Antonia Hayes

 4,1 Sterne bei 34 Bewertungen

Lebenslauf von Antonia Hayes

Antonia Hayes wuchs in Sydney auf, verbrachte ihre Zwanziger in Paris und lebt heute in San Francisco. Ihre Texte wurden in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, außerdem arbeitete sie als Publizistin in der Verlagsbranche und als Buchhändlerin. »Ethan und die Schwerelosigkeit des Glücks« ist ihr Debütroman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Antonia Hayes

Cover des Buches Die relative Unberechenbarkeit des Glücks (ISBN: 9783764505752)

Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

 (28)
Erschienen am 22.08.2016
Cover des Buches Ethan und die Schwerelosigkeit des Glücks (ISBN: 9783734105302)

Ethan und die Schwerelosigkeit des Glücks

 (1)
Erschienen am 15.01.2018
Cover des Buches Die relative Unberechenbarkeit des Glücks (ISBN: 9783956391699)

Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

 (5)
Erschienen am 22.08.2016

Neue Rezensionen zu Antonia Hayes

Cover des Buches Ethan und die Schwerelosigkeit des Glücks (ISBN: 9783734105302)
schaebelchens avatar

Rezension zu "Ethan und die Schwerelosigkeit des Glücks" von Antonia Hayes

Emotional
schaebelchenvor 6 Monaten

Ethan ist 12 und er ist etwas Besonderes, er kann Physik sehen. Er lebt mit seiner Mutter zusammen, der Vater verließ die Familie, als er ein Baby war. Der Grund dafür war ein sehr trauriger. Als der Vater nun plötzlich wieder in dem Leben der Beiden auftaucht, bricht das Trauma von damals wieder auf und es beginnt eine sehr emotionale Geschichte um die Liebe, die Vergangenheit, die Zukunft und um Vergebung. Und natürlich um sehr viel Physik, was an manchen Stellen etwas anstrengend ist.

Ein wundervoller Roman voller Hoffnung und Traurigkeit.

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Cover des Buches Die relative Unberechenbarkeit des Glücks (ISBN: 9783764505752)
Buchwurmchaoss avatar

Rezension zu "Die relative Unberechenbarkeit des Glücks" von Antonia Hayes

niemals gedacht
Buchwurmchaosvor 6 Monaten

Das Debüt von Antonia Hayes fiel mir in der Bibliothek in die Hände. Ich dachte, es handele sich um ein hochbegabtes Kind, ein trivialer, schöner Roman um Glück und leicht unterhaltsam zu lesen.

So beginnt dieser Roman auch, und weder Klappentext noch Aufmachung des Covers weisen darauf hin, dass in diesem Buch ein sehr ernstes Thema behandelt wird, das leider immer wieder in der Presse die Gemüter bewegt.

Es ist daher für mich schwierig, da ich in keiner Weise spoilern möchte, aber so viel vorab: Es ist alles, aber kein trivialer Roman über ein hochbegabtes Kind!

Natürlich handelt es um einen kleinen Jungen, der außergewöhnlich schlau und wissbegierig ist, der aber auch immer wieder Krampfanfälle hat, die ihn für längere zeit in die Klinik bringen.

Es handelt von einer jungen Mutter, die alleinerziehend dem Leser nicht grade sympathisch erscheint, da sie ihrem Sohn sehr viel untersagt und eher wie eine besorgte, völlig überforderte Mutter erscheint.

Zu Beginn verweigert sie dem sterbenden Großvater dessen letzten Willen: Seinen Enkelsohn zu sehen, der von der Existenz des Großvaters nichts weiß, geschweige denn von der gesamten Familie seines Vaters, da die (böse) Mutter diesen Kontakt verschweigt. So wie sie auch alle Informationen über ihren Ehemann, dem Vater des Jungen verdrängt.

Doch je weiter man liest, desto klarer wird dem Leser, dass diese Mutter nicht einfach nur enttäuscht, besorgt und ungerecht ist, sondern dass sie, die ihre ganze Karriere aufgegeben hat, diverse sehr gute Gründe hat, sich so oder ähnlich zu verhalten.

Lange Zeit war ich als Leserin schnell dabei, die Mutter für ihr seltsames Verhalten zu verurteilen und auch nach Beenden des Buches bin ich mit ihr nicht vollständig versöhnt.

Aber, und das ist das Entscheidende, dieses Verhalten und der Inhalt des Buches enthalten ein sehr ernstes Thema, das die Autorin sehr plausibel darstellt und das mich sehr aufgewühlt hat.

Da ist ein junges Paar, ein junger hochbegabter Physiker mit besten Vorrausetzungen zur großen Karriere und eine junge Frau, Tänzerin mit tollem Talent und Anfragen aus aller Welt. Und eine Schwangerschaft zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, ausdiskutiert und das Kind mit Freude erwartet: "Wir werden das schaffen!".

Und dann das Drama, das unweigerlich den Verlauf nimmt, den wir aus Presse und Nachrichten immer wieder hören.

Die Familie zerstört, der Kontakt abgebrochen, verschwiegen, vertuscht. Und dann der Vater: Schutzfunktion der Psyche: "Das war nicht ich! Ich bin unschuldig!!!!"

Und ein Kind: Für immer gezeichnet, für immer erkrankt.

Fazit: Lesen!




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Cover des Buches Die relative Unberechenbarkeit des Glücks (ISBN: 9783956391699)
Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Die relative Unberechenbarkeit des Glücks" von Antonia Hayes

Ethan und seine Fähigkeiten Dinge zu sehen, die anderen verborgen bleiben
Buchfresserchen1vor einem Jahr

Der zwölfjährige Ethan und seine Mutter sind eine verschworene Gemeinschaft. Ethan hat es in der Schule nicht leicht. Aufgrund seiner Art wird er dort von ein paar Jungs gemobbt.

Als er wegen eines Anfalls in der Klinik landet wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert und er erfährt Dinge über sich, die ihm vorher noch niemand erzählt hat.


Ethan ist ein netter Junge. Das er Dinge kann die kein anderer kann ist ihm nicht bewusst, da er nicht in die Köpfe anderer Menschen schauen kann.

Er hat eine Inselbegabung, die wie er erfährt durch ein frühes Trauma aufgetaucht zu sein scheint. Ethan interessiert sich für alles was mit Astrophysik zu tun hat.


Über Claire, Ethans  Mutter erfährt man erst so nach und nach mehr. Sie ist alleinerziehend und hat keinen Kontakt zu Ethans Dad. 


Dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Begriffe Schütteltrauma und Inselbegabung tauchen auf, als Ethan durch einen Anfall in der Kinderklinik landet. Alte Traumata werden auch bei Claire aufgebrochen.


Marc, Ethans Vater kommt sehr sympathisch rüber. Er hat es in der Vergangenheit nicht leicht gehabt.


Eine Geschichte über eine junge Familie, die in den Anfängen vom Pech verfolgt wurde. Zwei Erwachsene, die ihre Stellung noch nicht gefunden haben. Er schreibt an seiner Doctorarbeit, sie träumt davon eine Primaballerina zu werden. Dann ein Kind. Das Kind ist nicht einfach und alles läuft aus dem Ruder, bis ein Tag das ganze Leben der jungen Familie verändert und es auch über ein Jahrzehnt im Griff hält.


Geschichten die nicht erzählt wurden, ein Junge dem seine Vergangenheit verschwiegen wurde. Alles immer zum Besten für das Kind. Ob es aber wirklich das beste war brachte die Zeit ans Licht.

Eine Familie die keine Familie sein durfte und irgendwann versucht einen neuen Versuch zu starten.

Dinge die geklärt werden wollen, wobei den Akteueren jedoch die rechten Mittel fehlen und alles fast wieder in einer Katastrophe endet.


Ein berührender Roman über ein heikles Thema. Viel Physik und auch schwierig zu verstehende Passagen für den Normalleser. Aber alles in allem eine tolle Geschichte über eine kleine Familie, deren Start nicht schlechter hätte laufen können.


We der Start war erfährt man erst ab der zweiten Hälfte des Romans. Immer wird alles nur irgendwie angedeutet und man bekommt ein paar kleine Brocken, doch so nach und nach fügt sich alles zusammen. Es scheint das es für die Protagonisten auch so bruchstückhaft raus kommt.

Auf jeden Fall spannend zu verfolgen.


MIr hat das Hörbuch gut gefallen und bei den Physikpassagen habe ich ein bisschen meinen Tagträumen nachgehangen, denn das war mir definitiv zu hoch.

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