Anton G. Leitner (Hrsg.)

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Alle Bücher von Anton G. Leitner (Hrsg.)

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Anton G. Leitner (Hrsg.)Zum Teufel, wo geht's in den Himmel?
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Zum Teufel, wo geht's in den Himmel?
Zum Teufel, wo geht's in den Himmel?
 (7)
Erschienen am 01.07.2005
Anton G. Leitner (Hrsg.)DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik
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DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik
Anton G. Leitner (Hrsg.)Das Gedicht 17
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Das Gedicht 17
Das Gedicht 17
 (6)
Erschienen am 15.09.2009
Anton G. Leitner (Hrsg.)Das Gedicht 19
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Das Gedicht 19
Das Gedicht 19
 (5)
Erschienen am 05.10.2011
Anton G. Leitner (Hrsg.)Die Arche der Poesie
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Die Arche der Poesie
Die Arche der Poesie
 (4)
Erschienen am 01.05.2007
Anton G. Leitner (Hrsg.)Das Gedicht 15
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Das Gedicht 15
Das Gedicht 15
 (3)
Erschienen am 03.09.2007
Anton G. Leitner (Hrsg.)Das Gedicht 14
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Das Gedicht 14
Das Gedicht 14
 (2)
Erschienen am 08.08.2006
Anton G. Leitner (Hrsg.)Das Gedicht 12
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Das Gedicht 12
Das Gedicht 12
 (2)
Erschienen am 01.07.2004

Neue Rezensionen zu Anton G. Leitner (Hrsg.)

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Rezension zu "Zum Teufel, wo geht's in den Himmel?" von Anton G. Leitner (Hrsg.)

Zum Teufel, wo geht's in den Himmel? von den Autoren Anton G. Leitner und Siegfried Völlger
Chilischotenvor 5 Jahren

Auch in schweren Zeiten können Gedichte Trost spenden. In diesem Gedichtband gibt es gibt es tröstende Worte für Trauernde oder Menschen denen man Trost mit netten Worten geben möchte.

 

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Rezension zu "Das Gedicht 19" von Anton G. Leitner (Hrsg.)

Rezension zu "Das Gedicht 19" von Anton G. Leitner (Hrsg.)
Lektorvor 7 Jahren

Der erste original Leitnersche Glücksratgeber! – Es geht auch ohne Hirschhausen!

Herausragend an diesem lang erwarteten Band 19 ist sofort das Cover (aber das denkt man jedesmal). Auch der Titel ist kongenial. Das Buch wirkt auf Anhieb wie ein Knallbonbon – aber mit viel Inhalt.

Der lyrische Teil des Bandes ist in fünf Kapitel unterteilt, denen jeweils ein Glücksgrundsatz bzw. eine Formel für Freude vorangestellt ist. Würde jeder Mensch nach diesen Grundsätzen leben (können), dürften die Volkskrankheiten Depression und Wehleidigkeit beseitigt sein. Die lyrischen Egos in diesen Gedichten versetzen sich größtenteils in die Welt von Kindern und älteren Menschen, um nachzuspüren, woraus deren Lebensfreude besteht. Zweifelsohne in einem Wegfall der Zeitdiktatur, in der Erleichterung darüber, etwas Unangenehmes überwunden zu haben (z.B. ‚Erste Beichte‘ von Erich Jooß) und in der Freude an kleinen Dingen. Sehr interessant in diesem Zusammenhang das Gedicht ‚Lebenshilfe‘ über sogenannte ‚behinderte‘ Kinder einer ‚Werkstätte im Paralleluniversum‘ („Subversive Einsatzkräfte auf dem Weg, den lähmenden Lebensernst auszuhebeln.“, Mathias Jeschke).

Der Titel des zweiten Kapitels kann unterschiedlich aufgefasst werden. ‘Das Glück, sich zu finden‘ kann bedeuten, zu sich selbst zu finden, oder sich gegenseitig zu finden. In den Gedichten kommt aber eindeutig der Bezug zum Du durch („nur liebende teilen und hinterlassen spuren“, Said). Auch die Freude über poetische Inspiration (Michael Augustin, ‚Fünf Uhr Früh‘) kommt nicht zu kurz. Im dritten Teil gibt es Gedichte über die Freuden des Alltäglichen, die kleinen Dinge, die das Leben so lebenswert machen: von Bier und Zigarillos, vom Wachsen und Blühen, von den kleinen Glücksmomenten und sprühender Lebensfreude handeln die Poeme, von der Freude an der Bewegung (‚GEHEN‘, Gerald Fiebig) und am Leben zu sein (Siegfried Völlger). Kapitel 4 beinhaltet Gedichte über den Motor aller Freude: die Neugier. Deshalb haben auch etliche Gedichte mit anderen Ländern und dem Reisen zu tun, manchmal auch mit ‚Zeitreisen‘ (Gabriele Trinckler) und dem Hunger nach Leben.

Kapitel 5 beschäftigt sich mit der Freude an großartigen Dingen, die andere für uns geschaffen haben: Beethovens Symphonien, Dvořák, Schach und Schokolade, und die Großartigkeit der Welt als solche. Dieses Kapitel spannt den Bogen zu einem zufällig von mir entdeckten Video-Clip auf Youtube ‚DICHTER AN DIE FREUDE‘ (http://www.youtube.com/watch?v=6srAvZDjkKE), in dem 25 Lyrik-Botschafter Schiller zum Leben erwecken. Sehenswert!

Im Essay-Teil geben 25 ausgewählte Dichter persönliche und poetologische Statements zum Schreiben, zum Schreibprozess und dem daraus resultierenden Impetus ab. Ethymologische Überlegungen zum Wort ‚Freude‘ (Ulla Hahn) wechseln u.a. ab mit der Feststellung, dass wahre Freude ein ‚Bauchgefühl‘ ist (Fitzgerald Kusz). Das erklärt Einiges in unserer ‚ernsthaften‘ Gesellschaft. Dieter M. Gräf bezeichnet Gedichte als ‚Energiespeicher‘. Ich würde das noch erweitern: gute Gedichte sind positive Energiespeicher. Sie geben dem Leser Energie ab. (Weniger gelungene Exemplare können dem Leser auch viel Energie entziehen, wenn er sich über Gebühr lange mit dem Verstehen eines Gedichtes herumplagen muss.) Auch politische Statements gibt es hier. Turbokapitalismus als Glücksbremse? Freudlosigkeit durch Ellenbogenegoismus?

Viele bekannte Schriftsteller wie u.a. Ulrike Draesner, Hellmut Krausser, Michael Augustin, Friederike Mayröcker, Matthias Politycki, Robert Schindel und viele mehr sind in diesem Band vertreten, ebenso etliche Vertreter der jüngeren Szene wie u.a. Marius Hulpe, Jan Wagner und Alex Dreppec.

Ein Aufsatz des Philosophen Hermann Schmitz über die Aufhebung des klassischen Dualismus von Körper und Seele (Neue Phänomenologie) rundet diesen Band Nr. 19 ab. Wie sehr das ‚vollkommene Glücksgefühl‘ mit der Körperlichkeit verbunden sein kann, schreibt Wolfgang Oppler in seinem Gedicht über das Sitzungs-Rodeo eines Bürohengstes:

„Mit fliegenden Rockschößen zur Toilette gerannt.
Um 18:51 den Hosenschlitz aufgeknöpft…
das vollkommene Glücksgefühl!“

Anton G. Leitner und Arne Rautenberg ist hier von vorne bis hinten eine glückliche Komposition zum Thema gelungen, die so manchen populärwissenschaftlichen ‚Glücksratgeber‘ in den Schatten stellt. Summa summarum: Ein etwas anderes Inspirationsbuch, hier original von Rautenberg & Leitner!

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Rezension zu "DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik" von Anton G. Leitner (Hrsg.)

Rezension zu "DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik" von Anton G. Leitner (Hrsg.)
Lektorvor 8 Jahren

Bereits der Titel dieses Buches mit seinem Coverbild enthält die Idee von Solidarität und Teilhabe.

Wieder einmal ist Herausgeber Anton G. Leitner eine relevante Zusammenstellung zeitgenössischer Dichtkunst gelungen. Namnhafte Dichter und vielversprechende frische Talente geben sich den Griffel in die Hand.

Anton G. Leitner und Ulrich Johannes Beil konfrontieren den Leser mit einer Poesie der vermeintlichen Gegensätze. Dichtkunst über Leben und Tod, Schein und Sein, Liebe und Hass verdeutlicht die Ambivalenzen und das Gemeinsame dieser polaren Welten. Im Essayteil geht es u.a. um Metaphysik auf der Leinwand, Probleme der Globalisierung und um die Straßenkinder von Ecuador als leuchtendes Beispiel der Überwindung schattenhaften Daseins.

Wie gewohnt, äußerst sorgfältig ediert und perfekt komponiert. Ein absolutes Muss für alle Freunde von Lyrik und Dichtung jenseits der Herz-Schmerz-Zone.

DAS GEDICHT mit seinem enormen gesellschaftlichen Bezug sollte zur Grundausstattung jeder Schülerbücherei und öffentlichen Buchausleihe gehören.

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