Antje Wagner Vakuum

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Inhaltsangabe zu „Vakuum“ von Antje Wagner

Tamara sitzt im Zug nach Mannheim: Sie soll endlich mehr über ihre leibliche Mutter erfahren. Kurz dämmert sie ein und als sie die Augen wieder öffnet, steht der Zug und alle anderen Passagiere sind weg. Alissa war auf der kleinen Insel nur kurz eingenickt, aber als sie aufwacht, ist alles anders. Ihre Freunde sind spurlos verschwunden, die Vögel zwitschern nicht mehr. Und als sie 110 wählt, ist die Leitung tot. Tamara. Alissa. Leon. Hannes. Kora. Sie alle haben einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit und erleben nun, was es heißt, allein zu sein. Denn am 17. August um 15.07 Uhr passiert das Undenkbare: Die Zeit bleibt stehen, und alle Menschen um sie herum sind plötzlich verschwunden. In diesem beängstigenden Vakuum finden die fünf Jugendlichen nach und nach heraus, dass sie auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind.

Hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Absolute Leseempfehlung!

— Everyday-a-day-to-read

Spannender Roman mit interessanter Grundthematik

— buecherwuermchenxlara

die Erzählweise ist mir zu umständlich, je Person immer ein Kapitel. Hätte man dynamischer erzählen können.....

— AvaLovelace

Hab mir mehr drunter vorgestellt, hat sich aber im Laufe des Buches zu seinem Vorteil entwickelt.

— Feuersternchen

Gutes Buch! Nur am Anfang ging es schleppend voran, doch danach war es sehr spannend.

— Leseratte1149

Super - nur das Ende fand ich nicht so gelungen.

— LillithKorn

Am anfang etwas langgierig sonst aber super!

— schokomonster30

super, einfach super !!!!!!!! :)

— davidcraft

Sehr spannend und gut geschrieben. Leider hat der lange und lahme Auftakt alles ein wenig ruiniert.

— amelancholytown

Antje Wagner hat mich in ihre Geschichte gesaugt, so realistisch und plastisch waren ihre Protagonisten! Spannung, Gänsehaut, Tränen!

— Salzstaengel

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Eines meiner absoluten Lesehighlights 2017 - eine klare Leseempfehlung von mir

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Buchverrueggt

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  • Spannender Roman mit interessanter Grundthematik

    Vakuum

    buecherwuermchenxlara

    22. January 2017 um 17:34

    „Wieso sind es gerade die Geschichten, die wir nie erzählen und am liebsten für immer in uns verschließen würden, die uns am stärksten beeinflussen?“Die Story:‚15.07 Uhr’, zeigt die Uhr an. Und sie läuft nicht mehr weiter, denn die Zeit ist stehen geblieben. Alle Menschen sind verschwunden, außer fünf Jugendliche, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch sie alle verbindet ein tragisches Schicksal, jedes auf seine eigene Art düster. Sie haben kein Ziel, keine Aufgabe; sie versuchen nur dem tödlichen Nebel zu entkommen. Doch wie groß ist die Chance, dass ihnen das auch gelingt?Was man sich an Spannung erhofft, wird leider nicht wirklich erfüllt. Fast die komplette erste Hälfte des Buches bezieht sich auf das Vorstellen und Aufeinandertreffen der Protagonisten, welche partout nicht akzeptieren wollen, dass die Zeit stehen geblieben ist. Zwar gibt es auch viele spannende Passagen, wie die brutalen Begegnungen mit dem Nebel, oder unverständliche Andeutungen auf die Vergangenheit der Protagonisten, die neugierig machen, aber trotzdem wirkt der erste Teil wie eine zu lang geratene Einleitung.Von der besagten Vergangenheit und der allgemeinen Auflösung um die stehen gebliebene Zeit und den Nebel hätte ich mir definitiv mehr erhofft. Die Grundidee dahinter ist zwar wunderschön und lässt den Leser die Story aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten, jedoch wird das Ende in nur sehr wenigen Seiten geradezu herunter gerattert und lässt den Leser (zumindest mich) unbefriedigt und verwirrt zurück.Die Charaktere:Ich persönlich fand es schwer, mich auf die Protagonisten einzulassen, geschweige denn mich mit ihnen zu identifizieren. Fast alle wirkten unnahbar, unsympathisch und teilweise auch nervig. Sie sind zwar gut ausgearbeitet, jedoch wirken sie in ihrer eigenen Art zu übertrieben. Im Laufe des Buches lernt man sie besser kennen und gewöhnt sich auch an sie; ganz das Eis brechen konnten sie bei mir aber nicht.Der Schreibstil:Die Kapitel wechseln ohne eine richtige Reihenfolge zwischen den verschiedenen unpersönlichen Sichten der Protagonisten hin und her. Jeder nimmt die Situation anders wahr, empfindet dabei anders, handelt anders. Es ist interessant, den Blickwinkel immer wieder wechseln zu können.Die Sprache ist umgänglich und leicht zu lesen; zum größten Teil besteht sie aus Konversationen oder Gedanken.Fazit:„Vakuum“ konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Die Story zog sich immer mal wieder ziemlich in die Länge, hatte dafür aber auch ihre spannenden und interessantem Momente, die Schwung in die Kapitel gebracht haben. Von Ende und Protagonisten bin ich gleichermaßen enttäuscht; die eigentliche Grundidee ist jedoch sehr schön und für mich ein gewaltiger Pluspunkt.Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :) http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Jugend-Mystery mit Botschaft

    Vakuum

    Schlehenfee

    09. January 2016 um 12:46

    Fünf Jugendliche finden sich plötzlich am 17. August um 15:07 Uhr in derselben Situation: alle Menschen und Tiere sind verschwunden, die Sonne bleibt jedoch immer in der gleichen Position: Die Zeit ist stehen geblieben. Ein mysteriöser Nebel beginnt Jagd auf die Jugendlichen zu machen. Auf der Suche nach Antworten finden sie mysteriöse orangefarbene Zettel mit Anweisungen und müssen sich den Ereignissen in ihrer Vergangenheit stellen, die alles verändert haben. In „Vakuum“ begegnet der Leser nacheinander den fünf Jugendlichen Kora, Hannes, Tamara, Alissa und Leon. In der Einführung gelingt es der Autorin Antje Wagner schon geschickt, wichtige Informationen über die Charaktere zu liefern, ohne in langweilige Ausführungen abzudriften. Dies empfand ich als sehr gelungen. Bis auf Tamara, die herausfinden will, wer ihre wahre Mutter ist, haben alle Jugendlichen mit einschneidenden oder sogar traumatisierenden Erlebnissen zu kämpfen, die ihr Leben verändert haben. Die Autorin offenbart allerdings immer nur Bruchstücke aus dem Leben der fünf. Dadurch bleibt die Handlung durchweg spannend und man versucht, das Rätsel des „Vakuums“ zu ergründen. Dies gelang mir allerdings nur wenig und so musste ich warten, bis die Charaktere ihre traumatischen Erlebnisse enthüllten. Am besten gefiel mir Koras kämpferischer und rebellischer Charakter. Die Stadt Mannheim spielt eine wichtige Rolle in der Handlung und wird gut beschrieben, so dass ich sie als weiteren "Charakter" des Buches anführen würde. Die Auflösung des Rätsels war mir auf den ersten Blick zu verwirrend und ich musste das Kapitel nochmals lesen. Doch auch dann war mir die Botschaft über das wahre und das wirkliche Leben irgendwie zu antiklimaktisch und stand meiner Meinung nach nicht im Verhältnis zu der enormen Spannung, die vorher aufgebaut worden war. Das Ende hat mich also etwas zwiegespalten hinterlassen, da mir einerseits der Unterhaltungswert fehlte, ich andererseits die Botschaft aber wichtig finde. Ersteres entsprach aber meinen Erwartungen an das Buch, daher ein Stern Abzug.

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  • verrückt, aber gut

    Vakuum

    dominona

    19. December 2015 um 10:29

    Ein Jugendbuch mit dystopischen und fantastischen Elementen, das mich angenehm überrascht hat. Man fiebert mit und das Fantastische stört nicht. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen, weil es mich auch von der Tiefe der Gedanken her beeindruckt hat. Thematisch geht es um etwas sehr wichtiges im Leben und die Motivation für dieses Buch war vermutlich ein verständlicher innerer Wunsch, den sicherlich viele Leser nachvollziehen können.

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  • Jugendliche bekommen eine 2. Chance

    Vakuum

    Hypokras

    21. August 2015 um 11:54

    Das Buch ... ist ein Hardcover. Schon mal ein Plus. Ich liebe Hardcover. Ich weiss, was ein gebundenes Buch - zumindest wenn man es von Hand macht - für einen Aufwand bedeutet. Das Coverbild stimmt wunderbar auf die bedrückende Stimmung ein. Und so beginnt es: "Die Sirene heulte los. Kora war noch nicht fertig. Nur noch fünf Bahnen. Höchstens sechs." Zusammenfassung Kurz: Für ein paar Jugendliche steht plötzlich die Zeit still und sie müssen herausfinden, was los ist. Etwas länger: Kora macht eine Lehre als Malerin. Das ist Arbeit, und Arbeit ist gut. Denn in der Zelle ist es nur eng und langweilig. Tamara sucht ein Stück ihrer Vergangenheit. Plötzlich bleibt der Zug nach Mannheim stehen und sie wacht auf. Alissa und Leon stehen nach einem kurzen Nickerchen ohne ihre Freunde auf einer Insel in einem Naturschutzgebiet. Hannes, ein ehamliger BMX-er, ist wie besessen von Strassenschildern. Jeden Abend um Punkt 20:30h kontrolliert er ein paar selbst aufgestellte Schilder beim Golfplatz. Sie alle sind so verschieden wie man nur sein kann. Und sie alle verbindet etwas. Etwas Einzigartiges, Geheimnisvolles. Meine Meinung: Zuerst wusste ich nicht so recht, was ich davon halten sollte. Zeit bleibt stehen ... hm. Und dann? Aber sehr schnell habe ich gemerkt, dass das Thema "Zeit" nicht das Zentrum der Geschichte ist. Es sind die fünf Jugendlichen. Beziehungsweise das, was sie miteinander verbindet. Ich kann ohne zu spoilern leider nicht viel sagen, aber das Ende ist auf jeden Fall überraschend, nicht vorhersehbar. Und trotzdem stimmig. Anders. Nur soviel: Es geht um das Alleinsein und um etwas, das weit über gewöhnliche Freundschaft hinausgeht. Und darum, dass man seinem Schicksal nicht einfach ergeben ist, sondern, egal in welcher Lage man sich befindet, etwas verändern kann. Ein gutes Buch für Jugendliche ab einem gewissen Alter. Es geht zuweilen heftig zur Sache und es werden ernste Themen angesprochen. Trotzdem wird nichts aus blosser Sensationsgier ausgeschlachtet. Das Buch ist gut und spannend geschrieben. Ich brauchte nicht mal eine Woche um es zu lesen. Fazit: Ich schwankte zwischen 4 und 5 Sternen. Letztlich müssen es aber fünf sein, weil mich - nach kurzem Nachdenken - das Ende tatsächlich gänzlich überzeugt hat. Also: 5 von 5 Sternen und Kaufen.

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  • Rezension zu Vakuum

    Vakuum

    Leseratte1149

    14. July 2015 um 13:31

    Inhalt: Tamara sitzt im Zug nach Mannheim: Sie soll endlich mehr über ihre leibliche Mutter erfahren. Kurz dämmert sie ein und als sie die Augen wieder öffnet, steht der Zug und alle anderen Passagiere sind weg. Alissa war auf der kleinen Insel nur kurz eingenickt, aber als sie aufwacht, ist alles anders. Ihre Freunde sind spurlos verschwunden, die Vögel zwitschern nicht mehr. Und als sie 110 wählt, ist die Leitung tot. Tamara. Alissa. Leon. Hannes. Kora. Sie alle haben einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit und erleben nun, was es heißt, allein zu sein. Denn am 17. August um 15.07 Uhr passiert das Undenkbare: Die Zeit bleibt stehen, und alle Menschen um sie herum sind plötzlich verschwunden. In diesem beängstigenden Vakuum finden die fünf Jugendlichen nach und nach heraus, dass sie auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. Meinung: Das Buch hat mir eigentlich gut gefallen! Am Anfang hat es sich sehr in die Länge gezogen, doch nachdem ich diesen Part überstanden hatte wurde es richtig spannend. Es war mal eine total neue Idee für eine Geschichte, die sehr gut umgesetzt wurde. Ich kann das Buch wirklich an alle weiterempfehlen!

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  • Super geschrieben, humorvoll und spannend

    Vakuum

    LillithKorn

    29. June 2015 um 01:42

    Ich sehe gerade, dass der Rest meiner Rezension verschluckt wurde. Also noch einmal kurz:
    Das Buch ist humorvoll und dennoch richtig spannend geschrieben. Diese Frau hat es drauf :-) Lediglich das Ende, das ich etwas "plump" fand bzw. etwas unkreativ, ließ mich einen Stern abziehen. Trotzdem: Lesenswert!

  • vakuum

    Vakuum

    davidcraft

    14. April 2015 um 18:24


  • Vakuum

    Vakuum

    niklas1804

    08. March 2015 um 15:15

    Am 17. August um 15.07 Uhr bleibt die Zeit stehen ... Kora. Tamara. Alissa. Leon. Hannes. Sie alle haben einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit und erleben, was es heißt, allein zu sein. Denn am 17. August um 15.07 Uhr passiert das Undenkbare: Die Zeit bleibt stehen, und alle Menschen um sie herum sind plötzlich verschwunden. In diesem beängstigenden Vakuum finden die fünf Jugendlichen nach und nach heraus, dass sie auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind ... Wie fange ich hier am besten an zu rezensieren? Schwierig, denn das Buch war für mich selbst auch schwierig. Es ist etwas ganz Besonderes. Vielleicht eine Mischung Sci-Fi-Fantasy-Thriller-Roman. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich ihn besonders fand. Vom Inhalt. Vom Aufbau. Vom Ende. Aber der Reihe nach: Antje Wagner zaubert zuerst einmal fünf wunderbare Charaktere - und stattet diese mit allem aus, was man für ein gutes Buch braucht. Mit Wünsche, Träume, Hoffnungen, Gefühlen, Angst, Freundschaft,...... Sie kommen authentisch rüber, was für den Verlauf sehr wichtig ist. Denn erst einmal passiert gar nichts. Die Geschichte wird aufgebaut. Wird aufgebaut. Wird aufgebaut. Aber so, dass es eben nicht langweilig für den Leser wird: Antje Wagner streut in jede Ecke ein noch so kleines Detail, über das man schmunzelt, sich freut - oder das einfach wichtig für den kommenden Teil ist. Denn irgendwann sind alle Menschen plötzlich verschwunden - denkste! Aber das kommt nachher ;-) Ab dem Teil nimmt die Story wirklich Fahrt und Spannung auf. Thriller-Atmosphäre wird aufgebaut. Und es passieren Dinge, die man als Leser erstmal nicht versteht. Übernatürliches. Man liest und liest und weiß nicht so recht wo man steht. Es passieren Dinge und du fragst dich " HÄ?". Doch diese Dinge hängen miteinander zusammen. Übernatürliches wird mit einem Thriller zu einem ganz besonderen Roman kombiniert. Wie gesagt, man kann es nicht wirklich beschreiben. Entweder man kommt damit klar - oder nicht. Die Auflösung ist dann jedoch ganz anders als gedacht. Zwar denkt man als Leser zwischendurch gar nicht mehr groß bzw. kann einfach nicht richtig zusammen kombinieren - und dann kommt das. Eine ganz besondere Auflösung. Denn alle Protagonisten haben mit inneren Problemen, Ängsten zu kämpfen. Und diese werden ihnen durch diese übernatürliche Thriller-Mischung deutlich gemacht. Und am Ende bleibt für jeden - auch den Leser - trotzdem noch Freiraum, selbst mitzuphilosophieren... Ein philosophisches, gefühlvolles, spannendes und tiefgründiges Buch. Etwas ganz Besonderes - aber sicherlich nicht für jeden...

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  • Vakuum

    Vakuum

    Crazy

    18. January 2015 um 14:23

    Ich habe viele gute Kritiken über das Buch gelesen, kann die Meinung aber nicht so ganz teilen. Es war unterhaltsam, aber es wird nicht mein Buch des Jahres werden. Stellt euch vor, ihr tut das, was man gewöhnlich um 15:07 Uhr tut. Ich zum Beispiel würde, da es im Buch ein Samstag ist, wahrscheinlich gerade einkaufen. Und plötzlich sind alle Menschen einfach weg, alle Menschen, alle Geräusche und auch alle Tiere. Man weiß einfach nicht wie einem geschieht und steht völlig allein auf der Welt da. Was macht man? Ich wüsste es nicht. Die Jugendlichen in diesem Buch konnten sich ganz gut behelfen. Sie haben sich mehr oder weniger zufällig gefunden und kämpfen gegenseitig gegen den Nebel an, der ihnen Böses will. Aber was? Und warum? Das müsst ihr selber lesen... Ehrlich gesagt bin ich mir nicht so sicher, was ich von dem Buch halten soll. Es endet mit einer Message, die man sich, je mehr das Buch voran schreitet, schon denken konnte. Die handelnden Personen sind fast ausschließlich die fünf Jugendlichen. Ich bin leider mit den Charakteren nicht so wirklich warm geworden und habe das Buch nur weiter gelesen, weil ich wissen wollte, was es mit diesem ominösen Nebel auf sich hat. Das Buch wird für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren angegeben und ich glaube, das trifft es auch ziemlich genau. Die Schreibweise ist einfach, aber nicht zu einfach und die Dialoge sind jugendgerecht. Die Idee des Buches hat mir wirklich gut gefallen, aber ich hätte mir ein paar Seiten mehr gewünscht um die fünf Jugendlichen näher kennen zu lernen. Wer aber damit leben kann, dass die Persönlichkeit der handelnden Personen nur angekratzt wird, ist mit diesem Buch durchaus gut bedient. 

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  • Ungewöhnliches Jugendbuch

    Vakuum

    Spatzi79

    04. January 2015 um 19:12

    Am 17. August um 15.07 Uhr bleibt die Zeit stehen und alle Menschen sind verschwunden. Außer die fünf Jugendlichen Kora, Tamara, Alissa, Leon und Hannes, sie scheinen als Einzige übrig zu sein und können sich in der stehengebliebenen Welt frei bewegen. Nach und nach treffen sie aufeinander und machen sich auf die Suche, um das Rätsel zu lösen. Dabei lernen sich immer besser kennen und erfahren gegenseitig von ihren Geheimnissen und dunkelsten Seiten und finden heraus, was gerade sie miteinander verbindet. Ich finde dieses Buch sehr schwer zu bewerten, ohne zu viel zu verraten. Die Autorin schildert überzeugend und spannend diese sonderbare Situation, dieses Vakuum, in dem sich die Jugendlichen wiederfinden und aus dem heraus sie einen Weg suchen. Sie beschreibt die Figuren und das Geschehen sehr bildhaft und überzeugend. Am Anfang lernen wir jeden der Jugendlichen einzeln kennen, dann führen die Handlungsstränge nach und nach zueinander und die gemeinsame Reise beginnt. Die Handlung bleibt lange völlig mysteriös und ich hatte keine Ahnung, wo die Geschichte hinführen und wie das am Ende ausgehen wird. Ein ungewöhnliches Jugendbuch, das sich nicht einfach in ein bestimmtes Genre einordnen lässt, die mich aber beim Lesen total gefesselt hat, das Buch habe ich mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen.

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  • Schlaflos dank Nebel

    Vakuum

    mistyswan

    24. October 2014 um 14:24

    Zum Inhalt muss ich nicht viel sagen – das haben andere Menschen hier schon zu Genüge getan. Ich finde ihn stimmig, ansprechend und er regte mich zum Denken an – was wohl eins der größten Komplimente ist, die man einem Roman machen kann. Vor allem aber hat mir "Vakuum" den Schlaf geraubt. Nicht nur, weil ich es unbedingt weiter und weiter und weiter lesen musste, sondern auch weil ich (obwohl eine krimiaffine, thrillererprobte Leserin) immer dieses Gefühl hatte ... dass da ein Nebel in der Stille lauert. Antje Wagner bespielt das psychologische Farbenspektrum und seine Nuancen so gekonnt, dass es vermutlich vielen ihrer Leserinnen und Leser gleich welchen Alter geht, wie es mir ging. Schaudern und fasziniert weiterlesen, im Nacken den Nebel.

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  • Ein fesselnder und tiefgründiger Jugendroman

    Vakuum

    onion73

    22. September 2014 um 22:36

    Am Anfang lernen wir die verschiedenen Charaktere dieser Geschichte kennen. Alle kapseln sich aus den unterschiedlichsten Gründen von ihrer Umwelt ab. Sie sind Einzelgänger oder haben sich von ihren Freunden losgesagt. Die Hintergründe werden immer wieder angedeutet, verlieren sich aber dann im Nebel. Was verbindet diese völlig verschiedenen Teenager sonst noch miteinander? Woher stammen die geheimnisvollen Nachrichten? Wer ist Nina? Jede Antwort, die der Leser erhält, wirft weitere Fragen auf und es bleibt spannend bis zum überraschenden Schluss. Alle Protagonisten tragen ein Geheimnis mit sich herum und haben mit inneren Dämonen zu kämpfen. Dennoch scheinen sie auf ein bestimmtes Ziel zuzusteuern. Besonders haben mir die verschiedenen Sichtweisen auf die jeweilige Situation gefallen. Sie runden das Gesamtbild für mich entscheidend ab. Der flüssige Schreibstil trägt sein übriges dazu bei, um diesen Roman zu einem wunderbaren Leseerlebnis werden zu lassen. Mit großem Fingerspitzengefühl und einer bildhaften Sprache zieht Antje Wagner die Leser mitten in die Geschichte. Da einer der gewählten Handlungsorte - Erfurt - nur wenige Kilometer von meinem Zuhause entfernt liegt, konnte ich die Szenen dort noch intensiver nachempfinden. Hier kann ich der Autorin eine fundierte Recherchearbeit bescheinigen. Wie empfinden wir Stille? Es ist schon frappierend, auf wie viele unterschiedliche Arten wir Stille spüren können. Sie kann friedlich, aber auch verstörend und angsteinflößend wirken. Kommt noch die drückende "Blindheit" durch Nebelmassen hinzu, verstärken sich diese Empfindungen. Der Nebel als Sinnbild unserer Ängste ist gut gewählt. Nicht jede Situation klärt sich auf, wir erhalten nicht auf jede Frage eine Antwort und dennoch ist das Ende gerade deshalb genau passend. Es bleibt ein großer Freiraum für eigene Gedanke und Spekulationen. Schön, dass man hier immer weiter philosophieren kann. "Vakuum" ist ein Buch, dass mich auch nach der letzten Seite nicht loslässt und meine Gedanken beherrscht. Fazit: Ein fesselnder und tiefgründiger Jugendroman über den Einfluss vergangener Erlebnisse auf unser heutiges Leben. Mitreißend und doch gefühlvoll zeigt uns Antje Wagner, dass man nie den Blick nach Vorn verlieren soll und nur gemeinsam stark ist.

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  • Vakuum - es hat mich in seinen Bann gezogen!

    Vakuum

    Salzstaengel

    25. August 2014 um 22:13

    In diesem Buch geht es um fünf Menschen. Kora. Hannes. Tamara. Leon und Alissa.  Es geht um fünf verschiedene Leben. Und um fünf schreckliche Geheimnisse! Noch kennen sich die Protagonisten nicht. Doch das wird sich bald ändern... und nur ihr Zusammenhalt kann sie retten. Vor dem tödlichen Nebel und dem Stillstand der Zeit! Bei meinem mittlerweile drittem Buch von Antje Wagner hatte ich wieder Glück es in einer gemeinsamen Leserunde kennenlernen zu dürfen. Das ist unter anderem deshalb so schön, weil Antje sich die nötige Zeit nimmt uns ausführliche Hintergründe zu erklären und uns damit ihre Figuren und Handlungen noch näher bringt. Solltet ihr planen Unland, Vakuum oder Schattengesicht zu lesen, dann kann ich euch wirklich empfehlen die dazugehörigen Leserunden anzuschauen, die ich euch hier verlinkt habe. Auf Vakuum habe ich mich ganz besonders gefreut! Das Buch spielt nämlich in meiner Heimatstadt Mannheim und wurde mit dem Mannheimer Feuergriffel für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet!  Das Festhalten an bekannten Orten machte das Buch zu einem Vertrauten. Und den braucht man!  Die Szenen sind beklemment und so realistisch, dass sie mich in die Geschichte gezogen und mir das Gefühl gegeben haben, mich mittendrin zu befinden. Dieses Gefühl war so stark, dass ich fast schon erwartet habe, meinen Namen im Buch zu lesen ;)   Die aufkommende Spannung hetzt einen von Seite zu Seite. Was verbergen die fünf Jugendlichen? Dies ist nur eine der vielen offenen Fragen, die einen dazu verleiten, die wildesten Szenarien im Kopf aufleben zu lassen! Man möchte die Geheimnisse erfahren. Und wenn es dann soweit ist, bricht das Marathon-Lesen ab. Ich habe mir dabei die Zeit genommen, das Gelesene zu verdauen - nicht ohne dicken Kloß im Hals! Mittlerweile fällt mir an den Protagonisten von Antje Wagner auf, dass diese meist sehr misstrauisch gegenüber anderen sind und dabei meist für sich bleiben wollen, so wie Kora aus Vakuum oder Milana aus Schattengesicht oder sogar anfangs Franka aus Unland. Daraus resultiert, dass die Figuren in gewisserweise unangepasst sind. Ihren eigenen Kopf haben, dabei Stärke und Mut ausstrahlen. Ebensogut gefällt mir, dass die Figuren realistisch gezeichnet sind. Hier wird nicht das Schönheitsideal XY bedient, nein die Mädels dürfen auch mal kurze Haare haben, gerne auch sportlich sein und auf Zickereien wird auch verzichtet! Trotz harter Realität (Für die Figur Kora wurde Antje von einer wahren Begebenheit inspiriert!) oder gerade weil es den Bezug auf die Realität gibt, vermischt mit einer Spur Fiktion und mit einer tollen Botschaft, schafft auch dieses Buch von Antje mich wieder zu begeistern!

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  • ein spannungsgeladener Entwicklungsroman für Jugendliche, aber auch für Erwachsene

    Vakuum

    JDaizy

    „Diese Geräusche /…/ würde sie nie vergessen. Das wusste sie jetzt schon. Sie würden bleiben, auch wenn sie hier wieder raus war. Sie würden sich eingenistet haben in ihrem Kopf, eingenistet in einer Ecke, die sie nicht wegschneiden konnte. Das Klirren der Schlüssel, das quietschende Aufschwingen der sieben Gittertüren auf dem Gang, dann das metallene Schaben im Schloss.“ Fünf Jugendliche erleben am 17. August um 15.07 Uhr das Undenkbare … plötzlich sind alle Menschen, Tiere und Töne um sie herum verschwunden. Von einer Sekunde auf die andere bleibt die Zeit stehen und es herrscht Totenstille um sie herum. Durch Botschaften finden sie zueinander und machen sich gemeinsam auf die Suche nach der Ursache. Dabei stoßen sie auf einen geheimnisvollen Nebel, der ihnen nicht nur die Sicht nimmt, sondern auch andere Gefahren in sich birgt. Wird es den Jugendlichen gelingen dem Nebel zu entkommen? Werden sie die Ursache für den Zeitstillstand finden? Oder bleiben sie für immer im Vakuum gefangen? Die 16 – jährige Kora sitzt im Jugendgefängnis als sie einen geheimnisvollen Brief erhält, während sich die 13 Jahre alte Tamara auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter macht. Kora hasst die Geräuschkulisse im Gefängnis. Man ist nie allein. Nicht mal auf der Zelle. Nie. Und sie möchte keinen Kontakt zu anderen Insassen. Auch Tamara ist lieber allein und widmet sich mit Vorliebe ihren Geräusch-Studien. Liebevoll verbindet sie alles mit Tönen und erforscht sogar, wie sich unterschiedliche Musik auf das Wachstum von Tomaten auswirkt. Alissa und ihr jüngerer Bruder Leon dagegen haben nicht viel gemeinsam. Leon ist wie ein nervender Schatten und Alissa hätte lieber ihn Verschwinden sehen als ihre Freunde. Doch Leon bleibt, während alles Andere die Erde verlässt. Bei ihrer Suche nach der Ursache, treffen sie zunächst auf den 16 – jährigen Hannes, später auf die anderen Drei und gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Es wird ein steiniger Weg mit Tücken und Gefahren. Und gemeinsam setzen sie Puzzleteil für Puzzleteil zusammen, bis sie herausfinden, was sie auf geheimnisvolle Weise miteinander verbindet. Die Autorin hat es mit viel Fingerspitzengefühl geschafft jeden Einzelnen der fünf Jugendlichen zum Leben zu erwecken. Man hat das Gefühl sie zu kennen und möchte sie auf ihren schweren Weg begleiten. Immer wieder schafft sie es, die Spannung zu halten oder Details ans Licht zu bringen, die einen geradezu in der Handlung fesseln, so dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Immer wieder habe ich mich gefragt, was ich in so einer Situation machen würde. In einer leblosen Stille. Hätte ich wie Alissa den Notruf gewählt oder hätte ich die Gunst der Stunde genutzt und wäre durch die menschenleeren Geschäfte gebummelt? Ich hatte viel spekuliert und auch einige schlüssige Theorien aufgestellt. Doch das Ende kam wirklich überraschend und genauso mysteriös daher, wie der undurchlässige Nebel, der die Jugendlichen auf ihrem Weg begleitet. Die Autorin, die bereits in anderen Büchern ihr schriftstellerisches Talent unter Beweis gestellt hat, beherrscht es wie keine Andere genreübergreifend zu schreiben. Ihre Botschaft ist authentisch und wirkt nach. Fazit: Ein spannender, gut recherchierter Jugendroman über die Nachwehen der Vergangenheit, der dabei nie den Blick nach Vorn aus den Augen verliert. Mitreißend, mitfühlend und tiefgründig.  

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