Antje von de Ahe , Henning Mankell Ein Kater schwarz wie die Nacht

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Inhaltsangabe zu „Ein Kater schwarz wie die Nacht“ von Antje von de Ahe

Henning Mankell -- vom Großteil der Leserschaft für seine Krimis um den Kultkommissar Wallander vergöttert -- verfügt nicht nur über einen erlesenen detektivischen Nerv. Er kann sich auch in Kinderseelen einschleichen! Zum Beispiel in die des 6-jährigen Lukas, der an seinem Geburtstag viel zu früh aufwacht und sich mit entsprechender Nervosität den Kopf darüber zergrübelt, was ihm seine Eltern schenken werden. Selbstverständlich wird er dabei zunehmend von der (nicht nur kindlichen) Urangst befallen, dass er etwas bekommen könnte, was er sich gar nicht wünscht. Schließlich steht die Familie aber weder mit einem neuen Kleidungsstück oder -- noch schlimmer -- mit einem Teppich vor seinem Bett, sondern mit einem Pappkarton. Und darin räkelt sich ein Kater, der schwarz wie die Nacht ist. Lukas ist beglückt, tauft ihn auf den Namen Munkel und weiht ihn umgehend in sämtliche seiner Vergnügungen und Geheimnisse ein. Bis der Kater eines Tages nicht von seinen Streifzügen zurückkehrt und Lukas -- es wird also doch noch ansatzweise detektivisch -- eine ingeniöse Suchstrategie nach der anderen erfinden muss.<P> Der brachial-durchschlagende, sprich der nächstliegende Erfolg ist es allerdings nicht, der Mankell interessiert. Im Dienste der Katerfahndung schickt er seinen Lukas vielmehr auf die Suche nach sich selbst und lässt ihn plötzlich die gewagtesten Herausforderungen bewerkstelligen, die sich einem Vorschulkind in den Weg stellen können: "Da tat er etwas, was er sich noch nie getraut hatte. Er traute sich jetzt auch nicht, aber er tat es trotzdem." Zum Beispiel, sich lieber in seinen Fantasien treiben und von Munkel ins Katzenparadies entführen zu lassen als ewig daran zu laborieren, dass der doppelt so alte Bruder einen auf Lebenszeit nicht einzuholenden Vorsprung in puncto Skateboardfahren aufweist.<P> Mit anderen Worten: Der schwedische Autor, der zu seinen diversen Auszeichnungen auch mehrere Kinder- und Jugendliteraturpreise zählt, hat ein wunderbar subtiles und wortgewandtes Ermutigungsbuch geschrieben -- für Träumer jenseits der Tamagotchi-Fraktion! <I>--Christine Wahl</I>

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  • Rezension zu "Ein Kater schwarz wie die Nacht" von Antje von de Ahe

    Ein Kater schwarz wie die Nacht
    Wuselmauserl

    Wuselmauserl

    27. October 2010 um 23:32

    Kurzinhalt: In leisen Tönen und mit viel Einfühlungsvermögen erzählt der Autor von der ganz und gar wunderbaren Liebe eines kleinen Jungen zu einem ganz und gar wunderbaren schwarzen Kater.Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. Mein Resume: Bis ich über diese Audio-CD gestolpert bin wusste ich nicht, das Henning Mankell auch Kinderbücher schreibt. Ein Alibi um mir "Ein Kater schwarz wie die Nacht" zu holen brauchte ich als Katzenmama nicht wirklich und obendrein war ich auch irrsinnig neugierig darauf, wie ein Autor von grossartigen Kriminalromanen ein Kinderbuch umsetzt. Was soll ich groß schreiben? Ich war schlichtweg und ergreifend einfach nur begeistert ~ es war spannend zuzuhören, die Wortwahl war überzeugend und die Geschichte mitreissend. Man konnte sich sehr gut in den Jungen (und seine Gedankengänge) hinein versetzen, erlebt eine spannende Freundschaft zwischen ihm und seinem Kater und ... man hat das Gefühl, man wäre live mit dabei. Auch wenn diese Geschichte kein Happy End hat, sie war für mich ein Ohrenschmaus und ... ist meiner Meinung nach nicht nur etwas für Kinder.

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