Anton Leiss-Huber Fastenopfer

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Inhaltsangabe zu „Fastenopfer“ von Anton Leiss-Huber

In Altötting wird die österliche Fastenzeit noch ernstgenommen - zumindest von den Geistlichen. Der Rest der Gemeinde gibt sich der gemütlichen Völlerei hin. Dass Rainer Schutt-Novotny für das Brechen des Fastengebots gleich mit dem Leben zahlen muss, hätte allerdings niemand geglaubt. Der Verwalter des »Tilly-Benefiziums« liegt tot in der Kapelladministration. Kommissar Max Kramer ist gefragt, und während er versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, lässt er sich von der attraktiven Staatsanwältin ablenken. Derweil kommt seine Jugendliebe Maria Evita auf eine ganz eigene Spur …

Wer lustige Krimis mit viel Lokalkolorit und herzerfrischenden Charakteren mag, für den ist Anton Leiss-Huber ein absolutes MUSS.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Empfehlenswert für alle Fans von Regionalkrimis.

— dinatalia85
dinatalia85

Ein ultraspannender Krimi mit geschichtlichem Hintergrund

— TJsMUM
TJsMUM

Eine tolle Reihe, die unbedingt fortgesetzt werden sollte.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Krimi wie ein Theaterstück, lesenswert

— oztrail
oztrail

Erfrischender bayrischer Krimi, der mir sehr gut gefallen hat.

— claudi-1963
claudi-1963

kurzweiliger Krimi, allerdings ohne Tiefgang und Spannung

— Buchmagie
Buchmagie

Sehr spannender bayrischer Krimi, absolut empfehlenswert

— Gittikatti
Gittikatti

spannend und humorvoll

— janaka
janaka

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— Janosch79
Janosch79

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  • Der absolute bayrische Wahnsinn

    Fastenopfer
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    10. April 2017 um 10:46

      Fee erzählt vom Inhalt Max hat vom Amnesia seines Kollegen getrunken und wacht nach der Feier morgens, in seinem Bett, aber mit der Staatsanwältin auf. Die ist verheiratet und hat eine Affäre mit dem Chef von Max. Als ob ihm das nicht schon genug Probleme bereiten würde, gibt’s auch noch einen Toten und einen vermissten Ehemann. Beide Ehefrauen der diversen Männer sind total fertig. Dazu kommt noch, dass Max die Novizin Maria Evita liebt und diese einfach nicht mit der Fastenzeit klar kommt.   Fees Meinung Erst spät habe wurde mir klar, wer der wirkliche Mörder ist. Lange bin ich im dunklen getappt.   Dies liegt aber auch daran, dass darin sehr viel Lokalkolorit ist und das biedere Leben der katholischen Bayern in ein Erdbeben verwandelt. Das bayrisch ist sehr einfach zu verstehen und sehr ins Hochdeutsche gewandelt, aber das tut dem Lokalkolorit keinen Abbruch.   Die Charaktere sind wirklich toll dargestellt und natürlich gefällt mir Fräulein Schösi am Allerbesten. Ihre Figur und das was sie tut und macht sorgt einfach für die meisten Lacherfolge. Sie ist total herzerfrischend. Schon alleine, dass sie keine Ahnung hat, was passiert wenn man ein ganzes Fläschchen (!!) Pflaumenschnaps trinkt und das dann mit diversen süßen Kräuterlikören (iiiiiiihhh, wie widerlich!! Lachweg) wieder versucht gutzumachen. Auch dass sie dem armen Monsignore die Low-Carb-Diät vorschreibt und wie er völlig fertig ist von dem Frühstück: viiiiiiiiiiiel zu viele Spiegeleier samt Lachs. Und seine Reaktion, der absolute Brüller. Und später dann die Szene mit den Nudeln…   Und noch eine tierisch komische Szene: Monsignore Hirlinger und Maria Evita sind in der Diätgruppe und beide sollen auf die Waage. Die Novizin flieht aus dem Saal, der Monsignore hält eine Rede über Wahrheit, weil er nur als Alibi für Fräulein Schösi da ist und dann fliehen die Ehefrau des Toten und ihre Freundin… Was natürlich förderliche Folgen für die Aufklärung des Krimis hat. Nein, ich verrate nicht zu viel. Es gibt natürlich noch mehr tolle Charaktere und ein paar Verwicklungen samt Eifersüchteleien und sogar der Schluss ist spannend gestaltet, so dass meine Wunschliste wieder bereichert ist. Also für jeden ist hier was dabei und nicht zu blutrünstig.   Das Cover ist passend ansprechend (sprich: auffällig) gestaltet und sorgt für einen Wiedererkennungseffekt, so dass das will-haben-will bei der nächsten Tauschbörse oder im Buchladen schnell gelingt.   Fees Fazit … und jetzt brauch ich unbedingt „Gnadenort“ und harre der Dinge, wie es weitergeht zwischen Max und Maria Evita (menno ich muss immer an Madonna denken!!). Eine Empfehlung von der Lesezeichenfee für alle, die gerne lustige Regionalkrimis mit Lokalkolorit lesen.

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  • Zu viel fasten kann tödlich sein, nicht zu fasten auch

    Fastenopfer
    yesterday

    yesterday

    31. March 2017 um 23:53

    So wie Bücher gewissermaßen die Handschrift ihres Autors tragen (auch wenn ja schon lange alles gedruckt wird), so tragen – wie erfahrene Krimileser wissen – auch Morde immer die Handschrift des Mörders. Dies macht sich der Autor hier trefflich zunutze, als er einen etwas skurrilen Mord in eine sonst doch eher beschauliche Kleinstadt im Allgäu platziert. In Altötting passiert diese Tat, der Verwalter des „Tilly-Benefiziums“, einer Stiftung, wird erstochen in der Kapelladministration, seinem eigenen Büro, gefunden. Nicht nur bei Morden ist Anton Leiss-Huber kreativ, auch was die Figuren in seinem Lokalkrimi angeht: der Tote hieß Rainer Schutt-Novotny. Und obwohl doch gerade Fastenzeit ist, hat er wahrscheinlich eine ordentliche Henkersmahlzeit genossen. Bis auf Geistliche interessiert sich im Ort aber ohnehin niemand so genau für das Fastengebot. Doch nicht nur Schutt-Novotny und seine Ablebensumstände sind eigen, auch der ermittelnde Kommissar Max Kramer ist ein leicht skurriler Charakter, seinem doch relativ langweiligen Namen zum Trotz. Er frönt der Leberkäsesemmel und seine ehemalige Liebe, die Novizin Maria Evita, kann von Schokolade nicht genug bekommen. Inoffiziell natürlich. Ebenso inoffiziell ermittelt sie an Max‘ Seite. Leiss-Huber schafft es, seinen Humor durch das ganze Buch hindurch zu halten und rutscht nicht in „halb-lustige Erzählerei“ ab, was leider auch oft passiert, wenn ein Regionalkrimi lustig sein soll. Zudem war ich selbst schon öfter in Altötting, was hier zum Lesegenuss auf jeden Fall beiträgt. „Fastenopfer“ macht unbedingt Lust auf seinen Vorgängerband, „Gnadenort“.

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  • Krimi mit bayrischem Charme

    Fastenopfer
    dinatalia85

    dinatalia85

    28. March 2017 um 12:23

    Inhalt: Das bayrische Altötting ist katholisch geprägt.  Das Fasten vor Ostern wird von daher sehr ernst genommen, jedenfalls von den Geistlichen. Die restliche Gemeinde gibt sich der gemütlichen Völlerei hin. Trotzt allem hätte niemand im Ort geglaubt, dass der Verwalter des „Tilly-Benefiziums“ Rainer Schutt-Novotny für das Brechen des Fastengebots brutal ermordet werden kann. Kommissar Max übernimmt die Ermittlungen, dabei lässt er sich von der attraktiven Staatsanwältin ablenken. Bewertung: Das Buchcover hat mir nicht besonders gut gefallen und nach dem Probelesen war ich etwas unentschlossen. In der Leseprobe waren für mich nicht wirklich Zusammenhänge zu erkennen. Besonders fesselnd fand ich das nicht, aneinandergereihte Ereignisse, deren unmittelbare Verbindung für mich nicht deutlich erkennbar war. Auch den Autor hatte ich vorher nicht gekannt. Trotzdem ließ ich mich auf den Regionalkrimi ein und wollte wissen, ob es doch noch spannend wird. Das hat sich allerdings gelohnt! Die Hauptfiguren mit ihrem teils bayrischen Dialekt und ihren Besonderheiten sind sehr authentisch und sympathisch. Die Handlung beginnt in der weiten Vergangenheit, als Graf Tilly noch herrschte und ist herrlich spannend und amüsant. Ein wunderbarer Kriminalroman, durchzogen mit bayrischem Humor. Empfehlenswert für alle Fans von Regionalkrimis. Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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  • Ultraspannend und toll geschrieben

    Fastenopfer
    TJsMUM

    TJsMUM

    28. March 2017 um 08:47

    Anton Leiss-Huber hat es mit seinem Krimi "Fastenopfer" geschafft zwei Genres wahnsinnig toll miteinander zu verknüpfen. Zum einen die momentan recht angesagten Regionalromane und die Kriminalromane. "Fastenopfer" hebt sich von beidem sehr ab und ist deshalb die optimale Kombination aus beidem. Der Autor schafft es, den Regionalbezug herzustellen. Dies gelingt ihm außerordentlich gut, denn der Roman spielt zwar im sehr beschaulichen und doch mit Klischees behafteten oberbayrischen Idyll des Voralpenlandes - aber er schafft es den Lokalkolorit so spannend zu umschreiben, dass der Roman nicht in eben dieser Klischeehaftigkeit versupmft, wie es viele andere Romane tun und sonst nur einen Mord mit hineinsetzen. Nein, Leiss-Huber ist es gelungen, den Roman auf eine tolle Ebene des Lesegenusses zu heben, der außerdem eine wahnsinnig gut recherchierte historische Grundlage hat, den Mord und die Aufklärung spannend inszeniert, dabei aber auch den Humor nicht vergisst, mit dem er die einzelnen Charaktere anlegt, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.   Fazit: Für mich ist das Buch wunderbar zu lesen gewesen und eine tolle Erfahrung, spannend, witzig und fundiert recherchiert. In Bayern würde man sagen, dass Buch ist die "Eierlegende Wollmilchsau", die alles vereint, was man sich wünscht. Ich wünsche dem Autor das Glück, dass dieses Buch und seine Nachfolger viele Leser findet und man vielleicht auch einmal eine Verfilmung sehen darf.

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  • Uti sol in terris manes

    Fastenopfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2017 um 09:54

    Fastenopfer Fastenopfer war mein erster Roman geschrieben von Anton Leiss Huber ,rund um den Kommissar Max Kramer. Auch Leute die den ersten Teil dieser neuen Reihe, bisher erschienen Gnadenort, nicht gelesen haben können ohneweiteres in diesen Roman hineinlesen. Die Handlung dreht sich um Max Kramer und seine Leute in dem beschaulich sinnlichen Örtchen Altötting. Im ersten Teil kehrt Max von der Großstadt München zurück in sein Heimatdorf um dort in Zukunft seinen Dienst als Kommissar aus zu üben. Auch seine alte Liebe Maria Evita tritt wieder in sein Leben. Aber sie ist mittlerweile übergegangen nur noch einen Mann zu lieben und das ist der Allmächtige denn sie ist Novizin im örtlichen Kloster. was die Beiden aber nicht aufhält sich immer wieder mal zu treffen und sei es nur zum Austausch von Schokolade. In seinem neuesten Fall muss Max sich herumschlagen mit Kunstfälschern und allerlei zwielichtigen Mitmenschen und das alles in der Kräfte raubenden Fastenzeit ,nur gut dass es immer genug Leberkässemmeln an der örtlichen Tanke gibt, denn Fasten ist natürlich in der erzkatholischen Gemeinde wichtig ,wie auch die tägliche Messe für den GrafTilly. Wird deshalb der Verwalter tod in seinem Büro aufgefunden? Weil die Messe plötzlich nicht mehr abgehalten werden soll? Wie die Geschichte ausgeht und wie sich der Fall auflöst dass möchte ich hier nicht verraten aber es lohnt sich sehr ihn bis zum Schluss zu lesen. Was mir besonders gefallen hat sind die sofort sympatischen Figuren, vor allem mag ich besonders den ehemaligen Monsignore Hirlinger der sehr unter seiner resoluten Hausverwalterin und deren Diätplan leidet. Überhaupt habe ich sehr oft schmunzeln müssen beim Lesen. Der ein oder andere wird wohl denken , mahhhh schon wieder so ein Provinz Krimi ala Rita Falk, ich finde aber dass der Schreibstil noch viel mehr Humor hat und auch die Fälle etwas ausgefallener sind als bei Fr.Falk. Besonders hervorheben möchte ich noch die Kapitel Überschriften die alle aus dem Lukas Evangelium stammen ,eine sehr tolle Idee. Fazit ich werde mir jetzt sicher noch den ersten Fall besorgen und hoffe bald wieder von Max und Co. lesen zu können.

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  • authentisch,realistisch daumen hoch

    Fastenopfer
    Tanja-Nadine_Kampmann

    Tanja-Nadine_Kampmann

    01. March 2017 um 15:18

    ich habe mich so sehr auf das buch gefreut und muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.der schreibstil war einfach kann mir aber vorstellen das es für andere Dialekte aus Deutschland etwas schwieriger manchmal zu verstehen ist oder ausdrücke oder Sprichwörter nicht so geläufig sind was dann vielleicht manchmal etwas den Witz nimmt.sehr gelungener Krimi von allem ist etwas dabei Thema kunstraub sehr authentisch umgesetzt und natürlich gibt es ein Mord den üblichen klatsch und tratsch eine Erpressung und Liebelei =)sehr guter misch auch zum teil zum schmunzeln kein üblicher Krimi sehr zu empfehlen, das einzige was ich finde ist das das buch mit knapp 250 Seiten etwas kurz ist und daher auch schnell durchgelesen zumindest bei mir ;-)aber dafür ist es nicht das es mittendrin mal langweilig wird was man ja oft bei Bücher hat die um die 500 Seiten gehen daher 5 Sterne =)

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  • Krimikomödie aus dem bayerischen Altötting

    Fastenopfer
    Gise

    Gise

    27. February 2017 um 12:45

    In Altötting steht zur österlichen Fastenzeit eine große Veränderung an: Die Tilly-Stiftung soll nach 379 Jahren aufgegeben werden, da das Stiftungsgeld schon seit Jahrzehnten aufgebraucht ist. Da wird der Verwalter dieser Stiftung ermordet aufgefunden. Kommissar Max Kramer soll die Hintergründe dieser Tat herausfinden. Doch gleichzeitig hat er auch privat einige Kämpfe zu führen: Er wird abgelenkt von der Staatsanwältin, die er nach einer durchzechten Nacht in seinem Bett vorfindet, und seine Jugendliebe Maria Evita ist zwar im Kloster, doch so ganz aufgegeben hat er sie noch nicht. Und auch sie wird bei den Ermittlungen eine Rolle spielen… Schon allein die vorgegebenen Koordinaten dieses Buches lesen sich sehr erheiternd. Und mit viel mehr oder weniger verstecktem Witz schreibt Anton Leiss-Huber das gesamte Buch, ich habe immer wieder gegrinst oder lauthals losgelacht beim Lesen. Es ist somit ein Regionalkrimi, der vieles mit einem Augenzwinkern erzählt. Der Mordfall tritt auch mal in den Hintergrund, wenn es eine skurrile Situation auszuschmücken gilt. Dabei spielt der Autor gekonnt mit den Worten: Wenn der „Grantige Max“ zum „Grax“ wird und Max dann sofort seinen unterzuckerten Kollegen Fritz zum „Gritz“ tituliert, bleibt nicht wirklich ein Auge trocken. Die Sprache bringt zwar immer wieder einen leichten Dialekt hinein, der jedoch trotzdem gut zu verstehen ist. Zudem liest sich die Geschichte sehr flüssig, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Man kann sich so richtig das vorösterliche Altötting vorstellen, in dem die Geschichte spielt, mit seinen unterschiedlichen Charakteren, die alle nicht ganz so „hasenrein“ sind, so eine kleine Schwachstelle hat doch jeder. Das Buch ist der zweite Band einer auf Erweiterung angelegten Krimireihe, doch da der Fall in sich abgeschlossen ist, muss man nicht zwingend den ersten Teil gelesen haben. Eine leichte, spritzig-humorvolle Krimikomödie für zwischendurch, wenn’s mal nicht so anspruchsvoll sein muss. 

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  • Mein Leseeindruck

    Fastenopfer
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    16. February 2017 um 14:25

    Wie immer, so beurteile ich auch dieses Buch von außen nach innen. Beginnen wir mit dem Cover. Wieder bzw. immer noch sind wir in Altötting, passend hierzu wurde auch das Kreuz gewählt und passend zum Titel, die entsprechend rote Farbe. Meines Erachtens ist beides sehr stimmig und deutet hervorragend auf einen regionalen Krimi hin. Der Klappen- bzw. Rückentext verrät nicht zu viel und macht neugierig. Der Preis von 9,99 € für ein Buch in diesem Format finde ich passend und üblich. Die kurze Inhaltsangabe im inneren des Buches erzählt schon ein bisschen mehr, aber ohne wesentliche Inhalte zu verraten. Was hat es mit dieser Stiftung auf sich? Was hat der Tote damit zu tun? Und wie geht es mit Max und Maria weiter? "Man lobt und preist den Fastenbrauch am häufigsten mit vollem Bauch" (Sprichwort) Sehr interessant fand ich die Kapitelgestaltung mittels Zitate aus dem Lukas Evangelium. Nun kurz zum Inhalt: Max wird nach einer durchzechten Nacht neben der Staatsanwältin wach. Oje... wenn er doch nur die Cocktails weggelassen hätte. Aber während er sich noch in Selbstmitleid suhlt, wird er zu einem Mordfall gerufen. Und die Geschichte ist etwas verworren. Mehr möchte ich jedoch nicht verraten. Lest einfach selbst. ? Dem Autor ist es auch dieses Mal wieder gelungen, mich zu begeistern. Der Wortwitz, die dialektischen Einlagen und nicht zu vergessen die unterhaltsame Story, machen dieses Buch zu einem Lesegenuss. Die Protagonisten wurde mit dem richtigen Maß charakterisiert, so dass ich mich inmitten der Dorfbewohner gefühlt habe. Es war so, als würde ich Altötting mit seinen Bewohnern schon sehr lange kennen. Zu meinen absoluten Lieblingsprotagonisten zählt ganz klar: Fräulein Schosi. Ich finde sie einfach herzerfrischend. Ihre Fürsorge zum Monsignore macht sie sehr sympathisch, wenngleich ihr Abnehmtick mir zeitweise auch etwas nervig erscheint. Aber auch das passt hervorragend zu ihrem Charakter. Die Szene mit dem Pflaumensaft gehört absolut zu meinen Lieblingsstellen im Buch. ? Fazit: Selten habe ich beim Krimilesen so gelacht. Der Autor versteht es wirklich, den Leser in eine ganz eigene Welt voller Intrigen und Tragödien zu beamen. Durch den Wortwitz und den dialektischen Einlage, fliegen die Seiten nur so dahin und am Ende bleibt bloß der Gedanke: Schade, schon wieder vorbei. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung mit Max und natürlich mit Fräulein Schosi.

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  • Leserunde zu "Fastenopfer" von Anton Leiss-Huber

    Fastenopfer
    AntonLeissHuber

    AntonLeissHuber

    Hallo Und Herzlich Willkommen, Das katholische Epizentrum Deutschlands, Altötting, hat nun wieder ein paar Einwohner weniger *hehe*. Ich freue mich riesig, dass nun endlich mein zweiter Band über Kommissar Max Kramer und seine Ex-Freundin, Novizin Maria Evita, erscheint. Lovelybooks bietet mir hier eine wunderbare Plattform, um mit Euch direkt ins Gespräch zu kommen. Das will ich natürlich auf alle Fälle wieder nutzen. Hier lade ich Euch nun ein, gemeinsam mit mir zu lesen und zu diskutieren. Zum Inhalt: Tödliche Fastenzeit in Altötting In Altötting wird die österliche Fastenzeit noch ernstgenommen - zumindest von den Geistlichen. Der Rest der Gemeinde gibt sich der gemütlichen Völlerei hin. Dass Rainer Schutt-Novotny für das Brechen des Fastengebots gleich mit dem Leben zahlen muss, hätte allerdings niemand geglaubt. Der Verwalter des »Tilly-Benefiziums« liegt tot in der Kapelladministration. Kommissar Max Kramer ist gefragt, und während er versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, lässt er sich von der attraktiven Staatsanwältin ablenken. Derweil kommt seine Jugendliebe Maria Evita auf eine ganz eigene Spur … Zusammen mit dem Ullstein Verlag verlosen wir 10 Exemplare. Bewerbt Euch bitte bis einschließlich 14. Januar 2017 und erzählt mir einfach, warum ihr gerne mitlesen würdet. Oder auch warum ihr glaubt, dass dieses Buch genau Euren Geschmack trifft. Zum Autor (also zu mir): Manche kennen mich vielleicht aus dem Hörfunk oder dem Bayerischen Fernsehen. Manche haben sicher noch nie von mir gehört. Neben Bühne, Mikrophon und Bildschirm schreibe ich leidenschaftlich Krimis. Geboren und aufgewachsen bin ich, wie könnte es anders sein, in Altötting. Das dies ein großartiger Schauplatz für Verbrechen darstellt, war mir schon immer klar. Und nun ist es endlich soweit: Meine Heimatstadt hat einen neuen Kommissar. Für alle, die noch mehr wissen möchten. Hier ist der Link zu meiner Homepage: http://www.anton-leiss.de/ Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und die gemeinsame zweite Leserunde! Viel Vergnügen! Herzlichst, Euer Anton

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    • 302
  • Die Fastenzeit kann tödlich sein.

    Fastenopfer
    oztrail

    oztrail

    12. February 2017 um 12:03

              Schon der erste Eindruck macht was her, das Cover. Eine heilige Reliquie und darunter der in Blutrot der Titel Fastenopfer. Kurz zum Inhalt: Rainer Schutt-Novotny, der Verwalter des  „Tilly-Benefiziums“ wird brutal ermordet. Das ganze passiert natürlich in der Fastenzeit.  Wie es sich herausstellt, ist die ganze Sache nicht so einfach. Hier geht es um weit mehr als nur um den Mord an dem Verwalter. Kommissar Max Kramer und sein Team,  bringen immer mehr Licht ins Dunkel und es tauchen unglaubliche Dinge auf. Mein Fazit: Ein Alpenlandkrimi aus Bayern, der sich liest wie ein Bauerntheaterstück.  Mit Vorhang auf und los geht’s.  Teilweise mit Dialekt gespickt,  was aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, macht die ganze Sache  noch ein wenig vergnüglicher. Dem Autor ist hier ein guter Landkrimi gelungen.  Mit einer Portion Humor nimmt Anton Leiss-Huber auch ein wenig die Fastenzeit aufs Korn.  Der Krimi ist am Anfang ein wenig holprig, kommt  aber immer mehr in Fahrt. Es gelingt dem Autor den Leser nicht mehr aus seinem Bann zu lassen und man begibt sich gemeinsam auf die Suche nach dem Täter. Ein richtig entspannender, vergnüglicher Lesespass. Ich persönlich kann den Krimi als lesenswert weiterempfehlen.        

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  • spannender und humorvoller Regionalkrimi

    Fastenopfer
    janaka

    janaka

    11. February 2017 um 12:00

    *Inhalt* Das Verbrechen machen in der Fastenzeit auch im Wallfahrtsort Altötting keine Pause, dass spürt Rainer Schutt-Novotny, der Verwalter des "Tilly-Benefiziums" am eigenen Leib. Er wird tot in der Kapelladministration gefunden. Kommissar Max Kramer und sein Team ermitteln und kommen einem großen Geheimnis auf die Spur. Im privaten Leben muss sich Max gerade mit seinem One-night-stand, der Staatsanwältin Tina Rasske auseinandersetzen. Sie ist verheiratet und sein Chef hat ein Auge auf sie geschmissen. Und der arme Monsignore Hirlinger muss in der Fastenzeit LowCarb essen, seine Haushälterin Frau Schosi hat ihn dazu verdonnert. Das bringt einige lustige Momente mit sich. *Meine Meinung* "Fastenopfer" von Anton Leiss-Huber ist der zweite Fall mit Kommissar Kramer und seiner Ex-Freundin der Novizin Maria Evita. Das Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern hat mir gut gefallen. Gleich zu Anfang stehen meine Lachmuskeln kaum noch still. Solche Einstiege liebe ich. Die Spannung steigert sich langsam aber stetig. Dabei fließen immer wieder humorvolle Szenen. Ich fühle mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und humorvoll, kaum hat man das Buch begonnen, schon ist man durch. Max Gruber und sein Kollege Fritz Fäustl sind mir richtig sympathisch, ich liebe die Kabbeleien zwischen den beiden. Fäustl ist die ganze Zeit unterzuckert und ist dementsprechend ziemlich launisch, trotzdem kann man erahnen, dass er eigentlich ein liebenswerter Kollege ist. Max Ex-Freundin, die Novizin Maria ist wieder mit von der Partie, ihre Schokoladensucht macht sie mir noch sympathischer… Ich mag Menschen mit kleinen Fehlern. Besonders gut gefällt mir auch die Mundart, sie ist für als Fischkopp ziemlich witzig. Auch die Beschreibungen von Altötting sind sehr anschaulich. *Fazit* Ein rundum gelungener Krimi mit Spannung und Humor. Ich kann ihn bedenkenlos jedem empfehlen, der humorvolle und spannende Krimis liebt. Von mir bekommt er 5 Sterne.

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  • Fastenzeit in Altötting und ein toter Verwalter

    Fastenopfer
    claudi-1963

    claudi-1963

    10. February 2017 um 16:53

    "Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen, seine Seele und seinen Geist." ( Dr.Hellmut Lützner) Es ist Fastenzeit in Altötting und auch Monsignore Hirlinger muss dieses Gebot erdulden, den Haushälterin Schosi kocht nur noch Low Carb Gerichte für ihn. Gleichzeitig demonstrieren der Frauenverband, während derweil Kommissar Max Kramer verkatert in seinem Bett aufwacht und neben ihm die Staatsanwältin liegt." Zefix, war ich letzte Nacht, bei der Feier so betrunken, dass ich mich daran nicht mehr erinnere." denkt Max. Auch das noch ausgerechnet die Staatsanwältin, doch da wird er schon zu seinem nächsten Fall gerufen. Der Verwalter von Tilly Benefiziums ist tot aufgefunden worden. Das Team von Max Kramer ermittelt und so suche sie nicht nur einen Mörder, sondern auch noch Nepomuk, ein Bekannter des Toten. Behilflich ist ihm sein ständig unterzuckerter Kollege Fritz Fäustl und die Novizin Maria Evita, die gleichzeitig seine Exfreundin ist. Meine Meinung:Nachdem ich den Autor vorher nicht gekannt hatte, ließ ich mich einfach mal überraschen, wie dieser Regionalkrimi sein wird. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich köstlich amüsiert. Nicht nur der Monsignore und seine Haushälterin, nein auch die Ermittler sind einfach herrlich. In ihrem teils bayrischen Dialekt und ihren Eigenheiten begleiten sie die Geschehnisse in diesem Krimi. Wunderbar vor allem fand ich den Dialog zwischen Kramer und Fäustl, wenn er mal wieder unterzuckert und launisch war und ihm Kramer rät sich Traubenzucker in der Apotheke zu besorgen. Aber auch beim Liebesverhältnis zur Staatsanwältin bekommt er Konkurrenz und so gibt es nicht nur einen Fall zu klären. Krimi, bayrische Kultur und Humor begleiten uns durch diesen seichten, leicht zu lesenden Kriminalfall und lässt die Seiten nur so fliegen. Das Cover ist nicht spektakulär, passt aber mit dem Motiv sehr gut zum Inhalt. Am Anfang der Kapitel steht immer ein Bibelvers aus dem Lukasevangelium. Ich kann diesen nur an alle Krimifans weiterempfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne. Dies war sicher nicht mein letzter Krimi des Autors.

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  • kurzweiliger Krimi, allerdings ohne Tiefgang und Spannung

    Fastenopfer
    Buchmagie

    Buchmagie

    10. February 2017 um 16:12

    Titel: „Fastenopfer“ Autor: Anton-Leiss Huber Genre: Kriminalroman Verlag: ullstein Buchinhalt: Der kirchliche Verwalter des „Tilly-Benefizium“ wird tot in der Kapellenadministration aufgefunden. Kommissar Max Kramer versucht mit seinen Kollegen Licht ins Dunkel zu bringen. Nebenbei stellt er sich der Frage, wie die attraktive Staatsanwältin nach einer feucht fröhlichen Faschingsnacht im Präsidium wohl in seinem Bett gelandet ist. Meinung: Titel: Der Titel ist ziemlich irreführend, den die Handlung hat nichts mit einem Fastenopfer zu tun, vielmehr liegt der Tatzeitpunkt in der Fastenzeit, aber das ist auch schon alles. Handlung: Vom Inhalt her bietet der Autor seinen Lesern nichts Neues, alles unterscheidet sich nicht besonders von anderen Kriminalromanen. In einem sehr gemächlichen Trott geht der Krimi von Anfang bis Ende, wobei es weder überraschende Wendungen, noch Spannung gibt. Viel wird vom Leben der Bewohner des Ortes erzählt, wobei manche Stellen besser ausgebaut werden könnten und andere wiederum so uninteressant waren, das sie getrost weggelassen werden könnten. Schreibstil: Um authentisch zu wirken hat der Autor Stellen mit bayrischem Dialekt eingebaut, diese lockern den Krimi etwas auf und sind stellenweise schon amüsant. Charaktere: Die im Klapptext erwähnte Beziehung zur Staatsanwältin wird im Krimi anders dargestellt, wobei dies für den allgemeinen Handlungsverlauf eigentlich nicht von Relevanz ist. Von den hier dargestellten Protagonisten zeigen nur wenige Persönlichkeit, die meisten wirken sehr oberflächlich. Fazit: Wer eine kurzweilige Lektüre sucht, liegt hier richtig, wer sich allerdings auf einen tiefgreifenden und spannenden Roman freut wird doch etwas enttäuscht sein.

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  • Welch gelungener Krimi aus Bayern!

    Fastenopfer
    Janosch79

    Janosch79

    06. February 2017 um 14:18

    Mit "Fastenopfer" habe ich einen spritzigen und gelungenen Bayern-Krimi aus der Feder von Anton Leiss-Huber gelesen.  Schauplatz des Geschehens rund um den Mord am Verwalter des "Tilly-Benefiziums", ist Altötting.  Dem Autor merkt man sofort an, dass er ein absoluter Kenner des Ortes ist. Gewürzt mit passendem Humor, der auch an manchen Stellen bayerisch derb daherkommt. Sehr gelungen!  Kommissar Max Kramer und sein Team kommen mehr als sympathisch daher.  Insgesamt sind die gezeichneten Figuren absolut passend zum dargestellten Szenario und zaubern dem Leser öfters ein Lächeln auf die Lippen.  Das gesamte Buch liest sich flüssig und driftet nicht in die typischen Regionalkrimi-Bereiche ab. Mehr als gelungen finde ich auch das Cover des Buches. Es vermittelt einen gewissen blutrünstigen Einschlag und regt zum Kauf an.  Insgesamt hat Anton Leiss-Huber einen humorvollen und interessanten Bayern-Krimi verfasst, der mehr als zu unterhalten weiß.  Auf eine Fortsetzung bin ich schon gespannt!

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  • Bayerischer Humor

    Fastenopfer
    heinoko

    heinoko

    06. February 2017 um 12:33

    Es ist Fastenzeit in Bayern. Kaum jemand nimmt das Fastengebot so ernst wie die Haushälterin von Monsignore Hirlinger, die ihren Dienstherrn mit ihrer Low Carb Diät an die Grenzen seiner Leidensfähigkeit bringt. Und da ist noch der Fingernägel kauende Kommissar Kramer, der am Aschermittwoch-Morgen die attraktive Staatsanwältin in seinem Bett vorfindet, ohne sich an irgend etwas erinnern zu können. Aber da ist auch eine Leiche. Erstochen liegt der Verwalter des "Tilly-Benefiziums" in der Altöttinger Kapelladministration. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Eine Reihe von schrägen bayerischen Vögeln taucht auf, legt Spuren, und Kommissar Kramer gerät in immer größere Verwirrnis... Ganz grundsätzlich: Das Buch zu lesen, bringt Spaß. Da ich aus Bayern komme, habe ich beim Lesen heimatliche Gefühle, denn die Art und Weise der handelnden Personen ist wirklich sehr bayerisch, d. h. etwas hinterkünftig, ohne Eile, mit urigem Humor gesegnet. Dass mundartlich angehauchte Konversation eingestreut ist, gefällt mir gut und passt perfekt zu den vorgestellten Protagonisten. Die einzelnen Handlungsstränge fügen sich erst gegen Ende des Buches logisch zusammen, sodass man mit Spannung bei der Sache bleibt. Manchmal allerdings findet man ein wenig zuviel bemühten Witz, ein bisschen viel Hauruck-Humor, aber das Überzeichnen schadet letztlich dem guten Gesamteindruck nicht. Das Buch kommt mir vor wie ein Glas Weißbier, auf das man richtig Lust hat - süffig. Und wenn das Glas leer ist, war's das. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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