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Knautschdidelpink

vor 2 Jahren

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Autor: Antje Hansen
Buch: Agrippina-News, beamen war gestern

SaintGermain

vor 2 Jahren

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Inhsltsangabe bei amazon klingt gut. Würde ich gerne lesen

maria61

vor 2 Jahren

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Das Buch klingt interessant. Ich hüpf mal in den Lostopf und vielleicht habe ich Glück.

Joachim_Tiele

vor 2 Jahren

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Das klingt alles schräg genug, um mich zu bewerben... Freie Diskussionen sind mir ohnehin am liebsten.

BF4711

vor 2 Jahren

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Hört sich interessant an!

Joachim_Tiele

vor 2 Jahren

Jetzt wird's spannend... Zehn Bücher gab's zu gewinnen und fünf Leute haben sich beworben - also gab es hier nur Gewinner ;-)

Vielleicht meldet sich "Knautschdidelpink" noch mal hier und teilt mit, was es damit jetzt letztlich auf sich hat... - ?

Knautschdidelpink

vor 2 Jahren

Liebe Gewinner,
die Agrippina-News wird heute an Sie versendet ...
Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Knautschdidelpink

vor 2 Jahren

@Joachim_Tiele

Nur Gewinner - ist doch schön, oder? Bewerber gab es aber nur 4, keine 5. Der "Knautschdidelpink" wurde dazugezählt ;-)

Joachim_Tiele

vor 2 Jahren

@Knautschdidelpink

Da bin ich jetzt richtig gespannt...!

Joachim_Tiele

vor 2 Jahren

Mein Exemplar ist angekommen... Wie befürchtet, ein wenig "off topic", so rein von der Zielgruppe her gesehen, zu der ich erkennbar nicht gehöre... Natürlich halte ich Ausschau, welchem Kind in meinem erweiterten Bekanntenkreis ich damit noch ein Weihnachtsgeschenk machen kann, aber ich habe auch selbst schon angefangen zu lesen und bin - begeistert. Ich werde es auf jeden Fall zuende lesen und rezensieren, bevor es dann seine Reise in das Bücherregal eine/r/s Jugendlichen antritt.

Knautschdidelpink

vor 2 Jahren

Wie schön! Ich hoffe, dass die anderen Exemplare ebenfalls eingetroffen sind - das Buch nach Österreich hat den längsten Weg - und bin gespannt, wie Ihnen die Agrippina-News gefällt.

BF4711

vor 2 Jahren

Mein Buch ist auch schon angekommen und ich habe schon die Hälfte gelesen ... :-) Auch für mich interessant und nicht nur für Pänz!

Knautschdidelpink

vor 2 Jahren

Nach erkältungsbedingter kurzer Auszeit wieder da, hoffe ich, dass sie alle gesund sind und eine einigermaßen stressfreie Adventszeit haben - mit viel Lesezeit.
Von Joachim_Thiele und BF4711 weiß ich ja bereits, dass sie die Agrippina-News teilweise (oder schon ganz??) gelesen haben.
Über eine kurze Rückmeldung von maria61 und SaintGermain würde ich mich ebenfalls freuen ...

Joachim_Tiele

vor 2 Jahren

Tja, nun habe ich das Buch zweimal gelesen und wäre eigentlich bereit, meine Rezension zu schreiben, aber ich habe ein Problem:

Inhaltlich ist das Buch supertoll, von den Ideen her, den inhaltlichen Ausführungen, dem Stil, und man kann sich gut vorstellen, wie sich mögliche Handlungen in weiteren Ausgaben der Agrippina-News gestalten könnten, vom Lateinunterricht – das Stichwort "Tacitus" ist ja schon gefallen – bis hin zu Videos in Online-Ausgaben, z. B. die Darstellung des „Qualms“. Auch die Figuren der vier Redakteure und ihrer altrömischen Freundin sind gut getroffen, ebenso wie die der Eltern, die realistisch gezeichnet sind und vielen Leserinnen und Lesern bei der Identifikation helfen können. Soweit „fünf Sterne“.

Aber: Es gibt da noch die Zeichensetzung, die – um es freundlich auszudrücken – nur als „erratisch“ bezeichnet werden kann. Klassische Rechtschreibfehler sind selten, Grammatikfehler noch seltener, aber die Zeichensetzung ist „down under“. Die Verwendung von Kommata kann man fast als „zufällig“ bezeichnen; mal stimmen sie, mal stimmen sie nicht – am auffälligsten sind dies die fehlenden Kommata vor „und“ (wenn sich ein vollständiger Satz anschließt) und bei „um zu“-Konstruktionen. Ebenso beliebig ist die Verwendung des Semikolons, mal richtig, mal falsch anstelle eines Kommas, mal falsch anstelle eines Gedankenstrichs oder einer Auslassung. Ebenso „zufällig“ ist die Unterscheidung zwischen Gedanken- und Bindestrichen („–“ resp. „-“), wie auch deren Verwendung, teilweise (eher selten) korrekt und teilweise anstelle einer Auslassung, die zwar immer auch einen Sprung zu einem neuen Gedanken ausdrückt, aber nicht durch einen Gedanken- oder Bindestrich dargestellt wird, sondern durch Auslassungszeichen („…“). Als Konsequenz der fehlerhaften Zeichensetzung werden dann auch einige Sätze, darunter auch Überschriften, grammatikalisch und orthografisch falsch. Überwiegend beinahe „systematisch falsch“ – insbesondere, was den Satzendpunkt angeht – ist die Zeichensetzung in der direkten Rede (dazu einfach mal ein beliebiges professionell lektoriertes und korrigiertes Buch lesen – für die Unterscheidung zwischen Binde- und Gedankenstrich hilft auch ein Blick in http://typefacts.com/artikel/grundlagen/bindestrich-gedankenstrich). Völlig überraschend wird dies alles auch immer wieder mal passagenweise richtig gemacht, fast als hätten verschiedene Personen bei unterschiedlichen Teilen des Romans Korrektur gelesen.

Hier ergibt sich für mich eine riesige Diskrepanz: Einerseits ist der Roman toll geschrieben, und andererseits möchte man ihn wegen der vielen Fehler der Hauptzielgruppe von Zehnjährigen, also in dem Alter, in dem die (literarische) Lesefähigkeit und die Lesepräferenzen für das weitere Leben ausgebildet werden, gar nicht in die Hand geben. Sich im eigenen Schreiben an diesem Roman zu orientieren, würde für diese Zielgruppe eine „Desorientierung“ bedeuten.

Was die Gesamtbewertung angeht, schwanke ich daher stark: Fünf Sterne für den Inhalt und ein Stern für die Ausführung würden als "Gesamtnote" drei Sterne ergeben, und wohlfühlen würde ich mich dabei nicht. Die Alternative würde bedeuten, den Roman gar nicht zu rezensieren, wobei ich mich ebenfalls nicht wohlfühlen würde. Wenn es mein Buch wäre, würde ich es in dieser Form vom Markt nehmen, professionell Korrektur lesen lassen und dann nochmal herausbringen, ehrlich (und ebenso ehrlich auch etwas traurig, weil mir der Inhalt richtig gut gefallen hat).

Knautschdidelpink

vor 2 Jahren

@Joachim_Tiele

Schön, dass Ihnen die Agrippina-News gefallen hat, (hier kann man ein Komma setzen(,) muss man aber nicht) und vielen Dank für Ihre ausführlichen Hinweise bezüglich der Interpunktion. Das Lektorat wird den Text bei der 2. Auflage prüfen und gegebenenfalls korrigieren.

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