Antoine Leiris Meinen Hass bekommt ihr nicht

(60)

Lovelybooks Bewertung

  • 54 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 22 Rezensionen
(45)
(12)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Meinen Hass bekommt ihr nicht“ von Antoine Leiris

Der bewegende Bericht eines Mannes, der am 13. November 2015 während der Terroranschläge in Paris die Liebe seines Lebens verlor und mit einem einzigen Post die ganze Welt bewegte.Am 13. November 2015 sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal – sie wurde an diesem Tag mit neunundachtzig weiteren Personen im Konzertsaal Le Bataclan Opfer der Terroranschläge in Paris. Während die Welt geschockt und in tiefer Trauer versuchte, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postete der Journalist auf Facebook einen offenen Brief. In bewegenden Worten wandte er sich darin an die Attentäter und verweigerte „den toten Seelen“ seinen Hass – und den seines damals siebzehn Monate alten Sohnes Melvil. Die Botschaft ging um die Welt. Er, der an jenem Tag die Liebe seines Lebens verlor, hatte nur eine Waffe: seine Worte. Das Grauen, der Verlust und die Trauer haben Antoine Leiris‘ Leben erschüttert. Ehrlich und ergreifend schildert er Momente aus einem zerstörten und doch so zärtlichen Alltag zwischen Vater und Sohn – und sagt damals wie heute, dass das Leben trotzdem weitergehen soll. Antoine Leiris trotzt dem Terror und der Gewalt mit einer bewegenden und hoffnungsvollen Botschaft: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“.

Unglaublich berührende Geschichte, die einen den Schmerz fühlen lässt, die die Menschen bei ihren Verlusten empfunden haben

— ReadAndTravel
ReadAndTravel

Ein berührendes Buch über Verlust und Trauer nach dem Attentant im Bataclan in Paris im November 2015.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nachdem ich die finale Seite umblättere, verliert sich mein Schweigen noch in der Stille, mit der Sehnsucht, Tränen könnten teilbar sein.

— AR15995
AR15995

Eine unglaublich traurige und wahre Geschichte. Von der Einstellung können wir uns alle eine Scheibe von abschneiden.

— Josiliinchen
Josiliinchen

Beeindruckend und erschütternd!

— Agnes13
Agnes13

Ein besonders schönes Buch. Tolle Sprache. Trauer in wunderbare Worte verhüllt.

— Avatarus
Avatarus

Ein ganz besonderes Buch, sehr emotional und "echt"!

— Bilie
Bilie

Sehr schönes Buch und sehr bewegend! Leider etwas kurz gefasst, trotzdem sehr lesenswert, besonders das Ende war sehr berührend.

— Beccilein
Beccilein

Dieses Buch hat mich sehr berührt und mehrmals flossen mir die Tränen. Ein tolles und sehr emotionales Buch!

— readingmia
readingmia

Ich kann meine Emotionen zu diesem Buch nur schwer in Worte fassen: berührend und unfassbar traurig!

— Sweetybeanie
Sweetybeanie

Stöbern in Biografie

Am Ende der Welt ist immer ein Anfang

Ein schönes Buch mit Schwächen

Amber144

Gegen alle Regeln

Tragisches, aber nie kitschiges Leseerlebnis

RobinBook

Dichterhäuser

Ein großartiges Geschenk an alle, die Literatur & ihre Dichter lieben/besser kennenlernen wollen. Diese Fotos! Ein wahres Fest fürs Auge!

Wedma

Penguin Bloom

Inspiriert einfach...

WriteReadPassion

Und was machst Du so?

Eine interessante Lektüre, die dazu führt, die eigene Biografie und Berufswahl zu hinterfragen.

seschat

Von Beruf Schriftsteller

Ein sehr lesenswerter Einblick in das Leben des berühmten Schriftstellers Haruki Murakami - nicht nur für Bibliophile!

DieBuchkolumnistin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nachruf eines tapferen Mannes

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Babscha

    Babscha

    16. August 2017 um 01:22

    Die ganz persönlichen Gedanken eines Mannes, der am 13. November 2015 bei einem terroristischen Gewaltakt im Bataclan in Paris seine Frau verlor. Der erzählt, wie sich so etwas anfühlt und wie er versucht, zusammen mit seinem kleinen Sohn jetzt Leben und Alltag zu meistern. Ein kleines, intensives, berührendes Buch, das für sich selbst spricht.

  • Die Tragödie im Bataclan Musikclub in Paris

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Daphne1962

    Daphne1962

    20. April 2017 um 13:31

    Wer kann sich nicht erinnern an diesen schrecklichen Freitag Abend? Ich saß vor dem Fernseher, als die Nachricht kam, Anschlag auf Musikclub Bataclan in Paris. Die Bilder wird man auch so schnell nicht vergessen, überall Blut und Schreie.Antoine Leiris hütete zu Hause seinen kleinen Sohn, während die Mutter Hèlène in einem Konzert war mit einem Freund. Die schreckliche Nachricht kam zunächst bei ihm im Bewusstsein nicht so wirklich an. Erst als er Anrufe erhielt, ob sie in Sicherheit seien wird ihm die Tragödie klar. Zusammen mit seinem Bruder macht er sich auf den Weg um Hèlène zu suchen. Vergeblich, alle Krankenhäuser haben keine Person mit diesem Namen aufgenommen.Schnell wird klar, seine heißgeliebte Ehefrau und Mutter des gemeinsamen Sohnes ist umgekommen bei diesem Attentat, bei diesem Blutbad, bei diesem grausamen Massaker.Dieses kleine dünne Buch hat Antoine Leiras geschrieben um den Menschen zu zeigen, das Leben geht weiter. So schlimm die Tragödie auch ist. Da ist der kleine Sohn Melvil, der seinen Vater braucht. Er muss auch die Mutter ersetzen, er muss funktionieren, er muss versuchen sein Leben weiterzuführen auch mit diesem schweren Verlust. Es fällt mir schwer zu glauben, das bei ihm kein Hass aufgekommen ist. Ich denke, jede Trauerphase macht auch dieses Stadium durch. Sein Beruf ist Journalist, er kann schreiben, er kann sich ausdrücken. Er kann den Menschen erzählen, wie es die Tage nach der Tragödie in seinem Inneren ausgesehen hat. Es geht schon sehr unter die Haut dieses Büchlein und macht schon sehr betroffen. Es wirkt noch lange nach, denn diese sinnlose Tat ist sowieso nicht zu begreifen.

    Mehr
  • Vous n'aurez pas ma haine

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2017 um 18:19

    Wie kann der Autor nicht hassen? Das ist meine stumme Frage als ich den Titel lese und das Buch beginne. Hat er doch seine Frau beim Attentat im Bataclan verloren, ein brutaler, terroristischer Angriff im vor knapp 2 Jahren. Mir gehen noch die vielen Bilder durch den Kopf. Wie ich den Attentant hautnah im Fernsehen miterleben durfte. Ich wohne nur unweit von Paris. Das Grauen ist greifbar. Ganz Frankreich verfällt einige Tage in eine tiefe Trauer. Angst geht um und auch Wut ist spürbar. Antoine Leiris spricht mit Sanftmut und Zärtlichkeit von seinem Sohn, seinem bleibenden Alltag, an dem er sich festhält. Ich spüre starke Trauer und eine grosse, unerschütterliche Liebe zu seiner verstorbenen Frau. Die Attentäter bekommen keinen Platz, nicht in seinem Herzen, nicht in seinem Buch. Er konzentriert sich ganz auf seine gemeinsame Zukunft mit seinem Sohn. Er geht voran und ist uns allen dabei ein Vorbild.

    Mehr
  • Ein Marienkäfer als Symbol

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    solveig

    solveig

    03. February 2017 um 13:23

    13. November 2015: für Antoine Leiris beginnt ein Albtraum. Seine Frau Hélène besucht ein Konzert im Pariser Club Bataclan -  und kehrt nie wieder zurück. Unter den vielen Menschen, die bei dem Attentat ihr Leben verloren, war auch Antoines Ehefrau, Mutter eines 17 Monate alten Jungen. Auf knapp 140 Seiten versucht Leiris, seinen Schmerz über den gewaltsamen Tod seiner geliebten Frau auszudrücken, seine Trauer in Worte zu fassen. Eindrucksvoll beschreibt er in kurzen Kapiteln, wie er nun allein den Alltag bewältigt, Arbeit, Haushalt und Betreuung seines kleinen Sohnes managt. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen, die nach diesem Attentat sehr groß ist, vermag Antoine zu helfen, jedoch nicht zu trösten. Doch die Sorge um das Kind gibt dem Vater eine Perspektive. Der Gedanke an seine Verantwortung als Vater und die Zukunft des kleinen Melvil gibt ihm Halt. Aber ihn beschäftigt auch die Frage nach dem „Warum“ der Tat, die Melvil eines Tages stellen wird. Bisher kam der Kleine nie mit Schrecknissen in Berührung, sondern wurde vor allen bösen  Absichten oder Meinungen behütet; selbst schlimme Wendungen in seinem Kinderbuch wurden überblättert. Symbolhaft für das furchtbare Geschehen im Bataclan und die Begegnung mit bösen Dingen steht die Hauptfigur aus Melvils Lieblingsbuch: ein Marienkäfer, der von einer bösen Fee in ein Angst und Schrecken verbreitendes Insekt verwandelt wird. Antoines Appell an die Attentäter: Hier ist kein Platz für Hass oder gar Rachegedanken. Diese Genugtuung gönnt er den Tätern nicht. Wichtiger ist ihm das Gedenken an die Opfer, die Trauer  -  und das Weiterleben.

    Mehr
  • Traurig und wahr

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Josiliinchen

    Josiliinchen

    15. January 2017 um 21:29

    Das Buch ist schön geschrieben. Es ist unfassbar traurig. Man erlebt hautnah, wie sich Antoine in der Situation gefühlt hat und wie er damit umgegangen ist. Hinterher macht man sich noch mehr Gedanken zu diesem Thema...

  • Meinen Hass bekommt ihr nicht

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    15. January 2017 um 15:29

    Ich bin nicht ganz sicher, was ich bei diesem Buch eigentlich erwartet habe, vermutlich etwas Betroffenheitsliteratur, was fürs Herz, eben das, was man so erwartet, wenn die junge Frau eines jungen Journalisten gewaltsam zu Tode kommt und dieser dann damit an die Öffentlichkeit geht.Sein Herz ausschüttet. Rührseligen Kram. Ein paar Platitüden habe ich erwartet, Nähe, ohne wirklich nah zu sein, viel Selbstdarstellung und vorallem viel Verklärung.Erhalten habe ich letztlich etwas ganz anderes, sehr viele sehr persönliche Überlegungen, Reaktionen, Gefühle und Ideen, die nicht immer in meine Vorstellung paßten, aber genau das fand ich ausgesprochen gut. Dieser Antoine Leiris läßt den Leser teilhaben an seiner Unsicherheit, seiner Angst, seiner Stärke, seiner Trauer und seiner Hilflosigkeit. Dabei zeigt er sich selbst klar nicht immer im bestmöglichen Licht, sondern eben auch mal unsympathisch, ruppig oder rauh. Warum auch nicht, er hat seine Frau verloren, er darf all das sein und wenn es ihm gut tut, noch viel mehr.An anderer Stelle habe ich Vorwürfe gelesen, dass Herr Leiris mit dem Leid seines Sohnes Geld verdient, dass er sympathische Interviews führt und dann sein Buch in die Kamera hält, tja, meine Meinung ist da sehr deutlich. Warum sollte er das nicht tun? Er wurde in die Situation gestoßen plötzlich gänzlich ungeplant für seinen Sohn sorgen zu müssen, Geld verdienen und das Kind versorgen wird schwierig, Mama ist nicht mehr da, warum also soll er nicht diese plötzliche Publicity nutzen, aus all dem etwas Positives erschaffen nicht nur seinen Sohn versorgt zu wissen, sondern eben auch gegen den überall sprießenden Hass anzuschreiben.Klar zu machen, "Ihr habt mir meine Frau gestohlen, aber ich verzeihe euch, ich bin stärker als ihr!"Das gelingt ihm gut.Das Buch berührt, verstört, beruhigt und macht traurig, all das zugleich und mit geballter Emotion.Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, aber das Buch sollte aus meiner Sicht jeder lesen, der Hetze verbreitet, jeder der selbst religiös fanatisch ist, jeder der jemanden verloren hat, den er liebte.Leiris macht nicht alles richtig in seiner Trauer, aber wer würde das schon, er setzt sich jedoch sehr detailliert mit seiner Situation auseinander, er ist bedächtig und klug und mir hat das Lesen des Buches unheimlich viel gegeben.Ich selbst habe keine Stunde für das Büchlein gebraucht, eine Stunde, die mir wichtig war.

    Mehr
  • Die Liebe meines Lebens

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    winddoors

    winddoors

    14. January 2017 um 12:12

    Antoine Leiris hat bei den Anschlägen von Paris 2015 seine Frau verloren. Auf facebook wandte sich  der Radiojournalist an die Männer, von denen sie getötet wurde. Seine Worte bewegten viele im Netz.Dann hat er das Buch geschrieben " Meinen Hass bekommt ihr nicht."Im Konzertsaal  Botaclan  fielen 90 Menschen dem Terror zum Opfer, darunter war seine Frau . Sie hinterließ ihren Mann und den kleinen Sohn Melvil, der gerade 17 Monate alt war. Antoine Leiras beschreibt den Alltag mit seinen kleinen Sohn, es muß  ja  irgendwie weiter gehen . Ein berührendes Buch.

    Mehr
  • Ein ganz besonderes Buch für nachdenkliche Lesestunden

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Bilie

    Bilie

    29. November 2016 um 10:44

    "Meinen Hass bekommt ihr nicht" schildert die Erlebnisse und Gefühle eines Mannes, der bei den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 seine große Liebe und die Mutter seines 17-Monate alten Sohnes verliert. Seine Frau war eines der Todesopfer in der Konzerthalle Le Bataclan. Das Buch beginnt mit dem Warten auf ihre Rückkehr und dann das Hören der ersten schrecklichen Nachrichten. Das Hoffen und Bangen, ob sie wohl auch verletzt oder tot ist. In einer Art Tagebuch wird dann über seine nächsten Tage nach den Anschlägen berichtet. Wie bringt man einem Kleinkind bei, dass die Mutter nie mehr zurückkommt? Wie kann man selbst weitermachen? Und dabei nicht verbittert sein vor Hass??? Antoine Leiris schafft all dies in bemerkenswerter Art und Weise und doch wird seine Verzweiflung spürbar. Aber er will die Terroristen nicht siegen lassen...Ein absolut bemerkenswertes Buch über einen bemerkenswerten Menschen. Mir fehlen wirklich etwas die Worte, um dieses bewegende Buch zu beschreiben - ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Wenn ich könnte würde ich auch 10 Sterne vergeben. 

    Mehr
  • Ein enormer emotionaler Kraftakt

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Duffy

    Duffy

    02. November 2016 um 18:31

    Antoine Leiris war einer derjenigen, die beim Anschlag vom 13.November 2015 auf das Pariser Bataclan einen engen Angehörigen verloren hat, seine Frau und die Mutter des 17 Monate alten Sohnes. In einer aufwühlenden Facebook-Mitteilung hat er sich an die Verantwortlichen gewandt mit einer bewegenden Mitteilung: "Meinen Hass bekommt ihr nicht" und er hat damit das Einzige getan, was man dieser verabscheuungswürdigen Tat entgegensetzen kann, nämlich die Verweigerung des Erfolges für die Attentäter.Seinen Schmerz, seine Ohnmacht, seinen Verlust und die Sorge um seinen Sohn hat er in einer Art Tagebuch der darauffolgenden zwölf Tage niedergeschrieben. Noch nie habe ich ein derartig tiefgehendes und menschliches Plädoyer für die Liebe und die Loylaität nach dem Tod gelesen. Diese enorme Willensstärke, die richtigen Worte zu finden und die Kraft zu haben, diese dann niederzuschreiben, eigentlich alles zwei, drei- oder mehrmals nachzuerleben, kann keinem noch so versierten Schriftsteller gelingen. Hier beweist sich wieder die unbändige Kraft, die Worte haben können, wenn sie tief aus dem Inneren kommen, ohne Kalkül und ohne Tricks. Dieses schmale Büchlein hat das Leben geschrieben, so dramatisch es auch ist, so be- und anrührend, so zutiefst emtional, dass es wohl jeden betroffen macht.Es ist der schönste Grabschmuck, dem man einem geliebten Menschen schenken kann, es ist der Ausdruck all dessen, was man an Positivem entwickeln kann und das genaue Gegenteil von dem Gift, das die menschenverachtenden Wesen versprühen, die alles versuchen, um diese Stützpfeiler der gemeinsamen Existenz zum Einsturz zu bringen.Dieses Buch sollten so viel wie möglich von denen lesen, die sich  teilnahmslos von der negativen Entwicklung der Menschen einfach aus ihren Verpflichtungen stehlen, nämlich die Welt zu einem Platz zu machen, auf dem die Rohheit, die Gewalt und die Ignoranz keine Chance haben.Ich wünsche dem Autoren vom ganzen Herzen einen immer angemessenen Umgang mit dem Erlebten, wie immer das auch aussehen mag. Ich wünsche dem Sohn Melville, dass er das Gedankengut von seinem Vater erbt und ich wünsche mir, dass die Menschen die wenigen Chancen, die sie noch haben, um sich nicht weiterhin selbst zu zerstören, nutzen würden.

    Mehr
  • Meinen Hass bekommt ihr nicht, Antoine Leiris

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    readingmia

    readingmia

    10. October 2016 um 20:48

              Meinen Hass bekommt ihr nicht, Antoine LeirisTitel: Meinen Hass bekommt ihr nichtAutor/in: Antoine LeirisOriginaltitel: Vous n'aurez pas ma haineAus dem Französischen von Doris HeinemannGenre: BiografienErschienen: 09. Mai 2016Verlag: BlanvaletISBN: 978-3-7645-0602-5Seitenanzahl: 144 Seiten, Gebundenes Buch mit SchutzumschlagPreis: € 12,00 [D] | € 12,40 [A]Quelle Inhaltsangabe: Der bewegende Bericht eines Mannes, der am 13. November 2015 während der Terroranschläge in Paris die Liebe seines Lebens verlor und mit einem einzigen Post die ganze Welt bewegte. Am 13. November 2015 sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal – sie wurde an diesem Tag mit neunundachtzig weiteren Personen im Konzertsaal Le Bataclan Opfer der Terroranschläge in Paris. Während die Welt geschockt und in tiefer Trauer versuchte, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postete der Journalist auf Facebook einen offenen Brief. In bewegenden Worten wandte er sich darin an die Attentäter und verweigerte „den toten Seelen“ seinen Hass – und den seines damals siebzehn Monate alten Sohnes Melvil. Die Botschaft ging um die Welt. Er, der an jenem Tag die Liebe seines Lebens verlor, hatte nur eine Waffe: seine Worte. Das Grauen, der Verlust und die Trauer haben Antoine Leiris‘ Leben erschüttert. Ehrlich und ergreifend schildert er Momente aus einem zerstörten und doch so zärtlichen Alltag zwischen Vater und Sohn – und sagt damals wie heute, dass das Leben trotzdem weitergehen soll. Antoine Leiris trotzt dem Terror und der Gewalt mit einer bewegenden und hoffnungsvollen Botschaft: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“. Autor: Antoine LeirisAntoine Leiris (geb. 1981) war Kulturredakteur bei den französischen Radiosendern France Info und France bleu. Heute arbeitet er als freier Journalist in Paris. Cover: Das Cover ist sehr schlicht und schön. Der Fokus liegt auf dem Titel und dem Namen des Autors. Wenn man sich das Cover noch genauer Anschaut, sieht man ein Zitat aus dem Buch was dem Leser nur noch mehr Lust auf mehr macht. Der Marienkäfer sieht süß aus und verschönert das Cover noch ein bisschen. Meine Meinung: Dieses sehr berührende und traurige Buch werde ich anders bewerten da, ich finde das man eine wahre Geschichte über einen trauernden Menschen nicht mit Sternen bewerten sollte.In diesem Buch erzählt Antoine Leiris aus seinem Leben und teilt mit uns sehr private Einblicke seiner Vergangenheit und seines jetzigen Leben. Das Buch ist sehr emotionsvoll und berührend. Antoine erzählt von seinen Schmerzen und der Trauer die er um seine Frau hat aber, auch das er sein Leben weiterleben muss. Er erzählt von seinem Sohn der damals erst siebzehn Monate alt war und von nun an ohne Mutter aufwachsen muss. Außerdem erzählt er wie der Tag an dem das schlimme Ereignis geschah ablief und was er dabei fühlte. Dieses Buch ist so bewegend und traurig das mir die Tränen kamen. Ich kann Antoine Leiris total verstehen wie er mit seinen Gefühlen umgeht und wie er handelt. So ein Schicksal wie ihm wieder fahren ist wünscht man niemanden und wie er damit umgeht finde ich gut. Er bekommt von mir großen Respekt. Fazit: Dieses Buch hat mich sehr berührt und mehrmals flossen mir die Tränen. Man bekommt einen Einblick in sehr private Augenblicke des Lebens von Antoine Leiris. Ein tolles und sehr emotionales Buch!

    Mehr
  • Meinen Hass bekommt ihr nicht

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Sweetybeanie

    Sweetybeanie

    01. October 2016 um 08:27

    Zum Inhalt: Der 13. November 2015 wird uns noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Denn das war der Tag, an dem viele Menschen in Paris ihr Leben durch terroristische Attentäter verloren. Antoine Leiris verlor an diesem Tag die Liebe seines Lebens und die Mutter seines kleinen Sohnes Melvil. Hélène Leiris wurde im Pariser Bataclan mit 89 weiteren Menschen erschossen. In einem offenen Brief, der um die Welt ging, versprach Antoine den Attentätern eines: dass sie niemals seinen Hass bekommen werden, denn dann hätten sie gewonnen…. Meine Meinung: Ich werde das Buch nicht bewerten – das steht mir nicht zu. Aber ich werde schreiben, welche Empfindungen dieses Buch und die offenen Worte von Antoine Leiris in mir ausgelöst haben. In jedem Wort, in jeder Zeile spürt man die Liebe, die er seiner verstorbenen Frau entgegenbringt, man fühlt die Trauer, die ihn und seinen Sohn in jedem Moment, seitdem der Tod in ihrem Leben Einzug gehalten hat, begleitet. Und man liest von dem Mut und der Hoffnung, die ihn dazu bringt, für seinen Sohn jeden Tag aufs Neue aufzustehen und jeden neuen Tag zu einem guten Tag zu machen. Zu einem Tag voller Liebe, in Erinnerung an eine wundervolle Frau und Mutter, der großen Liebe seines Lebens. Man liest vom Abschied nehmen, von einem neuen Anfang ohne den Mittelpunkt seines Lebens. Und man liest vom Glück, der Liebe seines Lebens begegnet sein zu dürfen. Ich habe viel gefühlt beim Lesen und auch viel geweint, das Buch hat mich so sehr berührt, ich kann es eigentlich nicht wirklich in Worte fassen. Ich bewundere Antoine, dass er sich dem Hass den Attentätern gegenüber so entziehen kann, dass er ihnen nicht die Genugtuung gibt, durch ihre Taten noch mehr Hass auf der Welt zu schüren. Ein Buch, das niemanden unberührt lassen kann. Ein Buch, dass die Welt trotz der großen Tragödie ein kleines Stück weit besser macht.

    Mehr
  • Wie traurig!

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Phina

    Phina

    18. September 2016 um 17:29

    Der Autor hat seine Frau im November 2015 im Le Bataclan in Paris verloren und beschreibt die direkte Zeit danach für sich und sein kleines Kind. Teilweise recht poetisch geschrieben, generell aber natürlich ganz schön traurig und unfassbar.

  • Die persönliche Anti-Terror-Schrift

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    dominona

    dominona

    31. August 2016 um 15:10

    Dieses Buch verleitet einen dazu zu behaupten, man würde Menschen verstehen, die bei Anschlägen Familienangehörige verloren haben, aber auch, wenn das Buch es schafft, viele verschiedene Emotionen zu wecken, ist man doch nur Zuschauer. Ich kann man nicht entscheiden, ob das Buch mir Mut macht oder doch eher depressiv, ein bisschen von beidem wahrscheinlich. Eins ist sicher: das Leben geht weiter, immer weiter, so blöd es sich auch anhören mag.

    Mehr
  • Trauerbewältigung nach Terroranschlag

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    Federfee

    Federfee

    29. August 2016 um 12:29

    Ein ergreifendes Büchlein, aber weniger politisch als ich dachte. Es geht eher um Trauerbewältigung.Der Autor Antoine Leiris ist Kulturredakteur und Journalist, ein Mann, der schreiben kann, eindringlich, poetisch, anrührend.Er ist der Mann, der am 13.11.2015 beim Terroranschlag auf das Bataclan in Paris die Liebe seines Lebens verlor, seine Frau Hélène, Mutter des 17-monatigen Sohnes. Bekannt wurde er durch einen offenen Brief an die Terroristen, den er bei FB veröffentlichte und der großes Aufsehen erregte. Um diesen Brief herum erzählt Leiris seine Geschichte: wie es war, als er von den Anschlägen erfuhr, als Hélène sich nicht meldete, wie ihr Tod traurige Gewissheit wurde. Er tut sich schwer mit der Reaktion seiner Mitmenschen, so gut sie es auch meinen und prangert die bürokratischen Schwierigkeiten an, die ihm das Leben schwer machen."All diese Verwaltungsschikanen, die den Kummer beschmutzen ..." (S. 29)Warum nun hat er dieses Buch geschrieben, diese Worte?"Ich tippe sie ein, um sie zum Schweigen zu bringen, damit sie aufhören, sich zu streiten, und mich schlafen lassen." (S. 67)Anstatt sich in Hass gegen die 'toten Seelen' zu suhlen, versucht er, seine Trauer zu verarbeiten und sich um seinen Sohn zu kümmern, dem er klar machen muss, dass seine Mutter nie mehr wieder kommen wird.

    Mehr
  • Meinen Hass bekommt ihr nicht

    Meinen Hass bekommt ihr nicht
    ausgefuchst_

    ausgefuchst_

    18. August 2016 um 23:10

    Antoine Leiris hat am 13. November 2015 bei den Anschlägen auf das Bataclan die Liebe seines Lebens und die Mutter seines Sohnes verloren.Er erzählt, wie er von Hélènes Tod erfuhr und wie er die Tage danach erlebte. Wie er versucht stark zu sein, vor allem für seinen kleinen Sohn. Das Leben geht ohne sie weiter, doch wie? Nichts ist mehr wie es war und Antoine muss lernen, dass sie nicht mehr zur Tür hereinkommen wird, auch wenn er sich nichts sehnlicher wünscht.Man spürt wie sehr sich die beiden geliebt haben und wie sie diese Liebe an ihren gemeinsamen Sohn weitergeben.Ein Buch über das Leben und die Liebe, aber auch über die Trauer, Mut und Verzweiflung. Trotz allem was passiert ist, will Antoine Leiris die Täter aber nicht hassen. Er will kämpfen, für sich und seinen Sohn und wieder lachen und leben.Mich hat dieses Buch unglaublich berührt und zum Nachdenken angeregt.

    Mehr
  • weitere