Antonella Cilento Lisario oder die unendliche Lust der Frauen

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Inhaltsangabe zu „Lisario oder die unendliche Lust der Frauen“ von Antonella Cilento

Neapel, Mitte des 17. Jahrhunderts. Die seit Kindestagen stumme Lisario erwacht aus einem mysteriösen monatelangen Schlaf. Erweckt hat sie der zwielichtige Arzt Avincente Iguelmano, der sie zum Lohn zur Frau erhält. Er nutzt sie für seine Obsession: Er will die weibliche Lust erkunden, um so die unheimliche Macht des anderen Geschlechts zu bannen. Doch einmal erwacht, sehnt sich Lisario nach einem Leben nach eigenen Vorstellungen – und brennt inmitten der von Pest und Revolten gegen die spanische Vorherrschaft erhitzten Stadt mit dem talentierten Bühnenmaler Jacques Colmar durch … Ein Roman wie ein barockes Wandgemälde: sinnlichopulent, doppelbödig, märchenhaft und doch modern.

Grandioser Schreibstil aber mangelnde Umsetzung

— Eori

Leider anders als erwartet

— Linaamlesen

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  • Grandioser Schreibstil aber mangelnde Umsetzung

    Lisario oder die unendliche Lust der Frauen

    Eori

    31. July 2017 um 19:43

    Optisch ist das Lisario – oder die unendliche Lust der Frauen ein richtiger Hingucker! Die Frau mit dem hübschen Perlenohrring und dem halboffenen Oberteil durch das man den Rücken sieht.. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge, was mir gut gefallen hat.Die stumme Lisario hat es wirklich nicht gut getroffen mit ihrem Ehemann. Die Briefe an die Mutter Gottes scheinen unglaublich ehrlich zu sein! Ich konnte mit ihr fühlen...Aber: Besonders das erste Drittel ist keine Story, um sie in der Öffentlichkeit zu lesen. Ich bin das ein oder andere Mal rot geworden! Der Schreibstil ist unglaublich detailliert. Leider an manchen Stellen auch etwas zu detailliert, denn es kommen unglaublich viele Namen, Personen und Hintergrundgeschichten vor. Das hat mich des Öfteren etwas durcheinandergebracht. Schade, denn die Idee des Buches ist toll.Leider muss ich noch sagen, dass die Geschichte um Lisario plötzlich abrupt endet und sie erst viel später wieder dazustößt… das hätte anders gestaltet werden können, zum Beispiel mit abwechselnden Kapiteln aus den unterschiedlichen Sichten der Protagonisten.Alles in allem hat das Buch einen grandiosen Schreibstil und eine geniale Grundidee, die meiner Meinung nach aber viel Potential nach oben hat.

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  • Nicht wirklich meins

    Lisario oder die unendliche Lust der Frauen

    Linaamlesen

    03. June 2017 um 17:26

    Cover:Durch das Cover bin ich überhaupt erst auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich mag historische Romane sehr gut und hatte daher direkt Interesse an diesem Buch. Ich finde das Cover passt gut zur Geschichte, da es um die Protagonistin Lisario geht und die Frau auf dem Cover diese gut verkörpert.Meine Meinung:Ich muss leider sagen, dass dieser Roman überhaupt nicht so war wie ich es mir erhofft habe. Ich habe mit einem historischem Roman, mit prickelnder Liebesgeschichte und Drama gerechnet. Kam beides so mehr oder weniger vor, aber irgendwie so ganz anders als erwartet. Das lag vor allem an dem Schreibstil. Dieser war zwar modern, aber irgendwie ungewohnt und etwas anstrengend zu lesen, da es nie richtige Dialoge gab und die Perspektive sehr oft verändert wurde.Die Protagonistin gefiel mir in diesem Roman noch am Besten. Lisario die seit ihrer Kindheit stumm ist, gewährt einem durch Briefe an die "Ewige Jungfrau Maria" einen Einblick in ihre Gedanken. Diese Briefe fand ich im Verlauf der Geschichte sehr aufschlussreich, da ich teilweise ein bisschen Probleme hatte den Geschehnissen zu Folgen.Ihren Ehemann, den Arzt Avincente Iguelmano fand ich schon von Anfang an abscheulich und muss sagen das er mich sehr genervt hat, mit seinen teilweise doch widerlichen Ideen. Und auch sonst war ich von den anderen Charakteren nicht sonderlich angetan. Vor allem von Jaques, Lisarios Geliebten hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Er war aber irgendwie kaum present und ich hab nie ganz verstanden wie es überhaupt zu der Affaire kommen konnte. Ich konnte irgendwie nicht wirklich in dieses Buch reinkommen und war ehrlich gesagt erleichtert als ich es beendet habe. Das Ende hat wenigstens noch mal alles Fugen geglättet und ein relativ guten Abschluss geliefert aber überzeugt war ich nicht.Wertung: So gar nicht meins. Eher schwacher Roman der nicht wirklich lesenswert ist.2/5 Sternen

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  • Trotz guter Charaktere eher nichtssagend

    Lisario oder die unendliche Lust der Frauen

    denise7xy

    28. February 2017 um 15:11

    >> Denn die Liebe ist nur Liebe, wenn sie keine Tücken hat, doch in dieser Ehe gab es eine Tücke, und man kann nicht allzu lange auf dem Teppich bleiben, wenn sich darunter eine Falltür verbirgt. << Seite 72 Erster Satz O verehrteste, liebste, teuerste Jungfrau Maria, am heutigen Tage, dem 16. März im Jahr des Herrn 1640, beginne ich im Alter von elf Jahren nach schwerer Krankheit, welche eine ewige Schande zu nennen, meine Mutter nicht müde wird und welche Immarella, die Dienerin, ein "maßloses Unglück" schimpft, mit diesem geheimen Briefheft. Meinung Seit ihrem elften Lebensjahr ist die junge Lisario stumm und kann ihre Gedanken und Gefühle nu heimlich und für niemanden einsehbar aufschreiben. Keiner weiß, dass sie dazu fähig ist und so wird das stumme Mädchen herum geschubst wie eine Puppe. Doch irgendwann wacht diese nicht mehr aus ihrem Schlaf auf. die Familie und Dienerschaft sind verzweifelt. Der aus der Niederlande geflüchtete Avicente Iguelmano versucht in Neapel als Arzt Fuß zufassen und soll sein Talent bei der schlafenden Schönheit beweisen. Der Schreibstil ist sehr eigen und gewöhnungsbedürftig, andererseits aber auch sehr passend zur Geschichte und Zeit. Das Buch ist in mehrere Abschnitte eingeteilt, welche unterteilt in Kapiteln, verschiedene Charaktere und Ereignisse folgen. Die Geschichte wird teils sehr oberflächlich erzählt und mal versinkt sie in Details, die man nicht alle aufnehmen kann, besonders bei den vielen Namen und Künstlern war es schwierig alle auseinander zu halten. Die Charaktere waren interessant und abwechslungsreich. Lisario, zu Beginn ein Kind, entwickelt sich immer mehr zur Frau und entdeckt ungeahnte Lust und sehnt sich nach nichts sehnlicher als Freiheit. Ihr Ehemann Avicente verrennt sich immer mehr in seine Forschung und der Idee, dass die Frauen auch Lust empfinden können und tut für Beweise dafür vieles. Den Maler Jaques fand ich, entgegen der restlichen Charaktere als etwas schwach und nicht so interessant. Der junge Franzose flüchtet aus Rom vor seinem Künstlerkollegen und dessen Vernarrtheit in ihm. Er verguckt sich in Neapel in Lisario und lebt eigentlich nur noch für sie und denkt über keine Konsequenten nach. Fazit Ein Buch, was mich sehr gespalten zurück lässt. Einerseits lustig und amüsant, auf der anderen Seite nicht wirklich packend und so rauschten die Seiten eher nichtssagend an mir vorbei und konnte mich nicht für sich begeistern, trotz der guten Charaktere. 3/5 Sternen

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  • spannender unterhaltsamer fabelhafter Roman

    Lisario oder die unendliche Lust der Frauen

    Manuela_Pfleger

    07. February 2017 um 11:36

    Handlung: Neapel im 17. Jahrhundert: Lisaro ist stumm, denn ein Arzt hatte einen Fehler gemacht. Lisario wird älter und es ist Zeit, dass sie vermählt wird. Ihr Vater sucht schon nach einem passenden Gemahl für Lisario, jedoch fällt diese in einen mysteriösen Schlaf, aus dem sie niemand erwecken konnte. Eines Tages taucht der Arzt Avicente auf und er beobachtet Lisario Stunden, Tage und Wochen, an denen er Lisario zu streicheln begann. Er streichelt sie an Händen, Beinen, und kam auch an Lisarios empfindliche Stelle zwischen ihre Beine, und Lisario erschauerte, jedoch schlief sie weiter. Da Lisario nicht aufwachte, entließ die Familie Avicente. Doch genau da erwacht Lisario aus ihrem mysteriösen Schlaf... Sie wird mit Avicente vermählt, doch dieser will sie nur beobachten... Dann trifft Sie auf Jaques, einen talentierten Bühnenmaler ... Meine persönliche Meinung und Fazit: Der Schreibstil ist sehr fließend, leicht zu lesen, historisch aber dennoch modern. Namen und kurze Dialoge kommen in Fremdsprachen vor (die Dialoge hätte man auch noch zusätzlich in Deutsch übersetzen können), jedoch mich persönlich hat dies nicht gestört. Das Cover ist sehr passend für diesen historischen Roman, es ist schlicht gehalten, mit einer wunderschönen Frau in Rückenansicht. Passend zu Lisario... Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben und man kann sich jeden einzelnen Charakter sehr gut vorstellen. Avicente zum Beispiel, wie er sitzt, Lisaro beobachtet, zeichnet, grübelt und schreibt, und dennoch seine Launen.. Lisaro, stumm wie sie ist, jedoch lese gelehrt, schreibt heimlich Briefe an die heilige Mutter Gottes. Der Roman erzählt von einem Arzt, der die Lust schriftlich erfassen möchte und sich dabei selber "verliert". Er vertieft sich immer mehr in dieses Thema hinein und vernachlässigt seine Frau. Es wird von Malern und Künstler berichtet, von Prostitution und Homosexuellen. Das Ende wird leider sehr traurig und dennoch hat mich dieser Roman gefesselt. Mein Fazit: ein sehr spannender, unterhaltsamer, fabelhafter historischer Roman, bei dem man nicht den Faden beim Lesen verliert.

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