Antje Herden , Eva Schöffmann-Davidov Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet

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Inhaltsangabe zu „Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet“ von Antje Herden

Fast hätte Kurt gar nicht gemerkt, dass in seiner Stadt etwas nicht stimmt. Doch seinen Freunden Sandro und Tilda fällt auf, dass alle Eltern ihre Kinder zunehmend vergessen – und eines Tages sind die Erwachsenen einfach verschwunden. Die drei Freunde finden schnell heraus, wer dahinter steckt: eine gruselige Horde dunkler Rattenmänner. Dem müssen sie auf den Grund gehen. Eine schaurig-schleimige Reise in die Kanalisation beginnt! Dabei ist Kurt alles andere als ein Held ...

Drei Außenseiter stellen die Ordnung wieder her

— Sabine_Hartmann
Sabine_Hartmann

Ein wirklich tolles Buch voller Charme, Schleim und Wortgewandtheit.

— LLBlack
LLBlack

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    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    Sabine_Hartmann

    Sabine_Hartmann

    08. March 2017 um 12:59

    Kurt bemerkt anfangs gar nicht, dass sich etwas verändert, es geschieht langsam. Doch die Prinzessin, die sehr darauf erpicht ist, dass alles seine Ordnung hat, bemerkt es sofort. Die Erwachsenen benehmen sich plötzlich sehr merkwürdig, haben keine Zeit mehr für ihre Kinder, verlassen sie sogar. Das treibt Kurt, die Prinzessin und Sandro, drei Außenseiter zueinander. Da sie sowieso nichts mit den anderen Kindern gemeinsam machen, bleiben sie unter sich, was sich noch als großer Vorteil herausstellen soll. Die anderen Kinder nutzen ihre Freiheit, um draußen zu schlafen, Hütten zu bauen, viel zu spielen. Als schlechtes Wetter einsetzt, ziehen sich alle in die Schule zurück und werden plötzlich von einem “Rattenmann” mit leckerem Essen versorgt. Die drei beobachten, dass die Kinder sich verändern, nachdem sie die Pommes und das Hähnchen gegessen haben und essen lieber nicht davon. Danach nimmt die Geschichte Fahrt auf. Es tauchen jede Menge Lurche, Frösche, Ratten etc. in Übergröße auf, die bestimmte Aufgaben erledigen. Kurt, die Prinzessin und Sandro wollen unbedingt herausfinden, warum sich alle so seltsam verhalten und es rückgängig machen. Tee, Schleim, riesige Lurche und die Kanalisation werden noch eine große Rolle spielen. Drei Außenseiter mit den üblichen Defiziten (Zappelphilipp, Stotterer, Ordnungsfanatiker) müssen über sich hinauswachsen und zahlreiche Probleme lösen, damit alles wieder so ist wie vorher, wobei sie im Vorher nicht wirklich glücklich und zufrieden waren. Keine der Ideen ist wirklich neu. Über die Lebensmittel werden Drogen verabreicht, ein genialer Wissenschaftler steckt hinter dem Ganzen, wird aber von einem Hintermann (der ist eine Überraschung, aber ziemlich weit hergeholt) gesteuert. Kröten, Lurche, Schleim und Ratten dürften Jungs in dem Alter begeistern, vermutlich haben sie auch noch nicht so viele Bücher mit verschrobenen Wissenschaftlern gelesen, aber das Einzige, was an dieser Geschichte wirklich Freude bereitet, sind die tolle Sprache der Autorin, die schnell geschnittenen Szenen und die klare Zeichnung der (klischeehaften) Protagonisten. Vielleicht Lesefutter für Jungs ab 8 Jahren, aber insgesamt kein Buch, das die Leser in die Handlung saugt. Irgendwie weiß man schon, was gleich passieren wird.

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  • oller Charme, Schleim und Wortgewandtheit

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    LLBlack

    LLBlack

    21. February 2016 um 03:05

    Ein wirklich tolles Buch voller Charme, Schleim und Wortgewandtheit. Die Hauptfiguren sind alle drei ganz besondere Charaktere für sich - Kurt, der Schlaukopf mit der besonderen Oma und seinem technischen Knowhow; Sandro, der Stille, der zwar stottert, aber sich bestens zu helfen weiß, indem er die alltäglichsten Wörter einfach auf Schildern um den Hals hängt; und Tilda, die Hübsche, jedoch leicht neurotische Dame im Team - ein Begriff, de nicht wirklich zutrifft, da sich sich für Nichts zu schade ist. Das Buch ist wirklich schön, abenteuerlich, witzig, manchmal etwas eklig (aber lustig-eklig) und mal was ganz Anderes. Besonders ist auch der Sprachstil der Autorin, der von gezielt gestzten Wiederholungsparts getragen ist und dadurch die komplizierten Parts eingänger macht. Außerdem nutzt sie die Magie der Wortneuschöpfung (was ich immer mag) und schafft es, die Atmosphäre der Szenen und die besonderen Bösewichte wunderbar darzustellen.Warum trotzdem nur 4 Vögel, anstatt 5? Schwer zu sagen - zum Einen muss ich gestehen, dass ich es ruhig mal ein paar Wochen aus der Hand legen konnte - da es zwar süß ist, mich jedoch nicht so in seinen Bann gezogen hat, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen hätte. Zum Anderen kann ich es zwar Wärmstens empfehlen, glaube aber, dass der Stil und ... der Schleim :)... nicht Jedermanns Sache sein wird. Die gesamte Rezension ist auf meinem Blog Lores Gedanken und Geschichten zu finden: http://loresgedankenundgeschichten.blogspot.de/2015/04/rezi-letzten-donnerstag-habe-ich-die.html

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  • Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    nonamed_girl

    nonamed_girl

    24. November 2015 um 10:12

    Eigentlich ist Kurt ziemlich schlau. Aber dass in seiner Stadt etwas nicht stimmt, hätte er fast übersehen. Doch seine Freunde Sandro und Tilda bemerken, dass alle Eltern ihre Kinder vergessen. Und eines Tages sind die fast alle Erwachsenen einfach verschwunden. Die Kinder haben das Sagen. Aber Kurt, Sandro und Tilda finden bald heraus, wer sie eigentlich regiert... Antje Herden schreibt wunderbar einfach und spannend. Alle Orte und Figuren werden sehr anschaulich beschrieben, so dass der Leser sich mitten im Geschehen befindet.  "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet" ist eine tolle Geschichte über Mut und Freundschaft.Ich behaupte, dass dieses Buch sich wunderbar zum Vorlesen eignet. Doch auch ich hatte Mühe, sie zur Seite zu legen. Welches Kind hat sich nicht schon einmal vorgestellt, in einer Welt ohne Erwachsene zu leben?

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  • Lurchen-Pups und Krötenschleim

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    01. October 2015 um 13:22

    Das Cover:  Ist zu 80% schwarz. Das ist nicht vertrauenserweckend, aber es sorgt dafür, dass man sich das Monster genauer anschaut, auf dessen Hand Kurt steht. Zum Buch: Kurt ist ein Computerfreak und ziemlich schlau. Er lebt mit seiner Oma und seinem Papa zusammen. Seine Mama ist Archäologin und ständig auf irgendwelchen Ausgrabungen. Und dann geschehen in der Stadt seltsame Dinge: Die Erwachsenen beachten die Kinder nicht mehr. Und eines Tages sind alle Eltern verschwunden. Auch Oma und Papa.  Zusammen mit seinen Freunden Sandro und Prinzessin (Tilda) versucht Kurt heraus zu finden was passiert. Sie finden schnell heraus, wer die Stadt jetzt eigentlich regiert: eine Horde dunkler Rattenmänner und Lurche. Und dann verschwindet auch die Prinzessin und  Sandro und Kurt ziehen aus in die Kanalisation, um die Prinzessin zu suchen, um das Rätsel zu lösen und die Welt zu retten. Meine Meinung: Das Buch ist überwiegend in der Ich-Form geschrieben, so dass man es gut lesen kann. Es war fast alles verständlich, auch für eine Fünfjährige und bei manchen Worten (z.B. Amme) gab es dann das Quiz - wer weiß was! Sehr schön finde ich auch, das Kurt der Erzähler gleich mal klar stellt, das nicht nur er die Welt gerettet hat, sondern auch seine Freunde Sandro und Tilda dabei waren. Irgendwie ist Kurt cool und als er am Anfang seine Freunde vorstellt, die noch gar nicht so seine Freunde sind, sondern sie nur an einem Tisch in der Schule sitzen, mach es dieses Trio echt sympatisch.  Ich war erstaunlich überrascht, dass meine Kinder gar nicht viele Worte darüber verloren, das die Eltern weg waren und die Kinder sich selbst überlassen waren. Ich selbst fand das eher ein bisschen beängstigend.  Die Idee mit den Lurchen und den Rattenmänner, die die Stadt aufräumen und das Essen verteilen war super und was dann noch alles in der Kanalisation passiert ist. Ich habe großen Respekt vor Sandro und Kurt. Der Professor war witzig und fies zu gleich, aber die Kinder (meine, sowie die Protagonisten) haben ihn ja schnell in ihr Herz geschlossen, so dass man ihm als Oberschurke gar nicht böse sein konnte.  Die Bilder immer am Anfang eines Kapitels waren total witzig und führten zu wilden Spekulationen, was in dem Kapitel passieren würde. Fazit: Da wir meist beim Abendessen lesen, hatten wir Schwierigkeiten mit dem vorletzten Kapitel, denn wer kann schon in Ruhe seine Nudeln essen, wenn von Kellerassel-Suppe, Regenwurm-Spagetti und knackig-gerösteten Spinnenbeinen die Rede ist?

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  • Ein tolles Kinderbuch, auch zum Vorlesen hervorragend geeignet!

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    VeraPestel

    VeraPestel

    29. January 2015 um 11:55

    Kurt ist zehn Jahre alt. Er trägt eine große Brille, jeden Tag ein frisches Hemd und Hosen, die eine Bügelfalte haben. Jede Woche rasiert ihm sein Vater aus unerklärlichen Gründen den Kopf. Deshalb trägt er eine Mütze. Das ist unser Held. Er lebt mit seinem Vater und seiner Oma, seine Mutter arbeitet als Archäologin und ist dauernd unterwegs. Eines Tages interessieren die Erwachsenen sich nicht mehr für die Kinder, schauen über sie hinweg, ignorieren sie. Anfangs finden die Kinder das toll, weil dadurch auch die Schule ausfällt. Sie bauen sich Hütten in den Straßen, tun was sie wollen und bleiben auf so lange sie wollen. Nach und nach verschwinden die Eltern. Viele Kinder beginnen sich einsam zu fühlen und ziehen in die Schule. Dort werden sie vom Rattenmann mit Pommes und Hähnchen versorgt und fühlen sich glücklich. Sie scheinen abwesend und entrückt, wundern sich über nichts. Nur Kurt fragt sich, was plötzlich vor sich geht. Zu ihm gesellen sich zwei Schulfreunde, Sandro und die Prinzessin. Auch sie sind Außenseiter, Sandro mit seinem langen Haar und seinem Stottern, die Prinzessin mit ihren auffälligen Kleidern und dem Ordnungsfimmel. Doch gemeinsam sind sie stark und gehen der Sache auf den Grund. Als dann die Prinzessin verschwindet, beginnt die Suche unter der Stadt, die einige Überraschungen und schleimige Gesellen bereit hält. Ein Junge, bei dem alles anders ist, zwei Klassenkameraden, die aus dem Rahmen fallen und anscheinend dafür nicht gemobbt werden, das sind die Helden dieses kurzen Jugendromans von Antje Herden. Besonders groß ist der Spannungsbogen nicht, richtig gruselig wird es auch bei keiner Szene, aber das sage ich als Erwachsene. Dies ist ein Roman für Kinder. Aus dieser Sicht kann ich nicht schauen. Nur vermuten. Und ich vermute, dass dieser Roman für jüngere Kinder durchaus geeignet ist, um ihnen Freundschaft und Zusammenhalt zu erklären. Gemeinsam schaffen die Freunde etwas, haben Mut und trotzen Widrigkeiten, sodass alles zu einem guten Ende führt. Die Charaktere sind in ihrer Andersartigkeit etwas übertrieben, aber das muss so sein, um Helden zu kreieren, um jungen Lesern zu vermitteln, dass es gut ist, wie es ist und das man sich für sein Aussehen oder seine Spleens nicht schämen muss. Wichtig ist, dass man sich selbst annimmt und sich nicht vereinnahmen lässt. Kurze Kapitel erhalten die Aufmerksamkeit. Sie eignen sich auch hervorragend zum Vorlesen. Holprig wird es an keiner Stelle, der Roman fließt und zwei weitere Romane mit Kurt, Sandro und der Prinzessin sind schon erschienen. Die Abenteuer gehen also nahtlos weiter. Alles in allem ein toller Roman für Kinder. Videorezension: https://www.youtube.com/watch?v=MrXi2dKVNgQ

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  • Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    lesemaus

    lesemaus

    Eines Morgens wacht Kurt auf und es hat sich was geändert. Seine Eltern sind nicht da und seine Großmutter hat kein Frühstück für ihn gemacht. Ist sie krank? Dann aber reagiert sie nicht auf Kurt als sie in die Küche kommt. Was ist passiert? Sofort redet er mit seinen beiden besten Freunden und sie müssen feststellen, dass die Kinder machen und tun was sie wollen. Die Eltern sind unter sich, gehen in den Freizeitpark oder sitzen gemeinsam im Café. Das Geschrei, der Dreck und die Kinder auf den Straßen interessiert sie nicht. Auch teilt jemand in der Schule Essen aus, denn jedes Mal sitzen die Kinder dort und essen. Wer steckt dahinter? Kurt sieht auf der Erkundungstour einen Rattenmann, der Essen verteilt. Guckt er richtig? Bald bestätigen auch seine Freunde die Vorkommnisse und die seltsamen Gestalten. Bald kommen sie an die Oberfläche. Dieses Kinderbuch scheut nicht zurück, die Ratten, Kröten und das andere Getier detailreich zu beschreiben. Mich hat es oft gegruselt und geekelt. Das Buch lässt sich super einfach lesen und lädt zum Lachen und Ekeln ein. Ein Muss für Kinder, die sich gerne mal ekeln wollen.

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    • 2
  • Abenteuer pur

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    Kinderbibliothek

    Kinderbibliothek

    20. November 2014 um 14:42

    Inhalt: So langsam kommt es den drei Kindern Kurt, Sandro und der Prinzessin komisch vor: die Eltern, die Großeltern, ja fast alle Erwachsene beachten sie nicht mehr. Genau so ergeht es ihren Freunden und Klassenkameraden, ja allen Schulkindern in der Stadt. Zuerst kochen die Erwachsenen nicht mehr oder bügeln keine Wäsche, dann reden sie mit den Kindern nicht mehr, ja und dann verschwinden sie ganz! Wohin sind sie gegangen? Und als dann auch noch ein Rattenmann auftaucht und sich um die hungrigen Kinder kümmert, ja, dann ist was ganz gehöriges faul! Kurt, Sandro und die Prinzessin wollen das Geheimnis um die rätselhaften Vorgänge lösen und erleben ein aufregendes Abenteuer nach dem anderen. Denn nur sie können die Welt retten! Meinung: Es ist der Titel, der sofort ins Auge springt und fesselt. Dazu das Cover, auf dem hinter dem Jungen ein schwarzes, riesiges Ungeheuer lauert. Beides zusammen machen neugierig auf ein hochspannenden Lesegenuß, den - vorab sei dies schon verraten - es bis zur letzten Seite definitiv gibt. "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet" ist der Auftaktband einer Kinderbuchreihe um die drei Freunde Kurt, Sandro und die Prinzessin. Gekonnt hat die Autorin Antje Herden die Geschichte aus den Genres Abenteuer, Freundschaft, Krimi und Fantasy kombiniert. Ihr ist ein aufregender, spannungsgeladener Plot gelungen, der bis zur letzten Seite den Leser fesselt. Noch gut sind mir die letzten 20, 30 Seiten im kühlen Badewasser in Erinnung, weil ich einfach den Band nicht aus der Hand legen konnte! Die drei Hauptprotagonisten sind die typischen sympathischen Außenseiter, die durch eine außergewöhnliche Situation - hier nicht minder als die Weltrettung! - zu besten Freunden zusammgeschweißt werden. Sie gehen wirklich durch dick und dünn. Kurt, das Computergenie, dessen Mutter als Archälogin ständig in der Weltgeschichte unterwegs ist und mit seinem Vater und seiner Oma zusammenwohnt. Sandro, der Stotterer, der sich aus Schüchternheit hinter seinen langen Haaren versteckt. Und als Dritte im Bunde gibt es noch die Prinzessin, die extravagante Kleider trägt, unnahbar erscheint und ungemein pedantisch ist. Sie sind es allein, die merken, daß etwas überhaupt  nicht mit den Erwachsenen stimmt. Erst fängt es mit kleinen Dingen im Alltag wie ungebügelter Wäsche an, wird immer mehr und endet in einem fantastischen Abenteuer, bei dem Ratten, Molche, Lurche und ein kleiner, verrückter Professor wesentlich beteiligt sind. Beim Lesen dachte ich an den "Rattenfänger von Hameln". Antje Herdens Buch nimmt die Grundidee der Geschichte auf, schreibt sie aber aus Sicht eines Kindes, das eben nicht mit dem Rattenfänger mitgeht. Er scheint hier und da durch, ist aber keine Adaption oder moderne Umschreibung. Nein, Herdens Buch ist ein gelungener Auftakt zu einer Reihe mit ganz viel Potential und großem Lesesuchtfaktor. Ihre Sprache ist einnehmend, klar, dynamisch und nie langweilig. Der Plot wird aufbauend im Spannungsbogen erzählt, auch der Teil, der das komische Verhalten der bald verschwindenden Eltern beschreibt, manchmal recht langatmig ist. Hat man diese kleine Klippe übersprungen, geht es rasant vorwärts. Immer wieder gelingt Herden spannungsreiche Kurven, wenn man denkt, das Ende wüßte man bald. Diese Kunst ist ihr mehr als gelungen. Zudem kommen die Figuren allesamt sehr reif in ihrer Darstellung herüber, seien es die Hauptfiguren oder auch so manche arme Kröte oder Ratte. Herdens "Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet" ist ein Kinderbuch, das ein flottes, spannungsreiches Abenteuer von der ersten bis zur letzten Seite verspricht. Das Buch legt man nicht aus der Hand, bevor man es nicht zu Ende gelesen hat. Und dann freut man sich auf die nächsten Bände mit Kurt, Sandro und der Prinzessin.

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  • Gänsehautfaktor + Spannung + Spaß

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    BrittaRoeder

    BrittaRoeder

    Irgend etwas stimmt nicht, bemerken Kurt und seine Freunde. Anfangs sind es nur Kleinigkeiten, die ihnen auffallen, doch dann wird es immer offensichtlicher. Die Erwachsenen verändern sich und beginnen die Kinder zu vergessen. Anfangs ist das noch lustig, aber immer mehr gerät die Welt aus den Fugen. Dann tauchen unheimliche Rattenmänner auf. Kurt und seine Freunde ahnen, dass dahinter eine große Verschwörung steckt. Also beginnen sie zu ermitteln. Ein bischen düster ist die Geschichte von Kurt, Sandro und der Prinzessin ja schon, aber Herdt hat so so viel ansteckende Erzählfreude in dieses Abenteuer gepackt, dass einem gar nichts übrig bleibt als mitzufiebern und das Gruselige zu überstehen. Immerhin gilt es ja mitzuerleben, wie die Welt gerettet wird. Sehr geschickt läßt Herdt die Spannung von Kapitel zu Kapitel bis zum großen Finale ansteigen. Mit den drei Hauptfiguren, den anfangs typischen Außenseitern, die über sich hinaus wachsen, identifiziert sich bestimmt jeder gerne. Und so erzählt diese Geschichte nicht nur von einem phantastischen Abenteuer, sondern auch vom Entstehen einer wunderbaren Freundschaft. Für ganz kleine Leser ist das Buch stellenweise zu unheimlich, aber ab der 3. Klasse sehr zu empfehlen. Übrigens gibt es ab Juli 2013 eine Fortsetzung. Ich freue mich schon drauf.

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    • 3
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    01. October 2014 um 08:35
  • Leserunde zu "Julia und die Stadtteilritter" von Antje Herden

    Julia und die Stadtteilritter
    AntjeHerden

    AntjeHerden

    Heute möchte ich meine nächste Leserunde starten. Ab dem 26. Januar steht mein neuestes Buch "Julia und die Stadtteilritter" in den Läden. 10 Exemplare davon stellt der Tulipan Verlag für diese Leserunde zur Verfügung.  Das Buch ist abwechselnd von Julia (11 Jahre) und Paul (12 Jahre) erzählt und ist ein Buch für Jungs und Mädels ab etwa 9 Jahren. Wer mag mitlesen?  DIE COOLSTE BANDENHELDIN SEIT DER ROTEN ZORA! Paul findet Julia cool. Leider hält sie ihn für einen Angeber und lässt ihn links liegen. Doch Paul gibt nicht auf und so wird er in Julias Bande der »Stadtteilritter« aufgenommen. Ihre Mission: Menschen glücklich machen und das Viertel verschönern. Das klingt erst mal nicht so aufregend, aber dann reißen die Freunde doch noch ein Riesending. Und geraten dabei in große Gefahr.

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    • 222
  • Leserunde zu "Letzten Montag habe ich das Böse besiegt" von Antje Herden

    Letzten Montag habe ich das Böse besiegt
    AntjeHerden

    AntjeHerden

    Hallo, Ihr Lieben!  Ich möchte gerne eine Leserunde zu meinem aktuellen Buch "Letzten Montag habe ich das Böse besiegt" starten. Dafür stellt der Tulipan Verlag 10 Bücher zur Verfügung. Sollten sich mehr als 10 Kinder anmelden, verlose ich die Bücher. Bei der Leserunde kann natürlich jeder mitmachen.  Seid Ihr dabei? Kommt Ihr mit Kurt, Sandro und Tilda aka die Prinzessin in den gefährlichen Dschungel Südamerikas?  Ich freue mich drauf! Lieber Gruß, Antje

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    • 217
  • Wow....

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    Nenuki

    Nenuki

    16. June 2013 um 09:21

    Einfach nur cool!

  • Cool!

    Letzten Donnerstag habe ich die Welt gerettet
    Nenuki

    Nenuki

    16. June 2013 um 09:21

    Es ist eine sehr verückte,spannende,lustige,....... Geschichte