Antje Döhring Weniger

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Inhaltsangabe zu „Weniger“ von Antje Döhring

"Weniger ist mehr!", verkündete Paolo. Anschließend hat der Schulschwarm sie abserviert. Seitdem will Jasmin nur eins: dünner = attraktiver werden. Wenn ihre Familie beim Mittagstisch sitzt, mimt Jasmin deshalb die Esserin nur noch. Das meiste kippt sie später heimlich weg. Hilfe beim Abnehmen erhofft sie sich im Internetforum der "Porzellan"-Mädchen. Mit der Moderatorin dieser Seite hat sie bald engen Kontakt. Jasmin bekommt gesundheitliche Probleme. Bald wird die Situation bedrohlich. Doch sie ist hin- und hergerissen. Einerseits hat sie den Drang, noch schlanker zu werden - so wie alle Forumsmädchen. Andererseits keimen allmählich gegensätzliche Erkenntnisse, denn sie lernt auch andere Menschen kennen. Und dann ist da noch Philipp. Er kann in dieser aufreibenden Zeit ihr Vertrauen gewinnen. Doch welche Seite gewinnt die Oberhand?

Mehr als nur ein Trost und kleiner Ratgeber für Betroffene.Hier finden sich Liebe, Freundschaft und Schmerz.

— franzi1
franzi1

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    Weniger
    franzi1

    franzi1

    17. November 2016 um 17:12

    Weniger Dieses Buch ist ein Ratgeber und wahrscheinlich auch so etwas wie ein kleiner Wegweiser, den Eindruck habe ich zumindest. Es ist mein erstes Buch zum Thema Magersucht, deshalb kann ich es jetzt schlecht mit anderen vergleichen, aber wahrscheinlich würde es selbst dann noch herausstechen, wenn ich schon viele mehr gelesen hätte. Denn was ich an diesem Buch wirklich sehr, sehr gut gemacht finde, ist, dass es zeigt wie unschuldig sich psychische Krankheiten anschleichen, wie lange es dauert bis eben jene Krankheit „ausbricht“ und wie lange der Weg ist, bis sie geheilt ist. Geschrieben wird aus der Sicht der 15-jährigen Jasmin, abwechselnd auch aus der ihrer Mutter. Sie ist unschuldig, ja beinahe naiv, Eigenschaften, die ihr im Laufe der Geschichte immer mehr abhanden kommen. Diese jugendliche Naivität geht mit jedem Gramm auf der Wage verloren, bis sie irgendwann zusammen mit ihrer Gesundheit verflogen ist. Aber genau das möchte Jasmin, verlieren, was sie am Boden hält, leicht wie eine Feder sein, ein „Porzellanmädchen“. Dieser innere Kampf war so ehrlich geschrieben, dass ich ihn als Leserin nachempfinden konnte, ich musste wirklich oft an Jasmin denken, besonders beim Essen. In diesem Buch geht es zwar um Magersucht, aber anstatt nur darüber aufzuklären, finde ich es so toll, dass es noch eine Nachricht hat, die jeder für sich selber interpretieren kann. Wir lernen nicht nur, Ana zu besiegen, sondern uns selbst zu lieben, mir wurde mal wieder gezeigt, wie wertvoll mein Leben eigentlich ist und wie glücklich ich sein kann, dass ich so vieles habe, über das ich mich täglich freuen kann. Wir gehen diesen auf Seiten gebannten Weg nicht mit Jasmin allein, auch andere Charaktere schleichen sich langsam in unser Herz und fast jede Person wird zu mehr als einer Randfigur, weil jede ihre Macken erhält, jede einen ganz eigenen Hintergrund. Ich kann jetzt nicht viel über die Figuren verraten, weil das sehr schnell spoilert, aber sie waren unheimlich bunt, besonders, vielfältig und inspirierend. :) Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieses Buch uns zwar viel über Magersucht verrät, aber auch von Freundschaft, Liebe und Stärke erzählt. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die von diesem Thema betroffen sind, oder sich darüber informieren wollen und dabei mehr brauchen, als bloße Fakten. Es klingt vielleicht komisch, oder kitschig, aber ich habe das Gefühl, hier wurde nicht nur mit Herz, sondern auch mit Tränen und Erfahrung geschrieben. Vielen Dank an die Autorin dafür, dass sie mir ihr Buch als Reznensionsexemplar antvertraut hat

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