Anton Weste

 4.2 Sterne bei 23 Bewertungen
Anton Weste

Lebenslauf von Anton Weste

Anton Weste vertiefte seine Leidenschaft für Geschichte, Geschichten und Sprache an der Universität Hannover. Nach dem Studium war er als Texter, Übersetzer und Journalist tätig. Als Autor und Redakteur für „Das Schwarze Auge“ gestaltete er Deutschlands größtes Fantasy-Rollenspiel mit. Neben zahlreichen Abenteuerpublikationen und Spielhilfen steuerte er auch Computerspiele wie „Das Schwarze Auge: Drakensang“ zur Produktlinie bei. Mit „Nacht über Herathis“ legt er seinen ersten Roman in der Welt des Splittermond-Rollenspiels vor. Für seine Werke hat Anton Weste den Deutschen Rollenspiele Preis und den Deutschen Entwicklerpreis erhalten. Er lebt und arbeitet bei Hannover.

Neue Bücher

Havena - Versunkene Geheimnisse

Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH.

Alle Bücher von Anton Weste

Nacht über Herathis

Nacht über Herathis

 (18)
Erschienen am 16.03.2017
Havena - Versunkene Geheimnisse

Havena - Versunkene Geheimnisse

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Erschienen am 01.10.2018
DSA-Regionalbeschreibungen / Raschtuls Atem

DSA-Regionalbeschreibungen / Raschtuls Atem

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Erschienen am 01.02.2005
Drei Millionen Dukaten (Stoerrebrand)

Drei Millionen Dukaten (Stoerrebrand)

 (0)
Erschienen am 01.11.2004

Neue Rezensionen zu Anton Weste

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AdamBlues avatar

Rezension zu "Nacht über Herathis" von Anton Weste

Ein Assassine mit Gewissenskonflikten
AdamBluevor 2 Jahren

Klappentext:


Mord. Für ihre "Kunden" ist das üblicherweise eine einmalige Sache. Für Dorn und Pitt jedoch, zwei der erfahrensten Meuchler von Herathis, das tägliche Brot. Die Routine wird empfindlich gestört, als durch die Gilde der Langen Messer ein neuer Wind weht. Warum steigt die Zahl der Morde so sprunghaft an und welche Rolle spielen der berühmte Feenmarkt und die Magistratswahl dabei? Die beiden Schattenklingen müssen eine Wahl treffen, die sich eigentlich für längst entschieden hielten: Gold oder Moral?


Zuerst einmal möchte ich mich beim Feder&Schwert Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Die Welt von Splittermond war mir komplett neu, doch glücklicherweise kann man den Roman auch ohne Vorkenntnisse lesen. Zunächst gibt es einen dicken Pluspunkt für das Glossar bzw. Personenregister, was auch nochmal zusätzliche Informationen zu Personen und der Welt von Lorakis beinhaltet. Schön wäre noch eine Karte gewesen, doch man kommt auch ohne sie gut zurecht.


Cover:


Das Cover ist wirklich sehr schön geworden und passt farblich hervorragend zu den anderen Splittermond Werken. Es zeigt im Coverstil einen Assassinen, der mit seinem Dolch einen Priester anvisiert. Somit deutet das Cover direkt an, dass es in diesem Roman etwas düsterer zu Werke geht.


Inhalt:


Der Roman fängt sehr actionreich an und der Leser verfolgt Dorn bei einer seiner Meuchelmissionen. Man könnte es schon fast mit James Bond vergleichen, da sich Dorn erst gefangen nehmen lässt, um dann seiner Beute aufzulauern. Die Charaktere und die Welt von Lorakis werden sehr gut eingeführt. Der Protagonist ist dabei der schwarze Dorn, der tagsüber als Vasco im Gasthaus Säufermond arbeitet und nachts zusammen mit der Gnomin Pitt auf Meucheljagd geht. Dorn und Pitt sind ein eingespieltes Duo und töten für die Gilde der langen Messer. Dabei befolgen sie den Kodex Caranis -> Töte niemanden, der ohne Schuld ist. Eines Tages wird ihr Auftragsgeber Eskat von Zymina abgelöst, was große Auswirkungen auf das Meuchelduo hat. Während Eskat den Assassinen immer Hintergrundinformationen über das Opfer gab, verzichtet Zymina darauf, worauf Dorn aus der Gilde der langen Messer aussteigt. Während Pitt sich zunächst nur für das Geld interessiert, bekommt Dorn es mit Gewissenskonflikten zu tun. Zufälligerweise beginnt nach der Ablösung von Eskat eine Mordserie und Dorn versucht dem ganzen auf dem Grund zu gehen. Dadurch bringt er sich nicht nur selbst, sondern auch seine Freunde und Familie in Gefahr ...

Man merkt Anton Weste seine Rollenspielerfahrung deutlich an. Die Texte sind wirklich sehr gut geschrieben, jedoch finde ich es etwas schade, dass der Autor seinen Figuren nicht noch etwas mehr Hintergrundinformationen gewidmet hat. Die Welt wird sehr detailliert beschrieben und Splittermond Fans werden dabei sicher sehr auf ihre Kosten kommen, jedoch hätte ich sehr gerne mehr über Dorn und Pitts Vergangenheit erfahren. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Anton Weste hier eine große Chance vertan hat, da die Charaktere an sich sehr spannend gestaltet wurden. Aurania als Gegenspielerin hat mir gut gefallen, jedoch erfährt man ihre Motive am Ende nur sehr grob.

Eine Szene die mir sehr gut gefallen hat, war die Einführung von Dorns Schwester. Es gibt in diesem Roman auch etwas zum lachen.


Sonstiges:


Das Lektorat hat sehr gute Arbeit geliefert. Mir sind keine Rechtschreibfehler oder sonstiges aufgefallen. Das einzige was mich etwas gestört hat, war die etwas zu klein geratene Schriftart.



Insgesamt ein starkes Romandebüt und ich würde mich über einen Nachfolger freuen. Nicht umsonst hat das Buch den dritten Preis beim RPC Award gewonnen. Man munkelt, dass Felix Münter auch einen Splittermond Roman veröffentlichen wird. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, ob man in Zukunft noch mehr von Pitt und Dorn hören wird.

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "Nacht über Herathis" von Anton Weste

Guter Auftakt
Wuerfelheldvor 2 Jahren

Dorn und Pitt sind die erfahrensten Meuchler der Stadt Herathis und wissen, wie sie die Aufträge ihrer Kunden zielgerecht und sauber ausführen, ohne sonderlich viel Spuren zu hinterlassen. Ob nun Rivalen oder Tyrannen, sie verstehen ihr Handwerk, auch wenn es sie manchmal so gut wie auf den Richtblock bringt.

Dann aber müssen sie feststellen, dass in den letzten Monaten in ihrer Heimatstadt die Zahl der Morde immer mehr ansteigt. Eine „Gilde der langen Messer“ scheint es darauf anzulegen, ihnen Konkurrenz und Ärger zu machen

Das wollen sich die beiden natürlich nicht gefallen lassen und machen sich daran, mehr herauszufinden, nur um dann festzustellen, dass sie in ein Wespennest stechen und Kräfte auf sich aufmerksam machen, denen auch sie nicht gewachsen sein könnten.

Und schließlich gilt es, sich zwischen der Ganovenehre, den geschworenen Eiden und dem eigenen Gewissen zu entscheiden, als sie dem wahren Grund für alles auf die Spur kommen.

MEINE MEINUNG
Anton Weste erfindet das Genre natürlich nicht neu, sondern greift derzeit in der Fantasy beliebte Themen und Archetypen auf. Natürlich sind seine Meuchler auch bewusst als Helden angelegt und bringen mehr oder weniger die Leute um, die wirklich Dreck am Stecken haben.

Das macht es auch leicht, sich mit ihnen zu identifizieren und ihrem Weg zu folgen. Außerdem hat man gleich auch eine feste Vorstellung von den Figuren, nicht anders sieht es bei ihrem Umfeld aus. Die vielen Klischees erleichtern den Einstieg ungemein, auch wenn die Figuren dadurch nicht unbedingt so sehr an Tiefe gewinnen und sich nur durch die ein oder andere Macke von den Archetypen abheben, die sie verkörpern.

Der Handlung kommt es aber zugute, so bleibt dem Autoren viel mehr Raum, um die Intrigen zu springen und die Handlungsstränge sauber zu führen, um sie am Ende zufriedenstellend miteinander zu verknüpfen. Fragen bleiben nämlich keine offen und das gibt dem Buch auch einen sehr runden Abschluss.

Man merkt dem Autor seine große Erfahrung beim Entwickeln von Szenarien an, denn er lässt auch den Hintergrund mit all seinen neuen Völkern und Rassen, der Mythologie und den Göttern einfließen. Die Beschreibungen fließen in den Text ein und erzeugen Atmosphäre, sie wirken nicht aufgesetzt sondern illustrieren oft auch Motive und Verhaltensweise der Charaktere.

Das einzige, was man vermisse dürfte ist letztendlich eine Karte, um sich eine Vorstellung von der Stadt und ihrer Umgebung zu machen.

Ansonsten aber werden auch Leser, die „Splittermond“ noch nicht kennen, keine Schwierigkeiten haben, in die Geschichte einzutauchen, denn es wird das erklärt, was man wissen muss und die Handlung ist so gestrickt, dass man das ein oder andere für Fans interessante Teil auch getrost überlesen kann, um dennoch zurecht zu kommen.

Damit ist „Nacht über Herathis“ ein solider Fantasy-Roman für die Welt des Rollenspiels „Splittermond“ an dessen kurzweiliger Handlung auch diejenigen Spaß haben können, die letzteres noch nicht kennen, aber nach spannenden Abenteuern mit zwielichtigen Helden suchen

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B

Rezension zu "Nacht über Herathis" von Anton Weste

Empfehlung für alle, die High-Fantasy mögen
Beeenievor 2 Jahren

Nacht über Herathis von Anton Weste ist ein Roman, derauf dem Kontinent Lorakis in der Welt von Splittermond, einem Pen and Paper Rollenspiel, angesiedelt ist.

Das Buch handelt von zwei Meuchlern, die aber nicht aus Spaß am Morden, sondern aus moralischem Verständnis ihrem Beruf nachgehen, und nur Opfer ermorden, welche vorher eine Schuld auf sich geladen haben, und welche nicht durch die normale Gerichtsbarkeit gesühnt werden kann.
Im Laufe der Zeit müssen sie feststellen, dass sie und ihre Gilde benutzt wurden, für die Machenschaften eines geheimen Kultes und versuchen nun schlimmeres zu verhindern.

Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, das Lektorat hat ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet. Handwerklich ist das Buch absolut Top.
Die Geschichte ist nicht all zu blutig geschrieben, und die auch nicht zu komplex, so dass es sowohl für jugendliche als auch Erwachsene geeignet ist.

Vorkenntnisse mit dem System von Splittermond oder der Welt sind nicht nötig, aber natürlich schaden sie auch nicht. Es ist sowohl für Neueinsteiger, die die Welt kennenlernen wollen geeignet, als auch für erfahrene Hasen, die eine weitere, neue Facette der Welt erleben möchten.

Von mir gibt es eine absolut Empfehlung das Buch zu lesen, wenn man High-Fantasy mag. Wer dagegen mit Fantasy nichts am Hut hat, sollte lieber nach etwas anderem suchen.

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Gespräche aus der Community

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Feder-und-Schwert_Verlags avatar
Mord. Für ihre „Kunden“ ist das üblicherweise eine einmalige Sache. Für Dorn und Pitt jedoch, zwei der erfahrensten Meuchler von Herathis, das tägliche Brot. Die Routine wird empfindlich gestört, als durch die Gilde der Langen Messer ein neuer Wind weht. Warum steigt die Zahl der Morde so sprunghaft an und welche Rolle spielen der berühmte Feenmarkt und die Magistratswahl dabei? Die beiden Schattenklingen müssen eine Wahl treffen, die sie eigentlich für längst entschieden hielten: Gold oder Moral?

Dieser phantastische Roman aus der Feder von Anton Weste entführt euch nach Lorakis, in eine ferne Welt voller Magie und seltsamer Kreaturen, in der einige untypische Helden eine ganze Stadt – ja, den ganzen Kontinent, retten müssen. Wenn ihr Lust auf Abenteuer, Spannung und augenzwinkernden Humor in einer faszinierenden neuen Fantasy-Welt habt, ist dieses Buch für euch genau das richtige!

Der Feder & Schwert-Verlag verlost 10 Print-Exemplare und 10 eBooks (epub-Format) für diese Leserunde. Der Autor selbst wird ebenfalls teilnehmen und die Leserunde begleiten. Außerdem werde ich (Kathrin) als Verlagsmitarbeiterin natürlich ebenfalls für alle Fragen zur Verfügung stehen. 

Vorkenntnisse der Welt Lorakis oder des Rollenspiels Splittermond sind nicht erforderlich. Nacht über Herathis ist ein eigenständiger Roman.

Bewerben könnt ihr euch bis zum 3. April über den blauen „Jetzt bewerben“-Button!

Wir freuen uns, wenn ihr mitmachen und Lorakis kennenlernen wollt! Der Gewinn eines Buches verpflichtet zum zeitnahen Mitmachen und Diskutieren in der Leserunde und einer abschließenden Rezension.

Wir wünschen euch viel Glück!

Weitere Informationen zum Rollenspiel Splittermond:
www.splittermond.de
www.splitterwiki.de
Splittermond auf Facebook

Weitere Informationen zu Feder & Schwert:
www.feder-und-schwert.com
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Anton Weste wurde am 03. März 1979 in München (Deutschland) geboren.

Anton Weste im Netz:

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