Anton Corbijn U2 & I

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Inhaltsangabe zu „U2 & I“ von Anton Corbijn

Seit mehr als zwei Jahrzehnten photographiert Anton Corbijn die Großen aus der Welt der Pop-Musik, der Kunst und Literatur, des Films und manchmal auch der Mode. Er ist dabei zu einem der international einflussreichsten Portraitphotographen unserer Tage geworden. In Corbijns Karriere, die ihn von seinem Geburtsort Strijen, einem Dorf auf einer holländischen Insel, rund um den Globus führen sollte, gab es eine Konstante: die Gruppe U2, mit der er nun schon seit 22 Jahren zusammenarbeitet. Dieser Photoband ist Bono, Edge, Larry & Adam gewidmet, der langjährigen Freundschaft, der wechselseitigen Inspiration, der gemeinsam durchlebten Geschichte, die beides ist: ein aufregendes Kapitel in der Geschichte der Pop-Kultur und ein Stück Photogeschichte. Der lange Weg von ihrer ersten Begegnung im Februar 1982 in New Orleans bis Lissabon im April 2004, wo die bisher letzten Photos entstanden, ist hier in einer Fülle privater und sogenannter offizieller Bilder dokumentiert, alle ebenso "unverkennbar Corbijn" wie "typisch U2" - Bilder, die auch vom Umgang mit dem Ruhm, von individuellen Entwicklungsprozessen und dem sich wandelnden Selbstverständnis vor und hinter der Kamera handeln.

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  • Rezension zu "U2 & I" von Anton Corbijn

    U2 & I
    metalmel

    metalmel

    28. November 2007 um 17:26

    Mit „October“ fängt die Geschichte an. 1982 fotografiert Anton Corbijn die Band U2 das erste Mal. Da sind sie schon wer, aber noch lange nicht eine der größten Rock Bands der Welt. Sie sind alle vier noch unheimlich jung, so um die Mitte 20 und tragen entsetzliche Klamotten. Posieren allerdings, das können sie schon recht gut. Anton Corbjin fliegt also nach New Orleans um diese Band für eine Coverstory des New Musical Express zu fotografieren. Auf dem Weg dorthin hört er sich ihr Album „October“ an und ist nicht sehr beeindruckt. Danach trifft er sie und macht seine ersten Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf einem Boot, das für den Abend ihre Konzertbühne ist. So beginnt die Geschichte von Corbjin und U2. Ich habe auch eine U2 Geschichte, aber die beginnt viel später und natürlich habe ich nie Bilder von ihnen gemacht. Aber ich halte sie für eine großartige Band, eine der wenigen, die ich oft hören kann. Das war nicht immer so. Jahrelang fand ich U2 richtig schlecht. Ich mochte die leicht quengelige Stimme von Bono nicht und die ganze Musik war mir zu gitarrenlastig. Aber 1987 hörten alle „The Joshua Tree“, praktisch als Verkündung einer neuen Religion. Bono war der neue Märtyrer und man musste „With or without you“ und „Still haven’t found what I’m looking for“ hören. Ich habe beide Lieder damals auf Kassette aufgenommen, weil ich dazugehören wollte, aber gefallen hat mir das Zeug nicht. Danach tat sich erst mal lange nichts. 1993 schließlich fragte mich eine Freundin, ob ich mit ihr auf den Olympiahügel mitkomme, denn U2 würden im Stadion spielen und man könnte sie sich ja für umsonst anhören. Ich hab sofort „Nein“ gesagt! Sie hat mich dann doch überredet und als wir da waren, da haben wir sogar Karten gekauft und sind tatsächlich in das Konzert gegangen. Es war die „Achtung Baby“ Tour mit all den Trabis und Bono als Macphisto. Ich war sofort angefixt! Ich kam völlig berauscht aus dem Konzert und habe danach sofort alle U2 CDs erworben, derer ich habhaft werden konnte. Mein Favorit ist bis heute „Achtung Baby“ geblieben. Ich weiß nicht, wie oft ich diese CD gehört habe. Die Neue „How to Dismantle an Atomic Bomb“ finde ich auch wieder sehr gut, obwohl der Titel total bescheuert ist. Und genau bis zu dieser letzten CD begleitet Corbjin die Band. Von 1982-2004 also. Das ist eine verdammt lange Zeit, in der man die Entwicklung sehr gut sehen kann: „Zuerst seht ihr aus, als könntet ihr nicht bis drei zählen, ohne dass euch das sonderlich stören würde, dann kommt ihr ins frühe Teenageralter, wo ihr euch fürchterlich ernst nehmt, dann rebelliert ihr und flippt aus und irgendwann findet ihr euch damit ab, wie ihr seid und schon ist die Sache im Kasten.“ Anton Corbjin Genau das zeigen seine Bilder. Die meisten in Schwarz-Weiß und beinahe alle mit persönlichen Notizen des Fotografen versehen – handschriftlich und Englisch, was das Entziffern etwas mühselig macht. Aber hinten im Anhang kann man alle Texte gedruckt und auf deutsch nachlesen. Ausserdem bekommt man noch ein großes schönes U2 Poster dazu. Für jeden U2 Fan ist dieser dicke Bildband absolut unverzichtbar! We’re one, but we’re not the same...

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