Antoinette Lühmann Sternengreifer

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Inhaltsangabe zu „Sternengreifer“ von Antoinette Lühmann

Der 14-jährige Waisenjunge Benedict hat nur einen Traum: Er will Erfinder werden! Sein großes Vorbild ist Henri Giffard, der es geschafft hat, mit einem selbst gebauten Luftschiff in den Himmel zu steigen. Als Benedict bei einem Schuster in die Lehre gehen soll, beschließt er, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er macht sich auf den Weg nach Paris und dort auf die Suche nach Monsieur Giffard. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Stadt nicht nur viel zu groß, sondern auch viel zu gefährlich für einen Jungen vom Land ist. Über Umwege und mit einer ordentlichen Portion Glück schafft es Benedict jedoch, den Erfinder kennenzulernen, der von dem neugierigen Jungen inspiriert ist. Er unterrichtet Benedict und gemeinsam tüfteln sie an neuen Experimenten. Doch die beiden ahnen nicht, welche Intrigen hinter ihrem Rücken geschmiedet werden – ein machtgieriger Geschäftsmann hat große Pläne, und Monsieur Giffard ist ihm dabei im Weg. Schon bald schweben sie alle in großer Gefahr …

Das Lesealter für dieses Buch ist mit 11-13 Jahren angegeben. Ich finde, dass dies auch zutreffend ist.

— winterdream

Greif nach den Sternen und Deine Träume werden wahr! Eine tolle und spannende Geschichte vor allem für Jungen!

— Lesesumm

Ich bin nun ein Fan. Ein absolut tolles Buch über Träume, die wahr werden können

— buechermaus88

Einfach ein tolles Buch über mutige Erfinder und den glauben an Träume!

— abetterway

Spannend, geheimnisvoll, fesselnd. Ein Buch für alle Flugmodelle Fans.

— Buchraettin

Ein spannendes Jugendbuch rund um den Beginn der Luftschifffahrt, absolut lesenswert

— anke3006

Ein wunderbarer Jugendroman für Abenteurer und Erfinder - Spannend von Beginn bis Ende!

— Jungenmama

Ein Buch das mich gut in das Jahr 1880 bringt. Voller Spannung und Gefühl schreibt die Autorin über den Wunsch des Fliegens.

— Seelensplitter

Ein absolut großartiges Jugendbuch mit straffem Spannungsbogen und tollen Charaktere.

— Kartoffelschaf

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  • Leserunde zu "Dragonfly" von Antoinette Lühmann

    Dragonfly - Finde deine Bestimmung

    Coppenrath_Verlag

    Mit „Dragonfly - Finde deine Bestimmung“, dem neuen Jugendbuch von Antoinette Lühmann, erwartet euch ein spannender Fantasy-Roman. Eine Mitreißend erzählte Geschichte rund um eine starke Heldin im Kampf um Macht und Magie. Macht, Magie und eine schicksalhafte Liebe Jårlys und Flüstersteine – im Königreich Himmerland sind diese zauberhaften Dinge etwas ganz Normales. Doch aus unerklärlichen Gründen schwindet die Magie und dem jungen König droht ein Aufstand seines Volkes. Mitten in dieser aufwühlenden Zeit steht Charlotte vor dem wichtigsten Moment ihres Lebens. Wie alle 14-Jährigen des Landes wird sie in einer feierlichen Zeremonie, dem Trivium, erfahren, welche Ausbildung sie antreten wird. Denn in Himmerland entscheidet das Schicksal. Doch aks Charlotte Ihre Bestimmung erfährt, kann sie es nicht fassen: Sie soll eine der wenigen im Land sein, die magische Fähigkeiten besitzen! Charlotte kann es nicht glauben, denn dafür gab es niemals ein Anzeichen. Von einem Tag auf den anderen wird ihre Welt auf den Kopf gestellt und die Schicksale überschlagen sich. Sie gerät zwischen die Fronten der Herrscher und Rebellen, denn jede Seite hat ein ganz eigenes Interesse an ihr. Charlotte muss sich ihren Fähigkeiten stellen. Wird sie ihr Land und die, die sie liebt, retten können? Hier geht's zur Leseprobe! Wir laden euch ein zu einer gemeinsamen Leserunde mit der Autorin Antoinette Lühmann, die die Runde begleiten wird und gern eure Fragen beantwortet. Bewerbt euch bis einschließlich 31. Januar 2016 für eins der 15 Leseexemplare, indem ihr uns schreibt, über welche magischen Fähigkeiten ihr gerne verfügen würdet. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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  • Nette Geschichte!

    Sternengreifer

    Books-have-a-soul

    08. September 2015 um 09:15

    Der 14-jährige Benedict träumt davon einmal ein großer Erfinder zu werden. Als der Tag kommt, an dem er das Waisenhaus verlassen muss, um eine Lehre als Schuster zu begingen, ergibt sich eine Möglichkeit, den Schritt nach Paris zu wagen! Benedict nutzt seine Chance und begibt sich auf ein Abenteuer. Wer ist der unbekannte Fremde, der in seiner alten Heimat nach ihm sucht? Wird Benedict erfolgreich sein in Paris und seinen Traum erfüllen? Der Schreibstil ist leicht und flüssig und gefällt mir sehr gut. Ich fand das Buch von Anfang an interessant, aber leider nicht so spannend, dass ich mich, wie so oft bei anderen Büchern, den ganzen Tag frage, wie es wohl weitergeht! Dabei ist mir persönlich einfach die Grundidee zu der Geschichte etwas zu langweilig gewesen! Zur Mitte hin baut sich dann doch noch langsam Spannung auf und konnte mich doch noch begeistern.

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  • Leserunde zu "Sternengreifer" von Antoinette Lühmann

    Sternengreifer

    Coppenrath_Verlag

    Mit „Sternengreifer“ erwartet euch ein neuer Abenteuerroman Leser ab 11 Jahren von Antoinette Lühman, der im Paris des 19. Jahrhunderts spielt – atmosphärisch dicht erzählt und mit vielen überraschenden Wendungen! Ein Junge und der Traum von der Fahrt durch das Luftmeer… Benedict hatte alles riskiert, als er auf diesen Wagen gesprungen war. Sein Leben würde eine spannende oder katastrophale Wendung nehmen, denn er konnte verhungern und erfrieren oder ein berühmter Erfinder werden. In Paris war alles möglich! Der 14-jährige Waisenjunge Benedict hat nur einen Traum: Er will Erfinder werden! Sein großes Vorbild ist Henri Giffard, der es geschafft hat, mit einem selbst gebauten Luftschiff in den Himmel zu steigen. Als Benedict bei einem Schuster in die Lehre gehen soll, beschließt er, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er macht sich auf den Weg nach Paris und dort auf die Suche nach Monsieur Giffard. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Stadt nicht nur viel zu groß, sondern auch viel zu gefährlich für einen Jungen vom Land ist. Über Umwege und mit einer ordentlichen Portion Glück schafft es Benedict jedoch, den Erfinder kennenzulernen, der von dem neugierigen Jungen inspiriert ist. Er unterrichtet Benedict und gemeinsam tüfteln sie an neuen Experimenten. Doch die beiden ahnen nicht, welche Intrigen hinter ihrem Rücken geschmiedet werden – ein machtgieriger Geschäftsmann hat große Pläne, und Monsieur Giffard ist ihm dabei im Weg. Schon bald schweben sie alle in großer Gefahr … Hier geht’s zur Leseprobe! Wir laden euch ein zu einer gemeinsamen Leserunde mit der Autorin Antoinette Lühmann, die die Runde begleiten wird und gern eure Fragen beantwortet. Bewerbt euch bis einschließlich 12. Februar 2015 für eins der 15 Leseexemplare, indem ihr uns schreibt, was euer Traumberuf ist. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

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  • Sternengreifer

    Sternengreifer

    Traumfeder

    04. September 2015 um 14:18

    Inhalt Die Waisen Benedict und Albert träumen davon Werkzeugmacher zu werden und irgendwann, wie ihr großes Vorbild, der Luftschiffbauer Henri Giffard, fliegen zu können bzw. Flugschiffe bauen zu können. Doch es kommt anders als gehofft, denn während Albert den begehrten Ausbildungsplatz bekommt, soll Benedict Schuster werden. Das Schicksal gibt ihm allerdings eine andere Chance, denn auf dem Weg zu seiner Ausbildungsstelle, fällt ihm ein brennender Ballon vor die Füße, der niemand geringerem als Henri Giffard gehört. Benedict ergreift die Chance und geht nach Paris, doch hier läuft so einiges schief. Mit viel Glück gelingt es ihm bei Giffard unter zu kommen, allerdings hat jemand etwas gegen ihn und macht ihm das Leben schwer. Benedict ahnt nicht, dass eine weitere Gefahr hinter ihm her ist, die etwas aus seiner Vergangenheit sucht. Meine Meinung 1852 war eine andere Zeit, doch Menschen haben in allen Jahrhunderten Träume. In diesem Fall steht die Aeronautic an einer wichtigen Stelle, denn der 14 jährige Benedict träumt von Luftschiffen und dem Fliegen. Benedict ist vierzehn, aufgewachsen in einem Waisenhaus, ohne seine Eltern je gekannt zu haben. Mit seinem besten Freund Albert, macht er immer wieder Experimente, die aber so gut wie nie gelingen. Benedict ist ein wirklich kluger Junge, auch wenn er mit dem Lesen so seine Schwierigkeiten hat. Er versteht Zusammenhänge schnell und kann Probleme analysieren. Seine Neugier treibt ihn an und lässt ihn immer weiter Fragen stellen. Doch er ist eben auch ein Junge, der Fehler macht, verletzt und verletzt wird. Benedict ahnt nicht, dass seine Entscheidung nach Paris zu gehen, sein ganzes Leben umkrempeln wird. Antoinette Lühmann hat in diesem Buch eine wunderbare Geschichte für Jugendliche zu erzählen. Es ist ein Abenteuer voller Spannung und Geheimnisse, bei dem es nie langweilig wird. Die Autorin schafft einige Wirrungen, flechtet Intrigen ein und bringt so manche Gefahren in das Leben ihrer Charaktere. Vertrauen und Verrat stehen hier nah bei einander, aber auch die Liebe nimmt eine zentrale Rolle ein. Der Protagonist Benedict, muss für sein Alter so manches durchmachen. Er beweist viel Mut, in dem er seinen Ausbildungsplatz sausen lässt um seinen Träumen zu folgen. Doch nicht nur hierbei verlässt er den sicheren Weg und geht ein Risiko ein, denn es kommt so manches Mal zu solchen Situationen. Er ist ein Junge, der überaus ehrlich ist und sich durchkämpft, dabei weiß er nicht, das seine Gegner nicht auf gleiche Weise agieren. Die Autorin schreibt überaus bildreich und lässt vor den Augen der Leser die Handlung zum Leben erwachen. Es gelingt ihr die Szenen detailliert zu umschreiben, ohne jedoch unnötiges einzubringen. Die Einzelheiten über den Umbau der Stadt oder auch die technischen Details der Luftschiffe, sind einfach unglaublich und doch verständlich. Wenn man sich die gesamte Handlung durch den Kopf gehen lässt, scheint es beinahe, als wollte die Autorin ihren Lesern nahe bringen, dass man seinen Träumen folgen soll. Es mag ein Risiko sein, doch es könnte viele Überraschungen mit sich bringen. Nur wer sich traut, wird am Ende das finden, wonach er sein Leben lang gesucht hat. Die Verwicklungen, die hier aufgezeigt werden bzw. geflochten werden, sind genial. Manche lassen sich erahnen, andere nicht. Sie durch Benedicts Augen zu beobachten und zu enträtseln, ist einfach spannend, da er selbst ja nicht alles bemerken kann. Er ist ein Junge voller Träume und Wissbegierde, der sich der harten Realität stellen muss, in der viele Menschen nur auf den eigenen Vorteil aus sind. Auf harte Weise muss er lernen, dass man im Leben so einige Schwierigkeiten überwinden muss um voran zu kommen. Fazit "Sternengreifer" ist ein unglaublich spannendes und berührendes Buch. Der 14 jährige Protagonist lässt eine möglicherweise sichere Zukunft sausen um seinen Träumen zu folgen. Es ist ein Abenteuer, bei dem nicht immer alles glatt läuft, dass aber nicht den Willen brechen kann. Junge Leser dürften an diesem Buch ihren Spaß haben, besonders Jungs, die sich mit Benedict identifizieren können, doch auch Mädchen sollten sich nicht abschrecken lassen.

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  • Sternengreifer

    Sternengreifer

    winterdream

    20. April 2015 um 18:08

    Inhalt: Der 14-jährige Waisenjunge Benedict hat nur einen Traum: Er will Erfinder werden! Sein großes Vorbild ist Henri Giffard, der es geschafft hat, mit einem selbst gebauten Luftschiff in den Himmel zu steigen. Als Benedict bei einem Schuster in die Lehre gehen soll, beschließt er, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er macht sich auf den Weg nach Paris und dort auf die Suche nach Monsieur Giffard. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Stadt nicht nur viel zu groß, sondern auch viel zu gefährlich für einen Jungen vom Land ist. Über Umwege und mit einer ordentlichen Portion Glück schafft es Benedict jedoch, den Erfinder kennenzulernen, der von dem neugierigen Jungen inspiriert ist. Er unterrichtet Benedict und gemeinsam tüfteln sie an neuen Experimenten. Doch die beiden ahnen nicht, welche Intrigen hinter ihrem Rücken geschmiedet werden – ein machtgieriger Geschäftsmann hat große Pläne, und Monsieur Giffard ist ihm dabei im Weg. Schon bald schweben sie alle in großer Gefahr … Cover: Das Cover finde ich sehr gelungen und es passt sehr gut zum Titel des Buches. Auch finde ich es für Kinder sehr interessant gestaltet. Mein Fazit: Das Lesealter für dieses Buch ist mit 11-13 Jahren angegeben. Ich finde, dass dies auch zutreffend ist. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich zu dem Buch keinen Kontakt gefunden habe. Ich konnte mich nicht gut in die Geschichte hineinversetzen und ich fand es stellenweise auch eher langweilig. Ich könnte mir vorstellen, dass das für Kinder teilweise auch der Fall ist. Was ich weiterhin für Kinder eher schwierig fand war, die einzelnen Beschreibungen vor den Kapiteln. Die Autorin hat einen hohen Schreibstil und der ist mit Sicherheit nicht für jedes Kind geeignet. Die eigentliche Geschichte fand ich aber sehr gut erzählt und ausgesucht. Dies dürfte gerade für Jungs toll sein und ist mal etwas anderes als Piraten- oder andere Geschichten. Weil sich die Autorin sehr viel Mühe gemacht hat, möchte ich hier gerne 4 von 5 Punkten vergeben.

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  • Sternengreifer

    Sternengreifer

    Themistokeles

    16. April 2015 um 11:40

    Auch wenn der Titel nur im Übertragenen Sinn etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun hat, ist er dennoch irgendwie sehr passend und allein vom Cover macht das Buch extrem viel her. Sowohl die farbliche Gestaltung, als auch das Luftschiff und die anderen Bildelemente sind einfach richtig gelungen. Das einmal vorweg, auch wenn ich sonst eigentlich seltener auf die Covergestaltung eingehe, aber bei diesem Buch finde ich sie einfach extrem gelungen. Abgesehen davon ist die Geschichte aber auch einfach toll und die Charaktere machen einfach mächtig Spaß. Allein schon Benedict und sein Waisenhauskumpel Albert, mit dem er bei Nonnen lebt, sind einfach klasse beschrieben, so dass man diese beiden so unterschiedlichen, sich aber doch ähnelnden Jungs einfach gern haben muss, vor allen Dingen, die sie beide sehr wissbegierig sind und eine nette, teils noch sehr unbedarfte Art haben. Dazu kommt, dass Benedict eindeutig eine tolle Entwicklung über den Roman hinweg mitmacht und man einfach merkt, wie seine Erkenntnisse ihn beeinflussen, wodurch er ein super Protagonist ist. Auch Henri Griffard, der Erfinder und erster Mensch, der es nach diesem Buch mit dem Fliegen geschafft hat, ist einfach nur klasse. Er erinnert die meiste Zeit eindeutig an einen leicht zerstreuten Wissenschaftler, ist dabei aber einfach nur sympathisch, so ein bisschen, wie Alber Einstein auf seinem Zungenfoto. Dazu kommt noch, dass alle weiteren Charaktere so ihre kleinen Macken haben, alles irgendwie zusammenhängt, und man nie aus der Spannung heraus kommt, vor allem, wenn man dann anfängt zu erkennen, wie die Dinge zusammenhängen. Alles das kombiniert mit den Erkenntnissen zu Dampfmaschinen und dem Fliegen machen das Buch nicht nur spannend und toll zu lesen, sondern vor allen Dingen auch noch lehrreich, da man doch so einiges über Luftschiffe erfahren kann. Sehr schön gemacht finde ich dabei, dass es bei jedem Kapitelanfang einen kleinen eher leicht wissenschaftlich gehaltenen Einstiegstext gibt, den man aber auch, als nicht so erfahrene Person auf diesen Gebieten sehr gut verstehen kann. Zumal man dabei immer ein wenig am Rätseln ist, wer wohl der Autor dieser Texte sein wird und ob dieser vielleicht auch noch etwas mit der Geschichte zu tun bekommt. Es ist einfach toll gemacht, dass in diesem Buch die Rollen nicht ganz klar verteilt sind, denn auch mancher unsympathischer Charakter handelt nicht nur rein aus bösartigen Motiven, sondern aus teils durchaus verständlichen, auch wenn ich zugeben muss, dass es nicht die Art der Handlung rechtfertigt. Zudem ist es oftmals so, dass mich einige Charaktere, aber auch Wendungen der Handlung noch ziemlich überraschen konnten. Ein extrem tolles Buch, das ich nur empfehlen kann, vor allen Dingen auch für jüngere männliche Leser, da es zum einen vom Thema, aber zum anderen auch von den Charakteren her auch ein tolles Buch für Jungs ist.

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  • Sternengreifer...greife nach Deinen Träumen...

    Sternengreifer

    Ayda

    27. March 2015 um 19:17

    Klappentext: Der 14-jährige Waisenjunge Benedict hat nur einen Traum: Er will Erfinder werden! Sein großes Vorbild ist Henri Giffard, der es geschafft hat, mit einem selbst gebauten Luftschiff in den Himmel zu steigen. Als Benedict beim Schuster in die Lehre gehen soll, beschließt er, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er macht sich auf den Weg nach Paris und dort auf die Suche nach Monsieur Giffard. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Stadt nicht nur viel zu groß, sondern auch viel zu gefährlich für einen Jungen vom Land ist. Über Umwege und mit einer großen Portion Glück schafft es Benedict jedoch, den Erfinder kennenzulernen, der von dem neugierigen Jungen inspiriert ist. Er unterrichtet Benedict und gemeinsam tüfteln sie an neuen Experimenten. Doch die beiden ahnen nicht, welche Intrigen hinter ihrem Rücken geschmiedet werden – ein machtgieriger Geschäftsmann hat große Pläne, und Monsieur Giffard ist ihm dabei im Weg. Schon bald schweben sie alle in großer Gefahr … Meine Meinung: Ich hatte schon von dem Buch "Das Glas des Spiegelmachers" gehört und habe mich sehr gefreut die Gelegenheit zu bekommen, das neue Buch von Frau Luhmann lesen zu dürfen. Sternengreifer ist somit das erste Buch, welches ich von der Autorin Antoinette Lühmann gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht. Vorab,die Covergestaltung ist wunderschön gestaltet und sehr passend zum Inhalt gelungen,wirklich traumhaft! Der Schreibstil ist sehr flüssig und wortreich geschrieben, wobei ich erst im Laufe der Geschichte mit dem Stil so richtig warm wurde. Ich kam hin und wieder mit den sprunghaften Situations -sowie Personenbeschreibungen etwas durcheinander. Die Zitate am Anfang der Kapitel fand ich sehr schön miteingebaut. Die Kapitel sind in passender Länge und angemehmer Schriftgröße geschrieben. Wir erleben hier die Geschichte des Waisenjungen Bendedict, der als Protagonist mir als Leserin sehr schnell ans Herz gewachsen ist. Wir gehen mit ihm auf die Reise und erleben ein explosives Abenteuer gepaart mit emotionalen Situationen, die einen nachdenklich stimmen. Die Idee Technik,Wissenschaft und Geschichte in ein Kinder/Jugendbuch einzubauen finde ich auch sehr schön. Die Personen und Örtlichkeiten sind detailliert und authentisch beschrieben, wobei ich mir etwas mehr Beschreibungen von Paris gewünscht hätte und einige Charaktere für mich klarer waren als andere. Während des Lesens wird einem sehr schnell klare merkt mit wieviel Leidenschaft und Emotionen die Autorin diese Geschichte geschaffen hat. Das Ende hat mir unheimloch gut gefallen... Insgesamt hat die Autorin ein tolles Buch geschrieben, das ich sehr gerne weiterempfehle und 4 Sterne vergebe! Verlag: Coppenrath Verlag, ab 11 Jahre, Seiten: 352, Hardcover Autorin: In der Fachwerkstadt Celle 1978 geboren, studierte Antoinette Lühmann nach dem Abitur in Lüneburg und Hamburg. Sie ist ausgebildete Märchenerzählerin, Pastorin und Mutter von vier Kindern. Mit ihrer Familie wohnt sie in einer Kleinstadt im Westen Hamburgs. Ideen für Geschichten sammelt sie vor der Haustür und im Rest der Welt und schreibt immer gerade an irgendeinem Abenteuer. (Quelle: Coppenrath-Verlag.de) Webseite der Autorin: www.antoinette-luehmann.de

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  • Träume und Wünsche

    Sternengreifer

    ChrischiD

    20. March 2015 um 11:43

    Nicht nur Paris steckt mitten im Wandel, auch für die Freunde Benedict und Albert ist die Zeit des Umbruchs gekommen. Die Waisen müssen das Kloster, in dem sie bisher gelebt haben, verlassen und sich in verschiedene Lehren begeben. Doch Benedict hat einen ganz anderen Wunsch. Er träumt davon, ein großer Erfinder zu werden und Luftschiffe zu bauen, wie sein Vorbild Henri Giffard. Benedict ist besessen davon den Mann zu finden und macht sich somit auf eine gefährliche Reise, die einige Überraschungen für ihn bereit hält... Nicht nur Benedict begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse, denn der Leser folgt ihm bereitwillig. Nachdem man die beiden Waisenjungen ein wenig kennenlernen durfte, sind sie einem sofort sympathisch. Lausbuben zwar, aber mit ihren 14 Jahren mehr als wissbegierig, weshalb man ihnen den ein oder anderen Fehltritt verzeiht. Dass das Unterfangen, nach Paris zu reisen, ohne einen rechten Plan, nicht ungefährlich werden würde, ist dem Leser schnell klar, denn man weiß unglücklicherweise um einige Widersacher, die Benedict nicht einfach ziehen lassen wollen. So bleibt nur zu hoffen, dass diese sich nicht durchsetzen und der Junge unbehelligt sein Ziel erreicht. Gebannt und teilweise mit angehaltenem Atem verfolgt man das Geschehen und ist somit auch emotional ganz nah dran. Denn man kann nichts anderes tun als hoffen, dass alles gut ausgehen möge. Mit Spannung hat die Autorin wahrlich nicht gegeizt. Immer wieder kommt es zu unerwarteten Wendungen, zahlreiche Cliffhanger tragen dazu bei, dass man unbedingt noch ein weiteres Kapitel lesen muss, um zu erfahren wie es weiter geht. So ist es schier unmöglich das Buch einfach zur Seite zu legen. Zugleich erfährt man etwas aus der Geschichte Paris' und dem Wandel, der vor sich ging. Im Nachwort lässt die Autorin den Leser noch wissen wer der „echte“ Henri Giffard war, so dass man sich im Nachhinein ein Bild davon machen kann inwiefern sich Realität und Fiktion hier vermischen. „Sternengreifer“ bietet Lesespaß für jedwede Altersklasse. Angezeigt für Leser ab 11 Jahren werden aber durchaus auch Erwachsene ihre Freude an der Geschichte haben, sowohl sprachlich wie auch inhaltlich, denn wüsste man nicht, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, man würde es kaum merken.

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  • Träume können wahr werden, man muss nur nach den Sternen greifen!

    Sternengreifer

    Lesesumm

    14. March 2015 um 13:10

    ich vergebe 4,5 Sterne Glaube an Deine Träume! meine Buch- und Leseeindrücke: Dieses Buch ist bereits von außen ein wahres Bucherlebnis ganz nach meinem Geschmack. Was ich wirklich besonders bei Büchern liebe ist, wenn die Schrift oder andere Details aufgeworfen sind und der Leser somit auch noch ein Gefühl über den Tastsinn vermittelt bekommt. Bei diesem Cover von Max Meinzold sieht man bereits durch die vielen, vielen kleinen und großen Einzelheiten mit wieviel Liebe hier bei der Gestaltung gearbeitet wurde. Wenn man das Buch aufschlägt geht es weiter und bei jedem Buchteil findet man wieder eine Illustration. Auf ca. 346 Seiten erzählt Autorin Antoinette Lühmann eine tolle Geschichte über einen Jungen der an seinen Traum glaubt. Ihre Wahl der Sprache ebenso wie die gewählte Schriftgröße ist für das empfohlene Lesealter ab ca. 11 Jahre absolut passend und wird nicht nur diese Leser in seinen Bann ziehen sondern wahrscheinlich auch bereits Kinder die ein Jahr jünger sind sowie Erwachsene gleichermaßen. Alle Charaktere sind sehr gut beschrieben und es entsteht die Welt im Paris des 19. Jahrhunderts vor dem inneren Auge. Man fühlt sich zurückversetzt in der Zeit. Das Format der Hardcover-Version liegt gut in den Händen und entspricht dem meist üblichen Maß für diese Ausführung. ein kleiner Einblick in die Handlung: Benedict der Waisenjunge lebt bei Nonnen genau wie sein bester Freund Albert. Gemeinsam haben sie einen Traum. Den Traum einmal fliegen zu können und setzen alles daran hinter das Geheimnis zu kommen, wie dies funktionieren könnte. Das größte Vorbild für sie ist dabei der Luftschiffbauer Henri Giffard. Als beide alt genug sind um in eine Lehre zu gehen, trennen sich ihre Wege und die Geschichte nimmt mit nur einer Entscheidung einen komplett anderen Verlauf. Welcher das ist und was es noch alles für Wendungen gibt, sollten Neugierige jetzt auf jeden Fall selbst lesen und ins 19. Jahrhundert eintauchen! meine ganz persönliche Meinung: Was ich am Anfang schön finde ist die Widmung, die wohl ebenfalls an einen kleinen Träumer gerichtet ist. Ich persönlich musste mich am Anfang ein wenig einfinden in die Geschichte. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob es wirklich am Buch lag oder einfach nur daran, dass man manchmal einfach zu viel Ablenkung noch durch andere Dinge hat. Für den Moment war die Vorstellung der einzelnen Figuren einfach sehr sprunghaft für mich aber man gewöhnt sich dann doch relativ schnell daran. Das klingt jetzt wie ein Widerspruch aber es ist keiner. Lesen sie einfach selbst und vielleicht geht es ihnen ja ganz anders als mir und sie sind sofort von der erste Zeile an im Buch. Ansonsten ist der Schreibstil wirklich flüssig und man kommt beim lesen sehr schnell voran, wenn es den Schalter im Kopf einmal umgelegt hat. Die Geschichte ist lebhaft und lebendig erzählt und hat Wendungen an die man so gar nicht unbedingt gedacht hätte. Mir ging es immer so, dass ich mir Gedanken beim lesen machte aber manchmal dann doch auf der falschen Fährte war, wie man so sagt und genau das macht ja auch ein gutes Buch aus. Es wurde dadurch niemals langweilig sondern ganz im Gegenteil. Es geht um Fortschritt, Geschichte und auch viele menschliche negative Wesenszüge durch die andere zu leiden haben bis sie sich selbst daraus befreien. Die Welt aus der damaligen Zeit ersteht wieder auf durch die Art wie Antoinette Lühmann schreibt. Dieses Buch ist besonders toll für kleine Entdecker, Forscher und vor allem für Jungen. Ehrlich gesagt denke ich sogar, dass man es fast als reines Jungenbuch bezeichnen könnte! Natürlich möchte ich auf keinen Fall ausschließen, dass sich Mädchen/Frauen ebenso dafür begeistern können, wie die Geschichte ja auch deutlich zeigt! Aufgrund meiner Startschwierigkeiten, habe ich den kleinen halben Punkt abgezogen. Ich musste wirklich am Buch bleiben und konnte kein anderes noch mitlesen, denn eigentlich ist das bei mir der Fall, dass ich mehrere Bücher liegen habe die ich zur selben Zeit lese. Dies war hier nicht möglich. Von Antoinette Lühmann ist ebenfalls das Buch „Das Geheimnis des Spiegelmachers“ erschienen und erhältlich in der gebundenen Ausgabe unter der ISBN: 978-3-649-61434-0. Ich werde mir auf jeden Fall auch dieses Buch holen um die Geschichte darin zu erfahren. Fazit: Ein tolles Buch für kleine und große Physiker, Forscher, Entdecker, Weltveränderer und für alle die einfach Spaß an Geschichten haben, die einen abtauchen lassen in eine längst vergangene Zeit! Mit ganzen 4,5 Sternen gebe ich meine Leseempfehlung an sie weiter! © by Lesesumm auf LB/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

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    • 1769
  • Absolut Empfehlenswert!

    Sternengreifer

    buechermaus88

    09. March 2015 um 20:57

    Allein dieses Cover. ICH LIEBE ES. Was ihr auf dem Bild natürlich nicht sehen könnt ist, dass der Titel etwas hervorgehoben ist. man kann ihn fühlen. Und er fühlt sich toll an. Und der Titel ist eingebunden in diesen Zeppelin. Das passt einfach toll. Das Cover an sich gibt schon viel über den Inhalt preis. Der Junge im Vordergrund stellt vermutlich die Hauptfigur Benedict dar. Im Hintergrund sieht man die Stadt Paris. Die Stadt zieht sich rundherum um das Buch, das heißt auch auf der Rückseite des Buches ist sie zu sehen. Der 14-jährige Benedict ist Waise und träumt schon immer vom Fliegen. Mit seinem besten Freund erfindet er ständig neue Sachen, um zu fliegen. Dann soll er in die Lehre, aber auf dem Weg dorthin sieht er einen abgestürzten Ballon, der Passagiere hatte. Er hilft den Leuten beim Zusammenräumen und nun steht er vor einer wichtigen Entscheidung: Geht er zu seinem neuen Lehrmeister oder folgt er diesen Leuten, die ihm das Geheimnis vom Fliegen beibringen können? Er entscheidet sich für seinen Traum :-) Weitere Personen in diesem Buch sind zum Beispiel Schwester Marie, die in dem Kloster, in dem Benedict aufwächst, Nonne ist. Sie verbirgt ein Geheimnis und als sie merkt, dass Benedict nicht bei seinem Lehrmeister ankommt, versucht sie ihn zu finden, denn unheimliche Männer sind hinter etwas her und sie vermuten, dass Benedict es hat. Eine weitere wichtige Person ist der berühmte Wissenschaftler Henri Giffard. Er hat es geschafft schon einige Kilometer mit einem Luftschiff zu fliegen und er ist das große Vorbild von Benedict. Es ist absolut spannend Benedict im Buch zu verfolgen und mitzuerleben wie sein Leben verläuft. Es gibt immer wieder neue Abenteuer. Eine Geschichte, in der Träume verfolgt werden und die Menschen versuchen, darum zu kämpfen. Ich muss jetzt unbedingt auch etwas aus dem Buch zitieren, was mir besonders gut gefallen hat: “Wenn du in dieser Stadt überleben willst, dann weinst du nicht um das, was verloren ist, sondern träumst von dem, was möglich ist.” Ich finde, das sagt etwas Wichtiges aus. Schau nicht zurück, sondern schaue was möglich ist und möglich sein kann. Mein Fazit: Wer hätte das gedacht: 5 von 5 Sternen!

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  • Lebe deine Träume - Spannendes Erfinder-Abenteuer

    Sternengreifer

    Gela_HK

    09. March 2015 um 11:48

    Als Waisenjunge bleiben einem nur die Träume. Der 14jährige Benedict möchte unbedingt Erfinder werden, genauso wie sein Vorbild der Luftschiffbauer Henri Giffard. Bevor dieser Traum wie eine Seifenblase zerplatzt, flieht er vor der Schusterlehre und macht sich allein nach Paris auf. Ende des 19. Jahrhunderts ist diese Stadt gefährlich und bietet wenig Möglichkeiten. Das Schicksal will es, dass Benedict den Erfinder findet und dort herzlich aufgenommen wird. Doch es gibt Neider und hinterhältige Geschäftsleute, die an ein Geheimnis  gelangen wollen. Ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt. Antoinette Lühmann beweist mit diesem Jugendbuch, dass die Vergangenheit ganz und gar nicht langweilig sein muss. Das empfohlene Lesealter liegt bei 11 bis 13 Jahren. Durch die technisch detaillierten Beschreibungen benötigen junge Leser schon ein gewisses Interesse am Thema. Jedes Kapitel wird mit einem Teil einer Experimentbeschreibung begonnen, welche sich am Ende als Schlüssel zu einem Geheimnis erweist. Der Schreibstil ist spannend, geheimnisvoll und fesselnd. Besonders die Beschreibung von Paris, zur Jahrhundertwende ist gelungen. Man fühlt sich direkt in die Zeit versetzt, spürt das Gewusel der Menschen und riecht den Unrat der Straßen. Die Aufbruchstimmung der Menschen durch die Bauarbeiten der neuen Kanalisation und den Straßenbau ist sehr gut umgesetzt worden. Die Charaktere werden sehr detailliert und lebendig beschrieben. Man kann sich gut in die Personen hineinversetzen und mit ihnen bangen und hoffen. Von Anfang an wird ein Geheimnis um die Nonne Marie und den Waisenjungen Benedict aufgebaut. Es geht um geheimnisvolle Aufzeichnungen, die versteckt waren und jetzt durch einen skrupellosen Geschäftsmann wiederbeschafft werden sollen. Involviert ist auch der Erfinder Henri Giffard, der an einem neuen Luftschiff arbeitet. Der Spannungsbogen wird über die ganze Strecke gehalten und führt am Ende zu einem fulminanten Höhepunkt. Bei einigen Szenen wäre man gern länger in das Geschehen eingetaucht und wünschte sich mehr Details. Dieses Buch begeistert nicht nur junge Leser und weckt das Interesse für Technik und Geschichte.

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  • Sternengreifer

    Sternengreifer

    abetterway

    09. March 2015 um 10:47

    Inhalt: "Der 14-jährige Waisenjunge Benedict hat nur einen Traum: Er will Erfinder werden! Sein großes Vorbild ist Henri Giffard, der es geschafft hat, mit einem selbst gebauten Luftschiff in den Himmel zu steigen. Als Benedict bei einem Schuster in die Lehre gehen soll, beschließt er, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Er macht sich auf den Weg nach Paris und dort auf die Suche nach Monsieur Giffard. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Stadt nicht nur viel zu groß, sondern auch viel zu gefährlich für einen Jungen vom Land ist. Über Umwege und mit einer ordentlichen Portion Glück schafft es Benedict jedoch, den Erfinder kennenzulernen, der von dem neugierigen Jungen inspiriert ist. Er unterrichtet Benedict und gemeinsam tüfteln sie an neuen Experimenten. Doch die beiden ahnen nicht, welche Intrigen hinter ihrem Rücken geschmiedet werden – ein machtgieriger Geschäftsmann hat große Pläne, und Monsieur Giffard ist ihm dabei im Weg. Schon bald schweben sie alle in großer Gefahr …" Meinung: Also erstmal das Cover ist einfach wunderbar, es ist richtig freundlich und voller Abenteuer. Das Buch ist besonders geschrieben, spannend und voller Elan. Es ist einfach wunderbar, man fliegt durch das Buch und taucht in eine besondere Welt ein. Die Charaktere sind alle schön beschrieben und jeder hat seinen eigene Geschichte. Benedikt ist ein neugieriger Kopf und er landet in Paris wo er den großen Erfinder kennenlernt. Aber es werden auch intrigen gesponnen...und alte Feindschaften leben wieder auf. Das Happy End folgt Gott sei Dank, da es eine rührende Geschichte ist und eine Familie wieder zusammen findet. Weiters erzählt die Geschichte eine über den Mut zu Erfindungen, Freundschaft, Familie, sowie Neid und Macht. Fazit: Wunderbares Buch über den Mut von Erfindern und den Glauben Träume zu verwirklichen.

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  • Paris zur Erfinderzeit

    Sternengreifer

    buchfeemelanie

    07. March 2015 um 16:10

    Das Cover ist sehr schön gestaltet. Die Kapitel sind kurz - mittellang und werden immer von einem Zitat eingeleitet. Der Leser kommt gut und schnell in die Handlung des Buches hinein. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass Frau Lühmann die Örtlichkeiten sehr gut beschreiben konnte, dass ich als Leser mir die Umgebung sehr gut vorstellen konnte. Besonders Paris fand ich sehr interessant wobei das damalige Leben mit seinen Schwierigkeiten und Aberglauben gut verdeutlicht wurde. Benedict ist ein aufgeschlossener und wissbegieriger Junge, der mir sofort sympathisch war. Die Zeit der Versuche im Kloster ist spannend geschrieben, dabei wartet das wahre Abenteuer noch auf ihn. Aber auch die anderen Figuren, wie Albert oder Marie fand ich gut konstruiert. Besonders spannend fand ich die ganzen Ideen rund um die Erfindungen. Da ich hier so ziemlich der Nullchecker bin habe ich nicht alles verstanden, war aber von der Motivation und den Mut fasziniert. Spannend fand ich auch die Geheimnisse und Ambitionen, die sich zum Teil recht spät auflösten und ein bisschen verwirrend waren. So waren mir bis über die Mitte des Buches nicht alle Personen mit ihren Vorhaben sicher bekannt. Das Ende ist noch einmal wirklich spannend und hat mir gut gefallen.

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  • Luftschiffe, Geheimnisse und ganz viel Spannung

    Sternengreifer

    anke3006

    05. March 2015 um 11:21

    Benedikt wächst im Waisenhaus auf. Er interessiert sich für Luftschifffahrt. Sein Traum ist es selbst zu fliegen. Über Umwege kommt er nach Paris und lernt dort sein großes Vorbild kennen. Er wähnt sich am Ziel seiner Träume, aber alles kommt anders. Ein Geheimnis umgibt Benedikts Herkunft. Wer kann ihm sagen wer er wirklich ist? Ob die Nonne Marie etwas weiß? Auch sie umgibt ein Geheimnis. Antoinette Lühmann hat einen Jugendroman geschrieben, der den Leser von Anfang an packt. Es sind nicht nur die wunderbaren Beschreibungen über die Anfänge der Luftfahrt oder klaren Erzählungen über das Paris der damaligen Zeit. Die Autorin hat einen wundervollen Erzählstil, der sofort das Kopfkino laufen lässt. Die Spannung ist von Anfang an hoch. Und hat dieses Buch begeistert. Eine volle 5-Sterne-Leseempfehlung.

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