Antje Hansen-Käding Makabre Spiele - Eine Satire

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Makabre Spiele - Eine Satire“ von Antje Hansen-Käding

Öffentliche Hinrichtungen? Als Fernsehshow? Unmöglich! Unmöglich? Wirklich? Wenn die Kasse klingelt, scheint nichts unmöglich. Und es dient doch der Gerechtigkeit! Familie Kögler jedenfalls ist begeistert, und Frau Kögler träumt davon, dass ihr Mann einmal bei so einer Show im Rampenlicht steht. Bei der nächsten Gerechtigkeitsshow im Fernsehen ergreift sie die Gelegenheit, ihren Mann als Gast anzumelden. Hoffentlich geht alles gut, für Herrn Kögler …
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannung bis zum Ende - die Gerechtigkeitsshow

    Makabre Spiele - Eine Satire
    ChristineN

    ChristineN

    Zunächst dachte ich an ein Drehbuch, szenische Beschreibungen, knappe Dialoge, Zwischen-Geräusche werden in knappen Worten geschildert usw., doch bald setzte ein Spannungsbogen ein, der sich bis zum Ende immer mehr steigerte. Ein seltsam flaues Gefühl hinterlässt diese Geschichte. Menschen sind süchtig nach der Gerechtigkeitsshow im Fernsehen, jeder will als Gast dabei sein. Mit Vergnügen wird der Demütigung Schwacher, der Auslieferung der Lächerlichkeit zugesehen, mit diebischer Freude wird der Vollstreckung des Todesurteils beigewohnt. Mitleid ist verpönt. Es ist eine Satire, gewiss, die Menschen reagieren überspitzt, jedes menschliche Gefühl scheint ihnen fremd, und doch erinnert die Geschichte stark an die Reality-Shows der Gegenwart, wo Laiendarsteller eine falsche Realität vorgaukeln, und sensationslüsternen ZuseherInnen Einblicke in privateste Winkel der menschlichen Schwäche erlaubt wird, um sich selbst dadurch besser zu fühlen. Abstoßend und absolut lesenswert.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    10. March 2014 um 15:45