Antonella Boralevi Glück à la carte

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Inhaltsangabe zu „Glück à la carte“ von Antonella Boralevi

Am Abend vor ihrem 47. Geburtstag reist Mirella nach Paris und betritt ein geheimnisvolles Restaurant. Dort erhält jeder Gast eine magische Speisekarte, die nur für ihn bestimmt ist: Anstelle von Gerichten sind dort die Schlüsselmomente des eigenen Lebens aufgelistet. Mirella durchlebt diese ganz besonderen, oft aber auch schmerzhaften Situationen erneut. Und am Ende – so lautet die Regel – darf sie an einer Stelle ihrem Leben eine neue Wendung geben. Doch welche der vielen nicht gelebten Möglichkeiten soll Mirella ergreifen? Oder soll sie einfach neugierig und gelassen abwarten, was die Zukunft für sie bereithält? Ein charmanter, kluger Roman über verpasste Chancen und die Suche nach dem Lebensglück.

Ruhig, poetisch und zum Nachdenken anregend

— Ladyoftherings
Ladyoftherings

Ein interessantes Buch mit einigen Schwachstellen.

— fraeulein_lovingbooks
fraeulein_lovingbooks

Wer diese Art von Büchern mag, dem sei es sehr zu empfehlen.... leider nicht meine Art von Fantasie

— Lesefeuer
Lesefeuer

Wer möchte nicht die ein oder andere verpasste Chance noch einmal in sein Leben lassen? Bezaubernd!

— tootsy3000
tootsy3000

Eine bezaubernde Idee, doch die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Ich fand keinerlei Zugang zur Protagonistin und das Ende...puh!.

— tinstamp
tinstamp

Das Leben ist voller Wunder! Ein schöner Roman mit vielen Emotionen.

— Bambisusuu
Bambisusuu

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Tolles & spannendes Buch, das ich weiterempfehlen kann. Leider etwas abruptes Ende.

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    Glück à la carte
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    16. July 2016 um 21:45

    Inhalt Am Abend vor ihrem 47. Geburtstag reist Mirella nach Paris und betritt ein geheimnisvolles Restaurant. Dort erhält jeder Gast eine magische Speisekarte, die nur für ihn bestimmt ist: Anstelle von Gerichten sind dort die Schlüsselmomente des eigenen Lebens aufgelistet. Mirella durchlebt diese ganz besonderen, oft aber auch schmerzhaften Situationen erneut. Und am Ende – so lautet die Regel – darf sie an einer Stelle ihrem Leben eine neue Wendung geben. Doch welche der vielen nicht gelebten Möglichkeiten soll Mirella ergreifen? Oder soll sie einfach neugierig und gelassen abwarten, was die Zukunft für sie bereithält?Ein charmanter, kluger Roman über verpasste Chancen und die Suche nach dem Lebensglück.(Quelle: Bloggerportal )Meine Meinung Zum Inhalt möchte ich nichts mehr hinzufügen, da der Klappentext schon einen guten Einblick in die Geschichte gibt, und da ich sonst zu viel verraten würde. Anfangs konnte ich mit Mirella nichts anfangen, wenn ich ehrlich bin. Ich hielt sie sogar für verrückt – ich meine, wer sieht schon Geister…grusel.Doch nach und nach entwickelte ich Verständnis für sie und ihre Art, besonders nachdem man die verschiedenen Stadien ihres Lebens mit ihr durchlebt.Man bemerkt ihre Reue, ihre Trauer und auch ihre Hoffnung auf ein besseres Leben (in ihre jüngeren Jahren). Teilweise habe ich auch mit ihr gelitten, besonders an der Stelle mit dem Tod des Sohnes…sie ahnte etwas, hat sich nicht auf ihr Gefühl verlassen und musste dafür einen hohen Preis zahlen.Ich habe mich ständig gefragt, wie ich wohl auf die verschiedenen Situationen reagiert hätte. Welche wären mir wohl im Restaurant begegnet, welche hätte ich gewählt?Oder hätte ich sogar wie Mirella gehandelt…es ist wirklich spannend und ich bin bis jetzt noch nicht auf (meine) richtige Antwort gekommen.Die Geschichte regt zum Nachdenken und auch zum Überdenken von einigen Situationen / Gegebenheiten an – für mich hat sich das Lesen wirklich gelohnt. Der Schreibstil ist öfters sehr abgehackt, aber trotzdem lässt sich die Geschichte gut lesen.Eigentlich wollte ich das Buch nach den ersten Seiten abbrechen, weil mir der Erzählstil und die Geschehnisse nicht gefallen haben – hart gesagt: sie haben mich abgeschreckt.Doch man gut, das ich nicht aufgegeben habe, denn ab dem Zeitpunkt, in dem Mirella das unheimliche Restaurant betrifft, wurde es spannend. Sie erlebt Rückblicke in verschiedene Situationen in ihrem Leben: z.B. erhält sie die Chance ihr Studienfach zu verändern oder den Tod ihres Sohnes rückgänig zu machen. Was sie wählen wird? Lest selbst.Leider gefiel mir auch das Ende des Romans überhaupt nicht – es war zwar ein schöner Zug ihr einen geliebten Menschen an die Seite zu stellen und das Buch damit enden zu lassen.Aber es ließ mich unbefriedigt zurück. Leider.Ich hatte irgendwie das Gefühl, das die Geschichte für mich noch nicht zu Ende erzählt worden ist, als würde irgendetwas wichtiges fehlen. Bedingte Lese- und Kaufempfehlung für Leser, die auf außergewöhnliche Geschichten stehen, die auf dem schmallen Grad von Wahrheit und Fiktion stehen. Ich habe mich übrigens ins das Cover und die Innengestaltung der Klappseiten verliebt. Wunderschön gestaltet – ein Hingucker im Bücherregal!Schönstes Zitat gab leider keins.  Sterne

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  • [Rezension] „Glück à la carte“ von Antonella Boralevi

    Glück à la carte
    Lesefeuer

    Lesefeuer

    24. June 2016 um 16:19

    „Glück à la carte“ ist ein Roman von Antonella Boralevi und erschien 2016 im carl’s books Verlag.Mirella erhält in einem altmodischen Restaurant in Paris eine einmalige Chance: Sie darf in ihre Vergangenheit eingreifen und eine verpasste Gelegenheit nachholen. Wie soll sie sich dafür entscheiden an genau welchem Punkt sie eingreifen wird?Meine Meinung:Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Als ich dann anfing zu lesen, wurde mir schnell klar, dass das geheimnisvoll wird. Wer diese Art von Büchern mag, bei denen man seiner Fantasie nachgehen kann, dem sei dieses Buch zu 100% empfohlen… Leider bin ich nur bedingt so ein Typ, somit wurde mir recht schnell klar, dass das nicht direkt meiner Fantasie entspricht. Dennoch, versteht es die Autorin mit einer schönen und modernen Weise zu schreiben. Das Buch liest sich wunderbar flüssig und schnell (Achtung! Das Buch hat nur knapp 200 Seiten, man hält sich also nicht ewig daran auf – ich habe es an einem Abend durchgelesen). Irritiert haben mich zunehmend zum Schluss die vielen Namen, der Fairness heraus muss ich aber sagen, dass ich mich im Allgemeinen etwas schwierig tue bei französischen oder italienischen Namen in Büchern. Auch wenn ich dem Buch keine sehr hohe Punktzahl gebe, ist dies meine persönliche Meinung, einfach weil mich diese Art von Geschichte nicht so sehr abholen kann. Dennoch würde ich jedem, der solche Bücher mag, gerne weiter empfehlen. Beim Cover weiß man direkt, dass die Geschichte in Paris spielen wird. Man sieht viele kleine Details. Ich mag das Cover sehrAntonella Boralevi ist in Florenz geboren und ist eine sehr bekannte Fernsehmoderatorin. Sie hat bereits viele Romane und Essays geschrieben und wurde mit diesem Buch erstmals in Deutschland vorgestellt. Fazit: 3 Sterne. Ich möchte mich ganz recht herzlich bei der randhomhouse Verlagsgruppe bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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  • Man vergisst nichts ....

    Glück à la carte
    tootsy3000

    tootsy3000

    17. June 2016 um 17:29

    Eine email machte mich auf diese hinreißende Geschichte aufmerksam. Anders als Mirella nutzte ich die Chance und bekam das Buch über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht endtäuscht! Antonella Boralevi hat eine wundervolle Erzählung gesponnen. Ihr Schreibstil ist poetisch. Einer magischen Reise ähnlich, tragen einen die kurzen Kapitel fort. Lassen einen an seine eigenen verpassten Gelegenheiten oder Chancen denken. Denn solche gibt es doch bei jedem irgendwann im Leben. Mal mehr, mal weniger viele. Und auch wenn man die ein oder andere verpasst hat, vergessen hat man sie doch nie. An manche versäumte Chancen denkt man doch zurück. Manchmal mahlt man sich vielleicht auch noch aus “Was wäre gewesen wenn …”. Mirella geht es so. In ihrem Leben war nicht immer alles schön. Sie fühlte sich Zeit ihres Lebens ungewollt und nicht geliebt. Mit 47 Jahren erhofft sie sich in dem alten Cafe in Paris, ihrem Leben doch noch etwas Glück zu verpassen. Die magische Speisekarte führt sie zurück zu ihren verpassten Chancen. Keine banalen Angelegenheiten, sondern sehr einschneidende und wichtige Optionen. Sie begegnet sich selbst als Kind, Jugendliche, junge Erwachsene und Frau. Sie erlebt ihre schlimmsten und traurigsten Momente noch einmal. Ihre verpassten Gelegenheiten buhlen am Ende regelrecht darum, von Mirella ausgewählt zu werden. Doch in dem Restaurant tut sich ganz plötzlich eine ganz neue Chance vor ihr auf …. Welche Gelegenheit Mirella am Ende gewählt hat verrate ich an dieser Stelle nicht! Antonella Boralevi ist in Italien eine bekannte Fernsehmoderatorin. In ihrer Heimat hat sie auch schon einige Romane und Essays herausgebracht. “Glück à la carte” ist das erste Buch, welches ins Deutsche übersetzt wurde. Das Cover ist auch richtig schön mit den unterschiedlich starken und schwachen Schattierungen. War man schon mal in Paris, hat man am Ende auch noch viele bekannte Orte vor Augen. Eine schöne Erinnerung! Mein Fazit: Wer magische Geschichten mag und wenn man auch mal seine Gedanken über gelesenes schweifen lassen mag, abdriften und seiner Phantasie freien lauf lassen möchte, den wird diese Art von Erzählung gefallen. Mich haben die kurzen Abschnitte bezaubert!

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  • Tolle Idee, poetische Sprache, aber leider kein Buch für mich

    Glück à la carte
    tinstamp

    tinstamp

    15. June 2016 um 18:14

    Die Beschreibung des Inhaltes hat mich sofort davon überzeugt, dass ich dieses Buch gerne lesen möchte. Ich liebe Geschichten über zweite Chancen oder Reisen in die Vergangenheit. Der erste Teil des Buches, das ich bei knappen 190 Seiten eher als Novelle oder Kurzgeschichte bezeichnen würde, war auch ganz nett...jawohl ganz nett, aber auch nicht mehr. Einzig die wunderbare poetische Sprache und das italienische Flair, das die Autorin verbreitete, welches leichtfüßig in die französische Lebensart wechselte, vermittelt hier den Roman, den ich mir eigentlich erwartet hatte. Mirella, unsere italienische Protagonistin macht sich auf nach Paris. Sie hat ein spezielles Ziel vor Augen: ein einzigartiges Café in einer verwinkelten Seitenstraße, die Rue Thérèse. Nur hier wird ihr eine außergewöhnliche Speisekarte vorgesetzt. Aus dieser kann sie keine Speisen wählen, sondern eine einzige verpasste Gelegenheit in ihrem Leben, die sie gerne ändern möchte. Mirella hat, wie wohl jeder von uns, einige Momente, die sie verpasst hat und sich anders entwickelten, als sie es sich eigentlich gewünscht hätte. Diese verpatzen Chancen darf sie nacheinander noch einmal durchleben, allerdings muss sie sich für eine davon entscheiden. Doch Entscheidungsfreudigkeit war noch nie Mirella's Stärke... So sitzt sie am Tisch in diesem Café und der Leser durchlebt Szenen aus ihrer Vergangengeit. Er hat die Möglichkeit alle ihre verpassten Chancen noch einmal mitzuerleben. Dabei gibt es einige, die wirklich zu Herzen gehen, wie zum Beispiel Mirellas Kindheit, die sie bei ihren Großeltern verbrachte, weil ihre reichen Eltern ihre tiefe gemeinsame Liebe mit ihrem Kind nicht teilen wollten und sie unerwünscht war. Aber auch einige für mich unverständliche, wie ihr Studium, das sie schleifen ließ, da sie es nicht nötig hatte zu arbeiten oder zu lernen und in zwei Jahren gerade einmal einen Vorlesung besucht hat. Schwierig wurde es für mich, als sich Mirellas Einbildung und ihre Erinnerungen überschnitten. Auch die sehr skurillen Szenen im Café, die bizarren Begebenheiten und der groteske Kellner mit "einem Gesicht wie aus japanischen Holz geschnitzt", der sich immer wieder in Luft auflöste, um plötzlich wieder vor Mirella zu stehen.....tut mir leid, aber das war mit einfach zu viel an fantastischen Elementen. Auch Mirella blieb mir die meiste Zeit der Geschichte fremd. Ich konnte nur bei zwei Szenen wirklich ihre Trauer spüren und doch fand ich zu anderen Teilen ihrer Geschichte so gar keinen Zugang. Manche Hintergründe blieben auch komplett unbeantwortet, wie zum Beispiel Mariellas Ehe. Das Ende war mir ebenfalls etwas zu abrupt. Was aber das eigentliche "Tüpfelchen auf dem i" für meine eher schlechte Bewertung ausmacht, war der letzte Abschnitt. Mirella agiert für mich zum Schluss völlig unglaubwürdig und ich weiß nicht, was die Autorin im Endeffekt mit ihrer Geschichte eigentlich aussagen wollte. Alles was mir dazu einfällt ist: "Lebe nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart". Dies sehe ich noch als einzigen möglichen Sinnspruch, nachdem mich dieser Roman eher enttäuscht und ratlos zurückgelassen hat. Vielleicht verstehe ich auch nicht wirklich, was die Autorin mir eigentlich sagen möchte....irgendwie hatte ich nach diesem Ende das Gefühl zu dumm für die Geschichte zu sein.... Schreibstil: Die Autorin verwendet großteils sehr kurze Sätze, die eher abgehackt klingen und trotzdem versteht sie es, die Geschichte sehr poetisch rüberzubringen. Man bemerkt auch den südländischen Flair, die italienischen Wurzeln und die Ansiedlung des Romans in Frankreich. Eigentlich liebe ich frankophone Geschichten....eigentlich.... Trotzdem konnte ich keinerlei Verbindung zur Hauptprotagonistin aufbauen und das obwohl sie in meinem Alter ist. Sie blieb mir fremd und unverständlich. Fazit: Ich fand die Idee so bezaubernd, jedoch konnte mich die Geschichte gar nicht abholen. Leider fand ich keinerlei Zugang zur Protagonistin und das Ende ließ mich etwas ratlos zurück. Die wunderbare poetische Sprache und einige berührende Szenen lassen mich gerade noch 2 1/2 Sterne vergeben. Schade!

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  • Das Leben ist voller Wunder und Überraschungen

    Glück à la carte
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    25. May 2016 um 18:30

    "Glück à la carte" ist ein wunderschönes und entspannendes Buch, das von der Autorin "Antonella Boralevi" geschrieben wurde und im "Carl's Book Verlag" erschienen ist. Einen Besuch in einem geheimnisvollen Restaurant in Paris stellt Mirellas Leben auf den Kopf.Mirella reist in die Stadt der Liebe - Paris. Sie möchte in einem tollen Restaurant ihren 47. Geburtstag genüsslich feiern. In einem kleinen Restaurant bekommt Mirella eine magische Speisekarte, die nur für sie bestimmt ist. Denn mit dieser Karte hat Mirella die Chance ihrem Leben eine Wendung zu geben und ihre Momente nochmal zu erleben. Viele tolle, aber auch schmerzhafte Erinnerungen holen sie ein, doch am Ende kann sie sich eine Stelle in ihrem Leben aussuchen und es dort verändern. Welche Situation soll Mirella verändern? Sie ist verunsichert und ist auf der Suche nach der richtigen Antwort.Die Autorin lässt in diesem Roman die Hauptdarstellerin in vielen Facetten aufblühen. Mirella ist eine besondere Frau, die schon viel in ihrem Leben erlebt und durchgemacht hat. Die Speisekarte mit ihren Schlüsselmomenten geben ihr die Hoffnung ihrem Leben eine kleine Veränderung zu geben. Doch die Entscheidung zu fällen, fällt Mirella alles andere als einfach.Als Leser kann man sich gut in die Situation von Mirella hineinversetzen. Zu Anfang ist Mirella von dieser Idee begeistert. Doch ihr Blick in die Vergangenheit lassen keine Erlebnisse unberührt und zeigen ihr Leben wie eine gefühlsvolle Achterbahn.Mit der Zeit baut man zur Hauptperson eine tolle Bindung auf. Man zeigt Verständnis für Mirellas schwere Entscheidung. Erlebnisse mit ihrem verstorbenen Vater versetzen einen in Gänsehaut und bringen die Dramatik mit vielen Gefühlen wieder. Doch jeden einzelnen Moment versucht Mirella positiv zu betrachten und auch ihr Leben schätzt sie immer mehr. Ob sie unbedingt ihr Leben verändern möchte, bleibt ihr überlassen und gibt einen die Spannung zum Ende.Das Buch ist ingesamt mit vielen Genres besetzt und hat mich gut unterhalten. Außerdem bringt einen das Buch zum Nachdenken und fühlt mit Mirella mit. Ein schöner Roman in der tollen Stadt Paris!

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  • Wunderschön!

    Glück à la carte
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    14. May 2016 um 11:34

    Schon auf der ersten Seite, nach den ersten Sätzen wusste ich, dass mit Glück à la carte etwas ganz Besonders auf mich zukommen wird. Die Worte von Antonella Boralevi wirkten poetisch auf mich, wie ein Gedicht, das vor Emotionen nur so strotzt. Ich versank sehr schnell in ihrer Geschichte und nahm Mirella an die Hand, begleitete sie in das etwas andere Pariser Restaurant.Die Protagonistin Mirella erzählt uns ihre Geschichte selbst in der Ich-Form. Sie nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, sondern spricht geradeheraus, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte schon auf den ersten Seite eine immens große Bindung zu ihr hergestellt und nahm so natürlich auch jegliche Emotionen in mir auf. Im Restaurant geht es magisch zu. Die Protagonistin bekommt eine Speisekarte in die Hände, die ihre verpassten Möglichkeiten aufzeigt. Diese erlebt Mirella nun noch einmal, um sich am Ende zu entscheiden, welche dieser Möglichkeiten sie rückgängig machen möchte, um damit vielleicht ihr Leben zu verändern.»Es geschah, weil es in jedem Leben einen Moment gibt, in dem das Glück einen segnet.«Zitat aus: "Glück à la carte"Schon alleine diese Idee, mit der Speisekarte, mit den verpassten Chancen hat mich sehr überzeugt. Die Umsetzung ist sogar noch besser, als ich es mir ausgemalt hatte.Jede der Situation durchlebt nicht nur die Protagonistin während ihres Restaurantbesuches, sondern auch der Leser selbst. Da wird gezeigt, wie es Mirella vor ein paar Jahren ergangen ist, als sie noch nicht alleine war, aber auch ziemlich nah auf ihre Kindheit eingegangen, die alles andere als schön gewesen ist. Einzelne Szenen haben mich schlucken lassen. Wieder andere haben mich zutiefst berührt. Während des Lesens spürt man die gesamte Zeit so ein unruhiges Gefühl, denn man möchte natürlich unbedingt erfahren, für welche verpasste Chance sich die Protagonistin entscheidet. Zudem denkt man irgendwann selbst darüber nach, für welches "Gericht" man sich wohl selbst entscheiden würde, wenn man die Möglichkeit dazu hätte.Das Einzige, was ich eher ein bisschen schade fand, ist die Tatsache, dass mir das Tempo am Schluss viel zu hoch war. Hier hätte ich es mir gewünscht, dass die Geschichte nicht so holterdiepolter zum Ende kommt, sondern eher sanft dorthin gleitet.Fazit:Dieser Roman ist so unglaublich klug und brillant geschrieben, dass ich noch stundenlang hätte weiterlesen können. Er zeigt immens viele Weisheiten auf, was mir die Auswahl der Zitate sehr schwer gemacht hat. Man denkt und fühlt während des Lesens einfach nur und lässt sich wie magisch durch die Seiten gleiten. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus!© www.mybooksparadise.de

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