wieder zwischen den Zeilen mitschwingt und die Erinnerungen an das Herrchen allgegenwärtig sind, liegt der Schwerpunkt auf dem Neuanfang und der Entstehung einer wunderbaren und musikalischen Freundschaft. Schließlich wird man beim Lesen ein Teil dieser Entwicklung und erlebt viele wunderschöne und manchmal sehr humorvolle Momente mit den ungleichen Freunden.

Antje Bones hat einen fantastischen Schreibstil, der sich leicht lesen, aber dennoch viel Platz für imposante Sprachbilder und tiefgründige Botschaften lässt. Beim Lesen verspürt man ihre besondere Liebe zum Reisen, zu verschiedensten Kulturen und vor allem zu den Menschen. Nicht zu vergessen eine tiefe Verbundenheit zu Tieren. Seite für Seite versinkt man auch als Erwachsener tiefer in die bildgewaltigen Kulissen und Schauplätze. Auch der Umgang mit dem Thema Trauer ist sehr gelungen. Wunderbar sind auch die schwarz-weiß gehaltenen Illustrationen von Jasmin Schäfer, die die gesamte Geschichte zusätzlich begleiten. Die Beschreibungen von Antje Bones werden durch die famosen und humorvollen Zeichnungen perfekt ergänzt.

Jeder Stern hat seinen Platz am Himmel

Und jedes Lebewesen seinen Platz im Leben. Das ist nur eine Botschaft, die ich aus dem Kinderbuch „Ein Hund namens Kominek“ von Antje Bones mitnehme. Dank der tiefgründigen und gleichzeitig humorvollen Art zu erzählen, hat Antje Bones nicht nur das Leserherz meines Sohnes, sondern auch meines erobert und diese wunderbare Geschichte buchstäblich darin eingebrannt.

https://kathrineverdeen.de/

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Ein Hund namens Kominek" von Antje Bones

Eine Geschichte über Freundschaft, Musik, Liebe, Verlust und Abenteuer.
Buchraettinvor 8 Monaten

Die Geschichte spielt in einem kleinen Ort in der Nähe der Karpaten, Polen. Hier wohnt auf einem Schrottplatz ein Mann mit seinem Hund. Der Hund trägt den Namen „Kominek“. Doch eines Morgens ändert sich alles für den kleinen Hund. Sein Herrchen ist verstorben und der Hund trauert. Aber es gibt Menschen, die sich um ihn kümmern, wie den Postboten Janusz. Und es gibt ein Geheimnis, das der Leser zusammen mit dem Postboten herausfindet.
Das Buch lässt den Leser anfangs immer wieder innehalten und nachdenken. Der Todesfall, die Trauer, die traurige Stimmung zu Beginn des Buches, das berührt auch mein Leserherz. Ein Todesfall ist für Familie und Freunde, aber für Haustiere schlimm und alle sind traurig und trauern. Doch die Geschichte zeigt auch, dass es gut ist, wenn es jemanden gibt, der da ist, der zuhört oder auch zusammen mit einem liebgewonnen Gewohnheiten teilt.
Hier ist es die Musik. „Kominek“ liebt Musik und der Postbote teilt diese Momente mit ihm und ist für ihn da. Und dann spielt er ihm auf seinem Instrument etwas vor und dabei geschieht etwas wundervolles mit den kleinen Hund.
Die Geschichte zeigt ihren Leser wie wichtig es ist, Freunde zu haben, für einander da zu sein, besonders in Zeiten der Trauer. Es ist aber nicht nur eine traurige Geschichte- sondern sie nimmt eine tolle Wandlung und im Laufe des Buches erleben die beiden Freunde noch ein besonderes Abenteuer miteinander und sie werden die Welt entdecken.
Es ist auch eine Geschichte vom Zauber der Musik.
Die Geschichte wird übrigens im Präsens erzählt. Ich finde, beim Lesen ist es ein wenig so, als würde sie sich gerade zutragen und als Leser begleitet man die beiden durch ihre Erzählung.
Ich bin gespannt, ob diese Geschichte noch weiter erzählt wird, ansonsten muss der Leser seine eigene Fantasie dazu nutzen.
Es war ein wenig ein poetisches Kinderbuch, durchaus mit ein wenig Anspruch.
 Zu Beginn eher nachdenklich, traurig und dann mit einer wundersamen Wendung. Für mich ließen diese Merkmal im Laufe der Geschichte dann ein wenig nach, das fand ich ein wenig schade.
Ein Kinderbuch mit einer Botschaft.
 Eine Geschichte über Freundschaft, Musik, Liebe, Verlust und Abenteuer.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Der magische Garten - Das letzte Wolkenfohlen" von Antje Bones

"Nichtsistjegewesen!"
R_Mantheyvor 3 Jahren

In diesem zweiten Teil von Tante Sophies "magischem Garten" erleben Jette und Liv neue Abenteuer. Nach dem kleinen chinesischen Drachenmädchen Thi lernen sie nun Whisper kennen. Whisper ist ein kleiner Pegasus und der letzte seiner Art. Am liebsten streift er zur "blauen Stunde" durch den magischen Garten und zeigt sich dabei jedoch nicht gerne.

Dafür gibt es auch einen guten Grund, denn im Garten macht sich ein Eindringling zu schaffen. Tante Sophie, Liv und Jette finden ihn schließlich. Wahrscheinlich gehört er zur Gattung neugieriger Forscher. Der Garten aber soll sein Geheimnis behalten. Deshalb mischt Tante ein seltsames Gebräu zusammen, das den Namen "Nichtsistjegewesen!" trägt und alle Erinnerungen der letzten Wochen tilgt.

Im Grunde ist auch diese Fortsetzung ein sehr schön aufgemachtes Mädchen-Buch, jedoch vielleicht ein wenig handlungsarm und für die Zielgruppe der Acht- bis Zehnjährigen nicht mehr ganz so spannend, obwohl Jette und Liv genau im Zielgruppenalter sind.

Das Buch kann man durchaus bereits sechsjährigen Mädchen vorlesen.

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