Anton Christian Glatz

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Ein Hund tritt in den Saal
Neu erschienen am 27.09.2018 als Hardcover bei Books on Demand.

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Anton Christian GlatzEin Stein reist durch die Zeit
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Ein Stein reist durch die Zeit
Ein Stein reist durch die Zeit
 (1)
Erschienen am 27.07.2016
Anton Christian GlatzEin See aus tausend schwarzen Tränen
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Ein See aus tausend schwarzen Tränen
Ein See aus tausend schwarzen Tränen
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Erschienen am 23.12.2016
Anton Christian GlatzHaikiki
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Haikiki
Haikiki
 (1)
Erschienen am 23.05.2016
Anton Christian GlatzDie Dunkelfrau will herein
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Die Dunkelfrau will herein
Die Dunkelfrau will herein
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Erschienen am 30.11.2015
Anton Christian GlatzReichengasse
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Reichengasse
Reichengasse
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Erschienen am 09.03.2017
Anton Christian GlatzTarot - Ich ging den Weg des Narren
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Tarot - Ich ging den Weg des Narren
Tarot - Ich ging den Weg des Narren
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Erschienen am 14.09.2016
Anton Christian GlatzZwischen Megacity und Dschungel
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Zwischen Megacity und Dschungel
Zwischen Megacity und Dschungel
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Erschienen am 27.12.2017
Anton Christian GlatzAuf dem Fels
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Auf dem Fels
Auf dem Fels
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Erschienen am 08.03.2011

Neue Rezensionen zu Anton Christian Glatz

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A

Rezension zu "Ein See aus tausend schwarzen Tränen" von Anton Christian Glatz

Ein Magier mit verhängnisvollen Ideen
Amselfedervor 4 Jahren

Das Buch beginnt sehr spannend und ausführlich vom alten Magier und seinem Schüler zu erzählen.
Das Schicksal der Menschheit nimmt dann seinen Lauf, als der Meister zu einem geheimen Treffen aufbricht und der Schüler trotz eindringlichem Verbot ein Ritual allein durchführt.
Ein wenig undurchsichtig bleibt, was ihm genau dabei widerfährt und zu seinem weiteren Handeln bis hin zum Verrat an seinem Meister treibt.
Die Geschichte verflacht dann leider, obwohl das Thema und die Idee sehr spannend sind. Ich hätte mir mehr Schilderungen seiner Gefühlslage und seines Sinneswandels gewünscht, um den jungen Magier besser verstehen zu können.
Trotzdem hat mir das Buch recht gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben und liest sich gut.

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Peter_Pitschs avatar

Rezension zu "Ein Stein reist durch die Zeit" von Anton Christian Glatz

Rezension zu "Ein Stein reist durch die Zeit" von Anton Christian Glatz
Peter_Pitschvor 6 Jahren

Zu Anfang weise ich auf drei Dinge hin, die mich im Zusammenhang mit dem Werk von Anton Christian Glatz entschieden stören. Zum einen die Tatsache, dass ich die Bestellung des Titels „Ein Stein reist durch die Zeit“ nicht schon früher vollzogen habe. Zum anderen mein Zaudern bei der Lektüre der ersten 20-30 Seiten, das mich beinahe dazu bewogen hätte, das Buch unwiderruflich aus der Hand zu legen. Und zum dritten die abschließende Erkenntnis, dieses Stück Literatur in keinem namhaften Verlag beheimatet zu wissen, obwohl es im Gegensatz zu vielen populären Titeln eine Bereicherung darstellt.
Dabei tat ich mich, wie erwähnt, einigermaßen schwer, überhaupt einen Einstieg in die Geschichte zu finden, die zuerst einmal das Mystische, Märchenhafte einer längst vergangenen Epoche heraufzubeschwören sucht. Doch deren Erzählweise – mangels entsprechend magischer Formulierungen – den Leser nur mäßig an den Stoff zu binden vermag. Vielleicht schwang im Geiste des Autors die Angst vor übertriebenen „Stilmarotten“ mit, seine Abneigung gegenüber allzu schwurbelige Sprache. Obgleich er selbst im Laufe der Haupterzählung, aber auch und vor allem in einer seiner nachfolgenden Kurzgeschichten die Magie des Inhalts mit der Sprache auf bewundernswerte Weise zu vereinen weiß. Die Story „Wie Genio sprechen lernte“ ist von einer Feder gezeichnet, die surreale Bildszenarien vor dem geistigen Auge entwirft: Landschaften und Geschöpfe, die einem Dali-Gemälde entsprungen zu sein scheinen. Das ist eine Kunst, die über bloße Niederschrift einer Handlungsabfolge hinausgeht. Anstelle einer rein narrativen Qualität tritt die Kraft der Imagination. Festgehalten und gebündelt zu metaphysischer Prosa beziehungsweise zu prosaischer Dichtung.
Ich schrieb an anderer Stelle: „Dass die Ausdrucksformen (verschiedener Autoren) im vermeintlichen Gegeneinander einen Kontrast bilden und dass Dualität, Vielfältigkeit und individuelle Nuancen existieren, gibt uns vor allem das eine: zu denken.“
Auch Anton Christian Glatz gibt uns zu denken, und darüber hinaus zu verstehen, dass er sich der Gesellschaftskritik verpflichtet sieht (laut Text des Buchrückens) – und das sind wahrlich keine leeren Worte, denen er kokettierend ins Blaue hinterherschaut. „Ein Stein reist durch die Zeit“ enthält geschichtsträchtige Ereignisse, die aus humanitärer Perspektive große Bewandtnis und allesamt einen ethischen Symbolcharakter besitzen. Sei es die Demaskierung sozialer Missstände, religiös verbrämter Geisteshaltung oder die „Fallbeispiele“ menschlicher Eigensucht, Engstirnigkeit und Brutalität, stets ist ein Stück Meteorit-Gestein Zeuge des Geschehens und zugleich der Auslöser neuer Entwicklung. Trotz allem geht dem Autoren unterwegs nie der Humor abhanden, womit er einmal mehr eine erzählerische Geschicklichkeit unter Beweis stellt.
Am Schluss dieser Reise durch Jahrtausende steht nicht etwa die Besinnung auf Humanität in einer „besseren Welt“. Gegen Ende der menschlichen Evolution hat sich an offenbar grundlegenden Eigenschaften unserer Spezies kaum Entscheidendes geändert. Und dies mutet umso erschreckender an, da wir aus dem Nichts hervorgegangen sind und – zeigt ein fatal-fantastischer Blick in eine relativ nahe Zukunft – in einer Singularität enden werden. An Bord jenes Raumschiffes, das die letzten Hoffnungen der Menschheit transportiert, wie könnte es anders sein, befindet sich auch jener Stein, auf dem Weg zu seinem tatsächlichen Bestimmungsort ... Was sind wir Menschen dahingegen anderes als Sternenstaub?
Weil Anton Christian Glatz derart episch und sozialkritisch durch die Geschichte führt, möchte ich mit etwas Dröhnen auf sein Buch aufmerksam machen, damit der Stein anklingt und nicht auf einer parallelen Zeiltlinie unbeachtet von uns weiterzieht.


(c) Peter Pitsch

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