Anton G Leitner Ohne dich bin ich nicht ich

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Inhaltsangabe zu „Ohne dich bin ich nicht ich“ von Anton G Leitner

Lodernde Liebe, lockender Frust Die Poesie spiegelt schon immer den Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen: von Freundschaft und Liebe über Eifersucht und Hass hin zur Versöhnung. Oft sind es Kleinigkeiten, die uns miteinander verbinden: „Mit wem ich zusammen rauchte / der blieb mir nicht fremd“, dichtet Eva Strittmatter. Kleinlichkeiten sind es aber auch, die uns entzweien können. Bei Wilhelm Busch beendet eine Birne die Freundschaft zwischen zwei Jugendlichen: „Die Käthe hat den Fritz geküßt, / worauf sie eine Birne ißt. / Seit dies geschah, ist Ferdinand / mit Fritz nicht mehr so gut bekannt.“ Von der griechischen Lyrikerin Sappho (um 600 vor Christus) bis zur 1980 geborenen Songpoetin Lydia Daher spannt sich der Bogen: Charles Bukowski und Friedrich von Schiller erzählen von Freunden, die füreinander da sind. Der arabische Dichter Adonis, Bertolt Brecht, Erich Fried, Heinrich Heine und Joachim Ringelnatz verschreiben sich der Liebe oder „weben ein Netz von Nähe“ wie die nordamerikanische Indianerin Agnes Pratt. Die Schattenseiten des Miteinanders werden von Erich Kästner, Paul Verlaine, Frank Wedekind und Marina Zwetajewa ausgeleuchtet. Annette von Droste-Hülshoff hingegen streckt ihrem Verflossenen nicht nur eine, sondern beide Hände entgegen, um ihn wieder für sich zu gewinnen. Versöhnlich stimmt auch das Versprechen von Dylan Thomas: „Man wird Dich wieder zärtlich halten / mit sanften Tränen trösten Dich.“ • Gedichte über Freundschaft, Liebe, Streit und Versöhnung • Weltpoesie aus 2500 Jahren • Exklusive Originalbeiträge von Dichtern der Gegenwart neben lyrischen Evergreens • Die dritte Anthologie in der edition chrismon von Erfolgsherausgeber Anton G. Leitner
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