Antje Damm Plötzlich war Lysander da

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Inhaltsangabe zu „Plötzlich war Lysander da“ von Antje Damm

Was soll denn das: Ein Fremder soll bei den Mäusen einziehen?
Wo kommen wir denn da hin?

Ein Brief des Bürgermeisters verändert das beschauliche Leben der Mäuse in ihrer unterirdischen Höhle: Es soll jemand bei ihnen einziehen, der sein Zuhause verloren hat. »Wo soll der denn schlafen? Wir haben doch keinen Platz! Und die Kartoffeln reichen auch nicht für alle.« Aber es dauert nicht lange und Lysander ist da. Er ist ein roter Lurch und furchtbar müde. Da Mäuse nicht gerne baden, bekommt er die Badewanne zugewiesen. Doch als er sie mit Erde und Körnchen füllt, platzt den Mäusen der Kragen. Aber Lysander gelingt es, der Mäusewelt etwas hinzufügen, was allen gefällt und er darf bleiben.

Antje Damm hat in der ihr ganz eigenen Technik ein Bilderbuch gemacht, das ein überaus aktuelles Thema in eine für Kinder sofort nachvollziehbare Geschichte verpackt.

Ein tolles Buch zum Thema Integration, Toleranz, dass nicht nur eine wunderbare Geschichte sondern auch außergewöhnliche Illustrationen bere

— Kinderbuchkiste

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  • Ein tolles Buch zum Thema Integration, Toleranz, eine wunderbare Geschichte + tollen Bildern

    Plötzlich war Lysander da

    Kinderbuchkiste

    14. December 2017 um 15:51

    Angst vor Fremden / Toleranz Im Zeichen von  Fremdenfeindlichkeit greift dieses Buch ein aktuelles Thema auf.Die Mäusefamilie bekommt Post vom Bürgermeister. Eigentlich bekommen sie nie Post doch was sie dann erfahren verschlägt ihnen fast die Sprache.Sie sollen eine Einquartierung bekommen. Ein Fremder soll mit ihnen in ihrer doch eh schon kleine Höhlenwohnung leben womöglich noch mit ihnen essen?Für Drei reichen die Kartoffelvorräte ja schon kaum noch einen vierten durchzufüttern, das geht gar nicht. Während sie  ihr tägliches Essen vorbereiten und noch darüber nachdenken vielleicht das Mauseloch zu verschließen kommt plötzlich ein nettes, fröhlich aussehendes, höfliches Wesen herein.Es ist Lysander, ein Lurch aus dem Moor ganz weit weg. Er ist sehr müde von der langen Reise und würde sich nun zu gern erst einmal ausruhen.Die Mäuse stauen, vom Moor hatte sie gehört, das war wirklich sehr, sehr weit weg. Völlig übermüdet schläft er sofort auf dem Sofa ein. Und was macht unsere Mäusefamile?Die haben nichts besseres zu tun als neugierig Lysanders Rucksack zu durchwühlen.Am nächsten Morgen möchte der Lurch baden. Da Mäuse nicht gerne und äußerst selten überhaupt baden ist das kein Problem, die Badewanne wird ohnehin nie benötigt.Doch wo soll der ungebetene Fremde in der engen Mausehöhle untergebracht werden. Das Sofa ist keine Dauerlösung schließlich brauchen sie es selbst.Da die  Mäuse die Badewanne nicht brauchen schlägt Lysander vor sich dort einzurichten. Der Platz würde ausreichen. Nichts sprach dagegen und so beginnt er Eimer voller Erde herbeizuschaffen, die er in die Wanne füllt, plötzlich jedoch sehr zum Ärger der dicken Dora, die Angst hat das die Erde den Abfluss verstopft dabei ist es doch völlig unerheblich, da sie diese ohnehin nie nutzt.Als der Lurch fertig ist nimmt er ein Säckchen aus seinem Rucksack und streut die Körner, die sich darin befinden in den Erdmatsch und verschwindet selbst auch noch darin.Die Mäuse sind empört, fühlen sich gestört und dann fehlt auch noch Kathinkas Puppe.einen seltsamen Mitbewohner haben sie da bekommen. Liebt Dreck und Matsch kommt aus dem Moor, nein, so jemand passt gar nicht zu ihnen. Ein wenig unheimlich ist ihnen zumute.Haben sie etwa Angst vor dem Fremden?Die kleine Kathinka ist neugierig und offen. Wieso auch sollte sie Angst haben. Der Lurch war doch stets höflich zu ihnen gewesen. Sie sucht den Kontakt zu Lysander, der sich freut nicht nur Ablehnung zu spüren.Als die Mäuse am nächsten Morgen erwachen ist ihre Höhle kaum wieder zu erkennen. Wunderbare grüne Pflanzen mit bunten Blumen ranken überall und lassen ihre Wohnung in allen Farben leuchten.Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft denn nicht nur das es jetzt ganz bunt und fröhlich in ihrer grauen tristen Höhle ist mehr noch von da an gibt es zu den Kartoffeln auch noch Salt von den Blättern.*Die Botschaft ist klar, mit Neuem wird die Welt bunter und reicher.Es ist also gut sich nicht zu verschließen sondern offen zu sein für fremdes.*Allein die Geschichte ist schon unvergleichlich gut erzählt aber die Bilder, die Antje Damm dazu kreiert hat, und ich sage bewusst nicht gezeichnet, sind grandios.Mit viel Liebe und unglaublichem Feingefühl hat sie Landschaften gebaut in die sie noch mittels Collagentechnik zusätzliche Elemente einfügt und dahinein die gezeichneten Figuren platziert.So entsteht eine Dreidimensionalität, die eine unglaubliche Tiefe und Atmosphäre schafft. Man hat das Gefühl mit im Raum zu stehen. Wie Fotos in die zusätzlich etwas eingebracht wird.Hier sieht man, wie Antje Damm ihr Wissen aus ihrem Architekturstudium  mit den künstlerischen Elementen der Illustration verbindet.Unsere Lesekinder waren so unglaublich begeistert von den Bildern, das sie mir Löcher in den Bauch gefragt haben, wie diese Bilder zustande gekommen sind.Zugegeben ich habe da meine Ideen aber genau weiß ich es auch nicht. Wir haben viel gesprochen und sind dann zu der Überlegung gekommen, das die Kinder ihre Fragen aufschreiben und ich versuchen werde sie der Illustratorin zu übermitteln.Ich hoffe das klappt. Wenn trage ich es hier selbstverständlich nach. Einen kleinen Eindruck von den Bildern könnt ihr schon jetzt bekommen. Der Moritz Verlag hat auf seiner Seite einige Illustrationen veröffentlicht.

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  • Wie aus der zunächst vorherrschenden Angst vor einem Fremden so etwas wie Gemeinschaft entsteht

    Plötzlich war Lysander da

    WinfriedStanzick

    02. October 2017 um 11:52

    Der lange Luis, die dicke Dora und die kleine Kathinka sind Mäuse, die in einer Höhle unter der Erde leben. Als eines Tages der Briefträger einen Brief durch das Loch an die drei herunterlässt, sind sie sehr überrascht. Der Bürgermeister hat ihnen geschrieben, dass jemand bei ihnen einziehen soll, er kein zu Hause mehr hat. Die drei sind ganz aufgeregt, weil sie glauben, sie hätten keinen Platz und auch die Kartoffeln würden nicht reichen.Doch sie trauen sich nicht, ihr Mäuseloch zu verrammeln und so steht am nächsten Tag ein Lurch namens Lysander aus dem weit entfernten Moor bei ihnen. Während er erschöpft auf der Bank schläft, finden die drei Mäuse in seinen Rucksack eine Tüte voller Körnchen. Sie überlassen ihm ihre nie genutzte Badewanne und Lysander macht aus ihr etwas zunächst sehr seltsam Anmutendes, was sich aber bald als ein Segen entpuppen wird.Ein schönes Buch, wie aus der zunächst vorherrschenden Angst vor einem Fremden so etwas wie Gemeinschaft entsteht.

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