Anton Sundland Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

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Inhaltsangabe zu „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders“ von Anton Sundland

EINLADUNG Ich sterbe und lade daher am 31.10.2015 um 17:30 herzlich zu meiner Beerdigung ein. Kleiderordnung: Business Casual. Leichenschmaus: umfassend. An Vegetarier wurde gedacht. Veganer können zu Hause bleiben... Auf eure Anwesenheit freue ich mich sehr, sagt doch bitte Bescheid, ob ihr kommen könnt. Viele Grüße, Peter Peter ist 27. Und volle Ölle in der Quarter-Life Crisis gefangen. Er hat alles und nichts erreicht, er wird kein Fußballprofi und kein Rockstar mehr. Das Leben der GenY ist voller Möglichkeiten, voller unerreichter Potenziale und Chancen. Viel hat er erreicht, anderes wiederum nicht. Seine Lösung? Suizid. Dem Club der 27 beitreten. Mit Mit Jimi Hendrix und Jim Morrison auf "der Insel" rumhängen und über James Dean und Marylin Monroe lästern. Aber sich umzubringen ist in der heutigen Welt leider gar nicht so einfach, wenn man dabei niemanden in seiner direkten Umgebung verletzen will. Man ist ja Socially Responsible und so...

Interessante Ansicht, aber leider viel zu kurz.

— angel1843

Hatte mir mehr erhofft. Leider warf es nach dem lesen mehr fragen auf als zuvor. Es war lustig geschrieben und hat zum Nachdenken angeregt.

— _buecher_liebe

Ein Buch über einen geplanten Selbstmord, das den Leser leider verwirrt und ohne Mehrwissen zurücklässt...

— SunshineSaar

Spannend ist die Geschichte eher weniger, dafür bringt sie den Leser aber zum Lachen und regt zum Nachdenken an.

— StMoonlight
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  • Leserunde zu "Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders" von Anton Sundland

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    anton_sundland

    Zu mir:  Ich bin der Autor des Buches und aufgrund des von vielen als heikel angesehenen Themas anonym unterwegs. Dieses kleine Büchlein ist mein erster Versuch, mich in der literarischen Welt zu behaupten. Ich freue mich sehr auf euer Feedback.  Zum Buch:  Peter ist 27. Und völlig in der Quarter-Life Crisis aufgegangen. Er hat alles und nichts erreicht, er wird kein Fußballprofi und kein Rockstar mehr. Millionär mit 18 ist er nicht, und die wahnsinnige 1 Billion Dollar Idea hat er auch nicht... Das Leben der GenY ist voller Möglichkeiten, voller unerreichter Potenziale und Chancen. Viel hat er erreicht, anderes wiederum nicht.  Seine Lösung? Suizid. Dem Club der 27 beitreten. Mit Jimi Hendrix und Jim Morrison auf "der Insel" rumhängen und über James Dean und Marylin Monroe lästern.  Aber sich umzubringen ist in der heutigen Welt gar nicht so einfach, wenn man dabei niemanden in sein er direkten Umgebung verletzen will. Man ist ja Socially Responsible und so... Zur Leserunde:  Da das Buch erst in einer Woche erscheint, gibt es die Rezensionsexemplare nur als eBook, ob in pdf oder epub oder mobi ist mir dabei egal, ich liefere gern alles was nötig ist. 

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    • 63

    angel1843

    13. December 2015 um 14:06
  • Anleitung wie man es lieber nicht machen sollte. Es bringt nichts, sich um zu bringen.

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    angel1843

    13. December 2015 um 14:06

    Peter ist knapp 27 und will nicht länger in dieser öden Welt zu bringen. Er plant - mit allem drum und dran - seinen Abgang. Nur leider hat er die Rechnung ohne sich selbst gemacht... Der Jungautor Anton Sundland hat in seiner Kurzgeschichte die Gedanken und Gefühle eines Selbstmörders beschrieben. Dieser plant sich zu seinem 27. Geburtstag mit Hilfe von legalen Drogen, das Leben zu nehmen. Jedoch hat er diesen Plan nicht ganz durchdacht. Denn kurz vor seinem Ableben passiert das Unglaubliche: Er schläft ein. Am nächsten Morgen merkt er erst, was schief gegangen ist. Eine unglaublich tolle und bewegende Geschichte die uns zeigt, dass das Leben manchmal doch anders verläuft als man geplant hat. Fazit: Unbedingt lesen und selber Gedanken darüber machen.

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  • Lustig für Zwischendurch

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    Sulevia

    09. December 2015 um 17:14

    Meinung zum Cover: Das Cover ist sehr schlicht, nicht sehr auffällig. Meinung zum Inhalt: Das Ganze ist nicht wirklich ein Buch, eher eine Sammlung von einer Art Tagebucheinträgen und Briefen. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“ – Der Satz zieht sich durchs ganze Buch. Peter ist 27 und will in den Club der 27. Darum plant er seinen Selbstmord, und zwar ganz genau. Er will ja niemandem schaden. Er legt den Ablauf fest, besorgt alles was er braucht, plant die Beerdigung, verabschiedet sich mit Briefen von seinen Liebsten, und so weiter. Sein Leben ist schön, alles hat bisher gut funktioniert und er will sich umbringen. Ob das Buch einen Sinn hat, bin ich mir nicht so sicher. Der Humor in dem Buch ist allerdings toll, ich habe öfters lachen müssen. Fazit: Ich hatte auf etwas mehr gehofft, daher hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Wer allerdings etwas kurzes für Zwischendurch zum Lachen braucht, ist hier richtig.

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  • „Mann soll gehen wenn es am schönsten ist"

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    _buecher_liebe

    15. November 2015 um 15:57

    Leider war es nicht so toll, die Seiten bestanden teilweise aus nur ein paar Sätzen. Es war anders als durch den Klappentext erhofft, nähmlich dass man etwas mehr den Hintergrund und die Gefühle des Selbstmörders hinterfragt, doch man findet nur „Tagebucheinträge" und Briefe an die Angehörige, die nichts weiter über Peter aussagen. Geschrieben wurde es von dem 27-jährigen, der meint dass sein Leben gerade am schönsten ist und nun nur noch schlechter werden kann, also will er gehen.

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  • Sehr kleines Buch ohne Aussage...

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    SunshineSaar

    Die Grundidee, ein Buch über die Gedanken und Briefe eines Selbstmörders zu veröffentlichen, fand ich sehr gut. Ich hatte durch den Klappentext jedoch ein komplett anderes Buch erwartet, nämlich dass man sich mit dem Thema Selbstmord mehr auseinandersetzt und die Hintergründe und Gefühle hinterfragt, wenn auch mithilfe eines eher trockenen Humors. Leider findet man in dem Buch „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“ nur Briefe an die Hinterbliebenen und eine Art „Tagebucheinträge“ vor, die sich zwar mit dem bevorstehenden Selbstmord beschäftigen, aber nichts wirklich aussagen. Geschrieben werden sie von einem 27-Jährigen, der eigentlich gar nicht mal so ein schlechtes Leben hat. Doch ihm scheint langweilig zu sein und sein Ziel ist es, in den „Club der 27“ einzutreten, dem schon einige prominente Namen angehören. Die Struktur des Buches ist zudem mehr als verwirrend. Pro Kapitel und pro Seite findet man teilweise nur einen Satz oder einen Absatz vor. Zudem sieht man nicht direkt, ob es sich um Gedanken, Briefe oder ähnliches handelt. Das hätte man besser strukturieren können, aber dann hätte das Buch noch weniger als die eh schon sehr mageren 32 Seiten! Ebenfalls fragwürdig ist der Schreibstil, der mir ebenfalls überhaupt nicht zusagt. Fazit: Das Buch ist nichts für mich. Ich konnte keine Geschichte erkennen, das "Buch" besteht aus 32 - teils fast leeren - Seiten. Ich hatte etwas komplett anderes erwartet. Man hätte aus dem Thema auf jeden Fall etwas machen können, aber für mich hat das Buch keinen wirklich ersichtlichen Mehrwert. Ich war danach genauso schlau wie vorher. Schade…

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    • 2
  • Briefe und Gedanken, die sich wiederholen

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    hundeliebhaber

    Der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen. Selbstmord, und vor allem Selbstmord in jungen Jahren, geschieht immer öfter und wird oftmals tabuisiert. Ich habe mir von dem Buch erhofft, dass es damit aufräumt und Hintergründe von Selbstmord beleuchtet. Dies tut es leider nicht. Das Buch spiegelt im Prinzip nur den Plan Peters Selbstmordes wider: Briefe an die Hinterbliebenen, Beschaffung der Drogen zur Vollziehung des Aktes, Einladung zur Beerdigung, Regelung des hinterbliebenen Eigentums, Erstellung einer Playlist, usw. Zwischendurch werden immer wieder Gedanken Peters eingeblendet. Jeder Brief, jeder Gedanke steht auf einer eigenen Seite. Die Seiten sind größtenteils maximal zur Hälfte gefüllt - teilweise befinden sich nur ein bis zwei Sätze auf einer Seite. Für mich ergibt die Struktur keinen wirklichen Sinn. Ich sehe kaum Verknüpfungen und nichts, das die Geschichte vorantreibt. Der Hintergrund des Selbstmordes bleibt der des Titels: zu gehen, wenn es am schönsten ist. Das wird im Laufe des Buches immer wieder erwähnt. Der Protagonist möchte sich nicht mehr langweilen. Ich möchte nicht bestreiten, dass es ein plausibler Grund sein kann, sich mit 27 Jahren umzubringen. Allerdings finde ich das Thema Selbstmord in diesem Buch kaum beleuchtet. Es werden keine Zweifel geäußert und die Briefe an die Hinterbliebenen finde ich ebenfalls nicht besonders gut formuliert. Leider kann ich weder mit der Struktur, noch mit dem Schreibstil und vor allem nichts mit der Geschichte anfangen. Meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt und ich wurde auch nicht im Positiven überrascht. Ich weiß nicht einmal, wie ich das Buch einordnen soll. Ich finde es nicht unterhaltsam, nicht belehrend, nicht nachvollziehbar und auch nicht mitreißend. Leider hat es meinem Geschmack nicht entsprochen.

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    • 3
  • witzige Kurzgeschichte, die man nicht so ernst nehmen sollte...

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    Buchfeeling

    20. October 2015 um 15:31

    Ein wenig skeptisch war ich schon, die Geschichte eines Selbstmörders zu lesen… doch wie schon der Klappentext erahnen läßt, diese Geschichte ist anders. Peter hat viel erreicht in seinem Leben und jetzt, so denkt er, kann es doch nur noch abwärts gehen. Und darum beschließt er, jetzt, wo es am schönsten ist, zu gehen. Er hegt keinen Groll, hat keine Sorgen und keine Schmerzen, es geht ihm hervorragend und so soll es Enden. So schreibt Peter also Briefe an seine Eltern, seinen Opa, dankt seinem Arzt und seinem Dealer, plant seine Beerdigung und ebenso penibel seinen Tod. Denn, niemand soll dabei verletzt werden. Nicht physisch und nicht psychisch. Niemand soll für seinen Tod verantwortlich gemacht werden und niemand soll nach seinem Ableben noch „Arbeit“ haben. Dabei merkt Peter, dass es gar nicht so einfach ist, allem Gerecht zu werden. An so viel muß gedacht, so viel bedacht werden. Und dann ist Peters letzter Tag gekommen, sein großer Tag… der Tag seines Todes…. Alle Zutaten liegen bereit, das Drehbuch wird eingehalten… und als es zu Ende geht… konnte ich mir trotz der eigentlichen Dramaturgie ein lautes Auflachen nicht verkneifen! Eine Geschichte volle zwinkernder Augen und Schmunzelaugenblicke. Habt keine Angst vor dieser Story, sie ist witzig, trifft den Geist der heutigen Zeit und die Idiotie der Gesellschaft auf den Punkt. Ich fand die Geschichte echt witzig.

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  • ✎ Anton Sundland - Man soll gehen, wenn es am schönsten ist

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2015 um 14:42

    Tja, das war wohl nichts!? Zumindest nichts für mich. Keine Ahnung, was genau uns der Autor mit diesen Zeilen (von Buch mag ich gar nicht sprechen) sagen will, aber für mich hat es keinen (tieferen) Sinn. Vom Klappentext her hatte ich mir, ehrlich gesagt, etwas ganz anderes vorgestellt und auch erhofft. Ich hatte auch das Gefühl, der Protagonist weiß gar nicht, warum er dem "Club der 27" beitreten möchte. Hat er Langeweile? Sein Leben scheint jedenfalls sooo schlecht gar nicht zu sein?!? Das Thema bietet sooo viel Potenzial, aber für mich hat der Autor sooo wenig davon genutzt. Schade! Der Sinn des Ganzen hat sich mir bis heute auch überhaupt nicht erschlossen, obwohl ich zwischen Lesen und Rezensionschreiben dieses Mal sogar Zeit dazwischen gelassen habe, um das alles auf mich wirken zu lassen.. und wenn ich bedenke, dass dies Band 1 einer Reihe ist, würde ich gerne mal wissen, was denn jetzt als nächstes kommen soll..

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  • Die Chronik eines angekündigten Todes

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    Aspasia

    15. October 2015 um 15:00

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Briefe und Gedanken eines Selbstmörders von Anton Sundland schildert in Form eines Brief- oder Tagebuchromans 32 schriftlich  fixierte Meilensteine auf dem Weg zum Freitod eines selbstgefälligen Langweilers, der sich durch Suizid den Eintritt im Club der twenty-seven zu erschleichen hofft. Mit Buchhalterseele erstellt er eine Chronik seines angekündigten Todes. Er verfasst Abschiedsbriefe, an seine Freundin und Familienmitglieder, verfasst eine Regelung seines Nachlasses, eines lebenslustigen Lidl-Basilikums und eines alten Porsches, schreibt den post-suizidal hörbaren Aurufbeantwortertext und die Einäscherungsterminbestätigung  nieder. Sogar seine unselig geschmacklose Playlist, ich sag nur Coldplay!!! findet sich in einem der 32. Kapitel. Denkt er Hendrix und Joplin sind als Tote taub geworden?? Als Motiv für sein Tun gibt der Ich-Erzähler mantraartig wiederholend den Titel gebenden Grund an. Ja, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber wer bitte hat gesagt, dass man das auch aufschreiben muss??

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  • „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.“

    Man soll gehen, wenn es am schönsten ist: Briefe und Gedanken eines Selbstmörders

    StMoonlight

    13. October 2015 um 14:50

    „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.“ Dieser Satz begleitet den Leser durch das ganze Buch und ist, ohne zu viel verraten zu wollen, der Grund für den beabsichtigten Selbstmord. Wer sagt denn schließlich, dass man sich nur das Leben nehmen sollte, wenn man depressiv ist? Das Buch ist kurz und eigentlich irgendwie auch kein richtiges Buch. Vom Schreibstil eher so etwas wie eine Art Tagebuch in dem sich auch Briefe an die Hinterbliebenen befinden. Gespickt ist das Ganze mit jeder Menge salopper Sprache und vulgären Ausdrücken. Bedenkt man, dass der Schreiber dieser Zeilen 27 Jahre alt ist, empfinde ich es teils als ein wenig unpassend. Weniger wäre hier mehr gewesen. Auch der Drogenkonsum  wird hier wahrlich in höchsten Tönen gelobt. Klar, muss jeder selber wissen, aber so ein Autor weiß ja auch nie WER die Zeilen lesen wird … Die Grundidee des Buches finde ich jedoch sehr gut. Immerhin ist Selbstmord ein Thema das entweder in den Medien hochgebauscht oder in der Gesellschaft völlig verdrängt wird. Hier wird dem Thema mit einer guten Prise Humor begegnet und dennoch wird auch die ernste Seite beleuchtet. So z.B. die Tatsache das Lokführer ein Trauma erleben, wenn sich jemand vor ihren Zug wirft… Spannend ist die Geschichte  eher weniger, dafür bringt sie den Leser aber zum Lachen und regt zum Nachdenken an. Über den Tod, das Leben und alles dazwischen.

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