Antoinette van Heugten Mutterliebst

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Inhaltsangabe zu „Mutterliebst“ von Antoinette van Heugten

Ist ihr Sohn wirklich ein Mörder? Die erfolgreiche Rechtsanwältin Danielle Parkman kann das einfach nicht glauben. Sicher, das Verhalten ihres autistischen Sohnes Max war im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Deswegen hatte sie sich in ihrer Verzweiflung ja auch an die renommierte Maitland-Klinik in Des Moines gewandt. Deren Diagnose lautete: Ihr Sohn ist tief gestört und gefährlich. Nun liegt Max bewusstlos und blutend neben einem Patienten, der brutal erstochen wurde. Alles deutet darauf hin, dass er die Tat begangen hat. Alles außer diesem Gefühl in Danielles Herzen. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht sie, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht Danielle, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln.

Dieser Psycho-Gerichtsthriller hat seine Längen, die Protagonistin verhält sich mitunter unrealistisch, die Spannung steigert sich mörderisc

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Ein Psychothriller, der zwar etwas langsam beginnt, sich dann aber konsequent steigert und seinem Namen schon bald alle Ehre macht. Zudem verfügt der Thriller über eine komplexe, absolut unvorhersehbare Story und Protagonisten, die jederzeit überzeugen.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    Annie6

    Annie6

    28. December 2012 um 21:14

    Danielle Parkmans Sohn Max ist stark autistisch und depressiv – da findet Danielle sein Tagebuch. Die darin enthüllten Selbstmordgedanken veranlassen seinen Psychiater zu einer sofortigen Überweisung zu der renommierten psychiatrischen Klinik Maitland. Doch bereits kurze Zeit nachdem Max dort eingeliefert wird, scheint sich sein Verhalten negativ zu verändern. Als schließlich Jonas, ebenfalls stark autistisch, bestialisch ermordet aufgefunden wird, liegt Max (mit der Tatwaffe in der Hand) blutüberströmt neben ihm. Einzig Danielle glaubt an seine Unschuld. Doch auch ihr Verhalten, gilt als ungewöhnlich… Dieser Thriller konnte mich wirklich begeistern und hat mich zeitweise, durch das Thema bedingt, sehr aufgeregt. Doch von vorne: Die ersten 70 Seiten erinnerten mich eher an einen Roman als an einen Thriller, da einfach keine Spannung vorhanden war. Trotzdem interessierte mich das Leben von Danielle mit Max und natürlich auch seine Krankheit, die recht genau dargestellt wird. Manchmal waren mir die medizinischen Fachbegriffe sogar etwas zu detailliert. Dabei wird auch öfter der Konflikt einer berufstätigen Mutter, Danielle ist Anwältin, mit einem psychisch kranken Kind aufgezeigt. Nach dieser kleinen Schwierigkeit mit dem Buch, begann die Autorin mich aber zu überzeugen. Sogar ich, die gar kein Kind hat, wurde wütend und konnte Danielle absolut verstehen. Ab hier entwickelt sich das Buch in Richtung Psycho-Thriller. Denn Danielle kann sich nicht gegen die Klinik und deren Anschuldigungen gegenüber Max und ihr wehren - ist sie vielleicht selbst psychisch krank? Als dann der Mord geschieht, scheint die Situation ausweglos. Die Beweislast gegen Max ist erdrückend. Und wem sollte man eher glauben – Der mehrfach ausgezeichneten Spezialklinik oder einer verwirrten Anwältin, deren Sohn psychisch krank ist? Der Täter ist bereits lange vor dem Ende des Buches bekannt. Dafür einen kleinen Minuspunkt, obwohl es danach trotzdem spannend bleibt. Die Auflösung fand ich sehr erschreckend, allerdings auch etwas zufällig. Um nicht zu viel zu verraten lässt sich hier nur schreiben, dass Danielle sich stets auf ihr Gefühl verlässt und dabei einige riskante Aktionen wagt. Bei diesen dann tatsächlich über etwas zu stolpern, erscheint mir fast ein bisschen unglaubwürdig. Dass die Autorin selbst einmal Anwältin war und daher Erfahrung mit Gerichtsprozessen hat, ist dem Buch positiv anzumerken. FAZIT Der Autorin ist ein gut durchdachter und aufwühlender Psychothriller mit viel Spannung gelungen, der zudem noch gewagte und schwierige Themen aufgreift. Trotz einiger kleiner Schwächen, wie Danielles Verhalten und dem schleppendem Anfang, kann ich den Thriller weiterempfehlen. 4/5 Punkte

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    15. September 2012 um 15:29

    Wie reagiert eine Mutter, die ihren Sohn blutbefleckt mit einem Tatwerkzeug in der Hand neben einer grausam zugerichteten Leiche sitzen sieht? Danielle, Rechtsanwältin und die Mutter vom autistischen Max versucht, ihren Sohn zu beschützen und mit ihm vom Tatort zu fliehen. Seit sie ihren Sohn Max in die Maitland-Klinik bringen musste, muss sie zusehen, wie er sich vom Wesen her verändert hat. Hinweise an die Ärzte, dass das nicht ihr Sohn ist, den diese nach Untersuchungen und Beobachtungen beurteilen, werden nicht beachtet, bis er eines Tages neben der Leiche von Jonas gefunden wird und es klar ist, dass nur er den Mord begangen haben kann. Danielle kämpft mit allen Mitteln und gegen die Zeit, denn sie will beweisen, dass nicht ihr Sohn der Täter war. Ihr ist jedes Mittel recht, auch wenn sie selbst dafür das Gesetz brechen muss und gegen Auflagen verstoßen muss. Der Roman beginnt recht schleppend ... viele medizinische Erläuterungen, keine großartige Handlung... bis zum Mord an Jonas, einem weiteren Insassen der Maitland-Klinik, für den Max verantwortlich gemacht wird. Max jedoch hat keinerlei Erinnerungen an seine Tat. Von diesem Augenblick an wird man von der Geschichte gepackt, förmlich in sie hineinkatapultiert, sie lässt den Leser nicht mehr los. Man erlebt, wie aus einer Mutter, die ihr Kind liebt und um sein Wohl besorgt ist, eine Kämpferin wird, die nichts unversucht lässt, die Unschuld von Max zu beweisen. Da sie selbst nur gegen Kaution auf freiem Fuß ist, denn sie wollte mit Max vom Tatort fliehen, sind ihre Möglichkeiten ziemlich begrenzt, zumal sie mit einer Fußfessel belegt wurde und ihre Reichweite beschränkt ist. Trotz dieser Widrigkeiten und dem Wissen, dass sie im Knast landen wird, wenn sie gegen die Auflagen verstößt, sucht sie Beweise, auch wenn die Mittel und Wege alles andere als legal sind. Es ist ihr egal, was aus ihr wird, Hauptsache es gelingt ihr, Max aus der Untersuchungshaft heraus zu bekommen. Ihr Einfallsreichtum, die Auflagen zu umgehen, ist genial. Als Leser fiebert man mit Danielle mit, immer hoffend, dass sie es schaffen wird, den Mörder zu identifizieren. Es bleibt ihr nicht viel Zeit, denn die Anhörung vor Gericht ist sehr kurzfristig einberufen worden. Was Danielle aber letztendlich ans Licht zerrt, ist hardcoremäßig. Auch wenn man sich als Leser so seine Gedanken gemacht hat und ahnt, wer der Mörder sein könnte, ist man dann doch entsetzt, man kann und will es eigentlich nicht wahrhaben. Man blickt in Abgründe, die vom normalen Verstand nicht greifbar sind. Die Protagonistin Danielle ist sehr sympathisch gezeichnet und ihre Handlungen lassen sich als Mutter sehr gut nachvollziehen. Auch ihr Anwalt Tony Sevillas und dessen Freund, der Privatdektiv Doaks, sind zwei Charaktere, die das Buch bereichern. Auch wenn die Krankheit des Autismus hier ein wenig beschönigt wird, schmälert es nicht das Vergnügen, hier einen Thriller in der Hand zu haben, der einen packt und nicht mehr loslässt.

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    gurke

    gurke

    23. June 2012 um 10:32

    Aufopfernd kümmert sich die Anwältin Danielle Parkman um ihren Sohn Max. Dieser ist 16 Jahre alt und Autist. Leider ist er derzeit auch Selbstmordgefährdet und um ihm zu helfen, lässt sie ihn in eine berühmte Eliteklinik einweisen. Von Anfang an, kommen ihr die Umstände dort seltsam vor und verursachen bei ihr Besorgnis und Bauchschmerzen. Allerdings bekommt Max dort die besten Behandlungen, von daher sollte eigentlich alles in Ordnung sein. Doch die Ereignisse überschlagen sich, als sie ihren über alles geliebten Sohn blutüberströmt, neben der Leiche eines anderen Patienten vorfindet. Max ist nicht nur der einzige Zeuge, sondern wird auch noch des Mordes angeklagt. Aber Danielle ist von seiner Unschuld überzeugt und wird alles daran setzen und das beweisen - koste es was es wolle! Anfangs dauert es etwas, bis man in der Geschichte so richtig drin ist. Die Autorin beschreibt zunächst sehr ausführlich die Personen und das Verhältnis zwischen Max und Danielle. Neben der Sorge um den Sohn, hat sie auch noch ein sehr stressiges und belastendes Berufsleben. Denn das Geld ist aufgrund der Pflege von Max äußerst knapp. Doch die Mutter ist eine Kämpfernatur, was immer wieder zum Vorschein kommt. Viel Spannung erwartet den Leser in den ersten Kapiteln allerdings nicht. Diese tragen nur zum allgemeinen Verständnis bei. Doch dann wird Max in der Klinik aufgenommen. Die Geschehnisse spitzen sich immer mehr zu, bis hin zu dem Fund der Leiche. Spätestens dann kann man mit der Lektüre nicht mehr aufhören, bishin zur letzten Seite. Immer wieder bekommt man eine Ahnung, wieviel Einfühlungsvermögen die Autorin besitzt, denn Gefühle werden in diesem Buch ganz groß geschrieben. Die Geschichte geht eindeutig ans Herz und man fiebert mit Mutter und Sohn richtig mit. Meiner Meinung nach regt der Thriller sehr zum Nachdenken an. Die Autorin hat ein geniales Verbrechen konstruiert, in dem sich die Gefühle zwischen Mutter und Sohn und unerwartete Wendungen die Hände schütteln. Wer "Mutterliebst" in die Hände nimmt und zunächst vom schleppenden Beginn der Geschichte enttäuscht ist, dem kann ich nur ans Herz legen, weiterzulesen. Ihr werdet nicht enttäuscht - Versprochen!

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    15. January 2012 um 22:01

    Worum geht es: Das Max nicht ganz so gesund ist wie andere Kinder weiß Danielle. Sie weiß auch, wie die niederschmetternde Diagnose lautet: Autismus. Um ihn bestmöglich behandeln zu lassen, schafft sie es gegen Max Willen ihm einen Platz in der renommierten Maitland- Klinik zu besorgen. Doch kaum dort angekommen, verändert sich sein Zustand zusehends. Spitze des Eisberges: Die Ärzte attestieren ihm eine schwere Psychose, die sich vor allem in unkontrollierten Gewaltausbrüchen gegen andere äußert. Danielle weigert sich dies zu akzeptieren, und sucht Rat und Unterstützung bei der Mutter von Jonas, Max' Mitpatient. Doch als Jonas brutal ermordet in seinem Zimmer gefunden wird und Max neben ihm in Jonas Blut kauert, weiß sie, dass sie für ihren Sohn kämpfen muss, denn Max kann das einfach nicht getan haben. Meine Meinung: So schleppend wie die ersten 50 Seiten dieses Buches waren, umso besser waren die restlichen 300. Anfänglich war ich sehr enttäuscht von den langweiligen Dialogen und den vielen teilweise nicht erklärten medizinischen Fachbegriffen, aber zeitgleich mit dem Mord an Jonas setzte die Spannung ein. Dieses Buch ist definitiv der beste Krimi- Thriller- irgendwas, den ich in den letzten Monaten gelesen habe. Obwohl ich recht früh eine Ahnung hatte durch wen Jonas sterben musste, war das was dann enthüllt wurde so unglaublich und spannend, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Es spielt sich hauptsächlich kurz vor und während des Prozesses gegen Max ab, und tröpfchenweise sickert die Tragweite von Jonas Tod durch.

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    09. January 2012 um 21:12

    Inhalt: Danielle Parkmann - eines sehr erfolgreiche New Yorker Anwältin - ist alleinerziehende Mutter von dem 16-jährigen Max, der unter Autismus/Asperger Syndrom leidet. Bislang haben die beiden die Situation mit allen dazugehörigen Höhen und Tiefen ganz gut gemeistert, aber dann entdeckt Danielle unter dem Bett ihres Sohnes dessen Tagebuch. Da Max ihr gegenüber erst kürzlich eine gewalttätige Seite zeigte, ist sie so besorgt, dass sie dieses Tagebuch heimlich liest - und sie ist vollkommen geschockt darüber, dass ihr Sohn darin seinen Selbstmord geplant hat. Da sie keinen anderen Ausweg weiß, sucht sie mit Max sie psychatrische Maitland-Klinik in Iowa auf, eine Privatklinik mit hervorragendem Ruf. Danielle hadert mit ihrer Entscheidung, denn sie hat wahnsinnig Angst, was die Ärzte bei Max feststellen und welche Folgen dies haben wird. Sie freundet sich mit Marianne, der Mutter des ebenfalls psychotischen Jungen Jonas an. Ihre Söhne kamen am selben Tag auf die Station. Die zwei Mütter verbringen viel Zeit miteinander und unterstützen sich gegenseitig, geben sich gegenseitig Kraft. Aber schon einige Tage später stellt Danielle fest, dass Max ständig aggressiver und abweisender wird. Auch die Berichte der Ärzte erschrecken sie zunehmend. Sie erkennt ihren Sohn kaum wieder. Auch gegen Jonas wird max gewalttätig, so dass dieser sogar ärztlich behandelt werden muss. Die abschließende Diagnose der Tests ist letztenendes so niederschmetternd für Danielle und auch völlig abwegig. Sie mag und wird das Ergebnis so nicht hinnehmen. Danielle kommen massive Zweifel an der Kompetenz der behandelnden Ärzte und der Klinik und die möchte ihren Sohn sofort mit nach Hause nehmen. Als sie Max endlich findet, bricht für sie jedoch eine Welt zusammen. Denn dieser liegt ohnmächtig neben einer Leiche, vollkommen mit dem Blut des Toten beschmiert - und in seiner Hand befindet sich die Tatwaffe... Was ist hier nur passiert? In einem Punkt ist sich Danielle felsenfest sicher: Ihr Max ist kein Mörder - und sie wird es beweisen, mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen! Ein harter Kampf beginnt... Handlung / Charaktere: Antoinette van Heugten legt mit dem Roman "Mutterliebst" einen Psychothriller der Extraklasse vor. Zu Beginn weiß man nicht recht, was einen erwarten wird. Die Geschichte startet recht düster und aufgrund der Thematik sind die ersten Seiten, in denen wir Max und Danielle ausführlich kennenlernen, recht beklemmend. Doch dann gewinnt die Geschichte an Fahrt und die Spannung steigt zunehmend. Die überraschenden Wendungen steigern den Spannungsbogen noch mehr bis hin zu einem großen Finale, bei dem ich tatsächlich mit Herzklopfen weitergelesen habe, so habe ich mit Danielle und ihrem sympathischen Rechtsanwalt Tony Sevillas mitgefiebert. Es ist Frau van Heugten wunderbar gelungen, die Spannung auf sehr hohem Niveau zu halten. Es war lange nicht abzusehen, wer nun tatsächlich hinter dieser grausamen Tat steckt. Im späteren Verlauf der Geschichte kann man auch gut nachvollziehen, warum das Buch mit der sehr ausführlichen Beschreibung der Protagonisten Max und Danielle beginnt. Denn das Mutter-Sohn-Verhältnis ist sehr ausschlaggebend für Danielles teils sehr impulsiven Aktionen, mit denen sie versucht, ihren max zu retten. Sie wächst regelrecht übe sich und ihre Ängste hinaus und begibt sich mehr als einmal mit ihren Taten in die allergrößte Gefahr, im Gefängnis zu landen. Aber nichts und niemand kann sie aufhalten, nicht mal eine elektronische Fußfessel. Sie kämpft mit allen Mitteln - und was sie letztenendes findet, ist so schockierend und unfassbar, dass es ihr fast den Atem raubt. Danielle wird von dem Anwalt Tony Sevillas unterstützt, der für die schon mehr als nur ihr Anwalt ist. Es entwickeln sich zarte Gefühle und vielleicht gerade aus diesem Grund fällt er immer aus allen Wolken, wenn er wieder von einer ihrer mutigen, aber auch gefährlichen Aktionen erfährt. Etwas hilfreicher und einsichtiger ist da schon der etwas verschrobene, pensionierte Detecive John Doaks. Der immerwährend fluchende, launische und auch sehr direkte Doaks kann ihr wichtige Informationen besorgen und setzt sich für sie ein; nicht zuletzt, weil er Danielle für den "Mumm in ihren Knochen" bewundert? Auch wenn er noch so viel über "diese Frauen" flucht, die ihm den letzten Nerv rauben. Er hat halt doch einen weichen Kern, der Doaks :-) Danielle, Tony und Doaks bilden ein gutes Team und es macht Spaß zu lesen, wie sie zusammen ermitteln, auch wenn dabei an Flüchen und Verwünschungen nicht gespart wird. Die im Grunde recht düstere und beklemmende Thematik wird dadurch sehr aufgelockert, ohne ihr den nötigen Ernst zu nehmen. Fazit: Ein absolut empfehlenswerter Psychothriller, der unter die Haut geht! Man darf sich nicht von dem etwas trüben Beginn abschrecken lassen, man wird definitiv mit einer spannungsgeladenen und vor allem unvorhersehbaren Geschichte belohnt. Zartbesaitete Gemüter sollten vielleicht besser die Finger davon lassen, denn dieses Besuch beschert neben der hohen Spannung auch eine Achterbahn der Gefühle - von schockierend bis mitfühlend bis regelrecht erschütternd. Von mir bekommt "Mutterliebst" definitiv eine "Daumenhoch" !!! Einfach lesenswert! B-Jones eine Rezension von buecherkaffee.blogspot.com

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2011 um 20:55

    Handlung: Max der autistische Sohn von Danielle Parkman fällt in letzter Zeit durch extreme Verhaltensveränderungen auf. Zufällig findet Danielle heraus, dass Max sogar suizidgefährdet ist. Deswegen kontaktiert sie sofort den Psychologen ihres Sohnes und dieser überweist sie ohne Umschweife an die Maitland-Klinik. Eine Psychiatrische Anstalt.. Danielle ist geschockt, doch da sie für ihren Sohn nur das Beste will, sucht sie diese auf. Obwohl von nun an eigentlich alles besser werden sollte, gehen die Schwierigkeiten erst los. Max ist nicht kompromissbereit und rastet immer mal wieder aus. Dann wird er eines Tages von Danielle bewusstlos, mit blutverschmiertem T-Shirt und der Tatwaffe in der Hand neben einem ermordeten Patienten aufgefunden. Danielle gerät in Panik und versucht ihrem Sohn zu helfen, dabei wird sie von der Oberschwester erwischt. Max wird des Mordes verdächtigt und Danielle der Mithilfe. Die Beweise sind erdrückend.... Obwohl Danielle Unterstützung von einem Freund.. einem Anwalt.. bekommt und auch ein Privatermittler an der Entlastung der Beweise arbeitet, macht sie sich selbst auf die Suche und bringt sich um Kopf und Kragen. Cover: Das Cover ist sehr sehr gut gewählt. Ein junger Mann, eingesperrt in einen dunklen Raum rüttelt verzweifelt an den Gitterstäben. Buchtitel: Ich persönlich finde den Titel etwas „komisch“. Ich hätte eher "Mutterliebe" oder so etwas in dieser Art gewählt, aber der Titel passt zur Geschichte. Fazit: Als ich das Buch geschlossen habe, habe ich erst einmal gar nix gedacht.. und dann nach einer Weile einfach nur „wow“. Der Thriller geht zu Herzen, wühlt auf und ist auf mehr als eine Art schockierend. Der Schreibstil der Autorin ist lebhaft und die Charaktere lebensecht dargestellt. Theoretisch könnten die Protagonisten auch im „Real-Life“ existieren. Von der ersten Seite weg fällt auf, dass die Autorin sehr viel Herzblut in die Geschichte einfließen hat lassen. Sie hat gut recherchiert und Fachausdrücke einfließen lassen welche schnell klar machen, dass Frau Van Heugten sich viel mit dem Thema auseinander gesetzt hat. Auf dem letzten Blatt wird etwas über die Autorin berichtet und dort steht, dass sie selbst als Anwältin gearbeitet hat. Dies ist auch in den Thriller mit eingeflossen und macht ihn authentisch. Mit „Mutterliebst“ hat Frau Van Heugten einen spannenden und schockierenden Thriller geschrieben, welcher am gesunden Menschenverstand zweifeln lässt und einen Blick in die finstersten Geheimnisse der Menschheit gewährt. Er rüttelt wach und informiert. Ich empfehle das Buch an JEDEN Leser weiter, es wird ein Thema behandelt welches jeden interessiert und schockiert. Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    anit

    anit

    01. November 2011 um 11:26

    Von Thriller keine Spur, eher ein Kriminalroman. Und der spielt sich hauptsächlich im Gerichtssaal ab bzw. beleuchtete das Zusammentragen von Beweismitteln und Spuren. Zu den Protagonisten konnte ich keine "Beziehung" aufbauen und leichte Spannung kam nur zum Schluss auf.

  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    Natalie77

    Natalie77

    30. September 2011 um 10:31

    Rückentext: Ist ihr Sohn wirklich ein Mörder? Die erfolgreiche Rechtsanwältin Danielle Parkman kann das einfach nicht glauben. Sicher, das Verhalten ihres autistischen Sohnes Max war im Laufe der Jahre immer schlimmer geworden. Deswegen hatte sie sich in ihrer Verzweiflung ja auch an die renommierte Maitland-Klinik in Des Moines gewandt. Deren Diagnose lautete: Ihr Sohn ist tief gestört und gefährlich. Nun liegt Max bewusstlos und blutend neben einem Patienten, der brutal erstochen wurde. Alles deutet darauf hin, dass er die Tat begangen hat. Alles außer diesem Gefühl in Danielles Herzen. Gefangen zwischen Zweifeln und Angst versucht sie, die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Was sie dabei entdeckt, lässt sie allerdings an ihrer eigenen geistigen Gesundheit zweifeln. Die ersten 50 Seiten: Max hat das Asperger Syndrom eine Art von Autismus und nachdem er immer gefährlicher für sich und seine Umwelt wird, sieht seine Ärztin als einzige Möglichkeit eine psychiatrische Klinik in Maitland. Seiner Mutter Danielle ist Anwältin und es fällt ihr schwer los zu lassen und bleibt während der Therapie in seiner Nähe in einem Hotel. Sie lernt in der Klinik noch eine andere Mutter kennen der ihr Sohn Jonas ist ebenfalls krank und die Beiden tauschen sich aus. Nicht lange lässt der erste Ausbruch seiner Aggressionen auf sie warten und während seine Mutter draußen telefoniert verletzt Max Jonas schwer, gleichzeitig hat er aber auch Angst für verrückt erklärt zu werden..... Meine Meinung: Viel hatte ich nun schon im Vorfeld zu diesem Buch gelesen, die Meinung war ziemlich eindeutig, es ist ein besonderes Buch, nicht einfach nur ein Thriller und dem stimme ich zu. Antoinette van Heugten hat hier einen Thriller geschrieben, der auch ans Herz geht, nicht wegen einer beiläufigen kaum zu beachtenden Liebesgeschichte, nein die Liebe von einer Mutter zu ihrem Kind, die in dem Fall so stark ist das sie kämpft wie eine Löwin gegen Windmühlen. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und animiert immer weiter zu lesen, die Kapitel sind klar gegliederte Abschnitte und nicht zu lang aber auch nicht zu kurz. Die Autorin schafft es auch mich zu täuschen in dieser Geschichte, aber nur bis zu einem gewissen Punkt dann keimte in mir der leise Verdacht wie es wirklich gewesen sein könnte und das schon etwas früher als die Autorin drauf hin schrieb. Trotzdem war es spannend bis zum Schluss, da verschiedene Stränge dafür sorgten, das es mehrere Spannungspunkte gab (oh wie kryptisch aber ich mag ja nicht zu viel verraten). Alles fließt am Ende auch schlüssig zusammen und gibt mir als Leser das zufriedene Gefühl das die Gerechtigkeit gesiegt hat.

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  • Rezension zu "Mutterliebst" von Antoinette van Heugten

    Mutterliebst
    Bellexr

    Bellexr

    21. September 2011 um 19:27

    Mein Sohn ist unschuldig … . … hiervon ist die Anwältin Danielle Parkmann felsenfest überzeugt. Doch alles spricht gegen den 16-jährigen Max. Da Max an Autismus leidet und selbstmordgefährdet ist, lässt Danielle ihren Sohn in die berühmte Maitland-Klinik einweisen, um ihm dort die beste Behandlung zukommen zu lassen. Kaum in die Klinik eingewiesen, wird Max‘ Verhalten immer aggressiver. Eines Tages findet Danielle ihren Sohn ohnmächtig und blutüberströmt in einem Patientenzimmer. Neben ihm liegt die grausam zugerichtete Leiche eines anderen Patienten und Max hält die Tatwaffe in der Hand. . Antoinette van Heugten lässt ich anfangs viel Zeit, um einen das Verhältnis zwischen Max und Danielle zu beschreiben. Danielle ist eine erfolgreiche Anwältin, steht kurz vor der Partnerschaft in einer renommierten Kanzlei und findet dennoch immer noch genug Zeit, um sich liebevoll um ihren hochintelligenten, autistischen Sohn zu kümmern. So ist es für sie auch keine Frage, Max in der berühmten Maitland-Klinik umfassend untersuchen zu lassen. Doch mit der Aufnahme von Max in die psychiatrische Klinik beginnt für Beide ein wahrer Alptraum. . Und hier fängt der Psychothriller auch an, seinem Namen alle Ehre zu machen. Zwar sind die ersten rund 70 Seiten unterhaltsam aber wenig spannend, jedoch ist die Vorstellung der Charaktere und das Verhältnis von Danielle und Max zueinander wichtig, um deren späteres Verhalten, gerade von Danielle, besser zu verstehen. Denn Danielle entwickelt sich im Verlauf des Thrillers im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Löwin, die mit allen Mitteln um ihren autistischen Sohn kämpft. Absolut davon überzeugt, dass Max unschuldig ist, setzt sie wirklich alles daran, dies zu beweisen ohne Rücksicht auf sich selbst. Diese feste Überzeugung lässt auch einen als Leser daran zweifeln, ob Max die Tat wirklich begangen hat. Doch wer soll es sonst gewesen sein? Alles, aber auch wirklich alles spricht für Max als Täter. . Danielle zur Seite stellt die Autorin ihr den überaus sympathischen Rechtsanwalt Tony Sevillas, den Danielle mit ihrer Sturheit oft an den Rand der Verzweiflung treibt. Als privater Ermittler fungiert der pensionierte Detective John Doaks. Dieser kratzbürstige, grantige, launische und doch so herzensgute Kerl, der eigentlich die meiste Zeit nur am Fluchen ist, heitert die beklemmende Atmosphäre öfter einmal auf. . Die Story entwickelt sich von Anfang an sehr rätselhaft, jeder noch so kleinen Spur wird nachgegangen und man ist immer auf dem gleichen Wissensstand wie Danielle, Tony und Doaks. Sehr eindringlich, durchaus auch einmal emotional und flüssig erzählt Antoinette van Heugten ihren Psychothriller, der sich äußerst komplex entwickelt. Die Spannung baut sich hierdurch kontinuierlich auf bis sie im letzten Drittel wirklich auf absolut hohem Niveau liegt. Da die Autorin selbst lange Jahre als Anwältin gearbeitet hat und Erfahrungen mit autistischen Kindern hat, wirken die entsprechenden Szenen im Buch auch absolut authentisch, ohne hierbei jetzt zu sehr juristisch oder medizinisch zu werden. . Fazit: Ein Psychothriller, der zwar etwas langsam beginnt, sich dann aber konsequent steigert und seinem Namen schon bald alle Ehre macht. Zudem verfügt der Thriller über eine komplexe, absolut unvorhersehbare Story und Protagonisten, die jederzeit überzeugen.

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