Antonia Meiners

 4.7 Sterne bei 26 Bewertungen

Lebenslauf von Antonia Meiners

Antonia Meiners, in Bamberg geboren und aufgewachsen in Berlin, studierte Kulturwissenschaften, Germanistik und Theaterwissenschaft. Sie arbeitet als freie Lektorin für verschiedenen Verlage und veröffentlichte zahlreiche Bücher.

Neue Bücher

Lange Liebe - Vom Glück des Zusammenbleibens

Neu erschienen am 09.10.2018 als Hörbuch bei BonneVoice.

Alle Bücher von Antonia Meiners

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Kluge Mädchen

Kluge Mädchen

 (7)
Erschienen am 21.09.2006
Die Suffragetten

Die Suffragetten

 (5)
Erschienen am 30.01.2016
Die Stunde der Frauen

Die Stunde der Frauen

 (3)
Erschienen am 12.12.2016
Berlin 1933-1945

Berlin 1933-1945

 (1)
Erschienen am 17.05.2017
Berlin 1989

Berlin 1989

 (0)
Erschienen am 01.05.2009
Berlin in den 1950er Jahren

Berlin in den 1950er Jahren

 (0)
Erschienen am 24.05.2013

Neue Rezensionen zu Antonia Meiners

Neu
W

Rezension zu "Berlin 1933-1945" von Antonia Meiners

Für historisch interessierte Menschen sehr empfehlenswert
WinfriedStanzickvor einem Jahr



„Wir können es nicht verstehen“, schrieb der KZ-Überlebende Primo Levi in einem seiner wichtigen und unvergessenen Bücher. „Aber wir können und müssen verstehen, woher es entsteht, und wir müssen wachsam bleiben. Wenn es schon unmöglich ist zu verstehen, so ist doch das Wissen notwendig. Denn das Bewusstsein kann wieder verführt und verdunkelt werden: auch das unsere.“

Diese so überaus aktuellen Worte haben Antonia Meiners neben anderen ihrem wichtigen Buch vorangestellten Zitate dazu bewegt, in der Edition Braus ein kleines Buch zu veröffentlichen, das in verständlichen und sehr lehrreichen Texten gerade für die jüngere Generation und in zahllosen Bildern die Geschichte der Hauptstadt Berlin während der Zeit der Hitler-Diktatur und der Herrschaft des Nationalsozialismus zeigt.

Es war das dunkelste Kapitel in der Geschichte der deutschen Hauptstadt. Dieser Band ruft es ins Gedächtnis und erinnert an das Schicksal seiner Bewohner. Neben den schon erwähnten Texten und Fotografien zeigen auch viele Tagebucheinträge, wie sich das Leben in Berlin während der Jahre der Naziherrschaft veränderte.

Für historisch interessierte Menschen sehr empfehlenswert. Eignet sich auch als kurze Einführung in die Geschichte des Nationalsozialismus.






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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Wir haben wieder aufgebaut: Frauen der Stunde null erzählen" von Antonia Meiners

Die Frauen der Stunde Null erzählen ...
Bellis-Perennisvor einem Jahr

In ihrem Buch „Wir haben wieder aufgebaut“ lässt Antonia Meiners Zeitzeuginnen aus der Nachkriegszeit zu Wort kommen. Einige jener Frauen, die die Trümmer wegräumten, die ihre Kinder ohne Väter aufzogen und die jeden Tag um das tägliche Brot kämpften.
Es sind bekannte und unbekannte Frauen, die in ihren Erinnerungen kramen, die während des Erzählens nochmals die schrecklichen Tage der Flucht, der zerstörten Städte und der Besetzung durch die Alliierten durchmachten.

Interessant ist der Seitenblick in die Ostzone, die spätere DDR. Während in der BRD die Frauen nach der Rückkehr der Männer aus dem Krieg und der Gefangenschaft wieder an den Herd zurückgedrängt werden, ist es im sozialistischen Osten üblich, dass Frauen weiterhin arbeiten und eine gute Ausbildung erhalten.

Viele der Stimmen sind reflektiert und selbstkritisch, die meisten haben ohne viel Aufhebens einfach angepackt und wiederaufgebaut.

Ein Großteil der sieht Begleiterscheinungen wie Scheichhandel oder Einladungen von Besatzungssoldaten pragmatisch – es waren ja hungrige Mäuler zu stopfen.

Fazit:

Ein beeindruckendes Dokument, erzählt von Frauen der Stunde null. Gerne gebe ich fünf Sterne.

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Stunde der Frauen" von Antonia Meiners

Wenn Frauen über sich hinauswachsen, ...
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

In vorliegendem Buch "Die Stunde der Frauen - zwischen Monarchie, Weltkrieg und Wahlrecht 1913-1919" betrachtet die Kulturwissenschaftlerin Antonia Meiners jene höchst interessante Epoche in der sich die Lebensbedingungen der Frauen durch den Ersten Weltkrieg dramatisch verändert haben.

Diese Jahre sind von Widersprüchen und Veränderungen geprägt. Die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern sich radikal, die Frauen nehmen erstmals eine zentrale Rolle ein. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges sieht die Ordnung wie folgt aus: die Männer bringen das Geld nach Hause, den Frauen bleiben die traditionellen drei K: Küche, Kinder, Kirche.

Mit dem Ausbruch des Krieges bricht diese Ordnung auf. Während die Männer in den Krieg ziehen, müssen deren Frauen Aufgaben und somit auch Verantwortung in Bereichen übernehmen, die ihnen bisher verschlossen waren.

Antonia Meiners stellt zahlreiche Frauen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten vor, deren Leben eine radikale Veränderung erfahren hat: Fabrikarbeiterinnen oder die Front-Krankenschwestern. Sie alle führen ihren Überlebenskampf und trotzdem bleiben deren Biografien meist unbekannt. Im Gegensatz dazu präsentiert sie uns Politikerinnen und Frauenrechtlerinnen dieser Jahre wie Clara Zetkin oder Rosa Luxemburg, doch auch zahlreiche Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen wie Käthe Kollwitz und Marie Curie leisten ihren Beitrag.

Zahlreiche historische Aufnahmen, Zitate sowie Briefe ergänzen diese bemerkenswerte Buch. Die TB-Ausgabe ist leider gekürzt.

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