Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall

von Antonia Günder-Freytag 
4,9 Sterne bei10 Bewertungen
Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall
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Ladybella911s avatar

Wie immer fesselnd, spannend und mit tollen Charakteren. Konrad von Kamm, wir werden ihn vermissen.

IshiraInagis avatar

Gelungenes Ende der Konrad-von-Kamm-Reihe. Nicht nur der Mordfall hat mich gefesselt, sondern auch die Schicksale der Protagonisten.

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Inhaltsangabe zu "Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall"

Kalte Berechnung oder lodernder Hass? Leben ist zerbrechlich – Liebe überdauert alles Ein Doppelmord in Großhadern erschüttert die Nachbarschaft. Die befreundeten Nachbarinnen der Doppelhaushälfte am Taubenschlag wurden kaltblütig erschossen. Die Anrainer sind entsetzt und erleichtert. Kehrt jetzt endlich Ruhe in das Anwesen ein? Ilga Richter und Ralf Utzschneider ermitteln, bis es auch um Utzschneiders Ruhe geschehen ist und alles an Ilga hängen bleibt. Wird der noch krankgeschriebene Konrad von Kamm, der noch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat, in den Dienst zurückkehren, um ihr zu helfen? Oder zwingt ihn am Ende ein ganz anderer Fall zu diesem Schritt? Hügeltreffen – Konrad von Kamms 5. Fall ist ein typischer, im Stil von englischen Krimis geschriebener Roman. Er erzählt von dem Kampf ums Dabeisein und dem Wunsch nach Ruhe. Wie immer mit wenig Blut und vielen Verdächtigen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9789963539369
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:348 Seiten
Verlag:bookshouse
Erscheinungsdatum:30.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Ladybella911s avatar
    Ladybella911vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Wie immer fesselnd, spannend und mit tollen Charakteren. Konrad von Kamm, wir werden ihn vermissen.
    Adieu Konrad, oder, vielleicht Auf Wiedersehen?

    Zum Inhalt:

    Kalte Berechnung oder lodernder Hass? Leben ist zerbrechlich – Liebe überdauert alles Ein Doppelmord in Großhadern erschüttert die Nachbarschaft. Die befreundeten Nachbarinnen der Doppelhaushälfte am Taubenschlag wurden kaltblütig erschossen. Die Anrainer sind entsetzt und erleichtert. Kehrt jetzt endlich Ruhe in das Anwesen ein? Ilga Richter und Ralf Utzschneider ermitteln, bis es auch um Utzschneiders Ruhe geschehen ist und alles an Ilga hängen bleibt. Wird der noch krankgeschriebene Konrad von Kamm, der noch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat, in den Dienst zurückkehren, um ihr zu helfen? Oder zwingt ihn am Ende ein ganz anderer Fall zu diesem Schritt? Hügeltreffen – Konrad von Kamms 5. Fall ist ein typischer, im Stil von englischen Krimis geschriebener Roman. Er erzählt von dem Kampf ums Dabeisein und dem Wunsch nach Ruhe. Wie immer mit wenig Blut und vielen Verdächtigen.


    Ich muss gestehen, Konrad von Kamm, der Protagonist in Antonia Günder-Freytags Romanen ist mir so richtig ans Herz gewachsen in den vergangenen Bänden die ich das Vergnügen zu lesen hatte.
    Aber in diesem Roman brilliert er so richtig obwohl er sich erst einmal auf dem Gut seines 85jährigen Onkels Franz erholen muss. Der vorige und 4. Band endete mit einem Cliffhanger, wobei man schon glaubte, das wäre Konrads Ende gewesen. Er erholt sich gut, nur seine linke Hand bereitet ihm noch etwas Kummer.
    So kommt es, dass sein Team im Mordfall zweier befreundeter Nachbarinnen ohne ihn ermitteln muss. Und da auch Kollege Utzschneider mit privaten Problemen zu kämpfen hat, bleibt die Arbeit an Ilga Richter hängen, die feststellen muss, dass es nicht so leicht ist, Entscheidungen zu treffen und Anweisungen zu geben, wenn man diese bisher nur befolgen musste. Aber sie meistert die ihr übertragene Aufgabe mit Bravour.

    Konrad, der unbedingt helfen will, bekommt einen alten Fall, den Fall Hauser, auf's Auge gedrückt. Es ist ein Fall, der sein Seelenleben gehörig durcheinander bringt.

    Wie gewohnt weiss die Autorin mit ihrem Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, zu punkten. Man fühlt sich dadurch wie ein Mitglied im Geschehen, denn Antonia beschreibt Land und Leute so plastisch und bildhaft, dass man sich inmitten der Geschichte wähnt. Das ist ihr besonderes Talent und nimmt den Leser voll mit.

    Obwohl es sich bei Mord natürlich um ein Kapitalverbrechen handelt, entbehrt die Handlung nicht an komischen und humorvollen Szenen. Köstlich sind die Dialoge zwischen Mutter und Sohn.

    Dieser Roman kommt ohne grosses Blutvergiessen und brutale Gräueltaten aus, was aber der Spannung keinen Abbruch tut. Das Buch fesselt den Leser von Anfang bis zum Ende.

    Und ich sage mit einer kleinen Träne im Augenwinkel Auf Wiedersehen (vielleicht? )  zu Konrad und seinem Team.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 2 Monaten
    auch einen Hügel zu erklimmen ist manchmal schwierig

    Sehr unruhig ist es in Großhadern….Nachbarschaftsstreit durch laute Musik, schrille Lachsalven, viele Feiern….aber deshalb werden doch wohl die beiden befreundeten Nachbarinnen nicht ermordet? Entsetzt sind die anderen in der Siedlung – gleichzeitig aber auch ein wenig erleichtert…


    Ilga Richter und Ralf Utzschneider ermitteln, aber dann fällt Utzschneider aus . Durch große private Probleme, die ihn sogar dazu bringen zu kündigen. Ilga muss alles alleine machen – und stellt fest, dass es doch ein gehöriger Unterschied ist, ob man Anweisungen gehorcht oder sie selber geben muss….

    Ich kannte nur den vierten Fall mit und um Konrad von Kamm, konnte diesen aber problemlos verstehen (bis auf Konrads Eigenheiten, die sich mir nicht ganz erschlossen) – und ich war entsetzt über das Ende des letzten Buches. Umso schöner fand ich es dann, dass es doch noch – wenn auch leider einen letzten – Fall für Konrad gegeben hat. 

    Sehr gut gefiel mir auch, dass das Buch wieder in einzelne Kapitel unterteilt ist, die mit dem Ort, Datum und Namen des Akteurs überschrieben sind, so dass man sich gleich zurecht findet.

    Hier geht die Autorin natürlich auch verstärkt auf das Seelenleben von Konrad von Kamm ein. Schließlich hat er nicht nur körperlich, sondern auch psychisch einiges zu verarbeiten. Das hat Antonia Günder-Freytag sehr gut gemacht; sensibel beschrieben und überzeugend dargestellt und zwar auch bei Utzschneider, nicht nur bei Konrad.

    Wie immer sorgen Onkel Franz, Konrads Mutter und Frau Ümir für ein wenig Heiterkeit und diese Personen sind einfach sympathisch geschildert. 

    Konrad ermittelt, obwohl er noch krankgeschrieben ist, in einem „alten“ Fall. Wirklich? Oder haben die jetzigen Morde etwas damit zu tun?

    Das verrate ich natürlich nicht, das müsst Ihr schon selber lesen. Es lohnt sich !


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    IshiraInagis avatar
    IshiraInagivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungenes Ende der Konrad-von-Kamm-Reihe. Nicht nur der Mordfall hat mich gefesselt, sondern auch die Schicksale der Protagonisten.
    Würdiges Ende der Konrad-von-Kamm-Reihe.

    Der letzte Band der Reihe hat mich vollauf zufriedengestellt. Nach dem vierten Band wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zum Glück musste ich nicht lange auf die Fortsetzung warten, weil sie gerade erschienen war. Wie immer spielt neben dem zu lösenden Fall (diesmal sind es sogar zwei) das Privatleben der Protagonisten eine wichtige Rolle. Die Figuren sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen und ich wurde nicht enttäuscht. Konrads Mutter ist schrullig wie eh und je und Onkel Franz nicht nur liebenswürdig, sondern, wie wir hier erfahren, mit seinen 85 Jahren ganz schön flott. So einen Onkel hätte ich auch gern. Sehr schön auch, wie Konrad ins Leben zurückkehrt. Der eigentliche Mordfall kreist um Familie und Nachbarschaft, aber die Kriminalbeamten haben nicht nur daran zu knabbern, sondern auch an ihren eigenen Problemen, was es nicht gerade leichter macht, die Ermittlungen zu führen. Ich war so gefesselt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, woran auch der flüssige Schreibstil der Autorin seinen Anteil hatte. Der Roman bietet wieder beste Unterhaltung und diesmal habe ich den Täter sogar erraten, so nach ungefähr 75% Lesezeit, was dem Vergnügen aber keinen Abbruch tat, im Gegenteil. Jetzt wollte ich wissen, ob ich recht hatte. Schönster Satz: "Das ist eine Gegend, in der ich nicht mal tot überm Zaun hängen will." Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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    Alex_Winters avatar
    Alex_Wintervor 2 Monaten
    Ohne die vorangegangenen Bände schmälern zu wollen: Für mich der bisher beste Konrad von Kamm!

    Als großer Fan der Reihe war ich nach dem Cliffhanger im 4. Band sehr gespannt, wie die Autorin die Reihe fortsetzen würde. Tja, und was soll ich sagen: Meine Erwartungen wurden noch übertroffen.
    Der Buchtitel (wiederum ein Knüller), als auch das tolle Cover sind erst der Einstieg in eine wiederum spannende Krimigeschichte, die meiner Meinung nach dem Leser eine perfekte Mischung bietet, aus:

    - Spannung
    - einem – oder in diesem Fall sollte man besser sagen, sogar zwei verschiedenen verzwickten Mordfällen
    - mehreren Verdächtigen, mit der Möglichkeit mitzurätseln
    - einem interessanten Hintergrund (Nachbarschaftsstreit und Lärmbelästigung)
    - glaubwürdigen, stark gezeichneten Protagonisten
    - einem angenehmen und flüssigen Schreibstil
    - fesselnden Dialogen
    - treffend eingesetztem Humor
    - psychologischer Tiefe
    - gut recherchierten Fakten

    Dass Antonia Günder-Freytag nach dem überraschenden Ende in 4. Band nun in „Hügeltreffen“ vertieft auf Konrad von Kamms „Seelenleben“ eingehen würde, hatte ich erwartet. Dennoch war ich begeistert und teilweise auch gerührt, mit welch großem Einfühlungsvermögen dies geschehen ist. Auch die privaten und beruflichen Probleme von Konrads ehemaligen Kollegen „Utzi“ und Ilga sind glaubhaft, sensibel und überzeugend dargestellt, wie letztendlich auch die Tatmotive in beiden Mordfällen.

    Fazit: „Hügeltreffen“ ist ein absolutes Lesevergnügen – mit einem großen Wermutstropfen: Nach 530 Seiten ist der Spaß leider vorbei … ;-)

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    Mia1975s avatar
    Mia1975vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut geschrieben und spannend bis zum Schluss.
    Sehr gut geschrieben und spannend bis zum Schluss.

    Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte. Auch wenn ich leider nicht an der Leserunde teilnehmen konnte (tut mir leid), dann hier wenigstens noch meine Rezi mit fünf Sternen.

    Es handelt sich um den fünften Band um Konrad von Kamm. Ich habe die ersten Teile nicht gelesen, manchmal dachte ich, es wäre vielleicht besser gewesen, aber auch so hatte ich Spass beim Lesen. Es war spannend bis zum Schluss. Das Buch ist leicht und locker geschrieben, wird aber nicht langweilig. Durch einige Wendungen und Verstrickungen konnte man miträtseln und wurde doch irgendwie immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt.

    Ich konnte mich mit einzelnen Protagonisten sehr gut identifizieren und sie waren symphatisch.

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter. Würde auch gern bei den anderen, folgenden Teilen dabei sein.

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    Anett_Heinckes avatar
    Anett_Heinckevor 3 Monaten
    Nette Nachbarn

    Hügeltreffen von Antonia Günder-Freytag habe ich als ebook mit 275 Seiten gelesen. Das Buch ist unterteilt in Kapitel, die mit dem Ort, Datum und dem Namen des Akteurs in diesem Abschnitt überschrieben sind. Dadurch bin ich mit den verschiedenen Handlungen gut zurecht gekommen.  

    In Großhadern lebt eine feierlustige Familie. Die Nachbarn sind darüber nicht glücklich. Doch plötzlich werden die beiden Nachbarsfrauen erschossen.
    Ilga Richter und Ralf Utzschneider ermitteln in diesem Fall. Dabei lernen sie den Ehemann der toten Maria Klever kennen, der ein sehr arroganter Mensch ist und seine beiden kleinen Söhne sogar bei der Befragung dabei haben möchte. Der Ehmann der anderen Toten ist ehrlich erschüttert. Beide Ehemänner hatten Geldprobleme und würden anständig erben. Aber würden sie deshalb ihre Frauen umbringen?
    Utzenschneider ist von Beginn an sehr unkonzentriert und wirkt ungepflegt. Er hat große private Probleme, will aber erst einmal nicht darüber sprechen. Und dann kündigt er. 
    Was mit Konrad von Kamm passiert ist, weiß ich nur aus den kurzen Stichpunkten hier im Buch, da ich die Vorgängerbücher nicht kenne. Aber ich denke, das ist auch keine Voraussetzung für dieses Buch. Jedenfalls rappelt er sich nach schwerer Krankheit bzw. Überfällen und Schlaganfällen langsam wieder auf. Er will den Kollegen helfen und bekommt den alten Fall „Hauser“ zur erneuten Überprüfung. Dabei ging es um den Handel, dass derjenige, der Herrn Hauser eine Niere spendet, von ihm adoptiert wird. Er fährt zu Frau Hauser, um sie nochmals zu befragen und ist sehr erstaunt über diese Frau und das Haus. Konrad tut die  Begegnung aber sehr gut. 
    Aber was hat das mit dem aktuellen Fall zu tun?
    Die Ermittlungen ergeben, dass Dr. Klever im Besitz einer Waffe ist, was er verschwiegen hatte. Außerdem hatte er einige Rechtsstreite laufen. Bei der Befragung der Nachbarn sind diese zwar erschüttert, aber so richtige Trauer kommt nicht auf. Sie genießen erst einmal die Ruhe.
    Im Laufe der Ermittlungen gibt es noch einige Überraschungen. Auch privat bei Konrad und Utzenschneider. Und mein Anfangsverdacht hat sich leider bestätigt.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch den guten Schreibstil war es zügig zu lesen. Die Charaktere der Protagonisten waren gut dargestellt und vorstellbar. Sehr sympathisch und erfrischend fand ich auch Onkel Franz und Konrad's Mutter. 


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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnder Krimi mit vielen überraschenden Details und einem Mordmotiv, das die Leser zum Staunen bringen wird.
    Mord aus dem Hinterhalt

    Hier geht es wieder sehr mordlustig zu. Konrad und sein Team stehen vor vielen Rätseln und nicht nur einem Mordfall. Die erfahrenen Kriminalisten sind diesmal besonders gefordert und müssen das Letzte geben, um die Morde und einen Mordversuch aufzuklären. Der Leser erlebt viel Überraschendes und erfährt, dass bei  einem Mord (oder auch mehreren) nicht immer nur Eifersucht und Habgier im Spiel sein müssen. Dazu genügt manchmal schon ein viel harmloseres und sinnloseres Motiv. 

    Auch privat tut sich bei den Ermittlern einiges. Konrad entdeckt den Künstler in sich, während er auf Genesung von seinem letzen Abenteuer wartet und hofft. 
    Ein sehr gelungener Krimi zum Abschluss der Konrad-von-Kamm- Reihe, vielleicht auch nur vor einer längeren Pause. Ich bin gespannt.

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    Dandys avatar
    Dandyvor 4 Monaten
    Sehr spanned, fesselnd und gut geschrieben

    Bei Hügeltreffen von Antonia Günder-Freytag handelt es sich um den 5. Fall für Konrad von Kamm.


    In einer Doppelhaushälfte, in Großhardern, werden zwei befreundete Nachbarinnen kaltblütig erschossen. Die Nachbarschaft reagiert unterschiedlich auf den Tod der zwei Frauen. Die Einen sind erleichtert, die Anderen entsetzt. 
    Konrad von Kamm ist noch krank geschrieben und  kämpft noch mit seinen eigenen Dämonen.
    Ilga, die den Fall übernommen hat, braucht dringend Unterstützung, Kann ihr Konrad helfen?

    Ich habe Band 4 und 5 gelesen und finde, dass jeder Band unabhängig voneinander gelesen werden kann. 
    Die Szenen aus dem Privatleben der Ermittler sind sehr gut beschrieben und nehmen keinen Bezug auf die Vorgängerbände. Außer Konrad-  in seinem Fall wird in Band 5 nochmals erwähnt, was mit  ihm in Band 4 geschehen ist.
    Als Leser hat man nicht das Gefühl, dass man etwas verpasst hat.

    Der Fall ist neu und wird komplett gelöst.  Sehr gefallen hat mir, dass das Thema " Wunsch nach Ruhe" behandelt wird. 

    Ich konnte mich mit einzelnen Protagonisten sehr gut identifizieren- sie sprachen mir von der Seele.

    Der Schreibstil ist sehr gut. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 
    Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi, lustigen und skurrilen Szenen, tollen Ermittlungsarbeiten und familiären Problemen.
    Durch die vielen Verdächtigen und Wendungen, konnte ich bis zum Schluss mitgerätselt, wer der Täter ist und welchen Grund er für seine Taten hatte.

    Ebenfalls sehr gefallen hat mir, dass die Kapitel, bzw. Abschnitte mit Ort und Zeitangabe, sowie mit Namen der Hauptperson, um die es sich in dem Abschnitt dreht , betitelt ist. 
    So konnte ich mich gedanklich schon einmal auf den Erzählstrang einstellen.

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter und hoffe, dass es mit Konrad und Co. noch weitergeht.




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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schwieriger Fall, Probleme bei Utzi und Konrad kommt wieder auf die Beine!
    Fesselnder Krimi

    „...Wahrscheinlich suchte noch jemand verzweifelt nach der Taste, wo er den Daumen nach oben setzen konnte, wenn er am Fenster gegenüber einen Mord beobachtete...“


    Nach einer italienischen Nacht werden in einem Doppelhaus zwei Frauen erschossen. Der Fall landet bei Ilga und Ralf. Letzterer ist aber zur Zeit überhaupt nicht auf der Höhe.

    Im Team wird Konrad von Kamm schmerzhaft vermisst. Nachdem er in letzten Fall und damit im Vorgängerband von seinem Schwiegervater niedergestochen wurde, kamen zwei Schlaganfälle hinzu. Nun erholt er sich bei seinem Onkel Franz auf dem Gut. Dort hat er auch ein altes Hobby wieder in Angriff genommen. Doch seine linke Hand will noch nicht so, wie sie soll.

    Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben, der mich auf eine Reihe alter Bekannter treffen lässt.

    Der Schriftstil ist wie gewohnt ausgewogen. Konrad hat trotz allem seinen trockenen Humor nicht verloren, wie das Eingangszitat zeigt. Auch die Gespräche mit seiner Mutter sind nach wie vor amüsant. An Schlagfertigkeit nehmen sich beide nichts. Konrad fast das gekonnt zusammen:


    „...Er fragte sich erneut, wie es seine Mutter immer wieder schaffte, ihr Lob in Tadel zu packen, gab ihr allerdings im Stillen recht...“


    Ralf verlässt aus privaten Problemen von einen Tag auf den anderen das Team. Plötzlich muss Ilga lernen, die Gruppe zu leiten. Sehr schön wird sprachlich herausgearbeitet, dass dies für sie keine einfache Zeit ist. Es ist ein Unterschied, ob man Anweisungen erhält oder selbst geben muss. Auch die Koordination der Aufgabenn will gelernt sein. Einer allerdings nutzt auf seine eher stille Art die Chance, sich mit seinen Fähigkeiten zunehmend im Team einzubringen. Das ist Huber. Er gefällt mir auch deshalb, weil er von seinem Tun nicht viel Aufhebens macht, sondern seine Ideen mit Fleiß und Konsequenz einbringt..

    Der Fall erweist sich als schwierig, zumal sich Dr. Klever, einer der Ehemänner, eine Menge Feinde gemacht hat. Nachbarschaftliche Rücksichtnahme ist für ihn ein Fremdwort. Allerdings steht er selbst ebenfalls auf der Liste der möglichen Täter. Das ergibt sich aus den komplizierten Verflechtungen der Familien in dem Doppelhaus.

    Konrads Ratschlag ist nicht nur des Nachdenkens wert, er zeugt auch von den sprachlichen Fähigkeiten der Autorin beim Spiel mit Wörtern:


    „...Ein schwer aufzuklärender Mord im Familienkreis ist wie ein Dschungel. Es hilft nicht, blindlings mit der Machete ins Geäst zu schlagen. Man muss vorsichtig und mit Bedacht die einzelnen Blätter zur Seite schieben, Blatt für Blatt, bis man die Wahrheit vor sich liegen sieht....“


    Als Konrad anbietet zu helfen, und bekommt einen alten Fall auf das Auge gedrückt. Der wird für ihn ungeahnte Konsequenzen haben.

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie beantwortet die offen Frage des letzten Teils und gibt mehreren Protagonisten die Möglichkeit eines Neuanfangs.

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 4 Monaten
    Bester Band der Reihe

    Konrad von Kamm ist nach dem Überfall auf ihn noch im Krankenstand. Währenddessen bekommen es seine Kollegen mit dem Mord an zwei Frauen zu tun. Da auch Ralf Utzschneider persönliche Probleme hat, bleibt die Leitung der Mordermittlung an Ilga Richter hängen.

    Doch auch Konrad wird mit einem Todesfall konfrontiert, ein älterer, eigentlich schon abgeschlossener Fall wird auf Grund eines anonymen Hinweises wieder aufgenommen und für Konrad bald persönlicher als erwartet.

    Nach der Lektüre des Vorgängerbandes musste Konrad von Kamms Fangemeinde schon befürchten, dass seine Krimireihe ein schlimmes Ende genommen hatte. Antonia Günder-Freytag hatte dann aber ein Einsehen mit uns, ließ Konrad nicht sterben und gönnte ihm noch einen (Abschluss)Band. Ob das nun das Ende der Reihe bedeutet? Man wird sehen, wir Fans jedenfalls hätten schon Lust, ihn noch einmal wiederzutreffen und zu erfahren, wie es ihm, seiner Familie und seinen Freunden/Kollegen geht.

    Der Autorin ist es gelungen, die Folgen des Überfall authentisch darzustellen. Konrad ist noch lange nicht der Alte, wenn der Leser ihn hier erstmals trifft, immerhin hat der Angriff eine Menge Schäden hinterlassen. Auch Utzschneiders und Ilgas Probleme sind glaubhaft dargestellt und geben dem Roman zusätzlich Tiefe. Die beiden Fälle sind interessant, werden sinnvoll gelöst und machen es dem Leser möglich, mitzuraten.

    Antonia Günder-Freytag ist wieder ein interessanter und spannender Konrad-von-Kamm-Krimi gelungen, der mich gut unterhalten hat und in meinen Augen der beste der lesenswerten Reihe ist. Mit ihm hat sie den Lesern einen gelungenen Abschied von ihrem Protagonisten gegönnt, man kann ihn nun gehen lassen – und gespannt sein, was man zukünftig von der Autorin zu lesen bekommt. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung für die gesamte Reihe.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AntoniaGuender-Freytags avatar

    „Hügeltreffen – Kommissar von Kamms 5. Fall“ ist ein typischer, im Stil von englischen Krimis geschriebener Roman. Er erzählt vom Kampf ums Dabeisein und dem Wunsch nach Ruhe.

    Wie immer mit wenig Blut und vielen Verdächtigen.


    Kalte Berechnung oder lodernder Hass?

    Leben ist zerbrechlich – Liebe überdauert alles.


    Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall


    Ein Doppelmord in Großhadern erschüttert die Nachbarschaft. Die befreundeten Nachbarinnen der Doppelhaushälfte am Taubenschlag wurden kaltblütig erschossen. Die Anrainer sind entsetzt und erleichtert. Kehrt jetzt endlich Ruhe in das Anwesen ein? Ilga Richter und Ralf Utzschneider ermitteln, bis es auch um Utzschneiders Ruhe geschehen ist und alles an Ilga hängen bleibt.

    Wird der noch krankgeschriebene Konrad von Kamm, der noch mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat, in den Dienst zurückkehren, um ihr zu helfen? Oder zwingt ihn am Ende ein ganz anderer Fall zu diesem Schritt?


    Zur Autorin:
    Antonia Günder-Freytag, Jahrgang 1970 lebt nach längeren Auslandsaufenthalten in Spanien und Irland mit ihren beiden Söhnen in München. Ihre Schulzeit im Kloster weckte in ihr die Faszination für Heilige, Übersinnliches und Weltgeschichte. Neben Krimis, Thriller und Kurzgeschichten verfasst sie auch mittelalterlich angesiedelte Fantasy.
    Ich freue mich über jeden Besucher auf Facebook https://www.facebook.com/Antonia.Guender.Freytag/
    und meiner Homepage. http://www.antonia-guender-freytag.de/

    Bei dieser Leserunde gibt es mindestens
    7 E-Books von "Hügeltreffen" im Wunschformat* zu gewinnen.

    Dazu kommen noch 3 Printausgaben vom bookshouse-Verlag spendiert, die allerdings erst im Mai erscheinen. Wer sich also für eine Printausgabe bewirbt, muss damit rechnen, dass er erst ab Mai zu lesen anfangen kann. Ich bitte diejenigen dann aber auch bitte trotzdem mitzumachen, ich bin dann auch noch immer da und begleite die Leserunde weiterhin.

    Zusätzlich verlose ich (wenn ich es denn auch in den Händen halte) zusätzlich unter allen, die eine Rezension verfasst haben
    1 signiertes Taschenbuch zusätzlich.

    * Der bookshouse - Verlag steuert bei jeder dieser Leserunde 7 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab15 Interessenten wird ab weiteren 5 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 20 Anfragen 8 E-Books, bei 25 Interessierten 9 E-Books, …

    Bitte achtet darauf, dass ihr euren Bewerbungsbeitrag in dem Unterthema "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" erstellt, da ich eure Bewerbung ansonsten nicht werten kann.
    Ich würden mich über regen Austausch in der Leserunde freuen.


    *** Wichtig ***
    Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zu der Teilnahme in der Leserunde (posten in den Abschnitten) und dem anschließenden Rezensieren des Buches.
    Ich versende nicht an Packstationen und übernehmen keine Haftung für den Postversand. Vielen Dank für euer Verständnis.
    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt. Die Wiedergabe des Buchinhalts ist keine Rezension.
    http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

     


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