Antonella Cilento

 3.4 Sterne bei 8 Bewertungen

Lebenslauf von Antonella Cilento

Antonella Cilento wurde 1970 in Neapel geboren. 1993 erschien der Debütroman „Ora d’aria“ der Schriftstellerin und Journalistin. Sie schrieb für Magazine wie „Il Mattino“ oder „Grazia“ und veröffentlichte mehrere historische Romane, Kinderbücher und Theaterstücke. Ihre Werke sind mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise erhielt ihr Roman „Lisario oder die unendliche Lust der Frauen“ den Premio Letterario Boccaccio. Cilento unterrichtet Kreatives Schreiben und arbeitet u.a. mit dem Goethe-Institut zusammen. Einige ihrer Werke wurden ins Deutsche übersetzt, darunter neben „Lisario“ (2017) auch „Der Duft des Roten Mohns“ (2005).

Alle Bücher von Antonella Cilento

Antonella CilentoLisario oder die unendliche Lust der Frauen
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Lisario oder die unendliche Lust der Frauen
Lisario oder die unendliche Lust der Frauen
 (4)
Erschienen am 09.01.2017
Antonella CilentoDas neapolitanische Gemälde
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Das neapolitanische Gemälde
Das neapolitanische Gemälde
 (3)
Erschienen am 06.06.2006
Antonella CilentoDer Duft des Roten Mohns
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Der Duft des Roten Mohns

Neue Rezensionen zu Antonella Cilento

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Eoris avatar

Rezension zu "Lisario oder die unendliche Lust der Frauen" von Antonella Cilento

Grandioser Schreibstil aber mangelnde Umsetzung
Eorivor einem Jahr

Optisch ist das Lisario – oder die unendliche Lust der Frauen ein richtiger Hingucker! Die Frau mit dem hübschen Perlenohrring und dem halboffenen Oberteil durch das man den Rücken sieht.. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, was mir gut gefallen hat.


Die stumme Lisario hat es wirklich nicht gut getroffen mit ihrem Ehemann. Die Briefe an die Mutter Gottes scheinen unglaublich ehrlich zu sein! Ich konnte mit ihr fühlen...

Aber: Besonders das erste Drittel ist keine Story, um sie in der Öffentlichkeit zu lesen. Ich bin das ein oder andere Mal rot geworden! Der Schreibstil ist unglaublich detailliert. Leider an manchen Stellen auch etwas zu detailliert, denn es kommen unglaublich viele Namen, Personen und Hintergrundgeschichten vor. Das hat mich des Öfteren etwas durcheinandergebracht. Schade, denn die Idee des Buches ist toll.

Leider muss ich noch sagen, dass die Geschichte um Lisario plötzlich abrupt endet und sie erst viel später wieder dazustößt… das hätte anders gestaltet werden können, zum Beispiel mit abwechselnden Kapiteln aus den unterschiedlichen Sichten der Protagonisten.

Alles in allem hat das Buch einen grandiosen Schreibstil und eine geniale Grundidee, die meiner Meinung nach aber viel Potential nach oben hat.

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Linaamlesens avatar

Rezension zu "Lisario oder die unendliche Lust der Frauen" von Antonella Cilento

Nicht wirklich meins
Linaamlesenvor einem Jahr

Cover:Durch das Cover bin ich überhaupt erst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich mag historische Romane sehr gut und hatte daher direkt Interesse an diesem Buch. Ich finde das Cover passt gut zur Geschichte, da es um die Protagonistin Lisario geht und die Frau auf dem Cover diese gut verkörpert.
Meine Meinung:Ich muss leider sagen, dass dieser Roman überhaupt nicht so war wie ich es mir erhofft habe. Ich habe mit einem historischem Roman, mit prickelnder Liebesgeschichte und Drama gerechnet. Kam beides so mehr oder weniger vor, aber irgendwie so ganz anders als erwartet. Das lag vor allem an dem Schreibstil. Dieser war zwar modern, aber irgendwie ungewohnt und etwas anstrengend zu lesen, da es nie richtige Dialoge gab und die Perspektive sehr oft verändert wurde.
Die Protagonistin gefiel mir in diesem Roman noch am Besten. Lisario die seit ihrer Kindheit stumm ist, gewährt einem durch Briefe an die "Ewige Jungfrau Maria" einen Einblick in ihre Gedanken. Diese Briefe fand ich im Verlauf der Geschichte sehr aufschlussreich, da ich teilweise ein bisschen Probleme hatte den Geschehnissen zu Folgen.
Ihren Ehemann, den Arzt Avincente Iguelmano fand ich schon von Anfang an abscheulich und muss sagen das er mich sehr genervt hat, mit seinen teilweise doch widerlichen Ideen. Und auch sonst war ich von den anderen Charakteren nicht sonderlich angetan. Vor allem von Jaques, Lisarios Geliebten hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Er war aber irgendwie kaum present und ich hab nie ganz verstanden wie es überhaupt zu der Affaire kommen konnte.
Ich konnte irgendwie nicht wirklich in dieses Buch reinkommen und war ehrlich gesagt erleichtert als ich es beendet habe. Das Ende hat wenigstens noch mal alles Fugen geglättet und ein relativ guten Abschluss geliefert aber überzeugt war ich nicht.
Wertung:
So gar nicht meins. Eher schwacher Roman der nicht wirklich lesenswert ist.
2/5 Sternen

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denise7xys avatar

Rezension zu "Lisario oder die unendliche Lust der Frauen" von Antonella Cilento

Trotz guter Charaktere eher nichtssagend
denise7xyvor 2 Jahren

>> Denn die Liebe ist nur Liebe, wenn sie keine Tücken hat, doch in dieser Ehe gab es eine Tücke, und man kann nicht allzu lange auf dem Teppich bleiben, wenn sich darunter eine Falltür verbirgt. << Seite 72

Erster Satz

O verehrteste, liebste, teuerste Jungfrau Maria, am heutigen Tage, dem 16. März im Jahr des Herrn 1640, beginne ich im Alter von elf Jahren nach schwerer Krankheit, welche eine ewige Schande zu nennen, meine Mutter nicht müde wird und welche Immarella, die Dienerin, ein "maßloses Unglück" schimpft, mit diesem geheimen Briefheft.

Meinung

Seit ihrem elften Lebensjahr ist die junge Lisario stumm und kann ihre Gedanken und Gefühle nu heimlich und für niemanden einsehbar aufschreiben. Keiner weiß, dass sie dazu fähig ist und so wird das stumme Mädchen herum geschubst wie eine Puppe. Doch irgendwann wacht diese nicht mehr aus ihrem Schlaf auf. die Familie und Dienerschaft sind verzweifelt. Der aus der Niederlande geflüchtete Avicente Iguelmano versucht in Neapel als Arzt Fuß zufassen und soll sein Talent bei der schlafenden Schönheit beweisen.

Der Schreibstil ist sehr eigen und gewöhnungsbedürftig, andererseits aber auch sehr passend zur Geschichte und Zeit. Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt, welche unterteilt in Kapiteln, verschiedene Charaktere und Ereignisse folgen. Die Geschichte wird teils sehr oberflächlich erzählt und mal versinkt sie in Details, die man nicht alle aufnehmen kann, besonders bei den vielen Namen und Künstlern war es schwierig alle auseinander zu halten.
Die Charaktere waren interessant und abwechslungsreich. Lisario, zu Beginn ein Kind, entwickelt sich immer mehr zur Frau und entdeckt ungeahnte Lust und sehnt sich nach nichts sehnlicher als Freiheit. Ihr Ehemann Avicente verrennt sich immer mehr in seine Forschung und der Idee, dass die Frauen auch Lust empfinden können und tut für Beweise dafür vieles. Den Maler Jaques fand ich, entgegen der restlichen Charaktere als etwas schwach und nicht so interessant. Der junge Franzose flüchtet aus Rom vor seinem Künstlerkollegen und dessen Vernarrtheit in ihm. Er verguckt sich in Neapel in Lisario und lebt eigentlich nur noch für sie und denkt über keine Konsequenten nach.

Fazit

Ein Buch, was mich sehr gespalten zurück lässt. Einerseits lustig und amüsant, auf der anderen Seite nicht wirklich packend und so rauschten die Seiten eher nichtssagend an mir vorbei und konnte mich nicht für sich begeistern, trotz der guten Charaktere. 3/5 Sternen

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Zusätzliche Informationen

Antonella Cilento wurde am 18. November 1970 in Neapel (Italien) geboren.

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