Antje Stemm

 4.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Frag doch mal ... die Maus!, Unser Schiff und weiteren Büchern.

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Frag doch mal ... die Maus!

Frag doch mal ... die Maus!

 (6)
Erschienen am 14.03.2008
Unser Schiff

Unser Schiff

 (0)
Erschienen am 23.05.2011

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Rezension zu "Frag doch mal ... die Maus!" von Antje Stemm

Kindheitserinnerungen
MaiMervor 5 Monaten

Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, als Kind die Sendung mit der Maus 'gesuchtet' zu haben.
Damals waren es noch Armin und Christoph, die uns die Welt erklärten, bis eines Tages Ralph dazu kam, an den man sich schnell gewöhnt hatte.

Bei all dem Unsinn, der heute so über die Bildschirme flimmert, ist es sehr beruhigend, eine wunderbar informative, kindgerecht aufbereitete Bildungssendung zu haben, die man auch als Erwachsener zu schätzen weiß. Schon unsere Eltern freuten sich mit Spannung auf die Sendung und jetzt, viele Jahre Später geht es uns nicht anders.

Die interessantesten Fragen zu diversen Themen, hat das Maus-Team mittlerweile in verschiedenen Büchern gesammelt und dieses ist eines davon. Alles wird wunderbar verständlich beschrieben und passend illustriert. Die Themen sind wie immer auch für uns Erwachsene spannend. Viele Fragen des Alltags, die wir so eigentlich gar nicht stellen, obwohl uns die dahinterstehenden Abläufe genauso unklar sind wie den Kindern! Wie immer bei der Maus, nimmt man unglaublich viel Wissen mit.

Einen Stern muss ich allerdings abziehen, denn im Kapitel zur Glasherstellung hat sich leider ein Fehler eingeschlichen.
Hier wird behauptet, dass das Glas alter Kirchenfenster deshalb unten dicker ist, weil Glas im Prinzip ein flüssiges Material sei und über viele viele Jahre nach unten laufen würde.
Das ist schlichtweg falsch!
Des Rätsels Lösung liegt in der Herstellungsart dieser alten Scheiben. Damals war es wesentlich schwieriger, eine gleichmäßig dicke glatte Fläche herzustellen. Das Stichwort hier lautet 'Butzenscheiben'. Diese Scheiben sind meist rund und haben in der Mitte eine Art 'Bobbel' - hier ist das Glas dünner, an den Rändern dafür dicker. Für Kirchenfenster wurden diese ursprünglich runden Scheiben in eine eckige Form geknipst und nur die Randstücke verwendet, während der 'Bobbel' nicht benutzt wurde. Dadurch hat man nun eine Scheibe, die minimal keilförmig ist. Es macht an dieser Stelle einfach Sinn, das dickere Ende nach unten zu drehen, wobei es an vielen Orten auch anders gemacht wurde.
Dennoch hielt sich hartnäckig der Irrglaube des fließenden Glases und es ist sehr sehr schade, dass er ausgerechnet in ein Mausbuch Eingang gefunden hat!


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