Antje Tuckermann Praxis TEACCH: Herausforderung Regelschule

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Inhaltsangabe zu „Praxis TEACCH: Herausforderung Regelschule“ von Antje Tuckermann

Dieser Band beschäftigt sich mit der lernzielgleichen Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit ASS, meist dem Asperger Syndrom. Dass der TEACCH Ansatz als heilpädagogischer Ansatz in Einrichtungen der Behindertenhilfe vermehrt Anwendung findet ist nicht so erstaunlich. Wie sich die mit TEACCH verbundene Denkweise und die daraus entstehenden individuellen Strategien im Unterricht der Regelschule anwenden lassen, ist häufig weniger offensichtlich und bekannt.

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  • Rezension zu "Praxis TEACCH: Herausforderung Regelschule" von Antje Tuckermann

    Praxis TEACCH: Herausforderung Regelschule

    WinfriedStanzick

    28. November 2012 um 09:05

    Ein Forschungsprojekt an der Universität von North Carolina/USA, in Chapel Hill, ist der Grundstein für die Entwicklung von TEACCH. Dabei ging es um die aktive Einbeziehung der Eltern in die Förderung ihrer autistischen Kinder. Diese Herangehensweise sollte die bis dahin gängige Annahme, die Eltern trügen am Autismus die Hauptschuld, entkräften. Aus dem Forschungsprojekt ging 1972 auf Grund der Initiative vieler Eltern das TEACCH-Programm hervor. Dieses ist eine staatliche Einrichtung in North Carolina, die ein umfassendes und lebensbegleitendes System von Diensten und Hilfen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte umfasst. Kernpunkt dabei sind die neun TEACCH-Zentren, in denen Diagnose, Beratung, Ausbildung von Fachkräften und die Vernetzung aller beteiligten Einrichtungen stattfindet. Hier werden unter anderem genaue Förderpläne erstellt, die dann mit Hilfe von Therapeuten in den vernetzten Institutionen umgesetzt werden können. Dazu gehören jegliche Fördereinrichtungen, Schulen, Werkstätten und Wohneinrichtungen. Diese orientieren sich in ihrer Arbeit an den Prinzipien des TEACCH-Programms: • Verständnis der typischen Schwierigkeiten von Menschen mit Autismus • Individuelle Diagnostik und Förderung • Kooperation mit Eltern/Familien • Optimierung der Fähigkeit, in seiner Lebenswelt zurechtzukommen • Ganzheitlichkeit (Förderung sämtlicher Aspekte der Persönlichkeit) • Kompetenzorientierung und Respekt vor Andersartigkeit • Strukturierung, kognitive Ansätze und Verhaltenstheorie (aus wikipedia) Die drei Autorinnen des vorliegenden Buches sind zum Teil in den USA ausgebildete, langjährige Praktikerinnen des TEACC- Ansatzes, für den das strukturierte Unterrichten zentral ist. Dabei geht es um die Unterstützung von Menschen mit Autismus beim Lernen. Es gibt Hilfen zur Erschließung von Bedeutungen, zur Verdeutlichung von Zusammenhängen und hilft bei der Vermittlung von Fähigkeiten um im Alltag zurechtzukommen. Dreh- und Angelpunkt ist die räumliche und zeitliche Strukturierung, sowie die Gestaltung des Arbeitsmaterials. Dies wird nicht nur auf den Unterricht bezogen, sondern auf den gesamten Alltag. Kinder mit Autismus profitieren davon. Sie werden sicherer, sie können sich besser auf neue Situationen einstellen, weil sie verstehen, was passiert. Der Ansatz unterscheidet hierbei Zeitpläne, Aufgabenpläne und Instruktionen. Der vorliegende Ratgeber, der dritte in eine Reihe praxisorientierte Hilfe zum TEACCH-Ansatz, will den Praktikern in den Regelschulen „Unterstützungsmöglichkeiten für Schüler mit Autismus-Spektrum- Störungen im lernzielgleichen Unterricht“ vermitteln. Dabei zielen sie sowohl auf die Lehrkräfte, als auch auf betroffene Eltern sowie die Integrationskräfte, „die sich gemeinsam mit von ASS betroffenen Schülern und Schülerinnen der Herausforderung Regelschule stellen.“

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