Antje Ippensen An den Rändern der Zeit (German Edition)

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Inhaltsangabe zu „An den Rändern der Zeit (German Edition)“ von Antje Ippensen

Ein spannender, ungewöhnlicher Social Fiction Roman mit Cyberpunk- und Mystery-Elementen von Antje Ippensen, mehrfach ausgezeichnete Autorin (z.B. Platz 9 beim Kurd-Laßwitz-Preis 2006) Eine rätselhafte Seuche breitet sich schleichend aus in der partiell hypermodernen Augenwelt, einem Stadtstaat, in dessen Mauern die Bevölkerung stetig wächst. AMT und LABOR, technokratische Regierungsorgane, reeagieren hilflos auf die unfassbare Bedrohung. Rächt sich nun die soziale Barbarei, in der die Augenweltler leben? Wer oder was ist der Schlüssel zur Rettung? Und welche Rolle spielen drei geheimnisumwitterte Außenseiterinnen dabei? Ein Wettlauf an den Rändern der Zeit beginnt. Unter dem Titel "Der 24. Buchstabe" erschien das Werk schon einmal, 2002, damals im Basilisk-Verlag. "An den Rändern der Zeit, Teil 1" ist eine leicht überarbeitete und gestraffte Neuausgabe. Hier zwei Rezensionen zum damaligen Titel: 3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich: So viel Cyberpunk war lange nicht mehr, 3. November 2002 Von U. Freising - Alle meine Rezensionen ansehen 4 von 5 Sternen vergeben Das AMT und das LABOR beherrschen die Augenwelt. B.C., ein Geschöpf des LABORS, ist auf der Flucht. Mit Hilfe von Lara, die aus dem von Black Currant erfundenen Computerspiel Omega7 in die Augenwelt übertrat, besiegt B.C. das AMT und übernimmt die Macht. Aber das LABOR ist immer noch hinter ihr her. Außerdem bröckelt die Grenze zu Außenwelt. Horden unterernährter Außenweltler drohen die Augenwelt zu überschwemmen. Nur die Katze Sunny hat den vollen Überblick. Ippensens Roman basiert auf einem altertümlichen Konzept, das manchen Leser in Verwirrung stürzen könnte: LITERATUR. Aber wer Philip K. Dick mag, darf sich auch an dieses Werk herantrauen. Kommentar Von Ralf Searge, fantasybuch.de Zu Beginn entwickeln sich viele kleine Handlungsstränge, die im ersten Augenblick keinen inhaltlichen Zusammenhang zu haben scheinen. Aber der Leser hat das dumpfe Gefühl, daß doch einer vorhanden ist, auch wenn er ihn nicht zu "greifen" weiß. Das Geschehen nimmt an Rasanz zu, die Handlung spitzt sich zu und plötzlich prallen die einzelnen Stränge aufeinander und der erste Höhepunkt wird erreicht, mit einer nicht erwarteten Wendung. Aus dem anfänglich scheinenden Chaos, wandeln sich die Ereignisse in einem rasant ansteigenden Tempo zu einer neuen "Ordnung". Die Welt verändert sich und wandelt sich vom anfänglichen Chaos (?) zu einer gut (scheinenden) Welt, die aber auch schon vom Beginn an von alten Kräften bedroht wird. Im zweiten Teil scheint alles im Lot zu sein, es gibt keine Not und alle Menschen scheinen Glücklich zu sein. Aber irgendwie schlich sich bei mir doch das Gefühl von "Irgendwas stimmt hier nicht" ein. Und dem ist schließlich auch so. Und auch wenn im diesem Teil einige Brutalitäten auftauchen, so sind sie doch nicht dahingehend sinnlos, nur ihrer selbst willen, sondern sie ergeben sich aus dem blinden Haß eines Mannes, der noch nie jemanden zugehört hat und das wohl auch nie wollte. Was mich aber am meisten beeindruckt hat, ist die Art der Autorin, mit dem allem umzugehen. In jedem amerikanischen Roman, übt der Held am Schluß immer so was wie Selbstjustiz aus. Er legt alle um, die in erniedrigt haben und killt so nebenher auch noch seine Untergebenen. Hier ist das nicht so! Nicht nur, daß die Spannung auf den letzten Seiten in einem rasanten Tempo zunimmt, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und habe die letzten 40 Seiten nur so verschlungen, nein, es ist überraschend und einfach wunderbar, was Antje Ippensen zum Schluß zaubert. Die Heldin macht mit ihren unglaublichen Kräften nicht einfach alles platt. Nein, sie vergibt ihnen in einem unglaublichen Akt von Kraftaufwand und schafft es wieder, die bekannte Welt umzuwandeln, und diesmal macht sie es richtig. Ich kann nur sagen, wirklich beeindruckend. Ein Schluß, den ich wahrlich genossen habe.
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