Antoinette Tuff

 5 Sterne bei 7 Bewertungen

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Größer als der Schmerz

Größer als der Schmerz

 (7)
Erschienen am 18.06.2018

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Rezension zu "Größer als der Schmerz" von Antoinette Tuff

Das Mitgefühl, das Gott uns zu erweisen gebietet
Traeumerin109vor 2 Monaten

Wie kam es dazu, dass Antoinette Tuff in der Schule, in der sie arbeitet, eines Tages in den Lauf eines Gewehres blickt? In diesem Buch erzählt sie ihre ganz persönliche Geschichte, die sie schließlich befähigte, voller Mitgefühl zu reagieren, als es darauf ankam. Für sie ist klar: Gott hat sie auf genau diesen Tag vorbereitet.

Ein wunderbares Buch mit einer traurigen, aber auch wunderschönen Geschichte, das mich echt umgehauen hat. Die Autorin, Antoinette Tuff, erzählt sehr bewegend und unglaublich authentisch ihre Geschichte einer letztendlich gescheiterten Ehe, eines behinderten Kindes und von ihrem Wunsch, sich umzubringen. Es ist die Geschichte eines vereitelten Amoklaufes, verknüpft mit Rückblicken und Erinnerungen – definitiv eine Geschichte, die unter die Haut geht, und die doch nichts von mitleidheischender Dramatik hat und auch ganz ohne Selbstmitleid auskommt. Es bleibt das Bild einer starken Frau um Gedächtnis, vor der man nur den Hut ziehen kann. In all dem bleibt sie bescheiden und betont stets, dass dies keine Geschichte über außergewöhnlichen Heldenmut ist, sondern eine Geschichte darüber, wie es ist, ein Gefäß Gottes zu sein. Es spricht ein tiefes Gefühl des Verlorenseins durch ihre Zeilen, bis sie einen Menschen trifft, der genauso verloren ist, und nur deshalb kann sie ihm wahrscheinlich helfen. Deshalb spricht mindestens ebenso viel Hoffnung und Gottvertrauen aus ihr, wenn sie sagt, dass Gott es wirklich tut: Er schickt uns Menschen, die wir brauchen, wenn wir sie brauchen und wie wir sie brauchen. Das Schöne ist, dass in dem Buch klar wird, dass ihr Gottvertrauen nicht einfach so vom Himmel gefallen ist. Es ist durch viele Schmerzen und Kämpfe gegangen.

„Ich versuchte die Würde in denen zu sehen, die Schwierigkeiten hatten und den Funken in denen, die in der Dunkelheit verweilten. Ich versuchte, für die stark zu sein, die schwach waren und ich versuchte, diejenigen aufrecht zu halten, die fallen würden.“

Ein beeindruckendes Plädoyer dafür, nicht immer nur auf sich selbst zu schauen, sodass wir der Mensch sein können, der zu sein Gott uns vorbereiten möchte, jederzeit offen dafür, dass Gott uns bittet, für jemanden ein Engel zu sein.

 Fazit: Ich muss ehrlich sagen, auch wenn ich das Buch toll finde, die Sprache hat mich anfangs nicht umgehauen. Sie ist manchmal unbeholfen, stilistisch auf jeden Fall verbesserungswürdig. Doch gerade das macht auch den Reiz dieses Buches aus, denn eines ist die Sprache sehr wohl: Unglaublich ehrlich und genau dadurch berührt sie mich. Ich habe einen wahnsinnigen Respekt davor, wenn jemand so ehrlich seine Geschichte erzählen kann, ohne groß auszuschmücken oder abzuschweifen. Es ist die Geschichte einer Frau, die es schafft, einem anderen Menschen das Mitgefühl zu erweisen, das Gott uns zu erweisen gebietet, wie sie selbst es so schön ausgedrückt hat. Kann ich nur weiterempfehlen.

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Rezension zu "Größer als der Schmerz" von Antoinette Tuff

Größer als der Schmerz
Booky-72vor 6 Monaten

Hier zeigt sich sehr speziell, wie Gott uns auf schwierige Situationen im Leben vorbereiten kann und in dem Fall von Antoinette Tuff auch tut.

Man erfährt sehr viel über Antoinettes bisherige Lebensgeschichte, die ihr sehr viele Prüfungen auferlegt hat. Ihre Ehe, die große Liebe, die eines Tages zerbricht und vor allem die Beziehung zu ihrem Sohn, der schwer behindert ist und in seinem jungen Leben so viel durchmachen musste. Alles das hat sie in diesen Jahren gemeistert und nie ihren Lebensmut verloren, auch wenn sie viel gehadert hat. Ihr fester Glaube und ihre bedingungslose Liebe zu Gott half ihr immer wieder aus jedem Tief.

Eindrucksvoll wird dargestellt, wie Antoinette, die nur durch einen Zufall an jenem verhängnisvollen Tag dem Attentäter gegenübersteht, der droht, das Leben aller Kinder in ihrer Schule auszulöschen. Und wie es ihr gelingt, ihn von seinem Vorhaben abzubringen, mit reden, viel Gefühl und immer im innerlichen Dialog und Nachfragen zu Gott. So stark kann man sein und werden.


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Rezension zu "Größer als der Schmerz" von Antoinette Tuff

"Gott führt uns alle auf unseren Wegen und bereitet uns für etwas vor, das wir nicht immer kennen"
orfe1975vor 6 Monaten

Cover und Gestaltung:

Die Autorin sieht den Betrachter direkt an. Sie wirkt sympathisch, lächelt leicht, aber man merkt ihrem Blick auch eine gewisse Entschlossenheit und Lebenserfahrung an. Der handschriftliche anmutende Titel vor rotem Hintergrund springt einem sofort ins Auge. Rot passt gut zum Thema Schmerz, aber auch Kraft und Liebe, um die es in diesem Buch geht. Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Sehr gelungen!

Inhalt:

Antoinette Tuffs hat in ihrem Leben viele Schmerzen erfahren müssen. Doch sie hat zum Glück eine unglaubliche Kraft innewohnend, die gestärkt wird durch ihren unerschütterlichen Glauben an Gott. So schafft sie es, ihre Schmerzen zu überwinden und ihr Leben voranzutreiben. Sie ist der festen Überzeugung, dass dies die beste Vorbereitung war, als der Amokläufer ausgerechnet in ihre Schule kam und sie es von der Rezeption aus schafft, den Täter von seiner Tat abzubringen. Dies ist ihre spannende und berührende Geschichte.

Mein Eindruck:

Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich gegenseitig immer wieder unterbrechen, bis sie chronologisch schließlich am Ende aufeinandertreffen: Die Lebensgeschichte von Antoinette und die Ereignisse des Amoklaufs. Hierdurch wird eine permanente Spannung erzeugt. Selbst, wenn man weiß, dass der Amoklauf verhindert wurde, liest sich alles wie ein Thriller.
Auch die Erlebnisse, die die Autorin in ihrer Kindheit und später in ihrer Ehe und ihrem Familienleben durchmachen muss und wie sie diese übersteht, sind berührend geschildert. Sie zeugen von einer starken Frau, die es immer wieder schafft, sich aus eigener Kraft aus der misslichen Lage zu befreien, die immer weiter kämpft wie ein Löwe. Ihre Liebe und die Hingabe zu ihren Kindern ist unermesslich und auch die Treue zu ihrem leider nicht so treuen Ehemann zeugt von einer beeindruckenden Persönlichkeit. Doch sie beschreibt auch offen ihre Zweifel und Emotionen in diesen Zeiten und dass es eine Zeit gab, in der sie zu zerbrechen drohte. Sie beschreibt ebenso ungeschönt, wie sich ihr Glaube entwickelte, wie Gott ihr wieder auf den richtigen Weg  half und wie sie es mit einiger Übung schaffte, Gott wirklich zuzuhören. Das tut sie jedoch mit keinem erhobenen Zeigefinger. Ihr Anliegen ist lediglich zu zeigen, wie Gott ihr geholfen hat und wie er möglicherweise auch beim Leser Gutes bewirken kann. Sie erzählt ihre Geschichte nicht, um zu belehren, sondern damit jeder für sich etwas daraus lernen kann. Im Nachgang zum Amoklauf fasst sie die Entwicklung ihres Lebens und der des Täters zusammen. Dies hat für mich die Handlung perfekt abgerundet. In der Mitte befinden sich einige Bilder von ihrer Familie und vom Tag des Amoklaufs vor der Schule, die das Erzählte plastischer wirken lassen. Es hätten gerne noch etwas mehr sein können, aber ich vermute, dass aus persönlichen Gründen viele Personen nicht ins Rampenlicht gerückt werden sollten, was gut nachvollziehbar ist.

Sie schreibt: "Meine Geschichte ist nur von Bedeutung, wenn es etwas gibt, das sie davon mitnehmen können." (S. 233)

Ich denke, von dieser fesselnden und berührenden Geschichte kann jeder etwas finden, das ihm hilft, sein Leben besser und erfüllter zu leben. Glaube ist dabei kein Muss, aber er kann sehr hilfreich sein, wenn man sich auf ihn einlässt. Frau Tuff hat dies eindeutig bewiesen: "Wir alle sind befähigt, Gottes Gefäß zu sein - den Zweck zu erfüllen, den Gott für uns vorgesehen hat." (S. 219)

Fazit:

Spannende und berührend geschriebene Biographie über eine starke Frau und wie sie es schaffte, mit Gottes Hilfe einen Amoklauf zu verhindern

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Gespräche aus der Community

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Gerade in der heutigen Zeit, wo es immer wieder einen Ammoklauf an einer Schule gibt, ist diese Lebensgeschichte besonders interessant. Ich danke dem Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.

Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung



Antoinette Tuff Größer als der Schmerz


Größer als der Schmerz



Zum Inhalt

 
Antoinette Tuff arbeitet an einer Schule. Eines Morgens sieht sie sich dort dem Lauf eines Sturmgewehrs gegenüber. Vor ihr ein ganz in Schwarz gekleideter Angreifer. Hinter ihr 800 Grundschüler und deren Lehrer. Mutig und im festen Vertrauen auf Gottes Beistand stellt sie sich dem Mann entgegen und geht voller Mitgefühl auf ihn ein. Tatsächlich gelingt es ihr, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Dieses Buch ist vor allem aber auch der persönliche Bericht einer Frau, die auf ihrem Lebensweg viele Schwierigkeiten und Herausforderungen meistern musste. Und die dadurch gereift und gewachsen ist, um schließlich in kritischen Lebenssituationen das Richtige zu tun. Denn für Antoinette Tuff ist klar: Gott hat sie von langer Hand auf diesen Tag vorbereitet.



zur Leseprobe:

 
https://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=817496


Infos zur Autorin:


Antoinette Tuff arbeitete als Angestellte im Schuldienst einer Grundschule in Atlanta, ehe der Tag kam, an dem sie einen Amoklauf an ebendieser Schule verhinderte. Seitdem ist sie als Rednerin unterwegs, um mit ihrer Geschichte andere Menschen zu inspirieren.





Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 17. Juni 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Warum möchtet ihr mitlesen  ?





Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT.

ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOLGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun.



Letzter Beitrag von  Booky-72vor 6 Monaten
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