Anton G. Leitner (Hrsg.) , Ulrich J Beil (Hrsg.) DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik

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Inhaltsangabe zu „DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik“ von Anton G. Leitner (Hrsg.)

"Während ich den Schatten erkunde, wiederholst du dich im Sonnengebet", dichtet Silke Scheuermann. Die Lyriker nehmen nicht nur barocke Fassaden ins Objektiv, sondern riskieren auch Blicke in Hinterhöfe. Um Leben und Tod geht es ebenso wie um Schein und Sein. "ist das Luft oder Wand?" fragt Monika Rinck. Zumindest die Endlichkeit der Liebe ist gewiss, was jeden Moment von Nähe kostbar macht: Es bleibt "ein grosses herz", das beide umschließt (Albert Ostermaier). "In jedem Schwarz dämmert schon ein Grau", erkennt Joachim Sartorius beim Betrachten der Fotografien von Péter Nádas im Essayteil. Ulrich Johannes Beil sieht es als Aufgabe der Poesie an, die "Licht-Schatten-Metaphorik sprachlich zu röntgen", um zur Orientierung in einer multimedialen Welt beizutragen. Sissi Pöschl kämpft für soziale Gerechtigkeit in Ecuador. DAS GEDiCHT spricht mit der Landshuterin über ihr Hilfsprojekt "Licht und Schatten", das Straßenkinder wie Edelsteine zum Glänzen bringt. Simone Malaguti endeckt "hinter der Sonne" visuelle Poesie im brasilianischen Film. Nico Bleutge, Markus Bundi und Anton G. Leitner beleuchten bemerkenswerte Lyrikneuerscheinungen von Herbst 2008 bis Sommer 2010. Das Spektrum der rezensierten Titel reicht von Homero Aridjis über Nadja Küchenmeister bis zu János Térey.

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  • Rezension zu "DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik" von Anton G. Leitner (Hrsg.)

    DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik
    Lektor

    Lektor

    07. March 2011 um 12:19

    Bereits der Titel dieses Buches mit seinem Coverbild enthält die Idee von Solidarität und Teilhabe. Wieder einmal ist Herausgeber Anton G. Leitner eine relevante Zusammenstellung zeitgenössischer Dichtkunst gelungen. Namnhafte Dichter und vielversprechende frische Talente geben sich den Griffel in die Hand. Anton G. Leitner und Ulrich Johannes Beil konfrontieren den Leser mit einer Poesie der vermeintlichen Gegensätze. Dichtkunst über Leben und Tod, Schein und Sein, Liebe und Hass verdeutlicht die Ambivalenzen und das Gemeinsame dieser polaren Welten. Im Essayteil geht es u.a. um Metaphysik auf der Leinwand, Probleme der Globalisierung und um die Straßenkinder von Ecuador als leuchtendes Beispiel der Überwindung schattenhaften Daseins. Wie gewohnt, äußerst sorgfältig ediert und perfekt komponiert. Ein absolutes Muss für alle Freunde von Lyrik und Dichtung jenseits der Herz-Schmerz-Zone. DAS GEDICHT mit seinem enormen gesellschaftlichen Bezug sollte zur Grundausstattung jeder Schülerbücherei und öffentlichen Buchausleihe gehören.

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  • Rezension zu "DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik" von Anton G. Leitner (Hrsg.)

    DAS GEDICHT 18. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    03. November 2010 um 22:20

    Auch die Nr. 18 der Zeitschrift "Das Gedicht" für Lyrik, Essay und Kritik, diesmal herausgegeben von Ulrich J. Beil und Anton G. Leitner, hatte zahlreiche interessante Beiträge für mich parat. Das Thema "Die Poesie von Licht und Schatten" birgt ja bereits ein breites Spektrum in sich. Das magische Licht, die Lichtquelle, die anziehend wirkt auf Mensch und Tier, Hoffnung spendend, die aber auch bedrohlich werden kann, wenn man eine Motte ist. Schattenspiele in der Gefühlswelt oder der drohende Schatten, verursacht durch eine Naturkatastrophe, der kühlende Schatten in der flirrenden Nachmittagshitze. Die Interpretationen von Licht und/oder Schatten sind einfallsreich ausgearbeitet und regen zum Nachdenken an. So fand ich aber nicht nur die Gedichtbeiträge ausgewogen, sondern habe auch die Essays wieder einmal mit großem Interesse gelesen. Licht-Schatten-Poesie als stylistisches Mittel im Film oder der Fotografie, aber auch Sissi Pöschls Engagement für Straßenkinder in Ecuador "Wie man Edelsteine zum Leuchten bringt". 40 Anregungen für Neuanschaffungen finden sich im Kritikteil. Ich zittiere zum Ausklang der Rezi nun Franz Wittkamp... *** "Der Abend zeigt das Abendkleid, das Fernrohr zeigt die Ferne, die Nacht zeigt uns die Dunkelheit. Die Dunkelheit die Sterne." *** Es lohnt sich also auch im Dunkeln die Augen offen zu halten. In diesem Sinne wünsche ich allen lichte Momente und erstaunliche Schattenspiele.

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