Antoine de Saint-Exupéry Der Kleine Prinz. Die Originalübersetzung für Kinder

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Inhaltsangabe zu „Der Kleine Prinz. Die Originalübersetzung für Kinder“ von Antoine de Saint-Exupéry

Gebundene und schöne Ausgabe für Kinder.

Der Kleine Prinz wird gern als klassisches Kinderbuch angesehen. Tatsächlich haben auf sich gestellte junge Leser aber große Schwierigkeiten, Zugang zu allen darin enthaltenen Gedanken zu finden. Das soll ihnen die auf der Originalübersetzung basierende, leicht bearbeitete Fassung für Kinder erleichtern, in der allzu schwierige Begriffe in eine Kindern verständlichere Form übertragen wurden.

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    Der Kleine Prinz. Die Originalübersetzung für Kinder

    MuenisBookWorld

    16. November 2017 um 18:49

    Der Autor Antoine de Saint-Exupéry hat vor seinem Tod ein Meisterwerk geschaffen, dass noch bis heute gelesen wird. Ich selbst habe die Geschichte des kleinen Prinzen erst neulich beendet, weil es mir einfach sehr spät in die Arme fiel. Ich möchte in meiner Rezension mit dem Inhalt beginnen und danach noch etwas zu einigen Motiven und Elementen in der Geschichte sagen, die eine wichtige Bedeutung besitzen. Wahrscheinlich kann kein Leser abstreiten, dass die Geschichte des kleinen Prinzen unsere Welt und die Menschheit, die sie bewohnt, kritisieren soll. Am Anfang der Erzählung zeichnet der kleine Prinz einige gruselige Erscheinungen wie zum Beispiel einen riesengroßen Elefanten, der von einer Boa gefressen wird, jedoch kann niemand die Zeichnung verstehen, da sie aussieht wie ein Hut. Aus diesem Grund hat auch keiner Angst davor. Der kleine Prinz bewohnt einen Asteroiden mit dem Namen B 612. Dieser Asteroid wurde "ein einziges Mal im Jahre 1909 von einem türkischen Astronomen im Fernrohr gesehen [...]." (S. 19)Damals als der türkische Astronom diesen Planeten entdeckte und ihn bei einem internationalen Kongress vortrug, nahm ihn keiner ernst. Das lag an seiner Kleidung. Als er dann aber 1920 ein weiteres Mal seinen Vortrag abhielt, applaudierte man ihm, da er einen Anzug trug. Erwachsene seien unlogisch - so der kleine Prinz.Diese Stelle der Erzählung kann selbstverständlich rassistisch gedeutet werden, da der türkische Astronom in seinen orientalischen Gewänden gering geschätzt wurde. Dafür müsse er sich erst an die westlichen Normen anpassen und fügen, indem er sich integriert. Wenn man es jedoch politisch deutet, könnte man es eventuell mit Mustafa Kemal Atatürkgleichsetzen. Der sich ebenso für die Trennung von Staat und Religion in der Türkei einsetzte.Eines Tages wuchs eine Blume auf dem Planeten. Doch der kleine Prinz verstand schnell, dass man den Blumen nicht zuhören darf, man müsse sie anschauen und einatmen. Auf der Suche nach einigen Freunden begegnet der kleine Prinz einem König, einen Eitlen, einen Betrunkenen, einen Laternenanzünder, einen Geografen und einen Geschäftsmann. Doch diese Personen waren alle seiner Meinung nach "unlogisch und merkwürdig". Nach dem der Geograf dem kleinen Prinzen riet die Erde zu besuchen, machte er sich auf den weiten Weg.Dort fand er eine Blume in der Wüste, entdeckte einen Rosengarten und traf auf einen kleinen Fuchs, der etwas über die Bindung von zwei Wesen erzählte. Er sagte, das Freundschaft zwischen zwei Wesen dann entsteht, wenn man den anderen zähmt. Am Ende der Geschichte verblieb nichts mehr von dem Wasservorrat des kleinen Prinzen und machte sich deshalb auf die Suche nach einem Brunnen. Später empfand er sogar Heimweh und wollte so schnell wie möglich zurück zu seinem Planeten. Dann kehrte er schließlich mit seinem Flugzeug zurück.Nachdem der Leser dieses Meisterwerk beendet, fällt wie oben schon erwähnt wurde auf, dass die Geschichte Kritik an der Erwachsenenwelt äußert, die durch die verschiedenen Personen, die der kleine Prinz antrifft, repräsentiert werden. Es handelt sich um Erwachsene, die mit sich selbst beschäftigt sind und sich nicht um ihr Umfeld kümmern. Der Autor zeichnet durch diese Kritik zwei Welten. Auf der einen Seite befinden sich die Erwachsenen und auf der anderen ist die kindliche Welt, die durch den kleinen Prinzen verkörpert wird. Der kleine Prinz stellt den Erwachsenen die kuriosesten Fragen, wartet aber so lange bis er eine zufriedenstellende Antwort von ihnen bekommt. Außerdem möchte er gern einen Freund finden, doch die Erwachsenen zeigen keine Wärme und wollen ihn schnell loswerden. Er ist ziemlich enttäuscht von ihnen. Kinder sind wissbegierig und träumerisch. Dies macht vor allem der kleine Prinz deutlich. Er will sich durch seine Reise weiterbilden. Als der sechsjährige Prinz mit seiner Maschine losfliegt, hat er eine Panne in der Sahara. Dort stellt er sich zum ersten Mal die Frage, ob er denn überhaupt überleben wird: "Es war für mich eine Frage auf Leben und Tod. Ich hatte für kaum acht Tage Trinkwasser mit." (Seite 10)Die Zeichnung, die für die Erwachsenen lediglich einen Hut darstellt, aber in echt eine Boa ist, die einen Elefanten verspeist, zeigt, dass die Erwachsenen nur auf das Äußere achten und nicht tiefgründiger schauen. Hier wird das Motiv der Innerlich- und Äußerlichkeit hervorgehoben. Es fehlt den Erwachsenen vor allem an Imagination und Kreativität. Der machtbesessene König beispielsweise, den der kleine Prinz begegnet, zeigt dass er eigentlich nicht mächtig ist, da niemand in seinem Königreich lebt. Deshalb möchte er auch den kleinen Prinzen zu seinem "Untertan" machen. Der König lebt in seiner eigenen bescheidenden Illusion. Dann als er endlich zur Erde reist, trifft er eine Schlange, die behauptet, dass Menschen einsam sind, da sie keine Freunde haben ("Man ist auch bei den Menschen einsam." (Seite 73)) und bestätigt dadurch die Aussage des kleinen Prinzen. Erwachsene sind einfach distanziert.Der Fuchs, der ihm außerdem auf der Erde über den Weg läuft, erklärt ihm die Bedeutung von Freundschaft. Und rundet so das Ende der Erzählung ab. Insgesamt besitzt die Erzählung des kleinen Prinzen viele Perspektiven und versteckte Motive. Die Kritik, die der Autor dabei hervorbringt, ist sehr deutlich dargestellt. Meiner Meinung nach sollte jeder dieses Buch lesen, da sie eine schöne Botschaft vermittelt und von allen Altersgruppen gut aufgenommen werden kann.

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