Antje Damm , Antje Damm Regenwurmtage

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Inhaltsangabe zu „Regenwurmtage“ von Antje Damm

Voller Erwartung geht Ida in die Schule. Neben wem wird sie sitzen? Die anderen Kinder kennt sie noch gar nicht. Und auch die vielen neuen Regeln hören sich fremd an. Dann wird ein Junge neben sie gesetzt – ausgerechnet ein Junge! Er heißt Faruk und hat gleich am ersten Schultag den Weg nicht gefunden … Antje Damm, bisher vor allem durch ihre interaktiven Frage-Bücher bekannt, hat ihre erste Erzählung für Kinder geschrieben. Es ist eine feine und innige Erzählung. Sie handelt vom Regenwürmerretten, von Einträgen ins Hausaufgabenheft und wie daraus eine Freundschaft entsteht. Antje Damm hat sie nicht nur selbst illustriert, sondern auch selbst erlebt. Wie schön, dass Kinder sie nun lesen können!

Eine schöne Geschichte über das Finden von Gemeinsamkeiten im Fremden. Und eine Geschichte über Freundschaft - und natürlich Regenwürmer.

— tristessa83
tristessa83

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    Regenwurmtage
    tristessa83

    tristessa83

    08. October 2013 um 16:26

    Der erste Schultag ist gar nicht so einfach. Alles ist neu. Da ist zum Beispiel der neue Schulranzen. Das ist gut. Aber da ist auch die neue Klasse, in der man keines der anderen Kinder kennt. Das ist nicht gut. Und wer wird wohl neben einem sitzen? Auch Ida stellt sich diese Frage, als sie zwar stolz ihren rosafarbenen Ranzen trägt, aber dennoch unsicher den Klassenraum betritt. Die Lehrerin ist viel zu laut, findet Ida. Und dann auch das noch! Ausgerechnet ein Junge soll neben ihr sitzen! Ein Junge! Doch eines Tages kommt auch Ida zu spät. Weil sie Regenwürmer retten musste. Erst einen, dann zwei… und schließlich mehr als fünfzehn Stück! Diese spektakuläre Rettung gibt nicht nur  einen Eintrag im Hausaufgabenheft – ausgerechnet Ida ist die erste, die einen Eintrag ins Hausaufgabenheft bekommt! – sondern sie ist auch der Anstoß der Freundschaft zweier kleiner Helden. Von denen einer sogar ein Junge ist. Man soll es kaum glauben. Antje Damm erzählt in „Regenwurmtage“ nicht einfach nur die Geschichte eines kleinen Mädchens, sondern sie erzählt ihre Geschichte. So, wie sie sich vor vielen Jahren abgespielt hat. Den Beweis, dass es sich tatsächlich so zugetragen hat, findet der Leser am Ende des Buches: In einem Ausschnitt aus Antje Damms Hausaufgabenheft. „Regenwurmtage“ ist eine Geschichte, die Mut macht. Wenn nicht alles gleich so läuft, wie man es gern hätte. Wenn man einen Eintrag ins Hausaufgabenheft bekommt. Wenn man eine Antwort mal nicht weiß. Selbst, wenn man mit einem Jungen (oder wahlweise mit einem Mädchen) an einem Tisch sitzen muss. Es ist auch eine Geschichte, die uns Erwachsenen bewusst macht, dass auch ein schöner neuer Schulranzen und eine Schultüte mit Naschkram und kleinen Geschenken nicht immer gegen das mulmige Gefühl im Bauch helfen können. Den Kindergarten zu verlassen und in die Schule zu kommen, ist ein großer Schritt mit vielen Veränderungen. Antje Damm versteht es, die Vorfreude auf das Neue, aber auch die Angst vor der Veränderung aus kindlicher Sicht wiederzugeben. Natürlich, denn sie hat es ja auch 38 Jahre, bevor sie die Geschichte aufgeschrieben hat, selbst erlebt.

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