Auch in schweren Zeiten können Gedichte Trost spenden. In diesem Gedichtband gibt es gibt es tröstende Worte für Trauernde oder Menschen denen man Trost mit netten Worten geben möchte.
Auch in schweren Zeiten können Gedichte Trost spenden. In diesem Gedichtband gibt es gibt es tröstende Worte für Trauernde oder Menschen denen man Trost mit netten Worten geben möchte.
Bereits der Titel dieses Buches mit seinem Coverbild enthält die Idee von Solidarität und Teilhabe.
Wieder einmal ist Herausgeber Anton G. Leitner eine relevante Zusammenstellung zeitgenössischer Dichtkunst gelungen. Namnhafte Dichter und vielversprechende frische Talente geben sich den Griffel in die Hand.
Anton G. Leitner und Ulrich Johannes Beil konfrontieren den Leser mit einer Poesie der vermeintlichen Gegensätze. Dichtkunst über Leben und Tod, Schein und Sein, Liebe und Hass verdeutlicht die Ambivalenzen und das Gemeinsame dieser polaren Welten. Im Essayteil geht es u.a. um Metaphysik auf der Leinwand, Probleme der Globalisierung und um die Straßenkinder von Ecuador als leuchtendes Beispiel der Überwindung schattenhaften Daseins.
Wie gewohnt, äußerst sorgfältig ediert und perfekt komponiert. Ein absolutes Muss für alle Freunde von Lyrik und Dichtung jenseits der Herz-Schmerz-Zone.
DAS GEDICHT mit seinem enormen gesellschaftlichen Bezug sollte zur Grundausstattung jeder Schülerbücherei und öffentlichen Buchausleihe gehören.
Auch die Nr. 18 der Zeitschrift "Das Gedicht" für Lyrik, Essay und Kritik, diesmal herausgegeben von Ulrich J. Beil und Anton G. Leitner, hatte zahlreiche interessante Beiträge für mich parat. Das Thema "Die Poesie von Licht und Schatten" birgt ja bereits ein breites Spektrum in sich. Das magische Licht, die Lichtquelle, die anziehend wirkt auf Mensch und Tier, Hoffnung spendend, die aber auch bedrohlich werden kann, wenn man eine Motte ist. Schattenspiele in der Gefühlswelt oder der drohende Schatten, verursacht durch eine Naturkatastrophe, der kühlende Schatten in der flirrenden Nachmittagshitze. Die Interpretationen von Licht und/oder Schatten sind einfallsreich ausgearbeitet und regen zum Nachdenken an. So fand ich aber nicht nur die Gedichtbeiträge ausgewogen, sondern habe auch die Essays wieder einmal mit großem Interesse gelesen. Licht-Schatten-Poesie als stylistisches Mittel im Film oder der Fotografie, aber auch Sissi Pöschls Engagement für Straßenkinder in Ecuador "Wie man Edelsteine zum Leuchten bringt". 40 Anregungen für Neuanschaffungen finden sich im Kritikteil.
Ich zittiere zum Ausklang der Rezi nun Franz Wittkamp...
***
"Der Abend zeigt das Abendkleid,
das Fernrohr zeigt die Ferne,
die Nacht zeigt uns die Dunkelheit.
Die Dunkelheit die Sterne."
***
Es lohnt sich also auch im Dunkeln die Augen offen zu halten. In diesem Sinne wünsche ich allen lichte Momente und erstaunliche Schattenspiele.
15 Bibliotheken
1 Leser*innen