Antoinette Stockenberg

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Autor von Sand Castles.

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Sand Castles

Sand Castles

 (1)
Erschienen am 14.06.2012

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Rezension zu "Sand Castles" von Antoinette Stockenberg

spielt wohl in den 80ern, liest sich langatmig und das Ende empfand ich unbefriedigend
takarondevor 4 Jahren

Wendy scheint mit ihrem Mann Jim und ihrem Sohn Tyler genau das zu haben, was sie immer wollte: eine glückliche Familie. Doch dann gewinnt Jim im Lotto und das Unheil nimmt seinen Lauf...

Wobei in diesem Fall nicht der Millionengewinn das Unglück herbeibringt, sondern durch ein Foto der glücklichen Millionengewinner wird Jim's Vergangenheit wach. Eine Vergangenheit, die so unglaubwürdig scheint, dass Wendy erst gar nicht glauben mag, was ihr da erzählt wird. Bis sie sich selbst auf die Suche macht und herausfindet, dass es Dinge gibt, von denen ihr Mann nichts erzählt hat und auch wohl nie erzählen wird...

Sorry, aber leider liest sich dieses Buch einfach sehr langatmig. Ständig sind irgendwelche Verwandten mit involviert, die später gar nicht mehr zum Zuge kommen. Das ganze Chaos um die Baustelle wird auf dem Klappentext viel verrückter beschrieben als es tatsächlich ist.

Dazu kommen die meisten Figuren (Jim, Tyler, und die gesamt buckelige Verwandtschaft) sehr eindimensional herüber, dass man sich nicht mit ihnen beschäftigen mag.

Wendy, die Hauptfigur selbst, scheint mir von der Welt etwas entrückt zu sein. Denn meiner Meinung nach geht jede „normale“ Frau, nachdem eine andere Frau ihre Party gecrasht hat mit der Behauptung ebenfalls mit dem eigenen Mann verheiratet zu sein, der Sache auf den Grund. Nicht nur in einem kurzen Gespräch mit dem eigenen Ehemann, um dann mit selbigen Mann im Ehebett zu landen, sondern in die Recherche. Oder anders ausgedrückt, man forstet sich durch die Papiere, die die Herkunft der einzelnen Familienmitglieder bestätigen.

Wäre Zack nicht hartnäckig geblieben, hätte Wendy wohl Jim's Lügen einfach akzeptiert und mit dem Leben weitergemacht.

Jim selbst erscheint mir unglaubwürdig. Die Wendung, die der „gefährliche“ Mann ins Buch bringt, macht Jim auch nicht glaubwürdiger. Zumal er mit der Vorgeschichte einfach so clever hätte sein müssen, dafür zu sorgen nicht auf das Bild der Millionengewinner mit drauf zu sein. Schon hätte er seine Ruhe behalten. Daher nicht nachvollziehbar, dass jemand., der so mit seinem Leben trickst, das nicht kann.

Zina's Psychosen sind nachvollziehbar. Dass sie ihre Katze aber zurücklässt, die ihr alles bedeutet, ist es nicht. Schließlich ist diese Katze einer ihrer Lebensanker.

Gestört hat mich, dass die ganze Geschichte sich schleppte, es nie einen wirklich spannenden Moment gab, wo man hätte mitfiebern können und ich denke, dass die Idee die Identität eines Toten anzunehmen längst überholt ist. Wenn ich mich nicht irre, gibt es seit Mitte der 90er Jahre auch in die USA die Möglichkeit zu überprüfen, ob der Name vom Grab eines anderen stammt. Und mit dem Patriot Act wäre Jim nie so weit gekommen. Dazu die wenige Benutzung der Handys und das überhaupt nicht genutzte Internet, lässt mich vermuten, dass diese Geschichte in den 80er Jahren angesiedelt ist, nur das müsste man auch angeben. Damit man weiß, worauf man sich einlässt.

Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Da leider etwas zäh dahinfließt und erst nach der Hälfte etwas mehr in Schwung kommt. Meiner Meinung fehlt die tatsächliche Spannung im Verlauf des Buches und manchmal habe ich das Gefühl die Autorin hat den roten Faden der Geschichte verlassen und sich in Nebensächlichkeiten verloren.

Ich habe dieses Buch nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, was es mit Jim auf sich hat und mir war ehrlich gesagt die Erklärung für sein Verhalten zu platt. Im Übrigen erfährt man zum Schluss nicht, was aus den Millionengewinn geworden ist.

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