Nacht über Herathis

von Anton Weste 
4,3 Sterne bei18 Bewertungen
Nacht über Herathis
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AdamBlues avatar

Starkes Romandebüt mit spannenden Actionszenen. Bei der Charakterzeichnung wurde jedoch etwas Potenzial verschenkt.

B

Ein gut geschriebenes Buch in der Welt des Rollenspiels Splittermond, über Moral, Verrat und einen geheimen Kult.

Alle 18 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Nacht über Herathis"

Mord. Für ihre „Kunden“ ist das üblicherweise eine einmalige Sache. Für Dorn und Pitt jedoch, zwei der erfahrensten Meuchler von Herathis, das tägliche Brot. Die Routine wird empfindlich gestört, als durch die Gilde der Langen Messer ein neuer Wind weht. Warum steigt die Zahl der Morde so sprunghaft an und welche Rolle spielen der berühmte Feenmarkt und die Magistratswahl dabei? Die beiden Schattenklingen müssen eine Wahl treffen, die sie eigentlich für längst entschieden hielten: Gold oder Moral?

Ein phantastischer Roman aus Lorakis, der Welt des dreifach mit dem deutschen Rollenspielpreis ausgezeichneten Rollenspiels Splittermond.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867622790
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Feder & Schwert
Erscheinungsdatum:16.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    AdamBlues avatar
    AdamBluevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Starkes Romandebüt mit spannenden Actionszenen. Bei der Charakterzeichnung wurde jedoch etwas Potenzial verschenkt.
    Ein Assassine mit Gewissenskonflikten

    Klappentext:


    Mord. Für ihre "Kunden" ist das üblicherweise eine einmalige Sache. Für Dorn und Pitt jedoch, zwei der erfahrensten Meuchler von Herathis, das tägliche Brot. Die Routine wird empfindlich gestört, als durch die Gilde der Langen Messer ein neuer Wind weht. Warum steigt die Zahl der Morde so sprunghaft an und welche Rolle spielen der berühmte Feenmarkt und die Magistratswahl dabei? Die beiden Schattenklingen müssen eine Wahl treffen, die sich eigentlich für längst entschieden hielten: Gold oder Moral?


    Zuerst einmal möchte ich mich beim Feder&Schwert Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

    Die Welt von Splittermond war mir komplett neu, doch glücklicherweise kann man den Roman auch ohne Vorkenntnisse lesen. Zunächst gibt es einen dicken Pluspunkt für das Glossar bzw. Personenregister, was auch nochmal zusätzliche Informationen zu Personen und der Welt von Lorakis beinhaltet. Schön wäre noch eine Karte gewesen, doch man kommt auch ohne sie gut zurecht.


    Cover:


    Das Cover ist wirklich sehr schön geworden und passt farblich hervorragend zu den anderen Splittermond Werken. Es zeigt im Coverstil einen Assassinen, der mit seinem Dolch einen Priester anvisiert. Somit deutet das Cover direkt an, dass es in diesem Roman etwas düsterer zu Werke geht.


    Inhalt:


    Der Roman fängt sehr actionreich an und der Leser verfolgt Dorn bei einer seiner Meuchelmissionen. Man könnte es schon fast mit James Bond vergleichen, da sich Dorn erst gefangen nehmen lässt, um dann seiner Beute aufzulauern. Die Charaktere und die Welt von Lorakis werden sehr gut eingeführt. Der Protagonist ist dabei der schwarze Dorn, der tagsüber als Vasco im Gasthaus Säufermond arbeitet und nachts zusammen mit der Gnomin Pitt auf Meucheljagd geht. Dorn und Pitt sind ein eingespieltes Duo und töten für die Gilde der langen Messer. Dabei befolgen sie den Kodex Caranis -> Töte niemanden, der ohne Schuld ist. Eines Tages wird ihr Auftragsgeber Eskat von Zymina abgelöst, was große Auswirkungen auf das Meuchelduo hat. Während Eskat den Assassinen immer Hintergrundinformationen über das Opfer gab, verzichtet Zymina darauf, worauf Dorn aus der Gilde der langen Messer aussteigt. Während Pitt sich zunächst nur für das Geld interessiert, bekommt Dorn es mit Gewissenskonflikten zu tun. Zufälligerweise beginnt nach der Ablösung von Eskat eine Mordserie und Dorn versucht dem ganzen auf dem Grund zu gehen. Dadurch bringt er sich nicht nur selbst, sondern auch seine Freunde und Familie in Gefahr ...

    Man merkt Anton Weste seine Rollenspielerfahrung deutlich an. Die Texte sind wirklich sehr gut geschrieben, jedoch finde ich es etwas schade, dass der Autor seinen Figuren nicht noch etwas mehr Hintergrundinformationen gewidmet hat. Die Welt wird sehr detailliert beschrieben und Splittermond Fans werden dabei sicher sehr auf ihre Kosten kommen, jedoch hätte ich sehr gerne mehr über Dorn und Pitts Vergangenheit erfahren. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass Anton Weste hier eine große Chance vertan hat, da die Charaktere an sich sehr spannend gestaltet wurden. Aurania als Gegenspielerin hat mir gut gefallen, jedoch erfährt man ihre Motive am Ende nur sehr grob.

    Eine Szene die mir sehr gut gefallen hat, war die Einführung von Dorns Schwester. Es gibt in diesem Roman auch etwas zum lachen.


    Sonstiges:


    Das Lektorat hat sehr gute Arbeit geliefert. Mir sind keine Rechtschreibfehler oder sonstiges aufgefallen. Das einzige was mich etwas gestört hat, war die etwas zu klein geratene Schriftart.



    Insgesamt ein starkes Romandebüt und ich würde mich über einen Nachfolger freuen. Nicht umsonst hat das Buch den dritten Preis beim RPC Award gewonnen. Man munkelt, dass Felix Münter auch einen Splittermond Roman veröffentlichen wird. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, ob man in Zukunft noch mehr von Pitt und Dorn hören wird.

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    Wuerfelhelds avatar
    Wuerfelheldvor einem Jahr
    Guter Auftakt

    Dorn und Pitt sind die erfahrensten Meuchler der Stadt Herathis und wissen, wie sie die Aufträge ihrer Kunden zielgerecht und sauber ausführen, ohne sonderlich viel Spuren zu hinterlassen. Ob nun Rivalen oder Tyrannen, sie verstehen ihr Handwerk, auch wenn es sie manchmal so gut wie auf den Richtblock bringt.

    Dann aber müssen sie feststellen, dass in den letzten Monaten in ihrer Heimatstadt die Zahl der Morde immer mehr ansteigt. Eine „Gilde der langen Messer“ scheint es darauf anzulegen, ihnen Konkurrenz und Ärger zu machen

    Das wollen sich die beiden natürlich nicht gefallen lassen und machen sich daran, mehr herauszufinden, nur um dann festzustellen, dass sie in ein Wespennest stechen und Kräfte auf sich aufmerksam machen, denen auch sie nicht gewachsen sein könnten.

    Und schließlich gilt es, sich zwischen der Ganovenehre, den geschworenen Eiden und dem eigenen Gewissen zu entscheiden, als sie dem wahren Grund für alles auf die Spur kommen.

    MEINE MEINUNG
    Anton Weste erfindet das Genre natürlich nicht neu, sondern greift derzeit in der Fantasy beliebte Themen und Archetypen auf. Natürlich sind seine Meuchler auch bewusst als Helden angelegt und bringen mehr oder weniger die Leute um, die wirklich Dreck am Stecken haben.

    Das macht es auch leicht, sich mit ihnen zu identifizieren und ihrem Weg zu folgen. Außerdem hat man gleich auch eine feste Vorstellung von den Figuren, nicht anders sieht es bei ihrem Umfeld aus. Die vielen Klischees erleichtern den Einstieg ungemein, auch wenn die Figuren dadurch nicht unbedingt so sehr an Tiefe gewinnen und sich nur durch die ein oder andere Macke von den Archetypen abheben, die sie verkörpern.

    Der Handlung kommt es aber zugute, so bleibt dem Autoren viel mehr Raum, um die Intrigen zu springen und die Handlungsstränge sauber zu führen, um sie am Ende zufriedenstellend miteinander zu verknüpfen. Fragen bleiben nämlich keine offen und das gibt dem Buch auch einen sehr runden Abschluss.

    Man merkt dem Autor seine große Erfahrung beim Entwickeln von Szenarien an, denn er lässt auch den Hintergrund mit all seinen neuen Völkern und Rassen, der Mythologie und den Göttern einfließen. Die Beschreibungen fließen in den Text ein und erzeugen Atmosphäre, sie wirken nicht aufgesetzt sondern illustrieren oft auch Motive und Verhaltensweise der Charaktere.

    Das einzige, was man vermisse dürfte ist letztendlich eine Karte, um sich eine Vorstellung von der Stadt und ihrer Umgebung zu machen.

    Ansonsten aber werden auch Leser, die „Splittermond“ noch nicht kennen, keine Schwierigkeiten haben, in die Geschichte einzutauchen, denn es wird das erklärt, was man wissen muss und die Handlung ist so gestrickt, dass man das ein oder andere für Fans interessante Teil auch getrost überlesen kann, um dennoch zurecht zu kommen.

    Damit ist „Nacht über Herathis“ ein solider Fantasy-Roman für die Welt des Rollenspiels „Splittermond“ an dessen kurzweiliger Handlung auch diejenigen Spaß haben können, die letzteres noch nicht kennen, aber nach spannenden Abenteuern mit zwielichtigen Helden suchen

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    B
    Beeenievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gut geschriebenes Buch in der Welt des Rollenspiels Splittermond, über Moral, Verrat und einen geheimen Kult.
    Empfehlung für alle, die High-Fantasy mögen

    Nacht über Herathis von Anton Weste ist ein Roman, derauf dem Kontinent Lorakis in der Welt von Splittermond, einem Pen and Paper Rollenspiel, angesiedelt ist.

    Das Buch handelt von zwei Meuchlern, die aber nicht aus Spaß am Morden, sondern aus moralischem Verständnis ihrem Beruf nachgehen, und nur Opfer ermorden, welche vorher eine Schuld auf sich geladen haben, und welche nicht durch die normale Gerichtsbarkeit gesühnt werden kann.
    Im Laufe der Zeit müssen sie feststellen, dass sie und ihre Gilde benutzt wurden, für die Machenschaften eines geheimen Kultes und versuchen nun schlimmeres zu verhindern.

    Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, das Lektorat hat ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet. Handwerklich ist das Buch absolut Top.
    Die Geschichte ist nicht all zu blutig geschrieben, und die auch nicht zu komplex, so dass es sowohl für jugendliche als auch Erwachsene geeignet ist.

    Vorkenntnisse mit dem System von Splittermond oder der Welt sind nicht nötig, aber natürlich schaden sie auch nicht. Es ist sowohl für Neueinsteiger, die die Welt kennenlernen wollen geeignet, als auch für erfahrene Hasen, die eine weitere, neue Facette der Welt erleben möchten.

    Von mir gibt es eine absolut Empfehlung das Buch zu lesen, wenn man High-Fantasy mag. Wer dagegen mit Fantasy nichts am Hut hat, sollte lieber nach etwas anderem suchen.

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessante Fantasiewelt
    Nacht über Herathis

    Das Cover zeigt ein gezeichnetes Bild und könnte ein Comic darstellen. Im Vordergrund steht eine Gestalt mit meinem langen Messer, welche sich an einen anderen Mann anzuschleichen scheint.


    Der Klappentext verspricht ebenfalls eine spannende Geschichte. Weiterhin handelt es sich um einen Roman zum ausgezeichneten  Rollenspiel Splittermond.


    Dieses Spiel kannte ich bisher nicht, konnte während des Lesens aber keine Defizite feststellen. Also kann man dieses Buch auch sehr gut als Neueinsteiger lesen.


    Der Einstig gelingt recht schnell und unkompliziert. Schon nach wenigen Seiten ist man mitten in der Geschichte und nimmt an der Fanastiewelt des Autors teil.


    Dank der Detaillierten Schreibweise findet man sich direkt in der neu erschaffenen Welt zurecht und hat eigene Szenen vor Augen.


    Einmal angefangen, kann man das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen. Man kann mit einzelnen Figuren mitfiebern und sie auf ihrem Weg durch die Geschichte begleiten.


    Die Spannung ist greifbar und ich war gerne zu Besuch auf einzelnen Schauplätzen und bin nach wie vor fasziniert von diesem wunderbaren Feenmarkt, den ich sehr gerne einmal besuchen würde.


    Das Ende ist sehr passend gewählt, macht aber auch Hoffnung auf weitere folgende Teile.


    Mein Fazit:
    Ein sehr gelungener Fanatsieroman. Hier konnte ich sehr gut abtauchen und durch die neue spanende Welt des Autors spazieren.


    Daher vergebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung.

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    Anidays avatar
    Anidayvor einem Jahr
    Splittermond

    Der schwarze Dorn und Pitt sind Angehörige der Meuchlergilde – zwei, die mit dem Tod ihr Geld verdienen und ihr Handwerk verstehen. Doch unvorhergesehene Ereignisse zwingen sie, über ihr Handeln und ihre Motive nachzudenken. Denn irgendetwas liegt in der Luft und schneller als sie es sich ausmalen stecken sie mittendrin...

    Vorab: Ich bin ohne Kenntnisse des Rollenspiels Splittermond und seiner Welt an diesen Roman herangegangen und habe mich auf ein rasantes Abenteuer mit Meuchelmördern und Verschwörungen gefreut.

    Es fiel mir sehr leicht mich in der Welt zurechtzufinden, man landet mitten in einer Mission und erlebt den Dorn in Aktion, was einen wirklich gelungenen Start in den Roman darstellt. Schnell, aber nicht zu hastig, lernt man ein bisschen über Lorakis und seine Einwohner, über Magie und Besonderheiten. Besonders die Beschreibungen haben mir gefallen, wie z.B. die des Jokabaums. Anton Weste schafft es, seine Leser mitzunehmen und eine großartige Atmosphäre zu schaffen, man fühlt sich ganz nah am Geschehen. Ob es nun der Feenmarkt ist, der düster mit seltsamen Angeboten auf uns wartet oder die Straßen – die Szenerie war großartig!

    Die Charaktere waren ebenfalls interessant, man war schnell neugierig auf mehr, auf die Hintergründe – leider hat mir an der Stelle dann vor allem bei den beiden Hauptcharakteren etwas Tiefe gefehlt, ich habe nicht wirklich so viel erfahren wie erhofft oder erwartet. Ihr Zusammenspiel war klasse, aber ihre Beweggründe und ihr Handeln konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Manches wurde angedeutet, möglicherweise bietet das Stoff für weitere Romane? Zugegeben, ich hatte härtere Burschen erwartet, als ich erhalten habe. Das ist aber nicht mein Problem gewesen, nur hätte ich mir auf der anderen Seite dann eben gewünscht, dass ich weiß warum sie so sind wie sie sind, wenn sie eigentlich nicht so sind. Falls das nun noch zu verstehen ist... Die Gegenspieler haben mir an der Stelle fast besser gefallen, besonders eine gewisse verrückte Person – um nicht zu spoilern möchte ich nicht näher darauf eingehen, doch diese war toll geschrieben und hat mir viel Spaß gemacht.

    Was die Handlung betrifft, so konnte mich diese meist gefangen halten. Es ging Schlag auf Schlag und Langeweile konnte keine aufkommen. Leider blieben auf der anderen Seite ein paar Fragen offen bei mir, die in der Geschichte keine Erwähnung fanden und sich unter anderem auch auf die Meuchlergilde und ihre Mitglieder beziehen. Keine dieser Fragen hat jedoch direkt mit der Haupthandlung zu tun, es geht mehr darum, dass die Nebenhandlungen und Hintergründe kleinere Lücken aufwiesen. Auch war die Handlung eher geradlinig. Das soll nicht heißen, dass ich eh wusste was als nächstes passiert, sondern lediglich, dass ich aber auch nicht wirklich überrascht wurde. Einen Spannungsbogen gab es trotzdem, dieser wurde nur nicht durch Irreführung, sondern durch schnelles Handeln und einen angenehmen Schreibstil gehalten.

    Alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen, es hat mich unterhalten, in eine neue Welt eingeführt und neugierig auf mehr gemacht. Sowohl von der Welt, als auch aus der Feder von Anton Weste. Ich werde die Augen offen halten!

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    roxfourvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Buch das zum Ende hin leider nachlässt.
    Roman zu einer Rollenspielwelt, der gut auch mal zwischendurch gelesen werden kann

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist gut geschrieben, ich konnte in die Welt von Splittermond gut eintauchen ohne Vorkenntnisse hierzu zu haben.

    Die Protagonisten Dorn und PItt - der erste trägt ein Pseudonym, damit ihm in der realen Welt möglichst niemand auf die Spur kommen kann -  wenden sich von ihrer beruflichen Gilde der Langen Messer ab, da sie ihrem beruflichen Credo treu bleiben wollen. Ihr Gildenmeister wird plötzlich durch eine geheimnisvolle Person ersetzt, ein politisches Amt wird neu besetzt und es ereignen sich einige geheimnisvolle Situationen.

    Die ersten etwa drei Kapitel waren für mich etwas zäh, hier hat mir die Verbindung zur Story noch gefehlt und es war düster geschrieben. Bis zum letzten Viertel hat mir der Roman dann gut gefallen. Es wurden immer wieder gute Elemente eingebaut, der ein oder andere Abschnitt hätte jedoch besser ausgestaltet werden können.

    Für mich hat dieses Buch eigentlich 3 1/2 Sterne verdient, da mir das letzte Viertel inhaltlich zu vorhersehbar gestaltet war, es gab nicht die kleinste Überraschung. Außerdem habe ich im ganzen Buch nichts zur Aufklärung des Ersatzes des Gildenmeisters gefunden, das wäre bei einem Rollenspiel nicht so einfach über die Bühne gegangen.

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    JessicaLiests avatar
    JessicaLiestvor einem Jahr
    Fantasygeschichte

    Mord. Für ihre Kunden ist das üblicherweise eine einmalige Sache. Für Dorn und Pitt jedoch, zwei der erfahrensten Meuchler von Herathis, das tägliche Brot. Die Routine wird empfindlich gestört, als durch die Gilde der Langen Messer ein neuer Wind weht. Warum steigt die Zahl der Morde so sprunghaft an und welche Rolle spielen der berühmte Feenmarkt und die Magistratswahl dabei? Die beiden Schattenklingen müssen eine Wahl treffen, die sie eigentlich für längst entschieden hielten: Gold oder Moral? Ein phantastischer Roman aus Lorakis, der Welt des dreifach mit dem deutschen Rollenspielpreis ausgezeichneten Rollenspiels Splittermond.


    Meine Meinung:

    Der Schreibstil war lebendig und abenteuerlich. Dabei flüssig und angenehm zu lesen. Lorakis ist und war eine abenteuerliche und aufregende Welt. Und dabei für jedes Ereignis und für jede Überraschung offen. Da alles sehr detailliert beschrieben wurde hatte ich immer ein Bild vor Augen, zu jeder Situation. Es steckt sehr viel Mühe und Liebe dahinter, das merkte man sofort beim Lesen.

    Auch die Charaktere waren alle sehr umfangreich, abwechslungsreich und vielfältig. Auch bei ihnen stecke die Liebe im Detail. Sie waren gut ausgearbeitet, jeder hatte einen eigenen Charakter mit seinen Ecken und Kanten. Sie haben mich gut unterhalten können.

    Wer auf Fantasy steht, der sollte hier bei diesem Buch mal vorbeischauen.

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    Catherine Oertels avatar
    Catherine Oertelvor einem Jahr
    Schönes Fantasieabenteuer mit Humor – vergnügliche Lesestunden inklusive

    »Nacht über Herathis« von Anton Weste fiel mir als erstes durch das ansprechend gestaltete Cover auf. Sowohl die Farbgestaltung, mit den frischen Türkistönen die sich wie ein Netz über den Einband ziehen, als auch das sehr stimmig zur Geschichte gewählte Titelbild weckten, neben dem Klapptext mein Interesse.
    Ich war ein vollkommen unbeschriebenes Blatt was Rollenspiele, Splittermond und die Welt von Lorakis betraf, aber die Abenteurerin in mir wollte unbedingt diese fremde Welt voller Magie und fremdartiger Kreaturen entdecken. Sehr hilfreich waren dabei das Glossar und die Dramatis Personae am Ende des Buches. Ein Blick genügte und ich wusste Bescheid über Herathis und seine Bewohner wie Alben, Varge, Feen und Zwerge. Zudem wurde mir der Einstieg durch die schöne bildliche Schreibweise des Autors erleichtert. Man merkt mit wie viel Liebe zum Detail die Schauplätze und Figuren entworfen wurden. Es macht einfach Spaß sich in dieser Fantasiewelt zu bewegen. Ich fühle mich wie ein Kind auf Entdeckungsreise, hinter jeder Ecke lauern neue spannende Abenteuer. Ich bin begeistert vom Feenmarkt und dem Handel und Wandel dort. Am liebsten würde ich mein Körbchen packen und selbst über den Markt schlendern um an dem Stand, an dem kein Kleidungsstück passt, das ein oder andere anzuprobieren.
    Neben der spannenden Handlung überzeugt der Roman durch interessante, sympathische Hauptfiguren, die einem schnell ans Herz wachsen. Mir gefällt der Witz und Ideenreichtum in der Geschichte, sowie die vielen anderen Kuriositäten die mich immer wieder zum Schmunzeln bringen.
    Nach 320 Leseseiten, die ich verschlungen habe, sind die Bewohner von Herathis gerettet, alles löst sich in Wohlgefallen auf und das Beste es bleiben keine offenen Enden. Ich bin eigentlich nur traurig, dass der Roman schon zu Ende ist und würde mich freuen zukünftig mehr von Dorn, Pitt, Eisenhand, den Fadengängern, Vargen und Alben zu lesen.
    Fazit: Witzig, spritzige Dialoge, eine fesselnde Handlung und sympathische Hauptfiguren machen Anton Westes Fantasieabenteuer zu einem puren Lesevergnügen. Da kommen nicht nur eingefleischte Fantasiefans voll auf ihre Kosten. Deshalb klare Kaufempfehlung von mir - abtauchen und die schöne Geschichte genießen. 

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    Euridikes avatar
    Euridikevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Einführung in das Rollenspiel "Splittermond".
    Nacht über Herathis


    Inhalt:

    Wer bedroht die Stadt Herathis? Der schwarze Dorn und Pitt, zwei Mitglieder der Gilde der Langen Messer suchen den unbekannten Feind. Können sie ihn rechtzeitig aufspüren und Herathis retten?


    Meine Meinung;


    "Nacht über Herathis" ist eine Ergänzung für das "Splittermond" Rollenspiel. Der Autor zeigt uns die fantastische Welt des Kontinents Lorakis, die ungeheuer detailreich ausgestattet ist.
    Das Buch kann auch ohne Vorkenntnisse problemlos gelesen werden. Die Handlung überfordert uns zwar nicht unbedingt, sie ist aber trotzdem spannend.
    Die Protagonisten sind interessant und facettenreich angelegt.
    Der einzigartige Feenmarkt ist mein neuer Lieblings-Buchort.


    Fazit:


    Ein schöner erster Eindruck vom Rollenspiel. 
    Da das Ende des Buches offen bleibt, bin ich auf neue Geschichten mit Pitt und Dorn gespannt.

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    K
    Katharina99vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungene Fantasygeschichte rund um 2 Meuchler in der Welt von Splittermond
    Gelungene Fantasygeschichte rund um 2 Meuchler in der Welt von Splittermond

    Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, keine Romane mehr zu lesen, die in Rollenspiel-Welten angesiedelt sind. Zu groß war bisher meist die Enttäuschung über Bücher, die mit einer bekannten Welt worben, aber sonst nicht viel zu bieten hatten. Lange habe ich diesen Vorsatz jedoch nicht durchgehalten - zum Glück. Denn "Nacht über Herathis" ist ein gelunener Roman, der zwar in Splittermond, der Welt des gleichnamigen Rollenspiels, angesiedelt ist, aber auch Nicht-RollenspielerInnen gefallen dürfte.

    Die Geschichte handelt vom Schwarzen Dorn und Pitt, zwei Meuchlern der Gilde der langen Messer. Ihr Beruf ist zwar illegal, moralisch fühlen sich jedoch beide im Recht, da sie ihrem eigenen Codex folgen und niemanden nur des Geldes wegen umbringen. Doch die neue Anführerin der Gilde schenkt dem Codex keine Bedeutung mehr und verlangt Morde, für die es scheinbar keinen Grund gibt.

    Beeindruckt hat mich vor allem die beschriebene Welt, die klassische Fantasyelemente enthält, aber auch mit einigen interessanten, neuen Ideen aufwartet - beispielsweise dem magischen Feenmarkt, auf dem es praktisch alles zu kaufen gibt, der jedoch seinen eigenen Gesetzen folgt. Auch die einzelnen Protagonisten haben mir gut gefallen, da sie glaubwürdig waren und jeder einen ganz anderen Charakter hatten - von der frechen Gnomin bis zum sturen, ungeliebten Möchtegern-Meuchler.

    Das Buch ließ sich gut lesen, da es relativ einfach geschrieben war. Sprachliche Highlights sucht man insofern vergeblich, im Mittelpunkt steht klar die Erzählung. Diese hat mich rasch gepackt, tendierte - wie viele Fantasybücher - aber vor allem zum Ende hin ins Märchenhafte. Das Buch eignet sich insofern sicher auch als Jugendbuch.

    Insgesamt hat mir "Nacht über Herathis" einige unterhaltsame Stunden mit der Gilde der Langen Messer beschert und mir die faszinierende Welt von Splittermond nähergebracht. Insofern war es für mich sicher nicht das letzte Buch aus dieser Welt. Wer eine anspruchsvolle Lektüre sucht, ist mit anderen Büchern aber sicher besser beraten. Wer gerne auch mal klassische Fantasygeschichten mit liebenswürdigen Helden und klarer Gut-Böse-Dichotomie liest, dem kann ich "Nacht über Herathis" nur empfehlen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Feder-und-Schwert_Verlags avatar
    Mord. Für ihre „Kunden“ ist das üblicherweise eine einmalige Sache. Für Dorn und Pitt jedoch, zwei der erfahrensten Meuchler von Herathis, das tägliche Brot. Die Routine wird empfindlich gestört, als durch die Gilde der Langen Messer ein neuer Wind weht. Warum steigt die Zahl der Morde so sprunghaft an und welche Rolle spielen der berühmte Feenmarkt und die Magistratswahl dabei? Die beiden Schattenklingen müssen eine Wahl treffen, die sie eigentlich für längst entschieden hielten: Gold oder Moral?

    Dieser phantastische Roman aus der Feder von Anton Weste entführt euch nach Lorakis, in eine ferne Welt voller Magie und seltsamer Kreaturen, in der einige untypische Helden eine ganze Stadt – ja, den ganzen Kontinent, retten müssen. Wenn ihr Lust auf Abenteuer, Spannung und augenzwinkernden Humor in einer faszinierenden neuen Fantasy-Welt habt, ist dieses Buch für euch genau das richtige!

    Der Feder & Schwert-Verlag verlost 10 Print-Exemplare und 10 eBooks (epub-Format) für diese Leserunde. Der Autor selbst wird ebenfalls teilnehmen und die Leserunde begleiten. Außerdem werde ich (Kathrin) als Verlagsmitarbeiterin natürlich ebenfalls für alle Fragen zur Verfügung stehen. 

    Vorkenntnisse der Welt Lorakis oder des Rollenspiels Splittermond sind nicht erforderlich. Nacht über Herathis ist ein eigenständiger Roman.

    Bewerben könnt ihr euch bis zum 3. April über den blauen „Jetzt bewerben“-Button!

    Wir freuen uns, wenn ihr mitmachen und Lorakis kennenlernen wollt! Der Gewinn eines Buches verpflichtet zum zeitnahen Mitmachen und Diskutieren in der Leserunde und einer abschließenden Rezension.

    Wir wünschen euch viel Glück!

    Weitere Informationen zum Rollenspiel Splittermond:
    www.splittermond.de
    www.splitterwiki.de
    Splittermond auf Facebook

    Weitere Informationen zu Feder & Schwert:
    www.feder-und-schwert.com
    Zur Leserunde

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