Antonia Hayes Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ von Antonia Hayes

»Alles, was geschehen kann, geschieht auch. Und genauso kann man alles vermasseln und trotzdem ein guter Mensch sein.« Der zwölfjährige Ethan hat ein paar ungewöhnliche Talente. Physik und Astronomie sind für ihn so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben, und er sieht die Welt auf eine Weise, die anderen Menschen nicht begreiflich ist. Die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter Claire, aber je älter Ethan wird, desto öfter fragt er nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Er weiß nicht, dass er als Baby beinahe gestorben wäre und sein Vater in der Folge verurteilt wurde. Doch dann setzt ein unerwartet eintreffender Brief eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang …

Ethan ist ein wirklich interessanter, außergewöhnlicher und besonders liebenswürdiger Charakter. Lernt ihn kennen! :)

— Schlauri
Schlauri

Ein wundervolles Buch, das von allem ein bisschen mitbringt!

— gedankenbuecherei
gedankenbuecherei

Leider war mir Claire über das gesamte Buch so unsympathisch, dass ich überlegt habe abzubrechen - die Idee ist eigentlich toll!

— once-upon-a-time
once-upon-a-time

Wunderbare und einfühlsame Geschichte mit einer zauberhaften Hauptfigur und viel Fantasie- einfach großartig.

— leserattebremen
leserattebremen

Eine Geschichte, die nicht nur das Herz berührt!

— Ninasan86
Ninasan86

4,5 Sterne für eine emotionale Geschichte, die mit Familienthemen und Physik sehr berührt.

— LimitLess
LimitLess

Wunderschön und emotional mit einem Thema, das mehr Aufmerksamkeit benötigt.

— HappySteffi
HappySteffi

Physik bestimmt dieses grandiose Buch, das eigentlich eine ganz andere Botschaft hat!

— FräuleinBriest
FräuleinBriest

Eine leise, wunderbar tiefsinnige Geschichte mit einem sehr liebenswerten Protagonisten!Tolle Geschichte, die mir wirklich sehr gefallen hat

— LadyOfTheBooks
LadyOfTheBooks

Ein spannendes und unterhaltsames Buch mit einem sehr ernsten Hintergrund.

— IrisBuecher
IrisBuecher

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  • Die relative Unberechnbarkeit des Glücks - Meine Meinung

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    Schlauri

    Schlauri

    03. May 2017 um 12:16

    Autorin: Antonia HayesVerlag: Blanvalet Verlag Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende LiteraturSeitenzahl: 464 SeitenGebundene Ausgabe 19,99 €InhaltDer zwölfjährige Ethan hat ein paar ungewöhnliche Talente. Physik und Astronomie sind für ihn so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben, und er sieht die Welt auf eine Weise, die anderen Menschen nicht begreiflich ist. Die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter Claire, aber je älter Ethan wird, desto öfter fragt er nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Er weiß nicht, dass er als Baby beinahe gestorben wäre und sein Vater in der Folge verurteilt wurde. Doch dann setzt ein unerwartet eintreffender Brief eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang …Meine MeinungMit diesem Roman möchte die Autorin ein ernstes Thema ansprechen und auf die Problematik von dem sogenannten Schütteltrauma bei Babys aufmerksam machen. Das Buch ist den Betroffenen gewidmet, deren Kinder unter solchen Folgen leben oder deren Kinder nicht überlebt haben. In „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ geht es um den 12 Jährigen Ethan. Ethan ist super intelligent und hat ein besonderes Verständnis für Physik und der Astrologie. Er wächst alleine bei seiner Mutter Claire auf, die beiden haben eine enge Bindung zueinander. Seinen Vater Mark hat er noch nie gesehen oder gar kennengelernt. Claire war stets darauf bedacht Ethan alles was mit seinem Vater zu tun hat, vorzuenthalten um ihn zu schützen. Denn sein Vater soll ihn als Baby heftig geschüttelt haben, wovon Ethan ein Schütteltrauma erlitt. Ein Teil seines Gehirns trägt davon lebenslange Schädigungen und  auch seine Entwicklung wurde stark beeinträchtigt. Da sein Vater seine Unschuld nie beweisen konnte, musste er für seine Tat ins Gefängnis gehen. Ethan ist ein Junge, den ich schnell ins Herz geschlossen habe. Er ist lieb, sympathisch, neugierig und wahnsinnig interessant. Er hat Fähigkeiten, die beeindruckend sind und auch seine spezielle Sicht auf die unterschiedlichsten Dinge haben mir im Buch sehr gut gefallen. Schade fand ich allerdings, dass Ethans speziellen Fähigkeiten nur bedingt durch eine Krankheit möglich sind und dass man diese Krankheit -und somit auch seine Fähigkeit- quasi weg operieren kann. Gerade diese "Fähigkeit" hat aus Ethan erst diesen interessanten Charakter gemacht.Die Perspektiven im Buch wechseln zwischen Ethan, seinem Vater Mark und seiner Mutter Claire hin und her. Die Erzählform und der Schreibstil haben sehr gut funktioniert und man bekommt Einblicke in alle Charaktere. Ethan wird für seine Interessen und seinem Wissenstand, in der Schule gemobbt. Die Schüler sind gemein, hänseln ihn, nennen ihn „Stephan Hawking“  und äffen ihn nach. Selbst sein ehemaliger bester Freund Will ist auf der Seite der Mobbern und macht Ethan das Leben schwer. Doch Ethan bleibt er selbst, er passt sich nicht an und versucht nicht anders zu sein, nur um in die Masse zu passen. Dass ist was Ethans Charakter so liebenswürdig uns sympathisch macht. Als sein Vater Claire ein Brief schreibt, dass er wieder in der Stadt ist, wird Ethan neugierig. Er will seinen Vater kennenlernen und ausfindig machen. Insgeheim gibt sich Ethan selber die Schuld dass sein Vater abgehauen ist. Er denkt, dass er damals als Baby zu viel geschrien hat und seinem Vater zu anstrengend war. Als Ethan dann aber erfährt, dass sein Vater im Gefängnis saß, dreht Ethan durch...Die Geschichte spielt zum größtenteils in der Gegenwart, allerdings erhält man auch immer wieder Rückblicke aus der Vergangenheit. Was mir nicht ganz schlüssig wurde, was eigentlich die Aussage dieses Buches ist oder was nun der Schwerpunkt des Buches sein soll. Die Krankheit, die Fähigkeiten von Ethan oder die Geschichte seiner Eltern und was wirklich damals vorgefallen ist?Fazit Ein hoch interessantes Buch. Es spricht nicht nur ein ernstes Thema an sondern zeigt auch wie einzigartig Menschen sein können. Teilweise fiel es einem nur schwer die ganzen physikalischen Darstellungen zu folgen und auch der Kernpunkt der Geschichte wurde nicht ganz deutlich. Ansonsten aber ein absolut schönes und empfehlenswertes Buch.

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  • Hat mich begeistert

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    gedankenbuecherei

    gedankenbuecherei

    04. April 2017 um 15:32

    MEINE MEINUNG: Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Zuerst einmal gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr gut. Viele bedeutungsvolle Szenen waren wirklich sehr ausführlich und gut beschrieben, ich hatte das Gefühl, in die Geschichte eintauchen zu können. Die Geschichte an sich, war sehr gut aufgebaut. Der Protagonist, der zwölfjährige Ethan, der mit seiner alleinerziehenden Mutter in Australien lebt, hat einige außergewöhnliche Talente und verfügt über einen sehr hohen Intelligenzquotienten. Das macht ihn natürlich besonders, aber für seine Mitschüler gilt er als Freak, als Außenseiter und wird regelmäßig in der Schule gemobbt. Bei diesen Szenen konnte ich sehr gut mitfühlen, da man Ethan als süßen und liebenswerten Jungen kennenlernt und somit Mitleid für diesen Charakter entwickelt, da er selbst nicht versteht, was er falsch macht und irgendwann sogar selbst glaubt, mit ihm stimme etwas nicht. Und das stimmt auch in gewisser Weise, so erfährt man reativ schnell, dass in Ethans Leben etwas schlimmes passiert sein muss, was bei ihm bleibende Schäden hinterlassen hat. Hier konnte ich auch gut Hayes‘ Liebe zum Detail herauslesen, Ethans Krankheit wird anschaulich beschrieben, was die Geschichte irgendwie realer wirken lässt. Genauso verhält es sich auch mit der Physik – Ethan ist ein Wunderkind, versteht mit seinen zwölf Jahren mehr von Astronomie und physikalischen Vorgängen als manch anderer ausgebildeter Wissenschaftler. Leider kommt er mit diesen besonderen Fähigkeiten nur bei den Erwachsenen gut an, die ihn bewundern und fansziniert sind. Bei seinen Mitschülern kann er damit natürlich nicht punkten. Trotzdem findet er in Alison eine gute Freundin, zwar ganz anders als er selbst, trotzdem verstehen die beiden sich vom Tag ihrer ersten Begegnung an blendend. Die Charaktere waren, meiner Meinung nach, sehr schön ausgearbeitet, vor allem auch Ethans Eltern Claire und Mark. Von seinem Vater weiß Ethan so gut wie nichts, da er die kleine Familie schon kurz nach Ethans Geburt verlassen hat. In dem Roman kommt Ethan an den Punkt, das alles zu hinterfragen, er hätte doch so gerne einen Vater. Durch Perspektivenwechsel und Rückblenden bekommt man als Leser einen detaillierten Einblick in das Leben der beiden Elternteile vor Ethan, und auch erzählt das Buch vom Beginn ihrer Liebesgeschichte. Die Autorin hat es geschafft, vor allem diese emotionalen Szenen zu beleben. Besonders rührend war die Rückblende in Ethans Grundschulzeit. Er erzählt von ihrer Aufgabe, eine Vatertagskarte zu gestalten. „Will?“, flüsterte Ethan. „Ja“, erwiderte Will, während er eine knallrote Krabbe mit riesigen Scheren malte. „Darf ich deinen Dad abmalen? Ich weiß nicht, wie meiner aussieht.“ (s.68) Und auch die Liebesszenen zwischen Ethans Eltern waren wunderschön ausgemalt. Ein wenig anstrengend waren die ganzen physikalischen Vorgänge, die sowohl von Ethan, als auch von seinem Vater Mark immer wieder beschrieben wurden. Aber das gehört nun mal zu den beiden Charakteren und macht das Buch einzigartig. Trotzdem sollte man wissen, dass der Roman wirklich voll von Physik und Astronomie ist! Diese ganzen Details habe ich teilweise natürlich nicht verstanden, aber das hat meine Freude an dem Buch nicht geschmälert. Denn langweilig wurde es nie. FAZIT: Dieses Buch hat mir wirklich supergut gefallen, aus dem einfachen Grund, dass so ziemlich alles darin verpackt ist – die große Liebe, Familienzusammenhalt, ein wenig oder auch viel Drama, aber auch Szenen zum lachen und freuen. Der Schreibstil hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch die Liebe zum Detail. Man hat durch die vielen Fachbegriffe einfach gemerkt, wieviel Recherche und Arbeit dahinter stecken muss. Antonia Hayes hat Figuren mit Ecken und Kanten erschaffen, keiner der Charaktere ist perfekt und macht Fehler. Das lässt das ganze sehr authentisch wirken und auf 461 Seiten ist auch genug Platz, um Ethan, Claire und Mark kennen zu lernen. Einen kleinen Punkt Abzug nur, da es an manchen Stellen echt ein bisschen Physik weniger hätte sein dürfen. Das war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig.

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  • interessanter Debütroman mit tragischem Hintergrund

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    katze102

    katze102

    31. March 2017 um 10:19

    Antonia Hayes erzählt in „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ über Ethan, einen inselbegabten Zwölfjährigen mit besonderen Talenten in Physik und Astrologie. Ethan lebt mit seiner Mutter Claire in Sidney, seinen Vater ( Mark) hat er bislang nicht kennengelernt und seine Mutter will nicht über ihn sprechen. Davon, dass er als Baby beinahe gestorben wäre, sein Vater beschuldigt wurde, ihn geschüttelt zu haben, seine Unschuld beteuert und trotzdem zu einer Gefängnissrafe verurteilt wurde, hat Ethan keine Ahnung. In der Schule hat Ethan Schwierigkeiten mit anderen, wird von vielen als Freak bezeichnet; sein größter Wunsch ist es, seinen Vater kennenzulernen.... Nach und nach erfährt der Leser, was damals passiert ist, welche Folgen sich daraus ergeben haben. Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und in Rückblicken erzählt. Immer wieder beeindrucken die Fähigkeiten Ethans und seine manchmal ganz spezielle Sicht der Dinge. Antonia Hayes verarbeitet in ihrem Debütroman Autobiographisches und möchte auf die Problematik von heftigem Schütteln aufmerksam machen, denn jedes Jahr werden Tausende von Kindern als Folge dessen schwer verletzt oder sogar getötet und widmet allen Betroffenen dieses Buch. Obwohl der Roman gut erzählt wurde, hatte ich einige Anfangsschwierigkeiten mit ihm. Zunächst haben mich die vielen Einfügungen mit Ethans Wissen und Erklärungen zu physikalischen oder astrologischen Themen eher verschreckt als in ihren Bann gezogen und mich das Buch immer wieder beiseite legen lassen. Doch dann war der Knoten plötzlich geplatzt und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, mich letztendlich auch an Ethans Ausführungen und Sichtweisen erfreuen können. Ganz besonders spannend fand ich auch die Erläuterungen der Ärzte zu unterschiedlichen Symptomen und Krankheitsbildern und jene, wie Betroffene mit dem Erlebten umgehen; den Titel finde ich ausgesprochen gut gewählt. Insgesamt erzählt Antonia Hayes diese tragische Familiengeschichte sehr fesselnd und zeigt auf, wie ein einziger Moment alles verändern kann. Fazit: Ein interessantes Buch zum Thema Kindesmisshandlung / Schütteltraumata, jedoch standen mir die physikalischen und astrologischen Darstellungen etwas zu sehr im Mittelpunkt

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  • Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    Booklover246

    Booklover246

    14. March 2017 um 22:46

    Inhalt:Der zwölfjährige Ethan hat ein paar ungewöhnliche Talente. Physik und Astronomie sind für ihn so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben, und er sieht die Welt auf eine Weise, die anderen Menschen nicht begreiflich ist. Die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter Claire, aber je älter Ethan wird, desto öfter fragt er nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Er weiß nicht, dass er als Baby beinahe gestorben wäre und sein Vater in der Folge verurteilt wurde. Doch dann setzt ein unerwartet eintreffender Brief eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang …Cover:Das Cover des Buches ist in den Farben blau und weiß gestaltet. Der blaue Teil sieht wie ein Weg aus und in der oberen Hälfte ist eine Frau abgebildet. In der Mitte sieht man einen Jungen mit einem Fahrrad und einen Hasen. Im unteren Teil des Covers sieht man einen Mann. Mir gefällt das Cover gut und ich finde es auch passend zu diesem Buch.Meine Meinung:Die Hauptcharaktere sind einfach klasse. Sie entwickel sich im Laufe des Buches weiter und sind so gut beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und sie einem direkt ans Herz wachsen. Was ich sehr gut finde ist das man erst im vorletzen Kapitel des Buches erfährt was an dem Tag, als Ethan sich sine Hirnverletzung zugezogen, hat wirklich passiert ist, dadurch bleibt die Spannung aufrecht. Jedoch möchte ich darüber nicht allzu viel verraten denn das soll jeder für sich selbst lesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Wobei mir die Physikpassagen sehr gefallen haben und ich war von dem Wissen, dass Ethan immer wieder von sich gibt, sehr beeindruckt. Ich muss zugeben Ethan ist ein wirklich süßer, kluger und aufgeweckter Junge. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.Fazit:Absolut lesenswert! Über dieses Thema, dass das Buch behandelt, habe ich bis jetzt nur wenig gelesen. Alles in allem ein gelungenes Buch, dass auf jeden Fall 5 von 5 Sternen verdient hat. Ich persönlich hoffe natürlich, dass es noch ein Buch über Ethan und seine Familie geben wird.

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  • ♡ Die relative Unberechenbarkeit des Glücks ♡ - Antonia Hayes [Rezension]:

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    sonja1998

    sonja1998

    12. February 2017 um 12:21

    Dieses Buch klang für mich von Anfang an, wie etwas ganz Besonderes, weswegen ich dem Bloggerportal & dem Blanvalet Verlag unglaublich dankbar bin, dass sie es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Das Cover finde ich wirklich sehr schön & es passt sehr gut zur Geschichte, besonders die Gleichung spielt in dem Buch eine wichtige Rolle & hat in diesem Zusammenhang eine wirklich schöne Bedeutung. Die Handlung war ziemlich interessant & man hatte teilweise auch das Gefühl eines Lerneffekts, ohne dass es dadurch langweilig wurde, denn Physik ist meiner Meinung nach nicht das spannendste Thema, aber es hat gut in die Geschichte gepasst. Teilweise ging es auch darum, was an Ethans Gehirn besonders ist & da ich selbst Psychologie Vorlesungen besuche habe ich einiges wiedererkannt, was ich persönlich wirklich interessant fand! Die Geschichte um Ethans Eltern & ihre vergangenen Gefühle hat mir ebenfalls gefallen, hat mich allerdings nicht so gefesselt, wie Ethans Handlungen. Zum Ende hin gab es außerdem 2 unerwartete Wendungen, die nochmal neuen Schwung in die Geschichte gebracht haben. Ethan als Charakter fand ich wirklich sehr interessant, weil man mit ihm mitfühlen konnte & man hat ihn wirklich als etwas Besonderes wahrgenommen. Die Handlungen der Eltern konnte ich nicht immer komplett nachvollziehen, aber auch sie haben mir zusammen mit Ethan einige schöne Momente beschert. Der Schreibstil war flüssig zu lesen & trotz der teilweise sehr ernsten Thematik habe ich mich richtig gut unterhalten gefühlt. Fazit: Ein besonderes Buch, was man sehr gut lesen kann, besonders, wenn man Psychologie faszinierend findet.

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  • Einfach nur zauberhaft!

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    leserattebremen

    leserattebremen

    19. October 2016 um 10:11

    Ethan ist zwölf Jahre alt und hat ein ganz besonderes Talent: Physik und Mathematik fallen ihm ungewöhnlich leicht, Einsteins Relativitätstheorie ist für ihn einfach nur logisch und die großen kosmologischen Zusammenhänge sind für ihn kein Problem. Begründet liegt diese Begabung vermutlich in besonderen Verknüpfungen, die sich als Baby in seinem Gehirn gebildet haben. Der Grund dafür ist jedoch kein sonderlich positiver: Sein Vater wurde wegen Kindesmisshandlung verurteilt nachdem er Ethan als Baby wild schüttelte, was zu schweren Hirnverletzungen führte. Doch Ethan weiß nichts von der Vorgeschichte und möchte endlich wissen, wer sein Vater ist. „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ ist eines der bewegendsten und zauberhaftesten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Ethan ist eine wunderbare Hauptfigur, unglaublich liebenswert und mit einem starken Willen und Forscherdrang ausgestattet. Man muss sich beim Lesen einfach in diesen kleinen Jungen verlieben, der die Welt einfach nicht so akzeptieren will, wie sie sich ihm darstellt. Seine Mutter Claire hat sehr damit zu kämpfen, was damals mit ihm geschehen ist und ist häufig etwas überfahren von seinem Tatendrang, doch sie versucht alles, um ihn zu schützen und zu unterstützen. Die beiden nehmen einen als Leser von Anfang an mit und man möchte sie beim Lesen am liebsten vor allem Bösen bewahren, was noch auf sie zukommen könnte, so sehr wachsen einem beide ans Herz. Ethans Vater Mark hingegen ist sehr ambivalent und ich war als Leser bis zum Schluss sehr unschlüssig, was man über ihn denken soll. Die Autorin Antonia Hayes spielt hier ganz wunderbar mit den Erwartungen und Vorurteilen der Leser, die immer wieder neu justiert werden müssen. Antonia Hayes ist mit „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ ein wirklich außergewöhnliches Debüt gelungen, mit viel Leben zu ihren Charakteren und für jedes Detail der Geschichte. Mein persönlicher Höhepunkt war Ethans Kaninchen „Quark“, benannt nach einem Elementarteilchen. Dies zeigt auf sehr schöne Weise die Besonderheit von Ethan, der in seinem jungen Alter bereits voll in der Physik aufgeht. Ein wunderbares Buch über Liebe, Familie und Zusammenhalt, das man unbedingt gelesen haben sollte. 

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  • Von Vätern, Müttern, Physik und Sternen

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    LimitLess

    LimitLess

    13. October 2016 um 15:18

    Dieses Buch ist etwas für Physikliebhaber. Man spürt die Liebe zur Physik auf jeder einzelnen Seite. Sogar die Überschriften sind physikalische Vorgänge, die auf das Leben umgedeutet werden. Ethan ist ein Genie und hat mit den Begleiterscheinungen zu kämpfen. Eine Sache führt zur anderen und so kommen im Laufe der Geschichte viele Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Dieses Buch ist auch etwas für Familiengeschichtenliebhaber. Es ist immer kompliziert und Menschen handeln nicht immer so, wie es das Beste für sie und ihre Mitmenschen wäre. Ethan ist auf der Suche nach seinem Vater und doch will die Autorin die Aufmerksamkeit auf ein ganz anderes Thema lenken (das nicht verraten wird, da Spoiler).   Die Autorin hat es geschafft, einen beeindruckenden Roman zu schreiben, bei dem ich mich schon zwischendurch gefühlt habe, als hätte ich jetzt bereits ein ganzes Leben gelebt. Durch Rückblenden und Erinnerungen erzählen Ethan, seine Mutter Clare und sein Vater die Geschichte ihres Lebens und das sehr detailliert. Manchmal zu detailliert. Mir war es zwischendurch zu lang und das hat sich in Langeweile umgeschlagen, auch wenn Hayes die Geschichte so authentisch als möglich erzählt. Ich habe manchmal ein paar Seiten überblättert, ehrlich gesagt. Im Großen und Ganzen tun diese Ausschweifungen und die Dichte des Erzählten keinen Abbruch in der Schönheit des Gesamtwerkes.   Die Charaktere berühren zutiefst durch ihre Ehrlichkeit und ihre Ecken und Kanten. Die Mutter ging mir zeitweise gehörig auf die Nerven, aber sie verhält sich glaub ich wie eine richtige Mutter, die manchmal nerven kann und unlogisch handelt, weil sie nur das Beste für ihr Kind will. Ethans Vater begegnet man mit gemischten Gefühlen, aber er wird nicht in eine Schublade geschoben, sondern man erkennt den komplexen Charakter und den Menschen hinter der Fassade. Das gilt allerdings für alle Figuren. Ethan ist einfach ein Goldjunge, den man einfach lieb haben muss. Und auch die Nebencharaktere wurden sehr gut ausgearbeitet.    Fazit Eine sehr lesenswerte Geschichte, die zwar einige Längen hat, aber durch die Ausschweifungen so authentisch wird und man die Figuren einfach zu verstehen lernt. Wichtige Themen werden in diesem Buch angesprochen und verarbeitet und die Liebe zur Physik spürt man auf jeder einzelnen Seite. Eine Familie, die ihre Geheimnisse und Vergangenheit aufarbeitet und Aufmerksamkeit auf ein Thema lenkt, das mehr Beachtung braucht! Lesen!

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  • Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    Ninasan86

    Ninasan86

    03. October 2016 um 15:14

    Zum Inhalt:"Alles, was geschehen kann, geschieht auch. Und genauso kann man alles vermasseln und trotzdem ein guter Mensch sein."Der zwölfjährige Ethan hat ein paar ungewöhnliche Talente. Physik und Astronomie sind für ihn so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben, und er sieht die Welt auf eine Weise, die anderen Menschen nicht begreiflich ist. Die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter Claire, aber je älter Ethan wird, desto öfter fragt er nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Er weiß nicht, dass er als Baby beinahe gestorben wäre und sein Vater in der Folge verurteilt wurde. Doch dann setzt ein unerwartet eintreffender Brief eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang …Über die Autorin:Antonia Hayes wuchs in Sydney auf, verbrachte ihre Zwanziger in Paris und lebt heute in San Francisco. Ihre Texte wurden in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, außerdem arbeitete sie als Publizistin in der Verlagsbranche und als Buchhändlerin. »Die relative Unberechenbarkeit des Glücks« ist ihr Debütroman.Mein Fazit und meine Rezension:Was genau stellt man sich unter dem Titel "Die relative Unberechenbarkeit des Glücks" vor? Was erwartet man als Leser, wenn man das Cover sieht und sich dazu den Klappentext durchliest?Diese Fragen habe ich mir zu Beginn gestellt und das Cover auch genau betrachtet. Einen Teil der Geschichte findet man im Cover wieder, man muss einfach nur genau hinschauen.Abgebildet ist ein Junge auf einem Fahrrad, der einem pinken Kaninchen (das zunächst an das Kaninchen aus "Alice im Wunderland" erinnern mag) mit der berühmten Gleichung von Albert Einstein "E = mc²" hinterher fährt, auf einer Straße, die keinen Anfang und kein Ende zu haben scheint. Im oberen Teil ist eine Frau - fast zu hell um sie genau zu erkennen - zu sehen, die auf dem Weg ist und etwas zu suchen scheint; im unteren Teil betritt ein Mann den Weg, der ebenso hell und fast durchsichtig zu sein scheint. Auch er ist auf der Suche nach etwas, man vermag aber nicht zu sagen, wonach.Das Cover hat mir zunächst einige Rätsel aufgegeben, doch die haben sich im Laufe der Geschichte zerstreut.Der zwölfjährige Ethan ist nicht so wie jeder andere Junge in seinem Alter. Er hat besondere Begabungen und Talente, die ihn von seinen Klassenkameraden unterscheiden und ihn zum Mobbingopfer machen: Ethan ist außerordentlich intelligent und seinen Kameraden um einiges voraus. Er kann nicht nur schwierige mathematische Gleichungen und Formeln lösen, sondern ist auch im Bereich der Physik hochbegabt, vermag die Physik nicht nur in seinen jungen Jahren zu verstehen und nachzuvollziehen, sondern sie auch zu "sehen".Seine Mutter Claire, eine damals angehende Starballerina, ist allein erziehend und in ständiger Sorge um ihren Sohn, da ihn ein dunkles und wohlbehütetes Geheimnis umgibt. Den Vater ihres Sohnes erwähnt Claire mit keiner Silbe, denn sie hat ihm nach einen schrecklichen Vorfall aus ihrem und dem Leben ihres Sohnes verbannt. Umso erstaunter ist sie, als eben dieser erneut Kontakt aufnimmt und Ethan sehen möchte. Doch wie soll Claire mit all dem umgehen? Sie beschließt ihn zu ignorieren.Nach einem Vorfall in der Schule, dessen Auslöser Ethans abwesender Vater war, gelangen Claire und Ethan an ihre Grenzen: Claire an ihre emotionale Grenze und Ethan an seine gesundheitliche. Wie viel kann man vor seinem eigenen Sohn verschweigen? Und ist es richtig? Was, wenn man ihm doch die Wahrheit sagt? Könnte diese sein Leben ruinieren oder versteht er dann, was es mit seiner besonderen Gabe auf sich hat?Was genau geschehen ist und welches dunkle Geheimnis sich in Claires und Ethans Vergangenheit befindet, müsst ihr schon selbst lesen ;)Die Geschichte von Antonia Hayes hat mich sehr berührt und das nicht nur aufgrund der geistigen Forderung - immerhin hat sie mich wieder einmal in den Physikunterricht versetzt und mir dann auch noch gezeigt, was einem alles im Studium erwarten könnte! Theoretische Physik ist hier das Stichwort: sicherlich interessant und definitiv komplex in seinem Spektrum, doch eindeutig nichts für mich ;) Ich war immer diejenige, die sich eher mit Kunst und Literaturwissenschaften sowie Geschichte auseinander gesetzt hat. Physik war da nicht so ganz mein Fall.Umso spannender war es, sich in diesem Buch erneut damit konfrontiert zu sehen und zwar aus der Sicht eines Kindes; hier aus Ethans Sicht, der eindeutig ein Genie ist! Dass seine Genialität genetisch bedingt ist, habe ich auch dann nicht bezweifelt, als ich hörte, dass sein Vater Marc theoretischer Physiker ist; dass diese Genialität jedoch auch so viel Kummer und Schmerz bereiten kann - und zwar im jungen Alter von 12 Jahren! - das hätte ich mir für Ethan allerdings nicht gewünscht. Als sich auch noch sein bester Freund von ihm abwendet und sein Geheimnis auf dem Schulhof ausspuckt und den anderen Kindern ins Gesicht schleudert, ist es vorbei. Ethan gibt sich vollends seinen Gefühlen hin.Meine Reaktion wäre wohl sicherlich nicht so gewaltsam ausgefallen, wie die von Ethan, doch auch ich hätte harsch reagiert. Kinder können sehr verletzend sein. Doch Ethan ist für sein Alter schon ein großer Junge und weiß auch selbst, dass er den anderen Kindern weit voraus ist. Anstelle von altersgemäßen Kinderbüchern, liest Ethan auf dem Schulhof Stephen Hawkings "Eine kurze Geschichte der Zeit", beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik und Astronomie und möchte aus persönlichen Gründen eine Zeitmaschine erfinden.Claire und Ethan habe eine besondere Mutter-Kind-Beziehung, die sich auch aus dem dunklen Geheimnis heraus ergründet. Claire tut alles für ihren Sohn und würde ihm am liebsten von allen Problemen fernhalten, doch das kann sie nicht. Sie ist eine wundervolle Mutter und beweist dies in mehreren Momenten. Ich habe die größte Hochachtung vor ihr, denn sie hat ihr Kind letzten Endes allein großgezogen und auf ihren großen Traum zum Wohle ihres Sohnes verzichtet. Das kann man eben von seinem Vater nicht behaupten.Marc war für mich nicht gänzlich fassbar in der Geschichte. Auch er wandelt eher in der theoretischen Welt, hat ständig physikalische Probleme im Sinn und scheint von der realen Welt so weit entfernt zu sein, wie die Sonne vom Neptun (oder noch weiter!). Er ist schnell überfordert mit dem "normalen" Leben und vermag nicht richtig zu reagieren. Zunächst war ich doch perplex, dass Claire ihn aus dem Leben ihres gemeinsamen Sohnes ausgeschlossen hat, doch dann konnte ich es verstehen. Marc hat Dinge getan, die einfach unverzeihlich waren. Als Ethan und auch dem Leser gegen Ende der Geschichte ein Einblick in die Ermittlungsakte gegeben wurde, hat es mir mehrfach den Atem geraubt und auch die Kehle zugeschnürt. Mich hat es sehr mitgenommen und trotz allem ist aus Ethan so ein toller Junge geworden.Wie ihr schon lese könnt, geht es in dieser Geschichte nicht nur um Physik, physikalische Gesetze, Theorien, Astronomie und weitere Naturwissenschaften, sondern auch um die Beziehung zwischen Mann und Frau, Eltern und Kind und die unbändige Liebe, die alles zusammenhält, egal was auch geschieht. Eine klare Weiterempfehlung von mir an alle Leser und ggfs. auch zukünftige Fans von Antonia Hayes!

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  • Gute Idee, die Umsetzung war nichts für mich

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    Literaturliebe

    Literaturliebe

    28. September 2016 um 14:25

    „Aber mit Geheimnissen verhielt es sich ebenso wie mit Narben: Sie verblassten, weichten auf aber ganz verschwanden sie nie, auch wenn man noch so sehr versuchte sie zu kaschieren.“ S. 116 Obwohl mich Antonia Hayes Roman „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ sehr angesprochen hat, habe ich fast den ganzen Monat für dieses Buch gebraucht. Letztendlich ist es so: Manchmal mochte ich die Geschichte wirklich und die Idee und das Konzept des Buches war wirklich gut. Aber ich konnte einfach gesamt gesehen nie richtig in die Geschichte hineinfinden, was mir das lesen unglaublich schwer machte. Ethan ist ein sehr außergewöhnlicher Junge, der wahnsinnig klug ist und sich viele Fragen stellt. Fragen über Physik, das Universum und seinen Vater. Es war dabei süß mitzuerleben wie der 12-jährige sich für Naturwissenschaften begeistern kann und darüber redet, wie andere Jungs von ihren PC-Spielen schwärmen. In der Schule wird er jedoch genau dadurch zum Außenseiter und zuzusehen, wie die anderen Kinder in mobben, hat einem schon etwas das Herz gebrochen. Die Frage nach seinem Vater wird dabei für Ethan mit jedem Mal wichtiger. Doch sein Vater hat die Familie nicht ohne Grund verlassen und Ethan ist auch nicht ohne Grund zu dem Genie geworden, der er heute ist. Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven von Ethan, seiner Mutter Claire und seinem Vater Mark. Obwohl ich solche Sichtwechsel immer bevorzuge, konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen. Ich hatte immer ein bisschen den Eindruck, es fällt der Autorin schwer die Gefühle, Gedanken und Motivationen der Personen darzustellen. Wie gesagt, das Grundkonzept der Geschichte fand ich wirklich interessant und Antonia Hayes beschäftigt sich mit einem wichtigen Thema, das offenbar zu selten angesprochen wird. Aus Spoilergründen gehe ich nicht näher auf das Thema ein. Auch beschäftigt sie sich mit der Vielschichtigkeit von Beziehungen innerhalb von Familien. Grundsätzlich war die Geschichte tiefgründig und ergreifend genug, um sie weiterzulesen. Dennoch fiel es mir am Anfang unheimlich schwer in die Geschichte zu finden, da ich einfach nicht richtig erahnen konnte, worum es in der Geschichte gehen soll. Erst als die Autorin langsam mit dem Hauptthema der Geschichte anfing, wurde die Story interessanter. Meiner Freude wurde jedoch erneut ein Dämpfer verpasst, denn besonders der Mittelteil war für mich unglaublich zäh und schleppend. Für mich hat die Autorin einfach zu lange gewartet und zu viel Drumherum geredet, bis sie das große Ganze offenbarte. Zudem konnte ich leider mit ganzen Gerede über Physik und Naturwissenschaften nichts anfangen, was die Geschichte für mich nur noch langwieriger machte. Sicherlich war mir bewusst, dass es sich um Physik dreht, aber die Szenen in denen Ethan alles Mögliche zum Universum und den Naturwissenschaften hinterfragt oder erläutert war mir zu viel. Dies machte es für mich zusätzlich zu der teils sehr langgezogenen Handlung schwer, eine richtige Begeisterung für die Geschichte aufzubauen. Wer sich jedoch dafür interessiert, dürfte mit diesem Buch genau richtig liegen. Abschlussworte Ich glaube, „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ und ich hätten uns gut verstanden. Wenn ich besser in die Geschichte gefunden hätte, wenn die Handlung im Mittelteil nicht so lang gezogen gewesen wäre und wenn ich einen besseren Bezug zu den Charakteren gefunden hätte. Die Idee und das Thema, welches Antonia Hayes hier aufgreift war durchaus interessant, die Art wie die Autorin dies umgesetzt hat war jedoch leider nichts für mich.

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  • Die relative Unberechenbarkeit des Glücks

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    jess020

    jess020

    28. September 2016 um 13:31

    Antonia Hayes‚ Debütroman mit dem so vielversprechenden Titel „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ hat mich gleich neugierig gemacht. Ihr Buch handelt nämlich vom zwölfjährigen Ethan, welcher die Welt etwas anders sieht, als alle anderen – dabei ist das keinem so richtig bewusst. Für Physik und Astronomie hat er sich zwar schon immer besonders interessiert, doch dass das mehr als nur ein Interesse ist, wird ihm erst nach einem Unfall bewusst, als er plötzlich auf seinen Vater trifft, ihn endlich kennen lernt und Dinge über seine Vergangenheit erfährt, die seine Welt auf den Kopf stellen. Zugegeben, neben dem Buchtitel und der Inhaltsbeschreibung hat mich das auch das Buchcover neugierig gemacht – zumal es ausnahmsweise sogar um einiges ansprechender ist als das eigentliche Originalcover der australischen Ausgabe. Ethan auf dem Fahrrad zwischen seinen Eltern, die beide so weit voneinander entfernt sind, passen zudem perfekt zur Handlung. Allerdings hatte ich völlig unerwartet große Schwierigkeiten mit dieser Geschichte. Tatsächlich habe ich sehr lange daran gelesen, da ich anfangs keinen Zugang dazu gefunden habe und deswegen immer wieder unterbrochen und ein gänzlich anderes Buch gelesen habe. Dabei kann ich nicht einmal wirklich sagen, woran diese Schwierigkeit überhaupt gelegen haben könnte, denn Hayes‘ Schreibstil ist nicht unbedingt besonders oder gar kompliziert oder gänzlich anders als bei anderen Jugendbüchern, und auch die Handlung an sich fand ich gar nicht einmal so uninteressant. Trotzdem konnte sie mich aber nicht fesseln, und ich weiß wirklich nicht weshalb. Ethans Geschichte fand ich nämlich interessant, genauso wie die Umstände seiner Vergangenheit und die Handlung rund um Claire und Mark. Auch die Idee, dass Ethan die eigentlich unsichtbaren physikalischen Gesetze mit seinen Augen sieht und sie wahrnehmen kann, fand ich zwar etwas außergewöhnlich, aber dennoch gut. Und wenn ich mich dazu zwingen konnte, einige Seiten am Stück zu lesen, habe ich das Buch auch gerne gelesen – aber etwas hatte die Geschichte oder der Schreibstil an sich, dass ich mich eben leider zum Lesen zwingen musste, weil mich die Handlung allein nicht am Lesen halten konnte. Und das ist – auch wenn ich Idee und Handlung gar nicht mal so schlecht fand – leider so gar kein gutes Zeichen. „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ erzählt zwar eine schöne und interessante Geschichte, schafft es aber nicht, zu fesseln und war für mich persönlich eine sehr anstrengende Lektüre, auch wenn ich nicht einmal benennen kann, woran das gelegen haben könnte. Wer sich für dieses Buch interessiert, sollte vielleicht erst einmal einen Blick in die Leseprobe werfen.

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  • Wunderschön und emotional

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    HappySteffi

    HappySteffi

    04. September 2016 um 19:30

    Gebundene Ausgabe: 464 SeitenVerlag: Blanvalet Verlag Erscheinungstermin: 22. August 2016ISBN-10: 3764505753Klappentext»Alles, was geschehen kann, geschieht auch. Und genauso kann man alles vermasseln und trotzdem ein guter Mensch sein.«Der zwölfjährige Ethan hat ein paar ungewöhnliche Talente. Physik und Astronomie sind für ihn so selbstverständlich wie Lesen und Schreiben, und er sieht die Welt auf eine Weise, die anderen Menschen nicht begreiflich ist. Die wichtigste Person in seinem Leben ist seine Mutter Claire, aber je älter Ethan wird, desto öfter fragt er nach seinem Vater, den er nie kennengelernt hat. Er weiß nicht, dass er als Baby beinahe gestorben wäre und sein Vater in der Folge verurteilt wurde. Doch dann setzt ein unerwartet eintreffender Brief eine dramatische Kette von Ereignissen in Gang … AutorAntonia Hayes wuchs in Sydney auf, verbrachte ihre Zwanziger in Paris und lebt heute in San Francisco. Ihre Texte wurden in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, außerdem arbeitete sie als Publizistin in der Verlagsbranche und als Buchhändlerin. »Die relative Unberechenbarkeit des Glücks« ist ihr Debütroman. CoverHübsch und einfach kommt das Cover von „Die relative Unberechenbarkeit des Glücks“ daher. Auf weißem Grund ist eine Straße abgebildet, die sich kreuz und quer über das gesamte Bild verteilt. Darauf gehen Menschen, simpel in Silhouetten dargestellt und fahren Rad. Herausstechend ist der pinke Hase, der direkt vor dem Radfahrer hoppelt. MeinungNachdem mich Cover und Klappentext schon richtig neugierig machen konnten, hatte es das Buch ehrlich gesagt nicht einfach meinen Erwartungen gerecht zu werden. Dennoch hat Antonia Hayes es geschafft, mich zu fesseln, zu überraschen und zu berühren. Im Mittelpunkt der Geschichte ist Ethan, der durch ein Schütteltrauma in seiner Kindheit in gewisser Hinsicht anders ist als andere Kinder. Er entwickelt eine Inselbegabung für Quantenphysik , kann sich für Astronomie genauso begeistern wie andere Kinder seines Alters über ihre Spielzeuge und leidet daran weder Freunde noch eine Beziehung zu seinem Vater zu haben. Nicht nur, das Ethan keine Freunde hat, er wird in der Schule regelrecht gemobbt. Seine Mutter versucht alles, um seine Kindheit unbeschwert zu gestalten und baut eine eigene kleine Welt aus Schweigen auf, wenn es um seinen Vater geht. Als dieser jedoch aus dem Gefängnis kommt und Kontakt zu seiner Familie aufnimmt, gerät Claires Welt ins Schwanken und Ethan versucht Beweise für die Unschuld seines Vaters zu finden, um diesen endlich kennenlernen zu können. In die einzelnen Charaktere kann man sich dank des Perspektivenwechsels sehr gut hineinversetzen, wodurch man jeden einzelnen und seine Handlungen gut verstehen kann. Jeder hat mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen und die innere Zerrissenheit kann man deutlich spüren. Das alles macht die Geschichte emotional und spannend. Neben der großen Sympathie, die man für Ethan empfindet und den persönlichen Dingen, die jeder mit sich ausficht, rätselt man die ganze Zeit mit, ob sein Vater Marc tatsächlich zu unrecht im Gefängnis war. Antonia Hayes schreibt so bildhaft, so wunderschön, das man an einigen Stellen einfach mitträumen will. An diesen Stellen wünscht man sich ein Hörbuch, um einfach die Augen schließen und den Sternenhimmel betrachten zu können. Wer hier Bedenken hat, da mathematische Gleichungen und Physik in diesem Buch eine große Rolle spielen, den kann ich beruhigen. Natürlich nimmt dies einen gewissen Teil der Thematik ein, da Ethan´s Welt sich darum dreht, aber es ist so gut in alle anderen Bestandteile der Story eingebaut, das es nicht zu mächtig wird oder gar Überhand gewinnt. Alles in allem hat Hayes einen Roman geschrieben, der auf ein wichtiges Thema fokussiert ist, ohne belehrend oder schuldzuweisend zu werden. Es öffnet das Bewusstsein für Schütteltrauma-Geschädigte, verpackt in einer bezaubernden Geschichte und zeigt wie die Folgen den Traumas auf die gesamte Familie auswirken können. FazitEin Debütroman mit ernstem Thema, verpackt in einer emotionalen, wunderbaren Geschichte, die mein Herz berührte und für die ich mir wirklich mehr Aufmerksamkeit wünsche. 

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  • Unbedingt lesen!

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    FräuleinBriest

    FräuleinBriest

    29. August 2016 um 13:53

    Ethan ist 12 Jahre alt und ein Freak, wie ihn seine Mitschüler nennen.Er ist hochbegabt, was den Bereich der Physik betrifft und auch sonst ein sehr cleverer Kerl. Er weiß so ziemlich alles über das Universum, das Sonnensystem, die Relativitätstheorie von Einstein und Quantenphysik. Allein mit seiner Mutter Claire, eine ehemalige Primaballerina, und seinem Kaninchen Quark, lebt er in Sydney.Ethan macht sich über alles in Form von Protonen und Neutronen, Photonen, etc. Gedanken. Leider findet er niemanden, der mit ihm auf einer Wellenlänge schwimmt und ihm Antworten auf seine Fragen geben kann. Je älter er wird, umso mehr vermisst Ethan seinen Vater, von dem er rein gar nichts weiß. Denn Claire schweigt zu diesem Thema beharrlich.Doch eines Tages, nämlich nach 12 Jahren, meldet sich Marc, der Vater und Exmann, bei Claire, die nichts von ihm wissen will. Dennoch nimmt Ethan heimlich Kontakt zu seinem Vater auf und holt damit die von Claire so gut verdrängte Vergangenheit hervor. Denn Ethan erlitt mit 4 Monaten ein Schütteltrauma und schwerste Hirnverletzungen. Trotz aller Prognosen ist er – augenscheinlich – gesund und munter.Marc, der Vater, der zu dem Zeitpunkt an seiner Doktorarbeit als theoretischer Physiker saß, wurde aufgrund von Indizien zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, woraufhin Claire den Kontakt abbrach.Doch immer wieder stellt sie sich die Frage: hat Marc, die Liebe ihres Lebens, Ethan verletzt oder nicht, wie er behauptet? Auch die behandelnden Neurologen unterstützen diese Frage, denn es gibt ähnliche Hirnverletzungen bei Neugeborenen, auch ohne Gewalteinwirkungen.Ethan entschließt sich, in die Vergangenheit zu reisen, um Beweise zu sichern, dass sein Vater, den er heiß und innig liebt und mit dem er endlich einen Gleichgesinnten gefunden hat, unschuldig ist… Einsteins Relativitätstheorie, die Marc sich als Gleichung für die kleine Familie auf den Arm tätowieren ließ, hilft ihm dabei:E=mc2 Mich hat das Buch vom ersten Moment an fasziniert – obwohl ich von Physik keine Ahnung habe. Der Schreibstil der Autorin nimmt den Leser vom ersten Satz an mit in die Geschichte, die in Australien spielt.Hayes schreibt mit einer bildreichen Sprache, die den Leser mit auf der Wiese liegen und den Sternenhimmel betrachten lässt, den Ethan gerade seiner Mutter erklärt.Der Leser sieht plötzlich- wie Ethan- Physik: die Schwingungen aus den Lautsprechern strömen, die Wellen, die die Mutter umgeben und die Farbspektren, die vom behandelnden Arzt ausgehen. Auch die Emotionen und deren Schwankungen, die zwischen Claire und Marc immer wieder auftauchen, erlebt der Leser mit und lässt ihn genauso zweifeln wie Claire selber.Im Laufe der Geschichte verdichten sich die physikalischen Beschreibungen und Thesen allerdings, wenn die Autorin nur noch von Gleichungen, Reaktionen und anderen Theorien schreibt, was als langatmig oder auch dramatisch empfunden werden kann. Antonia Hayes muss selber ein Physik-Genie sein. Ob die Hypothesen, die physikalischen Gleichungen alle korrekt sind, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich gehe aber davon aus, dass sich ein Verlag diesen Fauxpas nicht erlaubt. Trotz meiner Begeisterung muss ich auch einiges kritisieren.Ethans Nöte und Bedürfnisse, keine Freunde zu haben, seinen Vater nicht zu kennen und niemanden zum Gedankenaustausch zu haben, sind sehr wichtig und zentral , treten aber aufgrund der physikalischen Überladung etwas in den Hintergrund. Auch, dass es Antonia Hayes bei dem Roman um Kindesmisshandlung geht und dieses eigentlich das Kernthema ist, geht etwas unter.Erst im Nachwort, in dem es heißt, dass der Roman den Betroffenen gewidmet ist, wurde mir klar, auf was die Autorin eigentlich hinaus möchte: nämlich dem vernachlässigten Thema Kindesmisshandlung, explizit Schütteltraumata, einen Raum zu geben und die Aufmerksam hierauf zu lenken. Antonia Hayes stellt mit ihrem Debütroman ein Thema in den Mittelpunkt, das keine sonderliche Aufmerksamkeit der Medien genießt und auch keine große Lobby hat: Schütteltraumata, die eine Folge von Kindesmisshandlungen von Neugeborenen ist.Dennoch ist dieser Roman keine Belehrung und auch kein mahnender Zeigefinger.Denn Hayes verpackt dieses Thema in eine wunderschöne, tragische, dramatische Familiengeschichte. Unbedingt lesen! Vielen Dank an blanvalet, dass ich dieses wunderbare Buch lesen durfte! Gebundenes Buch mit Schutzumschlag€ 19,99 ISBN: 978-3-7645-0575-2ET: 22.08.2016erschienen bei blanvalet  

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  • Eine wunderbare Geschichte über einen außergewöhnlichen Jungen

    Die relative Unberechenbarkeit des Glücks
    CanisLibrum

    CanisLibrum

    24. August 2016 um 18:58

    Um ehrlich zu sein, herzzerreißende Geschichten sind eigentlich so gar nicht mein Ding, aber für dieses Buch machte ich eine Ausnahme und ließ meine Krimis und Thriller links liegen. Ich war richtiggehend gespannt, welche Geschichte mir Antonia Hayes, eine australische Autorin, erzählen würde.Ethan ist ein zwölfjähriger Junge, dessen Gehirn als Baby aufgrund eines vermeintlichen Schüttel-Traumas geschädigt wurde. Schuld daran war sein Vater Mark, der damals von einem Gericht für dieses Verbrechen schuldig gesprochen wurde und nach Beendigung seiner Haftstrafe sein weiteres Leben ohne jeglichen Kontakt zu seinen Sohn bzw. seiner Ex-Frau Claire, Ethans Mutter, in einem anderen Landesteil von Australien verbrachte. Seit diesem Vorfall ist Claire alleinerziehende Mutter, die ihren Sohn über alles liebt. Zwölf Jahre lang hatte sie versucht, Ethan Einzelheiten über den  Vorfall rund um seinen Vater zu ersparen, aber aufgrund einer dramatischen Verkettung von Ereignissen ist das zum Schutz ihres Sohnes erbaute Kartenhaus eingestürzt und Ethan erfährt sukzessive immer mehr über seinen Vater und warum er anders ist als andere Kinder in seinem Alter.Als ich einleitend erwähnte, dass die Geschichte herzzerreißend ist, dann habe ich etwas untertrieben. Ethan ist ein Junge den man einfach gern haben muss. Aufgrund seiner Hirnschädigung, hatte er eine nichtangeborene Inselbegabung erlangt. Dieser Junge kann über Quantenphysik erzählen, wie andere Kinder über ihre neuesten X-Box Games. Seine Klugheit in Bezug auf Physik und Astronomie, machen ihn jedoch auch zum Außenseiter in der Schule. Seine Kameraden gehen mit ihm nicht zimperlich um, sie hänseln ihn tagtäglich und nennen ihn aufgrund seines Hanges zur Wissenschaft Stephan Hawkings. Für Ethan ist dies das größte Kompliment, da Stephan Hawkings sein größtes Vorbild ist. Während des Lesens empfand ich tiefstes Mitleid mit dem Jungen, der sich jeden Tag den Grausamkeiten seiner Mitschüler gegenüber sah. Aber Ethan steckte alles weg, alles was ihn interessierte war Physik, Astronomie und warum sein Vater ihm damals wehgetan hatte.Seit zwölf Jahren lebt Claire mit ihren Zweifeln. War ihr Ex-Mann Mark tatsächlich dazu fähig seinen eigenen Sohn solange zu schütteln, bis er ernsthafte Hirnschädigungen davontrug? Sie liebte ihren Mann, sie konnte es sich nicht vorstellen, dass Mark dazu in der Lage war seinen eigenen Sohn zu verletzen, aber was hätte sie tun sollen, wenn alle Ärzte die verheerende, sowie für die Familie zerstörende Diagnose Schüttel-Trauma stellten, welche schlussendlich zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe für Mark führte. Nach einer gefühlten Ewigkeit tritt Mark erneut in das Leben seiner Ex-Frau bzw. seines Sohnes. Ich muss zugeben, wissenschaftliche Themen in einem Buch sind eigentlich genauso wenig interessant für mich, wie schon einleitend erwähnt, wie herzzerreißende Geschichten, die mich traurig machen. Antonia Hayes hat aber in ihrem Buch beides derart genial kombiniert, dass ich das Buch kaum zur Seite legen wollte. Zu neugierig war ich gewesen, wie der kleine Mann sein Leben mit all den Neuigkeiten, die auf ihn einprasselten, in den Griff bekommen wird. Wird Claire ihre Zweifel beiseite schieben können und Mark eine zweite Chance geben?Ich muss auch gestehen, dass mich Physik und Astronomie nicht wirklich interessieren. Aber gerade diese beiden Themen wurden verständlich und nicht zu überladen in den Roman eingebaut, sodass es mir sogar Spaß bereitete, darüber zu lesen. Ich denke, dieses Buch wird ohne Zweifel ein Bestseller werden. Antonia Hayes versucht mit diesem Buch auch persönliche Erfahrungen zu verarbeiten. Ihrem Sohn wurde als Baby von seinem Vater ebenfalls ein Schüttel-Trauma zugefügt, bei dem er schwere Hirnverletzungen davon trug. Mittlerweile ist ihr Sohn Julian wieder glücklich und  vollkommen genesen. Dieser Roman lädt den Leser ein zu lieben, zu hassen, zu reflektieren und sich Gedanken zu machen. Fazit Ein sehr persönliches Buch über Liebe, Hass und moralische Dilemma. Ein ausgezeichneter Kompromiss zwischen literarischer und populärer Belletristik. Autor Antonia Hayes wuchs in Sydney auf, verbrachte ihre Zwanziger in Paris und lebt heute in San Francisco. Ihre Texte wurden in zahlreichen Magazinen veröffentlicht, außerdem arbeitete sie als Publizistin in der Verlagsbranche und als Buchhändlerin. »Die relative Unberechenbarkeit des Glücks« ist ihr Debütroman. Liebe GrüßeCanislibrum-Buchblog vom Lesedog

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