Antonia Hodgson Das Sündenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Sündenhaus“ von Antonia Hodgson

Mörderische Rache in Fountains Abbey - Antonia Hodgson setzt ihre preisgekrönte historische Thriller-Serie ("Das Teufelsloch", "Der Galgenvogel") fulminant fort.

Frühjahr 1728. Auf eine 'Bitte' von Englands Königin Queen Caroline reist Tom Hawkins, mit allen Wassern gewaschener Gentleman, zum Herrenhaus von John Aislabie in Yorkshire. Doch die ländliche Idylle entpuppt sich für Tom schnell als Hexenkessel: Die Queen wird von Aislabie erpresst, denn der ehemalige Schatzkanzler war mitverantwortlich für die 'Südseeblase', den größten Finanzskandal des 18. Jahrhunderts. Aislabie wiederum erhält seit einiger Zeit zunehmend blutigere Drohbriefe. Ehe Tom es sich versieht, gerät er zwischen alle Fronten und mitten hinein in einen mörderischen Racheplan.

Britischer (Galgen-)Humor, Tempo und authentische Einblicke in die Intrigen des 18. Jahrhunderts - das ist Antonia Hodgson!

Kommt nicht an die ersten Bände heran...

— Liz847

Thriller sei einmal dahin gestellt, aber auf jeden Fall sehr gute britische Unterhaltung im 18. Jahrhundert.

— Nirena

Ein schauderhaft guter Thriller der die Atmosphäre des 18. Jahrhunderts herauf beschwört.

— Belladonna

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  • Das Sündenhaus

    Das Sündenhaus

    Kleine8310

    19. October 2017 um 22:16

    Lesegrund:  Bei diesem Buch hat der spannende Klappentext meine Neugier geweckt und somit habe ich voller Vorfreude mit dem Lesen begonnen.   Handlung:  Die Geschichte beginnt im Frühjahr des Jahres 1728. Aufgrund einer "Bitte" von Queen Caroline reist der Protagonist Tom Hawkins zum Herrenhaus von John Aislabie in Yorkshire. Doch die Idylle, die ihn empfangen hat, entpuppt sich schnell als Hexenkessel, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Queen von Aislabie erpresst wird. Schneller als er es überhaupt für sich ordnen kann, gerät Tom zwischen alle Fronten und in die Mitte eines mörderischen Plans, der nur ein Ziel hat: Rache.   Schreibstil:    Der Schreibstil von Antonia Hodgson hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und dennoch lässt sich die Geschichte problemlos und flüssig lesen, was ich toll fand.   Charaktere:  Die Ausarbeitung der Charaktere hat mich ebenfalls überzeugen können. Die Autorin hat hier Charaktere geschaffen, die sehr gut in die historische Epoche passen, in der die Geschichte spielt, was ich wichtig fand. Zudem gab es Sympathieträger und auch glaubhafte Antagonisten, was für eine ausgewogene Mischung gesorgt hat.   Spannung:  Den Spannungsbogen hätte Antonia Hodgson, meinem Geschmack nach, ruhig direkt zu Beginn ein bisschen höher ansetzen können. Eine Weile brauchte die Handlung um in Gang zu kommen, aber als dann die Spannung angestiegen ist, wurde es wirklich eine fesselnde Geschichte.   Emotionen:    Die Emotionen wurden von der Autorin in Ansätzen ganz gut rübergebracht, aber ich muss ehrlich gestehen, dass mir manches ein bisschen zu sehr an der Oberfläche geblieben ist. Hier hätte es mehr Potenzial gegeben, was allerdings so nur bedingt genutzt wurde.    "Das Sündenhaus" ist ein guter Thriller, in einem interessanten historischen Setting, der mir tolle Lesestunden beschert hat und den ich daher gerne weiterempfehle!

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  • Tom Hawkins ermittelt - britischer Galgenhumor

    Das Sündenhaus

    Nirena

    03. October 2017 um 18:08

    Mir waren bislang sowohl die Autorin, als auch das Buch unbekannt. Aber der Klappentext sprach mich an, klang er doch noch der Mischung meiner beiden Lieblingsgenres.Historisch ist das Buch auch in jedem Fall, spielt die Handlung doch im 18. Jahrhundert in England und ist sowohl in Sprache als auch in historischem Kontext der Zeit angepaßt. Antonia Hodgson hat hier eine wunderbare Mischung aus historischen Personen und Fiktion geschaffen, die durchaus interessant ist. Im Anhang lässt sich auch für weniger geschichtsbewanderte Leser nachlesen, was nun wahr und was erdacht war.Nun gut, "historischer Thriller" mag eine etwas irreführende Bezeichnung sein, aber da sich vielfach beim Thriller auf die persönliche Bedrohung der ermittelnden Person berufen wird, kann man nicht sagen, dass sie falsch wäre. Ich erwarte bei einem Thriller einiges mehr an Spannung, sonst müsste man auch Miss Marples und Hercule Poirots Abenteuer als "historische Thriller" bezeichnen.Davon abgesehen, gelangt man bereits auf den ersten Seiten mitten hinein ins Geschehen. Unser Hauptprotagonist Tom Hawkins verfügt über ein gutes Maß an Galgenhumor - umso mehr, als er selbst bereits Bekanntschaft mit einem Galgen gemacht hat. Noch bevor wir dem Rätsel auch nur annähernd auf die Spur kommen, wird man bereits sehr neugierig auf die vorhergehenden Bücher. Denn auch, dass es sich bei "Das Sündenhaus" um den dritten Teil einer Reihe handelt, wusste ich vorab nicht. Allerdings lässt sich das Buch problemlos ohne Vorkenntnis lesen, hinterher allerdings wird man auch die anderen Bücher lesen wollen.Denn der Lesefluss ist sehr gut, die Protagonisten sehr bildhaft gezeichnet, kaum eine menschliche Schwäche, die nicht irgendwo vertreten ist. Insgesamt hat man eine sehr interessante Mischung unterschiedlicher Typen, die sich dort auf dem Landsitz des ehemaligen Schatzkanzlers versammelt.Die Handlung selbst ist sehr interessant und mitreißend, man rätselt mit Tom, wartet aber gleichzeitig auf immer neue Katastrophen. So oder so - von Langeweile kann keine Rede sein. Trotz des mit Tom einhergehenden humorvollen Blickwinkels, ist die Handlung bzw. sind die Hinter- und Beweggründe durchaus ernsthaft und keineswegs leicht abzutun."Das Sündenhaus" von Antonia Hodgson ist ein sehr unterhaltsamer Ausflug ins englische Landleben des 18. Jahrhunderts, dessen besonderer Reiz im Gegensatz von Toms Wesen und den ernsthaften Vorkommnissen liegt.Auch die ersten beiden Bücher der Reihe "Das Teufelsloch" und "Der Galgenvogel" werde ich mit Sicherheit noch lesen.

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  • Dritter „Fall“ für John Hawkins

    Das Sündenhaus

    michael_lehmann-pape

    22. September 2017 um 13:36

    Dritter „Fall“ für John HawkinsDie Figur des „Tom Hawkins“ ist ein Mann, bei dem (sicherlich) viele Frauenherzen höherschlagen. Klug. Mutig. Natürlich attraktiv. Eine Art „James Bond“ des 18. Jahrhunderts, wenn auch abenteuerlustig nicht immer ganz auf der Seite von „Recht und Ordnung“ (manchmal auch ganz im Gegenteil. Nicht umsonst ist er im letzten Band dem drohenden Galgen gerade noch entronnen).Zudem, in diesem Band, unterwegs „im Auftrag ihrer Majestät“ (nun wirklich nicht ganz freiwillig), im Buch Queen Caroline.Mit einem kleinen, aber feinen Unterschied zu anderen „attraktiven Helden“, dass jener Tom Hawkins „nicht mehr zu haben ist“. Was ihn im Übrigen äußerst angreifbar machen wird.Seine Ehefrau und ein jugendlicher Freund, eine Art Zögling, Lehrling, Sam, begleiten den perfekten Gentleman und „harten“ Aufklärer dunkler Machenschaften bei seinem neuesten Fall. Wobei die Figur des „Sam“ für lockere Sprüche, respektlose Haltungen und Härte zugleich im Verlauf der Ereignisse sorgt.Auf einem Landgut der „besseren Gesellschaft“, deren Oberhaupt in Gefahr schwebt.Mit historisch realen Hintergründen versehen, die Hodgson im Nachwort ausführlich erläutert und mit denen sie den Rahmen der Handlung setzt (die weitgehend frei erfunden ist).John Aislabie, Herr auf Fountains Abbey, rücksichtsloser Finanzspekulant, dem Geld über alles geht, ist Opfer einer Morddrohung. Was egal sein könnte, hätte nicht die (wenig sympathische) Queen von dessen Machenschaften profitiert. Und niemand von Rang und Namen würde es gerne sehen, wenn die Hintergründe zu öffentlich werden würden.Was aber John vor Ort antrifft, erschwert seinen Auftrag überaus. Denn ein heilloses Intrigieren, Hass gegeneinander, nun gegen die „Gäste“ und deren Auftrag der Aufklärung gerichtet, verdeckte und offene Gegnerschaft in der Familie und dem näheren Umfeld, machen so gut wie jeden verdächtig. Je näher John dem eigentlichen Kern des harten und zur Gewalt bereiten „Durcheinanders“ sich nähert, desto mehr wird klar, dass auch er selbst in Gefahr gerät. Und was wäre das beste Druckmittel gegen einen liebenden Ehemann, der Geheimnissen zu nahe rückt?Natürlich dessen Frau, die im (durchaus spannenden und temporeichen Finale des Thrillers) in höchste Bedrängung gerät und für den mehr und mehr Leser kaum absehbar wird, wie John den Hals seiner Frau und den eigenen retten könnte.Bis dahin allerdings weist der Roman auch Längen auf. Lange Beschreibungen von Personen, Lebensweisen, inneren Haltungen und Landschaft, die straffer hätten geschildert werden können. Dennoch bietet der Thriller insgesamt einen interessanten Kriminalfall, der die ein oder andere Überraschung am Ende für den Leser bereithält.

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  • Meine Rezension zu "Das Sündenhaus"

    Das Sündenhaus

    Belladonna

    16. September 2017 um 10:58

    Beschreibung Tom Hawkins ist nur knapp dem Galgen entgangen und nun reist er auf Bitte von Queen Caroline, Königin Englands, zum Herrenhaus des ehemaligen Schatzkanzlers John Aislabie in Yorkshire. Denn dieser erpresst die Königin mit einem Buch in dem die mitverantwortlichen des Finanzskandals um die »Südseeblase« auftauchen. John Aislabie hat währendessen ganz andere Probleme, denn er erhält blutige Botschaften in dem seiner Familie gedroht wird. Tom Hawkins möchte so schnell es geht den Auftrag der Königin erfüllen, doch er gerät zwischen die Fronten und steckt schon bald in einem rätselhaften Fall. Meine Meinung Der historische Thriller „Das Sündenhaus“ von Antonia Hodgson hat mich auf den ersten Blick durch das mystieröse und unheilverkündende Cover in seinen Bann gezogen. Die dunklen Farben, das Herrenhaus im Hindergrund und der Umriss des Gentlemans lassen das Versprechen einer dramatischen und gruseligen Geschichte entstehen. Die beiden vorherigen Romane über Tom Hawkins „Das Teufelsloch“ und „Der Galgenvogel“ habe ich nicht gelesen. Die Angst bezüglich möglicher Verständnissprobleme kann ich gleich vorweg ausräumen, denn für den Fall in Antonia Hodgsens neuesten Roman benötigt man keinerlei Vorkenntnisse. Lediglich wenn man die Vergangenheit und die genaueren Umstände um Tom Hawkins in Erfahrung bringen möchte, ist es wohl ratsam auch noch diese Geschichten zu lesen. Wirklich gelungen ist das Setting des 18. Jahrhunderts, das Herrenhaus auf dem Landsitz und die dazugehörigen Protagonisten. Das dynamische Trio aus Tom Hawkins, seiner Frau Kitty und dem jungen Sam hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Dabei habe ich besonders den jungen Sam durch seine außergewöhnliche Persönlichkeit schnell in mein Herz geschlossen. Auch die weiteren Protagonisten der Geschicht wurden mit einer feinen Feder gezeichnet, so dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Im Gegensatz zu den bestechenden Charakteren hat es dem Handlungsverlauf etwas an Tempo und Explosionskraft gefehlt. Antonia Hodgson hat mit ihrem historischen Thriller „Das Sündenhaus“ mein Interesse durch ihre tolle Erzählweise und geschickte geknüpfte Intrigen aus dem 18. Jahrhunderts geweckt, so dass ich mir die beiden Vorgängerbände sicherlich auch noch vornehmen werde. Ein Nachwort mit Informationen zu den geschichtlichen Hintergründen wie z. B. die Finanzkrise (Südseeblase) und historische Persönlichkeiten runden die Geschichte zusätzlich ab. Fazit Ein schauderhaft guter Thriller der die Atmosphäre des 18. Jahrhunderts herauf beschwört.--------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 16.09.2017

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